Kooperation von Unternehmen und Hochschulen:Strategisches Lobbying in GroßunternehmenDr. Ingo Dahm, International Academic...
Basisprinzipien Tausch und Handel: Wesensmerkmale von Zivilisation Vernetzung: Garant Fortpflanzung von Wissen (und mehr...
Handel ist Basis für Innovation.Handel führt zu Spezialisierung - Spezialisierung stimuliert den Handel.                  ...
Das Ricardo Modell                20 min                                        10 min                30 min              ...
Intelligenz & Eliten  Dein IQ istIRRELEVANT!                       öffentlich   Dr. Ingo Dahm   10.08.2010   5
Basisprinzipien Tausch und Handel: Wesensmerkmale von Zivilisation Vernetzung: Weitergabe von Wissen (und mehr!) Arroga...
Denken & HandelnElektrische Schaltimpulse von Nervenzellen                                             öffentlich   Dr. In...
Das Geheimnis der SpiegelneuronenGiacomo Rizzolatti (Universität Parma, Italien)Rasen mähen – motorisches Befehlsneuron fe...
Spiegelneuronen und VernetzungMehr als nur Austausch von Information  Imitation erfordert Beobachtung   Spiegelung von Akt...
Struktur von Sozialen NetzenEmpathie für Emotionen
Basisprinzipien Tausch und Handel: Wesensmerkmale von Zivilisation Vernetzung: Garant Fortpflanzung von Wissen (und mehr...
Beziehungstypologien zwischenWissenschaft & Wirtschaft Abgrenzendes          Autistische     Transaktionale   Partnerschaf...
Ansprechpartner an HochschulenScheitert Beziehung zum Gatekeeper, scheitert das NetzwerkZielgruppe                        ...
Basisprinzipien Tausch und Handel: Wesensmerkmale von Zivilisation Vernetzung: Garant Fortpflanzung von Wissen (und mehr...
Darstellung von Motivation/VisionBeispiel: BDA-Leitbild der „Hochschule der Zukunft“                             Hochschul...
Echtes Interesse am Erfolg der PartnerAbstimmen eigener Ziele an Erfolgsparametern des Gegenübers                         ...
Eigene Erfolgsparadigmen benennenEhrliche A-Priori-Kommunikation „Wie messen wir Erfolg?“1                                ...
   Interesse am Unternehmen statt an dessen Geld & Ressourcen   Netzwerke aktiv gestalten um Gatekeeper zu werden   Ged...
www.die-neue-telekom.deingo.dahm@telekom.de                             Dr. Ingo Dahm   06.08.2010   19
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Strategisches Lobbying

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  • Willkommen. Lobbyismus, das ist die Präsentation von Gedanken, Ideen und Meinungen. Funktionsweise im Folgenden erläutern.
  • Vier Basisprinzipien. Warum ist Austausch von Ideen und Meinungen so wichtig? Wer tauscht mit wem? Wenn wir Ideen tauschen, tauschen wir noch viel mehr Wer sein Netzwerk nicht pflegt ist zum Misserfolg verdammt Was braucht es, um erfolgreiche Lobbyarbeit zu meistern?
  • 23.11.2009 – streng vertraulich, vertraulich, intern, öffentlich– Autor / Thema der Präsentation Handel ist Kultur! Zwei Hunde würden niemals einen Knochen miteinander tauschen Aber Menschen! trade is 10x older than farming (seit 100.000 Jahren handel) Welche Güter und Ideen lohnen einen Tausch?
  • 23.11.2009 – streng vertraulich, vertraulich, intern, öffentlich– Autor / Thema der Präsentation Antwort: Es lohnt immer! Ricardo: Zustandekommen von Außenhandel zwischen Ländern (1817) Es kommt dabei nicht (nur) auf Gesamtqualität der Güter an! Austausch ist auch zwischen ungleichen Partnern sinnvoll Beispiel: ich bereite einen salat langsamer als meine Frau zu und schreibe texte auch viel langsamer Wenn sie zwei texte schreibt und ich zwei schüsseln salat schneide (Spezialisierung) und wir beide tauschen… … spart jeder 10min! HINWEIS: Auch wenn IT-Studierende und Ingenieure ohne Hilfe des Career Centers einen Job finden – sie sollten sie nicht ignorieren The more you do this… the more true it is going to be
  • Das ist eine Grundregel für die Kooperation und gilt auch für das Zusammenspiel bei Menschen Es braucht keine Übermacht, keine Eliten, die alles a priori überblicken, Entscheidend ist einzig das Miteinander Rekombination von Ideen, Mutation, Auslese --- klassische Vererbungslehre und hilft unserer Gesellschaft sich zu entwickeln 23.11.2009 – streng vertraulich, vertraulich, intern, öffentlich– Autor / Thema der Präsentation
  • (2) Was und wie wird getauscht?
