Mobile Payment in
Deutschland
Stand der Dinge und Vergleich mit anderen
EU-Ländern
CeBIT // Expert Panel Mobile Enterprise // 10.03.14
Maik Klotz
• Autor, Sprecher, Design Thinker
• Themen:
• Mobile / Banking / Payment
• Bio:
• Business Development Manager
• CEO
• Head of New Business
• Autor: t3n.de, mobile-
zeitgeist.de, mobilbranche.de
- Olaf Taupitz - Cashcloud
„ Wo Konsumenten die Möglichkeit haben, per
NFC-fähigem Smartphone zu zahlen, wird
diese Option immer selbstverständlicher
genutzt“
- Reinhold Bierbaumer - Leiter des Arbeitskreises NFC (Österreich)
„Während erstere (NFC) seit Jahren davon
sprechen, unmittelbar vor dem Durchbruch zu
stehen, seien die App-Anbieter dort schon
angelangt.“
- Alain Caparros - REWE Unternehmensleitung
„Die Zeit des Massengeschäfts im stationären
Handel ist vorbei“
Foto: Infografik Die Welt - Stand Januar 2014
„Wir sind nicht in den Kinderschuhen, was
Mobile Payment in Deutschland betrifft.Wir
sind nicht mal in der embryonalen Phase.“
- Maik Klotz
Was ist Mobile Payment?
Kategorisierung Mobile Payment /
MPayment
im Internet
Omni-Channel Zahlungen
Mobile Wallet
ohne Payment
insbesondere
Coupons &
Tickets
Für Zahlungen
Online und
Stationär +
zusätzliche
Dienste wie
Tickets und
Coupons
Mobile
Wallet
Peer-2-Peer
Payment
MPayment
im Handel
Der gemeinsame Nenner beim Mobile Payment ist
das Smartphone innerhalb des Bezahlvorgangs.
*Diagramm von Maike Strudthoff
Mpayment im
Internet
Kreditkarte, Lastschrift, Überweisung
& Online-Bezahlsystene
Peer-2-Peer
Person zu Person Zahlungen. Klassische Überweisung.
Mobile Payment im Handel
• Technologien
• QR-Code Verfahren
• TAN-Verfahren
• NFC oder BLE
• Checkin
„Proximity Payment“
HändlerYAPITAL
Valuephone
paij SQWALLET / mr. net group
Pilot Pilot
O2,Telekom,Vodafone, mpass…
… an über 35.000 Akzeptanzstellen
Praxistest
14 Tage kein Bargeld
Nur kontaktloses Zahlen
Nur bezahlen mit App
Ergebnis
• keine verständliche Informationen
• kaum Akzeptanzstellen
• schlecht geschulte Mitarbeiter am POS
• technische oder konzeptionelle Probleme
• „Nicht-Wollen“ am POS wie z.B. Annehmen von
Zahlungen erst ab 10 EUR
Hauptproblem
Mobile Payment am POS
löst ein Problem, das nicht
existiert.
Kein Use-Case
• Mobile Payment am POS ist ein Nachamerprodukt
• Bar- und Kartenzahlungen sind etabliert. Mobile
Payment per se bringt keinen Vorteil.
Fragmentierung
• Der Mobile Payment Markt fragmentiert sich
selbst!
• Schon heute gibt es eine Vielzahl von Anbietern
die in den Markt drängen - alle untereinander
inkompatibel.
Komplex
!
• Bedienung: Nicht alle sind Nerds oder Digital
Natives
• Eine Kartenzahlung besteht aus zwei Schritten.
Mobile Bezahlverfahren aus vielen Schritten
mehr.
Anfällig
• mobiles Bezahlen ist technisch anfällig
• Smartphone muss geladen sein
• mobiles Internet muss vorhanden sein
Datenschutz?
• Datenschutz intransparent
• je nach Anbieter sind bis zu drei Parteien
involviert
• Zustimmung zur Analyse und personalisierter
Werbung obligatorisch
Mehrwerte?
