SlideShare ist ein Scribd-Unternehmen logo
Institut für Fernstudien und Didaktische EntwicklungIFDE
Kirchliche Pädagogische Hochschule - Edith Stein
Johannes Maurek, MA Msc
(2015)Digital Inklusive
Hochschuldidaktik
Lehren ist wie eine Ehe -
Jede Seite erwartet, dass es die andere bringt
Institut für Fernstudien und Didaktische EntwicklungIFDE
Kirchliche Pädagogische Hochschule - Edith Stein
Exklusiv - Studieren als
Privileg
Institut für Fernstudien und Didaktische EntwicklungIFDE
Kirchliche Pädagogische Hochschule - Edith Stein
Exklusiv - Studieren als
Privileg
Institut für Fernstudien und Didaktische EntwicklungIFDE
Kirchliche Pädagogische Hochschule - Edith Stein
Exklusiv - Studieren als
Privileg
Institut für Fernstudien und Didaktische EntwicklungIFDE
Kirchliche Pädagogische Hochschule - Edith Stein
Exklusiv - Studieren als
Privileg
Institut für Fernstudien und Didaktische EntwicklungIFDE
Kirchliche Pädagogische Hochschule - Edith Stein
Exklusive Hochschullehre
Ökonomisierung
(Studiengebühren)
Quelle: PH Zürich, http://phzh.ch (http://bit.ly/1JgO67K)
Institut für Fernstudien und Didaktische EntwicklungIFDE
Kirchliche Pädagogische Hochschule - Edith Stein
Agenda
1. Was ist „Digital Inklusive Hochschuldidaktik?“
2. Entwicklung der Hochschuldidaktik (Abriss)
3. Handlungsfelder der Hochschuldidaktik
4. Gesellschaftliche Entwicklungen
5. Hochschuldidaktische Herausforderungen
7
1
2
3
4
5
Agenda
Institut für Fernstudien und Didaktische EntwicklungIFDE
Kirchliche Pädagogische Hochschule - Edith Stein
Agenda
8
1. Was ist „Digital Inklusive Hochschuldidaktik?“
2. Entwicklung der Hochschuldidaktik (Abriss)
3. Handlungsfelder der Hochschuldidaktik
4. Gesellschaftliche Entwicklungen
5. Hochschuldidaktische Herausforderungen
1
2
3
4
5
Institut für Fernstudien und Didaktische EntwicklungIFDE
Kirchliche Pädagogische Hochschule - Edith Stein
1
2
3
4
5
Digital inklusive
Hochschuldidaktik
Was ist digital inklusive Hochschuldidaktik
Informations- und
Wissensvermittlung
Recherche
Quellenkritik
Lehrvideos
Microblogging (Twitter)
Simulationen
Leistungsdokumentation und
Leistungsfeststellung
ePortfolio Reflexive Methoden
Entwicklungsdokumentation
eTesting
Gruppenfeedback
Kooperation und
Kollaboration
Kollaboratives Schreiben
Medienproduktion
Projektmanagement
Podcasts
Kommunikation
Chat
Feedback
Social Media
Blogging
Virtual Classrooms
Foren
Institut für Fernstudien und Didaktische EntwicklungIFDE
Kirchliche Pädagogische Hochschule - Edith Stein
1
2
3
4
5
Digital inklusive
Hochschuldidaktik –Wozu?
Was ist digital inklusive Hochschuldidaktik
Quelle: Dies in review.com (http://bit.ly/1Fo7swJ)
Quelle: Beat Döbeli Honegger (http://beat.doebe.li/bibliothek/a00570.html)
Institut für Fernstudien und Didaktische EntwicklungIFDE
Kirchliche Pädagogische Hochschule - Edith Stein
1
2
3
4
5
Digital inklusive Hochschuldidaktik –
Zwischen Innovationen und Eintagsfliegen
Was ist digital inklusive Hochschuldidaktik
Angelehnt an Gartners
Hype Cycle of Emerging
Technologies
Institut für Fernstudien und Didaktische EntwicklungIFDE
Kirchliche Pädagogische Hochschule - Edith Stein
1
2
3
4
5
Digital inklusive Hochschuldidaktik beinhaltet:
Was ist digital inklusive Hochschuldidaktik
Institut für Fernstudien und Didaktische EntwicklungIFDE
Kirchliche Pädagogische Hochschule - Edith Stein
1
2
3
4
5
Was ist digital inklusive Hochschuldidaktik
Institut für Fernstudien und Didaktische EntwicklungIFDE
Kirchliche Pädagogische Hochschule - Edith Stein
Agenda
14
1. Was ist „Digital Inklusive Hochschuldidaktik?“
2. Entwicklung der Hochschuldidaktik (Abriss)
3. Handlungsfelder der Hochschuldidaktik
4. Gesellschaftliche Entwicklungen
5. Hochschuldidaktische Herausforderungen
1
2
3
4
5
Entwicklung der Hochschuldidaktik
Institut für Fernstudien und Didaktische EntwicklungIFDE
Kirchliche Pädagogische Hochschule - Edith Stein
Entwicklung der
Hochschuldidaktik
• Thematisierung in D/A erst in den 1970er Jahren (Programmierter
Unterricht), Treiber: Bildungsökonomie, Wissenschaftskritik.
(Luther, 1979)
• Entwicklung erster Didaktikzentren (70er/80er Jahre) an
Hochschulen
• Beschleunigung der Entwicklung in den 90er Jahren durch
eLearning / Bologna
• Boom Ende der 90er / Entwicklung zahlreicher Didaktik-Zentren
(Treiber: digitale Lehr-/Lernformen, staatliche
Anschubfinanzierungen) vorwiegend im 3rd Space.
15
Entwicklung der Hochschuldidaktik
1
2
3
4
5
Institut für Fernstudien und Didaktische EntwicklungIFDE
Kirchliche Pädagogische Hochschule - Edith Stein
Entwicklung der
Hochschuldidaktik
• Konstituierung verschiedener Interessensverbände:
1969 - 2007 Arbeitsgemeinschaft für Hochschuldidaktik
(AGHD)
ab 2008 - DGHD - Deutsche Gesellschaft für
Hochschuldidaktik
1977 - ÖGHD - Österreichische Gesellschaft für
Hochschuldidaktik
• Das Forum Neue Medien in der Lehre Austria (FNM-A)
übernahm 2010 die Herausgeberschaft der Zeitschrift für
Hochschulentwicklung (ZFHE / vormals „Zeitschrift für
Hochschuldidaktik“) von der ÖGHD.
16
Entwicklung der Hochschuldidaktik
1
2
3
4
5
Institut für Fernstudien und Didaktische EntwicklungIFDE
Kirchliche Pädagogische Hochschule - Edith Stein
Zäsuren
• 1999/2000 zerplatzten mit der Dotcom-Blase auch
weitgehende (irrationale) Hoffnungen in die dämpfende
Kostenwirkung von eLearning
• In der zweiten Hälfte der 2000er Jahre versiegten die mit dem
eLearning-Boom verbundenen Anschubfinanzierungen fast
vollständig
• Sukzessive begannen sich die großteils im 3rd. Space
angesiedelten Hochschuldidaktikzentren umzubenennen (z.
B. Zentrum für flexibles Lernen, Zentrum für Lehrkompetenz,
etc.)
17
Entwicklung der Hochschuldidaktik
1
2
3
4
5
Institut für Fernstudien und Didaktische EntwicklungIFDE
Kirchliche Pädagogische Hochschule - Edith Stein
Studienstrukturen - Bologna
Aufwand
Vergleichbarkeit
(freinachEuler,2013,S.33ff,)
Organisationskultur - Curricula
Ermöglichung
Restriktion
Von der Hochschuldidaktik zur
Hochschulentwicklung
18
Entwicklung der Hochschuldidaktik
Lernkultur
Makrodidaktische
Variablen
Mikrodidaktische
Variablen
beeinflussen
Organisation
Pädagogische
Interaktion
Individuum
1
2
3
4
5
Institut für Fernstudien und Didaktische EntwicklungIFDE
Kirchliche Pädagogische Hochschule - Edith Stein
Agenda
1. Was ist „Digital Inklusive Hochschuldidaktik?“
2. Entwicklung der Hochschuldidaktik (Abriss)
3. Handlungsfelder der Hochschuldidaktik
4. Gesellschaftliche Entwicklungen
5. Hochschuldidaktische Herausforderungen
19
Agenda
1
2
3
4
5
Institut für Fernstudien und Didaktische EntwicklungIFDE
Kirchliche Pädagogische Hochschule - Edith Stein 20
Begriffsklärung
Handlungsfelder der Hochschuldidaktik
• „Hochschuldidaktik (…) ist die spezifische Anwendung der didaktischen
Fragestellungen auf das Lehren und Lernen, die Frage nach seinen
Begründungen, seinen Inhalten, den Methoden und - nicht zu
unterschätzen - den realen Bedingungen unter denen dieses Lehren und
Lernen stattfindet, einschließlich der subjektiven Rezeption der
Studierenden.“ (Wintersteiner, 2006)
• Der deutsche Begriff ‚Hochschuldidaktik’ entspricht dem anglophonen
‚educational development’. Er umfasst insofern Forschung und
Entwicklung, Weiterbildung und Beratung zu Lehr- und Lernprozessen an
der Hochschule. Aufgabe der Hochschuldidaktik ist es, die Lehrenden
forschungsbasiert zu qualifizieren, eine wissenschaftlich fundierte
Studienreform zu betreiben und die Hochschule als lernende
Organisation zu entwickeln. Die Hochschuldidaktik versteht sich als Teil
der Selbstreflexion des Hochschul- und
Wissenschaftssystems.“ (Battaglia, 2009)
1
2
3
4
5
Institut für Fernstudien und Didaktische EntwicklungIFDE
Kirchliche Pädagogische Hochschule - Edith Stein 21
Handlungsfelder
Handlungsfelder der Hochschuldidaktik
(Link zur Mindmap im Web: http://bit.ly/1EdDt5B)
1
2
3
4
5
Institut für Fernstudien und Didaktische EntwicklungIFDE
Kirchliche Pädagogische Hochschule - Edith Stein
• Der Bologna-Prozess verlieh der Hochschuldidaktik
europaweit eine neue Bedeutung.
„Der hochschuldidaktische Kern des Bologna-
Prozesses liegt in einem tiefgreifenden Wandel der
Lernkultur.“ (Wildt, 2004)
22
Handlungsfelder der Hochschuldidaktik
Substrat
1
2
3
4
5
Institut für Fernstudien und Didaktische EntwicklungIFDE
Kirchliche Pädagogische Hochschule - Edith Stein
Agenda
1. Was ist „Digital Inklusive Hochschuldidaktik?“
2. Entwicklung der Hochschuldidaktik (Abriss)
3. Handlungsfelder der Hochschuldidaktik
4. Gesellschaftliche Entwicklungen
5. Hochschuldidaktische Herausforderungen
23
Agenda
1
2
3
4
5
Institut für Fernstudien und Didaktische EntwicklungIFDE
Kirchliche Pädagogische Hochschule - Edith Stein
Diskontinuierliche
Bildungsbiografien
24Gesellschaftliche Entwicklungen
Oftmaliger Jobwechsel, Umschulungen, Ausbildungen im 2. u. 3. Bildungsweg, Lifelong Learning
Schulkarrieren der Studienanfänger an der PH-Salzburg
(W11, n=295)
(Quelle: Kommunales Bildungsmanagement
der Stadt Trier, http://bit.ly/1zqVUF4 )
1
2
3
4
5
Institut für Fernstudien und Didaktische EntwicklungIFDE
Kirchliche Pädagogische Hochschule - Edith Stein
Diversität/Heterogenität
25
(Quelle: Universität Flensburg http://bit.ly/1ufxlJO )
Heterogenität ist Ressource,
nicht Lernhindernis.
Differenz ist gesellschaftliche Normalität,
Homogenität eine Illusion (Reichenbach, 2015)
Aber:
Können alle diese Herausforderungen
durch individualisierte Lehre allein
gelöst werden? Wie müsste eine solche Lehre
konzipiert sein?
Gesellschaftliche Entwicklungen
Die Gesellschaft wird zunehmend multiethnisch, multikulturell, multi- oder areligiös
1
2
