SlideShare ist ein Scribd-Unternehmen logo
1 von 5
Downloaden Sie, um offline zu lesen
Wir begrüßen die Initiative der Schulträger und des Kultusministeriums zur
           Nutzung der IZBB-Mittel für den Bau von Schulbibliotheken.
                          Was aber fehlt ist ein Konzept.
 Es kann nicht sein, dass Schulbibliotheken gebaut werden, aber eine auf Dauer
    angelegte Finanzierung und personelle Betreuung dieser Neubauten nicht
 vorhanden ist. Dann erwiese sich die Verwendung der Mittel als Fehlinvestition.



Die Landesarbeitsgemeinschaft Schulbibliotheken in Hessen e.V. legt daher Vor-
schläge für ein nachhaltiges Nutzungskonzept vor und fordert die Schulträger und
das Kultusministerium auf, verantwortungsbewusst zu handeln.


LAG-Empfehlungen für ein hessisches Schulbibliothekswesen
Ziele
Die Schulbibliothek ist eine einzigartige Idee im Bildungswesen. Bei guter sächlicher
und personeller Ausstattung leistet sie einen großen Beitrag zur Qualität der Schule.
In ihr können Kompetenzen im Lesen, im Recherchieren, im Mediengebrauch erwor-
ben werden. Sie ist angesichts der digital verfügbaren Informationen und der elektro-
nischen Kommunikationsmöglichkeiten nötiger denn je, um die Schulen fit zu machen
für die Wissensgesellschaft.
Die LAG versteht unter modernen Schulbibliotheken multimediale Informations- und
Lernzentren wie sie in angelsächsisch-skandinavischen Staaten vorherrschend sind.
In Mitteleuropa können wir aber auch an die Schulbibliotheken humanistischer Bil-
dungsreformer anknüpfen und die Versuche deutscher Lehrer und ihrer Verbände an
der Schwelle des 20. Jahrhunderts, „literarisch wertvolle Lektüre“ in die Schulen zu
holen.
Die moderne Schulbibliothek ist ein Kulturzentrum der Schule. Sie ist Ort freien Le-
sens, kreativen und kommunikativen Umgangs mit Literatur, Ort für Freizeitaktivitäten
in der Ganztagsschule und der Schule mit Mittagsbetreuung. Sie ist eingebunden in
die pädagogische Arbeit der Schule und wird wie diese evaluiert. Der Buch- und
Medienbestand orientiert sich an den Curricula. Die Raumausstattung ermöglicht
Einzel- und Gruppenarbeit und Unterricht mit einer ganzen Klasse.
Die Schulbibliothek ist der Ort für fächerübergreifendes, individuelles und selbststän-
diges Lernen.

Für die LAG ist die Schulbibliothek eine „aktive“ Bibliothek. Sie trägt erst dann zum
Schulerfolg und zur Leistungssteigerung von Schülerinnen und Schülern bei, wenn
die Leitung oder das Leitungsteam mit den Fachlehrkräften bei der Vorbereitung und
Durchführung des bibliotheksgestützten Unterrichts zusammenarbeitet und den Lern-
prozess einzelner Schülerinnen und Schüler, von Gruppen oder der ganzen Klasse
beratend und anleitend unterstützt sowie lesefördernde Angebote macht.


Nutzung
Das Training von Arbeitstechniken, die Informationsrecherche und der kritische Um-
gang mit neuen Medien erfolgen als Spiralcurriculum. Die Schulbibliothek trägt
wesentlich zur Schulqualität bei, wie die internationale Entwicklung zeigt.

Schülerinnen und Schüler, die Schulbibliotheken nutzen, nutzen öffentliche Bücherei-
en gleichzeitig und für späteres, lebenslanges Lernen intensiver als Schüler, die
Schulbibliotheken nicht kennen. Die Zusammenarbeit mit öffentlichen Büchereien
wird empfohlen. Besuche in öffentlichen Büchereien ersetzen eine Schulbibliothek
aber nur dann, wenn der Besuch nicht als Exkursion geplant werden muss und die
öffentliche Bücherei in ihren Räumen das oben Gesagte gewährleisten kann.
Schulen sollten ihre Erwartungen an öffentliche Bibliotheken als Bildungspartner
formulieren.

Wenn die Schulbibliothek als Kultur- und Informationszentrum der Schule maßgeb-
lich dazu beitragen soll, dass

•   Schülerinnen und Schüler Zugang zu Informationen und zur Literatur haben,
•   sie die Chancen (und Gefahren) der neuen Informationsmedien sehen lernen,
•   sie als kreative und mündige Bürger und Bürgerinnen in einer von Information und Wissen be-
    stimmten Welt leben,

kann die Finanzierung der Schulbibliotheken nicht allein Sache der einzelnen kom-
munalen Gebietskörperschaft bleiben. Schulbibliotheken als Bestandteil des staat-
lichen Schulwesens benötigen auch die Übernahme von Verantwortung durch die
Landesregierung. Dies ist auch nötig, um ein regional gleichwertiges Bildungsange-
bot zu gewährleisten und um nicht den Privatschulen das Feld der Schulbibliotheken
zu überlassen.
Ein gangbarer Weg ist das Setzen von landesweiten Standards auch im Bereich des
Schulbibliothekswesens und die finanzielle Unterstützung der kommunalen Gebiets-
körperschaften bei Vorhaben im Schulbibliothekswesen.
Indikatoren einer modernen Schulbibliothek
                            (auch in der Mindmap enthalten)

