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Department für PflegewissenschaftUNI – WH.DE/ Informieren, Beraten und Schulen     eine häufige Aufgabe der Pflege
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Department für PflegewissenschaftUNI – WH.DE/                                    © A. Kocks                               ...
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NPK2011: Beratungsgespräche in der Pflege – eine anwendungsorientierte Werkzeugsammlung

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Andreas Kocks und Nina Kolbe, Universität Witten / Herdecke

Veröffentlicht in: Gesundheit & Medizin
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NPK2011: Beratungsgespräche in der Pflege – eine anwendungsorientierte Werkzeugsammlung

  1. 1. Department für PflegewissenschaftUNI – WH.DE/ Wittener Werkzeuge Beratung in der Pflege AG Patientenedukation Britta Blotenberg (BScN), Andreas Kocks (MScN), Nina Kolbe (MScN), Kerstin Runge (BScN), Nicole Ruppert (MScN), Lisa Rust (BScN), Tanja Segmüller (MScN), Brigitte Seuser (MScN), Mareike Tolsdorf (BScN) Begleitung Prof. Dr. Angelika Zegelin (Universität Witten Herdecke - Fakultät für Gesundheit - Department Pflegewissenschaft) Günther G. Bamberger (Dipl.-Psychologe)
  2. 2. Department für PflegewissenschaftUNI – WH.DE/ Informieren, Beraten und Schulen eine häufige Aufgabe der Pflege
  3. 3. Department für PflegewissenschaftUNI – WH.DE/ ein ergebnisoffener, dialogischer Prozess einer gemeinsamen Lösungsfindung
  4. 4. Department für PflegewissenschaftUNI – WH.DE/ © A. Kocks © Uni WH
  5. 5. Department für PflegewissenschaftUNI – WH.DE/ Eine Feldbetrachtung Merkmale von Beratung in der PflegeAktuell und Situationsgebunden –  Oft ad-hoc/ohne Vorbereitung –  Handlungsbegleitend –  Zu irgendeinem Zeitpunkt –  kurze Gespräche –  Pat. sucht sich seine Gesprächsteilnehmer selbst –  Riesiges Themenspektrum Pflege als Gesprächspartner –  Hohe Vertrauensstellung –  Niederschwellig –  Kommunikation auf Augenhöhe © Uni WHPatienten fordern Beratung vermehrt ein
  6. 6. Department für Pflegewissenschaft UNI – WH.DE/ Beratungsgespräche in der Pflege Aufgaben•  Beratungsbedarf erkennen•  selbstbewusst für Beratungsgespräche eintreten•  Zugehende Beratung•  Rückmeldungen geben•  Gespräche dokumentieren und mitteilen•  Reflexion einfordern (z.B. kollegiale Fallberatung)•  Grenzen ziehen, Hilfen organisieren
  7. 7. Department für Pflegewissenschaft UNI – WH.DE/ Entwicklung/MethodikTeil 1•  phänomenologische Betrachtung pflegerischen Verhaltens in Beratungsgesprächen•  Beleuchtung aus Perspektive Pflege und Psychologie•  Identifikation von fünf zentrale Beratungsmodalitäten•  Fundierung/LiteraturrechercheTeil 2•  Suche nach Beratungswerkzeugen•  Recherche, Diskussion, Anpassung, Präsentation vor Experten, Konsensfindung•  Suche nach Praxisbeispielen
  8. 8. Department für PflegewissenschaftUNI – WH.DE/ Entwicklung/Methodik Günter G. Bamberger Prof. Dr. Angelika Zegelin AG Patientenedukation
  9. 9. Department für PflegewissenschaftUNI – WH.DE/ Vom Phänomen zu Beratungsmodalitäten PatientCare Phänomenologie SelfCare Achtsamkeit sehen Introvision hören fühlen sprechen tun
  10. 10. Department für PflegewissenschaftUNI – WH.DE/ • Auf das Hier- und Jetzt konzentrieren • ohne Wertung aufnehmen • Nähe herstellen • Augenkontakt suchen • Sich dem Anderen aufmerksam zuwenden • Sich und den Anderen Zeit geben © Nicole Ruppert
