Marketing 3.0
Die Musik spielt auf verschiedenen Kanälen.
Rolf Schmid
Seminar der Solothurner Handelskammer, 26.10.2011
Rolf Schmid, lic. oec. HSG


                                               - Marketing-   und Kommunikationsstratege
                                               - Partner    und Mitinhaber TEAG Advisors AG
                                               - Director   YJOO Communications AG
                                               - KommunikationsberaterSPRG BR, Absolvent HPI-Executive
                                                Program in Business Design
                                               - Mehrjährige  Tätigkeit in leitenden Funktionen in der Industrie
                                                (u.a. Sulzer, Alpiq)
                                               - Mitglied
                                                        bei Swiss Marketing, der Schweizerischen PR-
                                                Gesellschaft, der Swiss Association of Communication and
                                                Media Research, EACD und Design Management Institut
                                               - Gründungsmitglied des internationalen Netzwerkes Public
                                                Relations Boutiques International
                                               - Verwaltungsratsmandate

                                               - Autor   verschiedener Fachbeiträge und Referent an Tagungen
                                               - Lehrbeauftragter
                                                               für Unternehmenskommunikation an der
                                                Fachhochschule Nordwestschweiz



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Unsere Dienstleistungen




           Know-how                             Ressourcen         Enabling
          Konzepte                             Projektmanagement   Coaching
          Methoden                                  Umsetzung      Seminare
       Branchentransfer                               Tools        Workshops



                            Beratung I Umsetzung I Ausbildung




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Agenda


1. Marketing 3.0: Die neuen Herausforderungen
2. Crossmediales Stakeholder Experience Management als Lösungsansatz
3. Just do it: Wie legen Sie los?




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Teil 1:
Marketing 3.0: Die neuen Herausforderungen
Um was geht es uns?



                                               Interaktion


                                                Werbung




                                                  Kauf




                                                 Auftrag

                                                Resultat


                                                 Anfrage

                                                Information


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Es war einmal …




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Heute ist es nicht mehr so einfach …




           KUNDEN                                   MARKT               TECHNOLOGIE             GESELLSCHAFT



  Informations-                                Globaler               Mehr Medien verfügbar    Gesellschaftliche
  überreizung                                  Wettbewerb             Günstiger, einfacher,    Anforderungen an
                                               Margendruck            schneller                Unternehmen
  Global Citizen
                                                                                               steigen
  Hybrides                                     Austauschbarkeit       Konvergenz der Medien
                                                                                               Kontrolle nimmt zu
  Einkaufsverhalten                            Differenzierungs-      Vernetzung
                                               wettbewerb                                      Globalization
  Partizipation                                                       Neue Geschäfts-          Paradoxon
                                               Innovationsdruck       modelle
                                                                                               Creativ Society




       Klassisches Marketing                          Marketing Budgets geraten       Marketing wird komplexer 
        verliert an Wirkung                                  unter Druck                 und dynamischer


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Der Kaufentscheidungsprozess hat viele Hürden


Aufmerksamkeit                         Favorisierung   Berücksichtigung     Kaufabsicht       Vollzug

−Werbung                           −Ratings            −Relevant Set      −POS            −Conversion Rate
−PR                                −Mund-zu-Mund                          −E-Commerce
−SEO (Google)                      −Empfehlung                            −u.a.
                                   −Beratung




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Darum geht es …



           Wer sind wir?                       Was unterscheidet uns?   Wir beweisen es Dir!



     Positionierung                              Differenzierung          Authentizität




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Vier Thesen zur Entwicklung des Marketings


1.     Marketing findet heute ständig statt, unabhängig von Zeit und Ort.
2.     Der Kunde gestaltet Ihr Marketing mit.
3.     Marketing ist systemisch.
4.     Marketing spricht den Menschen mit seinen Gesamtinteressen an.




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1. Marketing findet heute ständig statt.