Raum:           Zentrale, gut zugängliche Lage im Schulgebäude oder auf dem
                Schulcampus,
                Raumgrößen entsprechend bibliotheksfachlicher Vorgaben,
                Lernort für einzelne Schülerinnen und Schüler, für Gruppen und 1-2
                Klassen;
                Aufenthaltsort (Ganztagsschule bzw. Mittagsbetreuung, außerun-
                terrichtliche Aktivitäten)

Ausstattung     Multimedial als Informations- und Lernzentrum, als „pädagogische
                Werkstatt“ mit technischen Geräten, z.B. Rechnern, Laptops, Bea-
                mer, Kopierer, Scanner

Bestand         Sachliteratur für den Unterricht; „Neue Medien“, Lernhilfen; Kinder-
                und Jugendliteratur,
                Schwerpunktbildung entsprechend dem Schulprofil und der schuli-
                schen Situation (Migranten, Fremdsprachenfolge, Europaschule u.
                a. curriculare Schwerpunkte)
                Erschließung des gesamten Buch- und Medienbestandes der
                Schule durch OPAC

Personal        Für die Leitung von Schulbibliotheken und die Erfüllung der päd-
                agogischen Aufgaben qualifizierte Lehrkräfte oder Bibliothekare;
                Im Falle von Bibliothekslehrkräften: Die Tätigkeit in der Bibliothek
                wird angemessen auf die Arbeitszeit angerechnet.

Organisation       1. selbstständige Schulbibliothek,
                   2. gemeinsame Bibliothek mehrerer Schulen auf einem Schul-
                      campus,
                   3. Zweigstelle einer öffentlichen Bücherei,
                   4. kombinierte Stadt- und Schulbibliothek.
                Die Leitung aller Schulbibliothekstypen ist in den schulischen Gre-
                mien gleichberechtigt vertreten. Bibliotheken der Typen 1 und 2
                haben den Status einer Fachschaft und partizipieren am Schul-
                haushalt.

Support         Unterstützung durch regionale Zentren (schulbibliothekarische Ar-
                beitsstellen in den Kreismedienzentren oder den Stadtbüchereien)
                oder ein landesweites Dienstleistungszentrum.

                Verankerung schulbibliothekarischer Angelegenheiten in der
                Schulaufsicht und den Instituten (Einrichtung entsprechender Re-
                ferate, Dezernate, Projektgruppen, Fachberater)

                Schaffung einer Schulbibliothekskommission beim HKM
Finanzierung    Gemeinsame Finanzierung durch Land und Kommunen wie bei der
                EDV-Ausstattung der hessischen Schulen
                Päd. Assistentenstellen? LMF-Partizipation?
Literatur
Förstemann, Ernst Wilhelm, Über Einrichtung und Verwaltung von Schulbibliotheken, 1865
Schülerbüchereien an Preußischen Volksschulen, Erlass des preußischen Kultusministers,
1928

Empfehlungen zur Zusammenarbeit von Schule und öffentlicher Bücherei, Deutscher
Städtetag,
1961

Doderer, Klaus. Die moderne Schulbibliothek,
1970

Grundsatzpapier zur Schulmediothek, AG Literatur und Medien der GEW,
1973

Empfehlung der Kultusministerkonferenz zur Zusammenarbeit von Schule und öffentlicher
Bücherei,
1979

„Bildung für alle in Hessen verwirklichen“, GEW Hessen
1990

„Schulbibliotheken für morgen“, Manifest der LAG Schulbibliotheken,
1999

IFLA-Schulbibliotheksmanifest,
2002

Library Strategy 2010, Finnish Min. of Education
2003



                                     LAG-Empfehlungen

Eine Kommission für Schulbibliotheken beim Hessischen Kultusministerium
Aufgaben einer Landes-Servicestelle für Schulbibliotheken
Fachberater für Schulbibliotheken in den Staatlichen Schulämtern
Regionale medienpädagogische Zentren
Richtlinie für Schulbibliotheken
Weiterbildungscurriculum
Lesen und Schulprogramm
Schulbibliothek und Ganztagsschule
Potentiale der Schulbibliothek
(Diese Dateien sind erhältlich über: www.schulbibliotheken.de und lag@schulbibliotheken.de




© 2008 Landesarbeitsgemeinschaft Schulbibliotheken in Hessen e.V. (LAG)
c/o Günter Schlamp, Gregor-Mendel-Str. 14, 14469 Potsdam 0331 2011917
Schultraeger-Initiative

Weitere ähnliche Inhalte

Was ist angesagt?

