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Camunda BPM
als Kernkomponente der digitalen Transformation der
Raiffeisen Bankengruppe Österreich
© Raiffeisen Software GmbH Michael Feichtegger & Thomas Kriechbaum I CT Architekturmanagement I 14. Februar 2020
Michael Feichtegger & Thomas Kriechbaum I CT Architekturmanagement I 14. Februar 2020 2
Wer sind wir?
Thomas Kriechbaum
§ Lösungsarchitekt & Product Owner Referenzarchitektur/Innovation
Michael Feichtegger
§ Lösungsarchitekt & Lead-Developer für die Camunda BPM Integration
§ Mitarbeiter der Raiffeisen Software GmbH im Architekturmanagement
§ Betreuen die Themen BPM & WorkflowEngines seit über 10 Jahren
© Raiffeisen Software GmbH
Thomas Kriechbaum & Michael Feichtegger
3
Zahlen und Fakten
Raiffeisen Software GmbH
§ Branche
§ Software und IT-Services für Finanzdienstleister
§ Umsatz
§ 112 Mio. EUR (2018)
§ Mitarbeiter
§ 895
§ Firmensitz
§ 4020 Linz, Goethestraße 80
§ Weitere Standorte
§ Wien, Innsbruck, Leoben (AT)
§ Budapest (HU)
© Raiffeisen Software GmbH Michael Feichtegger & Thomas Kriechbaum I CT Architekturmanagement I 14. Februar 2020
4
Agenda
1. Architektur & Betriebsrahmenbedingungen
2. Showcase 1: Migration eines bestehenden BPM Prozesses nach Camunda BPM
3. Showcase 2: Omnikanal Architektur mit Camunda BPM und OpenShift
4. Questions & Answers
© Raiffeisen Software GmbH Michael Feichtegger & Thomas Kriechbaum I CT Architekturmanagement I 14. Februar 2020
5
§ WebSphere Application Server mit jBPM 3
§ Entscheidung für Camunda
§ Parallelbetrieb Camunda BPM und jBPM 3
§ gemeinsame Aufgabenliste (Tasklist)
Architektur & Betriebsrahmenbedingungen (1)
© Raiffeisen Software GmbH Michael Feichtegger & Thomas Kriechbaum I CT Architekturmanagement I 14. Februar 2020
6
§ DRB Programm è MicroServices
§ Migration von WebSphere nach EAP
§ Proprietäre Workflow Engine
§ Finanzierungslösung für Ostösterreich
§ Eigenständige Tasklist
§ Ablöse durch Camunda
Architektur & Betriebsrahmenbedingungen (2)
© Raiffeisen Software GmbH Michael Feichtegger & Thomas Kriechbaum I CT Architekturmanagement I 14. Februar 2020
7
§ Bestehende Kreditapplikation
§ Business Application (GUI)
§ Business Service
§ Business Database
§ referenziert Tasks in der Workflow DB
§ Workflow Engine (third party)
§ Adapter asynchron/synchron
§ BPM Prozess (nicht BPMN)
Showcase 1: Migration BPM Prozess
Ausgangssituation
© Raiffeisen Software GmbH Michael Feichtegger & Thomas Kriechbaum I CT Architekturmanagement I 14. Februar 2020
8
§ Hersteller stellt Support ein
§ Upgrade sehr teuer
§ mehrere Tasklists
§ Umstellung auf Camunda BPM
§ Stichtagsumstellung
§ Migration der laufenden Prozesse/Tasks
§ Schnittstelle zur Fachapplikation
unverändert
§ keine Auswirkung auf Benutzer
§ Ausnahme: neue Tasklist
Showcase 1: Migration BPM Prozess
Anforderung
© Raiffeisen Software GmbH Michael Feichtegger & Thomas Kriechbaum I CT Architekturmanagement I 14. Februar 2020
© Raiffeisen Software GmbH 9
§ BPMN Prozessmodell
§ Modellierung
§ Workshops mit Fachexperten & Technikern
§ 1:1 Mapping der User-Tasks
§ ID's der Activities übernommen
§ Implementierung
§ Logik vom best. Prozess übernommen
§ Unit-Tests für Prozessteile
§ In-Memory ProcessEngine
§ Service-Mocking
§ Process Modification API
Showcase 1: Migration BPM Prozess
