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Interkulturelle Bibliotheksarbeit
Integration durch Bibliotheken?
Fachhochschule Potsdam SoSe 2010
FB 5 Informationswissenschaften – Bibliotheksmanagement
Seminar: PB 10 Bildungsdienstleistungen
Dozent: Dr. Karsten Schuldt
Referent: Christoph Szepanski
18.06.2010
Page  2
Einführung
– Bevölkerungsentwicklung
– Rolle der Bibliotheken in Integrationskonzepten
– Interkulturelle Kompetenz
Interkulturelle Bibliotheksarbeit
– Betrachtungswinkel / Ausgangspunkt
– Voraussetzung
– Angebote
– Barrieren
– Best Practice
Diskussion
Gliederung
Page  3
 15,6 Millionen der insgesamt 82,1 Millionen Einwohner
Deutschlands haben einen Migrationshintergrund
 = 19 % der dt. Bevölkerung zugewandert bzw. deren Nachkommen
(2005: 18,3%, 2007: 18,7% )
 Gegenüber 2007: Zuwachs der Bevölkerung mit
Migrationshintergrund durch Zuzug und Geburten um 155 000
 Gegenüber 2007: Rückgang der Bevölkerung ohne
Migrationshintergrund um 277 000 auf 66,6 Millionen
=> Zusammenfassung:
 Zukunft der Städte ist multiethisch und interkulturell!!!
Einleitung I
Fakten Quelle: Destatis, Link
Page  4
 Migrationsgeschehen insgesamt: Zu-und Fortzüge, 1991-2008
Einleitung II
Bevölkerungsentwicklung
Quelle: Migrationsbericht 2008, S. 13
Page  5
 W1: (durchschnittlich)
- jährlich 100 000 =
bis 2060 => 4,6 Mio.
 W2: (durchschnittlich)
- jährlich 200 000 =
bis 2060 => 9,4 Mio.
Einleitung III
Entwicklung Dtl. bis 2060
Quelle: Bevölkerung Deutschlands bis 2060, S. 34
 Vergleich UK:
- Leicester: Anteil
Einwanderer 40 %;
Erwartung für 2012-2015:
erste große engl. Stadt mit
nicht-weißer
Bevölkerungsmehrheit; Link,
S. 18 ff.
Page  6
 Allgemein:
– es gibt sinnvolle Konzepte seitens der Bibliotheken, Potentiale der ÖBs
werden aber von Stadt/Kommune/Land bisher nicht erkannt (s. Link)
 „Alibiformulierungen“ – Integrationskonzept Dresden, S. 23;
Leipziger Konzept, S. 61
 Positive Beispiele: Berliner Konzept, Umsetzungsbericht, S. 13, 51;
Nürnberg, S. 2-8
Einleitung IV
Rolle der Bibliotheken in Integrationskonzepten
Quelle: Kultur und Freizeit in Nürnberg: Anhang II S.3
Beispiel Nürnberg: Zufriedenheit mit kulturellen Angebot
Page  7
=> Prozess! Teil des Lebenslangen Lernens,
Bestandteil fortdauernder
Persönlichkeitsentwicklung, mehrdimensional
 Grundlage: Einrichtung von Möglichkeiten
sich über fremde Kulturen zu informieren
 interkulturell kompetent, wenn:
– Verständnis für eigene und fremde
Weltsicht, d.h. begreifen wie Normen,
Werte & Lebensformen die Kommunikation
beeinflussen
 Herausforderung
=> Wissen einer Kultur = ∞!
(im ständigen Prozess)
Einleitung V
Interkulturelle Kompetenz nach Boecker Quelle: Boecker, S. 5f.
Page  8
Hintergrund
Interkulturelle Kompetenz
Quelle: Lotz - Interkulturelle Bibliotheksarbeit
ganz praktisch, S. 27; Link
Page  9
 Betrachtungswinkel / Ausgangspunkt:
 „Bibliotheksarbeit ist keine Sozialarbeit. Bibliotheksarbeit verfolgt das Ziel,
Zugangsmöglichkeiten zu publizierter Information für alle Mitglieder einer
Gemeinschaft einzuräumen, wobei unter Umständen auch die Vermittlung
von Kompetenzen zur Partizipation an den gesellschaftlichen
Kommunikationsprozessen eingeschlossen ist. (...) Mehr kann die
Bibliothek als solche nicht leisten (...) Die Bibliothek kann aufgrund ihrer
Funktion, Zugang zu (...) relevanten Informationen (...) bieten, d. h. also
bildungsunterstützend wirken.“ [S. 32f.]