Schulprogramm für das Bertha-von-Suttner-Gymnasiums Potsdam Babelsberg
Schulprogramm für das Bertha-von-Suttner-Gymnasiums Potsdam BabelsbergSchulprogramm für das Bertha-von-Suttner-Gymnasiums Potsdam Babelsberg
Schulprogramm für das Bertha-von-Suttner-Gymnasiums Potsdam Babelsberg
VCAT Consulting GmbH
 

Was ist angesagt? (11)

LAG-Report 2013
LAG-Report 2013LAG-Report 2013
LAG-Report 2013
 
Austausch zwischen Schulbibliotheken. Projektberichte. Leipzig 2010
Austausch zwischen Schulbibliotheken. Projektberichte. Leipzig 2010Austausch zwischen Schulbibliotheken. Projektberichte. Leipzig 2010
Austausch zwischen Schulbibliotheken. Projektberichte. Leipzig 2010
 
Sbr schule-geschichte-lehrerfobi-022012
Sbr schule-geschichte-lehrerfobi-022012Sbr schule-geschichte-lehrerfobi-022012
Sbr schule-geschichte-lehrerfobi-022012
 
P1 auf dem weg zur partnerschaft –archivpädagogische kooperationsmodelle
P1 auf dem weg zur partnerschaft –archivpädagogische kooperationsmodelleP1 auf dem weg zur partnerschaft –archivpädagogische kooperationsmodelle
P1 auf dem weg zur partnerschaft –archivpädagogische kooperationsmodelle
 
Lokale und Regionale Archive, Bibliotheken und Museen in der Europeana
Lokale und Regionale Archive, Bibliotheken und Museen in der EuropeanaLokale und Regionale Archive, Bibliotheken und Museen in der Europeana
Lokale und Regionale Archive, Bibliotheken und Museen in der Europeana
 
Schulbibliotheken f. Brandenburg
Schulbibliotheken f. BrandenburgSchulbibliotheken f. Brandenburg
Schulbibliotheken f. Brandenburg
 
Karsten Schuldt und Rudolf Mumenthaler: Volksschulbibliotheken im Kanton St. ...
Karsten Schuldt und Rudolf Mumenthaler: Volksschulbibliotheken im Kanton St. ...Karsten Schuldt und Rudolf Mumenthaler: Volksschulbibliotheken im Kanton St. ...
Karsten Schuldt und Rudolf Mumenthaler: Volksschulbibliotheken im Kanton St. ...
 
Schulprogramm für das Bertha-von-Suttner-Gymnasiums Potsdam Babelsberg
Schulprogramm für das Bertha-von-Suttner-Gymnasiums Potsdam BabelsbergSchulprogramm für das Bertha-von-Suttner-Gymnasiums Potsdam Babelsberg
Schulprogramm für das Bertha-von-Suttner-Gymnasiums Potsdam Babelsberg
 
Zukunft von Bibliotheken - Herausforderungen für Öffentliche Bibliotheken
Zukunft von Bibliotheken - Herausforderungen für Öffentliche BibliothekenZukunft von Bibliotheken - Herausforderungen für Öffentliche Bibliotheken
Zukunft von Bibliotheken - Herausforderungen für Öffentliche Bibliotheken
 
Schulbibliothek des Jahres 2009
Schulbibliothek des Jahres 2009Schulbibliothek des Jahres 2009
Schulbibliothek des Jahres 2009
 
f/21 Quarterly Q3|2016
f/21 Quarterly Q3|2016f/21 Quarterly Q3|2016
f/21 Quarterly Q3|2016
 

Andere mochten auch

Estructura condicional
Estructura  condicionalEstructura  condicional
Estructura condicional
melissa1andrea
 
Amor a Dios - José Luis Caravias, sj.
Amor a Dios - José Luis Caravias, sj.Amor a Dios - José Luis Caravias, sj.
Amor a Dios - José Luis Caravias, sj.
infocatolicos
 
ANTOLOGÍA de la Asignatura: 3.2 La Enseñanza del Español
ANTOLOGÍA de la Asignatura: 3.2 La Enseñanza del EspañolANTOLOGÍA de la Asignatura: 3.2 La Enseñanza del Español
ANTOLOGÍA de la Asignatura: 3.2 La Enseñanza del Español
jose enrique tellez pacheco
 
Taller 1 de algoritmo diagrama de flujo
Taller 1 de algoritmo diagrama de flujo Taller 1 de algoritmo diagrama de flujo
Taller 1 de algoritmo diagrama de flujo
melissa1andrea
 
Real time human pose recognition in parts from single
Real time human pose recognition in parts from singleReal time human pose recognition in parts from single
Real time human pose recognition in parts from single
Montassir Rabhi
 
Programa asistencia gerencial distancia
Programa asistencia gerencial distanciaPrograma asistencia gerencial distancia
Programa asistencia gerencial distancia
Gisell Alvarado
 
ESTRUTURAS CONDICIONALES
ESTRUTURAS CONDICIONALESESTRUTURAS CONDICIONALES
ESTRUTURAS CONDICIONALES
melissa1andrea
 
2010 sat software_libre_para_pym_es
2010 sat software_libre_para_pym_es2010 sat software_libre_para_pym_es
2010 sat software_libre_para_pym_es
jvbenitez
 
Dyade Schnadt Schiltz Starflinger Ppt
Dyade Schnadt Schiltz Starflinger PptDyade Schnadt Schiltz Starflinger Ppt
Dyade Schnadt Schiltz Starflinger Ppt
Danielle2408
 
Funlat presentación
Funlat presentaciónFunlat presentación
Funlat presentación
casinegrita
 

Andere mochten auch (20)

Estructura condicional
Estructura  condicionalEstructura  condicional
Estructura condicional
 
Luis ruben castro licona
Luis ruben castro liconaLuis ruben castro licona
Luis ruben castro licona
 
Amor a Dios - José Luis Caravias, sj.
Amor a Dios - José Luis Caravias, sj.Amor a Dios - José Luis Caravias, sj.
Amor a Dios - José Luis Caravias, sj.
 
