SlideShare ist ein Scribd-Unternehmen logo
1 von 19
Downloaden Sie, um offline zu lesen
Endspurt PSD2
Was sich ab September 2019 alles ändern wird
Pressegespräch
Berlin, 3. Juni 2019
©BundesverbanddeutscherBankene.V.
Die Umsetzung der PSD2 befindet sich auf der Zielgeraden …
2
01/16
Direktive
2015/2366
„PSD2“ tritt in
Kraft
01/18
Abschluss
Umsetzung in
nationales
Recht ZAG/BGB
03/18
Veröffentlichung
Technische
Regulierungs-
standards (RTS)
09/19
RTS treten in
Kraft
©BundesverbanddeutscherBankene.V.
1 Kontoschnittstelle für Drittdienstleister
Starke Kundenauthentifizierung2
3
… aber was bedeutet sie eigentlich für Kunden, Banken und
Drittdienstleister?
©BundesverbanddeutscherBankene.V.
Kontoschnittstelle für Drittdienstleister1
4
©BundesverbanddeutscherBankene.V.
5
Kontoinformationsdienst
Zahlungsauslösedienst
Kartenherausgebender Dienst
Welche Arten von Drittdienstleistern gibt es?
©BundesverbanddeutscherBankene.V.
6
 Kreditinstitute müssen Schnittstellen bereitstellen,
über die Drittdienstleister im Auftrag des Kunden auf ihre
Zahlungsverkehrskonten zugreifen können.
 Bankkunden können Drittdienstleister explizit damit
beauftragen, Zahlungen vorzunehmen oder
Kontoinformationen abzurufen (beispielsweise für die
Finanzplanung).
 Hierfür nutzen Kunden ihre gewohnten Online-Banking-
Zugangsdaten.
 Die meisten dieser Services bestehen schon heute, waren
bislang jedoch ungeregelt. Dienstleister unterliegen nun
der Bankenaufsicht.
Welche Anforderungen an die Schnittstelle gibt es?
©BundesverbanddeutscherBankene.V.
14.06.1914.03.19 14.09.19
Sandbox
Testing Go Live
Vorgezogener
Produktions-
betrieb
7
Wo befinden wir uns derzeit bei der Umsetzung?
©BundesverbanddeutscherBankene.V.
8
Fazit zur Kontoschnittstelle für Drittdienste:
 Positiv: Es gibt nun einheitliche rechtliche und technische
Regeln für den Online-Zugriff von Drittdienstleistern.
 Banken ermöglichen Kunden einen sicheren, transparenten und
schnellen Zugang für Drittdienstleister auf ihr Konto.
 Niemand erhält ohne Zustimmung des Kunden Zugriff aufs
Konto (Kunde entscheidet selbst, wem er Zugang ermöglicht).
 Transparenz: Kunde sieht, auf welche Daten zugegriffen wird.
 Drittdienste müssen von BaFin zugelassen und zertifiziert sein.
 Banken fördern Innovationen im Finanzsektor und nutzen
Chancen für neue Angebote.
©BundesverbanddeutscherBankene.V.
Starke Kundenauthentifizierung
 Beim Online-Banking
 Bei Kartenzahlungen
2
9
©BundesverbanddeutscherBankene.V.
10
Wissen
(z. B. PIN)
Besitz
(z. B. SIM-Karte,
Karten-Chip)
Biometrie
(z. B. Fingerabdruck)
Authentifizierungscode
(z.B.TAN,Signatur)
AuthentifizierungaufGrundlagevon
min.zweiunabhängigenElementen
Was bedeutet die Starke Kundenauthentifizierung?
©BundesverbanddeutscherBankene.V.
11
 Kunden müssen zukünftig auch beim Login oder Zugriff
auf sensible Daten eine 2-Faktor-Authentifizierung
nutzen.
 Bei Überweisungen oder Kartenzahlungen sind nur
noch dynamische Verfahren zulässig: Für das Online-
Banking muss die statische iTAN-Liste bis September
ersetzt werden.
 Zugleich existieren Ausnahmen von der Starken
Kundenauthentifizierung: etwa bei Kleinbeträgen oder