Umsetzung (1)
Michael Feichtegger & Thomas Kriechbaum I CT Architekturmanagement I 14. Februar 2020
© Raiffeisen Software GmbH 10
§ Migration
§ Fachapplikation/Workflow Adapter
§ Export in XML Dateien
§ ein XML pro Prozess
§ aktive und historische Tasks enthalten
§ Import durch BatchJob
§ Process Modification API
§ erzeugt Prozesse
§ setzt Startaktivität/erzeugt aktiven Task
§ erzeugt historische Tasks
§ Mapping-File
§ Korrektur der Task-Referenzen
Showcase 1: Migration BPM Prozess
Michael Feichtegger & Thomas Kriechbaum I CT Architekturmanagement I 14. Februar 2020
Umsetzung (2)
© Raiffeisen Software GmbH 11
Showcase 2: Omnikanal Architektur
Michael Feichtegger & Thomas Kriechbaum I CT Architekturmanagement I 14. Februar 2020
E2E-Abschluss von Finanzprodukten über unterschiedliche Kundenkanäle
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Showcase 2: Omnikanal Architektur
Offene Plattform anstelle vertikaler Silolösungen
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Berechtigungs-
Management
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datenhaltung
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Keine vollständige Darstellung (z.B. ohne dispositive Systeme)
…
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© Raiffeisen Software GmbH
Showcase 2: Omnikanal Architektur
Micro-Services
§ Befolgen „grundsätzlich“ etablierte Micro-Services-Prinzipien
§ Modulare Abbildung der Bank-Fachlichkeit im Vordergrund
§ Nähern uns an die richtige Größe an
§ Bemühen uns um hohen Automatisierungsgrad
§ Umfasst UI-Frontend, Business-Logik und Datenhaltung
§ Micro-Service ist Einheit für Versionierung und Deployment
§ Datenhaltung wird bewusst über mehrere Micro-Service-Versionen geteilt
§ KEINE inkompatiblen Änderungen in der Datenhaltung!
§ Logische Abbildung auf relevante Tools und Betriebsplattformen
§ SCM (Projekte und Repositories)
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§ Release-Prozesse
§ PaaS (Namespaces, Services, Pods)
Micro-Service A
Business-Logik
UI-Frontend
Datenhaltung
Micro-Service A V1
Business-Logik
UI-Frontend
Datenhaltung
Micro-Service A V2
Business-Logik
UI-Frontend
Micro-Service A
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© Raiffeisen Software GmbH
Showcase 2: Omnikanal Architektur
Micro-Services
§ Forward-Strategie beim Deployment neuer Micro-Services-Versionen
§ Definition und Versionierung von Applikationen
§ Eine Version einer Applikation bildet sich aus der Summe der benötigten Micro-Services
in einer bestimmten Version
§ Definition von Applikations-Versionen in einem expliziten Release-Management-Service
§ Automatische Provisionierung als Teil des Release-Management-Prozesses
Ø Mehrere Applikationen in unterschiedlichen Versionen in einer Betriebsumgebung
möglich
§ Flexibles Service-Discovery und Routing
§ Keine fixe „Verdrahtung“ der Micro-Services (logische URL vuri://e2e-konto)
§ Tranchen basiertes Rollout
§ Beim Login wird Applikations-Version für den jeweiligen Benutzer ermittelt
§ Tranchen-Management ermöglicht Zuordnung von Benutzergruppen zu Applikations-
Versionen
§ Tests durch Fachexperten und Friendly User möglich
§ Schrittweise Freischaltung neuer Applikations-Versionen (ggf. Rückschritt bei Problemen)
Mein ELBA
