spm Feierabendworkshop September
Erfahrungsbericht zum Einsatz von HERMES und Scrum
in der Projektabwicklung

Zürich – 4. September 2012 – Reto Giger
Agenda

 Kurzvorstellung Netcetera
 Ausgangslage
 Ziele
 Vorgehen / Umsetzung
 Lessons learned
 Fragen / Diskussion




                              Netcetera | 2
Kontakt

                  Reto Giger
                  Senior Project Manager / Consultant
                  reto.giger@netcetera.com
                  +41 31 740 75 02




 Certified Scrum Product Owner
 PMI Agile Certified Practitioner (PMI-ACP)




                                                        Netcetera | 3
Die Netcetera Gruppe




           Entwicklung und        Business Intelligence      Software
     Betrieb massgeschneiderter       Data Mining             für die
              Software             Predictive Analytics   Finanzberatung




                                                                           Netcetera | 4
Netcetera – Geschäftsleitung
   Dr. Andrej Vckovski            Peter Zurbrügg
   CEO                            Operations Manager
                                                        Entwicklung Mitarbeitende
   Joachim Hagger                 Krume Dolnenec
   Head of Market &               Managing Director
   Technology                     Netcetera Macedonia

   Mike Franz                     Thomas Geier          300
   Head of Sales &                CFO
   Business Development                                 250

   Ronnie Brunner                                       200
   Head of Solutions
                                                        150

   Dr. Hansruedi
                                                        100
   Vonder Mühll
   Head of Software Engineering
                                                         50

                                                          0
   Dr. Jens Piesbergen
                                                              1996                     2011
   Head of Systems
   Engineering & Services


                                                                                    Netcetera | 5
Geschäftsbereiche & Kunden

Finance &                   Payment &              Transport                 Healthcare                 eGovernment                  Energy                     Verlage &   Retail
Insurance                   Card Services                                                                                                                       Medien
   Payment & Transaction    Mobile Payment        Timetabling              Self-Servicing Portals      Self-Servicing Portals    Self-Servicing Portals
   Stock Market Data        Online Payment        Scheduling               Insurance Processes         Workflow & eForms         Issue Management
   Fund Administration      Credit Card Self      International Train      Product Terms &             Waste Management
   Insurance Processes       Servicing Platform     Path Coordination         Condition Services          Police & Safety
   Financial Planning       EBPP                  Passenger Information    Secure Patient Dossier      Remote Sensing
    and Advisory             Loyalty Programs                                                             School Solutions




                                                                                                                                                                               Netcetera | 6
Agile Software Entwicklung

Vorteile
Unterschiede agiler Software-
Entwicklung zum Wasserfall-Modell

 Sicherbarkeit / funktionierende
  Software: Projektfortschritt
 Anpassungsfähigkeit:
  Continuous Delivery
 Wertschöpfung: Rollende Planung
  und Anpassung vom Backlog
 Projektrisiko: Fokus auf das
  Wichtigste
Quelle: http://www.versionone.com/Agile101/Agile-Software-Development-Benefits/   Netcetera | 7
HERMES vs Scrum

HERMES                                     Scrum
 Vollständigkeit                           Individuen und Interaktionen
 Verständlichkeit                          Funktionsfähige Software
 Standardisierung / Prozesse               Zusammenarbeit mit dem Kunden
 Ausgedehnte Dokumentation                 Eingehen auf Änderungen
 Anforderungen sind exakt definiert und    Ziel der Anwendung existiert, jedoch
  müssen „nur noch“ umgesetzt werden         sind die genauen Anforderungen unklar
 Hohe Sachkosten bzw. Investitionen mit    Projekte, in denen nach der „besten
  langen Lieferzeiten                        Lösung für eine Funktion“ gesucht wird
                                            Einfachheit (KISS-Prinzip)


                                                                              Netcetera | 8
Projektvorgehen

Gesamtprojekt wird nach HERMES abgewickelt
 Vorgehen gemäss den definierten HERMES Phasen
 Definierte Meilensteine
 Definierte Lieferobjekte

