User Interface Design Icon Design Style Guide Usability Tests Custom Look & Feels
© 2010 by ERGOSIGN
World Usability Day 2010, Hamburg
Effiziente Implementierung von UCD-
Methoden in Unternehmen
UX Management
Michael Richter
In der Theorie
2
UX Management / In der Theorie
3
Bei der Einführung nutzerzentrierter Vorgehensweisen
in Unternehmen werden idealerweise drei Phasen
durchlaufen:
UX Management / In der Theorie
4
• Entwicklung einer “Awareness” für die Dringlichkeit einer
umfassenden Benutzerorientierung
• Vermittlung der Leitidee der nutzerzentrierten Entwicklung
im Unternehmen
• Transformation der Idee in eine nachvollziehbare Vision
UX Management / In der Theorie
5
• Verwirklichung der Vision auf der Grundlage erster Projekte
• Schaffung erster “Success Stories”
• Durchführung von “Enablement-Projekten” (z.B.
Schulungen, Workshops, etc.)
UX Management / In der Theorie
6
• Verinnerlichung der Zielsetzungen und der zentralen
Vorgehensweisen des UCD-Prozesses durch
Schlüsselpersonen innerhalb des Unternehmens
• Erprobung und kontinuierliche Weiterentwicklung der
Vorgehensweisen, Rollen und Governance
In der Praxis
7
UX Management / In der Praxis
8
Ein Fallbeispiel: Wie aus einer Usability Analyse ein
UX Management Projekt wurde
UX Management / In der Praxis
9
Der Kunde: Ein internationaler Technologie-Konzern
Der initiale Auftrag: “Wie steht es um die Usability
unserer IT-Systeme”
UX Management / In der Praxis
10
Phase 1
• Feststellung des IST-Zustands mittels einer
Usability Analyse von 5 Applikationen und 5
Arbeitsplätzen
Experten Reviews Kontextuelle Analysen
UX Management / In der Praxis
11
Phase 1
• Definition eines Metriken-Models
Usability Scale
Core-Metrics
Effectiveness Efficiency Satisfaction Learnability
ISO 9241
Kern-Metriken
Consistency Task Support
System
Integration
Designprinciples
Feedback
Individuali-
zation
Navigation
Error
Tolerance
Parsimony
User / Task / Context
System
Performance
UX Management / In der Praxis
12
Phase 1
• Bewertung der Usability Findings anhand von
Schweregrad und Metriken
UX Management / In der Praxis
13
Phase 1
• Ableitung eines Maßnahmenkataloges
• Schulungen
• Standards
• Vorgehensmodell
• Usability Knowledge
• Projektsupport
UX Management / In der Praxis
14
Phase 1
• Demonstration des “Wertes” von UCD anhand
eines konkreten Projektes (“Success Story”)
“Effizienzsteigerung von bis zu 69%”
UX Management / In der Praxis
15
Phase 1
• Vorträge und Workshops
Vorträge zu User Centered Design Workshops mit Projektteams
UX Management / In der Praxis
16
Phase 2
• Analyse des Entwicklungsprozesses
• Integration von UCD-Methoden
UX Management / In der Praxis
17
Phase 2
• Relevante UCD Methoden erarbeiten und
verfügbar machen
Personas Scenarios Fragebogen
Evaluation GOMS-AnalysenPrototyping
UX Management / In der Praxis
18
Phase 2
• Umfangreicher Projekt-Support
(ca. 20 Projekte)
Design Support
Expert Reviews
BenchmarkingBeratung
UX Management / In der Praxis
19
Phase 2
• Ausarbeitung eines Schulungskonzepts
• Schulung der Mitarbeiter (Projektleiter /
Fachbereiche / IT-Dienstleister)
Schulung der UCD Methoden
(Theorie und praktische Anwendung)
UX Management / In der Praxis
20
Phase 2
• Schaffung weiterer “Success Stories”
GOMS-/ROI-Analysen
• Fokussierung auf Kern-Applikationen
• Anwendung des kompletten UCD-Life Cycles
• Demonstration des Wertes
UX Management / In der Praxis
21
Phase 3
• Definition von Standards (Style Guide)
Interaktionsdesign Visual Design Dokumentation
• Durchführung von Checks und Reviews und
ausgewähltem Projekt-Support
UX Management / In der Praxis
22
Phase 3
• Bereitstellung einer UX Toolbox
• Aufbereitung des Style Guides (z.B. WIKI, Poster)
• Prototyping-Tool
• Bereitstellung von Best-Practices
• UI-Komponenten
• Bereitstellung einer Wissensbasis
Erkenntnisse
23
UX Management / Herausforderungen
24
Implementierung eines “UCD-Denkens” innerhalb
des Unternehmens
Success Stories waren ausschlaggebend!
