SlideShare ist ein Scribd-Unternehmen logo
B Urheber- und Leistungsschutzrechte sowie Verwertungsgesellschaften


B3 Das Recht der Verwertungsgesellschaften




Verwertungsgesellschaft WORT
Die Wahrnehmung von Rechten an Sprachwerken aller Art für
Urheber und ihre Verleger


Professor Dr. Ferdinand Melichar
                                                                               B
Rechtsanwalt; geschäftsführendes Vorstandsmitglied der VG WORT
                                                                               3.5
                                                                               S. 1
Inhalt                                                                Seite


1.     Organisation                                                       3
1.1    Geschichte und Geschäftsbereiche                                   3
1.2    Statuten                                                           3
1.3    Verwaltung                                                         4
1.4    Internationale Beziehungen                                         5
2.     Inkasso                                                            5
2.1    Bibliothekstantieme                                                5
2.2    Reprographie                                                       6
2.3    Pressespiegel                                                      7
2.4    Private Überspielung und öffentliche Wiedergabe                    8
2.5    Kabelvergütung                                                     8
2.6    Kleine Senderechte                                                 8
2.7    Videovermietung                                                    9
2.8    Schulbuchvergütung                                                 9
2.9    Digitale Nutzungen                                                 9
2.10   Auslandserlöse                                                    10
3.     Ausschüttungen                                                    10
3.1    Verteilungspläne                                                  10
3.2    Automatische Erfassung der Nutzungsvorgänge                       11
3.3    Meldeverfahren                                                    11
3.4    Mischformen                                                       12
4.     Soziale und kulturelle Einrichtungen                              12
4.1    Sozialfonds der VG WORT GmbH                                      12
4.2    Autorenversorgungswerk der VG WORT                                12
4.3    Förderungs- und Beihilfefonds Wissenschaft der VG WORT GmbH       13




                                                  7 Kultur & Recht Juli 2000
B Urheber- und Leistungsschutzrechte sowie Verwertungsgesellschaften


       B3 Das Recht der Verwertungsgesellschaften




            Wahrnehmungsvertrag der VG Wort                                         14

            Inkassoauftrag für das Ausland                                          19

            Verteilungsplan der Verwertungsgesellschaft WORT
B            nach § 9 der Satzung/Fassung 22. Mai 1999                              22
3.5
S. 2        Verteilungspläne Wissenschaft in der Fassung vom
             22. Mai 1999                                                           33

            Satzung vom 18. Mai 1996, genehmigt am
             31. Juli 1996                                                          41




       Welchen Schutz genießen Autoren gegenüber der Vervielfältigung ihrer Werke
       durch Copy-Shops, der Ausleihe an öffentlichen Bibliotheken oder der öffentli-
       chen Wiedergabe durch die Medien? Die Wahrung dieser urheberrechtlichen
       Nutzungsrechte an Sprachwerken ist Aufgabe der VG WORT. Der folgende Bei-
       trag gibt einen Einblick in die umfangreiche Inkassotätigkeit dieser Verwertungs-
       gesellschaft. Dabei werden sowohl die Vergütungspflichten der Nutzer als auch
       die Modalitäten der Ausschüttung im Einzelnen behandelt.



       7 Kultur & Recht Juli 2000
B Urheber- und Leistungsschutzrechte sowie Verwertungsgesellschaften


B3 Das Recht der Verwertungsgesellschaften




1.      Organisation
1.1     Geschichte und Geschäftsbereiche

Die Verwertungsgesellschaft WORT wurde 1958 gemeinsam von Autoren und
ihren Verlegern zur Verwaltung von Zweitrechten an Sprachwerken in München
gegründet. 1978 fusionierte sie mit der beim Börsenverein des Deutschen Buch-
handels angesiedelten Verwertungsgesellschaft Wissenschaft, die die Rechte von        B
Autoren und Verlegern an wissenschaftlichen Sprachwerken wahrnahm. Seither            3.5
bestehen innerhalb der vergrößerten VG WORT sechs Berufsgruppen:                      S. 3

-    Autoren und Übersetzer schöngeistiger und dramatischer Literatur,
-    Journalisten, Autoren und Übersetzer von Sachliteratur,
-    Autoren und Übersetzer von wissenschaftlicher und Fachliteratur,
-    Verleger von schöngeistigen Werken und von Sachliteratur,
-    Bühnenverleger und
-    Verleger von wissenschaftlichen Werken und von Fachliteratur.