  11. 11. Department für PflegewissenschaftUNI – WH.DE/ SelfCare Introvision „Sich selbst im Blick haben •  Inneren Aufmerksamkeit /Reflexion •  Dem Selbst Aufmerksamkeit widmen •  Sich selbst begegnen •  Die eigene Rolle reflektieren •  Das Gute an sich selbst erkennen •  Sich besinnen • … © IStockphoto
  12. 12. Department für PflegewissenschaftUNI – WH.DE/ Vom Phänomen zu Beratungsmodalitäten PatientCare Phänomenologie SelfCare Achtsamkeit sehen Introvision Einlassung hören Intuition fühlen sprechen tun
  13. 13. Department für PflegewissenschaftUNI – WH.DE/ Patient Care Einlassung „Ganz Ohr sein, mit allen vier Ohren •  Zeit nehmen, •  Sich hinwenden •  aussprechen lassen •  zum Sprechen ermutigen •  das Gehörte ausloten •  Pausen und Schweigen aushalten © J. Georg Huber Verlag Bern
  14. 14. Department für PflegewissenschaftUNI – WH.DE/ SelfCare Intuition „Auf die Innere Stimme achten •  in sich hinein hören, •  sein „inneres Team kennenlernen •  zum inneren Selbst Kontakt haben •  Das emotionale Erfahrungsgedächtnis •  Bleibendes Wissen •  Das innere Selbst was uns ausmacht •  ... „ Welchen Weg man geht entscheidet man oft intuitiv, unbewusst und schnell
  15. 15. Department für PflegewissenschaftUNI – WH.DE/ Vom Phänomen zu Beratungsmodalitäten PatientCare Phänomenologie SelfCare Achtsamkeit sehen Introvision Einlassung hören Intuition Empathie fühlen Selbst-Spürung sprechen tun
  16. 16. Department für PflegewissenschaftUNI – WH.DE/ Patient Care Empathie „Sich in den Anderen einfühlen •  Sich in die Gefühle des Anderen hineinversetzen •  in Gefühlsresonanz gehen •  mitgehen •  Gefühle ansprechen •  Unabänderliches mittragen •  … © J. Georg Huber Verlag Bern
  17. 17. Department für PflegewissenschaftUNI – WH.DE/ SelfCare Selbst-Spürung „Bei sich sein, authentisch sein •  Zeitinseln schaffen •  Entspannungstechniken nutzen •  Gefühlen nachgehen •  Erwartungen/ Ansprüche terminieren •  Sich in der freien Natur bewegen Unter Selbst-Spürung versteht man Präsenz des Beraters als gesamte Person durch Körper, Geist und Seele. Bei sich selbst sein, authentisch sein und seine Erfahrungen einbringen. Der Berater spürt sein Selbst zu jeder Zeit. © Lisa Rust
  18. 18. Department für PflegewissenschaftUNI – WH.DE/ Vom Phänomen zu Beratungsmodalitäten PatientCare Phänomenologie SelfCare Achtsamkeit sehen Introspektion Einlassung hören Intuition Empathie fühlen Selbst-Spürung Resourcing sprechen Selbststärkung tun
  19. 19. Department für PflegewissenschaftUNI – WH.DE/ Patient Care Resourcing „Auf die Stärke fokussieren Die vielseitige „Kraftquellen , Stärken, Potentiale nutzen: •  Zielsetzungen unterstützen •  Mut machen •  Fortschritte hervorheben •  Hoffnung und Freude wecken •  Vorschläge machen © J. Georg Huber Verlag Bern
  20. 20. Department für PflegewissenschaftUNI – WH.DE/ SelfCare Selbststärkung „ Sich selbst Gutes tun •  Über die Kraft zu verfügen, die für die Bewältigung der Herausforderungen des alltäglichen Lebens notwendig ist •  Sich stärken „wenn Du nicht im Stande bist, gut für Dich zu sorgen, wie kannst Du dann […] für einen anderen Menschen gut sorgen? (Thich Naht Hahn 1998) © Nina Kolbe
  21. 21. Department für PflegewissenschaftUNI – WH.DE/ Vom Phänomen zu Beratungsmodalitäten PatientCare Phänomenologie SelfCare Achtsamkeit sehen Introvision Einlassung hören Intuition Empathie fühlen Selbst-Spürung Resourcing sprechen Selbststärkung Berührung tun Selbstermutigung