Durchführung von ROI-Analysen, um den Wert von
Usability Maßnahmen zu veranschaulichen
UX Management / Herausforderungen
25
Bereitstellung von Budget und Zeit
UCD-Methoden müssen im Vorgehensmodell verankert sein
UX Management / Herausforderungen
26
Messbarkeit des Nutzens (ROI)
Ist/Soll Vergleich (z.B. GOMS Analyse, Benutzerbefragungen)
Definition von Usability Zielen innerhalb eines Projektantrags,
sowie Überprüfung der Ziele während des Projekts
UX Management / Herausforderungen
27
Kommunikation
regelmäßige Vor-Ort Präsenz, direkte Ansprechpartner
vor Ort
UX Management / Herausforderungen
28
Einfluss neuer UIs auf die Geschäftsprozesse
Klare Kommunikation zu möglichen Konsequenzen am
Anfang eine Projektes
UX Management / Herausforderungen
29
UCD-Aktivitäten werden zu spät veranlasst
Usability muss ein ein verpflichtender Teil eines Projektes sein
Veröffentlichung von Case Studies, um mögliche Aktivitäten
und deren Ergebnisse zu promoten.
UX Management / Herausforderungen
30
UCD-Aktivitäten werden “nur” durch ein zentrales
Budget “gesponsort”
UCD-Methoden müssen im Vorgehensmodell verankert sein
Zuschüsse von zentraler Stelle sind sinnvoll bei begrenztem
Projektbudget, um möglichst den kompletten Life-Cycle
durchführen zu können.
!
UX Management / Auf was muss man achten?
31
Interne Prozesse
Wie können einzelne Produkte von
einander profitieren? (z.B.
component sharing)
Definition von Usability Zielen
Überprüfung der IST/SOLL Werte
anhand definierter Metriken
Qualitätssicherung vorhanden?
Wer gewährleistet, dass ein Style
Guide eingehalten wird?
Frühe Einbindung von Usability
Services innerhalb der
Produktentwicklung
Integration der Stakeholder in
den Design-Prozess
“Wer kann entscheiden?”
Nähe zum Kunden bzw.
Vor-Ort Präsenz
Durchführung von “Key-Projects”
Demonstration des Wertes von
UCD-Maßnahmen
Integration von UCD-Methoden in das
Vorgehensmodell des Kunden
Saarbrücken
Europa-Allee 12
66113 Saarbrücken
www.ergosign.de
Hamburg
Rothenbaumchausee 31
20148 Hamburg
München
Augustenstraße 73
80333 München
Vielen Dank!
Michael Richter
richter@ergosign.de

UX Management: Effiziente Implementierung von UCD-Methoden in Unternehmen (ERGOSIGN)

  • 1.
    User Interface DesignIcon Design Style Guide Usability Tests Custom Look & Feels © 2010 by ERGOSIGN World Usability Day 2010, Hamburg Effiziente Implementierung von UCD- Methoden in Unternehmen UX Management Michael Richter
  • 2.
  • 3.
    UX Management /In der Theorie 3 Bei der Einführung nutzerzentrierter Vorgehensweisen in Unternehmen werden idealerweise drei Phasen durchlaufen:
  • 4.
    UX Management /In der Theorie 4 • Entwicklung einer “Awareness” für die Dringlichkeit einer umfassenden Benutzerorientierung • Vermittlung der Leitidee der nutzerzentrierten Entwicklung im Unternehmen • Transformation der Idee in eine nachvollziehbare Vision
  • 5.
    UX Management /In der Theorie 5 • Verwirklichung der Vision auf der Grundlage erster Projekte • Schaffung erster “Success Stories” • Durchführung von “Enablement-Projekten” (z.B. Schulungen, Workshops, etc.)
  • 6.
    UX Management /In der Theorie 6 • Verinnerlichung der Zielsetzungen und der zentralen Vorgehensweisen des UCD-Prozesses durch Schlüsselpersonen innerhalb des Unternehmens • Erprobung und kontinuierliche Weiterentwicklung der Vorgehensweisen, Rollen und Governance
  • 7.
  • 8.
    UX Management /In der Praxis 8 Ein Fallbeispiel: Wie aus einer Usability Analyse ein UX Management Projekt wurde
  • 9.
    UX Management /In der Praxis 9 Der Kunde: Ein internationaler Technologie-Konzern Der initiale Auftrag: “Wie steht es um die Usability unserer IT-Systeme”
  • 10.
    UX Management /In der Praxis 10 Phase 1 • Feststellung des IST-Zustands mittels einer Usability Analyse von 5 Applikationen und 5 Arbeitsplätzen Experten Reviews Kontextuelle Analysen
  • 11.
    UX Management /In der Praxis 11 Phase 1 • Definition eines Metriken-Models Usability Scale Core-Metrics Effectiveness Efficiency Satisfaction Learnability ISO 9241 Kern-Metriken Consistency Task Support System Integration Designprinciples Feedback Individuali- zation Navigation Error Tolerance Parsimony User / Task / Context System Performance
  • 12.
    UX Management /In der Praxis 12 Phase 1 • Bewertung der Usability Findings anhand von Schweregrad und Metriken
  • 13.