Interkulturelle Bibliotheksarbeit
Angebote I
Quelle: Kaden, Kindling: Soziale Bibliotheksarbeit in Deutschland, S.32
Page  10
 Voraussetzung:
 „Jede Bibliothek muss auf die jeweils spezifischen Bedürfnisse
im Einzugsgebiet mit entsprechend zielgerichteten Angeboten
reagieren: für ältere Menschen, die die Zeitung lesen wollen, u. a.
türkisch- oder arabisch sprechende Mädchen, die spielen oder außerhalb
der Familie ihre Freunde treffen wollen, Jugendliche, die eine Bewerbung
schreiben möchten. Dazu ist es notwendig, die Zielgruppen möglichst
genau kennenzulernen.“
Interkulturelle Bibliotheksarbeit
Angebote II
Quelle: Haar: Schulungen zur interkulturellen und Diversitäts-Kompetenz, S.5
Page  11
 Imagefilm der Stadtbücherei Stuttgart, 2010
Interkulturelle Bibliotheksarbeit
Kurze Pause / Inspiration
Link
Page  12
 Zielgruppen:
Ganze Gesellschaft (!), d.h.
• Menschen mit Migrationshintergrund, d.h.
Arbeitsmigranten sowie deren Angehörige und Nachkommen, Aussiedler,
Flüchtlinge und Asylsuchende, ausländische Studierende
• Interessierte an anderen Kulturen und Sprachen
• Jeder der in einer kulturell vielfältigen Gesellschaft lebt
Interkulturelle Bibliotheksarbeit
Angebote III
Quelle: Haar: Schulungen zur interkulturellen und Diversitäts-Kompetenz,
S.5
Page  13
Interkulturelle Bibliotheksarbeit
Angebote IV Tag Cloud, Interkulturelle Bibliotheksarbeit, eigene Grafik, Link
Page  14
 Bibliothek trägt Verantwortung für Zugang zu Information und
Bildung (auch und gerade von ges. Benachteiligten)
 Vermittlung von Medienkompetenz (Medienkunde, -kritik, -nutzung,
-gestaltung)
 Mehrsprachige Angebote (Führungen, Bestand, Sprachkurse,
Bewerbungstrainings) für spezifische Zielgruppen (Kinder,
Jugendliche, Familien, Berufssuchende etc.)
Interkulturelle Bibliotheksarbeit
Angebote V
Page  15
 ZLB: Internationaler, mehrsprachiger Online-Auskunftsdienst, Link
• ZLB sieht Frage selbst nicht, lässt sie durch Partnerbibliothek
beantworten, derzeit 20 Sprachen im Angebot
 Mehrsprachige Veranstaltungen in Kooperation mit Vereinen und
Institutionen, bspw:
• Z.B. mehrsprachiger kaligrafie-Workshop, Lyrikworkshop,
mehrsprachige Lesung, Vorträge mit interkulturellen Bezug,
Dialektworkshop, Partizipation und Bereitstellung von Räumlichkeiten
für die Auslebung von Festen, Riten, Computerworkshop mit
interkulturellen Bezug, Hausaufgabenhilfe
 Kostenloser Internetzugang
 Mehrsprachige Informationsmaterialien & Webseite
Interkulturelle Bibliotheksarbeit
Angebote VI
Page  16
 Ermäßigter Benutzerausweis für Migranten
 Mehrsprachige Informationskompetenzschulungen
 Programmarbeiten (Vgl. WortStark: Sprachförderung in 7 Modulen)
 Hilfe zur Orientierung in der Gesellschaft (bspw. Rechtsberatung,
Staatskunde)
Interkulturelle Bibliotheksarbeit
Angebote VII
Page  17
 Tanz-/ Musikveranstaltungen
 (Interkulturelle) Theater- / Schauspielgruppe
 (Interkulturelle) Kunst- / Fotografiekurse
 Piktogramme als Leitsystem
 Übergreifendes Informationsportal
Interkulturelle Bibliotheksarbeit
Angebote VIII
Page  18
 Sprachkompetenz der Bibliotheksmitarbeiter
 Personal repräsentiert nicht Realität des Umfeldes
 Fehlende Empathie der Bibliotheksmitarbeiter
 Benutzerausweis (Wohnangabepflicht)
 Bestandspolitik & Abrechnung (Stadtkasse)
 Bibliotheksleitung (fehlendes Bewusstsein / Führungsstärke)
 Angebot ist nicht oder nur ungenügend auf Einzugsgebiet
ausgerichtet
 Ungenügende mehrsprachige Bibliotheksangebote
Interkulturelle Bibliotheksarbeit
Barrieren... (institutionell) I Quellen:
 Schuldt: Kleine
Öffentliche
Bibliotheken und
ihr Umfeld, Link
 Kulturelle Vielfalt,
Bericht Akribie
2008: Link
Page  19
Interkulturelle Bibliotheksarbeit
Barrieren... Ergänzung I Quelle:
 Lesen in
Deutschland
2008, S. 50 f.,
Link
Page  20
Interkulturelle Bibliotheksarbeit
Barrieren... Ergänzung II Quelle:
 Statista, Link ;
Link
Page  21
 Grundlage:
• Sammlung und Verbreitung von exakten Daten bzgl.