  • 10 Mrd. Neuronen (milchstrasse 10 Mrd. sterne) jedes 1000 – 10k Kontakte Mehr Permutationen und Kombinationen von Hirnaktivität als Elementarteilchen im Universum Durch Elektroden: Aktivitäten der Neuronen messen = „Nervenzellen belauschen“ In den Frontallappen gibt es Spiegelneuronen – sie sind das Geheimnis warum wir mehr tauschen als nur Worte! 23.11.2009 – streng vertraulich, vertraulich, intern, öffentlich– Autor / Thema der Präsentation
  • Rizolati fand heraus: Wenn ich einer Person zusehe, wie diese etwas aktiv tut, dann feuern die gleichen Neuronen bei mir, die auch feuern würden, wenn ich dies selbst tun würde. Ich habe also ein neuron, das feuert, wenn ich das iPad nutze UND welches auch feuert, wenn ich zuschaue, wie einer sein iPad nutzt Erstaunlich, weil das neuron ohne mein bewusstes zutun einen fremden standpunkt annimmt – Simulation virtueller realität Bedeutung: Immitation und Emulation Denn um komplexe handlungen zu emulieren, muss ich den standpunkt der anderen person einnehmen können 23.11.2009 – streng vertraulich, vertraulich, intern, öffentlich– Autor / Thema der Präsentation
  • Sehe ich zu, wie jmd. berührt wird, feuern meine Neuronen, die auch feuerten, wenn ich berührt würde. Ich fühle mit der Person, aber spüre nicht die Berührung! Wenn ich aber keinen Arm habe, oder dieser betäubt ist, feuern keine Rezeptoren und ich FÜHLE buchstäblich die Berührung! Beispiel: Phantomschmerz Eisbär braucht 1000 Generationen, um seinen Pelz zu entwickeln. Kind beobachtet Vater, wie der Bär tötet, Fell um Körper schlingt und lernt instinktiv was 1000 Eisbärenleben dauerte. Diesen „Lamarkismus“, das „Vererben“ erworbener Eigenschaften nennen wir Kultur und Basis der Zivilisation. Der Witwer Effekt (Nicholas Christakis): Emotion ist ansteckend. 23.11.2009 – streng vertraulich, vertraulich, intern, öffentlich– Autor / Thema der Präsentation
  • Christakis (Griechischer Arzt) zeigte, dass in Netzwerken Emotionen weitergegeben werden: Lachen, Trauer, Schmerz… sind ansteckend wegen der Spiegelneuronen! WEN stecken meine Ideen & Emotionen an? 46% der Varianz der Anzahl der Freunde ist genetisch (schüchtern vs. extrovertiert) 47% der Chance ob Freunde sich untereinander kennen hängt an ihren Genen. Ob du in Mitte oder Rand des Netzes stehst ist VERERBBAR!! Wer wären Sie gern wenn Vogelgrippe ausbricht? Wenn sie am neuesten Flurfunk interessiert sind? ABER: Durch digitale soziale netze, eigenes Bewusstsein kann man SEIN Netz konstruieren & anpassen.
  • (3) Mit wem kann ich überhaupt in den Austausch treten?
  • Sichtweise auf Career Center aus Unternehmenssicht: Wer kein Interesse hat und Augen verschließt, wird nicht lernen und nicht transformieren
  • Gebilde meiner Ansprechpartner ist hochgradig komplex. Schlüsselfunktion haben Gatekeeper – Netzwerker an Schlüsselpositionen
  • (4) Wie gestalte ich erfolgreichen Austausch?
  • 23.11.2009 – streng vertraulich, vertraulich, intern, öffentlich– Autor / Thema der Präsentation Menschen brauchen einen Grund. Der sollte logisch fassbar, nachvollziehbar und einfach zu verstehen sein.