3
4
5
Institut für Fernstudien und Didaktische EntwicklungIFDE
Kirchliche Pädagogische Hochschule - Edith Stein
Vernetzung
26
Information ist schnelllebig
Träges Wissen (Faktenwissen) wird
weniger wichtig.
Aber:
Setzt ein handlungsleitendes Orientierungs-
wissen nicht ein Mindestmaß an
deklarativen Wissen voraus?
Gesellschaftliche Entwicklungen
Die Gesellschaft agiert zunehmend vernetzt, Fakten sind schnell recherchierbar
(Quelle: CC-BY-NC-SA by Tanja Föhr, http://bit.ly/1CcHfwK )
Wissen verdoppelt sich alle 5 Jahre
Es gibt keinen „Information
Overflow“, es gibt nur unzureichende
Filter.
1
2
3
4
5
Institut für Fernstudien und Didaktische EntwicklungIFDE
Kirchliche Pädagogische Hochschule - Edith Stein
Vernetzung
27Gesellschaftliche Entwicklungen
1
2
3
4
5
Institut für Fernstudien und Didaktische EntwicklungIFDE
Kirchliche Pädagogische Hochschule - Edith Stein
Agenda
1. Was ist „Digital Inklusive Hochschuldidaktik?“
2. Entwicklung der Hochschuldidaktik (Abriss)
3. Handlungsfelder der Hochschuldidaktik
4. Gesellschaftliche Entwicklungen
5. Hochschuldidaktische Herausforderungen
28
Agenda
1
2
3
4
5
Institut für Fernstudien und Didaktische EntwicklungIFDE
Kirchliche Pädagogische Hochschule - Edith Stein
„Shift from teaching to
learning“
29
Hochschuldidaktische Herausforderungen
(Blake, n.d.; zitiert nach Northern Illinois University, n.d.)
• Kompetenzorientierung:
Denk- und Handlungsmuster von Studierenden verändern
• Studierende sind „process-owner“ ihrer Studien. Sie konstruieren ihre
Lernumgebung/en selbst.
• Lehrende sollen Lernaktivitäten anstoßen, aufrecht erhalten, begleiten
und beraten (d. h. Erweiterung des hochschuldidaktischen
Handlungsrepertoires, Arrangement von authentischen Lernsituationen)1
2
3
4
5
Institut für Fernstudien und Didaktische EntwicklungIFDE
Kirchliche Pädagogische Hochschule - Edith Stein
„Shift from teaching to
learning“
30
Hochschuldidaktische Herausforderungen
(Wildt, 2009)
1
2
3
4
5
Institut für Fernstudien und Didaktische EntwicklungIFDE
Kirchliche Pädagogische Hochschule - Edith Stein
„Shift from teaching to
learning“
31
Hochschuldidaktische Herausforderungen
1
2
3
4
5
Institut für Fernstudien und Didaktische EntwicklungIFDE
Kirchliche Pädagogische Hochschule - Edith Stein
Neue Bildungsformate
32
Hochschuldidaktische Herausforderungen
Vorlesungsmitschnitte
Wiederholung, Vertiefung, Vorbereitung
Z. B. mit iTunes-U, Office 365
Webinare
Gruppenkonferenzen, Meetings, themen
zentrierte, dislozierte Arbeitstreffen,
Möglichkeit der LV-Teilnahme bei (länger
Erkrankung
Z. B. mit Adobe Connect, Office 365
an der KPH-ES möglich
1
2
3
4
5
Institut für Fernstudien und Didaktische EntwicklungIFDE
Kirchliche Pädagogische Hochschule - Edith Stein
Neue Bildungsformate 2
33
Hochschuldidaktische Herausforderungen
Flipped Classroom (Inverted Classroom)
Stofferklärung/Einführung vor der LV (Video)
Übungsphasen in der Präsenzphase.
Z. B. mit present.me
Educamps
Freie Konferenzen, bei denen die Teilnehmer-
innen vor Ort Inhalte und Zeitstruktur selbst
festlegen. Durch Methoden wie Podiums-
diskussion und Open Space ergänzt.
an der KPH-ES möglich
(Quelle: Christian Leschke from Ilmenau, Germany -
EduCamp 2008 Ilmenau. CC BY-SA 3.0
http://bit.ly/14WNZl6 )
1
2
3
4
5
Institut für Fernstudien und Didaktische EntwicklungIFDE
Kirchliche Pädagogische Hochschule - Edith Stein
Neue Bildungsformate 3
34
Hochschuldidaktische Herausforderungen
1
2
3
4
5
Institut für Fernstudien und Didaktische EntwicklungIFDE
Kirchliche Pädagogische Hochschule - Edith Stein
MOOC’s - Partizipatives
Lernen
35
Hochschuldidaktische Herausforderungen
an der KPH-ES möglich
Massve Open Online Course
• MOOC’s sind virtuelle Lernorte für große Lerngruppen
• Dabei entstehen die Lernmaterialien durch die Teilnehmer selbst
• Blogs, Wikis, Facebookgruppen, Videokonferenzen, Podcasts sind
gleichzeitig Ergebnis und Basis kollaborativer Lernprozesse
• Zentrale Foren und Online-Veranstaltungen sind
Kulminationspunkte der Lernszenarien und verweisen auf die Beiträge
der Teilnehmer/innen
1
2
3
4
5
Institut für Fernstudien und Didaktische EntwicklungIFDE
Kirchliche Pädagogische Hochschule - Edith Stein
Back Channeling
36
Hochschuldidaktische Herausforderungen
an der KPH-ES möglich
bitte gehen Sie auf folgende Website:
b.socrative.com
und geben Sie als Room Number ein:
948031
1
2
3
4
5
Institut für Fernstudien und Didaktische EntwicklungIFDE
Kirchliche Pädagogische Hochschule - Edith Stein
Back Channeling
37
Hochschuldidaktische Herausforderungen
an der KPH-ES möglich
Vorteile:
• Synchrone Rückmeldungen während eines Vortrags
• Inputs und Beiträge des Plenums ohne Störung möglich
• Aktivierende Methode bei One-Way-Communication
• Archivierung der Plenums-Beiträge möglich
Z. B. über Twitter mit jedem Endgerät
(Quelle: Universität Dallas, http://bit.ly/1B80nKX )
1
2
3
4
5
Institut für Fernstudien und Didaktische EntwicklungIFDE
Kirchliche Pädagogische Hochschule - Edith Stein
Konnektivismus - Lernen in
Beziehung
38
Hochschuldidaktische Herausforderungen
an der KPH-ES möglich
Prinzipien:
• Lernen und Wissen beruht auf Diversität
• Lernen ist ein Prozess des Verbindens von Information
• Lernen kann in nicht-menschlichen Einrichtungen stattfinden
• Kapazität, mehr zu wissen, ist wichtiger, als das, was man bereits weiß
• Erhaltung und Pflege von Beziehungen ist Basis kontinuierlichen Lernens
• Grundvoraussetzung ist die Kompetenz, Zusammenhänge zu erkennen
• Aktualität des Wissens ist Ziel konnektivistischen Lernens
• Entscheidungen zu treffen, zwischen wichtig und unwichtig zu unterscheiden
ist Lernprozess an sich
(Siemens, 2005)
1
2
3
4
5
Institut für Fernstudien und Didaktische EntwicklungIFDE
Kirchliche Pädagogische Hochschule - Edith Stein
Freie Lernmaterialien (OER)
39
Hochschuldidaktische Herausforderungen
an der KPH-ES möglich(Open Educational Ressources)
Jedes ins Netz gestellte Werk (Text, Bild, Video) ist
urheberrechtlich geschützt und darf nur mit
Zustimmung des Verfassers genutzt und im Web
wiederverwendet werden.
Man kann verschiede Nutzungsformen jedoch unter bestimmten Voraussetzungen erlauben.
Lösung: Creative Commons (CC)
1
2
3
4
5
Institut für Fernstudien und Didaktische EntwicklungIFDE
Kirchliche Pädagogische Hochschule - Edith Stein
Hochschuldidaktische
Qualifizierungen
40
Hochschuldidaktische Herausforderungen
• Lehrgang für Hochschuldidaktik T3C (Teaching, Collaborating,
Coaching & Constructing Knowledge) der KPH-ES in Kooperation mit
der PH-Kärnten (Start W14 / 60 EC / 4 Semester)
• Lehrgänge anderer österr. Hochschulen (je nach Angebot)
• Hochschuldidaktische Qualifizierung in Kooperation zwischen ca. 20
Hochschulen, FH und Universitäten im Rahmen des „Zertifikat
eLearning“ (18 Monate / 3 Semester), wechselseitige Anerkennung an
allen teilnehmenden Institutionen
• Hochschuldidaktische Angebote der Virtuellen PH
• Master of Arts in Higher Education, geplant an der Donau-Universität
Krems, dzt. nicht angeboten
• Angebote von e-teaching.org des Instituts für Wissensmedien in
Tübingen (Didaktische Designs, Medientechnik,
Lehrveranstaltungskonzeption) für Mitglieder (KPH-ES ist
kooperierendes Mitglied)
• HILF - Hochschulinterne LehrerInnenfortbildung1
2
3
4
5
Institut für Fernstudien und Didaktische EntwicklungIFDE
Kirchliche Pädagogische Hochschule - Edith Stein 41
QuellenBattaglia, Santina (2009): Aktuelle Entwicklungen in der Hochschul-Didaktik im Kontext des Bologna-Prozesses und der Aufbau von
vernetzten Qualifizierungs- und Weiterbildungsstrukturen. Online verfügbar unter: URL:
http://u4health.net/pdf/2_Referentin_S.Battaglia.pdf . [16.01.2015]
Euler, Dieter (2013): Von der Hochschuldidaktik zur Hochschulentwicklung - neue Herausforderungen für die Gestaltung von Lehre
und Studium. In: Gabi Reinmann, Martin Ebner, Sandra Schön (Hrsg): Hochschuldidaktik im Zeichen von Heterogenität und Vielfalt.
Doppelfestschrift für Peter Baumgartner und Rolf Schulmeister. 2013. Norderstedt: Books on Demand.
Luther, Henning (1979): Hochschule und Bildung. Für ein Geschichtsbewusstsein in der Hochschuldidaktik. Hamburg: AHD.
Reichenbach, Roland (26.07.2014): Leider gibt es an den Schulen eine Neo-Manie. Neue Zürcher Zeitung. Online verfügbar unter:
URL: http://www.nzz.ch/zuerich/leider-gibt-es-an-den-schulen-eine-neo-manie-1.18351180 [19.01.2015]
Siemens, George (2005): Connectivism: A Learning Theory for the Digital Age. International Journal of Instructional Technology and
Distance Learning, 2(1). Online verfügbar unter: URL: http://www.itdl.org/Journal/Jan_05/article01.htm [18.01.2015]
Schiersmann, Christiane (1999): Veränderungen der Funktion und Aufgaben des Weiterbildungspersonals vor dem Hintergrund
prozessorientierter beruflicher Weiterbildungsforschung. In: Rolf Arnold, Wiltrud Gieseke, Ekkhard Nuissl (Hrsg.).
Erwachsenenpädagogik. Zur Konstitution eines Fachs. 1999. Hohengehren: Scheider, S. 201-212.
Wildt, Johannes (2004): Vom Lehren zum Lernen. In: Brigitte Berendt, Hans-Peter Voss, Johannes Wildt (Hrsg.). Neues Handbuch
Hochschullehre / NHHL (2002) . Kap. A 3.1. Stuttgart: Raabe.
Wildt, Johannes (2009): „Shift from teaching to learning. Herausforderungen einer kompetenzorientierten Studiengestaltung. Online
verfügbar unter: URL: http://bit.ly/1zslHwC [19.01.2015]
Wintersteiner, Werner (2006): Die Literaturwissenschaft und ihre Didaktik. In: Susanne Hochreiter, Ursula Klingenböck (Hrsg.).
Literatur, Lehren, Lernen. Hochschuldidaktik und germanistische Literaturwissenschaft. 2006. Wien: Böhlau, S. 21.

