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Mit Fragen
führen im
Workshop
Dirk Hannemann, Berlin
Informationen ermitteln
Fragen zentrales
Handwerkszeug
im Workshop

Dirk Hannemann, Berlin

2
Typen von Fragen
Coaching von Antworten
Fragen richtig stellen
Fragentrichter
Fakten-Fragen – wie in der Schule
Lehrer als Rollenmodell
Größter Fehler
Gefährlichste Frage
Falsch gestellt, richten sie
großen Schaden an

Dirk Hannemann, Berlin

4
Beispiele für die Fakten-Frage
Trainer:
„Welche dieser Techniken kann
man wirklich einsetzen?“
„Wie viele Schritte brauchen
Sie also, bis Sie im System
eingeloggt sind?“

Dirk Hannemann, Berlin

5
Nachteil – Angst vor falscher Antwort
Angst vor öffentlicher
Blamage bei Nichtwissen
Lernfeindliches Klima

Dirk Hannemann, Berlin

6
Zur richtigen Zeit
Angebracht bei technischen
Themen, wo präzises Wissen
verlangt wird
Effektiv am Ende einer
Lerneinheit

Dirk Hannemann, Berlin

7
Fazit zu Faktenfragen
Zu oft benutzt
Wenig motivierend
In Kombination mit anderen
Fragen sinnvoll

Dirk Hannemann, Berlin

8
Tipp

Faktenfragen sparsam einsetzen,
sonst wirken sie demotivierend
Dirk Hannemann, Berlin

9
Meinungs-Fragen
Motivierende Frage
Jede Meinung ist erlaubt
Meinungen nicht bewerten

Dirk Hannemann, Berlin

10
Beispiele für die Meinungs-Frage
Trainer:
„Was halten Sie von dieser
Technik?“
„Was meinen Sie – wird im
Internet mehr gelogen als im
realen Leben?“

Dirk Hannemann, Berlin

11
Nachteil – Antworten haben wenig Substanz
Meinungen spiegeln Gefühle
Antworten basieren selten auf
Fakten

Dirk Hannemann, Berlin

12
Vorteil – Teilnehmer als Persönlichkeit gefragt
Lockern auf
Erster Schritt zur aktiven
Beteiligung
Kennenlernen der Gruppe

Dirk Hannemann, Berlin

13
Tipp

Meinungsfragen als
Stimmungsbarometer einsetzen
und zum Kennenlernen der Gruppe
Dirk Hannemann, Berlin

14
Vergleichende Fragen
Frage nach Gemeinsamkeiten
oder Unterschieden bei einem
Thema
Ähnlich zur Meinungs-Frage,
doch Antworten erfordern
mehr Substanz

Dirk Hannemann, Berlin

15
Beispiele für die vergleichende Frage
„Nach zwei Tagen Training, wie
erleben Sie die Unterschiede
zwischen Schulunterricht und
Erwachsenenbildung?“
„Nach welchen Kriterien kann
man die Suche auf Google mit
dem Stöbern in der Bibliothek
vergleichen?“
Dirk Hannemann, Berlin

16
Auftakt zu lebendiger Diskussion
Antwort selten nur in einem
Satz möglich
Regt Diskussion in der ganzen
Gruppe an
Vorkenntnisse wichtig

Dirk Hannemann, Berlin

17
Tipp

Vergleichsfragen gute Brücke von
Meinungsfragen zu komplexeren
Diskussionen
Dirk Hannemann, Berlin

18
Fallstudien-Fragen
Ein konkretes Problem wird
beschrieben
Gruppe sucht Lösung
Selten eingesetzt
Mein Favorit

Dirk Hannemann, Berlin

19
Beispiele für Fallstudien-Frage
„Angenommen, die Teilnehmer
eines Workshops in Ihrer
Firma haben unterschiedliche
Vorkenntnisse – wie würden
Sie damit umgehen?“
„Wenn ein Kunde Frauen für
die Betreuung im Außendienst
ablehnt – was sagen Sie?“
Dirk Hannemann, Berlin