Die Tätigkeit der VG WORT beschränkt sich auf die Verwaltung urheberrechtli-
cher Nutzungsrechte an Sprachwerken. Darüber hinaus nimmt die VG WORT
auch die Rechte an Eigenillustrationen von Autoren wissenschaftlicher Texte
wahr; die sonstigen Bildrechte werden durch die VG Bild-Kunst verwaltet
(vgl. Beitrag B 3.3 in diesem Handbuch). Seit 1998 nimmt die VG WORT dar-
über hinaus auch Leistungsschutzrechte wahr, soweit Verleger als Produzenten
von Tonträgern mit Sprachwerken (insbesondere Hörbüchern und Lehrgängen)
tätig sind und sie diese Rechte nicht schon an die GVL (vgl. Beitrag B 3.2 in
diesem Handbuch) abgetreten haben.


1.2     Statuten

Die Statuten der VG WORT bestehen aus der Satzung, dem Wahrnehmungsver-
trag und den Verteilungsplänen. Die VG WORT ist ein rechtsfähiger Verein kraft
staatlicher Verleihung, d. h. eine Eintragung in das Vereinsregister erfolgt nicht.
Autoren und Verlage, die ihr ihre Rechte zur Wahrnehmung einräumen, werden in
drei Gruppen unterschieden:

-    Mitglieder im vereinsrechtlichen Sinne. Sie bestimmen durch die Mitglie-
     derversammlung die Geschicke der VG WORT. Die Voraussetzungen für
     die Aufnahme eines Mitglieds sind in § 2 der Satzung festgelegt und ver-
     langen insbesondere ein nicht unerhebliches Aufkommen aus den Aus-
     schüttungen der VG WORT in den vergangenen Jahren; damit ist sicherge-



                                                        7 Kultur & Recht Juli 2000
B Urheber- und Leistungsschutzrechte sowie Verwertungsgesellschaften


       B3 Das Recht der Verwertungsgesellschaften




           stellt, dass die Grundregeln der VG WORT von solchen Rechteinhabern fest-
           gelegt werden, die selbst ein nicht unerhebliches wirtschaftliches Interesse an
           ihrer Entwicklung haben. Mitglieder bezahlen eine Aufnahmegebühr und
           jährliche Mitgliedsbeiträge (§ 2 VIII. der Satzung).

       -   Wahrnehmungsberechtigte, die vor jeder Mitgliederversammlung zu einer
           Versammlung der Wahrnehmungsberechtigten zusammentreten. Dort werden
B          aus ihrer Mitte alle vier Jahre Delegierte gewählt, die - mit Ausnahme des
3.5        passiven Wahlrechts in den Verwaltungsrat - die gleichen Rechte wie die Mit-
           glieder haben. Die Wahrnehmungsberechtigten schließen - wie die Mitglieder
S. 4
           - mit der VG WORT einen Wahrnehmungsvertrag ab. Durch den Abschluss
           des Wahrnehmungsvertrages entstehen dem Autor oder Verlag keinerlei
           Kosten.

       -   Berechtigte schließlich sind Rechteinhaber, die ohne Abschluss eines Wahr-
           nehmungsvertrages nur in Einzelfällen von der Rechtewahrnehmung durch
           die VG WORT Gebrauch machen. Es sind dies in der Regel Wissenschaftler,
           die - im Verhältnis z. B. zu Journalisten oder Schriftstellern - relativ selten
           Sprachwerke veröffentlichen.

       1998 zählte die VG WORT rund 95.000 Wahrnehmungsberechtigte (davon rund
       4.500 Verlage) und rund 125.000 Berechtigte (davon rund 1.500 Verlage). Die
       Ausschüttungen erfolgen für Rechteinhaber aller drei Gruppen auf völlig identi-
       sche Weise.