Realisierungsphase
 „Agiles“ Vorgehen gemäss Studie / Empfehlungen von HERMES
  (Informatikstrategieorgan des Bundes)
 Spezifikation wird fortlaufend erarbeitet / aktualisiert parallel zu Entwicklung
 Lauffähige Software ist früh verfügbar und nicht erst bei Ende der
  Realisierungsphase


                                                                                     Netcetera | 9
Studie HERMES und Agilität




Quelle: http://www.hermes.admin.ch/dienstleistungen/hilfsmittel/projektmanagement-generell   Netcetera | 10
Definierte Ziele zum Projektvorgehen


 Iterativ
 Wir liefern funktionierende
 Software regelmässig, von ein
 paar Wochen bis hin zu ein paar
 Monaten, mit Bevorzugung von
 kürzeren Zeitintervallen.




                                       Netcetera | 11
Definierte Ziele zum Projektvorgehen


 Empirischer Ansatz
 Wir begrüssen sich verändernde
 Anforderungen, sogar spät im Projekt.
 Agile Prozesse machen Änderungen
 als Wettbewerbsvorteil für den Kunden
 nutzbar.




                                         Netcetera | 12
Definierte Ziele zum Projektvorgehen


 Inkrementell
 Funktionierende Software ist die
 primäre Fortschrittsmessung.




                                       Netcetera | 13
Definierte Ziele zum Projektvorgehen


 (Scrum) Rollen
    Product Owner
    Scrum Master
    Scrum Team
    Projektleiter
    Fachspezialisten

  Gemeinsames Backlog




                                       Netcetera | 14
Definierte Ziele zum Requirements Engineering


 Iterativ
 Ein agiles Entwicklungsvorgehen
 bedeutet, dass nicht nur kontinuierlich,
 iterativ inkrementell programmiert wird,
 sondern, dass auch die
 Anforderungserhebung kontinuierlich
 erfolgt.




                                                Netcetera | 15
Agile Development Quiz

Sind wir agile?




Quelle: http://www.versionone.com/Agile101/Agile-Development-Quiz/   Netcetera | 16
Umsetzung Projekt


 Vorgehen
 •   Personas erarbeiten
 •   Initiales Backlog erstellen
 •   Story Mapping
 •   Anforderungserhebung
 •   INVEST in User Stories
 •   Backlog Grooming
 •   Definition of Done
 •   Sprint Planning
 •   Release Planning

                                   Netcetera | 17
Umsetzung Projekt


 Vorgehen
 •   Personas erarbeiten
 •   Initiales Backlog erstellen
 •   Story Mapping
 •   Anforderungserhebung
 •   INVEST in User Stories
 •   Backlog Grooming
 •   Definition of Done
 •   Sprint Planning
 •   Release Planning

                                   Netcetera | 18
Umsetzung Projekt


 Vorgehen
 •   Personas erarbeiten
 •   Initiales Backlog erstellen
 •   Story Mapping
 •   Anforderungserhebung
 •   INVEST in User Stories
 •   Backlog Grooming
 •   Definition of Done
 •   Sprint Planning
 •   Release Planning

                                   Netcetera | 19
Umsetzung Projekt


 Vorgehen
 •   Personas erarbeiten
 •   Initiales Backlog erstellen
 •   Story Mapping
 •   Anforderungserhebung
 •   INVEST in User Stories
 •   Backlog Grooming
 •   Definition of Done
 •   Sprint Planning
 •   Release Planning

                                   Netcetera | 20
Umsetzung Projekt


 Vorgehen
 •   Personas erarbeiten
 •   Initiales Backlog erstellen
 •   Story Mapping
 •   Anforderungserhebung
 •   INVEST in User Stories
 •   Backlog Grooming
 •   Definition of Done
 •   Sprint Planning
 •   Release Planning

                                   Netcetera | 21
Umsetzung Projekt


 Vorgehen
 •   Personas erarbeiten
 •   Initiales Backlog erstellen
 •   Story Mapping
 •   Anforderungserhebung
 •   INVEST in User Stories
 •   Backlog Grooming
 •   Definition of Done
 •   Sprint Planning
 •   Release Planning