Einzugsgebiet der Bibliothek
 Sachliteratur:
• Kochbücher, Health Care, Sexualität, Erziehung,
Ratgeber, Religion
 Belletristik:
• u.a. in Sprache der Migranten, internationale
Unterhaltungsliteratur
Interkulturelle Bibliotheksarbeit
Bestandspolitik I
Quellen:
 IFLA- Richtlinien,
S.7 ff.: Link
 Bibliotheksportal
: Interkulturelle
Bibliothek: Link
Page  22
 Deutsch-Lern-Materialien für jede Alters- und Wissensstufe
 Interkulturelle Kinder- und Jugendbücher Link
 Mehrsprachige Literaturlisten, aber: fehlender zentraler
Lektoratsdienst erschwert Auswahl & Zusammenstellung
• => 1993 bereits erkannt...
Interkulturelle Bibliotheksarbeit
Bestandspolitik II
Quellen:
 IFLA- Richtlinien,
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 Bibliotheksportal
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Bibliothek: Link
Page  23
 Allg: fremdsprachige Literatur seit 1970
 Erste die Stadtbibliothek einschließende Überlegungen 1987: Link
 Seit 1990er Jahre jeder fremdsprachige Bestand umfasst mind. 200
Bände
 Am PC: Linksammlungen & Informationsblätter
 Mehrsprachige Literaturlisten
 Vorlestipps: Link
Best Practice
Stadtbibliothek Nürnberg I Link
Quelle:
 Schneehorst: Interkulturelles Lernen und Sprachförderung - die
Medienkisten der Stadtbibliothek Nürnberg. In: Projugend
1/2006, S. 16 – 18 Link
Page  24
 Personal repräsentiert z.T. Bibliotheksumgebung (zumeist ABMs)
 Langjährige Kooperation mit Kulturamt (Kulturkalender)
 Inhouse- Fortbildungen
 z.T. Mehrsprachige Webseite
 Mehrsprachige Medien für Kinder: Link
 Mehrsprachige Bilderbücher: Link
 „Papperlapapp“: zweisprachige Vorlesestunde
Best Practice
Stadtbibliothek Nürnberg II
Quelle:
 Schneehorst: Interkulturelles
Lernen und Sprachförderung -
die Medienkisten der
Stadtbibliothek Nürnberg. In:
Projugend 1/2006, S. 16 – 18
Link
Page  25
 New Americans Program NAP: staatlich finanzierte Initiative
(2002: 1 Mio. $)
• Adult Learning Centres
• Kostenfreie Englisch- Sprachkurse
• Veranstaltungen (Coping Skills = muttersprachl.
Workshops, Performing Arts / Cultural Arts)
• Entleihe von Medien an Migranten
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Best Practice
Queens Library New York I Link (NAP)
Page  26
Mehrsprachige Webseite
Mehrsprachiger OPAC (inkl. Aquabrowser)
Informationsportal WorldlinQ
English for your Health (ESOL) Link
Questionpoint Ask a Librarian
Best Practice
Queens Library New York II Link (NAP)
Page  27
 Bestände in über 100 Sprachen (40 aktiv (12% / Budgets)
 sprachkundige Mitarbeiter
 Verteilung auf Zweigstellen gemäß Demografie
 Auch: berufsqualifizierende Fachliteratur in
Herkunftssprachen
 Schwerpunkt elektronische Medien
• Multilinguale Zeitungsdatenbanken
• E-learning Plattformen
• Thematische Linkverzeichnisse
Best Practice
Public Library Toronto I (CA) Link
Page  28
 Planung: multilinguale Werbespots Link (Okt. 2009)
 Kostenfreie Englischkurse für neue Migranten
 Konversationsrunden für Englischlernende und in anderen
Sprachen
 Workshops zu Einwanderungsthemen (z.B. Staatskunde)
 Kostenfreie Internet-Benutzung
 Kostenfreie IT-Schulungen
 Beratungsstellen & spezielle Kinderangebote
Best Practice
Public Library Toronto II (CA) Link
Page  29
 Bibliothekswesen allgemein:
• Gesetzlich festgehalten, großzügige finanzielle Ausstattung
• Blickwinkel: Bibliotheken nicht nur Literaturversorger, sondern
wichtig für Demokratie & als sozialer Ort
 Migranten als Zielgruppe bereits in den 1970er erkannt
 SBCI Aarhus: Depotbibliothek, sammelt Medien, hauptsächlich
Bücher in 30 Sprachen (keine Zeitschriften)
(134 000), von dort aus kostenloser Verleih (kontingentweise &
inkl. Werbematerial) an Schulen, ÖBs, Sprachzentren
Best Practice
Dänemark I
Page  30
 Beliebte Methode: zweisprachige Sprachkoffer
 Informationssystem FINFO
 Social Inclusion Projekte der Odense County Library
• We read the newspaper – together
• Læringscenter Vollsmose (Verm. Informationskompetenz)
=> Insgesamt ähnliche Infrastruktur in Schweden und Finnland!