ANTOLOGÍA de la Asignatura: 3.2 La Enseñanza del Español
ANTOLOGÍA de la Asignatura: 3.2 La Enseñanza del EspañolANTOLOGÍA de la Asignatura: 3.2 La Enseñanza del Español
ANTOLOGÍA de la Asignatura: 3.2 La Enseñanza del Español
 
Presentación aprendo a leer y escribir con ayuda de las tic
Presentación aprendo a leer y escribir con ayuda de las ticPresentación aprendo a leer y escribir con ayuda de las tic
Presentación aprendo a leer y escribir con ayuda de las tic
 
Taller 1 de algoritmo diagrama de flujo
Taller 1 de algoritmo diagrama de flujo Taller 1 de algoritmo diagrama de flujo
Taller 1 de algoritmo diagrama de flujo
 
Tipos de reacciones
Tipos de reaccionesTipos de reacciones
Tipos de reacciones
 
Real time human pose recognition in parts from single
Real time human pose recognition in parts from singleReal time human pose recognition in parts from single
Real time human pose recognition in parts from single
 
Contaminación del aire
Contaminación del aireContaminación del aire
Contaminación del aire
 
Programa asistencia gerencial distancia
Programa asistencia gerencial distanciaPrograma asistencia gerencial distancia
Programa asistencia gerencial distancia
 
ESTRUTURAS CONDICIONALES
ESTRUTURAS CONDICIONALESESTRUTURAS CONDICIONALES
ESTRUTURAS CONDICIONALES
 
Evaluierung Spruchverfahren: Stellungnhahme der BRAK
Evaluierung Spruchverfahren: Stellungnhahme der BRAKEvaluierung Spruchverfahren: Stellungnhahme der BRAK
Evaluierung Spruchverfahren: Stellungnhahme der BRAK
 
2010 sat software_libre_para_pym_es
2010 sat software_libre_para_pym_es2010 sat software_libre_para_pym_es
2010 sat software_libre_para_pym_es
 
Creacion blogs sesion3
Creacion blogs sesion3Creacion blogs sesion3
Creacion blogs sesion3
 
Computadora
ComputadoraComputadora
Computadora
 
La guerre des post-it
La guerre des post-it La guerre des post-it
La guerre des post-it
 
Cómo equilibrar en un hoverboard
Cómo equilibrar en un hoverboardCómo equilibrar en un hoverboard
Cómo equilibrar en un hoverboard
 
Dyade Schnadt Schiltz Starflinger Ppt
Dyade Schnadt Schiltz Starflinger PptDyade Schnadt Schiltz Starflinger Ppt
Dyade Schnadt Schiltz Starflinger Ppt
 
La Gastronomie à Vic
La Gastronomie à VicLa Gastronomie à Vic
La Gastronomie à Vic
 
Funlat presentación
Funlat presentaciónFunlat presentación
Funlat presentación
 

Ähnlich wie Schultraeger-Initiative

Archivpädagogik 2.0 – erste schritte, jens murken (landeskirchliches archiv, ...
Archivpädagogik 2.0 – erste schritte, jens murken (landeskirchliches archiv, ...Archivpädagogik 2.0 – erste schritte, jens murken (landeskirchliches archiv, ...
Archivpädagogik 2.0 – erste schritte, jens murken (landeskirchliches archiv, ...
Archive20
 
Informationskompetenz - wie weiter?
Informationskompetenz - wie weiter?Informationskompetenz - wie weiter?
Informationskompetenz - wie weiter?
Thomas Hapke
 
Zur Dissertation von Nathalie Mertes
Zur Dissertation von Nathalie MertesZur Dissertation von Nathalie Mertes
Zur Dissertation von Nathalie Mertes
Guenter K. Schlamp
 
Von der schulbibliothek zum Lesezentrum
Von der schulbibliothek zum LesezentrumVon der schulbibliothek zum Lesezentrum
Von der schulbibliothek zum Lesezentrum
BIS Biblio Info Suisse
 
Zukunftsvisionen der Kinder- und Jugendbibliotheksarbeit nach "Remscheid"
Zukunftsvisionen der Kinder- und Jugendbibliotheksarbeit nach "Remscheid"Zukunftsvisionen der Kinder- und Jugendbibliotheksarbeit nach "Remscheid"
Zukunftsvisionen der Kinder- und Jugendbibliotheksarbeit nach "Remscheid"
plainjochen
 