Weitere ähnliche Inhalte

Andere mochten auch

Studientag 20092012 Stams - Offene, betreute und kooperative Lernphasen
Studientag 20092012 Stams - Offene, betreute und kooperative LernphasenStudientag 20092012 Stams - Offene, betreute und kooperative Lernphasen
Studientag 20092012 Stams - Offene, betreute und kooperative Lernphasen
Johannes Maurek
 
Blog
BlogBlog
Blog
kino99
 
Movies
MoviesMovies
Movies
danabuchholz
 
Movies
MoviesMovies
Movies
danabuchholz
 
Social Media - Im Spannungsfeld zwischen Kompetenz und Demenz
Social Media - Im Spannungsfeld zwischen Kompetenz und DemenzSocial Media - Im Spannungsfeld zwischen Kompetenz und Demenz
Social Media - Im Spannungsfeld zwischen Kompetenz und Demenz
Johannes Maurek
 
Sichere Kommunikation: De-Mail für die Öffentliche Hand
Sichere Kommunikation: De-Mail für die Öffentliche HandSichere Kommunikation: De-Mail für die Öffentliche Hand
Sichere Kommunikation: De-Mail für die Öffentliche Hand
Francotyp-Postalia GmbH
 
Swot analysebenno
Swot analysebennoSwot analysebenno
Swot analysebennoBennoV23
 
Blog
BlogBlog
Blog
kino99
 
Trabajo
TrabajoTrabajo
Trabajo
elenaortega38
 
La convivencia de los recursos electrónicos comerciales y de acceso abierto: ...
La convivencia de los recursos electrónicos comerciales y de acceso abierto: ...La convivencia de los recursos electrónicos comerciales y de acceso abierto: ...
La convivencia de los recursos electrónicos comerciales y de acceso abierto: ...
Lourdesferia
 
Linea Eco.
Linea Eco.Linea Eco.
Linea Eco.
promoboxltda
 
tic de enseñanza
tic de enseñanzatic de enseñanza
tic de enseñanza
edison reza chorlango
 
De-Mail: Verschluesselt, geschuetzt, nachweisbar
De-Mail: Verschluesselt, geschuetzt, nachweisbarDe-Mail: Verschluesselt, geschuetzt, nachweisbar
De-Mail: Verschluesselt, geschuetzt, nachweisbar
Francotyp-Postalia GmbH
 
Hhss
HhssHhss
Audiencias de televisión
Audiencias de televisiónAudiencias de televisión
Audiencias de televisión
Jësus Zven Kruspe
 
(BORRADOR) Ganadores premios GJD 2011
(BORRADOR) Ganadores premios GJD 2011(BORRADOR) Ganadores premios GJD 2011
(BORRADOR) Ganadores premios GJD 2011
brujulacomunicaciones
 
Guia motivacional. emilio ortiz. mireya venegas y cristian araya.
Guia motivacional. emilio ortiz. mireya venegas y cristian araya.Guia motivacional. emilio ortiz. mireya venegas y cristian araya.
Guia motivacional. emilio ortiz. mireya venegas y cristian araya.
emilioferortiz
 
Lo de etica
Lo de eticaLo de etica
Lo de etica
Stefany Biersack
 

Andere mochten auch (19)

Studientag 20092012 Stams - Offene, betreute und kooperative Lernphasen
Studientag 20092012 Stams - Offene, betreute und kooperative LernphasenStudientag 20092012 Stams - Offene, betreute und kooperative Lernphasen
Studientag 20092012 Stams - Offene, betreute und kooperative Lernphasen
 
Blog
BlogBlog
Blog
 
Dia del logro
Dia del logroDia del logro
Dia del logro
 
Movies
MoviesMovies
Movies
 
Movies
MoviesMovies
Movies
 
Social Media - Im Spannungsfeld zwischen Kompetenz und Demenz
Social Media - Im Spannungsfeld zwischen Kompetenz und DemenzSocial Media - Im Spannungsfeld zwischen Kompetenz und Demenz
Social Media - Im Spannungsfeld zwischen Kompetenz und Demenz
 
Sichere Kommunikation: De-Mail für die Öffentliche Hand
Sichere Kommunikation: De-Mail für die Öffentliche HandSichere Kommunikation: De-Mail für die Öffentliche Hand
Sichere Kommunikation: De-Mail für die Öffentliche Hand
 
Swot analysebenno
Swot analysebennoSwot analysebenno
Swot analysebenno
 
Blog
BlogBlog
Blog
 
Trabajo
TrabajoTrabajo
Trabajo
 
La convivencia de los recursos electrónicos comerciales y de acceso abierto: ...
La convivencia de los recursos electrónicos comerciales y de acceso abierto: ...La convivencia de los recursos electrónicos comerciales y de acceso abierto: ...
La convivencia de los recursos electrónicos comerciales y de acceso abierto: ...
 
Linea Eco.
Linea Eco.Linea Eco.
Linea Eco.
 
tic de enseñanza
tic de enseñanzatic de enseñanza
tic de enseñanza
 
De-Mail: Verschluesselt, geschuetzt, nachweisbar
De-Mail: Verschluesselt, geschuetzt, nachweisbarDe-Mail: Verschluesselt, geschuetzt, nachweisbar
De-Mail: Verschluesselt, geschuetzt, nachweisbar
 
Hhss
HhssHhss
Hhss
 
Audiencias de televisión
Audiencias de televisiónAudiencias de televisión
Audiencias de televisión
 
(BORRADOR) Ganadores premios GJD 2011
(BORRADOR) Ganadores premios GJD 2011(BORRADOR) Ganadores premios GJD 2011
(BORRADOR) Ganadores premios GJD 2011
 
Guia motivacional. emilio ortiz. mireya venegas y cristian araya.
Guia motivacional. emilio ortiz. mireya venegas y cristian araya.Guia motivacional. emilio ortiz. mireya venegas y cristian araya.
Guia motivacional. emilio ortiz. mireya venegas y cristian araya.
 