                                   Netcetera | 22
Umsetzung Projekt


 Vorgehen
 •   Personas erarbeiten
 •   Initiales Backlog erstellen
 •   Story Mapping
 •   Anforderungserhebung
 •   INVEST in User Stories
 •   Backlog Grooming
 •   Definition of Done
 •   Sprint Planning
 •   Release Planning

                                   Netcetera | 23
Umsetzung Projekt


 Vorgehen
 •   Personas erarbeiten
 •   Initiales Backlog erstellen
 •   Story Mapping
 •   Anforderungserhebung
 •   INVEST in User Stories
 •   Backlog Grooming
 •   Definition of Done
 •   Sprint Planning
 •   Release Planning

                                   Netcetera | 24
Umsetzung Projekt


 Vorgehen
 •   Personas erarbeiten
 •   Initiales Backlog erstellen
 •   Story Mapping
 •   Anforderungserhebung
 •   INVEST in User Stories
 •   Backlog Grooming
 •   Definition of Done
 •   Sprint Planning
 •   Release Planning

                                   Netcetera | 25
Agile TRENDWAVE 2012




Quelle: http://www.swissq.it/images/uploads/SwissQ_Agile_Trends_2012.pdf   Netcetera | 26
Lessons learned #1

Anforderungserhebung
von der Breite in die Tiefe
Anforderungserhebung erfolgte zuerst in der Bereite (Initialen Backlog). Dabei war es
wichtig, dass das ganze Themenspektrum aufgenommen wurde. Erst während den
Sprints wurde die Detailspezifikation erstellt.
 für HERMES-Teams ist dies eine wesentliche Umstellung

Dokumentation hat die Tendenz veraltet zu sein
Was passiert mit Feedback für ein Feature? Passt man die Dokumentation an?
 Gemeinsames Backlog erleichtert die Dokumentation und Spezifikation erheblich


                                                                             Netcetera | 27
Lessons learned #2

Kommunikation
   Schnell, direkt und unkompliziert
   Informell
   Vertrauen
   Team hat eine grosse Verantwortung

 Es wird bei Scrum immer Konfliktpotentiale geben!
  Damit muss ein Team umgehen können!




                                                      Netcetera | 28
Lessons learned #3

Verantwortungen definieren und übernehmen
Jedes Teammitglied muss seine Aufgaben, Kompetenzbereiche und
Verantwortungen kennen, wahrnehmen und damit «umgehen» können. Keine oder
späte Entscheide sind oftmals schlimmer als falsche Entscheide.




                                                                   Netcetera | 29
Lessons learned #4

Ändern der Denkweise um die Produktivität zu steigern
   von Word zu JIRA
   von getrennt zu gemeinsam
   von offline zu online
   von E-Mails zu Kommentaren
   von suchen zu filtern
   von ausgedehnt zu einfach
   von formell zu informell




                                                 Netcetera | 30
Lessons learned #5

Produktivität wird sichtbar
Agile Software Entwicklung basiert auf kurzen Iterationen und Selbstorganisation
innerhalb vom Team. Weniger fähige Teammitglieder werden dadurch mehr gefordert.

 Agilität erzeugt Druck




                                                                         Netcetera | 31
Lessons learned #6

Scrum und Festpreis
 Change Management muss strikt geführt werden: Featuritis
 Product Owner muss beim Lieferanten sein
 Priorisierung (Backlog Grooming) ist nur innerhalb vom definierten Scope möglich




                                                                             Netcetera | 32
Lessons learned #7

Probleme werden durch inkrementelle Lieferungen
früher erkannt
Grobe Missverständnisse sind unwahrscheinlicher als beim Wasserfallmodell.