20
Schwierigste Frage
Antwort verlangt Mischung
aus Wissen und Intuition
Gefahr der Überforderung

Dirk Hannemann, Berlin

21
Tipp

Ob Fallstudien-Fragen gut
beantwortet werden, hängt stark
von der Art des Fragens ab
Dirk Hannemann, Berlin

22
Vier Fragenarten

Fakten-Frage
Meinungs-Frage
Vergleichs-Frage
Fallstudien-Frage
Dirk Hannemann, Berlin

23
Vom Training zur Moderation
Fakten erfragen?
Meinungen herausfinden?
Vergleiche anstellen?
Fallbeispiele einbringen?

Dirk Hannemann, Berlin

24
Typen von Fragen
Coaching von Antworten
Fragen richtig stellen
Fragentrichter
Antworten nicht erzwingen
Antworten lassen sich nicht
erzwingen
Druck schlägt auf die
Stimmung in der Gruppe
Trainer bekommt dies bei
anderer Gelegenheit zu
spüren
Dirk Hannemann, Berlin

26
Beispiel Nichtwissen – Hilfestellung geben
Welche Frage wird oft in
Fachtrainings verwendet?
Öhm…
Kleine Hilfe – es gibt richtige
und falsche Antworten.
Zahlen, Daten…?
Die Fakten-Frage, richtig!
Dirk Hannemann, Berlin

27
Falsche Antwort – Richtiges hervorheben
Welche Frage wird oft in
Fachtrainings verwendet?
Die Meinungs-Frage!
Wie kommen Sie zu der
Ansicht?
Na ja, zu Technik hat jeder
seine eigene Meinung.
Dirk Hannemann, Berlin

Gut erkannt, hinter jeder
harten Tatsache
verstecken sich
persönliche Vorlieben.
Hier können Sie sich
aber merken, dass
Faktenfragen sogar
noch häufiger vorkommen.
28
Falsche Antwort – „Denken, Dachte, Daten“
Welche Frage wird oft in
Fachtrainings verwendet?
Die Meinungs-Frage!
Wie kommen Sie zu der
Ansicht?
Na ja, zu Technik hat jeder
seine eigene Meinung.
Dirk Hannemann, Berlin

Interessante Ansicht, viele denken so –
dass man mit den Meinungsfragen anfängt
und sich dann hocharbeitet. Ich dachte am
Anfang auch so. Einschlägige Studien
können jedoch anhand von Daten zeigen,
dass die Faktenfrage weit häufiger in
diesen Schulungen angewandt wird.
29
Coaching

Keinen Druck ausüben
Zur Antwort begleiten
Das Positive betonen
Denken, dachte, Daten
Dirk Hannemann, Berlin

30
Vom Training zur Moderation
„Sag Du doch mal“ – wenn sich die Teilnehmer
gegenseitig unter Druck setzen
„Weiß nicht“ – Wenn die Teilnehmer keine
Ideen haben, eine Antwort coachen?
„Mehr Geld für alle!“ – Wenn die Teilnehmer
sich verrennen, das Positive betonen?
„Die Erde ist eckig“ – Falsche Annahmen mit
Technik „denken, dachte, Daten“?
Dirk Hannemann, Berlin

31
Typen von Fragen
Coaching von Antworten
Fragen richtig stellen
Fragentrichter
Drannehmen-Technik
Die Fragen richten sich an
einen einzelnen Teilnehmer.
Ohne das werden manche
niemals etwas sagen.
Falsch: „Markus, welche…“
Richtig: „Welche… - Markus?“
Pause aktiviert die Gruppe
Dirk Hannemann, Berlin

33
Best-of-Technik
„Wer kann zwei von den vier
bekannten Fragearten sagen?“
Für jeden zu beantworten
Geeignet für Seminarbeginn,
um zwanglose Atmosphäre zu
etablieren