SMART Beratung
Michael Feichtegger & Thomas Kriechbaum I CT Architekturmanagement I 14. Februar 2020 14
© Raiffeisen Software GmbH
Showcase 2: Omnikanal Architektur
Motivation und Anforderungen an die Prozessapplikationen (Antragsstrecken)
§ E2E Abschluss von Finanzprodukten über unterschiedliche Kundenkanäle
§ Auch für Neukunden soll kein Beratungstermin in der Filiale notwendig sein
§ Etwaige Backoffice-Tätigkeiten sollen auch prozesshaft abgebildet werden
§ Wiedereinstieg und Kanalwechsel
§ Ein Kunde soll auch zu einem späteren Zeitpunkt erneut in die Antragsstrecke einsteigen können
§ Der Produktabschluss soll auf Wunsch gemeinsam mit dem Berater in der Filiale erfolgen können
§ Flexible Steuerung des Ablaufs einer Antragsstrecke
§ Einfache Optimierung von Antragsstrecken (A/B-Testing, Erhöhung der Conversion Rate, …)
§ Spezifische Prozessabläufe für unterschiedliche Bankinstitute
§ Einbettung in die bestehende Deployment- und Release-Prozesse
§ Antragsstrecken (inkl. Prozesse) müssen flexible deployed und ausgerollt werden können
§ Abbildung als Microservice
§ Antragsstrecken (inkl. Prozesse) müssen als Microservices in der Cloud abgebildet werden
Michael Feichtegger & Thomas Kriechbaum I CT Architekturmanagement I 14. Februar 2020 15
16
Showcase 2: Omnikanal Architektur
Blueprint E2E-Antragsstrecken
UI-Frontend
§ Wird im Standardfall von Fachexperten und UX-Experten
entworfen
§ Neben den unterschiedlichen Styleguides (Online, Berater)
erfordern fachliche und rechtliche Rahmenbindungen
potentiell die Implementierung von zwei Ausprägungen
§ Bei der Umsetzung kann auf vordefinierte
Komponentenkataloge je Styleguide zurückgegriffen werden
Geschäftslogik
§ Bildet spezifische Anforderungen der Antragsstrecke ab und
integriert bestehende Backend-Systeme via APIs (möglichst
wenig Geschäftslogik in der Antragsstrecke im Vergleich zu
den Backend-Systemen)
§ Die Daten der Antragsstrecke können direkt in die zentrale
Antragsdatenhaltung gespeichert werden
Camunda-Prozess
§ Steuert den Ablauf der Antragsstrecke (Benutzer-Masken,
Backend-Integrationen, Aufgaben, Fehlerbehandlungen, …)
§ Der volle Funktionsumfang des BPMN-Standards kann genutzt
werden (auch fachliche Modellierung der Prozesse möglich)
§ Aufgaben für den Bankmitarbeiter landen in der zentralen
Aufgabenliste
§ Gemeinsamer Prozess (Kunde + Berater) sowie zentrale
Datenhaltung stellen Omnikanalfähigkeit sicher
(Interner) API-Layer
E2E Querschnitt und Tools
Antragsstrecke
Geschäftslogik
Camunda Prozess
Kunde Berater
Backend-Systeme
Geschäftslogik
Benutzer-Frontend
Datenhaltung
Prozesse
Mein ELBA Mein ELBA App online.raiffeisen.at SMART Beratung
Antrags-
steuerung
Produktkatalog
Evidenztool Aufgabenliste Wartungstool
Antrags-
datenhaltung
© Raiffeisen Software GmbH Michael Feichtegger & Thomas Kriechbaum I CT Architekturmanagement I 14. Februar 2020
© Raiffeisen Software GmbH
Showcase 2: Omnikanal Architektur
Lessions Learned
§ Überführung von monolithischen Applikationen in Richtung Micro Services in der Cloud
ist sehr herausfordernd
§ Principles of Microservices (Sam Newmann) müssen verstanden werden
§ Dynamische Skalierung der Infrastruktur bekommt man nicht geschenkt
§ Camunda BPM als zentraler Micro-Service für alle Prozessapplikationen nicht geeignet