Vorteile:
 Handlungsspielraum sichern
 Mehr Kreativität
 Höhere Mitarbeiterzufriedenheit
 Höhere Kundenzufriedenheit
 Höhere Qualität und Produktivität


                                                                       Netcetera | 33
Lessons learned #8

Testing und Teilabnahmen herausfordernd
Agile Software Entwicklung bedeutet auch ein agiles und kontinuierliches Testing und
Abnehmen der Software.

 Wesentliche Umstellung für HERMES erprobte Teams
 Know How muss aufgebaut werden
 Konstanter Ressourcenbedarf




                                                                             Netcetera | 34
Lessons learned #9

Rolle des Projektleiters ändert sich

Der Product Owner übernimmt die meisten Aufgaben eines klassischen
Projektleiters. Der Scrum Master ist eher der Teamleiter und sorgt dafür, dass das
Entwicklerteam gut arbeiten kann. Das umsetzende Team verantwortet die
Detailplanung, die Kontrolle und am Ende die Erledigung der Aufgaben.

 Mitarbeiter befähigen, statt nur Prozesse zu verändern




                                                                             Netcetera | 35
Lessons learned #10

User Story Dokumentation
Wir hatten meistens nur kurze User Stories und vermieden es, offensichtliche Sachen
zu dokumentieren, die entweder für jeden im Team klar waren oder viel einfacher
durch die erstellten Wireframes beschrieben wurden.

 Bei grossen Themen (Epics) kann die Gesamtsicht fehlen
 Mehrere User Stories in einer Wiki-Seite zusammenfassen und Beschreiben
 Verwendung von Wireframes fördert das gemeinsame Verständnis erheblich




                                                                            Netcetera | 36
Lessons learned #11

Demo Meeting
Nach jedem Sprint präsentieren wir dem Team / Kunden die Ergebnisse auf unserem
Test-System.

 Nicht jeder Release wird beim Kunden installiert
 Projektfortschritt kann demonstriert werden
 Feedback an den Kunden
 Feedback an das Scrum-Team




                                                                         Netcetera | 37
Fazit


   HERMES und Scrum ist kein Wiederspruch
   vor Projektbeginn müssen die „Spielregeln“ klar definiert werden
   Komplettes Team muss hinter den definierten Regeln stehen
   Studie „Agiles“ Vorgehen mit HERMES gab guten Input
   Durch agiles Vorgehen wurde höhere Produktivität erreicht (und somit kürzere
    Projektdauer)
   Agilität erzeugt Druck - macht jedoch mehr Spass
   Viel Interaktion und Austausch notwendig
   Striktes und professionelles Change Management unerlässlich bei Festpreis und
    agilem Vorgehen
   Offen für Neues – Anpassung der Denkweise hat gut geklappt
                                                                             Netcetera | 38
Fragen / Diskussion