Lo de etica
Lo de eticaLo de etica
Lo de etica
 

Ähnlich wie Digital Inklusive Hochschullehre

Die digitale Hochschule: Vision oder Wirklichkeit?
Die digitale Hochschule: Vision oder Wirklichkeit?Die digitale Hochschule: Vision oder Wirklichkeit?
Die digitale Hochschule: Vision oder Wirklichkeit?
Johannes Moskaliuk
 
Drei Jahre Leuphana Digital School: Vom Experimentieren zur Strategieentwicklung
Drei Jahre Leuphana Digital School: Vom Experimentieren zur StrategieentwicklungDrei Jahre Leuphana Digital School: Vom Experimentieren zur Strategieentwicklung
Drei Jahre Leuphana Digital School: Vom Experimentieren zur Strategieentwicklung
Felix C Seyfarth
 
Felix C. Seyfarth: Institutionelle MOOC Strategie
Felix C. Seyfarth: Institutionelle MOOC StrategieFelix C. Seyfarth: Institutionelle MOOC Strategie
Felix C. Seyfarth: Institutionelle MOOC Strategie
Leuphana Digital School
 
Hochschuldidaktik - Zwischen Anspruch und Wirklichkeit
Hochschuldidaktik - Zwischen Anspruch und WirklichkeitHochschuldidaktik - Zwischen Anspruch und Wirklichkeit
Hochschuldidaktik - Zwischen Anspruch und Wirklichkeit
Johannes Maurek
 
Präsentieren, Dokumentieren, Kuratieren
Präsentieren, Dokumentieren, KuratierenPräsentieren, Dokumentieren, Kuratieren
Präsentieren, Dokumentieren, Kuratieren
Johannes Maurek
 
2018 10-25 e-strategie-uni-potsdam_st_petersburg
2018 10-25 e-strategie-uni-potsdam_st_petersburg2018 10-25 e-strategie-uni-potsdam_st_petersburg
2018 10-25 e-strategie-uni-potsdam_st_petersburg
Jörg Hafer
 
Hochschule der Zukunft
Hochschule der ZukunftHochschule der Zukunft
Hochschule der Zukunft
David Hammen
 
Social Media Strategie und -Praxis der Freien Universität Berlin
Social Media Strategie und -Praxis der Freien Universität BerlinSocial Media Strategie und -Praxis der Freien Universität Berlin
Social Media Strategie und -Praxis der Freien Universität Berlin
CeDiS / Freie Universität Berlin
 
Social Media-Strategie und -Praxis der Freien Universität Berlin
Social Media-Strategie und -Praxis der Freien Universität Berlin Social Media-Strategie und -Praxis der Freien Universität Berlin
Social Media-Strategie und -Praxis der Freien Universität Berlin
SchauBar
 
Social Media-Strategie und -Praxis der Freien Universität Berlin
Social Media-Strategie und -Praxis der Freien Universität BerlinSocial Media-Strategie und -Praxis der Freien Universität Berlin
Social Media-Strategie und -Praxis der Freien Universität Berlin
e-teaching.org
 
FU Social Media-Strategie und -Praxis
FU Social Media-Strategie und -PraxisFU Social Media-Strategie und -Praxis
FU Social Media-Strategie und -Praxis
Nicole Bauch
 
Machbarkeitsstudie "Monitor Digitale Bildung in Deutschland" in Planung
Machbarkeitsstudie "Monitor Digitale Bildung in Deutschland" in PlanungMachbarkeitsstudie "Monitor Digitale Bildung in Deutschland" in Planung
Machbarkeitsstudie "Monitor Digitale Bildung in Deutschland" in Planung
Bertelsmann Stiftung
 
Strategien für Hochschullehre im digitalen Zeitalter (Slides: Oliver Janoschka)
Strategien für Hochschullehre im digitalen Zeitalter (Slides: Oliver Janoschka)Strategien für Hochschullehre im digitalen Zeitalter (Slides: Oliver Janoschka)
Strategien für Hochschullehre im digitalen Zeitalter (Slides: Oliver Janoschka)
e-teaching.org
 
E-Learning in Deutschland – der Weg zum heutigen Status Quo (Slides: Anne Thi...
E-Learning in Deutschland – der Weg zum heutigen Status Quo (Slides: Anne Thi...E-Learning in Deutschland – der Weg zum heutigen Status Quo (Slides: Anne Thi...
E-Learning in Deutschland – der Weg zum heutigen Status Quo (Slides: Anne Thi...
e-teaching.org
 
Begleitforschung im IMST-Themeprogramm: Kompetenzorientiertes Lernen mit digi...
Begleitforschung im IMST-Themeprogramm: Kompetenzorientiertes Lernen mit digi...Begleitforschung im IMST-Themeprogramm: Kompetenzorientiertes Lernen mit digi...
Begleitforschung im IMST-Themeprogramm: Kompetenzorientiertes Lernen mit digi...
Tanja Jadin
 
Einführung in Moodle 2.3
Einführung in Moodle 2.3Einführung in Moodle 2.3
Einführung in Moodle 2.3
Johannes Maurek
 
Lernen mit Lernmanagementsystemen (LMS)
Lernen mit Lernmanagementsystemen (LMS)Lernen mit Lernmanagementsystemen (LMS)
Lernen mit Lernmanagementsystemen (LMS)
Johannes Maurek
 
Schlussbericht studie im-rahmen-der-25.-learntec
Schlussbericht studie im-rahmen-der-25.-learntecSchlussbericht studie im-rahmen-der-25.-learntec
Schlussbericht studie im-rahmen-der-25.-learntec
Maricla Kandzorra
 
EPICT Präsentation 2014
EPICT Präsentation 2014EPICT Präsentation 2014
EPICT Präsentation 2014
Pädagogische Hochschule St.Gallen
 
Umfrage digitale-bildung
Umfrage digitale-bildungUmfrage digitale-bildung
Umfrage digitale-bildung
Peter Micheuz
 

Ähnlich wie Digital Inklusive Hochschullehre (20)

Die digitale Hochschule: Vision oder Wirklichkeit?
Die digitale Hochschule: Vision oder Wirklichkeit?Die digitale Hochschule: Vision oder Wirklichkeit?
Die digitale Hochschule: Vision oder Wirklichkeit?
 
Drei Jahre Leuphana Digital School: Vom Experimentieren zur Strategieentwicklung
Drei Jahre Leuphana Digital School: Vom Experimentieren zur StrategieentwicklungDrei Jahre Leuphana Digital School: Vom Experimentieren zur Strategieentwicklung
Drei Jahre Leuphana Digital School: Vom Experimentieren zur Strategieentwicklung
 
Felix C. Seyfarth: Institutionelle MOOC Strategie
Felix C. Seyfarth: Institutionelle MOOC StrategieFelix C. Seyfarth: Institutionelle MOOC Strategie
Felix C. Seyfarth: Institutionelle MOOC Strategie
 
Hochschuldidaktik - Zwischen Anspruch und Wirklichkeit
Hochschuldidaktik - Zwischen Anspruch und WirklichkeitHochschuldidaktik - Zwischen Anspruch und Wirklichkeit
Hochschuldidaktik - Zwischen Anspruch und Wirklichkeit
 
Präsentieren, Dokumentieren, Kuratieren
Präsentieren, Dokumentieren, KuratierenPräsentieren, Dokumentieren, Kuratieren
Präsentieren, Dokumentieren, Kuratieren
 
2018 10-25 e-strategie-uni-potsdam_st_petersburg
2018 10-25 e-strategie-uni-potsdam_st_petersburg2018 10-25 e-strategie-uni-potsdam_st_petersburg
2018 10-25 e-strategie-uni-potsdam_st_petersburg
 
Hochschule der Zukunft
Hochschule der ZukunftHochschule der Zukunft
Hochschule der Zukunft
 
Social Media Strategie und -Praxis der Freien Universität Berlin
Social Media Strategie und -Praxis der Freien Universität BerlinSocial Media Strategie und -Praxis der Freien Universität Berlin
Social Media Strategie und -Praxis der Freien Universität Berlin
 
Social Media-Strategie und -Praxis der Freien Universität Berlin
Social Media-Strategie und -Praxis der Freien Universität Berlin Social Media-Strategie und -Praxis der Freien Universität Berlin
Social Media-Strategie und -Praxis der Freien Universität Berlin
 
Social Media-Strategie und -Praxis der Freien Universität Berlin
Social Media-Strategie und -Praxis der Freien Universität BerlinSocial Media-Strategie und -Praxis der Freien Universität Berlin
Social Media-Strategie und -Praxis der Freien Universität Berlin
 
FU Social Media-Strategie und -Praxis
FU Social Media-Strategie und -PraxisFU Social Media-Strategie und -Praxis
FU Social Media-Strategie und -Praxis
 
Machbarkeitsstudie "Monitor Digitale Bildung in Deutschland" in Planung
Machbarkeitsstudie "Monitor Digitale Bildung in Deutschland" in PlanungMachbarkeitsstudie "Monitor Digitale Bildung in Deutschland" in Planung
Machbarkeitsstudie "Monitor Digitale Bildung in Deutschland" in Planung
 
Strategien für Hochschullehre im digitalen Zeitalter (Slides: Oliver Janoschka)
Strategien für Hochschullehre im digitalen Zeitalter (Slides: Oliver Janoschka)Strategien für Hochschullehre im digitalen Zeitalter (Slides: Oliver Janoschka)
Strategien für Hochschullehre im digitalen Zeitalter (Slides: Oliver Janoschka)
 
E-Learning in Deutschland – der Weg zum heutigen Status Quo (Slides: Anne Thi...
E-Learning in Deutschland – der Weg zum heutigen Status Quo (Slides: Anne Thi...E-Learning in Deutschland – der Weg zum heutigen Status Quo (Slides: Anne Thi...
E-Learning in Deutschland – der Weg zum heutigen Status Quo (Slides: Anne Thi...
 
Begleitforschung im IMST-Themeprogramm: Kompetenzorientiertes Lernen mit digi...
Begleitforschung im IMST-Themeprogramm: Kompetenzorientiertes Lernen mit digi...Begleitforschung im IMST-Themeprogramm: Kompetenzorientiertes Lernen mit digi...
Begleitforschung im IMST-Themeprogramm: Kompetenzorientiertes Lernen mit digi...
 