       1.3    Verwaltung

       Für ihre umfangreiche Inkasso- und Ausschüttungstätigkeit beschäftigt die
       VG WORT in München ca. 75 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Daneben besteht
       ein Büro in Berlin, das gemeinsam mit der VG Bild-Kunst betrieben wird. Die
       VG WORT hat - insbesondere durch das Inkasso für andere Verwertungsgesell-
       schaften (hierzu siehe unten Kap. 2) - betriebliche Einnahmen, die die Verwal-
       tungskosten vermindern. Die Nettoaufwendungen betrugen 1998 DM 10,7 Mio.
       und machten - wie in den Vorjahren - rund 8 % der Inlandserlöse aus. Die Verwal-
       tungskosten werden von den Einnahmen abgezogen und der gesamte Rest (von
       einer eingenommenen DM also rund 92 Pfennig) ausgeschüttet bzw. den sozialen
       und kulturellen Einrichtungen (hierzu siehe unten Kap. 4) zugeführt.




       7 Kultur & Recht Juli 2000

Weitere ähnliche Inhalte

Andere mochten auch

Fiscale Eindejaarstips 2011
Fiscale Eindejaarstips 2011Fiscale Eindejaarstips 2011
Fiscale Eindejaarstips 2011
marcelreumann
 
Zeugnisse von Laura Baumann (Personaldienstleistungskauffrau)
Zeugnisse von Laura Baumann (Personaldienstleistungskauffrau)Zeugnisse von Laura Baumann (Personaldienstleistungskauffrau)
Zeugnisse von Laura Baumann (Personaldienstleistungskauffrau)
Laura Kellner
 
Kollaborative Kompetenz @ future!publish
Kollaborative Kompetenz @ future!publishKollaborative Kompetenz @ future!publish
Kollaborative Kompetenz @ future!publish
FlowCampus / ununi.TV
 
Dr. Petra Schneidewind: Controlling im Kulturbetrieb. Eine betriebswirtschaft...
Dr. Petra Schneidewind: Controlling im Kulturbetrieb. Eine betriebswirtschaft...Dr. Petra Schneidewind: Controlling im Kulturbetrieb. Eine betriebswirtschaft...
Dr. Petra Schneidewind: Controlling im Kulturbetrieb. Eine betriebswirtschaft...
Raabe Verlag
 
Tom Zimmermann: Das Europäische Jahr der Kreativität und Innovation 2009. Ges...
Tom Zimmermann: Das Europäische Jahr der Kreativität und Innovation 2009. Ges...Tom Zimmermann: Das Europäische Jahr der Kreativität und Innovation 2009. Ges...
Tom Zimmermann: Das Europäische Jahr der Kreativität und Innovation 2009. Ges...
Raabe Verlag
 
3D Campus-Infrastrukturmodell / Digitale Erfassung von primären Campus-Infras...
3D Campus-Infrastrukturmodell / Digitale Erfassung von primären Campus-Infras...3D Campus-Infrastrukturmodell / Digitale Erfassung von primären Campus-Infras...
3D Campus-Infrastrukturmodell / Digitale Erfassung von primären Campus-Infras...
Hermin Kantardjieva
 
Maskenvalidierung
MaskenvalidierungMaskenvalidierung
Maskenvalidierung
Cofinpro AG
 
heifi2010 - Social Media Club Austria
heifi2010 - Social Media Club Austria heifi2010 - Social Media Club Austria
heifi2010 - Social Media Club Austria
Social Media Club Austria
 
Der Eingang zum Heiligtum
Der Eingang zum HeiligtumDer Eingang zum Heiligtum
Der Eingang zum Heiligtum
Hans Rudolf Tremp
 
Von der Horst: Vom Datenschutz und der Datensicherheit zur „Datenschutzkultur“
Von der Horst: Vom Datenschutz und der Datensicherheit zur „Datenschutzkultur“Von der Horst: Vom Datenschutz und der Datensicherheit zur „Datenschutzkultur“
Von der Horst: Vom Datenschutz und der Datensicherheit zur „Datenschutzkultur“
Raabe Verlag
 
Gmilkowsky: Das Urheberrecht am Werk des Schülers
Gmilkowsky: Das Urheberrecht am Werk des SchülersGmilkowsky: Das Urheberrecht am Werk des Schülers
Gmilkowsky: Das Urheberrecht am Werk des Schülers
Raabe Verlag
 
social markets agenturprofil 2012
social markets agenturprofil 2012social markets agenturprofil 2012
social markets agenturprofil 2012
social markets gmbh
 