Download der Präsentation auf netcetera.com.   Netcetera | 39

spm Feierabendworkshop im September

  • 1.
    spm Feierabendworkshop September Erfahrungsberichtzum Einsatz von HERMES und Scrum in der Projektabwicklung Zürich – 4. September 2012 – Reto Giger
  • 2.
    Agenda  Kurzvorstellung Netcetera Ausgangslage  Ziele  Vorgehen / Umsetzung  Lessons learned  Fragen / Diskussion Netcetera | 2
  • 3.
    Kontakt Reto Giger Senior Project Manager / Consultant reto.giger@netcetera.com +41 31 740 75 02  Certified Scrum Product Owner  PMI Agile Certified Practitioner (PMI-ACP) Netcetera | 3
  • 4.
    Die Netcetera Gruppe Entwicklung und Business Intelligence Software Betrieb massgeschneiderter Data Mining für die Software Predictive Analytics Finanzberatung Netcetera | 4
  • 5.
    Netcetera – Geschäftsleitung Dr. Andrej Vckovski Peter Zurbrügg CEO Operations Manager Entwicklung Mitarbeitende Joachim Hagger Krume Dolnenec Head of Market & Managing Director Technology Netcetera Macedonia Mike Franz Thomas Geier 300 Head of Sales & CFO Business Development 250 Ronnie Brunner 200 Head of Solutions 150 Dr. Hansruedi 100 Vonder Mühll Head of Software Engineering 50 0 Dr. Jens Piesbergen 1996 2011 Head of Systems Engineering & Services Netcetera | 5
  • 6.
    Geschäftsbereiche & Kunden Finance& Payment & Transport Healthcare eGovernment Energy Verlage & Retail Insurance Card Services Medien  Payment & Transaction  Mobile Payment  Timetabling  Self-Servicing Portals  Self-Servicing Portals  Self-Servicing Portals  Stock Market Data  Online Payment  Scheduling  Insurance Processes  Workflow & eForms  Issue Management  Fund Administration  Credit Card Self  International Train  Product Terms &  Waste Management  Insurance Processes Servicing Platform Path Coordination Condition Services  Police & Safety  Financial Planning  EBPP  Passenger Information  Secure Patient Dossier  Remote Sensing and Advisory  Loyalty Programs  School Solutions Netcetera | 6
  • 7.
    Agile Software Entwicklung Vorteile Unterschiedeagiler Software- Entwicklung zum Wasserfall-Modell  Sicherbarkeit / funktionierende Software: Projektfortschritt  Anpassungsfähigkeit: Continuous Delivery  Wertschöpfung: Rollende Planung und Anpassung vom Backlog  Projektrisiko: Fokus auf das Wichtigste Quelle: http://www.versionone.com/Agile101/Agile-Software-Development-Benefits/ Netcetera | 7
  • 8.
    HERMES vs Scrum HERMES Scrum  Vollständigkeit  Individuen und Interaktionen  Verständlichkeit  Funktionsfähige Software  Standardisierung / Prozesse  Zusammenarbeit mit dem Kunden  Ausgedehnte Dokumentation  Eingehen auf Änderungen  Anforderungen sind exakt definiert und  Ziel der Anwendung existiert, jedoch müssen „nur noch“ umgesetzt werden sind die genauen Anforderungen unklar  Hohe Sachkosten bzw. Investitionen mit  Projekte, in denen nach der „besten langen Lieferzeiten Lösung für eine Funktion“ gesucht wird  Einfachheit (KISS-Prinzip) Netcetera | 8
  • 9.
    Projektvorgehen Gesamtprojekt wird nachHERMES abgewickelt  Vorgehen gemäss den definierten HERMES Phasen  Definierte Meilensteine  Definierte Lieferobjekte Realisierungsphase  „Agiles“ Vorgehen gemäss Studie / Empfehlungen von HERMES (Informatikstrategieorgan des Bundes)  Spezifikation wird fortlaufend erarbeitet / aktualisiert parallel zu Entwicklung  Lauffähige Software ist früh verfügbar und nicht erst bei Ende der Realisierungsphase Netcetera | 9
  • 10.
    Studie HERMES undAgilität Quelle: http://www.hermes.admin.ch/dienstleistungen/hilfsmittel/projektmanagement-generell Netcetera | 10
  • 11.
    Definierte Ziele zumProjektvorgehen Iterativ Wir liefern funktionierende Software regelmässig, von ein paar Wochen bis hin zu ein paar Monaten, mit Bevorzugung von kürzeren Zeitintervallen. Netcetera | 11
  • 12.
    Definierte Ziele zumProjektvorgehen Empirischer Ansatz Wir begrüssen sich verändernde Anforderungen, sogar spät im Projekt. Agile Prozesse machen Änderungen als Wettbewerbsvorteil für den Kunden nutzbar. Netcetera | 12
  • 13.
    Definierte Ziele zumProjektvorgehen Inkrementell Funktionierende Software ist die primäre Fortschrittsmessung. Netcetera | 13