Einführung in Moodle 2.3
Einführung in Moodle 2.3Einführung in Moodle 2.3
Einführung in Moodle 2.3
 
Lernen mit Lernmanagementsystemen (LMS)
Lernen mit Lernmanagementsystemen (LMS)Lernen mit Lernmanagementsystemen (LMS)
Lernen mit Lernmanagementsystemen (LMS)
 
Schlussbericht studie im-rahmen-der-25.-learntec
Schlussbericht studie im-rahmen-der-25.-learntecSchlussbericht studie im-rahmen-der-25.-learntec
Schlussbericht studie im-rahmen-der-25.-learntec
 
EPICT Präsentation 2014
EPICT Präsentation 2014EPICT Präsentation 2014
EPICT Präsentation 2014
 
Umfrage digitale-bildung
Umfrage digitale-bildungUmfrage digitale-bildung
Umfrage digitale-bildung
 

Mehr von Johannes Maurek

Digitalisierung in der Weiterbildung
Digitalisierung in der WeiterbildungDigitalisierung in der Weiterbildung
Digitalisierung in der Weiterbildung
Johannes Maurek
 
Von der Unterrichtsforschung zur Unterrichtsentwicklung
Von der Unterrichtsforschung zur UnterrichtsentwicklungVon der Unterrichtsforschung zur Unterrichtsentwicklung
Von der Unterrichtsforschung zur Unterrichtsentwicklung
Johannes Maurek
 
Fragebogenentwicklung
FragebogenentwicklungFragebogenentwicklung
Fragebogenentwicklung
Johannes Maurek
 
Schulische Präventionsarbeit - Cybermobbing
Schulische Präventionsarbeit - CybermobbingSchulische Präventionsarbeit - Cybermobbing
Schulische Präventionsarbeit - Cybermobbing
Johannes Maurek
 
Cybermobbing und Computersucht
Cybermobbing und ComputersuchtCybermobbing und Computersucht
Cybermobbing und Computersucht
Johannes Maurek
 
A(s)ynchrone Tools - Einsatzmöglichkeiten im Unterricht
A(s)ynchrone Tools - Einsatzmöglichkeiten im UnterrichtA(s)ynchrone Tools - Einsatzmöglichkeiten im Unterricht
A(s)ynchrone Tools - Einsatzmöglichkeiten im Unterricht
Johannes Maurek
 
Personal Learning Environment - virtuelle Lernorte gestalten
Personal Learning Environment - virtuelle Lernorte gestaltenPersonal Learning Environment - virtuelle Lernorte gestalten
Personal Learning Environment - virtuelle Lernorte gestalten
Johannes Maurek
 
Computersucht und Cybermobbing (Fachkonferenz 3.6.14)
Computersucht und Cybermobbing (Fachkonferenz 3.6.14)Computersucht und Cybermobbing (Fachkonferenz 3.6.14)
Computersucht und Cybermobbing (Fachkonferenz 3.6.14)
Johannes Maurek
 
Computersucht und cybermobbing
Computersucht und cybermobbingComputersucht und cybermobbing
Computersucht und cybermobbing
Johannes Maurek
 
PIAAC Studien 2011/12 Soziodemografischer Hintergrund
PIAAC Studien 2011/12 Soziodemografischer HintergrundPIAAC Studien 2011/12 Soziodemografischer Hintergrund
PIAAC Studien 2011/12 Soziodemografischer Hintergrund
Johannes Maurek
 
Einführung in die Mediendidaktik / Seminar WS 2015/16
Einführung in die Mediendidaktik / Seminar WS 2015/16Einführung in die Mediendidaktik / Seminar WS 2015/16
Einführung in die Mediendidaktik / Seminar WS 2015/16
Johannes Maurek
 
Religion und Social Media - Im Spannungsfeld zwischen Subjektkonstruktion und...
Religion und Social Media - Im Spannungsfeld zwischen Subjektkonstruktion und...Religion und Social Media - Im Spannungsfeld zwischen Subjektkonstruktion und...
Religion und Social Media - Im Spannungsfeld zwischen Subjektkonstruktion und...
Johannes Maurek
 
Wissenschaftlicher Diskurs - Eine Einführung
Wissenschaftlicher Diskurs - Eine EinführungWissenschaftlicher Diskurs - Eine Einführung
Wissenschaftlicher Diskurs - Eine Einführung
Johannes Maurek
 
PH-Dienstrecht Kurzinfo
PH-Dienstrecht KurzinfoPH-Dienstrecht Kurzinfo
PH-Dienstrecht Kurzinfo
Johannes Maurek
 
Studienberatung Jahrgang 2014
Studienberatung Jahrgang 2014Studienberatung Jahrgang 2014
Studienberatung Jahrgang 2014
Johannes Maurek
 

Mehr von Johannes Maurek (15)

Digitalisierung in der Weiterbildung
Digitalisierung in der WeiterbildungDigitalisierung in der Weiterbildung
Digitalisierung in der Weiterbildung
 
Von der Unterrichtsforschung zur Unterrichtsentwicklung
Von der Unterrichtsforschung zur UnterrichtsentwicklungVon der Unterrichtsforschung zur Unterrichtsentwicklung
Von der Unterrichtsforschung zur Unterrichtsentwicklung
 
Fragebogenentwicklung
FragebogenentwicklungFragebogenentwicklung
Fragebogenentwicklung
 
Schulische Präventionsarbeit - Cybermobbing
Schulische Präventionsarbeit - CybermobbingSchulische Präventionsarbeit - Cybermobbing
Schulische Präventionsarbeit - Cybermobbing
 
Cybermobbing und Computersucht
Cybermobbing und ComputersuchtCybermobbing und Computersucht
Cybermobbing und Computersucht
 
A(s)ynchrone Tools - Einsatzmöglichkeiten im Unterricht
A(s)ynchrone Tools - Einsatzmöglichkeiten im UnterrichtA(s)ynchrone Tools - Einsatzmöglichkeiten im Unterricht
A(s)ynchrone Tools - Einsatzmöglichkeiten im Unterricht
 
Personal Learning Environment - virtuelle Lernorte gestalten
Personal Learning Environment - virtuelle Lernorte gestaltenPersonal Learning Environment - virtuelle Lernorte gestalten
Personal Learning Environment - virtuelle Lernorte gestalten
 
Computersucht und Cybermobbing (Fachkonferenz 3.6.14)
Computersucht und Cybermobbing (Fachkonferenz 3.6.14)Computersucht und Cybermobbing (Fachkonferenz 3.6.14)
Computersucht und Cybermobbing (Fachkonferenz 3.6.14)
 
Computersucht und cybermobbing
Computersucht und cybermobbingComputersucht und cybermobbing
Computersucht und cybermobbing
 
PIAAC Studien 2011/12 Soziodemografischer Hintergrund
PIAAC Studien 2011/12 Soziodemografischer HintergrundPIAAC Studien 2011/12 Soziodemografischer Hintergrund
PIAAC Studien 2011/12 Soziodemografischer Hintergrund
 
Einführung in die Mediendidaktik / Seminar WS 2015/16
Einführung in die Mediendidaktik / Seminar WS 2015/16Einführung in die Mediendidaktik / Seminar WS 2015/16
Einführung in die Mediendidaktik / Seminar WS 2015/16
 
Religion und Social Media - Im Spannungsfeld zwischen Subjektkonstruktion und...
Religion und Social Media - Im Spannungsfeld zwischen Subjektkonstruktion und...Religion und Social Media - Im Spannungsfeld zwischen Subjektkonstruktion und...
Religion und Social Media - Im Spannungsfeld zwischen Subjektkonstruktion und...
 
Wissenschaftlicher Diskurs - Eine Einführung
Wissenschaftlicher Diskurs - Eine EinführungWissenschaftlicher Diskurs - Eine Einführung
Wissenschaftlicher Diskurs - Eine Einführung
 
PH-Dienstrecht Kurzinfo
PH-Dienstrecht KurzinfoPH-Dienstrecht Kurzinfo
PH-Dienstrecht Kurzinfo
 
Studienberatung Jahrgang 2014
Studienberatung Jahrgang 2014Studienberatung Jahrgang 2014
Studienberatung Jahrgang 2014
 