Kerstin Schilling: Institutional Readiness. Interne Voraussetzungen für erfol...
Kerstin Schilling: Institutional Readiness. Interne Voraussetzungen für erfol...Kerstin Schilling: Institutional Readiness. Interne Voraussetzungen für erfol...
Kerstin Schilling: Institutional Readiness. Interne Voraussetzungen für erfol...
Raabe Verlag
 
Datamatics Award 2012 Griesheim 'Social Media: Hype - Realität - Nutzen'
Datamatics Award 2012 Griesheim 'Social Media: Hype - Realität - Nutzen'Datamatics Award 2012 Griesheim 'Social Media: Hype - Realität - Nutzen'
Datamatics Award 2012 Griesheim 'Social Media: Hype - Realität - Nutzen'
Datamatics Global Services GmbH
 
Pengumuman tes tulis rsu kumala siwi kudus3
Pengumuman tes tulis rsu kumala siwi kudus3Pengumuman tes tulis rsu kumala siwi kudus3
Pengumuman tes tulis rsu kumala siwi kudus3
Rahmat Kafidzin
 
Geschäftsjahrergebnisse 2010 von Faurecia
Geschäftsjahrergebnisse 2010 von FaureciaGeschäftsjahrergebnisse 2010 von Faurecia
Geschäftsjahrergebnisse 2010 von Faurecia
Faurecia Deutschland
 

Andere mochten auch (18)

Fiscale Eindejaarstips 2011
Fiscale Eindejaarstips 2011Fiscale Eindejaarstips 2011
Fiscale Eindejaarstips 2011
 
Zeugnisse von Laura Baumann (Personaldienstleistungskauffrau)
Zeugnisse von Laura Baumann (Personaldienstleistungskauffrau)Zeugnisse von Laura Baumann (Personaldienstleistungskauffrau)
Zeugnisse von Laura Baumann (Personaldienstleistungskauffrau)
 
Kollaborative Kompetenz @ future!publish
Kollaborative Kompetenz @ future!publishKollaborative Kompetenz @ future!publish
Kollaborative Kompetenz @ future!publish
 
Dr. Petra Schneidewind: Controlling im Kulturbetrieb. Eine betriebswirtschaft...
Dr. Petra Schneidewind: Controlling im Kulturbetrieb. Eine betriebswirtschaft...Dr. Petra Schneidewind: Controlling im Kulturbetrieb. Eine betriebswirtschaft...
Dr. Petra Schneidewind: Controlling im Kulturbetrieb. Eine betriebswirtschaft...
 
Tom Zimmermann: Das Europäische Jahr der Kreativität und Innovation 2009. Ges...
Tom Zimmermann: Das Europäische Jahr der Kreativität und Innovation 2009. Ges...Tom Zimmermann: Das Europäische Jahr der Kreativität und Innovation 2009. Ges...
Tom Zimmermann: Das Europäische Jahr der Kreativität und Innovation 2009. Ges...
 
3D Campus-Infrastrukturmodell / Digitale Erfassung von primären Campus-Infras...
3D Campus-Infrastrukturmodell / Digitale Erfassung von primären Campus-Infras...3D Campus-Infrastrukturmodell / Digitale Erfassung von primären Campus-Infras...
3D Campus-Infrastrukturmodell / Digitale Erfassung von primären Campus-Infras...
 
Maskenvalidierung
MaskenvalidierungMaskenvalidierung
Maskenvalidierung
 
heifi2010 - Social Media Club Austria
heifi2010 - Social Media Club Austria heifi2010 - Social Media Club Austria
heifi2010 - Social Media Club Austria
 
Der Eingang zum Heiligtum
Der Eingang zum HeiligtumDer Eingang zum Heiligtum
Der Eingang zum Heiligtum
 
Von der Horst: Vom Datenschutz und der Datensicherheit zur „Datenschutzkultur“
Von der Horst: Vom Datenschutz und der Datensicherheit zur „Datenschutzkultur“Von der Horst: Vom Datenschutz und der Datensicherheit zur „Datenschutzkultur“
Von der Horst: Vom Datenschutz und der Datensicherheit zur „Datenschutzkultur“
 
Gmilkowsky: Das Urheberrecht am Werk des Schülers
Gmilkowsky: Das Urheberrecht am Werk des SchülersGmilkowsky: Das Urheberrecht am Werk des Schülers
Gmilkowsky: Das Urheberrecht am Werk des Schülers
 
social markets agenturprofil 2012
social markets agenturprofil 2012social markets agenturprofil 2012
social markets agenturprofil 2012
 
Kerstin Schilling: Institutional Readiness. Interne Voraussetzungen für erfol...
Kerstin Schilling: Institutional Readiness. Interne Voraussetzungen für erfol...Kerstin Schilling: Institutional Readiness. Interne Voraussetzungen für erfol...
Kerstin Schilling: Institutional Readiness. Interne Voraussetzungen für erfol...
 