                                               ►   Allzeit zugänglich
                                               ►   Über verschiedene Kanäle
                                               ►   Es gibt kein „Backstage“ mehr
                                               ►   Gefunden werden




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1. Marketing findet heute ständig statt

► Neue, zusätzliche Absatzkanäle
► Verlagerung der Kommunikations-, Entscheidungs- und Absatzprozesse


                       Keine klassischen
                                              Klassische Absatzkanäle
                         Absatzkanäle




 Kein Internet




 Internet
2. Der Kunde gestaltet Ihr Marketing mit




►    Collaboration (z.B. Brand Building)
►    Kontrollieren ist out, es geht um steuern und partizipieren.
►    Kommunikationsverweigerung ist verheerend.
►    Stringente Kommunikation über alle Kanäle ist wichtig.

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3. Marketing ist systemisch




                                               ► Ecosysteme aufbauen
                                               ► Brand Experience schaffen
                                               ► Nutzen stiften
                                               ► Marketingkultur




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4. Marketing spricht den Menschen ganzheitlich an

                    ►       Segmentierung situativ
                    ►       Rollenhomogenisierung      Funktionalität
                    ►       Breite Anspruchsgruppen
                    ►       Paradoxa möglich
                                                           Emotionen


  Privatperson                                               Werte
   (z.B. Vater)
                                                                            Bürger




                Investor
                                               Konsument                Beruf



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Vier Thesen zur Entwicklung des Marketings


1.     Marketing findet heute ständig statt, unabhängig von Zeit und Ort.
2.     Der Kunde gestaltet Ihr Marketing mit.
3.     Marketing ist Business.
4.     Marketing spricht den Menschen mit seinen Gesamtinteressen an.




                                         Marketing 3.0




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Weiterentwicklung des Marketings

                                                MARKETING 1.0                    MARKETING 2.0                           MARKETING 3.0

                                                   Produkt‐                         Kunden‐                               Beziehungs‐
                                                 orientierung                     orientierung                            orientierung

              Ziel                                                            Kundenbedürfnisse                          Nutzenorientierte
              Ziel                             Produkte verkaufen
                                                                                 befriedigen                             Beziehungspflege

Entwicklungskraft
Entwicklungskraft                                  Industrielle                    Informations-
                                                                                                                         Zweite Welle KIT
                                                   Revolution                       technologie

  Sicht auf Kunde                                Massenmarkt                        Intelligenter                          Mensch mit
  Sicht auf Kunde
                                                                                     Einkäufer                           Gesamtinteressen

Marketingkonzept                               Produktentwicklung             Differencierung und                         Reputation und
Marketingkonzept
                                                  und Werbung                       Branding                                Beziehung

Nutzenversprechen                                                                Funktionen und                         Funktionen,
Nutzenversprechen                                 Funktionen
                                                                                   Emotionen                        Emotionen und Werte

Kundenbeziehung                                                                                                           Many-to-Many
Kundenbeziehung                                   One-to-Many                        One-to-One                           Collaboration

                                                                  Quelle: in Anlehnung an Philip Kotler, Marketing 3.0
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Evolution des Managementdenkens




              Bedeutung von Marketing und Kommunikation
                                                                                   Kommunikationskanal
                                                                                        Beziehungspflege
                                                                            Teil der Wertschöpfungskette


                                               Quelle: in Anlehnung an Philip Kotler, Marketing 3.0
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Zwischenfazit



 − Wir wollen mit unseren Anspruchsgruppen eine nachhaltige, wertorientierte
   Beziehung aufbauen, unabhängig von Zeit und Ort.

 − Es geht uns um „connections“ und nicht primär um „transactions“.

 − Wir wollen den Anspruchsgruppen umfassenden Nutzen stiften.

 − Marketing ist mehr, als Information über Produkte und Dienstleistungen. Es
   geht um einen ganzheitlichen Ansatz.

 − Marketing entwickelt sich, wir brauchen eine hohe Flexibilität und
   gleichzeitig einen starken Kern.


 → Crossmediales Stakeholder Experience Management


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Teil 2:
Crossmediales Stakeholder Experience
Management als Lösungsansatz
Was wird integriert?