Digital Inklusive Hochschullehre

  • 1. Institut für Fernstudien und Didaktische EntwicklungIFDE Kirchliche Pädagogische Hochschule - Edith Stein Johannes Maurek, MA Msc (2015)Digital Inklusive Hochschuldidaktik Lehren ist wie eine Ehe - Jede Seite erwartet, dass es die andere bringt
  • 2. Institut für Fernstudien und Didaktische EntwicklungIFDE Kirchliche Pädagogische Hochschule - Edith Stein Exklusiv - Studieren als Privileg
  • 3. Institut für Fernstudien und Didaktische EntwicklungIFDE Kirchliche Pädagogische Hochschule - Edith Stein Exklusiv - Studieren als Privileg
  • 4. Institut für Fernstudien und Didaktische EntwicklungIFDE Kirchliche Pädagogische Hochschule - Edith Stein Exklusiv - Studieren als Privileg
  • 5. Institut für Fernstudien und Didaktische EntwicklungIFDE Kirchliche Pädagogische Hochschule - Edith Stein Exklusiv - Studieren als Privileg
  • 6. Institut für Fernstudien und Didaktische EntwicklungIFDE Kirchliche Pädagogische Hochschule - Edith Stein Exklusive Hochschullehre Ökonomisierung (Studiengebühren) Quelle: PH Zürich, http://phzh.ch (http://bit.ly/1JgO67K)
  • 7. Institut für Fernstudien und Didaktische EntwicklungIFDE Kirchliche Pädagogische Hochschule - Edith Stein Agenda 1. Was ist „Digital Inklusive Hochschuldidaktik?“ 2. Entwicklung der Hochschuldidaktik (Abriss) 3. Handlungsfelder der Hochschuldidaktik 4. Gesellschaftliche Entwicklungen 5. Hochschuldidaktische Herausforderungen 7 1 2 3 4 5 Agenda
  • 8. Institut für Fernstudien und Didaktische EntwicklungIFDE Kirchliche Pädagogische Hochschule - Edith Stein Agenda 8 1. Was ist „Digital Inklusive Hochschuldidaktik?“ 2. Entwicklung der Hochschuldidaktik (Abriss) 3. Handlungsfelder der Hochschuldidaktik 4. Gesellschaftliche Entwicklungen 5. Hochschuldidaktische Herausforderungen 1 2 3 4 5
  • 9. Institut für Fernstudien und Didaktische EntwicklungIFDE Kirchliche Pädagogische Hochschule - Edith Stein 1 2 3 4 5 Digital inklusive Hochschuldidaktik Was ist digital inklusive Hochschuldidaktik Informations- und Wissensvermittlung Recherche Quellenkritik Lehrvideos Microblogging (Twitter) Simulationen Leistungsdokumentation und Leistungsfeststellung ePortfolio Reflexive Methoden Entwicklungsdokumentation eTesting Gruppenfeedback Kooperation und Kollaboration Kollaboratives Schreiben Medienproduktion Projektmanagement Podcasts Kommunikation Chat Feedback Social Media Blogging Virtual Classrooms Foren
  • 10. Institut für Fernstudien und Didaktische EntwicklungIFDE Kirchliche Pädagogische Hochschule - Edith Stein 1 2 3 4 5 Digital inklusive Hochschuldidaktik –Wozu? Was ist digital inklusive Hochschuldidaktik Quelle: Dies in review.com (http://bit.ly/1Fo7swJ) Quelle: Beat Döbeli Honegger (http://beat.doebe.li/bibliothek/a00570.html)
  • 11. Institut für Fernstudien und Didaktische EntwicklungIFDE Kirchliche Pädagogische Hochschule - Edith Stein 1 2 3 4 5 Digital inklusive Hochschuldidaktik – Zwischen Innovationen und Eintagsfliegen Was ist digital inklusive Hochschuldidaktik Angelehnt an Gartners Hype Cycle of Emerging Technologies
  • 12. Institut für Fernstudien und Didaktische EntwicklungIFDE Kirchliche Pädagogische Hochschule - Edith Stein 1 2 3 4 5 Digital inklusive Hochschuldidaktik beinhaltet: Was ist digital inklusive Hochschuldidaktik
  • 13. Institut für Fernstudien und Didaktische EntwicklungIFDE Kirchliche Pädagogische Hochschule - Edith Stein 1 2 3 4 5 Was ist digital inklusive Hochschuldidaktik
  • 14. Institut für Fernstudien und Didaktische EntwicklungIFDE Kirchliche Pädagogische Hochschule - Edith Stein Agenda 14 1. Was ist „Digital Inklusive Hochschuldidaktik?“ 2. Entwicklung der Hochschuldidaktik (Abriss) 3. Handlungsfelder der Hochschuldidaktik 4. Gesellschaftliche Entwicklungen 5. Hochschuldidaktische Herausforderungen 1 2 3 4 5 Entwicklung der Hochschuldidaktik
  • 15. Institut für Fernstudien und Didaktische EntwicklungIFDE Kirchliche Pädagogische Hochschule - Edith Stein Entwicklung der Hochschuldidaktik • Thematisierung in D/A erst in den 1970er Jahren (Programmierter Unterricht), Treiber: Bildungsökonomie, Wissenschaftskritik. (Luther, 1979) • Entwicklung erster Didaktikzentren (70er/80er Jahre) an Hochschulen • Beschleunigung der Entwicklung in den 90er Jahren durch eLearning / Bologna • Boom Ende der 90er / Entwicklung zahlreicher Didaktik-Zentren (Treiber: digitale Lehr-/Lernformen, staatliche Anschubfinanzierungen) vorwiegend im 3rd Space. 15 Entwicklung der Hochschuldidaktik 1 2 3 4 5
  • 16. Institut für Fernstudien und Didaktische EntwicklungIFDE Kirchliche Pädagogische Hochschule - Edith Stein Entwicklung der Hochschuldidaktik • Konstituierung verschiedener Interessensverbände: 1969 - 2007 Arbeitsgemeinschaft für Hochschuldidaktik (AGHD) ab 2008 - DGHD - Deutsche Gesellschaft für Hochschuldidaktik 1977 - ÖGHD - Österreichische Gesellschaft für Hochschuldidaktik • Das Forum Neue Medien in der Lehre Austria (FNM-A) übernahm 2010 die Herausgeberschaft der Zeitschrift für Hochschulentwicklung (ZFHE / vormals „Zeitschrift für Hochschuldidaktik“) von der ÖGHD. 16 Entwicklung der Hochschuldidaktik 1 2 3 4 5
  • 17. Institut für Fernstudien und Didaktische EntwicklungIFDE Kirchliche Pädagogische Hochschule - Edith Stein Zäsuren • 1999/2000 zerplatzten mit der Dotcom-Blase auch weitgehende (irrationale) Hoffnungen in die dämpfende Kostenwirkung von eLearning • In der zweiten Hälfte der 2000er Jahre versiegten die mit dem eLearning-Boom verbundenen Anschubfinanzierungen fast vollständig • Sukzessive begannen sich die großteils im 3rd. Space angesiedelten Hochschuldidaktikzentren umzubenennen (z. B. Zentrum für flexibles Lernen, Zentrum für Lehrkompetenz, etc.) 17 Entwicklung der Hochschuldidaktik 1 2 3 4 5
  • 18. Institut für Fernstudien und Didaktische EntwicklungIFDE Kirchliche Pädagogische Hochschule - Edith Stein Studienstrukturen - Bologna Aufwand Vergleichbarkeit (freinachEuler,2013,S.33ff,) Organisationskultur - Curricula Ermöglichung Restriktion Von der Hochschuldidaktik zur Hochschulentwicklung 18 Entwicklung der Hochschuldidaktik Lernkultur Makrodidaktische Variablen Mikrodidaktische Variablen beeinflussen Organisation Pädagogische Interaktion Individuum 1 2 3 4 5
  • 19. Institut für Fernstudien und Didaktische EntwicklungIFDE Kirchliche Pädagogische Hochschule - Edith Stein Agenda 1. Was ist „Digital Inklusive Hochschuldidaktik?“ 2. Entwicklung der Hochschuldidaktik (Abriss) 3. Handlungsfelder der Hochschuldidaktik 4. Gesellschaftliche Entwicklungen 5. Hochschuldidaktische Herausforderungen 19 Agenda 1 2 3 4 5
  • 20. Institut für Fernstudien und Didaktische EntwicklungIFDE Kirchliche Pädagogische Hochschule - Edith Stein 20 Begriffsklärung Handlungsfelder der Hochschuldidaktik • „Hochschuldidaktik (…) ist die spezifische Anwendung der didaktischen Fragestellungen auf das Lehren und Lernen, die Frage nach seinen Begründungen, seinen Inhalten, den Methoden und - nicht zu unterschätzen - den realen Bedingungen unter denen dieses Lehren und Lernen stattfindet, einschließlich der subjektiven Rezeption der Studierenden.“ (Wintersteiner, 2006) • Der deutsche Begriff ‚Hochschuldidaktik’ entspricht dem anglophonen ‚educational development’. Er umfasst insofern Forschung und Entwicklung, Weiterbildung und Beratung zu Lehr- und Lernprozessen an der Hochschule. Aufgabe der Hochschuldidaktik ist es, die Lehrenden forschungsbasiert zu qualifizieren, eine wissenschaftlich fundierte Studienreform zu betreiben und die Hochschule als lernende Organisation zu entwickeln. Die Hochschuldidaktik versteht sich als Teil der Selbstreflexion des Hochschul- und Wissenschaftssystems.“ (Battaglia, 2009) 1 2 3 4 5
  • 21. Institut für Fernstudien und Didaktische EntwicklungIFDE Kirchliche Pädagogische Hochschule - Edith Stein 21 Handlungsfelder Handlungsfelder der Hochschuldidaktik (Link zur Mindmap im Web: http://bit.ly/1EdDt5B) 1 2 3 4 5
  • 22. Institut für Fernstudien und Didaktische EntwicklungIFDE Kirchliche Pädagogische Hochschule - Edith Stein • Der Bologna-Prozess verlieh der Hochschuldidaktik europaweit eine neue Bedeutung. „Der hochschuldidaktische Kern des Bologna- Prozesses liegt in einem tiefgreifenden Wandel der Lernkultur.“ (Wildt, 2004) 22 Handlungsfelder der Hochschuldidaktik Substrat 1 2 3 4 5
  • 23. Institut für Fernstudien und Didaktische EntwicklungIFDE Kirchliche Pädagogische Hochschule - Edith Stein Agenda 1. Was ist „Digital Inklusive Hochschuldidaktik?“ 2. Entwicklung der Hochschuldidaktik (Abriss) 3. Handlungsfelder der Hochschuldidaktik 4. Gesellschaftliche Entwicklungen 5. Hochschuldidaktische Herausforderungen 23 Agenda 1 2 3 4 5
  • 24. Institut für Fernstudien und Didaktische EntwicklungIFDE Kirchliche Pädagogische Hochschule - Edith Stein Diskontinuierliche Bildungsbiografien 24Gesellschaftliche Entwicklungen Oftmaliger Jobwechsel, Umschulungen, Ausbildungen im 2. u. 3. Bildungsweg, Lifelong Learning Schulkarrieren der Studienanfänger an der PH-Salzburg (W11, n=295) (Quelle: Kommunales Bildungsmanagement der Stadt Trier, http://bit.ly/1zqVUF4 ) 1 2 3 4 5
  • 25. Institut für Fernstudien und Didaktische EntwicklungIFDE Kirchliche Pädagogische Hochschule - Edith Stein Diversität/Heterogenität 25 (Quelle: Universität Flensburg http://bit.ly/1ufxlJO ) Heterogenität ist Ressource, nicht Lernhindernis. Differenz ist gesellschaftliche Normalität, Homogenität eine Illusion (Reichenbach, 2015) Aber: Können alle diese Herausforderungen durch individualisierte Lehre allein gelöst werden? Wie müsste eine solche Lehre konzipiert sein? Gesellschaftliche Entwicklungen Die Gesellschaft wird zunehmend multiethnisch, multikulturell, multi- oder areligiös 1 2 3 4 5