  • 14.
    Definierte Ziele zumProjektvorgehen (Scrum) Rollen  Product Owner  Scrum Master  Scrum Team  Projektleiter  Fachspezialisten  Gemeinsames Backlog Netcetera | 14
  • 15.
    Definierte Ziele zumRequirements Engineering Iterativ Ein agiles Entwicklungsvorgehen bedeutet, dass nicht nur kontinuierlich, iterativ inkrementell programmiert wird, sondern, dass auch die Anforderungserhebung kontinuierlich erfolgt. Netcetera | 15
  • 16.
    Agile Development Quiz Sindwir agile? Quelle: http://www.versionone.com/Agile101/Agile-Development-Quiz/ Netcetera | 16
  • 17.
    Umsetzung Projekt Vorgehen • Personas erarbeiten • Initiales Backlog erstellen • Story Mapping • Anforderungserhebung • INVEST in User Stories • Backlog Grooming • Definition of Done • Sprint Planning • Release Planning Netcetera | 17
  • 18.
    Umsetzung Projekt Vorgehen • Personas erarbeiten • Initiales Backlog erstellen • Story Mapping • Anforderungserhebung • INVEST in User Stories • Backlog Grooming • Definition of Done • Sprint Planning • Release Planning Netcetera | 18
  • 19.
    Umsetzung Projekt Vorgehen • Personas erarbeiten • Initiales Backlog erstellen • Story Mapping • Anforderungserhebung • INVEST in User Stories • Backlog Grooming • Definition of Done • Sprint Planning • Release Planning Netcetera | 19
  • 20.
    Umsetzung Projekt Vorgehen • Personas erarbeiten • Initiales Backlog erstellen • Story Mapping • Anforderungserhebung • INVEST in User Stories • Backlog Grooming • Definition of Done • Sprint Planning • Release Planning Netcetera | 20
  • 21.
    Umsetzung Projekt Vorgehen • Personas erarbeiten • Initiales Backlog erstellen • Story Mapping • Anforderungserhebung • INVEST in User Stories • Backlog Grooming • Definition of Done • Sprint Planning • Release Planning Netcetera | 21
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    Umsetzung Projekt Vorgehen • Personas erarbeiten • Initiales Backlog erstellen • Story Mapping • Anforderungserhebung • INVEST in User Stories • Backlog Grooming • Definition of Done • Sprint Planning • Release Planning Netcetera | 22
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    Umsetzung Projekt Vorgehen • Personas erarbeiten • Initiales Backlog erstellen • Story Mapping • Anforderungserhebung • INVEST in User Stories • Backlog Grooming • Definition of Done • Sprint Planning • Release Planning Netcetera | 23
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    Umsetzung Projekt Vorgehen • Personas erarbeiten • Initiales Backlog erstellen • Story Mapping • Anforderungserhebung • INVEST in User Stories • Backlog Grooming • Definition of Done • Sprint Planning • Release Planning Netcetera | 24
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    Umsetzung Projekt Vorgehen • Personas erarbeiten • Initiales Backlog erstellen • Story Mapping • Anforderungserhebung • INVEST in User Stories • Backlog Grooming • Definition of Done • Sprint Planning • Release Planning Netcetera | 25
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    Agile TRENDWAVE 2012 Quelle:http://www.swissq.it/images/uploads/SwissQ_Agile_Trends_2012.pdf Netcetera | 26
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    Lessons learned #1 Anforderungserhebung vonder Breite in die Tiefe Anforderungserhebung erfolgte zuerst in der Bereite (Initialen Backlog). Dabei war es wichtig, dass das ganze Themenspektrum aufgenommen wurde. Erst während den Sprints wurde die Detailspezifikation erstellt.  für HERMES-Teams ist dies eine wesentliche Umstellung Dokumentation hat die Tendenz veraltet zu sein Was passiert mit Feedback für ein Feature? Passt man die Dokumentation an?  Gemeinsames Backlog erleichtert die Dokumentation und Spezifikation erheblich Netcetera | 27
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    Lessons learned #2 Kommunikation  Schnell, direkt und unkompliziert  Informell  Vertrauen  Team hat eine grosse Verantwortung  Es wird bei Scrum immer Konfliktpotentiale geben! Damit muss ein Team umgehen können! Netcetera | 28