Edutech
EdutechEdutech
Edutech
 
Gat1
Gat1Gat1
Gat1
 
Datamatics Award 2012 Griesheim 'Social Media: Hype - Realität - Nutzen'
Datamatics Award 2012 Griesheim 'Social Media: Hype - Realität - Nutzen'Datamatics Award 2012 Griesheim 'Social Media: Hype - Realität - Nutzen'
Datamatics Award 2012 Griesheim 'Social Media: Hype - Realität - Nutzen'
 
Pengumuman tes tulis rsu kumala siwi kudus3
Pengumuman tes tulis rsu kumala siwi kudus3Pengumuman tes tulis rsu kumala siwi kudus3
Pengumuman tes tulis rsu kumala siwi kudus3
 
Geschäftsjahrergebnisse 2010 von Faurecia
Geschäftsjahrergebnisse 2010 von FaureciaGeschäftsjahrergebnisse 2010 von Faurecia
Geschäftsjahrergebnisse 2010 von Faurecia
 

Ähnlich wie Melichar: Verwertungsgesellschaft WORT

Von der Horst: Die Musik, das Netz, mp3 und der Rest
Von der Horst: Die Musik, das Netz, mp3 und der RestVon der Horst: Die Musik, das Netz, mp3 und der Rest
Von der Horst: Die Musik, das Netz, mp3 und der Rest
Raabe Verlag
 
Brelle, Jurack: Urheberrechtsreform: Nutzungsrechte für unbekannte Nutzungsarten
Brelle, Jurack: Urheberrechtsreform: Nutzungsrechte für unbekannte NutzungsartenBrelle, Jurack: Urheberrechtsreform: Nutzungsrechte für unbekannte Nutzungsarten
Brelle, Jurack: Urheberrechtsreform: Nutzungsrechte für unbekannte Nutzungsarten
Raabe Verlag
 
Unverzagt: Europäische und internationale Rechtsgrundlagen
Unverzagt: Europäische und internationale RechtsgrundlagenUnverzagt: Europäische und internationale Rechtsgrundlagen
Unverzagt: Europäische und internationale Rechtsgrundlagen
Raabe Verlag
 
Hofert: Gestaltungsmöglichkeiten im Vergaberecht. Hinweise für die Praxis des...
Hofert: Gestaltungsmöglichkeiten im Vergaberecht. Hinweise für die Praxis des...Hofert: Gestaltungsmöglichkeiten im Vergaberecht. Hinweise für die Praxis des...
Hofert: Gestaltungsmöglichkeiten im Vergaberecht. Hinweise für die Praxis des...
Raabe Verlag
 
Isabel Pfeiffer-Poensgen, Cosima Vossenkuhl: Sechzehn Länder – eine Kulturnation
Isabel Pfeiffer-Poensgen, Cosima Vossenkuhl: Sechzehn Länder – eine KulturnationIsabel Pfeiffer-Poensgen, Cosima Vossenkuhl: Sechzehn Länder – eine Kulturnation
Isabel Pfeiffer-Poensgen, Cosima Vossenkuhl: Sechzehn Länder – eine Kulturnation
Raabe Verlag
 
Röckrath, Bock: Der Zugriff auf fremde Werke: Bearbeitung, freie Benutzung un...
Röckrath, Bock: Der Zugriff auf fremde Werke: Bearbeitung, freie Benutzung un...Röckrath, Bock: Der Zugriff auf fremde Werke: Bearbeitung, freie Benutzung un...
Röckrath, Bock: Der Zugriff auf fremde Werke: Bearbeitung, freie Benutzung un...
Raabe Verlag
 
Von Selle: Rückgabe von Kulturgütern
Von Selle: Rückgabe von KulturgüternVon Selle: Rückgabe von Kulturgütern
Von Selle: Rückgabe von Kulturgütern
Raabe Verlag
 