  • 26. Institut für Fernstudien und Didaktische EntwicklungIFDE Kirchliche Pädagogische Hochschule - Edith Stein Vernetzung 26 Information ist schnelllebig Träges Wissen (Faktenwissen) wird weniger wichtig. Aber: Setzt ein handlungsleitendes Orientierungs- wissen nicht ein Mindestmaß an deklarativen Wissen voraus? Gesellschaftliche Entwicklungen Die Gesellschaft agiert zunehmend vernetzt, Fakten sind schnell recherchierbar (Quelle: CC-BY-NC-SA by Tanja Föhr, http://bit.ly/1CcHfwK ) Wissen verdoppelt sich alle 5 Jahre Es gibt keinen „Information Overflow“, es gibt nur unzureichende Filter. 1 2 3 4 5
  • 27. Institut für Fernstudien und Didaktische EntwicklungIFDE Kirchliche Pädagogische Hochschule - Edith Stein Vernetzung 27Gesellschaftliche Entwicklungen 1 2 3 4 5
  • 28. Institut für Fernstudien und Didaktische EntwicklungIFDE Kirchliche Pädagogische Hochschule - Edith Stein Agenda 1. Was ist „Digital Inklusive Hochschuldidaktik?“ 2. Entwicklung der Hochschuldidaktik (Abriss) 3. Handlungsfelder der Hochschuldidaktik 4. Gesellschaftliche Entwicklungen 5. Hochschuldidaktische Herausforderungen 28 Agenda 1 2 3 4 5
  • 29. Institut für Fernstudien und Didaktische EntwicklungIFDE Kirchliche Pädagogische Hochschule - Edith Stein „Shift from teaching to learning“ 29 Hochschuldidaktische Herausforderungen (Blake, n.d.; zitiert nach Northern Illinois University, n.d.) • Kompetenzorientierung: Denk- und Handlungsmuster von Studierenden verändern • Studierende sind „process-owner“ ihrer Studien. Sie konstruieren ihre Lernumgebung/en selbst. • Lehrende sollen Lernaktivitäten anstoßen, aufrecht erhalten, begleiten und beraten (d. h. Erweiterung des hochschuldidaktischen Handlungsrepertoires, Arrangement von authentischen Lernsituationen)1 2 3 4 5
  • 30. Institut für Fernstudien und Didaktische EntwicklungIFDE Kirchliche Pädagogische Hochschule - Edith Stein „Shift from teaching to learning“ 30 Hochschuldidaktische Herausforderungen (Wildt, 2009) 1 2 3 4 5
  • 31. Institut für Fernstudien und Didaktische EntwicklungIFDE Kirchliche Pädagogische Hochschule - Edith Stein „Shift from teaching to learning“ 31 Hochschuldidaktische Herausforderungen 1 2 3 4 5
  • 32. Institut für Fernstudien und Didaktische EntwicklungIFDE Kirchliche Pädagogische Hochschule - Edith Stein Neue Bildungsformate 32 Hochschuldidaktische Herausforderungen Vorlesungsmitschnitte Wiederholung, Vertiefung, Vorbereitung Z. B. mit iTunes-U, Office 365 Webinare Gruppenkonferenzen, Meetings, themen zentrierte, dislozierte Arbeitstreffen, Möglichkeit der LV-Teilnahme bei (länger Erkrankung Z. B. mit Adobe Connect, Office 365 an der KPH-ES möglich 1 2 3 4 5
  • 33. Institut für Fernstudien und Didaktische EntwicklungIFDE Kirchliche Pädagogische Hochschule - Edith Stein Neue Bildungsformate 2 33 Hochschuldidaktische Herausforderungen Flipped Classroom (Inverted Classroom) Stofferklärung/Einführung vor der LV (Video) Übungsphasen in der Präsenzphase. Z. B. mit present.me Educamps Freie Konferenzen, bei denen die Teilnehmer- innen vor Ort Inhalte und Zeitstruktur selbst festlegen. Durch Methoden wie Podiums- diskussion und Open Space ergänzt. an der KPH-ES möglich (Quelle: Christian Leschke from Ilmenau, Germany - EduCamp 2008 Ilmenau. CC BY-SA 3.0 http://bit.ly/14WNZl6 ) 1 2 3 4 5
  • 34. Institut für Fernstudien und Didaktische EntwicklungIFDE Kirchliche Pädagogische Hochschule - Edith Stein Neue Bildungsformate 3 34 Hochschuldidaktische Herausforderungen 1 2 3 4 5
  • 35. Institut für Fernstudien und Didaktische EntwicklungIFDE Kirchliche Pädagogische Hochschule - Edith Stein MOOC’s - Partizipatives Lernen 35 Hochschuldidaktische Herausforderungen an der KPH-ES möglich Massve Open Online Course • MOOC’s sind virtuelle Lernorte für große Lerngruppen • Dabei entstehen die Lernmaterialien durch die Teilnehmer selbst • Blogs, Wikis, Facebookgruppen, Videokonferenzen, Podcasts sind gleichzeitig Ergebnis und Basis kollaborativer Lernprozesse • Zentrale Foren und Online-Veranstaltungen sind Kulminationspunkte der Lernszenarien und verweisen auf die Beiträge der Teilnehmer/innen 1 2 3 4 5
  • 36. Institut für Fernstudien und Didaktische EntwicklungIFDE Kirchliche Pädagogische Hochschule - Edith Stein Back Channeling 36 Hochschuldidaktische Herausforderungen an der KPH-ES möglich bitte gehen Sie auf folgende Website: b.socrative.com und geben Sie als Room Number ein: 948031 1 2 3 4 5
  • 37. Institut für Fernstudien und Didaktische EntwicklungIFDE Kirchliche Pädagogische Hochschule - Edith Stein Back Channeling 37 Hochschuldidaktische Herausforderungen an der KPH-ES möglich Vorteile: • Synchrone Rückmeldungen während eines Vortrags • Inputs und Beiträge des Plenums ohne Störung möglich • Aktivierende Methode bei One-Way-Communication • Archivierung der Plenums-Beiträge möglich Z. B. über Twitter mit jedem Endgerät (Quelle: Universität Dallas, http://bit.ly/1B80nKX ) 1 2 3 4 5
  • 38. Institut für Fernstudien und Didaktische EntwicklungIFDE Kirchliche Pädagogische Hochschule - Edith Stein Konnektivismus - Lernen in Beziehung 38 Hochschuldidaktische Herausforderungen an der KPH-ES möglich Prinzipien: • Lernen und Wissen beruht auf Diversität • Lernen ist ein Prozess des Verbindens von Information • Lernen kann in nicht-menschlichen Einrichtungen stattfinden • Kapazität, mehr zu wissen, ist wichtiger, als das, was man bereits weiß • Erhaltung und Pflege von Beziehungen ist Basis kontinuierlichen Lernens • Grundvoraussetzung ist die Kompetenz, Zusammenhänge zu erkennen • Aktualität des Wissens ist Ziel konnektivistischen Lernens • Entscheidungen zu treffen, zwischen wichtig und unwichtig zu unterscheiden ist Lernprozess an sich (Siemens, 2005) 1 2 3 4 5
  • 39. Institut für Fernstudien und Didaktische EntwicklungIFDE Kirchliche Pädagogische Hochschule - Edith Stein Freie Lernmaterialien (OER) 39 Hochschuldidaktische Herausforderungen an der KPH-ES möglich(Open Educational Ressources) Jedes ins Netz gestellte Werk (Text, Bild, Video) ist urheberrechtlich geschützt und darf nur mit Zustimmung des Verfassers genutzt und im Web wiederverwendet werden. Man kann verschiede Nutzungsformen jedoch unter bestimmten Voraussetzungen erlauben. Lösung: Creative Commons (CC) 1 2 3 4 5
  • 40. Institut für Fernstudien und Didaktische EntwicklungIFDE Kirchliche Pädagogische Hochschule - Edith Stein Hochschuldidaktische Qualifizierungen 40 Hochschuldidaktische Herausforderungen • Lehrgang für Hochschuldidaktik T3C (Teaching, Collaborating, Coaching & Constructing Knowledge) der KPH-ES in Kooperation mit der PH-Kärnten (Start W14 / 60 EC / 4 Semester) • Lehrgänge anderer österr. Hochschulen (je nach Angebot) • Hochschuldidaktische Qualifizierung in Kooperation zwischen ca. 20 Hochschulen, FH und Universitäten im Rahmen des „Zertifikat eLearning“ (18 Monate / 3 Semester), wechselseitige Anerkennung an allen teilnehmenden Institutionen • Hochschuldidaktische Angebote der Virtuellen PH • Master of Arts in Higher Education, geplant an der Donau-Universität Krems, dzt. nicht angeboten • Angebote von e-teaching.org des Instituts für Wissensmedien in Tübingen (Didaktische Designs, Medientechnik, Lehrveranstaltungskonzeption) für Mitglieder (KPH-ES ist kooperierendes Mitglied) • HILF - Hochschulinterne LehrerInnenfortbildung1 2 3 4 5
  • 41. Institut für Fernstudien und Didaktische EntwicklungIFDE Kirchliche Pädagogische Hochschule - Edith Stein 41 QuellenBattaglia, Santina (2009): Aktuelle Entwicklungen in der Hochschul-Didaktik im Kontext des Bologna-Prozesses und der Aufbau von vernetzten Qualifizierungs- und Weiterbildungsstrukturen. Online verfügbar unter: URL: http://u4health.net/pdf/2_Referentin_S.Battaglia.pdf . [16.01.2015] Euler, Dieter (2013): Von der Hochschuldidaktik zur Hochschulentwicklung - neue Herausforderungen für die Gestaltung von Lehre und Studium. In: Gabi Reinmann, Martin Ebner, Sandra Schön (Hrsg): Hochschuldidaktik im Zeichen von Heterogenität und Vielfalt. Doppelfestschrift für Peter Baumgartner und Rolf Schulmeister. 2013. Norderstedt: Books on Demand. Luther, Henning (1979): Hochschule und Bildung. Für ein Geschichtsbewusstsein in der Hochschuldidaktik. Hamburg: AHD. Reichenbach, Roland (26.07.2014): Leider gibt es an den Schulen eine Neo-Manie. Neue Zürcher Zeitung. Online verfügbar unter: URL: http://www.nzz.ch/zuerich/leider-gibt-es-an-den-schulen-eine-neo-manie-1.18351180 [19.01.2015] Siemens, George (2005): Connectivism: A Learning Theory for the Digital Age. International Journal of Instructional Technology and Distance Learning, 2(1). Online verfügbar unter: URL: http://www.itdl.org/Journal/Jan_05/article01.htm [18.01.2015] Schiersmann, Christiane (1999): Veränderungen der Funktion und Aufgaben des Weiterbildungspersonals vor dem Hintergrund prozessorientierter beruflicher Weiterbildungsforschung. In: Rolf Arnold, Wiltrud Gieseke, Ekkhard Nuissl (Hrsg.). Erwachsenenpädagogik. Zur Konstitution eines Fachs. 1999. Hohengehren: Scheider, S. 201-212. Wildt, Johannes (2004): Vom Lehren zum Lernen. In: Brigitte Berendt, Hans-Peter Voss, Johannes Wildt (Hrsg.). Neues Handbuch Hochschullehre / NHHL (2002) . Kap. A 3.1. Stuttgart: Raabe. Wildt, Johannes (2009): „Shift from teaching to learning. Herausforderungen einer kompetenzorientierten Studiengestaltung. Online verfügbar unter: URL: http://bit.ly/1zslHwC [19.01.2015] Wintersteiner, Werner (2006): Die Literaturwissenschaft und ihre Didaktik. In: Susanne Hochreiter, Ursula Klingenböck (Hrsg.). Literatur, Lehren, Lernen. Hochschuldidaktik und germanistische Literaturwissenschaft. 2006. Wien: Böhlau, S. 21.