  22. 22. Department für PflegewissenschaftUNI – WH.DE/ Patient Care Berührung „Dem anderen Nähe vermitteln •  Hände reichen •  Körpernähe suchen •  Jemanden stützen •  Halt geben •  Sich berühren lassen •  Emotionale Berührung •  … „Berührung ist… Licht, das durch die Dunkelheit seine Arme ausstreckt. Ein Wort, nachts geflüstert. Ein Lächeln auf den Lippen der Ewigkeit. (Johnson 1994)
  23. 23. Department für PflegewissenschaftUNI – WH.DE/ SelfCare Selbstermutigung „ Sich positiv instruieren •  Ermutigende Form des Selbstdialoges •  Positive Erfahrungen erinnern •  Eigener Stärken bewusst werden •  Bewusst mit sich reden •  Sich ein Lächeln genehmigen •  Humor •  …
  24. 24. Department für PflegewissenschaftUNI – WH.DE/ „Wenn das einzige vorhandene Werkzeug ein Hammer ist, neigt man dazu, jedes Problem als Nagel zu betrachten. (A.Maslow)
  25. 25. Department für PflegewissenschaftUNI – WH.DE/ Der Wittener-Werkzeugkasten PatientCare Beratung SelfCare in der Achtsamkeit Pflege Introvision Einlassung Intuition Empathie Selbst-Spürung Resourcing Selbststärkung Berührung Selbstermutigung
  26. 26. Department für PflegewissenschaftUNI – WH.DE/ Grundorientierungen•  Humanistisches Menschenbild•  Solidarität
  27. 27. Department für PflegewissenschaftUNI – WH.DE/ Herausforderung / Ausblick Interaktive Seite der Pflege deutlich machen Wirkung darstellen (ökonomische Aspekte) Entwicklung eines Qualifizierungskonzeptes Implementierung Sammlung exemplarischer Pflegesituationen Forschungsprojekt … Der Himmelsstürmer © A. Kocks
  28. 28. Department für PflegewissenschaftUNI – WH.DE/ „Wittener Werkzeuge Beratung in der Pflege Der Mensch ist die beste Medizin des Menschen. (chin. Sprichwort)
  29. 29. Department für Pflegewissenschaft UNI – WH.DE/ LiteraturAbt-Zegelin A (2006): Schulung und Beratung erfordern hohe Kompetenzen. In: MagSI 04/2006, S. 3-5Abt-Zegelin A, Adler A (2007): Edukative Unterstützung der Patienten im Krankenhaus. In: Die Schwester/Der Pfleger,12/2007, S.1074-1077Abt-Zegelin A, Scheuern M (2008): Edukative und beratende Aufgaben. In: NOVA 01/2008, S. 13-15Abt-Zegelin A, Tolsdorf M (2008): Alltag - ein unterschätztes Konzept der Pflege. In: NOVA 12/2008 S.8-10Bamberger G G, Abt-Zegelin A (2010): "Gehen Sie ein Stück mit mir…?" Beratungsgespräche in der Pflege Teil 3, Die Schwester DerPfleger (48.) 02, p. 128-132Dietrich L, Schwerzmann H (2009). Die Kunst, im Beruf gesund zu bleiben – mit Kunst sich Sorge tragen. Palliative-ch 4: 40 – 44Donner D, Bamberger G G, Abt-Zegelin A (2010): „Ich möchte vertrauen können…" Beratungsgespräche in der Pflege Teil 4 DieSchwester Der Pfleger (48.) 05, p.438- 443Johnson, D ( 1994): Touch – Die Berühührung, Junfermann Verag, PaderbornLondon F (2003): Informieren, Schulen und Beraten. Bern: Hans Huber VerlagLorig K (2000): Patient education: A practical approach. Third Edititon. Thousand Oaks: Sage PublicationThich N H(1998): Die Kunst des glücklichen Lebens, TheseusRust L, Bamberger G G, Abt-Zegelin A (2009): „Sie sich doch noch einen Moment..." Beratungsgespräche in der Pflege Teil 2, DieSchwester Der Pfleger (48.) 09, p. 856- 861Schmid W(2004): Mit sich selbst befreundet sein. Von der Lebenskunst im Umgang mit sich selbst. Suhrkamp Frankfurt am MainTolsdorf M, Bamberger G G, Abt-Zegelin A (2009): „Bitte bleiben Sie hier... Beratungsgespräche in der Pflege Teil 1, die Schwester derPfleger (48.) 07, p. 652-655

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