  • Verbinden der eigenen Motivation mit den Zielen des Partners
  • Transparenz in der Kommunikation in die Erfolgsbewertung übertragen. Nachhaltigkeit erhöht Transparenz und steigert Vertrauen
  • 23.11.2009 – streng vertraulich, vertraulich, intern, öffentlich– Autor / Thema der Präsentation
  • Strategisches Lobbying

    1. 1. Kooperation von Unternehmen und Hochschulen:Strategisches Lobbying in GroßunternehmenDr. Ingo Dahm, International Academic Relations, Deutsche Telekom AG7. Jahrestagung Career Service Netzwerk Deutschland e.V. – Berlin, 15. März 2012 Dr. Ingo Dahm 06.08.2010 1
    2. 2. Basisprinzipien Tausch und Handel: Wesensmerkmale von Zivilisation Vernetzung: Garant Fortpflanzung von Wissen (und mehr) Arroganz & Ignoranz: Barrieren für gesellschaftlichen Erfolg Transparenz: Basisvoraussetzung für Partnerschaft & Vertrauen
    3. 3. Handel ist Basis für Innovation.Handel führt zu Spezialisierung - Spezialisierung stimuliert den Handel. öffentlich Dr. Ingo Dahm 10.08.2010 3
    4. 4. Das Ricardo Modell 20 min 10 min 30 min 40 min 20 min 60 min öffentlich Dr. Ingo Dahm 10.08.2010 4
    5. 5. Intelligenz & Eliten Dein IQ istIRRELEVANT! öffentlich Dr. Ingo Dahm 10.08.2010 5
    6. 6. Basisprinzipien Tausch und Handel: Wesensmerkmale von Zivilisation Vernetzung: Weitergabe von Wissen (und mehr!) Arroganz & Ignoranz: Barrieren für gesellschaftlichen Erfolg Transparenz: Basisvoraussetzung für Partnerschaft & Vertrauen
    7. 7. Denken & HandelnElektrische Schaltimpulse von Nervenzellen öffentlich Dr. Ingo Dahm 10.08.2010 7
    8. 8. Das Geheimnis der SpiegelneuronenGiacomo Rizzolatti (Universität Parma, Italien)Rasen mähen – motorisches Befehlsneuron feuert Rizzolatti: Teilmenge von Neuronen feuert bereitsiPad nutzen – andere Neuronen feueren wenn ich jemandem zusehe, wie er eine Handlung(bekannt seit über 50 Jahren) ausübt! Der Aktive Der Beobachter öffentlich Dr. Ingo Dahm 10.08.2010 8
    9. 9. Spiegelneuronen und VernetzungMehr als nur Austausch von Information Imitation erfordert Beobachtung Spiegelung von Aktion & Emotion Beschleunigung der Evolution Weitergabe von Wissen & mehr öffentlich Dr. Ingo Dahm 10.08.2010 9
    10. 10. Struktur von Sozialen NetzenEmpathie für Emotionen
    11. 11. Basisprinzipien Tausch und Handel: Wesensmerkmale von Zivilisation Vernetzung: Garant Fortpflanzung von Wissen (und mehr) Arroganz & Ignoranz: Barrieren für gesellschaftlichen Erfolg Transparenz: Basisvoraussetzung für Partnerschaft & Vertrauen
    12. 12. Beziehungstypologien zwischenWissenschaft & Wirtschaft Abgrenzendes Autistische Transaktionale PartnerschaftlichesAufeinandertreffen Nicht-Beziehung Beziehung Verhältnis
    13. 13. Ansprechpartner an HochschulenScheitert Beziehung zum Gatekeeper, scheitert das NetzwerkZielgruppe 1 2 3 4 5 1Career Service der Hochschule ■ ■ ■ Innovationen für künftige ProdukteHochschuldidaktisches Zentrum (HDZ) ■Hochschulmarketing ■ ■ ■ 2 Rekrutierung vonHochschulpresse ■ ■ ■ ■ hochqualifiziertem PersonalHochschulrechenzentrum, CIO ■ ■Institutsleiter ■ ■ 3 Aus- und Weiterbildung vonLehrbeauftragte ■ ■ Fach- und FührungskräftenPolitiker (insb. Bildung & Forschung) ■ ■Präsidialebene (Rektor, Präsident, Hochschulrat, Kanzler) ■ ■ 4 Markenbildung und ImageProfessoren ehemalige FH ■ ■ ■Professoren in Beratungstätigkeit ■ ■Professoren Universitäten ■ ■ ■ ■ 5 Impulse für NeugeschäftPromovierende ■ ■Studiendekane, Studienkomissionen etc. ■ ■ unmittelbarer AnsprechpartnerStudierende ■ ■ ■ ■ ■ ■ mittelbarer AnsprechpartnerWiss. Mittelbau ■ ■ kein Stakeholder