§ Flexibles Rollout als „Lebensversicherung“
§ Neben fachlichen Freigaben und Friendly User Pilotierung auch rascher Rückstieg bei Problemen möglich
§ Gezielte Überführung in Richtung Omnikanal-Architektur
§ Keine Big-Bang-Umstellung der gesamten Vertriebsapplikationen
§ Auf Basis von Vertriebsschwerpunkten werden neue Antragsstrecken für Kunden und Bankmitarbeiter angeboten
§ Klare Architekturannahmen reduzieren fachliche und technische Komplexität
§ Camunda BPM als Kern unserer Omnikanalarchitektur etabliert
§ BPMN als Bindeglied zwischen Fachbereich und IT
§ Camunda BPM bietet uns die Flexibilität für die evolutionäre Modernisierung unserer Architektur
§ Neue Produktentwicklungen auch mit externen Partnern sehr elegant möglich
Michael Feichtegger & Thomas Kriechbaum I CT Architekturmanagement I 14. Februar 2020 17
Kontakt
Thomas Kriechbaum
IT Architekt
Raiffeisen Software GmbH
Goethestraße 80
4020 Linz
+43 732 6929 - 21372
+43 676 81411372
thomas.kriechbaum@r-software.at
www.r-software.at
IT Architekt
Raiffeisen Software GmbH
Goethestraße 80
4020 Linz
+43 732 6929 - 21808
+43 676 81411808
michael.feichtegger@r-software.at
www.r-software.at
Michael Feichtegger

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  • 1. Camunda BPM als Kernkomponente der digitalen Transformation der Raiffeisen Bankengruppe Österreich © Raiffeisen Software GmbH Michael Feichtegger & Thomas Kriechbaum I CT Architekturmanagement I 14. Februar 2020
  • 2. Michael Feichtegger & Thomas Kriechbaum I CT Architekturmanagement I 14. Februar 2020 2 Wer sind wir? Thomas Kriechbaum § Lösungsarchitekt & Product Owner Referenzarchitektur/Innovation Michael Feichtegger § Lösungsarchitekt & Lead-Developer für die Camunda BPM Integration § Mitarbeiter der Raiffeisen Software GmbH im Architekturmanagement § Betreuen die Themen BPM & WorkflowEngines seit über 10 Jahren © Raiffeisen Software GmbH Thomas Kriechbaum & Michael Feichtegger
  • 3. 3 Zahlen und Fakten Raiffeisen Software GmbH § Branche § Software und IT-Services für Finanzdienstleister § Umsatz § 112 Mio. EUR (2018) § Mitarbeiter § 895 § Firmensitz § 4020 Linz, Goethestraße 80 § Weitere Standorte § Wien, Innsbruck, Leoben (AT) § Budapest (HU) © Raiffeisen Software GmbH Michael Feichtegger & Thomas Kriechbaum I CT Architekturmanagement I 14. Februar 2020
  • 4. 4 Agenda 1. Architektur & Betriebsrahmenbedingungen 2. Showcase 1: Migration eines bestehenden BPM Prozesses nach Camunda BPM 3. Showcase 2: Omnikanal Architektur mit Camunda BPM und OpenShift 4. Questions & Answers © Raiffeisen Software GmbH Michael Feichtegger & Thomas Kriechbaum I CT Architekturmanagement I 14. Februar 2020
  • 5. 5 § WebSphere Application Server mit jBPM 3 § Entscheidung für Camunda § Parallelbetrieb Camunda BPM und jBPM 3 § gemeinsame Aufgabenliste (Tasklist) Architektur & Betriebsrahmenbedingungen (1) © Raiffeisen Software GmbH Michael Feichtegger & Thomas Kriechbaum I CT Architekturmanagement I 14. Februar 2020
  • 6. 6 § DRB Programm è MicroServices § Migration von WebSphere nach EAP § Proprietäre Workflow Engine § Finanzierungslösung für Ostösterreich § Eigenständige Tasklist § Ablöse durch Camunda Architektur & Betriebsrahmenbedingungen (2) © Raiffeisen Software GmbH Michael Feichtegger & Thomas Kriechbaum I CT Architekturmanagement I 14. Februar 2020