Dirk Hannemann, Berlin

34
Staffel-Technik
„Was kann man mit einem
Teilnehmer machen, der
traurig aussieht. – Sara?
– Michael? – Klaus?“
An jeden Teilnehmer
nacheinander die gleiche
Frage stellen
Dirk Hannemann, Berlin

35
Zurückgeben-Technik
Teilnehmer fragt den Trainer
Trainer sollte Frage an die
Gruppe zurückgeben

Dirk Hannemann, Berlin

36
Beispiel für Zurückgeben – „Eisbrecher“
TN:
T:
TN:
T:
TN:
T:

Ich habe da eine Frage – sind Eisbrecher zum Kursbeginn sinnvoll?
Da gehen die Meinungen weit auseinander. Was ist Ihre Ansicht dazu?
Eigentlich halte ich es für sinnvoll, wenn es nicht zu lange dauert.
Was versprechen Sie sich denn von Eisbrechern?
Die Stimmung lockert sich auf und man kann schnell effektiv arbeiten.
Überzeugendes Argument. Ich selbst habe damit positive Erfahrungen
gemacht. Darum setze ich Eisbrecher auch gerne nach der Mittagspause ein.

Dirk Hannemann, Berlin

37
Fragen stellen

Drannehmen-Technik
Best-Of-Technik
Staffel-Technik
Zurückgeben-Technik
Dirk Hannemann, Berlin

38
Vom Training zur Moderation
Teilnehmer drannehmen?
Bestenliste erstellen lassen?
Staffel weitergeben?
Fragen in die Gruppe geben?

Dirk Hannemann, Berlin

39
Typen von Fragen
Richtig Fragen
Fragen beantworten
Fragentrichter
Möglichkeiten erkunden mit offenen Fragen
Am Anfang offene Fragen
Wo sollen wir anfangen?
Wie kann das gelingen?
Wann muss das fertig sein?
Wer kann das machen?
Vorsicht bei Warum-Fragen
Dirk Hannemann, Berlin

41
Erstes Fokussieren mit schließenden W-Fragen
Wie geht es Ihnen? Gut!
Welche Farbe? Blau!
Wann geboren? 1977!
Wo leben Sie? Hamburg!
Was mögen Sie? Wein!

Dirk Hannemann, Berlin

42
Alternativfragen in der Mitte
„Wollen Sie einen Tisch aus
Holz oder einen aus Metall?“
Verringert die Auswahl
Manipulationsgefahr: Problem
der falschen Alternative

Dirk Hannemann, Berlin

43
Am Ende beste Lösung mit einem „Ja“ bestätigt
Am Ende geschlossene Frage
Sollen wir also eine Kita mehr
eröffnen?
Ja!

Dirk Hannemann, Berlin

44
Hypothetische Fragen bei Blockaden
„Wenn wir das Problem mal aus
der Perspektive des Kunden
betrachten… was ist dem wohl
besonders wichtig?“
„Denken wir mal drei Jahre
voraus, wir alle an einem
Standort – wie wird das sein?“
Dirk Hannemann, Berlin

45
Gesprächsführung mit Fragentrichter
Offene Fragen am Anfang, um
Themen breit einzufangen: wer, wie,
wo, was, wie viel?
Alternativfragen in der Mitte, um
das Thema zu verkleinern – so
soder so?
Geschlossene Fragen am Ende – Ja1
Dirk Hannemann, Berlin

46
Suggestivfragen sind manipulativ
„Wir sind doch einer Meinung, dass
wir zunächst einmal über die
finanziellen Aspekte sprechen
sollten?“
„Sie als fähige Mitarbeiter haben
doch sicher nichts gegen
erfolgsabhängige Bezahlung.“
Dirk Hannemann, Berlin

47
Fragentrichter

Offene Fragen
Geschlossene Fragen
Alternativfragen
Suggestivfragen
Dirk Hannemann, Berlin

48
Vom Training zur Moderation
Wann offene Fragen?
Wann geschlossene Fragen?
Wann Alternativfragen?
Entscheidung pushen mit Suggestivfragen?