    14. 14. Basisprinzipien Tausch und Handel: Wesensmerkmale von Zivilisation Vernetzung: Garant Fortpflanzung von Wissen (und mehr) Arroganz & Ignoranz: Barrieren für gesellschaftlichen Erfolg Transparenz: Basisvoraussetzung für Partnerschaft & Vertrauen
    15. 15. Darstellung von Motivation/VisionBeispiel: BDA-Leitbild der „Hochschule der Zukunft“ Hochschule der Zukunft Autonomie Profilierung Wettbewerb Kooperation Grundsatz 1 Grundsatz 2 Grundsatz 3 Grundsatz 4 Bologna–Reform als Fundament Soziale Durchlässigkeit und Anerkennung beruflicher Qualifikation intern Team Bildungspolitik, HsL-Wks HfTL 2010 16.09.2010 15
    16. 16. Echtes Interesse am Erfolg der PartnerAbstimmen eigener Ziele an Erfolgsparametern des Gegenübers Alle Innovation Nobelpreise Talente Größte Bildung Absolventen im Abo Hochschule Bekannter Unendlich berühmt alsMarke das MIT Geschäft Drittmittel intern Team Bildungspolitik, HsL-Wks HfTL 2010 16.09.2010 16
    17. 17. Eigene Erfolgsparadigmen benennenEhrliche A-Priori-Kommunikation „Wie messen wir Erfolg?“1 2 3 Innovationen für Rekrutierung von Akad. Aus- und Weiterbildung künftige Produkte hochqualifiziertem Personal von Fach- und Führungskräften • Einflussnahme auf die Forschung und • Rekrutierung und Qualifizierung von • Impulsgeber für „bedarfsgerechte“ Lehre exklusiver Zugang zu Intellectual Property Hochschulabsolventen auf Basis (z.B. berufsbegleitende Studiengänge) Rights (Patente…) qualitativer Personalplanung abgeleitet aus QDP/TWM • Produktentwicklungen, Feldstudien & • Implementieren von OGE („One Global Tests Employer“) • Know-How Transfer in den Konzern (z.B. • Erstellen von Gutachten & Studien • Auswahl von Top-Talenten durch LEP)4 Markenbildung und 5 Impulse für Neugeschäft Image und Marktentwicklung Verbesserung der • Positionierung als Unternehmen mit • Erstellen von Fallstudien und Wettbewerbsfähigkeit hoher Wissenschaftsorientierung und als Referenzimplementierungen • Attraktive Produkte mit hohem Förderer von gesellschaftlich wichtigen • Stärkung des Netzwerkes im Innovationsgrad Projekten Hochschulmarkt um neue Vertriebswege • Beste Absolventen zu erschließen • Darstellung des hohen Innovationsgrades • Abstrahlwirkung auf Endkundengeschäft, • Businessgerechte Skills der Belegschaft unserer Produkte & Services insb. Segment „Studierende“ (z.B. mehr • Gutes Image bei einflussreicher Absatz von iPhone unter Studierenden) Zielgruppe & künftigen Entscheidern • Wachstum und florierendes Geschäft
    18. 18.  Interesse am Unternehmen statt an dessen Geld & Ressourcen Netzwerke aktiv gestalten um Gatekeeper zu werden Geduld und Glaube an „organisches Wachstum“ einer Beziehung Transparenz in Darstellung der eigenen Ziele Interesse am Unternehmen statt an dessen Geld & Ressourcen Volle Konzentration auf eigenes Profil und Kernkompetenzen Querdenken und ernsthafte Kooperation mit anderen Hochschulen Interesse am Unternehmen statt an dessen Geld & Ressourcen 18 38
    19. 19. www.die-neue-telekom.deingo.dahm@telekom.de Dr. Ingo Dahm 06.08.2010 19

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