?!
Vorraussetzungen für
MPayment sind kompliziert


Die Vorraussetzungen sind in Deutschland
ungünstig:
• da Deutschland mit 60% ein Bargeld-Land ist
• weil Kreditkarten nicht weit verbreitet sind
• Datenschutz den Deutschen wichtig ist
• es keine Standards gibt, nur Insellösungen
MPayment im Ausland
Funktioniert besser, weil
• Kartenzahlungen weit
verbreitet sind
• man sich auf Standards
einigen konnte
• man nicht Technologien
sklavisch untergeben ist
• die technologische
Infrastruktur besser ist.
England.
Kontaktloses Zahlen weit
verbreitet. Durch Oyster-Card
ist der Vorgang etabliert (Tap &
Go)
• Banken experimentierfreudig
wie z.B. Barclays
• Kreditkarte weit verbreitet
• Bezahlen mit dem
Smartphone am POS aber
auch kein Thema
Schweden.
WyWallet, Joint Venture der 4
größten Telkos. Mit Launch 97%
Abdeckung
• MPayment via SMS
• Multichannel Payment
• Peer 2 Peer
• leichte Integration beim
Merchant
WyWallet ist TAN- und NFC-
basiertes Payment.
MPayment der Hype in den
Köpfen der Anbieter
• MPayment ist ein von der
Technologie getriebenes
Thema
• MPayment ist vor allem der
Wunsch an der Transaktion
Geld verdienen
• Mpayment fehlt die
nachhaltige Strategie
Fazit
Wir brauchen Vereinfachung,
nicht Komplizierung
• Kontrolle über Geldflüsse!
• Vereinfachung von Transaktionen!
• Smartphone als 2nd Screen!
• Echte Mehrwertdienste für den Anwender!
• Datenschutz transparent gestallten!
„Mobile Payment muss sich dem Anwender
anpassen, nicht umgekehrt!“
Vielen Dank.

Mobile Payment in Deutschland 2014

  • 1.
    Mobile Payment in Deutschland Standder Dinge und Vergleich mit anderen EU-Ländern CeBIT // Expert Panel Mobile Enterprise // 10.03.14
  • 2.
    Maik Klotz • Autor,Sprecher, Design Thinker • Themen: • Mobile / Banking / Payment • Bio: • Business Development Manager • CEO • Head of New Business • Autor: t3n.de, mobile- zeitgeist.de, mobilbranche.de
  • 3.
    - Olaf Taupitz- Cashcloud „ Wo Konsumenten die Möglichkeit haben, per NFC-fähigem Smartphone zu zahlen, wird diese Option immer selbstverständlicher genutzt“
  • 4.
    - Reinhold Bierbaumer- Leiter des Arbeitskreises NFC (Österreich) „Während erstere (NFC) seit Jahren davon sprechen, unmittelbar vor dem Durchbruch zu stehen, seien die App-Anbieter dort schon angelangt.“
  • 5.
    - Alain Caparros- REWE Unternehmensleitung „Die Zeit des Massengeschäfts im stationären Handel ist vorbei“
  • 6.
    Foto: Infografik DieWelt - Stand Januar 2014
  • 7.
    „Wir sind nichtin den Kinderschuhen, was Mobile Payment in Deutschland betrifft.Wir sind nicht mal in der embryonalen Phase.“ - Maik Klotz
  • 8.
    Was ist MobilePayment? Kategorisierung Mobile Payment / MPayment im Internet Omni-Channel Zahlungen Mobile Wallet ohne Payment insbesondere Coupons & Tickets Für Zahlungen Online und Stationär + zusätzliche Dienste wie Tickets und Coupons Mobile Wallet Peer-2-Peer Payment MPayment im Handel Der gemeinsame Nenner beim Mobile Payment ist das Smartphone innerhalb des Bezahlvorgangs. *Diagramm von Maike Strudthoff
  • 9.
    Mpayment im Internet Kreditkarte, Lastschrift,Überweisung & Online-Bezahlsystene
  • 10.