kontaktlosen Zahlungen. Diese sind jedoch optional.
Welche Anforderungen gibt es an die Starke Kundenauthentifizierung?
©BundesverbanddeutscherBankene.V.
Online-Zugriff
auf das Konto
 „Log-In“
 Finanz- und Umsatzübersicht
 Kontorundruf (per HBCI)
Auslösung einer
elektronischen
Zahlung
 Online-Überweisung, Daueraufträge,
Terminüberweisung
 hier: iTAN nicht mehr zulässig
Online-Zugriff
auf sensible
Daten
 Kontoverwaltung
 Elektronisches Postfach
12
Welche Veränderungen gibt es im Onlinebanking?
©BundesverbanddeutscherBankene.V.
 2 Faktoren aus den
Bereichen
Wissen/Sein/Besitz
 Diese müssen aus
unterschiedlichen
Bereichen kommen
 Transaktionsbindung
Anforderungen
Anpassung
ChipprofilePOS
13
Was ändert sich bei der Kartenzahlung am POS?
©BundesverbanddeutscherBankene.V.
eCommerce
 2 Faktoren aus den
Bereichen
Wissen/Sein/Besitz
 Diese müssen aus
unterschiedlichen
Bereichen kommen
 Transaktionsbindung
Anforderungen
14
Was ändert sich bei der Kartenzahlung im Internet?
Anpassung
3D Secure
©BundesverbanddeutscherBankene.V.
Art.
11
 Maximal 50 Euro pro Transaktion
 5 Transaktionen oder
 150 Euro
Kontaktloses
Bezahlen
Art.
16
 Maximal 30 Euro pro Transaktion
 Insgesamt 100 Euro oder
 5 Transaktionen
Kleinbetrags-
zahlungen
Art.
14
 Banken können eine Liste anbieten, in der Kunden
vertrauenswürdige Empfänger eintragen können
 Die Listung eines Händlers muss mit starker
Kundenauthentifizierung erfolgen
Vertrauens-
würdige
Empfänger
15
Welche Ausnahmen von der Starken Kundenauthentifizierung
gibt es beispielsweise?
©BundesverbanddeutscherBankene.V.
16
 Kreditkartenzahlungen mit Unterschrift
 Zahlungen per Brief oder über das Telefon
 vom Händler ausgelöste wiederkehrende
Zahlungen (z. B. Abonnements)
 Einsatz der Karte in Nicht-EWR-Land oder
Karteninhaber stammt nicht aus EWR-Land
Und welche Kartenzahlungen sind grundsätzlich nicht
betroffen?
©BundesverbanddeutscherBankene.V.
Anpassung der Bedingungen an
die technischen Vorgaben der RTS
seit Mai: Unterrichtung der Kunden
über die Bedingungs-Änderungen
ab 14. September: Wirksamwerden
der Bedingungs-Änderungen
StarkeKundenauthentifizierung
SorgfaltspflichtenbeiderPSD2-
Schnittstelle
17
Welche vertragsrechtlichen Anpassungen gibt es für die
Kunden?
©BundesverbanddeutscherBankene.V.
18
 Banken bieten ihren Kunden bereits sichere, moderne und
benutzerfreundliche Verfahren zur Authentifizierung.
 Durch die Umsetzung der Starken Kundenauthentifizierung beim
Onlinebanking sollen Risiken (z.B. durch Phishing-Angriffe) weiter
minimiert werden.
 Banken leiten Kunden Schritt für Schritt in alternative TAN-
Verfahren.
 Sicherheit und Komfort: Gesetzliche Vorgaben ermöglichen einige
Ausnahmen, die die Banken für ihre Kunden nutzen können.
 Bei Kreditkartenzahlungen im Internet müssen Handel und
Kreditkartenausgeber entsprechend der neuen Anforderungen ihre
Zahlungsverfahren anpassen.
Fazit: Starke Kundenauthentifizierung
©BundesverbanddeutscherBankene.V.
Autor:
E-Mail:
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit
Bundesverband deutscher Banken
Matthias Lange, Fabian Schuster
matthias.lange@bdb.de, fabian.schuster@bdb.de