Dirk Hannemann, Berlin

49
Viel Erfolg!

Dirk Hannemann, Berlin

50
“Ziele erreichen in
Verhandlungen”
Frankfurt a.M., 29./30.03.2014

Verhandeln, Diskutieren,
Argumentieren
Berlin, 19.-21.02.2014

“Starke Persönlichkeit – witzig,
schlagfertig, souverän”
Frankfurt a.M., 15./16.03.2014

“Starke Persönlichkeit – witzig,
schlagfertig, souverän”
Frankfurt a.M., 31.5./1.6.2014

“Besprechungen
erfolgreich
moderieren ”
Berlin, 19.-21.05.2014
“Wirksam vortragen”
Berlin, 17./18.02.2014
“Bootcamp Präsentieren für
Marketing, PR, Social Media”
Berlin, 05.-09.05.2014

“Workshop Storytelling und
Visualisierung”
Berlin, 03.-07.03.2014

“Karriererhetorik – Erfolg mit
einem authentischem Stil”
Berlin, 03.-07.03.2014

“Werkzeugkoffer Soft Skills”
Berlin, 12.-16.05.2014

“Souverän präsentieren vor
Kunden und Kollegen”
Berlin, 22.-23.05.2014
“Storytelling Workshop”
Frankfurt a.M., 08./09.02.2014

“Werkzeugkasten Soft Skills”
Frankfurt a.M., 10.-14.03.2014

“Storytelling Workshop”
Frankfurt a.M., 21/22.06.2014

“Werkzeugkasten Soft Skills”
Frankfurt a.M., 31.3.-4.4.2014

“Karriererhetorik”
Frankfurt a.M., 05./06.04.2014

“Werkzeugkasten Soft Skills”
Frankfurt a.M., 23.-27.06.2014
Bildungsurlaub
Jede(r) Arbeitnehmer(in) hat
das Recht auf 5 Tage
Bildungsurlaub im Jahr
zusätzlich zum Jahresurlaub.
10 Tage für 2 Jahre sind auch
möglich. Die Kosten trägt der
Arbeitnehmer selbst. Antrag
an den Arbeitgeber genügt.
Dirk Hannemann, Berlin

54
Zur Person
Dirk Hannemann
Politologe Frankfurt am Main (1997), Personalreferent.
Seit 2005 Trainings und Coachings für Präsentationen und
Gesprächsführung sowie für Persönlichkeitsentwicklung.
Dozent für Personalmanagement bei WBS TRAINING AG (Klett
Verlag) und Industrie- und Handelskammer Berlin (2007-2013).
Lehrtrainer für „Dozent in der Erwachsenenbildung (IHK)“.
Change Management bei PricewaterhouseCoopers (1997-1999),
externes Change Management für Capgemini (2000-2005),
Projekte bei Daimler, Siemens, Aventis, SAP usw.
Journalist und TV-Moderator, Öffentlichkeitsarbeit (bis 1990).
Dirk Hannemann, Berlin

Kontakt
Dirk Hannemann
Scharnweberstraße 48
10247 Berlin
Tel. 0049 +176 76246098
dirk.hannemann@gmx.de
www.hannemann-training.de

55
Beispielangebot Firmentraining in Berlin
Honorar Tagessatz 790 Euro
Bei Inhouse-Trainings in Berlin und Brandenburg können in der Regel
Reisespesen entfallen, da Wohnort Berlin.

Enthaltene Leistungen
Bei dieser Rechungsstellung wird davon ausgegangen, dass Materialien
wie Flipchart incl. Papier und Stifte vom Auftraggeber gestellt werden,
ebenso der Raum und die Bewirtung am Trainingsort gewährleistet ist.
Jeder Teilnehmer erhält ein reichhaltiges Skript von 100+ Seiten zu allen
Inhalten des Trainings am Tag des Trainings ausgehändigt. Die Erstellung
und Produktion übernimmt der Trainer. Im Preis enthalten sind die Kosten
für Kopien, Leitz-Ordner, Bindung, Register, USB-Stick, Materialien.