Gerber, Starke: Rechtliche Fragen der Filmmusik
Gerber, Starke: Rechtliche Fragen der FilmmusikGerber, Starke: Rechtliche Fragen der Filmmusik
Gerber, Starke: Rechtliche Fragen der Filmmusik
Raabe Verlag
 
Gerlach: Leistungsschutzrechte der ausübenden Künstler und Tonträgerhersteller
Gerlach: Leistungsschutzrechte der ausübenden Künstler und TonträgerherstellerGerlach: Leistungsschutzrechte der ausübenden Künstler und Tonträgerhersteller
Gerlach: Leistungsschutzrechte der ausübenden Künstler und Tonträgerhersteller
Raabe Verlag
 
Ahlberg: Kommentar zu den Leistungsschutzrechten – Teil 2. Inhalt, gesetzlich...
Ahlberg: Kommentar zu den Leistungsschutzrechten – Teil 2. Inhalt, gesetzlich...Ahlberg: Kommentar zu den Leistungsschutzrechten – Teil 2. Inhalt, gesetzlich...
Ahlberg: Kommentar zu den Leistungsschutzrechten – Teil 2. Inhalt, gesetzlich...
Raabe Verlag
 

Ähnlich wie Melichar: Verwertungsgesellschaft WORT (10)

Von der Horst: Die Musik, das Netz, mp3 und der Rest
Von der Horst: Die Musik, das Netz, mp3 und der RestVon der Horst: Die Musik, das Netz, mp3 und der Rest
Von der Horst: Die Musik, das Netz, mp3 und der Rest
 
Brelle, Jurack: Urheberrechtsreform: Nutzungsrechte für unbekannte Nutzungsarten
Brelle, Jurack: Urheberrechtsreform: Nutzungsrechte für unbekannte NutzungsartenBrelle, Jurack: Urheberrechtsreform: Nutzungsrechte für unbekannte Nutzungsarten
Brelle, Jurack: Urheberrechtsreform: Nutzungsrechte für unbekannte Nutzungsarten
 
Unverzagt: Europäische und internationale Rechtsgrundlagen
Unverzagt: Europäische und internationale RechtsgrundlagenUnverzagt: Europäische und internationale Rechtsgrundlagen
Unverzagt: Europäische und internationale Rechtsgrundlagen
 
Hofert: Gestaltungsmöglichkeiten im Vergaberecht. Hinweise für die Praxis des...
Hofert: Gestaltungsmöglichkeiten im Vergaberecht. Hinweise für die Praxis des...Hofert: Gestaltungsmöglichkeiten im Vergaberecht. Hinweise für die Praxis des...
Hofert: Gestaltungsmöglichkeiten im Vergaberecht. Hinweise für die Praxis des...
 
Isabel Pfeiffer-Poensgen, Cosima Vossenkuhl: Sechzehn Länder – eine Kulturnation
Isabel Pfeiffer-Poensgen, Cosima Vossenkuhl: Sechzehn Länder – eine KulturnationIsabel Pfeiffer-Poensgen, Cosima Vossenkuhl: Sechzehn Länder – eine Kulturnation
Isabel Pfeiffer-Poensgen, Cosima Vossenkuhl: Sechzehn Länder – eine Kulturnation
 
Röckrath, Bock: Der Zugriff auf fremde Werke: Bearbeitung, freie Benutzung un...
Röckrath, Bock: Der Zugriff auf fremde Werke: Bearbeitung, freie Benutzung un...Röckrath, Bock: Der Zugriff auf fremde Werke: Bearbeitung, freie Benutzung un...
Röckrath, Bock: Der Zugriff auf fremde Werke: Bearbeitung, freie Benutzung un...
 
Von Selle: Rückgabe von Kulturgütern
Von Selle: Rückgabe von KulturgüternVon Selle: Rückgabe von Kulturgütern
Von Selle: Rückgabe von Kulturgütern
 
Gerber, Starke: Rechtliche Fragen der Filmmusik
Gerber, Starke: Rechtliche Fragen der FilmmusikGerber, Starke: Rechtliche Fragen der Filmmusik
Gerber, Starke: Rechtliche Fragen der Filmmusik
 