Weitere ähnliche Inhalte

Was ist angesagt?

figo Connect Einfuehrung
figo Connect Einfuehrungfigo Connect Einfuehrung
figo Connect Einfuehrung
figo_me
 

Was ist angesagt? (20)

Strategie der Sparkassen-Finanzgruppe bei kontaktlosen Bezahlverfahren und im...
Strategie der Sparkassen-Finanzgruppe bei kontaktlosen Bezahlverfahren und im...Strategie der Sparkassen-Finanzgruppe bei kontaktlosen Bezahlverfahren und im...
Strategie der Sparkassen-Finanzgruppe bei kontaktlosen Bezahlverfahren und im...
 
figo - OFFENE BANKING PLATTFORM - Digital Finance Konferenz
figo - OFFENE BANKING PLATTFORM - Digital Finance Konferenzfigo - OFFENE BANKING PLATTFORM - Digital Finance Konferenz
figo - OFFENE BANKING PLATTFORM - Digital Finance Konferenz
 
Neuer Zahlungsverkehr Schweiz - Migration zu ISO 20022 mit Bosshard & Partner
Neuer Zahlungsverkehr Schweiz - Migration zu ISO 20022 mit Bosshard & PartnerNeuer Zahlungsverkehr Schweiz - Migration zu ISO 20022 mit Bosshard & Partner
Neuer Zahlungsverkehr Schweiz - Migration zu ISO 20022 mit Bosshard & Partner
 
figo als Toolbox für Banken
figo als Toolbox für Bankenfigo als Toolbox für Banken
figo als Toolbox für Banken
 
Payment der Zukunft vor dem Hintergrund von Mobile & Compliance
Payment der Zukunft vor dem Hintergrund von Mobile & CompliancePayment der Zukunft vor dem Hintergrund von Mobile & Compliance
Payment der Zukunft vor dem Hintergrund von Mobile & Compliance
 
Was ist figo? Der Banking Service Provider
Was ist figo? Der Banking Service ProviderWas ist figo? Der Banking Service Provider
Was ist figo? Der Banking Service Provider
 
Sou12 02
Sou12 02Sou12 02
Sou12 02
 
figo Connect Einfuehrung
figo Connect Einfuehrungfigo Connect Einfuehrung
figo Connect Einfuehrung
 
Awesome Banking Jam III
Awesome Banking Jam IIIAwesome Banking Jam III
Awesome Banking Jam III
 
The German FinTech Market
The German FinTech MarketThe German FinTech Market
The German FinTech Market
 
Innovationswellen im Zahlungsverkehr
Innovationswellen im ZahlungsverkehrInnovationswellen im Zahlungsverkehr
Innovationswellen im Zahlungsverkehr
 
Der Treasurer: Mandatsfrage belastet Onlinehändler
Der Treasurer: Mandatsfrage belastet OnlinehändlerDer Treasurer: Mandatsfrage belastet Onlinehändler
Der Treasurer: Mandatsfrage belastet Onlinehändler
 
Paydirekt - Ein kurzer Walkthrough
Paydirekt - Ein kurzer WalkthroughPaydirekt - Ein kurzer Walkthrough
Paydirekt - Ein kurzer Walkthrough
 
Ing. Stefan Hofer, MBA (A-Trust)
Ing. Stefan Hofer, MBA (A-Trust)Ing. Stefan Hofer, MBA (A-Trust)
Ing. Stefan Hofer, MBA (A-Trust)
 
Wie Banking Banken neu definiert - 
Banking ist Alltag, Banken sind es nicht!
Wie Banking Banken neu definiert - 
Banking ist Alltag, Banken sind es nicht!Wie Banking Banken neu definiert - 
Banking ist Alltag, Banken sind es nicht!
Wie Banking Banken neu definiert - 
Banking ist Alltag, Banken sind es nicht!
 
Digital transformation of card payments - About SwissWallet
Digital transformation of card payments - About SwissWallet Digital transformation of card payments - About SwissWallet
Digital transformation of card payments - About SwissWallet
 
Die Zukunft des mobilen Bezahlens
Die Zukunft des mobilen BezahlensDie Zukunft des mobilen Bezahlens
Die Zukunft des mobilen Bezahlens
 
Die Bank als Plattform oder was von Banken über bleibt
Die Bank als Plattform oder was von Banken über bleibtDie Bank als Plattform oder was von Banken über bleibt
Die Bank als Plattform oder was von Banken über bleibt
 
Präsentation SEPA - Stand 19.9.2013
Präsentation SEPA - Stand 19.9.2013Präsentation SEPA - Stand 19.9.2013
Präsentation SEPA - Stand 19.9.2013
 
