Henrik Zaborowski thematisiert in seinem Impulsvortrag die Herausforderungen und Missstände im Recruiting-Prozess in Deutschland, insbesondere die eindimensionale Sichtweise auf Bewerber und die mangelhafte Validität der Personalauswahl. Er kritisiert das Dogma individueller Leistung und den Mythos des beruflichen Erfolgs, während er die Notwendigkeit von Social Recruiting und eine humanere Perspektive auf die Zusammenarbeit zwischen Arbeitgebern und Bewerbern betont. Trotz der Diskussion über moderne Ansätze bleibt Social Recruiting vorerst ein Mythos, solange sich die bestehenden Praktiken nicht grundlegend ändern.