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    Lessons learned #3 Verantwortungendefinieren und übernehmen Jedes Teammitglied muss seine Aufgaben, Kompetenzbereiche und Verantwortungen kennen, wahrnehmen und damit «umgehen» können. Keine oder späte Entscheide sind oftmals schlimmer als falsche Entscheide. Netcetera | 29
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    Lessons learned #4 Ändernder Denkweise um die Produktivität zu steigern  von Word zu JIRA  von getrennt zu gemeinsam  von offline zu online  von E-Mails zu Kommentaren  von suchen zu filtern  von ausgedehnt zu einfach  von formell zu informell Netcetera | 30
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    Lessons learned #5 Produktivitätwird sichtbar Agile Software Entwicklung basiert auf kurzen Iterationen und Selbstorganisation innerhalb vom Team. Weniger fähige Teammitglieder werden dadurch mehr gefordert.  Agilität erzeugt Druck Netcetera | 31
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    Lessons learned #6 Scrumund Festpreis  Change Management muss strikt geführt werden: Featuritis  Product Owner muss beim Lieferanten sein  Priorisierung (Backlog Grooming) ist nur innerhalb vom definierten Scope möglich Netcetera | 32
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    Lessons learned #7 Problemewerden durch inkrementelle Lieferungen früher erkannt Grobe Missverständnisse sind unwahrscheinlicher als beim Wasserfallmodell. Vorteile:  Handlungsspielraum sichern  Mehr Kreativität  Höhere Mitarbeiterzufriedenheit  Höhere Kundenzufriedenheit  Höhere Qualität und Produktivität Netcetera | 33
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    Lessons learned #8 Testingund Teilabnahmen herausfordernd Agile Software Entwicklung bedeutet auch ein agiles und kontinuierliches Testing und Abnehmen der Software.  Wesentliche Umstellung für HERMES erprobte Teams  Know How muss aufgebaut werden  Konstanter Ressourcenbedarf Netcetera | 34
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    Lessons learned #9 Rolledes Projektleiters ändert sich Der Product Owner übernimmt die meisten Aufgaben eines klassischen Projektleiters. Der Scrum Master ist eher der Teamleiter und sorgt dafür, dass das Entwicklerteam gut arbeiten kann. Das umsetzende Team verantwortet die Detailplanung, die Kontrolle und am Ende die Erledigung der Aufgaben.  Mitarbeiter befähigen, statt nur Prozesse zu verändern Netcetera | 35
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    Lessons learned #10 UserStory Dokumentation Wir hatten meistens nur kurze User Stories und vermieden es, offensichtliche Sachen zu dokumentieren, die entweder für jeden im Team klar waren oder viel einfacher durch die erstellten Wireframes beschrieben wurden.  Bei grossen Themen (Epics) kann die Gesamtsicht fehlen  Mehrere User Stories in einer Wiki-Seite zusammenfassen und Beschreiben  Verwendung von Wireframes fördert das gemeinsame Verständnis erheblich Netcetera | 36
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    Lessons learned #11 DemoMeeting Nach jedem Sprint präsentieren wir dem Team / Kunden die Ergebnisse auf unserem Test-System.  Nicht jeder Release wird beim Kunden installiert  Projektfortschritt kann demonstriert werden  Feedback an den Kunden  Feedback an das Scrum-Team Netcetera | 37
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    Fazit  HERMES und Scrum ist kein Wiederspruch  vor Projektbeginn müssen die „Spielregeln“ klar definiert werden  Komplettes Team muss hinter den definierten Regeln stehen  Studie „Agiles“ Vorgehen mit HERMES gab guten Input  Durch agiles Vorgehen wurde höhere Produktivität erreicht (und somit kürzere Projektdauer)  Agilität erzeugt Druck - macht jedoch mehr Spass  Viel Interaktion und Austausch notwendig  Striktes und professionelles Change Management unerlässlich bei Festpreis und agilem Vorgehen  Offen für Neues – Anpassung der Denkweise hat gut geklappt Netcetera | 38
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    Fragen / Diskussion Downloadder Präsentation auf netcetera.com. Netcetera | 39