Personenzentrierte medienpäd. ffm 5.5.2011
Personenzentrierte medienpäd. ffm 5.5.2011Personenzentrierte medienpäd. ffm 5.5.2011
Personenzentrierte medienpäd. ffm 5.5.2011
vonspecht-esw
 
Lissabon bulgariens bester leseförderer
Lissabon   bulgariens bester lesefördererLissabon   bulgariens bester leseförderer
Lissabon bulgariens bester leseförderer
Anne Gilleran
 
Präsentation bibliotheksmanagement
Präsentation bibliotheksmanagementPräsentation bibliotheksmanagement
Präsentation bibliotheksmanagement
Rudolf Mumenthaler
 

Ähnlich wie Schultraeger-Initiative (20)

Jahresbericht 2019 der Stabi Hamburg
Jahresbericht 2019 der Stabi HamburgJahresbericht 2019 der Stabi Hamburg
Jahresbericht 2019 der Stabi Hamburg
 
Archivpädagogik 2.0 – erste schritte, jens murken (landeskirchliches archiv, ...
Archivpädagogik 2.0 – erste schritte, jens murken (landeskirchliches archiv, ...Archivpädagogik 2.0 – erste schritte, jens murken (landeskirchliches archiv, ...
Archivpädagogik 2.0 – erste schritte, jens murken (landeskirchliches archiv, ...
 
Trends und Herausforderungen für öffentliche Bibliotheken
Trends und Herausforderungen für öffentliche BibliothekenTrends und Herausforderungen für öffentliche Bibliotheken
Trends und Herausforderungen für öffentliche Bibliotheken
 
Acht Leitsätze für die Neue Bibliothek St. Gallen
Acht Leitsätze für die Neue Bibliothek St. GallenAcht Leitsätze für die Neue Bibliothek St. Gallen
Acht Leitsätze für die Neue Bibliothek St. Gallen
 
Status Quo der Schulbibliotheken in Deutschland, Beispiel Berlin
Status Quo der Schulbibliotheken in Deutschland, Beispiel BerlinStatus Quo der Schulbibliotheken in Deutschland, Beispiel Berlin
Status Quo der Schulbibliotheken in Deutschland, Beispiel Berlin
 
Die Schulprojekte der bayerischen Zeitungen
Die Schulprojekte der bayerischen ZeitungenDie Schulprojekte der bayerischen Zeitungen
Die Schulprojekte der bayerischen Zeitungen
 
Країнознавча інформація на уроці німецької мови (на базі підручника Сотников...
Країнознавча інформація на уроці німецької мови  (на базі підручника Сотников...Країнознавча інформація на уроці німецької мови  (на базі підручника Сотников...
Країнознавча інформація на уроці німецької мови (на базі підручника Сотников...
 
Informationskompetenz - wie weiter?
Informationskompetenz - wie weiter?Informationskompetenz - wie weiter?
Informationskompetenz - wie weiter?
 
Zur Dissertation von Nathalie Mertes
Zur Dissertation von Nathalie MertesZur Dissertation von Nathalie Mertes
Zur Dissertation von Nathalie Mertes
 
Von der schulbibliothek zum Lesezentrum
Von der schulbibliothek zum LesezentrumVon der schulbibliothek zum Lesezentrum
Von der schulbibliothek zum Lesezentrum
 
098-11 Anlage4.pdf
098-11 Anlage4.pdf098-11 Anlage4.pdf
098-11 Anlage4.pdf
 
Promouvoir les bibliothèques et la lecture: l'exemple des Pays-Bas
Promouvoir les bibliothèques et la lecture: l'exemple des Pays-BasPromouvoir les bibliothèques et la lecture: l'exemple des Pays-Bas
Promouvoir les bibliothèques et la lecture: l'exemple des Pays-Bas
 
Zukunftsvisionen der Kinder- und Jugendbibliotheksarbeit nach "Remscheid"
Zukunftsvisionen der Kinder- und Jugendbibliotheksarbeit nach "Remscheid"Zukunftsvisionen der Kinder- und Jugendbibliotheksarbeit nach "Remscheid"
Zukunftsvisionen der Kinder- und Jugendbibliotheksarbeit nach "Remscheid"
 
Dr. Hannelore Vogt: Library Advocacy: Das neue Strategiekonzept der StadtBibl...
Dr. Hannelore Vogt: Library Advocacy: Das neue Strategiekonzept der StadtBibl...Dr. Hannelore Vogt: Library Advocacy: Das neue Strategiekonzept der StadtBibl...
Dr. Hannelore Vogt: Library Advocacy: Das neue Strategiekonzept der StadtBibl...
 