FinTech StartUp des Jahres 2015
FinTech StartUp des Jahres 2015FinTech StartUp des Jahres 2015
FinTech StartUp des Jahres 2015
 

Ähnlich wie Zahlungsverkehr - Endspurt PSD2

“Fintech”: Neuordnung der Finanzbranche durch Digitalisierung
“Fintech”: Neuordnung der Finanzbranche durch Digitalisierung“Fintech”: Neuordnung der Finanzbranche durch Digitalisierung
“Fintech”: Neuordnung der Finanzbranche durch Digitalisierung
Alexis Eisenhofer
 

Ähnlich wie Zahlungsverkehr - Endspurt PSD2 (20)

Wie sicher sind Online-Zahlungen?
Wie sicher sind Online-Zahlungen?Wie sicher sind Online-Zahlungen?
Wie sicher sind Online-Zahlungen?
 
Between the Towers - 7 Minuten Pitch figo
Between the Towers - 7 Minuten Pitch figoBetween the Towers - 7 Minuten Pitch figo
Between the Towers - 7 Minuten Pitch figo
 
Next Generation Financial Services: Die Zukunft des Online-Bankings und die R...
Next Generation Financial Services: Die Zukunft des Online-Bankings und die R...Next Generation Financial Services: Die Zukunft des Online-Bankings und die R...
Next Generation Financial Services: Die Zukunft des Online-Bankings und die R...
 
SwissWallet - Die digitale Währung heisst Vertrauen
SwissWallet - Die digitale Währung heisst Vertrauen SwissWallet - Die digitale Währung heisst Vertrauen
SwissWallet - Die digitale Währung heisst Vertrauen
 
Digital Finance - Die nächste Runde im Rennen um die Kunden ist eingeläutet
Digital Finance - Die nächste Runde im Rennen um die Kunden ist eingeläutetDigital Finance - Die nächste Runde im Rennen um die Kunden ist eingeläutet
Digital Finance - Die nächste Runde im Rennen um die Kunden ist eingeläutet
 
Whitepaper Banking
Whitepaper BankingWhitepaper Banking
Whitepaper Banking
 
Auswirkungen von Mobile auf Kreditkarten
Auswirkungen von Mobile auf KreditkartenAuswirkungen von Mobile auf Kreditkarten
Auswirkungen von Mobile auf Kreditkarten
 
figo auf der BIT 2015 Retail Banking, Private Banking und Zahlungsverkehr
figo auf der BIT 2015 Retail Banking, Private Banking und Zahlungsverkehrfigo auf der BIT 2015 Retail Banking, Private Banking und Zahlungsverkehr
figo auf der BIT 2015 Retail Banking, Private Banking und Zahlungsverkehr
 
M Payment zusammenfassung
M Payment   zusammenfassungM Payment   zusammenfassung
M Payment zusammenfassung
 
Ohne schufa-report
Ohne schufa-reportOhne schufa-report
Ohne schufa-report
 
Die Einführung von SEPA im Detail - August 2013
Die Einführung von SEPA im Detail - August 2013Die Einführung von SEPA im Detail - August 2013
Die Einführung von SEPA im Detail - August 2013
 
Die Einführung von SEPA - leicht verständlich und übersichtlich
Die Einführung von SEPA - leicht verständlich und übersichtlichDie Einführung von SEPA - leicht verständlich und übersichtlich
Die Einführung von SEPA - leicht verständlich und übersichtlich
 
Digital Credit Management
Digital Credit ManagementDigital Credit Management
Digital Credit Management
 
Rolle der Banken im Banking der Zukunft. figo GmbH
Rolle der Banken im Banking der Zukunft. figo GmbHRolle der Banken im Banking der Zukunft. figo GmbH
Rolle der Banken im Banking der Zukunft. figo GmbH
 
Anwalt in Vietnam Oliver Massmann Bankensystem Modernisierung Was getan werde...
Anwalt in Vietnam Oliver Massmann Bankensystem Modernisierung Was getan werde...Anwalt in Vietnam Oliver Massmann Bankensystem Modernisierung Was getan werde...
Anwalt in Vietnam Oliver Massmann Bankensystem Modernisierung Was getan werde...
 