Dirk Hannemann, Berlin

Workshop „Moderieren von Sitzungen“ (2 Tage)
Honorar
1.580
Anreise
0
Übernachtung
0
Skripte (6 Teilnehmer)
300
Material
50
Gesamt
1.930

Endsumme
zzgl. Mwst.
Preis

EUR
EUR
EUR
EUR
EUR
EUR

367 EUR
2.297 EUR

56

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Mit Fragen führen im Workshop

  • 3. Typen von Fragen Coaching von Antworten Fragen richtig stellen Fragentrichter
  • 4. Fakten-Fragen – wie in der Schule Lehrer als Rollenmodell Größter Fehler Gefährlichste Frage Falsch gestellt, richten sie großen Schaden an Dirk Hannemann, Berlin 4
  • 5. Beispiele für die Fakten-Frage Trainer: „Welche dieser Techniken kann man wirklich einsetzen?“ „Wie viele Schritte brauchen Sie also, bis Sie im System eingeloggt sind?“ Dirk Hannemann, Berlin 5
  • 6. Nachteil – Angst vor falscher Antwort Angst vor öffentlicher Blamage bei Nichtwissen Lernfeindliches Klima Dirk Hannemann, Berlin 6
  • 7. Zur richtigen Zeit Angebracht bei technischen Themen, wo präzises Wissen verlangt wird Effektiv am Ende einer Lerneinheit Dirk Hannemann, Berlin 7
  • 8. Fazit zu Faktenfragen Zu oft benutzt Wenig motivierend In Kombination mit anderen Fragen sinnvoll Dirk Hannemann, Berlin 8
  • 9. Tipp Faktenfragen sparsam einsetzen, sonst wirken sie demotivierend Dirk Hannemann, Berlin 9
  • 10. Meinungs-Fragen Motivierende Frage Jede Meinung ist erlaubt Meinungen nicht bewerten Dirk Hannemann, Berlin 10
  • 11. Beispiele für die Meinungs-Frage Trainer: „Was halten Sie von dieser Technik?“ „Was meinen Sie – wird im Internet mehr gelogen als im realen Leben?“ Dirk Hannemann, Berlin 11
  • 12. Nachteil – Antworten haben wenig Substanz Meinungen spiegeln Gefühle Antworten basieren selten auf Fakten Dirk Hannemann, Berlin 12
  • 13. Vorteil – Teilnehmer als Persönlichkeit gefragt Lockern auf Erster Schritt zur aktiven Beteiligung Kennenlernen der Gruppe Dirk Hannemann, Berlin 13
  • 14. Tipp Meinungsfragen als Stimmungsbarometer einsetzen und zum Kennenlernen der Gruppe Dirk Hannemann, Berlin 14
  • 15. Vergleichende Fragen Frage nach Gemeinsamkeiten oder Unterschieden bei einem Thema Ähnlich zur Meinungs-Frage, doch Antworten erfordern mehr Substanz Dirk Hannemann, Berlin 15
  • 16. Beispiele für die vergleichende Frage „Nach zwei Tagen Training, wie erleben Sie die Unterschiede zwischen Schulunterricht und Erwachsenenbildung?“ „Nach welchen Kriterien kann man die Suche auf Google mit dem Stöbern in der Bibliothek vergleichen?“ Dirk Hannemann, Berlin 16
  • 17. Auftakt zu lebendiger Diskussion Antwort selten nur in einem Satz möglich Regt Diskussion in der ganzen Gruppe an Vorkenntnisse wichtig Dirk Hannemann, Berlin 17
  • 18. Tipp Vergleichsfragen gute Brücke von Meinungsfragen zu komplexeren Diskussionen Dirk Hannemann, Berlin 18
  • 19. Fallstudien-Fragen Ein konkretes Problem wird beschrieben Gruppe sucht Lösung Selten eingesetzt Mein Favorit Dirk Hannemann, Berlin 19