Personenzentrierte medienpäd. ffm 5.5.2011
Personenzentrierte medienpäd. ffm 5.5.2011Personenzentrierte medienpäd. ffm 5.5.2011
Personenzentrierte medienpäd. ffm 5.5.2011
 
Vortrag Erfurt
Vortrag ErfurtVortrag Erfurt
Vortrag Erfurt
 
Lissabon bulgariens bester leseförderer
Lissabon   bulgariens bester lesefördererLissabon   bulgariens bester leseförderer
Lissabon bulgariens bester leseförderer
 
Migranten machen Schule
Migranten machen SchuleMigranten machen Schule
Migranten machen Schule
 
Stabi Jahresbericht 2010
Stabi Jahresbericht 2010Stabi Jahresbericht 2010
Stabi Jahresbericht 2010
 
Präsentation bibliotheksmanagement
Präsentation bibliotheksmanagementPräsentation bibliotheksmanagement
Präsentation bibliotheksmanagement
 

Mehr von Guenter K. Schlamp

Informationsquellen für Schulbibliothekare im Internet
Informationsquellen für Schulbibliothekare im InternetInformationsquellen für Schulbibliothekare im Internet
Informationsquellen für Schulbibliothekare im Internet
Guenter K. Schlamp
 
Reading promotion and the school library
Reading promotion and the school libraryReading promotion and the school library
Reading promotion and the school library
Guenter K. Schlamp
 
Thesen von Prof. Dr. Reiner Dollase
Thesen von Prof. Dr. Reiner DollaseThesen von Prof. Dr. Reiner Dollase
Thesen von Prof. Dr. Reiner Dollase
Guenter K. Schlamp
 

Mehr von Guenter K. Schlamp (20)

Schulbibliothekswiki. Ein Schulbibliotheks-Lexikon
Schulbibliothekswiki. Ein Schulbibliotheks-LexikonSchulbibliothekswiki. Ein Schulbibliotheks-Lexikon
Schulbibliothekswiki. Ein Schulbibliotheks-Lexikon
 
A Regional German School Library Association: A Story of Success? H. G. Brée...
A Regional German School Library Association: A Story of Success?  H. G. Brée...A Regional German School Library Association: A Story of Success?  H. G. Brée...
A Regional German School Library Association: A Story of Success? H. G. Brée...
 
Ampelmaennchen und Todesschueüsse: Kurzuebersicht
Ampelmaennchen und Todesschueüsse: KurzuebersichtAmpelmaennchen und Todesschueüsse: Kurzuebersicht
Ampelmaennchen und Todesschueüsse: Kurzuebersicht
 
Projekt "Die Bibliothek in der Kiste"
Projekt "Die Bibliothek in der Kiste"Projekt "Die Bibliothek in der Kiste"
Projekt "Die Bibliothek in der Kiste"
 
Bibliothek des Weidiggymnasiums Bad Nauheim: Jahrbuch 2014
Bibliothek des Weidiggymnasiums Bad Nauheim: Jahrbuch 2014Bibliothek des Weidiggymnasiums Bad Nauheim: Jahrbuch 2014
Bibliothek des Weidiggymnasiums Bad Nauheim: Jahrbuch 2014
 
Die Schulbibliothek - Klassenzimmer des 21. Jahrhunderts. Praesentation fuer ...
Die Schulbibliothek - Klassenzimmer des 21. Jahrhunderts. Praesentation fuer ...Die Schulbibliothek - Klassenzimmer des 21. Jahrhunderts. Praesentation fuer ...
Die Schulbibliothek - Klassenzimmer des 21. Jahrhunderts. Praesentation fuer ...
 
LAG-Mitgliederumfrage 2013
LAG-Mitgliederumfrage 2013LAG-Mitgliederumfrage 2013
LAG-Mitgliederumfrage 2013
 
Schule, Schulbibliothek, Schulbibliothekar und Lehrer. Wie geht das zusammen?...
Schule, Schulbibliothek, Schulbibliothekar und Lehrer. Wie geht das zusammen?...Schule, Schulbibliothek, Schulbibliothekar und Lehrer. Wie geht das zusammen?...
Schule, Schulbibliothek, Schulbibliothekar und Lehrer. Wie geht das zusammen?...
 
Sobre bibliothecas escolares e o trabalho de LAG
Sobre bibliothecas escolares e o trabalho de LAGSobre bibliothecas escolares e o trabalho de LAG
Sobre bibliothecas escolares e o trabalho de LAG
 
Informationsquellen für Schulbibliothekare im Internet
Informationsquellen für Schulbibliothekare im InternetInformationsquellen für Schulbibliothekare im Internet
Informationsquellen für Schulbibliothekare im Internet
 
Planning a school library
Planning a school library Planning a school library
Planning a school library
 
Reading promotion and the school library
Reading promotion and the school libraryReading promotion and the school library
Reading promotion and the school library
 
Thesen von Prof. Dr. Reiner Dollase
Thesen von Prof. Dr. Reiner DollaseThesen von Prof. Dr. Reiner Dollase
Thesen von Prof. Dr. Reiner Dollase
 
Globale Trends im Schulbibiblothekswesen
Globale Trends im SchulbibiblothekswesenGlobale Trends im Schulbibiblothekswesen
Globale Trends im Schulbibiblothekswesen
 
Webquests
Webquests Webquests
Webquests
 
Schulbibliothekslexikon
SchulbibliothekslexikonSchulbibliothekslexikon
Schulbibliothekslexikon
 
Die Schulbibliothek als Lernort 2.0
Die Schulbibliothek als Lernort 2.0Die Schulbibliothek als Lernort 2.0
Die Schulbibliothek als Lernort 2.0
 