  • 7. 7 § Bestehende Kreditapplikation § Business Application (GUI) § Business Service § Business Database § referenziert Tasks in der Workflow DB § Workflow Engine (third party) § Adapter asynchron/synchron § BPM Prozess (nicht BPMN) Showcase 1: Migration BPM Prozess Ausgangssituation © Raiffeisen Software GmbH Michael Feichtegger & Thomas Kriechbaum I CT Architekturmanagement I 14. Februar 2020
  • 8. 8 § Hersteller stellt Support ein § Upgrade sehr teuer § mehrere Tasklists § Umstellung auf Camunda BPM § Stichtagsumstellung § Migration der laufenden Prozesse/Tasks § Schnittstelle zur Fachapplikation unverändert § keine Auswirkung auf Benutzer § Ausnahme: neue Tasklist Showcase 1: Migration BPM Prozess Anforderung © Raiffeisen Software GmbH Michael Feichtegger & Thomas Kriechbaum I CT Architekturmanagement I 14. Februar 2020
  • 9. © Raiffeisen Software GmbH 9 § BPMN Prozessmodell § Modellierung § Workshops mit Fachexperten & Technikern § 1:1 Mapping der User-Tasks § ID's der Activities übernommen § Implementierung § Logik vom best. Prozess übernommen § Unit-Tests für Prozessteile § In-Memory ProcessEngine § Service-Mocking § Process Modification API Showcase 1: Migration BPM Prozess Umsetzung (1) Michael Feichtegger & Thomas Kriechbaum I CT Architekturmanagement I 14. Februar 2020
  • 10. © Raiffeisen Software GmbH 10 § Migration § Fachapplikation/Workflow Adapter § Export in XML Dateien § ein XML pro Prozess § aktive und historische Tasks enthalten § Import durch BatchJob § Process Modification API § erzeugt Prozesse § setzt Startaktivität/erzeugt aktiven Task § erzeugt historische Tasks § Mapping-File § Korrektur der Task-Referenzen Showcase 1: Migration BPM Prozess Michael Feichtegger & Thomas Kriechbaum I CT Architekturmanagement I 14. Februar 2020 Umsetzung (2)
  • 11. © Raiffeisen Software GmbH 11 Showcase 2: Omnikanal Architektur Michael Feichtegger & Thomas Kriechbaum I CT Architekturmanagement I 14. Februar 2020 E2E-Abschluss von Finanzprodukten über unterschiedliche Kundenkanäle
  • 12. © Raiffeisen Software GmbH Showcase 2: Omnikanal Architektur Offene Plattform anstelle vertikaler Silolösungen Aufgabenliste Berechtigungs- Management Journal Mitarbeiter- daten Produktkatalog … Service- Discovery Tranchen- Management Release- Management Feature- Toggles Login-Center HW-Device- Management Elektronische Signatur Web-Analytics Dokumenten- Management Kernbanksystem Kunde Konto WertpapierBuchung Zahlungsverkehr … API-Layer (SOAP) API-Layer (REST) DSGVO Querschnitt (technisch + fachlich) Bankdomäne Micro-Services Online (Privat-/Firmenkunden) Mein ELBA App Mein ELBA Web raiffeisen.at E2E Antragsstrecken Service-Center Raiffeisen Bank Desk Kundenkontakt- Center Filiale/Back-Office Open-Banking Digital Corporate Banking E2E Antragsstrecken Beratung Schalter Ausweitung Micro-Services in Richtung Kernbanksystem Daten PSD2 Partner-APIs API-Management Entwickler Portal Micro-Frontends mit Integrationsrahmen Applikationen mit UI-Frontends und APIs Großteils als Micro-Services realisiert Omnikanal Basis … Evidenz Tool Antrags- datenhaltung Prozesse … … Keine vollständige Darstellung (z.B. ohne dispositive Systeme) … Michael Feichtegger & Thomas Kriechbaum I CT Architekturmanagement I 14. Februar 2020 12