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Die Intergationsstufen




                                               Quelle: Fachhochschule Nordwestschweiz, N. Winistörfer


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Modell der integrierten Unternehmenskommunikation

                                                                         Customer
                                                            Brand
                                                                                      Public


             Organisation
                                Communication Management
                                                                                                Empolyees



                Process


                                                                                                      Investors



               Controlling


                                                                                           Media


                                                           Reputation
                                                                         Politics &            Quelle: R. Schmid, TEAG Advisors AG
                                                                        Government
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Was heisst „crossmedial“?



      Persönlich                               Print   Elektronisch   Mischform




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Crossmedial bedeutet also …


− die Umsetzung von Kommunikationsmassnahmen mit einer durchgängigen
  Leitidee
− in verschiedenen und für die Anspruchsgruppen geeigneten Mediengattungen,
− die inhaltlich, formal und zeitlich integriert sind.

Die Ansprache sollte
− vernetzt
− interaktiv
− nutzenstiftend
− und – soweit möglich und sinnvoll – multisensorisch erfolgen.

Es geht darum eine „Story“ zu entwickeln.




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Chancen der crossmedialen Kommunikation


− Höhere Wirkung (Effektivität):
          − Wiedererkennungseffekt
          − Stringenz (Risiko Management)
          − Verstärkungseffekte
− Bessere Effizienz (Kosten, Zeit):
          − weniger Doppelspurigkeiten
          − Mehrfachnutzung von Inhalten
− Identität
− Differenzierung
− Erhöhte Akzeptanz und Glaubwürdigkeit




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Gefahren auf dem Weg zur crossmedialen
Kommunikation


 Gefahr                                        Lösungsansatz
 Überbordende Komplexität                      − Unterstützung durch softwarebasierte Tools (Brand
                                                 Asset Management).
                                               − Organisatorische Massnahmen (Zentralisierung).
 Kanebalisierung                               − Planung, abstimmen der Massnahmen
 Kontrollverlust                               − Steuern, messen und anpassen
 „Ruinen“                                      − Adaption
                                               − Mut zum Aufgeben und Wechseln
 Widersprüche                                  − Strategie
                                               − Kultur
                                               − Organisatorische Massnahmen (Zentralisierung)
 Sterile Kommunikation                         − Kreativität zulassen und fördern




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Nur nicht übertreiben …




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Crossmedial ist keine neue Idee



Klassischen Medien                                 Neue und Soziale           Konsequenzen
                                                       Medien
−Persönliche                                                              −Komplexität steigt
Kommunikation                                                             −Geschwindigkeit steigt
−Messen                                                                   −Kontrollverlust über
−POS                                                                      Inhalte
−Events
−Sponsoring                                                               −Personalisierung möglich
−Print-Produkte
−Direct Mailing
                                               +                      =   −Emotionen und Werte
                                                                          können besser
−Branding                                                                 kommuniziert werden
−PR                                                                       −Weniger Abhängigkeit
−TV, Radio, Internet                                                      von Dritten
−…                                                                        −Neue Geschäftsmodelle


                                                                           Ermöglicht oder bedingt
                                                                           die Anforderungen von
                                                                               Marketing 3.0.

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Beispiel „Mobiliar“: Durchgängige Idee / Geschichte




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Beispiel „Post“: Verknüpfung




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Case „One Minute of Silence“: Kampagne




Zwei Wochen nach dem Erdbeben in Haiti und massiver Medienpräsenz während dieser
Zeit, wurde es plötzlich still rund um die dramatischen Ereignisse auf der Karibikinsel.
Eine crossmediale Kampagne sollte auf die langfristige Aufbauhilfe der Caritas
aufmerksam machen, um so einen nachhaltigen Spendenfluss sicherstellen zu können.

Zielgruppe: Schweizerinnen und Schweizer, denen das Leid im Erdbebengebiet von
Haiti nicht gleichgültig ist.

Kommunikations-Ziele
1.Aufrechterhaltung der medialen Aufmerksamkeit für die Katastrophe in Haiti.
2.Aufmerksamkeit für die langfristige Wiederaufbauhilfe der Caritas schaffen.
3.Sensibilisierung und Glaubwürdigkeit schaffen, durch eine virale/kostengünstige
Umsetzung.