Gerlach: Leistungsschutzrechte der ausübenden Künstler und Tonträgerhersteller
Gerlach: Leistungsschutzrechte der ausübenden Künstler und TonträgerherstellerGerlach: Leistungsschutzrechte der ausübenden Künstler und Tonträgerhersteller
Gerlach: Leistungsschutzrechte der ausübenden Künstler und Tonträgerhersteller
 
Ahlberg: Kommentar zu den Leistungsschutzrechten – Teil 2. Inhalt, gesetzlich...
Ahlberg: Kommentar zu den Leistungsschutzrechten – Teil 2. Inhalt, gesetzlich...Ahlberg: Kommentar zu den Leistungsschutzrechten – Teil 2. Inhalt, gesetzlich...
Ahlberg: Kommentar zu den Leistungsschutzrechten – Teil 2. Inhalt, gesetzlich...
 

Mehr von Raabe Verlag

Martina Herring: Besucherorientierung im Museum. Qualifizierung von Mitarbeit...
Martina Herring: Besucherorientierung im Museum. Qualifizierung von Mitarbeit...Martina Herring: Besucherorientierung im Museum. Qualifizierung von Mitarbeit...
Martina Herring: Besucherorientierung im Museum. Qualifizierung von Mitarbeit...
Raabe Verlag
 
Dr. Annett Baumast: Nachhaltigkeit im Kulturbetrieb
Dr. Annett Baumast: Nachhaltigkeit im KulturbetriebDr. Annett Baumast: Nachhaltigkeit im Kulturbetrieb
Dr. Annett Baumast: Nachhaltigkeit im Kulturbetrieb
Raabe Verlag
 
David Scherer: Crowdfunding im Social Web
David Scherer: Crowdfunding im Social WebDavid Scherer: Crowdfunding im Social Web
David Scherer: Crowdfunding im Social Web
Raabe Verlag
 
Birgit Walter: Ökonomische Rechtfertigung öffentlicher Kulturförderung
Birgit Walter: Ökonomische Rechtfertigung öffentlicher KulturförderungBirgit Walter: Ökonomische Rechtfertigung öffentlicher Kulturförderung
Birgit Walter: Ökonomische Rechtfertigung öffentlicher Kulturförderung
Raabe Verlag
 
Dr. Burkhard Bastuck: Der Intendantenvertrag
Dr. Burkhard Bastuck: Der IntendantenvertragDr. Burkhard Bastuck: Der Intendantenvertrag
Dr. Burkhard Bastuck: Der Intendantenvertrag
Raabe Verlag
 
Robert Kirchmaier: Kulturgüteraustausch und Staatsgarantien
Robert Kirchmaier: Kulturgüteraustausch und StaatsgarantienRobert Kirchmaier: Kulturgüteraustausch und Staatsgarantien
Robert Kirchmaier: Kulturgüteraustausch und Staatsgarantien
Raabe Verlag
 
Stephanie Koopmann: Großspenden-Fundraising
Stephanie Koopmann: Großspenden-FundraisingStephanie Koopmann: Großspenden-Fundraising
Stephanie Koopmann: Großspenden-Fundraising
Raabe Verlag
 
Antonella Tanca: „Lebenslanges Lernen“ - Das Museum als Lernort
Antonella Tanca:  „Lebenslanges Lernen“ - Das Museum als LernortAntonella Tanca:  „Lebenslanges Lernen“ - Das Museum als Lernort
Antonella Tanca: „Lebenslanges Lernen“ - Das Museum als Lernort
Raabe Verlag
 
Peter Loock: Beispiele für Mediations-Güteverfahren
Peter Loock: Beispiele für Mediations-GüteverfahrenPeter Loock: Beispiele für Mediations-Güteverfahren
Peter Loock: Beispiele für Mediations-Güteverfahren
Raabe Verlag
 
Gordon K. Strahl: Marketing in der Freien Kulturszene
Gordon K. Strahl: Marketing in der Freien KulturszeneGordon K. Strahl: Marketing in der Freien Kulturszene
Gordon K. Strahl: Marketing in der Freien Kulturszene
Raabe Verlag
 
Oliver Daniel Sopalla: Werben in Echtzeit
Oliver Daniel Sopalla: Werben in EchtzeitOliver Daniel Sopalla: Werben in Echtzeit
Oliver Daniel Sopalla: Werben in Echtzeit
Raabe Verlag
 