  • 20. Beispiele für Fallstudien-Frage „Angenommen, die Teilnehmer eines Workshops in Ihrer Firma haben unterschiedliche Vorkenntnisse – wie würden Sie damit umgehen?“ „Wenn ein Kunde Frauen für die Betreuung im Außendienst ablehnt – was sagen Sie?“ Dirk Hannemann, Berlin 20
  • 21. Schwierigste Frage Antwort verlangt Mischung aus Wissen und Intuition Gefahr der Überforderung Dirk Hannemann, Berlin 21
  • 22. Tipp Ob Fallstudien-Fragen gut beantwortet werden, hängt stark von der Art des Fragens ab Dirk Hannemann, Berlin 22
  • 24. Vom Training zur Moderation Fakten erfragen? Meinungen herausfinden? Vergleiche anstellen? Fallbeispiele einbringen? Dirk Hannemann, Berlin 24
  • 25. Typen von Fragen Coaching von Antworten Fragen richtig stellen Fragentrichter
  • 26. Antworten nicht erzwingen Antworten lassen sich nicht erzwingen Druck schlägt auf die Stimmung in der Gruppe Trainer bekommt dies bei anderer Gelegenheit zu spüren Dirk Hannemann, Berlin 26
  • 27. Beispiel Nichtwissen – Hilfestellung geben Welche Frage wird oft in Fachtrainings verwendet? Öhm… Kleine Hilfe – es gibt richtige und falsche Antworten. Zahlen, Daten…? Die Fakten-Frage, richtig! Dirk Hannemann, Berlin 27
  • 28. Falsche Antwort – Richtiges hervorheben Welche Frage wird oft in Fachtrainings verwendet? Die Meinungs-Frage! Wie kommen Sie zu der Ansicht? Na ja, zu Technik hat jeder seine eigene Meinung. Dirk Hannemann, Berlin Gut erkannt, hinter jeder harten Tatsache verstecken sich persönliche Vorlieben. Hier können Sie sich aber merken, dass Faktenfragen sogar noch häufiger vorkommen. 28
  • 29. Falsche Antwort – „Denken, Dachte, Daten“ Welche Frage wird oft in Fachtrainings verwendet? Die Meinungs-Frage! Wie kommen Sie zu der Ansicht? Na ja, zu Technik hat jeder seine eigene Meinung. Dirk Hannemann, Berlin Interessante Ansicht, viele denken so – dass man mit den Meinungsfragen anfängt und sich dann hocharbeitet. Ich dachte am Anfang auch so. Einschlägige Studien können jedoch anhand von Daten zeigen, dass die Faktenfrage weit häufiger in diesen Schulungen angewandt wird. 29
  • 30. Coaching Keinen Druck ausüben Zur Antwort begleiten Das Positive betonen Denken, dachte, Daten Dirk Hannemann, Berlin 30
  • 31. Vom Training zur Moderation „Sag Du doch mal“ – wenn sich die Teilnehmer gegenseitig unter Druck setzen „Weiß nicht“ – Wenn die Teilnehmer keine Ideen haben, eine Antwort coachen? „Mehr Geld für alle!“ – Wenn die Teilnehmer sich verrennen, das Positive betonen? „Die Erde ist eckig“ – Falsche Annahmen mit Technik „denken, dachte, Daten“? Dirk Hannemann, Berlin 31
  • 32. Typen von Fragen Coaching von Antworten Fragen richtig stellen Fragentrichter
  • 33. Drannehmen-Technik Die Fragen richten sich an einen einzelnen Teilnehmer. Ohne das werden manche niemals etwas sagen. Falsch: „Markus, welche…“ Richtig: „Welche… - Markus?“ Pause aktiviert die Gruppe Dirk Hannemann, Berlin 33
  • 34. Best-of-Technik „Wer kann zwei von den vier bekannten Fragearten sagen?“ Für jeden zu beantworten Geeignet für Seminarbeginn, um zwanglose Atmosphäre zu etablieren Dirk Hannemann, Berlin 34