                                               Quelle: Goldbach Medien
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Case „One Minute of Silence“: Kampagne




                                               Quelle: Goldbach Medien
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Case „One Minute of Silence“




                                               Quelle: Goldbach Medien
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Was ist mit B2B?


− Natürlich, auch hier braucht es crossmediale Ansätze. Es gelten die gleichen
  Voraussetzungen und Grundsätze.
− Häufig sind die Lösungen verstärkt prozess- und abwicklungsorientiert.
          −     Colaboration Tools
          −     Bestellungen (z.B. ab Baustelle)
          −     Service unterstützen
          −     Dezentraler Vertrieb unterstützen
          −     Informationsvermittlung
          −     etc.
− Es geht um alle Stakeholders, also inklusive Mitarbeitende und Öffentlichkeit.
− Themenführerschaft und dadurch Reputation aufbauen.




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Beispiel „ABB“
Beispiel „Siemens“: Technologiekommunikation



Geschichtenerzähler, bekannte und unbekannte, erforschen den positiven Einfluss der Technologie
auf das Leben von unterschiedlichen Menschen.
Teil 3:
Just do it! Wie legen Sie los?
Die Vorgehensschritte (1/2)


1. Analyse und Zielsetzung
          − Welche Stufe?
          − Welcher Umfang?
          − Interessen, Bedürfnisse der Anspruchsgruppen.

2. Positionierung und Leitidee festlegen
          −     Markenkern definieren
          −     Inhaltliche, emotionale und gestalterische Vorgaben
          −     Story entwickeln
          −     Nutzenversprechen für Kunden

3. Bestandesaufnahme
          − Vorhandene Instrumente
          − Soll/Ist-Analyse




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Die Vorgehensschritte (2/2)


4. Strategie festlegten
          −     Wahl der Medien
          −     Kooperationen klären
          −     Abstimmen mit anderen Massnahmen
          −     Inhalte festlegen

5. Organisatorische Vorbereitung
          − Organisatorische Massnahmen
          − Umsetzungspartner
          − Tools

6. Umsetzung
          − Planung
          − Durchführung
          − Controlling


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Erfolgsfaktoren


− Klare Positionierung und Leitidee.
− Stringenz und Kontinuität.
− Strategisch und durch die obersten Gremien abgestützt.
− Interne Organisation.
− Think Business: Nutzen stiften.
− Realitätssinn – nicht immer macht alles Sinn und nicht alles kann
  erfolgreich sein.
− Authentizität – tun Sie das, was sie tun wollen.




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Und zum Schluss


► Marketing 3.0 und der crossmediale Ansatz
  bietet viele Chancen für Ihre Unternehmen.
► Machen Sie den Schritt zum integrierten,
  crossmedialen Marketing: Es lohnt sich.
► Betreiben Sie Marketing 3.0 mit Lust,
  Abenteuergeist, Neugier und Gelassenheit.




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Wir unterstützen Sie gerne.
Vielen Dank für Ihr Interesse.



Rolf Schmid, Managing Partner
r.schmid@advisors.ch



TEAG Advisors AG
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Ringstrasse 28                                 Fabrikstrasse 27     Molkenstrasse 8
CH-4600 Olten                                  CH-9472 Grabs        CH-8026 Zürich
T +41.62.212.89.12                             T +41.81.772.23.23   T +41 44 389 60 00
F +41.62.212.89.09                             F +41.81.772.23.43   F +41 44 389 60 01
E teagolten@advisors.ch                        E teag@advisors.ch   E: rolf.schmid@yjoo.ch