Bezahlen und Banking heute und in der Zukunft
Bezahlen und Banking heute und in der Zukunft Bezahlen und Banking heute und in der Zukunft
Bezahlen und Banking heute und in der Zukunft
 
“Fintech”: Neuordnung der Finanzbranche durch Digitalisierung
“Fintech”: Neuordnung der Finanzbranche durch Digitalisierung“Fintech”: Neuordnung der Finanzbranche durch Digitalisierung
“Fintech”: Neuordnung der Finanzbranche durch Digitalisierung
 
Treasury Forum 2014
Treasury Forum 2014Treasury Forum 2014
Treasury Forum 2014
 
Onlinebanking: Ab dem 14. September verschwindet das iTan-Verfahren
Onlinebanking: Ab dem 14. September verschwindet das iTan-VerfahrenOnlinebanking: Ab dem 14. September verschwindet das iTan-Verfahren
Onlinebanking: Ab dem 14. September verschwindet das iTan-Verfahren
 
Mag.a Patrizia D’Acerno (BMDW)
Mag.a Patrizia D’Acerno (BMDW)Mag.a Patrizia D’Acerno (BMDW)
Mag.a Patrizia D’Acerno (BMDW)
 

Mehr von Bankenverband

Mehr von Bankenverband (20)

Umfrage: Online- und Mobile Banking 2024
Umfrage:  Online- und Mobile Banking 2024Umfrage:  Online- und Mobile Banking 2024
Umfrage: Online- und Mobile Banking 2024
 
Female Finance 2024- Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des ...
Female Finance 2024- Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des ...Female Finance 2024- Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des ...
Female Finance 2024- Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des ...
 
Geldanlage 2023/24; Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage
Geldanlage 2023/24; Ergebnisse einer repräsentativen UmfrageGeldanlage 2023/24; Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage
Geldanlage 2023/24; Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage
 
Geldanlage 2023-24; Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage
Geldanlage 2023-24; Ergebnisse einer repräsentativen UmfrageGeldanlage 2023-24; Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage
Geldanlage 2023-24; Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage
 
Meinungsumfrage: Wirtschaftsstandort im Stresstest
Meinungsumfrage: Wirtschaftsstandort im StresstestMeinungsumfrage: Wirtschaftsstandort im Stresstest
Meinungsumfrage: Wirtschaftsstandort im Stresstest
 
Nachhaltige Geldanlage 2023 - Wissen und Engagement der Deutschen
Nachhaltige Geldanlage 2023 - Wissen und Engagement der DeutschenNachhaltige Geldanlage 2023 - Wissen und Engagement der Deutschen
Nachhaltige Geldanlage 2023 - Wissen und Engagement der Deutschen
 
Sustainable Finance Heatmap
Sustainable Finance HeatmapSustainable Finance Heatmap
Sustainable Finance Heatmap
 
Kenntnis und Einstellungen zum „Digitalen Euro“
Kenntnis und Einstellungen zum „Digitalen Euro“Kenntnis und Einstellungen zum „Digitalen Euro“
Kenntnis und Einstellungen zum „Digitalen Euro“
 
Konjunkturprognose der privaten Banken März 2023
Konjunkturprognose der privaten Banken März 2023Konjunkturprognose der privaten Banken März 2023
Konjunkturprognose der privaten Banken März 2023
 
Umfrage Herausforderung Altersvorsorge
Umfrage Herausforderung AltersvorsorgeUmfrage Herausforderung Altersvorsorge
Umfrage Herausforderung Altersvorsorge
 
Female Finance 2023
Female Finance 2023Female Finance 2023
Female Finance 2023
 
Geldanlage 2022/2023:Jahresrückblick und Trends
Geldanlage 2022/2023:Jahresrückblick und TrendsGeldanlage 2022/2023:Jahresrückblick und Trends
Geldanlage 2022/2023:Jahresrückblick und Trends
 
Altersvorsorge und finanzielle Absicherung im Alter
Altersvorsorge und finanzielle Absicherung im AlterAltersvorsorge und finanzielle Absicherung im Alter
Altersvorsorge und finanzielle Absicherung im Alter
 
2022-11-24 Indikatoren zur Risikolage.pptx
2022-11-24 Indikatoren zur Risikolage.pptx2022-11-24 Indikatoren zur Risikolage.pptx
2022-11-24 Indikatoren zur Risikolage.pptx
 
Bankkundenzufriedenheit
BankkundenzufriedenheitBankkundenzufriedenheit
Bankkundenzufriedenheit
 