  • 35. Staffel-Technik „Was kann man mit einem Teilnehmer machen, der traurig aussieht. – Sara? – Michael? – Klaus?“ An jeden Teilnehmer nacheinander die gleiche Frage stellen Dirk Hannemann, Berlin 35
  • 36. Zurückgeben-Technik Teilnehmer fragt den Trainer Trainer sollte Frage an die Gruppe zurückgeben Dirk Hannemann, Berlin 36
  • 37. Beispiel für Zurückgeben – „Eisbrecher“ TN: T: TN: T: TN: T: Ich habe da eine Frage – sind Eisbrecher zum Kursbeginn sinnvoll? Da gehen die Meinungen weit auseinander. Was ist Ihre Ansicht dazu? Eigentlich halte ich es für sinnvoll, wenn es nicht zu lange dauert. Was versprechen Sie sich denn von Eisbrechern? Die Stimmung lockert sich auf und man kann schnell effektiv arbeiten. Überzeugendes Argument. Ich selbst habe damit positive Erfahrungen gemacht. Darum setze ich Eisbrecher auch gerne nach der Mittagspause ein. Dirk Hannemann, Berlin 37
  • 39. Vom Training zur Moderation Teilnehmer drannehmen? Bestenliste erstellen lassen? Staffel weitergeben? Fragen in die Gruppe geben? Dirk Hannemann, Berlin 39
  • 40. Typen von Fragen Richtig Fragen Fragen beantworten Fragentrichter
  • 41. Möglichkeiten erkunden mit offenen Fragen Am Anfang offene Fragen Wo sollen wir anfangen? Wie kann das gelingen? Wann muss das fertig sein? Wer kann das machen? Vorsicht bei Warum-Fragen Dirk Hannemann, Berlin 41
  • 42. Erstes Fokussieren mit schließenden W-Fragen Wie geht es Ihnen? Gut! Welche Farbe? Blau! Wann geboren? 1977! Wo leben Sie? Hamburg! Was mögen Sie? Wein! Dirk Hannemann, Berlin 42
  • 43. Alternativfragen in der Mitte „Wollen Sie einen Tisch aus Holz oder einen aus Metall?“ Verringert die Auswahl Manipulationsgefahr: Problem der falschen Alternative Dirk Hannemann, Berlin 43
  • 44. Am Ende beste Lösung mit einem „Ja“ bestätigt Am Ende geschlossene Frage Sollen wir also eine Kita mehr eröffnen? Ja! Dirk Hannemann, Berlin 44
  • 45. Hypothetische Fragen bei Blockaden „Wenn wir das Problem mal aus der Perspektive des Kunden betrachten… was ist dem wohl besonders wichtig?“ „Denken wir mal drei Jahre voraus, wir alle an einem Standort – wie wird das sein?“ Dirk Hannemann, Berlin 45
  • 46. Gesprächsführung mit Fragentrichter Offene Fragen am Anfang, um Themen breit einzufangen: wer, wie, wo, was, wie viel? Alternativfragen in der Mitte, um das Thema zu verkleinern – so soder so? Geschlossene Fragen am Ende – Ja1 Dirk Hannemann, Berlin 46
  • 47. Suggestivfragen sind manipulativ „Wir sind doch einer Meinung, dass wir zunächst einmal über die finanziellen Aspekte sprechen sollten?“ „Sie als fähige Mitarbeiter haben doch sicher nichts gegen erfolgsabhängige Bezahlung.“ Dirk Hannemann, Berlin 47
  • 49. Vom Training zur Moderation Wann offene Fragen? Wann geschlossene Fragen? Wann Alternativfragen? Entscheidung pushen mit Suggestivfragen? Dirk Hannemann, Berlin 49