Bücherlisten des Projekts "Die Bibliothek in der Kiste"
Bücherlisten des Projekts "Die Bibliothek in der Kiste"Bücherlisten des Projekts "Die Bibliothek in der Kiste"
Bücherlisten des Projekts "Die Bibliothek in der Kiste"
 
Lernort Schulbibliothek (Kiel): Materialien
Lernort Schulbibliothek (Kiel): MaterialienLernort Schulbibliothek (Kiel): Materialien
Lernort Schulbibliothek (Kiel): Materialien
 
In der Schulbibliothek Arbeitstechniken lernen
In der Schulbibliothek Arbeitstechniken lernenIn der Schulbibliothek Arbeitstechniken lernen
In der Schulbibliothek Arbeitstechniken lernen
 

Schultraeger-Initiative

  • 1. Wir begrüßen die Initiative der Schulträger und des Kultusministeriums zur Nutzung der IZBB-Mittel für den Bau von Schulbibliotheken. Was aber fehlt ist ein Konzept. Es kann nicht sein, dass Schulbibliotheken gebaut werden, aber eine auf Dauer angelegte Finanzierung und personelle Betreuung dieser Neubauten nicht vorhanden ist. Dann erwiese sich die Verwendung der Mittel als Fehlinvestition. Die Landesarbeitsgemeinschaft Schulbibliotheken in Hessen e.V. legt daher Vor- schläge für ein nachhaltiges Nutzungskonzept vor und fordert die Schulträger und das Kultusministerium auf, verantwortungsbewusst zu handeln. LAG-Empfehlungen für ein hessisches Schulbibliothekswesen Ziele Die Schulbibliothek ist eine einzigartige Idee im Bildungswesen. Bei guter sächlicher und personeller Ausstattung leistet sie einen großen Beitrag zur Qualität der Schule. In ihr können Kompetenzen im Lesen, im Recherchieren, im Mediengebrauch erwor- ben werden. Sie ist angesichts der digital verfügbaren Informationen und der elektro- nischen Kommunikationsmöglichkeiten nötiger denn je, um die Schulen fit zu machen für die Wissensgesellschaft. Die LAG versteht unter modernen Schulbibliotheken multimediale Informations- und Lernzentren wie sie in angelsächsisch-skandinavischen Staaten vorherrschend sind. In Mitteleuropa können wir aber auch an die Schulbibliotheken humanistischer Bil- dungsreformer anknüpfen und die Versuche deutscher Lehrer und ihrer Verbände an der Schwelle des 20. Jahrhunderts, „literarisch wertvolle Lektüre“ in die Schulen zu holen.
  • 2. Die moderne Schulbibliothek ist ein Kulturzentrum der Schule. Sie ist Ort freien Le- sens, kreativen und kommunikativen Umgangs mit Literatur, Ort für Freizeitaktivitäten in der Ganztagsschule und der Schule mit Mittagsbetreuung. Sie ist eingebunden in die pädagogische Arbeit der Schule und wird wie diese evaluiert. Der Buch- und Medienbestand orientiert sich an den Curricula. Die Raumausstattung ermöglicht Einzel- und Gruppenarbeit und Unterricht mit einer ganzen Klasse. Die Schulbibliothek ist der Ort für fächerübergreifendes, individuelles und selbststän- diges Lernen. Für die LAG ist die Schulbibliothek eine „aktive“ Bibliothek. Sie trägt erst dann zum Schulerfolg und zur Leistungssteigerung von Schülerinnen und Schülern bei, wenn die Leitung oder das Leitungsteam mit den Fachlehrkräften bei der Vorbereitung und Durchführung des bibliotheksgestützten Unterrichts zusammenarbeitet und den Lern- prozess einzelner Schülerinnen und Schüler, von Gruppen oder der ganzen Klasse beratend und anleitend unterstützt sowie lesefördernde Angebote macht. Nutzung Das Training von Arbeitstechniken, die Informationsrecherche und der kritische Um- gang mit neuen Medien erfolgen als Spiralcurriculum. Die Schulbibliothek trägt wesentlich zur Schulqualität bei, wie die internationale Entwicklung zeigt. Schülerinnen und Schüler, die Schulbibliotheken nutzen, nutzen öffentliche Bücherei- en gleichzeitig und für späteres, lebenslanges Lernen intensiver als Schüler, die Schulbibliotheken nicht kennen. Die Zusammenarbeit mit öffentlichen Büchereien wird empfohlen. Besuche in öffentlichen Büchereien ersetzen eine Schulbibliothek aber nur dann, wenn der Besuch nicht als Exkursion geplant werden muss und die öffentliche Bücherei in ihren Räumen das oben Gesagte gewährleisten kann. Schulen sollten ihre Erwartungen an öffentliche Bibliotheken als Bildungspartner formulieren. Wenn die Schulbibliothek als Kultur- und Informationszentrum der Schule maßgeb- lich dazu beitragen soll, dass • Schülerinnen und Schüler Zugang zu Informationen und zur Literatur haben, • sie die Chancen (und