  • 13. © Raiffeisen Software GmbH Showcase 2: Omnikanal Architektur Micro-Services § Befolgen „grundsätzlich“ etablierte Micro-Services-Prinzipien § Modulare Abbildung der Bank-Fachlichkeit im Vordergrund § Nähern uns an die richtige Größe an § Bemühen uns um hohen Automatisierungsgrad § Umfasst UI-Frontend, Business-Logik und Datenhaltung § Micro-Service ist Einheit für Versionierung und Deployment § Datenhaltung wird bewusst über mehrere Micro-Service-Versionen geteilt § KEINE inkompatiblen Änderungen in der Datenhaltung! § Logische Abbildung auf relevante Tools und Betriebsplattformen § SCM (Projekte und Repositories) § Build-Pipelines § Release-Prozesse § PaaS (Namespaces, Services, Pods) Micro-Service A Business-Logik UI-Frontend Datenhaltung Micro-Service A V1 Business-Logik UI-Frontend Datenhaltung Micro-Service A V2 Business-Logik UI-Frontend Micro-Service A Michael Feichtegger & Thomas Kriechbaum I CT Architekturmanagement I 14. Februar 2020 13
  • 14. © Raiffeisen Software GmbH Showcase 2: Omnikanal Architektur Micro-Services § Forward-Strategie beim Deployment neuer Micro-Services-Versionen § Definition und Versionierung von Applikationen § Eine Version einer Applikation bildet sich aus der Summe der benötigten Micro-Services in einer bestimmten Version § Definition von Applikations-Versionen in einem expliziten Release-Management-Service § Automatische Provisionierung als Teil des Release-Management-Prozesses Ø Mehrere Applikationen in unterschiedlichen Versionen in einer Betriebsumgebung möglich § Flexibles Service-Discovery und Routing § Keine fixe „Verdrahtung“ der Micro-Services (logische URL vuri://e2e-konto) § Tranchen basiertes Rollout § Beim Login wird Applikations-Version für den jeweiligen Benutzer ermittelt § Tranchen-Management ermöglicht Zuordnung von Benutzergruppen zu Applikations- Versionen § Tests durch Fachexperten und Friendly User möglich § Schrittweise Freischaltung neuer Applikations-Versionen (ggf. Rückschritt bei Problemen) Mein ELBA SMART Beratung Michael Feichtegger & Thomas Kriechbaum I CT Architekturmanagement I 14. Februar 2020 14
  • 15. © Raiffeisen Software GmbH Showcase 2: Omnikanal Architektur Motivation und Anforderungen an die Prozessapplikationen (Antragsstrecken) § E2E Abschluss von Finanzprodukten über unterschiedliche Kundenkanäle § Auch für Neukunden soll kein Beratungstermin in der Filiale notwendig sein § Etwaige Backoffice-Tätigkeiten sollen auch prozesshaft abgebildet werden § Wiedereinstieg und Kanalwechsel § Ein Kunde soll auch zu einem späteren Zeitpunkt erneut in die Antragsstrecke einsteigen können § Der Produktabschluss soll auf Wunsch gemeinsam mit dem Berater in der Filiale erfolgen können § Flexible Steuerung des Ablaufs einer Antragsstrecke § Einfache Optimierung von Antragsstrecken (A/B-Testing, Erhöhung der Conversion Rate, …) § Spezifische Prozessabläufe für unterschiedliche Bankinstitute § Einbettung in die bestehende Deployment- und Release-Prozesse § Antragsstrecken (inkl. Prozesse) müssen flexible deployed und ausgerollt werden können § Abbildung als Microservice § Antragsstrecken (inkl. Prozesse) müssen als Microservices in der Cloud abgebildet werden Michael Feichtegger & Thomas Kriechbaum I CT Architekturmanagement I 14. Februar 2020 15