Online- und Mobile Banking - Zugangswege zur Bank
Online- und Mobile Banking - Zugangswege zur BankOnline- und Mobile Banking - Zugangswege zur Bank
Online- und Mobile Banking - Zugangswege zur Bank
 
Konjunkturausblick der privaten Banken Herbst 2022
Konjunkturausblick der privaten Banken Herbst 2022Konjunkturausblick der privaten Banken Herbst 2022
Konjunkturausblick der privaten Banken Herbst 2022
 
Finanzwissen der Deutschen
Finanzwissen der DeutschenFinanzwissen der Deutschen
Finanzwissen der Deutschen
 
Inflation: Betroffenheit und Sparverhalten der Deutschen
Inflation: Betroffenheit und Sparverhalten der Deutschen Inflation: Betroffenheit und Sparverhalten der Deutschen
Inflation: Betroffenheit und Sparverhalten der Deutschen
 
Klimarisiken/EZB Klimastresstest Pressegespräch
Klimarisiken/EZB Klimastresstest PressegesprächKlimarisiken/EZB Klimastresstest Pressegespräch
Klimarisiken/EZB Klimastresstest Pressegespräch
 

Zahlungsverkehr - Endspurt PSD2

  • 1. Endspurt PSD2 Was sich ab September 2019 alles ändern wird Pressegespräch Berlin, 3. Juni 2019
  • 2. ©BundesverbanddeutscherBankene.V. Die Umsetzung der PSD2 befindet sich auf der Zielgeraden … 2 01/16 Direktive 2015/2366 „PSD2“ tritt in Kraft 01/18 Abschluss Umsetzung in nationales Recht ZAG/BGB 03/18 Veröffentlichung Technische Regulierungs- standards (RTS) 09/19 RTS treten in Kraft
  • 3. ©BundesverbanddeutscherBankene.V. 1 Kontoschnittstelle für Drittdienstleister Starke Kundenauthentifizierung2 3 … aber was bedeutet sie eigentlich für Kunden, Banken und Drittdienstleister?
  • 6. ©BundesverbanddeutscherBankene.V. 6  Kreditinstitute müssen Schnittstellen bereitstellen, über die Drittdienstleister im Auftrag des Kunden auf ihre Zahlungsverkehrskonten zugreifen können.  Bankkunden können Drittdienstleister explizit damit beauftragen, Zahlungen vorzunehmen oder Kontoinformationen abzurufen (beispielsweise für die Finanzplanung).  Hierfür nutzen Kunden ihre gewohnten Online-Banking- Zugangsdaten.  Die meisten dieser Services bestehen schon heute, waren bislang jedoch ungeregelt. Dienstleister unterliegen nun der Bankenaufsicht. Welche Anforderungen an die Schnittstelle gibt es?
  • 7. ©BundesverbanddeutscherBankene.V. 14.06.1914.03.19 14.09.19 Sandbox Testing Go Live Vorgezogener Produktions- betrieb 7 Wo befinden wir uns derzeit bei der Umsetzung?
  • 8. ©BundesverbanddeutscherBankene.V. 8 Fazit zur Kontoschnittstelle für Drittdienste:  Positiv: Es gibt nun einheitliche rechtliche und technische Regeln für den Online-Zugriff von Drittdienstleistern.  Banken ermöglichen Kunden einen sicheren, transparenten und schnellen Zugang für Drittdienstleister auf ihr Konto.  Niemand erhält ohne Zustimmung des Kunden Zugriff aufs Konto (Kunde entscheidet selbst, wem er Zugang ermöglicht).  Transparenz: Kunde sieht, auf welche Daten zugegriffen wird.  Drittdienste müssen von BaFin zugelassen und zertifiziert sein.  Banken fördern Innovationen im Finanzsektor und nutzen Chancen für neue Angebote.
  • 10. ©BundesverbanddeutscherBankene.V. 10 Wissen (z. B. PIN) Besitz (z. B. SIM-Karte, Karten-Chip) Biometrie (z. B. Fingerabdruck) Authentifizierungscode (z.B.TAN,Signatur) AuthentifizierungaufGrundlagevon min.zweiunabhängigenElementen Was bedeutet die Starke Kundenauthentifizierung?