Best Practice
Dänemark II
Page  31
Diskussion:
Wie würdet ihr die vorgestellten Angebote der
Bibliotheken bewerten?
Welchen Nutzen bzw. welche Vorteile bietet
interkulturelle Bibliotheksarbeit? (intern & extern)?
Welche Vorschläge habt ihr die institutionellen Barrieren
abzubauen? Wie kann man noch Zugänge schaffen?
Diskussion
Page  32
Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit!
Ausklang
• Arbeitskreis Kritischer BibliothekarInnen: Kulturelle Vielfalt in Bibliotheken? : Bericht über
eine Podiumsdiskussion des Arbeitskreises Kritischer BibliothekarInnen (Akribie) am
5.6.2008 auf dem Bibliothekartag in Mannheim. URL: Link (Ietzter Zugriff 26.06.2010), S.2-4
• Bibliotheksportal: Interkulturelle Bibliotheksarbeit. URL: Link (letzter Zugriff: 24.06.2010)
• Boecker, Malte-Christopher: Interkulturelle Kompetenz : Schlüsselqualifikation des 21.
Jahrhunderts. URL: Link (letzter Zugriff: 24.06.2010), S. 4-9.
• Bundesministerium des Innern: Migrationsbericht 2008. URL: Link (letzter Zugriff:
24.06.2010), S.13-27
• Büchereien Wien: So viele Sprachen du sprichst, so oft bist du Mensch : interkulturelle
Bibliotheksarbeit der Büchereien Wien. URL: Link (Ietzter Zugriff 26.06.2010), S.4-9
• COURZAKIS, IRINI; ULRICH, PAUL S.: Wo ist hier die Auskunft ? : der internationale
mehrsprachige Online-Auskunftsdienst InfoPoint / QuestionPoint der Zentral- und
Landesbibliothek Berlin (ZLB). URL: Link (Ietzter Zugriff 26.06.2010), S.2-5
• Destatis: Bevölkerung Deutschlands bis 2060 : 12. Koordinierte
Bevölkerungsvorausberechnung. URL: Link (letzter Zugriff: 24.06.2010), S. 34 ff.
Quellen I
• Haar, Friederike: Schulungen zur Interkulturellen und Diversitäts-Kompetenz : die Vielfalt als
Chance und als Herausforderung begreifen. URL: Link (letzter Zugriff: 24.06.2010), S.2-7
• Kaden, Ben ; Kindling, Maximilian: Soziale Bibliotheksarbeit in Deutschland. 2007 S.32
• Kern, Patricia: Bibliotheken und Integration von Migranten in Dänemark : erschienen im
Bibliotheksdienst Heft 41, Jg. 2007 S.121-135 URL: Link (letzter Zugriff: 24.06.2010)
• OSZ Bürowirtschaft und Verwaltung: Integration durch Bibliotheken : Anregungen zur
Erweiterung ihres Bibliotheksangebotes. URL: Link (Ietzter Zugriff 26.06.2010), S.2-11
• Pohlschmidt, Monika: Medienkompetenz bei Menschen mit Migrationshintergrund. URL:
Link (letzter Zugriff: 24.06.2010), S.2-3.
• Schuldt, Karsten: Kleine öffentliche Bibliotheken und ihr Umfeld, URL: Link (letzter Zugriff:
24.06.2010),
• Stiftung Lesen: Lesen in Deutschland 2008, URL: Link (letzter Zugriff: 24.06.2010), S.50f.