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Zukunft des Marketings

  • 1.
    Marketing 3.0 Die Musikspielt auf verschiedenen Kanälen. Rolf Schmid Seminar der Solothurner Handelskammer, 26.10.2011
  • 2.
    Rolf Schmid, lic.oec. HSG - Marketing- und Kommunikationsstratege - Partner und Mitinhaber TEAG Advisors AG - Director YJOO Communications AG - KommunikationsberaterSPRG BR, Absolvent HPI-Executive Program in Business Design - Mehrjährige Tätigkeit in leitenden Funktionen in der Industrie (u.a. Sulzer, Alpiq) - Mitglied bei Swiss Marketing, der Schweizerischen PR- Gesellschaft, der Swiss Association of Communication and Media Research, EACD und Design Management Institut - Gründungsmitglied des internationalen Netzwerkes Public Relations Boutiques International - Verwaltungsratsmandate - Autor verschiedener Fachbeiträge und Referent an Tagungen - Lehrbeauftragter für Unternehmenskommunikation an der Fachhochschule Nordwestschweiz © 2011 by TEAG Advisors AG I www.advisors.ch 2
  • 3.
    Unsere Dienstleistungen Know-how Ressourcen Enabling Konzepte Projektmanagement Coaching Methoden Umsetzung Seminare Branchentransfer Tools Workshops Beratung I Umsetzung I Ausbildung © 2011 by TEAG Advisors AG I www.advisors.ch 3
  • 4.
    Agenda 1. Marketing 3.0:Die neuen Herausforderungen 2. Crossmediales Stakeholder Experience Management als Lösungsansatz 3. Just do it: Wie legen Sie los? © 2011 by TEAG Advisors AG I www.advisors.ch 4
  • 5.
    Teil 1: Marketing 3.0:Die neuen Herausforderungen
  • 6.
    Um was gehtes uns? Interaktion Werbung Kauf Auftrag Resultat Anfrage Information © 2011 by TEAG Advisors AG I www.advisors.ch 6
  • 7.
    Es war einmal… © 2011 by TEAG Advisors AG I www.advisors.ch 7
  • 8.
    Heute ist esnicht mehr so einfach … KUNDEN MARKT TECHNOLOGIE GESELLSCHAFT Informations- Globaler Mehr Medien verfügbar Gesellschaftliche überreizung Wettbewerb Günstiger, einfacher, Anforderungen an Margendruck schneller Unternehmen Global Citizen steigen Hybrides Austauschbarkeit Konvergenz der Medien Kontrolle nimmt zu Einkaufsverhalten Differenzierungs- Vernetzung wettbewerb Globalization Partizipation Neue Geschäfts- Paradoxon Innovationsdruck modelle Creativ Society Klassisches Marketing  Marketing Budgets geraten  Marketing wird komplexer  verliert an Wirkung unter Druck und dynamischer © 2011 by TEAG Advisors AG I www.advisors.ch 8
  • 9.
    Der Kaufentscheidungsprozess hatviele Hürden Aufmerksamkeit Favorisierung Berücksichtigung Kaufabsicht Vollzug −Werbung −Ratings −Relevant Set −POS −Conversion Rate −PR −Mund-zu-Mund −E-Commerce −SEO (Google) −Empfehlung −u.a. −Beratung © 2011 by TEAG Advisors AG I www.advisors.ch 9
  • 10.
    Darum geht es… Wer sind wir? Was unterscheidet uns? Wir beweisen es Dir! Positionierung Differenzierung Authentizität © 2011 by TEAG Advisors AG I www.advisors.ch 10
  • 11.
    Vier Thesen zurEntwicklung des Marketings 1. Marketing findet heute ständig statt, unabhängig von Zeit und Ort. 2. Der Kunde gestaltet Ihr Marketing mit. 3. Marketing ist systemisch. 4. Marketing spricht den Menschen mit seinen Gesamtinteressen an. © 2011 by TEAG Advisors AG I www.advisors.ch 11
  • 12.
    1. Marketing findetheute ständig statt. ► Allzeit zugänglich ► Über verschiedene Kanäle ► Es gibt kein „Backstage“ mehr ► Gefunden werden © 2011 by TEAG Advisors AG I www.advisors.ch 12
  • 13.