  • 51. “Ziele erreichen in Verhandlungen” Frankfurt a.M., 29./30.03.2014 Verhandeln, Diskutieren, Argumentieren Berlin, 19.-21.02.2014 “Starke Persönlichkeit – witzig, schlagfertig, souverän” Frankfurt a.M., 15./16.03.2014 “Starke Persönlichkeit – witzig, schlagfertig, souverän” Frankfurt a.M., 31.5./1.6.2014 “Besprechungen erfolgreich moderieren ” Berlin, 19.-21.05.2014
  • 52. “Wirksam vortragen” Berlin, 17./18.02.2014 “Bootcamp Präsentieren für Marketing, PR, Social Media” Berlin, 05.-09.05.2014 “Workshop Storytelling und Visualisierung” Berlin, 03.-07.03.2014 “Karriererhetorik – Erfolg mit einem authentischem Stil” Berlin, 03.-07.03.2014 “Werkzeugkoffer Soft Skills” Berlin, 12.-16.05.2014 “Souverän präsentieren vor Kunden und Kollegen” Berlin, 22.-23.05.2014
  • 53. “Storytelling Workshop” Frankfurt a.M., 08./09.02.2014 “Werkzeugkasten Soft Skills” Frankfurt a.M., 10.-14.03.2014 “Storytelling Workshop” Frankfurt a.M., 21/22.06.2014 “Werkzeugkasten Soft Skills” Frankfurt a.M., 31.3.-4.4.2014 “Karriererhetorik” Frankfurt a.M., 05./06.04.2014 “Werkzeugkasten Soft Skills” Frankfurt a.M., 23.-27.06.2014
  • 54. Bildungsurlaub Jede(r) Arbeitnehmer(in) hat das Recht auf 5 Tage Bildungsurlaub im Jahr zusätzlich zum Jahresurlaub. 10 Tage für 2 Jahre sind auch möglich. Die Kosten trägt der Arbeitnehmer selbst. Antrag an den Arbeitgeber genügt. Dirk Hannemann, Berlin 54
  • 55. Zur Person Dirk Hannemann Politologe Frankfurt am Main (1997), Personalreferent. Seit 2005 Trainings und Coachings für Präsentationen und Gesprächsführung sowie für Persönlichkeitsentwicklung. Dozent für Personalmanagement bei WBS TRAINING AG (Klett Verlag) und Industrie- und Handelskammer Berlin (2007-2013). Lehrtrainer für „Dozent in der Erwachsenenbildung (IHK)“. Change Management bei PricewaterhouseCoopers (1997-1999), externes Change Management für Capgemini (2000-2005), Projekte bei Daimler, Siemens, Aventis, SAP usw. Journalist und TV-Moderator, Öffentlichkeitsarbeit (bis 1990). Dirk Hannemann, Berlin Kontakt Dirk Hannemann Scharnweberstraße 48 10247 Berlin Tel. 0049 +176 76246098 dirk.hannemann@gmx.de www.hannemann-training.de 55
  • 56. Beispielangebot Firmentraining in Berlin Honorar Tagessatz 790 Euro Bei Inhouse-Trainings in Berlin und Brandenburg können in der Regel Reisespesen entfallen, da Wohnort Berlin. Enthaltene Leistungen Bei dieser Rechungsstellung wird davon ausgegangen, dass Materialien wie Flipchart incl. Papier und Stifte vom Auftraggeber gestellt werden, ebenso der Raum und die Bewirtung am Trainingsort gewährleistet ist. Jeder Teilnehmer erhält ein reichhaltiges Skript von 100+ Seiten zu allen Inhalten des Trainings am Tag des Trainings ausgehändigt. Die Erstellung und Produktion übernimmt der Trainer. Im Preis enthalten sind die Kosten für Kopien, Leitz-Ordner, Bindung, Register, USB-Stick, Materialien. Dirk Hannemann, Berlin Workshop „Moderieren von Sitzungen“ (2 Tage) Honorar 1.580 Anreise 0 Übernachtung 0 Skripte (6 Teilnehmer) 300 Material 50 Gesamt 1.930 Endsumme zzgl. Mwst. Preis EUR EUR EUR EUR EUR EUR 367 EUR 2.297 EUR 56