    Peer-2-Peer Person zu PersonZahlungen. Klassische Überweisung.
  • 11.
    Mobile Payment imHandel • Technologien • QR-Code Verfahren • TAN-Verfahren • NFC oder BLE • Checkin „Proximity Payment“
  • 12.
    HändlerYAPITAL Valuephone paij SQWALLET /mr. net group Pilot Pilot O2,Telekom,Vodafone, mpass… … an über 35.000 Akzeptanzstellen
  • 13.
    Praxistest 14 Tage keinBargeld Nur kontaktloses Zahlen Nur bezahlen mit App
  • 14.
    Ergebnis • keine verständlicheInformationen • kaum Akzeptanzstellen • schlecht geschulte Mitarbeiter am POS • technische oder konzeptionelle Probleme • „Nicht-Wollen“ am POS wie z.B. Annehmen von Zahlungen erst ab 10 EUR
  • 15.
    Hauptproblem Mobile Payment amPOS löst ein Problem, das nicht existiert.
  • 16.
    Kein Use-Case • MobilePayment am POS ist ein Nachamerprodukt • Bar- und Kartenzahlungen sind etabliert. Mobile Payment per se bringt keinen Vorteil.
  • 17.
    Fragmentierung • Der MobilePayment Markt fragmentiert sich selbst! • Schon heute gibt es eine Vielzahl von Anbietern die in den Markt drängen - alle untereinander inkompatibel.
  • 18.
    Komplex ! • Bedienung: Nichtalle sind Nerds oder Digital Natives • Eine Kartenzahlung besteht aus zwei Schritten. Mobile Bezahlverfahren aus vielen Schritten mehr.
  • 22.
    Anfällig • mobiles Bezahlenist technisch anfällig • Smartphone muss geladen sein • mobiles Internet muss vorhanden sein
  • 23.
    Datenschutz? • Datenschutz intransparent •je nach Anbieter sind bis zu drei Parteien involviert • Zustimmung zur Analyse und personalisierter Werbung obligatorisch
  • 24.
  • 25.
    Vorraussetzungen für MPayment sindkompliziert 
 Die Vorraussetzungen sind in Deutschland ungünstig: • da Deutschland mit 60% ein Bargeld-Land ist • weil Kreditkarten nicht weit verbreitet sind • Datenschutz den Deutschen wichtig ist • es keine Standards gibt, nur Insellösungen
  • 26.
    MPayment im Ausland Funktioniertbesser, weil • Kartenzahlungen weit verbreitet sind • man sich auf Standards einigen konnte • man nicht Technologien sklavisch untergeben ist • die technologische Infrastruktur besser ist.
  • 27.
    England. Kontaktloses Zahlen weit verbreitet.Durch Oyster-Card ist der Vorgang etabliert (Tap & Go) • Banken experimentierfreudig wie z.B. Barclays • Kreditkarte weit verbreitet • Bezahlen mit dem Smartphone am POS aber auch kein Thema
  • 28.
    Schweden. WyWallet, Joint Ventureder 4 größten Telkos. Mit Launch 97% Abdeckung • MPayment via SMS • Multichannel Payment • Peer 2 Peer • leichte Integration beim Merchant WyWallet ist TAN- und NFC- basiertes Payment.
  • 29.
    MPayment der Hypein den Köpfen der Anbieter • MPayment ist ein von der Technologie getriebenes Thema • MPayment ist vor allem der Wunsch an der Transaktion Geld verdienen • Mpayment fehlt die nachhaltige Strategie
  • 30.
  • 31.
    Wir brauchen Vereinfachung, nichtKomplizierung • Kontrolle über Geldflüsse! • Vereinfachung von Transaktionen! • Smartphone als 2nd Screen! • Echte Mehrwertdienste für den Anwender! • Datenschutz transparent gestallten!
  • 32.
    „Mobile Payment musssich dem Anwender anpassen, nicht umgekehrt!“
  • 33.