Management Secrets

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Teuflisch gute Managementfehler - und wie man sie erfolgreich anwendet.

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  1. 1. Manager MärchenTeuflisch gute Managementfehler - und wie man sie richtig anwendet.Dr. Ingo Dahm, Deutsche Telekom AG öffentlich Dr. Ingo Dahm 10.08.2010 1
  2. 2. Exzesse prägen Managementbild – Doch Ursachengehen tiefer.
  3. 3. Ein Hacker macht ei-nen Fehler nur einmal
  4. 4. Ein Hacker macht ei-nen Fehler nur einmalaus Versehen
  5. 5. Wachstum ist gut für die Investorenund damit für mein Unternehmen! öffentlich Dr. Ingo Dahm 10.08.2010 5
  6. 6. Der mathematische Lügendetektor t ) 2N0 = N 0 (1+p t 2 = (1+p) l o g (1 + P )( 2 ) = t p) =t l o g 10 ( 2 ) / l o g 10 ( 1 + p) t= 0 , 3 / l o g 10 ( 1 + 3%  23; 5%  14; 7%  10; 10%  7; 20%  3,5 Zins/Wachstum [%]  Verdopplung [Jahre]
  7. 7. Wert eines Goldesel, der jedes Jahr 1000 Taler scheißt … 50.000 x 2% Zins = 1000 EUR 20.000 x 5% Zins = 1000 EUR Je mehr Wachstum ich erziele, desto höhere Verzinsung,o geringer ist der für Substanz zu zahlende Betrag (MA, PM, Ressou
  8. 8. Alles passt in eine Schublade. öffentlich Dr. Ingo Dahm 10.08.2010 8
  9. 9. Performance folgt einer Gauss-Kurve.10 Prozent „good attrition“ sind gesund. öffentlich Dr. Ingo Dahm 10.08.2010 10
  10. 10. Das Ricardo Modell (Außenhandelskonzept 1817) 20 min 10 min 30 min 40 min 20 min 60 min öffentlich Dr. Ingo Dahm 10.08.2010 11
  11. 11.       Wenn ich die „Schlechtesten“ 10% in den freien Markt abgebe (wie all meine Konkurrenten), woher nehme ich die Hoffnung, dass die neuenArbeitskräfte talentierter sind, die ich von genau diesem Markt einstelle?
  12. 12. Akademische Ausbildung dient vorAllem der Wissenschaft öffentlich Dr. Ingo Dahm 10.08.2010 13
  13. 13. Wissenschafts- vs. Managementkarriere. 160.000 Studierende der Betriebswirtschaftslehre 30.000 Absolventen der Betriebswirtschaftslehre pro Jahr 5% 95% Praxis (inkl. Management) Wissenschaft 1.500 Mitglieder im Verband der Hochschullehrer für BWL 800 Lehrstühle für BWL an deutschen Universitäten
  14. 14. Die variable Vergütung ist einperfektes Steuerungsinstrument. öffentlich Dr. Ingo Dahm 10.08.2010 15
  15. 15. Unter Druck entstehen Diamanten. öffentlich Dr. Ingo Dahm 10.08.2010 17
  16. 16. Ein einfaches, universellesFührungsmodell
  17. 17. Die Bodenständigen Typische Loyalität Stärken Zuverlässigkeit Sachlich Teamplayer Typische Bedenkenträger Schwäche Lebt in Vergangenheit n Führung Klarheit und Struktur Langfristige Aufgaben Änderungen vermeiden Bedenkzeit gewähren
  18. 18. Die Abenteurer Typische Innovativ Stärken Leistungshungrig Mitreißend Typische Eigene Agenda Schwäche Individualist n Führung Lange Leine Spezialaufträge Nicht zu viel „reinreden“
  19. 19. Große Aufgaben lassen sich mit demPareto Prinzip effizient bearbeiten. öffentlich Dr. Ingo Dahm 10.08.2010 22
  20. 20. Das Pareto-Prinzip macht mich effektiv Symbolisch hat jeder Manager drei „direct reports“. (Berechnung ist robust gegenüber Organisationsgröße) Jeder beherzigt die 70/30-Regel, es sei denn Bereich wurde auf höherer Ebene als „Sonderfunktionen“ deklariert. Niemand handelt entgegen der 70/30 Vorgabe Ergebnis: bei 4 Hierarchieebenen: 25/75, bei 5 Ebenen: 20/80. 100% 70% 50% 35% 25% 20%
  21. 21. Unternehmensethik ist für HR undLooser. Business folgt eigener Logik. öffentlich Dr. Ingo Dahm 10.08.2010 24
  22. 22. „Die Welt ist ein Spiegel und sie schaut Dich an mit Deinem Gesicht“W. Peacemaker Zachery (Vanity Fair)
  23. 23. Denken & Handeln - elektrische Schaltimpulsevon Nervenzellen öffentlich Dr. Ingo Dahm 10.08.2010 26
  24. 24. Das Geheimnis der SpiegelneuronenGiacomo Rizzolatti (Universität Parma, Italien)Apfel greifen – motorisches Befehlsneuron feuert Rizzolatti: Teilmenge von Neuronen feuert bereitsBirne greifen – anderes Neuron feuert wenn ich jemandem zusehe, wie er eine Handlung(bekannt seit über 50 Jahren) ausübt! Der Aktive Der Beobachter öffentlich Dr. Ingo Dahm 10.08.2010 27
  25. 25. Manager brauchen kein Fachwissen. öffentlich Dr. Ingo Dahm 10.08.2010 28
  26. 26. Dem Peter-Prinzip zu Grunde liegende Regeln1. Gute Leistungen sorgen für Beförderung2. Schlechte Leistungen sorgen für StillstandIn der Praxis schlecht organisierter Unternehmen Gute Leistungen führen zu Protektionismus Gute politische Fähigkeiten führen zu Beförderung Schlechte Leistungen haben keine Konsequenz
  27. 27. Tue Gutes und Rede darüber.Schlechtes kehre unter den Teppich! öffentlich Dr. Ingo Dahm 10.08.2010 31
  28. 28. Die Wahrscheinlichkeit dass Dir als CIO der Chef NICHT vertraut ist genau so hoch wie zu sterben, wenn man vom Blitz getroffen wird
  29. 29. Weitergabe von schlechten Neuigkeiten / schlechten Erfahrungen Weitergabe von guten Neuigkeiten / positiven Erfahrungen
  30. 30. Titel und Funktion sind Insignienmeiner Macht! öffentlich Dr. Ingo Dahm 10.08.2010 35
  31. 31. Warumfolgen die mir?
  32. 32. Authentisch HilfsbereitLebensfroh Fokussiert
  33. 33. Nicht Individuen eines Teams bestimmen dessen Eigenschaften… …sondern die Art, wie sie vernetzt sind!
  34. 34. www.die-neue-telekom.deingo.dahm@telekom.de

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