    UX Management /In der Praxis 13 Phase 1 • Ableitung eines Maßnahmenkataloges • Schulungen • Standards • Vorgehensmodell • Usability Knowledge • Projektsupport
  • 14.
    UX Management /In der Praxis 14 Phase 1 • Demonstration des “Wertes” von UCD anhand eines konkreten Projektes (“Success Story”) “Effizienzsteigerung von bis zu 69%”
  • 15.
    UX Management /In der Praxis 15 Phase 1 • Vorträge und Workshops Vorträge zu User Centered Design Workshops mit Projektteams
  • 16.
    UX Management /In der Praxis 16 Phase 2 • Analyse des Entwicklungsprozesses • Integration von UCD-Methoden
  • 17.
    UX Management /In der Praxis 17 Phase 2 • Relevante UCD Methoden erarbeiten und verfügbar machen Personas Scenarios Fragebogen Evaluation GOMS-AnalysenPrototyping
  • 18.
    UX Management /In der Praxis 18 Phase 2 • Umfangreicher Projekt-Support (ca. 20 Projekte) Design Support Expert Reviews BenchmarkingBeratung
  • 19.
    UX Management /In der Praxis 19 Phase 2 • Ausarbeitung eines Schulungskonzepts • Schulung der Mitarbeiter (Projektleiter / Fachbereiche / IT-Dienstleister) Schulung der UCD Methoden (Theorie und praktische Anwendung)
  • 20.
    UX Management /In der Praxis 20 Phase 2 • Schaffung weiterer “Success Stories” GOMS-/ROI-Analysen • Fokussierung auf Kern-Applikationen • Anwendung des kompletten UCD-Life Cycles • Demonstration des Wertes
  • 21.
    UX Management /In der Praxis 21 Phase 3 • Definition von Standards (Style Guide) Interaktionsdesign Visual Design Dokumentation • Durchführung von Checks und Reviews und ausgewähltem Projekt-Support
  • 22.
    UX Management /In der Praxis 22 Phase 3 • Bereitstellung einer UX Toolbox • Aufbereitung des Style Guides (z.B. WIKI, Poster) • Prototyping-Tool • Bereitstellung von Best-Practices • UI-Komponenten • Bereitstellung einer Wissensbasis
  • 23.
  • 24.
    UX Management /Herausforderungen 24 Implementierung eines “UCD-Denkens” innerhalb des Unternehmens Success Stories waren ausschlaggebend! Durchführung von ROI-Analysen, um den Wert von Usability Maßnahmen zu veranschaulichen
  • 25.
    UX Management /Herausforderungen 25 Bereitstellung von Budget und Zeit UCD-Methoden müssen im Vorgehensmodell verankert sein
  • 26.
    UX Management /Herausforderungen 26 Messbarkeit des Nutzens (ROI) Ist/Soll Vergleich (z.B. GOMS Analyse, Benutzerbefragungen) Definition von Usability Zielen innerhalb eines Projektantrags, sowie Überprüfung der Ziele während des Projekts
  • 27.
    UX Management /Herausforderungen 27 Kommunikation regelmäßige Vor-Ort Präsenz, direkte Ansprechpartner vor Ort
  • 28.
    UX Management /Herausforderungen 28 Einfluss neuer UIs auf die Geschäftsprozesse Klare Kommunikation zu möglichen Konsequenzen am Anfang eine Projektes
  • 29.
    UX Management /Herausforderungen 29 UCD-Aktivitäten werden zu spät veranlasst Usability muss ein ein verpflichtender Teil eines Projektes sein Veröffentlichung von Case Studies, um mögliche Aktivitäten und deren Ergebnisse zu promoten.
  • 30.
    UX Management /Herausforderungen 30 UCD-Aktivitäten werden “nur” durch ein zentrales Budget “gesponsort” UCD-Methoden müssen im Vorgehensmodell verankert sein Zuschüsse von zentraler Stelle sind sinnvoll bei begrenztem Projektbudget, um möglichst den kompletten Life-Cycle durchführen zu können.
  • 31.
    ! UX Management /Auf was muss man achten? 31 Interne Prozesse Wie können einzelne Produkte von einander profitieren? (z.B. component sharing) Definition von Usability Zielen Überprüfung der IST/SOLL Werte anhand definierter Metriken Qualitätssicherung vorhanden? Wer gewährleistet, dass ein Style Guide eingehalten wird? Frühe Einbindung von Usability Services innerhalb der Produktentwicklung Integration der Stakeholder in den Design-Prozess “Wer kann entscheiden?” Nähe zum Kunden bzw. Vor-Ort Präsenz Durchführung von “Key-Projects” Demonstration des Wertes von UCD-Maßnahmen Integration von UCD-Methoden in das Vorgehensmodell des Kunden
  • 32.
    Saarbrücken Europa-Allee 12 66113 Saarbrücken www.ergosign.de Hamburg Rothenbaumchausee31 20148 Hamburg München Augustenstraße 73 80333 München Vielen Dank! Michael Richter richter@ergosign.de