• Ulucan, Sibel: Eine Investition in die Zukunft : interkulturelle Bibliotheksarbeit in Berlins
Öffentlichen Bibliotheken. URL: Link (Ietzter Zugriff 26.06.2010), S.1-13
Quellen II

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Interkulturelle Bibliotheksarbeit - Integration durch Bibliotheken? 2010 (szepanski)

  • 1. Interkulturelle Bibliotheksarbeit Integration durch Bibliotheken? Fachhochschule Potsdam SoSe 2010 FB 5 Informationswissenschaften – Bibliotheksmanagement Seminar: PB 10 Bildungsdienstleistungen Dozent: Dr. Karsten Schuldt Referent: Christoph Szepanski 18.06.2010
  • 2. Page  2 Einführung – Bevölkerungsentwicklung – Rolle der Bibliotheken in Integrationskonzepten – Interkulturelle Kompetenz Interkulturelle Bibliotheksarbeit – Betrachtungswinkel / Ausgangspunkt – Voraussetzung – Angebote – Barrieren – Best Practice Diskussion Gliederung
  • 3. Page  3  15,6 Millionen der insgesamt 82,1 Millionen Einwohner Deutschlands haben einen Migrationshintergrund  = 19 % der dt. Bevölkerung zugewandert bzw. deren Nachkommen (2005: 18,3%, 2007: 18,7% )  Gegenüber 2007: Zuwachs der Bevölkerung mit Migrationshintergrund durch Zuzug und Geburten um 155 000  Gegenüber 2007: Rückgang der Bevölkerung ohne Migrationshintergrund um 277 000 auf 66,6 Millionen => Zusammenfassung:  Zukunft der Städte ist multiethisch und interkulturell!!! Einleitung I Fakten Quelle: Destatis, Link
  • 4. Page  4  Migrationsgeschehen insgesamt: Zu-und Fortzüge, 1991-2008 Einleitung II Bevölkerungsentwicklung Quelle: Migrationsbericht 2008, S. 13
  • 5. Page  5  W1: (durchschnittlich) - jährlich 100 000 = bis 2060 => 4,6 Mio.  W2: (durchschnittlich) - jährlich 200 000 = bis 2060 => 9,4 Mio. Einleitung III Entwicklung Dtl. bis 2060 Quelle: Bevölkerung Deutschlands bis 2060, S. 34  Vergleich UK: - Leicester: Anteil Einwanderer 40 %; Erwartung für 2012-2015: erste große engl. Stadt mit nicht-weißer Bevölkerungsmehrheit; Link, S. 18 ff.
  • 6. Page  6  Allgemein: – es gibt sinnvolle Konzepte seitens der Bibliotheken, Potentiale der ÖBs werden aber von Stadt/Kommune/Land bisher nicht erkannt (s. Link)  „Alibiformulierungen“ – Integrationskonzept Dresden, S. 23; Leipziger Konzept, S. 61  Positive Beispiele: Berliner Konzept, Umsetzungsbericht, S. 13, 51; Nürnberg, S. 2-8 Einleitung IV Rolle der Bibliotheken in Integrationskonzepten Quelle: Kultur und Freizeit in Nürnberg: Anhang II S.3 Beispiel Nürnberg: Zufriedenheit mit kulturellen Angebot
  • 7. Page  7 => Prozess! Teil des Lebenslangen Lernens, Bestandteil fortdauernder Persönlichkeitsentwicklung, mehrdimensional  Grundlage: Einrichtung von Möglichkeiten sich über fremde Kulturen zu informieren  interkulturell kompetent, wenn: – Verständnis für eigene und fremde Weltsicht, d.h. begreifen wie Normen, Werte & Lebensformen die Kommunikation beeinflussen  Herausforderung => Wissen einer Kultur = ∞! (im ständigen Prozess) Einleitung V Interkulturelle Kompetenz nach Boecker Quelle: Boecker, S. 5f.