  • 11. ©BundesverbanddeutscherBankene.V. 11  Kunden müssen zukünftig auch beim Login oder Zugriff auf sensible Daten eine 2-Faktor-Authentifizierung nutzen.  Bei Überweisungen oder Kartenzahlungen sind nur noch dynamische Verfahren zulässig: Für das Online- Banking muss die statische iTAN-Liste bis September ersetzt werden.  Zugleich existieren Ausnahmen von der Starken Kundenauthentifizierung: etwa bei Kleinbeträgen oder kontaktlosen Zahlungen. Diese sind jedoch optional. Welche Anforderungen gibt es an die Starke Kundenauthentifizierung?
  • 12. ©BundesverbanddeutscherBankene.V. Online-Zugriff auf das Konto  „Log-In“  Finanz- und Umsatzübersicht  Kontorundruf (per HBCI) Auslösung einer elektronischen Zahlung  Online-Überweisung, Daueraufträge, Terminüberweisung  hier: iTAN nicht mehr zulässig Online-Zugriff auf sensible Daten  Kontoverwaltung  Elektronisches Postfach 12 Welche Veränderungen gibt es im Onlinebanking?
  • 13. ©BundesverbanddeutscherBankene.V.  2 Faktoren aus den Bereichen Wissen/Sein/Besitz  Diese müssen aus unterschiedlichen Bereichen kommen  Transaktionsbindung Anforderungen Anpassung ChipprofilePOS 13 Was ändert sich bei der Kartenzahlung am POS?
  • 14. ©BundesverbanddeutscherBankene.V. eCommerce  2 Faktoren aus den Bereichen Wissen/Sein/Besitz  Diese müssen aus unterschiedlichen Bereichen kommen  Transaktionsbindung Anforderungen 14 Was ändert sich bei der Kartenzahlung im Internet? Anpassung 3D Secure
  • 15. ©BundesverbanddeutscherBankene.V. Art. 11  Maximal 50 Euro pro Transaktion  5 Transaktionen oder  150 Euro Kontaktloses Bezahlen Art. 16  Maximal 30 Euro pro Transaktion  Insgesamt 100 Euro oder  5 Transaktionen Kleinbetrags- zahlungen Art. 14  Banken können eine Liste anbieten, in der Kunden vertrauenswürdige Empfänger eintragen können  Die Listung eines Händlers muss mit starker Kundenauthentifizierung erfolgen Vertrauens- würdige Empfänger 15 Welche Ausnahmen von der Starken Kundenauthentifizierung gibt es beispielsweise?
  • 16. ©BundesverbanddeutscherBankene.V. 16  Kreditkartenzahlungen mit Unterschrift  Zahlungen per Brief oder über das Telefon  vom Händler ausgelöste wiederkehrende Zahlungen (z. B. Abonnements)  Einsatz der Karte in Nicht-EWR-Land oder Karteninhaber stammt nicht aus EWR-Land Und welche Kartenzahlungen sind grundsätzlich nicht betroffen?
  • 17. ©BundesverbanddeutscherBankene.V. Anpassung der Bedingungen an die technischen Vorgaben der RTS seit Mai: Unterrichtung der Kunden über die Bedingungs-Änderungen ab 14. September: Wirksamwerden der Bedingungs-Änderungen StarkeKundenauthentifizierung SorgfaltspflichtenbeiderPSD2- Schnittstelle 17 Welche vertragsrechtlichen Anpassungen gibt es für die Kunden?
  • 18. ©BundesverbanddeutscherBankene.V. 18  Banken bieten ihren Kunden bereits sichere, moderne und benutzerfreundliche Verfahren zur Authentifizierung.  Durch die Umsetzung der Starken Kundenauthentifizierung beim Onlinebanking sollen Risiken (z.B. durch Phishing-Angriffe) weiter minimiert werden.  Banken leiten Kunden Schritt für Schritt in alternative TAN- Verfahren.  Sicherheit und Komfort: Gesetzliche Vorgaben ermöglichen einige Ausnahmen, die die Banken für ihre Kunden nutzen können.  Bei Kreditkartenzahlungen im Internet müssen Handel und Kreditkartenausgeber entsprechend der neuen Anforderungen ihre Zahlungsverfahren anpassen. Fazit: Starke Kundenauthentifizierung
  • 19. ©BundesverbanddeutscherBankene.V. Autor: E-Mail: Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit Bundesverband deutscher Banken Matthias Lange, Fabian Schuster matthias.lange@bdb.de, fabian.schuster@bdb.de