    1. Marketing findetheute ständig statt ► Neue, zusätzliche Absatzkanäle ► Verlagerung der Kommunikations-, Entscheidungs- und Absatzprozesse Keine klassischen Klassische Absatzkanäle Absatzkanäle Kein Internet Internet
  • 14.
    2. Der Kundegestaltet Ihr Marketing mit ► Collaboration (z.B. Brand Building) ► Kontrollieren ist out, es geht um steuern und partizipieren. ► Kommunikationsverweigerung ist verheerend. ► Stringente Kommunikation über alle Kanäle ist wichtig. © 2011 by TEAG Advisors AG I www.advisors.ch 14
  • 15.
    3. Marketing istsystemisch ► Ecosysteme aufbauen ► Brand Experience schaffen ► Nutzen stiften ► Marketingkultur © 2011 by TEAG Advisors AG I www.advisors.ch 15
  • 16.
    4. Marketing sprichtden Menschen ganzheitlich an ► Segmentierung situativ ► Rollenhomogenisierung Funktionalität ► Breite Anspruchsgruppen ► Paradoxa möglich Emotionen Privatperson Werte (z.B. Vater) Bürger Investor Konsument Beruf © 2011 by TEAG Advisors AG I www.advisors.ch 16
  • 17.
    Vier Thesen zurEntwicklung des Marketings 1. Marketing findet heute ständig statt, unabhängig von Zeit und Ort. 2. Der Kunde gestaltet Ihr Marketing mit. 3. Marketing ist Business. 4. Marketing spricht den Menschen mit seinen Gesamtinteressen an. Marketing 3.0 © 2011 by TEAG Advisors AG I www.advisors.ch 17
  • 18.
    Weiterentwicklung des Marketings MARKETING 1.0 MARKETING 2.0 MARKETING 3.0 Produkt‐ Kunden‐ Beziehungs‐ orientierung orientierung orientierung Ziel Kundenbedürfnisse Nutzenorientierte Ziel Produkte verkaufen befriedigen Beziehungspflege Entwicklungskraft Entwicklungskraft Industrielle Informations- Zweite Welle KIT Revolution technologie Sicht auf Kunde Massenmarkt Intelligenter Mensch mit Sicht auf Kunde Einkäufer Gesamtinteressen Marketingkonzept Produktentwicklung Differencierung und Reputation und Marketingkonzept und Werbung Branding Beziehung Nutzenversprechen Funktionen und Funktionen, Nutzenversprechen Funktionen Emotionen Emotionen und Werte Kundenbeziehung Many-to-Many Kundenbeziehung One-to-Many One-to-One Collaboration Quelle: in Anlehnung an Philip Kotler, Marketing 3.0 © 2011 by TEAG Advisors AG I www.advisors.ch 18
  • 19.
    Evolution des Managementdenkens Bedeutung von Marketing und Kommunikation Kommunikationskanal Beziehungspflege Teil der Wertschöpfungskette Quelle: in Anlehnung an Philip Kotler, Marketing 3.0 © 2011 by TEAG Advisors AG I www.advisors.ch 19
  • 20.
    Zwischenfazit − Wirwollen mit unseren Anspruchsgruppen eine nachhaltige, wertorientierte Beziehung aufbauen, unabhängig von Zeit und Ort. − Es geht uns um „connections“ und nicht primär um „transactions“. − Wir wollen den Anspruchsgruppen umfassenden Nutzen stiften. − Marketing ist mehr, als Information über Produkte und Dienstleistungen. Es geht um einen ganzheitlichen Ansatz. − Marketing entwickelt sich, wir brauchen eine hohe Flexibilität und gleichzeitig einen starken Kern. → Crossmediales Stakeholder Experience Management © 2011 by TEAG Advisors AG I www.advisors.ch 20
  • 21.
    Teil 2: Crossmediales StakeholderExperience Management als Lösungsansatz
  • 22.
    Was wird integriert? ©2011 by TEAG Advisors AG I www.advisors.ch 22
  • 23.
    Die Intergationsstufen Quelle: Fachhochschule Nordwestschweiz, N. Winistörfer © 2011 by TEAG Advisors AG I www.advisors.ch 23
  • 24.
    Modell der integriertenUnternehmenskommunikation Customer Brand Public Organisation Communication Management Empolyees Process Investors Controlling Media Reputation Politics & Quelle: R. Schmid, TEAG Advisors AG Government © 2011 by TEAG Advisors AG I www.advisors.ch 24