  • 16. 16 Showcase 2: Omnikanal Architektur Blueprint E2E-Antragsstrecken UI-Frontend § Wird im Standardfall von Fachexperten und UX-Experten entworfen § Neben den unterschiedlichen Styleguides (Online, Berater) erfordern fachliche und rechtliche Rahmenbindungen potentiell die Implementierung von zwei Ausprägungen § Bei der Umsetzung kann auf vordefinierte Komponentenkataloge je Styleguide zurückgegriffen werden Geschäftslogik § Bildet spezifische Anforderungen der Antragsstrecke ab und integriert bestehende Backend-Systeme via APIs (möglichst wenig Geschäftslogik in der Antragsstrecke im Vergleich zu den Backend-Systemen) § Die Daten der Antragsstrecke können direkt in die zentrale Antragsdatenhaltung gespeichert werden Camunda-Prozess § Steuert den Ablauf der Antragsstrecke (Benutzer-Masken, Backend-Integrationen, Aufgaben, Fehlerbehandlungen, …) § Der volle Funktionsumfang des BPMN-Standards kann genutzt werden (auch fachliche Modellierung der Prozesse möglich) § Aufgaben für den Bankmitarbeiter landen in der zentralen Aufgabenliste § Gemeinsamer Prozess (Kunde + Berater) sowie zentrale Datenhaltung stellen Omnikanalfähigkeit sicher (Interner) API-Layer E2E Querschnitt und Tools Antragsstrecke Geschäftslogik Camunda Prozess Kunde Berater Backend-Systeme Geschäftslogik Benutzer-Frontend Datenhaltung Prozesse Mein ELBA Mein ELBA App online.raiffeisen.at SMART Beratung Antrags- steuerung Produktkatalog Evidenztool Aufgabenliste Wartungstool Antrags- datenhaltung © Raiffeisen Software GmbH Michael Feichtegger & Thomas Kriechbaum I CT Architekturmanagement I 14. Februar 2020
  • 17. © Raiffeisen Software GmbH Showcase 2: Omnikanal Architektur Lessions Learned § Überführung von monolithischen Applikationen in Richtung Micro Services in der Cloud ist sehr herausfordernd § Principles of Microservices (Sam Newmann) müssen verstanden werden § Dynamische Skalierung der Infrastruktur bekommt man nicht geschenkt § Camunda BPM als zentraler Micro-Service für alle Prozessapplikationen nicht geeignet § Flexibles Rollout als „Lebensversicherung“ § Neben fachlichen Freigaben und Friendly User Pilotierung auch rascher Rückstieg bei Problemen möglich § Gezielte Überführung in Richtung Omnikanal-Architektur § Keine Big-Bang-Umstellung der gesamten Vertriebsapplikationen § Auf Basis von Vertriebsschwerpunkten werden neue Antragsstrecken für Kunden und Bankmitarbeiter angeboten § Klare Architekturannahmen reduzieren fachliche und technische Komplexität § Camunda BPM als Kern unserer Omnikanalarchitektur etabliert § BPMN als Bindeglied zwischen Fachbereich und IT § Camunda BPM bietet uns die Flexibilität für die evolutionäre Modernisierung unserer Architektur § Neue Produktentwicklungen auch mit externen Partnern sehr elegant möglich Michael Feichtegger & Thomas Kriechbaum I CT Architekturmanagement I 14. Februar 2020 17
  • 18. Kontakt Thomas Kriechbaum IT Architekt Raiffeisen Software GmbH Goethestraße 80 4020 Linz +43 732 6929 - 21372 +43 676 81411372 thomas.kriechbaum@r-software.at www.r-software.at IT Architekt Raiffeisen Software GmbH Goethestraße 80 4020 Linz +43 732 6929 - 21808 +43 676 81411808 michael.feichtegger@r-software.at www.r-software.at Michael Feichtegger