Gefahren) der neuen Informationsmedien sehen lernen, • sie als kreative und mündige Bürger und Bürgerinnen in einer von Information und Wissen be- stimmten Welt leben, kann die Finanzierung der Schulbibliotheken nicht allein Sache der einzelnen kom- munalen Gebietskörperschaft bleiben. Schulbibliotheken als Bestandteil des staat- lichen Schulwesens benötigen auch die Übernahme von Verantwortung durch die Landesregierung. Dies ist auch nötig, um ein regional gleichwertiges Bildungsange- bot zu gewährleisten und um nicht den Privatschulen das Feld der Schulbibliotheken zu überlassen. Ein gangbarer Weg ist das Setzen von landesweiten Standards auch im Bereich des Schulbibliothekswesens und die finanzielle Unterstützung der kommunalen Gebiets- körperschaften bei Vorhaben im Schulbibliothekswesen.
  • 3. Indikatoren einer modernen Schulbibliothek (auch in der Mindmap enthalten) Raum: Zentrale, gut zugängliche Lage im Schulgebäude oder auf dem Schulcampus, Raumgrößen entsprechend bibliotheksfachlicher Vorgaben, Lernort für einzelne Schülerinnen und Schüler, für Gruppen und 1-2 Klassen; Aufenthaltsort (Ganztagsschule bzw. Mittagsbetreuung, außerun- terrichtliche Aktivitäten) Ausstattung Multimedial als Informations- und Lernzentrum, als „pädagogische Werkstatt“ mit technischen Geräten, z.B. Rechnern, Laptops, Bea- mer, Kopierer, Scanner Bestand Sachliteratur für den Unterricht; „Neue Medien“, Lernhilfen; Kinder- und Jugendliteratur, Schwerpunktbildung entsprechend dem Schulprofil und der schuli- schen Situation (Migranten, Fremdsprachenfolge, Europaschule u. a. curriculare Schwerpunkte) Erschließung des gesamten Buch- und Medienbestandes der Schule durch OPAC Personal Für die Leitung von Schulbibliotheken und die Erfüllung der päd- agogischen Aufgaben qualifizierte Lehrkräfte oder Bibliothekare; Im Falle von Bibliothekslehrkräften: Die Tätigkeit in der Bibliothek wird angemessen auf die Arbeitszeit angerechnet. Organisation 1. selbstständige Schulbibliothek, 2. gemeinsame Bibliothek mehrerer Schulen auf einem Schul- campus, 3. Zweigstelle einer öffentlichen Bücherei, 4. kombinierte Stadt- und Schulbibliothek. Die Leitung aller Schulbibliothekstypen ist in den schulischen Gre- mien gleichberechtigt vertreten. Bibliotheken der Typen 1 und 2 haben den Status einer Fachschaft und partizipieren am Schul- haushalt. Support Unterstützung durch regionale Zentren (schulbibliothekarische Ar- beitsstellen in den Kreismedienzentren oder den Stadtbüchereien) oder ein landesweites Dienstleistungszentrum. Verankerung schulbibliothekarischer Angelegenheiten in der Schulaufsicht und den Instituten (Einrichtung entsprechender Re- ferate, Dezernate, Projektgruppen, Fachberater) Schaffung einer Schulbibliothekskommission beim HKM Finanzierung Gemeinsame Finanzierung durch Land und Kommunen wie bei der EDV-Ausstattung der hessischen Schulen Päd. Assistentenstellen? LMF-Partizipation?
  • 4. Literatur Förstemann, Ernst Wilhelm, Über Einrichtung und Verwaltung von Schulbibliotheken, 1865 Schülerbüchereien an Preußischen Volksschulen, Erlass des preußischen Kultusministers, 1928 Empfehlungen zur Zusammenarbeit von Schule und öffentlicher Bücherei, Deutscher Städtetag, 1961 Doderer, Klaus. Die moderne Schulbibliothek, 1970 Grundsatzpapier zur Schulmediothek, AG Literatur und Medien der GEW, 1973 Empfehlung der Kultusministerkonferenz zur Zusammenarbeit von Schule und öffentlicher Bücherei, 1979 „Bildung für alle in Hessen verwirklichen“, GEW Hessen 1990 „Schulbibliotheken für morgen“, Manifest der LAG Schulbibliotheken, 1999 IFLA-Schulbibliotheksmanifest, 2002 Library Strategy 2010, Finnish Min. of Education 2003 LAG-Empfehlungen Eine Kommission für Schulbibliotheken beim Hessischen Kultusministerium Aufgaben einer Landes-Servicestelle für Schulbibliotheken Fachberater für Schulbibliotheken in den Staatlichen Schulämtern Regionale medienpädagogische Zentren Richtlinie für Schulbibliotheken Weiterbildungscurriculum Lesen und Schulprogramm Schulbibliothek und Ganztagsschule Potentiale der Schulbibliothek (Diese Dateien sind erhältlich über: www.schulbibliotheken.de und lag@schulbibliotheken.de © 2008 Landesarbeitsgemeinschaft Schulbibliotheken in Hessen e.V. (LAG) c/o Günter Schlamp, Gregor-Mendel-Str. 14, 14469 Potsdam 0331 2011917