  • 25.
    Was heisst „crossmedial“? Persönlich Print Elektronisch Mischform © 2011 by TEAG Advisors AG I www.advisors.ch 25
  • 26.
    Crossmedial bedeutet also… − die Umsetzung von Kommunikationsmassnahmen mit einer durchgängigen Leitidee − in verschiedenen und für die Anspruchsgruppen geeigneten Mediengattungen, − die inhaltlich, formal und zeitlich integriert sind. Die Ansprache sollte − vernetzt − interaktiv − nutzenstiftend − und – soweit möglich und sinnvoll – multisensorisch erfolgen. Es geht darum eine „Story“ zu entwickeln. © 2011 by TEAG Advisors AG I www.advisors.ch 26
  • 27.
    Chancen der crossmedialenKommunikation − Höhere Wirkung (Effektivität): − Wiedererkennungseffekt − Stringenz (Risiko Management) − Verstärkungseffekte − Bessere Effizienz (Kosten, Zeit): − weniger Doppelspurigkeiten − Mehrfachnutzung von Inhalten − Identität − Differenzierung − Erhöhte Akzeptanz und Glaubwürdigkeit © 2011 by TEAG Advisors AG I www.advisors.ch 27
  • 28.
    Gefahren auf demWeg zur crossmedialen Kommunikation Gefahr Lösungsansatz Überbordende Komplexität − Unterstützung durch softwarebasierte Tools (Brand Asset Management). − Organisatorische Massnahmen (Zentralisierung). Kanebalisierung − Planung, abstimmen der Massnahmen Kontrollverlust − Steuern, messen und anpassen „Ruinen“ − Adaption − Mut zum Aufgeben und Wechseln Widersprüche − Strategie − Kultur − Organisatorische Massnahmen (Zentralisierung) Sterile Kommunikation − Kreativität zulassen und fördern © 2011 by TEAG Advisors AG I www.advisors.ch 28
  • 29.
    Nur nicht übertreiben… © 2011 by TEAG Advisors AG I www.advisors.ch 29
  • 30.
    Crossmedial ist keineneue Idee Klassischen Medien Neue und Soziale Konsequenzen Medien −Persönliche −Komplexität steigt Kommunikation −Geschwindigkeit steigt −Messen −Kontrollverlust über −POS Inhalte −Events −Sponsoring −Personalisierung möglich −Print-Produkte −Direct Mailing + = −Emotionen und Werte können besser −Branding kommuniziert werden −PR −Weniger Abhängigkeit −TV, Radio, Internet von Dritten −… −Neue Geschäftsmodelle Ermöglicht oder bedingt die Anforderungen von Marketing 3.0. © 2011 by TEAG Advisors AG I www.advisors.ch 30
  • 31.
    Beispiel „Mobiliar“: DurchgängigeIdee / Geschichte © 2011 by TEAG Advisors AG I www.advisors.ch 31
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    Beispiel „Post“: Verknüpfung ©2011 by TEAG Advisors AG I www.advisors.ch 32
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    Case „One Minuteof Silence“: Kampagne Zwei Wochen nach dem Erdbeben in Haiti und massiver Medienpräsenz während dieser Zeit, wurde es plötzlich still rund um die dramatischen Ereignisse auf der Karibikinsel. Eine crossmediale Kampagne sollte auf die langfristige Aufbauhilfe der Caritas aufmerksam machen, um so einen nachhaltigen Spendenfluss sicherstellen zu können. Zielgruppe: Schweizerinnen und Schweizer, denen das Leid im Erdbebengebiet von Haiti nicht gleichgültig ist. Kommunikations-Ziele 1.Aufrechterhaltung der medialen Aufmerksamkeit für die Katastrophe in Haiti. 2.Aufmerksamkeit für die langfristige Wiederaufbauhilfe der Caritas schaffen. 3.Sensibilisierung und Glaubwürdigkeit schaffen, durch eine virale/kostengünstige Umsetzung. Quelle: Goldbach Medien © 2011 by TEAG Advisors AG I www.advisors.ch 33