Hinweis der Redaktion

  1. Pkt. 1: Programmierter Unterricht —> Behaviorismus (Skinner), informationstheoretisch-kybernetisches Didaktik-Verständnis (Auguste Comte —> Positivismus (unwandelbare Naturgesetze, harte Fakten)) Die Massenuniversität als Phänomen des ausgehenden 20. Jahrhunderts Ausbildungsfunktion war von Beginn an konstituierendes Moment der bundesdeutschen Hochschuldidaktik Pkt. 2: Pkt. 3: eLearning/Bologna: eLearning versprach Kostenreduktion und Realisierung der Massenuniversität ohne gravierende Beeinträchtigung der Betreuungsrelationen Pkt. 4: Didaktikzentren (Zentrum für eLearning, Stabsstelle für digitales Lernen, Kompetenzzentrum für innovative Lehr-/Lernformen) waren vorwiegend im sog. 3rd Space angeordnet (zwischen Verwaltung und Akademie)
  2. Die Hochschuldidaktik institutionalisierte sich in den europäischen Ländern erst relativ spät. Treiber waren die anstehenden Studienreformen des Bologna-Prozesses und die teilweise übersteigerten Erwartungen in digitale gestützte Lehr-/Lernformen.
  3. Pkt. 1: Bis ca. Mitte 2000 gab es zahlreiche Initiativen zur Entwicklung von Hochschuldidaktik sowie IKT- und Medienkompetenz an Universitäten, die großteils auf hochschulpolitisch motivierte Förderprogramme und Anschubfinanzierungen zurückzuführen sind. Pkt. 2: Pkt. 3: Die in Österreich seit 2007 existierenden Pädagogischen Hochschulen (PH) nehmen im Kanon der tertiären Bildungsinstitutionen eine Sonderstellung ein. Die Gründung dieser Institutionen fällt demnach in eine Zeit, in der der Peak der öffentlichen Fördermaßnahmen für die Implementierung neuer Medien in Lehre und Unterricht bereits überschritten war und in vielen Universitäten in erste Institutionalisierungsprozesse übergeführt werden konnte. Die Pädagogischen Hochschulen haben daher diese Institutionalisierungsprozesse der Hochschuldidaktik nicht mitgemacht bzw. erst später, verkürzt und in kürzerem Zeitraum komprimiert, vollzogen.
  4. Mit der Implementierung der Bologna-Strukturen in den tertiären Bildungsbereich ergaben sich für die Hochschulen mehrere Handlungsfelder: Strategische Ebene: Abgrenzung, Profilierung und Gestaltung von Studienprogrammen —> Gefahr: Zunehmend spezialisierte Studiengänge (Gefahr der Intransparenz) Ebene der Organisation: Entscheidung über curriculare Strukturen, Größe und Umfang der Module (Wahl-, Pflichtfächer) und damit der Freiheitsgrade der Studierenden. Entscheidungen über strategische Schwerpunktbildungen in der Lehre. (Institutionsdidaktik, Schiersmann, 1999) Ebene der Lernkultur: Lernhandeln des Einzelnen Interaktionshandeln zwischen Lehrenden und Lernenden Einflüsse der Organisation auf das Interaktionshandeln sowie auf die Ermöglichung oder Restriktion formalen, non-formalen und informellen Lernens. Makrodidaktische Variablen beeinflussen dabei immer mikrodidaktische Variablen. Makrodidaktik: Wie kann ich Lehrende an eine bestimmte Herausforderung heranführen? Mikrodidaktik: Welche Methoden erwarten Sie in der Lernsituation?
  5. Johannes Wildt: Johannes Wildt war deutscher Professor für Hochschuldidaktik an der Technischen Universität Dortmund. Seit 2012 emeritiert.
  6. Hier seien exemplarisch jene Entwicklungen genannt, die die gegenwärtige Hochschuldidaktik vor besondere Herausforderungen stellen.
  7. Insgesamt lässt sich eine wachsende Bedeutung des berufsbildenden Schulwesens als Ausgangsbasis für Studienkarrieren an Pädagogischen Hochschulen identifizieren. Ebenso deutlich erkennbar ist eine Zunahme diskontinuierlicher (nonlinearer) Bildungsbiographien (BECKER & REIMER 2010), bzw. das Anstreben des Lehrberuf im Zusammenhang mit einem Studienwechsel und/oder der Änderung von beruflichen Perspektiven. 2011 konnten bereits rund 12% der Studierenden auf ein Hochschulstudium an einer Universität oder Fachhochschule verweisen. Heterogenität von Studierendenkohorten, besonders von Studierendengruppen innerhalb einer Lehrveranstaltung, wird von den Lehrenden in der Regel als Problem wahrgenommen. Im Kontrast dazu findet sich in der Didaktik konstruktivistischer Prägung die Position, dass sich aus der Heterogenität von Lerngruppen didaktische Funken schlagen lassen können. Dazu jedoch bedarf es spezifischer, nämlich heterogenitätssensibler Fertigkeiten der Lehrenden. Wie können diese gefördert werden und welche studienorganisatorischen und bildungstechnologischen Unterstützungssysteme können zu diesem Zweck eingesetzt werden?
  8. Der österreichische Philosoph Ludwig Wittgenstein hat schon vor vielen Jahrzehnten einmal formuliert: „Wir spüren, dass selbst, wenn alle möglichen wissenschaftlichen Fragen beantwortet sind, unsere Lebensprobleme noch gar nicht berührt sind.“ Wissen als äußere Beherrschung von Mitteln ermöglicht noch lange nicht verantwortungsbewusstes Handeln. Erst Bildung auch als Wertbewusstsein in der Einschätzung der für das Überleben und das gute Leben notwendigen Zwecke, begründet eine vernünftige Mittel- und Ressourcenverwendung.
  9. Der österreichische Philosoph Ludwig Wittgenstein hat schon vor vielen Jahrzehnten einmal formuliert: „Wir spüren, dass selbst, wenn alle möglichen wissenschaftlichen Fragen beantwortet sind, unsere Lebensprobleme noch gar nicht berührt sind.“ Wissen als äußere Beherrschung von Mitteln ermöglicht noch lange nicht verantwortungsbewusstes Handeln. Erst Bildung auch als Wertbewusstsein in der Einschätzung der für das Überleben und das gute Leben notwendigen Zwecke, begründet eine vernünftige Mittel- und Ressourcenverwendung.
  10. Wer glaubt, lehren würde jetzt überflüssig, irrt. Besonders weniger leistungsfähige Lerner bedürfen der Unterstützung und Anleitung. Diese Anleitung muss allerdings je nach Lernfortschritt sukzessive heruntergefahren werden, um Lernfortschritt zu ermöglichen. Diese (temporäre) Unterstützung und Begleitung wird im eng. Fachausdruck: „Scaffolding“ (Gerome Bruner / Baugerüst) genannt. Damit werden Unterstützungshandlungen bezeichnet, die kompetente Lehrende in der Interaktion mit weniger kompetenten Lerner/innen einsetzen. Das Bild des Baugerüstes impliziert eine vorübergehende Hilfestellung: Wenn die Lerner/innen in der Lage sind, eine Herausforderung selbstständig zu bewältigen, wird das stützende Gerüst entfernt. Grundlage zu Bruners Konzept des "Scaffolding" bildet Wygotskis Theorie von der "Zone der proximalen Entwicklung": Ein kompetenterer Partner (z. B. die Mutter, die Erzieherin) kann dem weniger kompetenten Partner (Kind) durch Interaktion helfen, seine kognitiven und sprachlichen Fähigkeiten auszubauen.
  11. Konnektivismus (engl. Connectivism) ist eine relativ junge Lerntheorie, die sich auf das Lernen im digitalen Zeitalter bezieht. Sie wurde von dem kanadischen Lerntheoretiker George Siemens entwickelt. Anders als bestehende Lerntheorien sieht der Konnektivismus den Menschen nicht als isoliertes, sondern als vernetztes Individuum. So entsteht ein Netzwerk, sowohl zu anderen Menschen als auch zu nicht-menschlichen Quellen. Dieses Netzwerk ist maßgeblich für das Lernen, da der Mensch jederzeit darauf zugreifen kann.
  12. Creative Commons (abgekürzt CC; englisch für schöpferisches Gemeingut) ist eine gemeinnützige Organisation, die 2001 in den USA gegründet wurde. Sie veröffentlicht verschiedene Standard-Lizenzverträge, mit denen ein Autor der Öffentlichkeit auf einfache Weise Nutzungsrechte an seinen Werken einräumen kann. Diese Lizenzen sind nicht auf einen einzelnen Werkstyp zugeschnitten, sondern für beliebige Werke anwendbar, die unter das Urheberrecht fallen, zum Beispiel Texte, Bilder, Musikstücke, Videoclips usw. Auf diese Weise entstehen Freie Inhalte. Entgegen einem häufigen Missverständnis ist Creative Commons nicht der Name einer einzigen Lizenz. Die verschiedenen Lizenzen von Creative Commons weisen vielmehr große Unterschiede auf. Einige CC-Lizenzen schränken die Nutzung relativ stark ein, andere wiederum sorgen dafür, dass auf das Urheberrecht so weit wie möglich verzichtet wird. Veröffentlicht jemand beispielsweise ein Werk unter der Lizenz CC-BY-SA, dann erlaubt er die Nutzung durch andere Menschen unter der Bedingung, dass der Urheber sowie die betreffende Lizenz angegeben werden. Darüber hinaus darf der Nutzer das Werk unter der Bedingung verändern, dass er das bearbeitete Werk unter derselben Lizenz veröffentlicht. Das ist die Lizenz, die Wikipedia verwendet.