  • 8. Page  8 Hintergrund Interkulturelle Kompetenz Quelle: Lotz - Interkulturelle Bibliotheksarbeit ganz praktisch, S. 27; Link
  • 9. Page  9  Betrachtungswinkel / Ausgangspunkt:  „Bibliotheksarbeit ist keine Sozialarbeit. Bibliotheksarbeit verfolgt das Ziel, Zugangsmöglichkeiten zu publizierter Information für alle Mitglieder einer Gemeinschaft einzuräumen, wobei unter Umständen auch die Vermittlung von Kompetenzen zur Partizipation an den gesellschaftlichen Kommunikationsprozessen eingeschlossen ist. (...) Mehr kann die Bibliothek als solche nicht leisten (...) Die Bibliothek kann aufgrund ihrer Funktion, Zugang zu (...) relevanten Informationen (...) bieten, d. h. also bildungsunterstützend wirken.“ [S. 32f.] Interkulturelle Bibliotheksarbeit Angebote I Quelle: Kaden, Kindling: Soziale Bibliotheksarbeit in Deutschland, S.32
  • 10. Page  10  Voraussetzung:  „Jede Bibliothek muss auf die jeweils spezifischen Bedürfnisse im Einzugsgebiet mit entsprechend zielgerichteten Angeboten reagieren: für ältere Menschen, die die Zeitung lesen wollen, u. a. türkisch- oder arabisch sprechende Mädchen, die spielen oder außerhalb der Familie ihre Freunde treffen wollen, Jugendliche, die eine Bewerbung schreiben möchten. Dazu ist es notwendig, die Zielgruppen möglichst genau kennenzulernen.“ Interkulturelle Bibliotheksarbeit Angebote II Quelle: Haar: Schulungen zur interkulturellen und Diversitäts-Kompetenz, S.5
  • 11. Page  11  Imagefilm der Stadtbücherei Stuttgart, 2010 Interkulturelle Bibliotheksarbeit Kurze Pause / Inspiration Link
  • 12. Page  12  Zielgruppen: Ganze Gesellschaft (!), d.h. • Menschen mit Migrationshintergrund, d.h. Arbeitsmigranten sowie deren Angehörige und Nachkommen, Aussiedler, Flüchtlinge und Asylsuchende, ausländische Studierende • Interessierte an anderen Kulturen und Sprachen • Jeder der in einer kulturell vielfältigen Gesellschaft lebt Interkulturelle Bibliotheksarbeit Angebote III Quelle: Haar: Schulungen zur interkulturellen und Diversitäts-Kompetenz, S.5
  • 13. Page  13 Interkulturelle Bibliotheksarbeit Angebote IV Tag Cloud, Interkulturelle Bibliotheksarbeit, eigene Grafik, Link
  • 14. Page  14  Bibliothek trägt Verantwortung für Zugang zu Information und Bildung (auch und gerade von ges. Benachteiligten)  Vermittlung von Medienkompetenz (Medienkunde, -kritik, -nutzung, -gestaltung)  Mehrsprachige Angebote (Führungen, Bestand, Sprachkurse, Bewerbungstrainings) für spezifische Zielgruppen (Kinder, Jugendliche, Familien, Berufssuchende etc.) Interkulturelle Bibliotheksarbeit Angebote V
  • 15. Page  15  ZLB: Internationaler, mehrsprachiger Online-Auskunftsdienst, Link • ZLB sieht Frage selbst nicht, lässt sie durch Partnerbibliothek beantworten, derzeit 20 Sprachen im Angebot  Mehrsprachige Veranstaltungen in Kooperation mit Vereinen und Institutionen, bspw: • Z.B. mehrsprachiger kaligrafie-Workshop, Lyrikworkshop, mehrsprachige Lesung, Vorträge mit interkulturellen Bezug, Dialektworkshop, Partizipation und Bereitstellung von Räumlichkeiten für die Auslebung von Festen, Riten, Computerworkshop mit interkulturellen Bezug, Hausaufgabenhilfe  Kostenloser Internetzugang  Mehrsprachige Informationsmaterialien & Webseite Interkulturelle Bibliotheksarbeit Angebote VI
  • 16. Page  16  Ermäßigter Benutzerausweis für Migranten  Mehrsprachige Informationskompetenzschulungen  Programmarbeiten (Vgl. WortStark: Sprachförderung in 7 Modulen)  Hilfe zur Orientierung in der Gesellschaft (bspw. Rechtsberatung, Staatskunde) Interkulturelle Bibliotheksarbeit Angebote VII
  • 17. Page  17  Tanz-/ Musikveranstaltungen  (Interkulturelle) Theater- / Schauspielgruppe  (Interkulturelle) Kunst- / Fotografiekurse  Piktogramme als Leitsystem  Übergreifendes Informationsportal Interkulturelle Bibliotheksarbeit Angebote VIII