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    Case „One Minuteof Silence“: Kampagne Quelle: Goldbach Medien © 2011 by TEAG Advisors AG I www.advisors.ch 34
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    Case „One Minuteof Silence“ Quelle: Goldbach Medien © 2011 by TEAG Advisors AG I www.advisors.ch 35
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    Was ist mitB2B? − Natürlich, auch hier braucht es crossmediale Ansätze. Es gelten die gleichen Voraussetzungen und Grundsätze. − Häufig sind die Lösungen verstärkt prozess- und abwicklungsorientiert. − Colaboration Tools − Bestellungen (z.B. ab Baustelle) − Service unterstützen − Dezentraler Vertrieb unterstützen − Informationsvermittlung − etc. − Es geht um alle Stakeholders, also inklusive Mitarbeitende und Öffentlichkeit. − Themenführerschaft und dadurch Reputation aufbauen. © 2011 by TEAG Advisors AG I www.advisors.ch 36
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    Beispiel „Siemens“: Technologiekommunikation Geschichtenerzähler,bekannte und unbekannte, erforschen den positiven Einfluss der Technologie auf das Leben von unterschiedlichen Menschen.
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    Teil 3: Just doit! Wie legen Sie los?
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    Die Vorgehensschritte (1/2) 1.Analyse und Zielsetzung − Welche Stufe? − Welcher Umfang? − Interessen, Bedürfnisse der Anspruchsgruppen. 2. Positionierung und Leitidee festlegen − Markenkern definieren − Inhaltliche, emotionale und gestalterische Vorgaben − Story entwickeln − Nutzenversprechen für Kunden 3. Bestandesaufnahme − Vorhandene Instrumente − Soll/Ist-Analyse © 2011 by TEAG Advisors AG I www.advisors.ch 40
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    Die Vorgehensschritte (2/2) 4.Strategie festlegten − Wahl der Medien − Kooperationen klären − Abstimmen mit anderen Massnahmen − Inhalte festlegen 5. Organisatorische Vorbereitung − Organisatorische Massnahmen − Umsetzungspartner − Tools 6. Umsetzung − Planung − Durchführung − Controlling © 2011 by TEAG Advisors AG I www.advisors.ch 41
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    Erfolgsfaktoren − Klare Positionierungund Leitidee. − Stringenz und Kontinuität. − Strategisch und durch die obersten Gremien abgestützt. − Interne Organisation. − Think Business: Nutzen stiften. − Realitätssinn – nicht immer macht alles Sinn und nicht alles kann erfolgreich sein. − Authentizität – tun Sie das, was sie tun wollen. © 2011 by TEAG Advisors AG I www.advisors.ch 42
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    Und zum Schluss ►Marketing 3.0 und der crossmediale Ansatz bietet viele Chancen für Ihre Unternehmen. ► Machen Sie den Schritt zum integrierten, crossmedialen Marketing: Es lohnt sich. ► Betreiben Sie Marketing 3.0 mit Lust, Abenteuergeist, Neugier und Gelassenheit. © 2011 by TEAG Advisors AG I www.advisors.ch 43
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    Vielen Dank fürIhr Interesse. Rolf Schmid, Managing Partner r.schmid@advisors.ch TEAG Advisors AG c/o YJOO Communications AG Ringstrasse 28 Fabrikstrasse 27 Molkenstrasse 8 CH-4600 Olten CH-9472 Grabs CH-8026 Zürich T +41.62.212.89.12 T +41.81.772.23.23 T +41 44 389 60 00 F +41.62.212.89.09 F +41.81.772.23.43 F +41 44 389 60 01 E teagolten@advisors.ch E teag@advisors.ch E: rolf.schmid@yjoo.ch www.advisors.ch © 2011 by TEAG Advisors AG I www.advisors.ch 45