  • 18. Page  18  Sprachkompetenz der Bibliotheksmitarbeiter  Personal repräsentiert nicht Realität des Umfeldes  Fehlende Empathie der Bibliotheksmitarbeiter  Benutzerausweis (Wohnangabepflicht)  Bestandspolitik & Abrechnung (Stadtkasse)  Bibliotheksleitung (fehlendes Bewusstsein / Führungsstärke)  Angebot ist nicht oder nur ungenügend auf Einzugsgebiet ausgerichtet  Ungenügende mehrsprachige Bibliotheksangebote Interkulturelle Bibliotheksarbeit Barrieren... (institutionell) I Quellen:  Schuldt: Kleine Öffentliche Bibliotheken und ihr Umfeld, Link  Kulturelle Vielfalt, Bericht Akribie 2008: Link
  • 19. Page  19 Interkulturelle Bibliotheksarbeit Barrieren... Ergänzung I Quelle:  Lesen in Deutschland 2008, S. 50 f., Link
  • 20. Page  20 Interkulturelle Bibliotheksarbeit Barrieren... Ergänzung II Quelle:  Statista, Link ; Link
  • 21. Page  21  Grundlage: • Sammlung und Verbreitung von exakten Daten bzgl. Einzugsgebiet der Bibliothek  Sachliteratur: • Kochbücher, Health Care, Sexualität, Erziehung, Ratgeber, Religion  Belletristik: • u.a. in Sprache der Migranten, internationale Unterhaltungsliteratur Interkulturelle Bibliotheksarbeit Bestandspolitik I Quellen:  IFLA- Richtlinien, S.7 ff.: Link  Bibliotheksportal : Interkulturelle Bibliothek: Link
  • 22. Page  22  Deutsch-Lern-Materialien für jede Alters- und Wissensstufe  Interkulturelle Kinder- und Jugendbücher Link  Mehrsprachige Literaturlisten, aber: fehlender zentraler Lektoratsdienst erschwert Auswahl & Zusammenstellung • => 1993 bereits erkannt... Interkulturelle Bibliotheksarbeit Bestandspolitik II Quellen:  IFLA- Richtlinien, S.7 ff.: Link  Bibliotheksportal : Interkulturelle Bibliothek: Link
  • 23. Page  23  Allg: fremdsprachige Literatur seit 1970  Erste die Stadtbibliothek einschließende Überlegungen 1987: Link  Seit 1990er Jahre jeder fremdsprachige Bestand umfasst mind. 200 Bände  Am PC: Linksammlungen & Informationsblätter  Mehrsprachige Literaturlisten  Vorlestipps: Link Best Practice Stadtbibliothek Nürnberg I Link Quelle:  Schneehorst: Interkulturelles Lernen und Sprachförderung - die Medienkisten der Stadtbibliothek Nürnberg. In: Projugend 1/2006, S. 16 – 18 Link
  • 24. Page  24  Personal repräsentiert z.T. Bibliotheksumgebung (zumeist ABMs)  Langjährige Kooperation mit Kulturamt (Kulturkalender)  Inhouse- Fortbildungen  z.T. Mehrsprachige Webseite  Mehrsprachige Medien für Kinder: Link  Mehrsprachige Bilderbücher: Link  „Papperlapapp“: zweisprachige Vorlesestunde Best Practice Stadtbibliothek Nürnberg II Quelle:  Schneehorst: Interkulturelles Lernen und Sprachförderung - die Medienkisten der Stadtbibliothek Nürnberg. In: Projugend 1/2006, S. 16 – 18 Link
  • 25. Page  25  New Americans Program NAP: staatlich finanzierte Initiative (2002: 1 Mio. $) • Adult Learning Centres • Kostenfreie Englisch- Sprachkurse • Veranstaltungen (Coping Skills = muttersprachl. Workshops, Performing Arts / Cultural Arts) • Entleihe von Medien an Migranten • Gratis-Zustellung per Post (Mail a Book-Service) Best Practice Queens Library New York I Link (NAP)
  • 26. Page  26 Mehrsprachige Webseite Mehrsprachiger OPAC (inkl. Aquabrowser) Informationsportal WorldlinQ English for your Health (ESOL) Link Questionpoint Ask a Librarian Best Practice Queens Library New York II Link (NAP)
  • 27. Page  27  Bestände in über 100 Sprachen (40 aktiv (12% / Budgets)  sprachkundige Mitarbeiter  Verteilung auf Zweigstellen gemäß Demografie  Auch: berufsqualifizierende Fachliteratur in Herkunftssprachen  Schwerpunkt elektronische Medien • Multilinguale Zeitungsdatenbanken • E-learning Plattformen • Thematische Linkverzeichnisse Best Practice Public Library Toronto I (CA) Link
  • 28. Page  28  Planung: multilinguale Werbespots Link (Okt. 2009)  Kostenfreie Englischkurse für neue Migranten  Konversationsrunden für Englischlernende und in anderen Sprachen  Workshops zu Einwanderungsthemen (z.B. Staatskunde)  Kostenfreie Internet-Benutzung  Kostenfreie IT-Schulungen  Beratungsstellen & spezielle Kinderangebote Best Practice Public Library Toronto II (CA) Link
  • 29. Page  29  Bibliothekswesen allgemein: • Gesetzlich festgehalten, großzügige finanzielle Ausstattung • Blickwinkel: Bibliotheken nicht nur Literaturversorger, sondern wichtig für Demokratie & als sozialer Ort  Migranten als Zielgruppe bereits in den 1970er erkannt  SBCI Aarhus: Depotbibliothek, sammelt Medien, hauptsächlich Bücher in 30 Sprachen (keine Zeitschriften) (134 000), von dort aus kostenloser Verleih (kontingentweise & inkl. Werbematerial) an Schulen, ÖBs, Sprachzentren Best Practice Dänemark I
  • 30. Page  30  Beliebte Methode: zweisprachige Sprachkoffer  Informationssystem FINFO  Social Inclusion Projekte der Odense County Library • We read the newspaper – together • Læringscenter Vollsmose (Verm. Informationskompetenz) => Insgesamt ähnliche Infrastruktur in Schweden und Finnland! Best Practice Dänemark II
  • 31. Page  31 Diskussion: Wie würdet ihr die vorgestellten Angebote der Bibliotheken bewerten? Welchen Nutzen bzw. welche Vorteile bietet interkulturelle Bibliotheksarbeit? (intern & extern)? Welche Vorschläge habt ihr die institutionellen Barrieren abzubauen? Wie kann man noch Zugänge schaffen? Diskussion
  • 32. Page  32 Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit! Ausklang
  • 33. • Arbeitskreis Kritischer BibliothekarInnen: Kulturelle Vielfalt in Bibliotheken? : Bericht über eine Podiumsdiskussion des Arbeitskreises Kritischer BibliothekarInnen (Akribie) am 5.6.2008 auf dem Bibliothekartag in Mannheim. URL: Link (Ietzter Zugriff 26.06.2010), S.2-4 • Bibliotheksportal: Interkulturelle Bibliotheksarbeit. URL: Link (letzter Zugriff: 24.06.2010) • Boecker, Malte-Christopher: Interkulturelle Kompetenz : Schlüsselqualifikation des 21. Jahrhunderts. URL: Link (letzter Zugriff: 24.06.2010), S. 4-9. • Bundesministerium des Innern: Migrationsbericht 2008. URL: Link (letzter Zugriff: 24.06.2010), S.13-27 • Büchereien Wien: So viele Sprachen du sprichst, so oft bist du Mensch : interkulturelle Bibliotheksarbeit der Büchereien Wien. URL: Link (Ietzter Zugriff 26.06.2010), S.4-9 • COURZAKIS, IRINI; ULRICH, PAUL S.: Wo ist hier die Auskunft ? : der internationale mehrsprachige Online-Auskunftsdienst InfoPoint / QuestionPoint der Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB). URL: Link (Ietzter Zugriff 26.06.2010), S.2-5 • Destatis: Bevölkerung Deutschlands bis 2060 : 12. Koordinierte Bevölkerungsvorausberechnung. URL: Link (letzter Zugriff: 24.06.2010), S. 34 ff. Quellen I
  • 34. • Haar, Friederike: Schulungen zur Interkulturellen und Diversitäts-Kompetenz : die Vielfalt als Chance und als Herausforderung begreifen. URL: Link (letzter Zugriff: 24.06.2010), S.2-7 • Kaden, Ben ; Kindling, Maximilian: Soziale Bibliotheksarbeit in Deutschland. 2007 S.32 • Kern, Patricia: Bibliotheken und Integration von Migranten in Dänemark : erschienen im Bibliotheksdienst Heft 41, Jg. 2007 S.121-135 URL: Link (letzter Zugriff: 24.06.2010) • OSZ Bürowirtschaft und Verwaltung: Integration durch Bibliotheken : Anregungen zur Erweiterung ihres Bibliotheksangebotes. URL: Link (Ietzter Zugriff 26.06.2010), S.2-11 • Pohlschmidt, Monika: Medienkompetenz bei Menschen mit Migrationshintergrund. URL: Link (letzter Zugriff: 24.06.2010), S.2-3. • Schuldt, Karsten: Kleine öffentliche Bibliotheken und ihr Umfeld, URL: Link (letzter Zugriff: 24.06.2010), • Stiftung Lesen: Lesen in Deutschland 2008, URL: Link (letzter Zugriff: 24.06.2010), S.50f. • Ulucan, Sibel: Eine Investition in die Zukunft : interkulturelle Bibliotheksarbeit in Berlins Öffentlichen Bibliotheken. URL: Link (Ietzter Zugriff 26.06.2010), S.1-13 Quellen II