Markus Edlefsen: Was machen die eigentlich? Transparenz in der Zivilgesellschaft
Markus Edlefsen: Was machen die eigentlich? Transparenz in der ZivilgesellschaftMarkus Edlefsen: Was machen die eigentlich? Transparenz in der Zivilgesellschaft
Markus Edlefsen: Was machen die eigentlich? Transparenz in der Zivilgesellschaft
Raabe Verlag
 
Mandy Risch, Andreas Kerst: Die steuerbegünstigte Vermögensverwaltung gemeinn...
Mandy Risch, Andreas Kerst: Die steuerbegünstigte Vermögensverwaltung gemeinn...Mandy Risch, Andreas Kerst: Die steuerbegünstigte Vermögensverwaltung gemeinn...
Mandy Risch, Andreas Kerst: Die steuerbegünstigte Vermögensverwaltung gemeinn...
Raabe Verlag
 
Gereon Röckrath: Leistungsstörungen bei der Abwicklung von Verträgen im Kultu...
Gereon Röckrath: Leistungsstörungen bei der Abwicklung von Verträgen im Kultu...Gereon Röckrath: Leistungsstörungen bei der Abwicklung von Verträgen im Kultu...
Gereon Röckrath: Leistungsstörungen bei der Abwicklung von Verträgen im Kultu...
Raabe Verlag
 
Ulrich Poser: Die beschränkte Steuerpflicht ausländischer Künstler
Ulrich Poser: Die beschränkte Steuerpflicht ausländischer KünstlerUlrich Poser: Die beschränkte Steuerpflicht ausländischer Künstler
Ulrich Poser: Die beschränkte Steuerpflicht ausländischer Künstler
Raabe Verlag
 
Dr. Tobias Holzmüller: Die öffentliche Hand im Wettbewerb mit privaten Kultur...
Dr. Tobias Holzmüller: Die öffentliche Hand im Wettbewerb mit privaten Kultur...Dr. Tobias Holzmüller: Die öffentliche Hand im Wettbewerb mit privaten Kultur...
Dr. Tobias Holzmüller: Die öffentliche Hand im Wettbewerb mit privaten Kultur...
Raabe Verlag
 
Prof. Dr. Gernot Wolfram: Die Bedeutung der Creative Industries für internati...
Prof. Dr. Gernot Wolfram: Die Bedeutung der Creative Industries für internati...Prof. Dr. Gernot Wolfram: Die Bedeutung der Creative Industries für internati...
Prof. Dr. Gernot Wolfram: Die Bedeutung der Creative Industries für internati...
Raabe Verlag
 
Lansnicker, Schwirtzek: Private Arbeitsvermittlung durch Künstleragenturen – ...
Lansnicker, Schwirtzek: Private Arbeitsvermittlung durch Künstleragenturen – ...Lansnicker, Schwirtzek: Private Arbeitsvermittlung durch Künstleragenturen – ...
Lansnicker, Schwirtzek: Private Arbeitsvermittlung durch Künstleragenturen – ...
Raabe Verlag
 
Dr. Achim Gmilkowsky: Vertragsgestaltung für Fotografen, Teil 1
Dr. Achim Gmilkowsky: Vertragsgestaltung für Fotografen, Teil 1 Dr. Achim Gmilkowsky: Vertragsgestaltung für Fotografen, Teil 1
Dr. Achim Gmilkowsky: Vertragsgestaltung für Fotografen, Teil 1
Raabe Verlag
 
Poser: Rechtsprechungsübersicht zu Verkehrssicherungs- und Betreiberpflichten...
Poser: Rechtsprechungsübersicht zu Verkehrssicherungs- und Betreiberpflichten...Poser: Rechtsprechungsübersicht zu Verkehrssicherungs- und Betreiberpflichten...
Poser: Rechtsprechungsübersicht zu Verkehrssicherungs- und Betreiberpflichten...
Raabe Verlag
 

Mehr von Raabe Verlag (20)

Martina Herring: Besucherorientierung im Museum. Qualifizierung von Mitarbeit...
Martina Herring: Besucherorientierung im Museum. Qualifizierung von Mitarbeit...Martina Herring: Besucherorientierung im Museum. Qualifizierung von Mitarbeit...
Martina Herring: Besucherorientierung im Museum. Qualifizierung von Mitarbeit...
 
Dr. Annett Baumast: Nachhaltigkeit im Kulturbetrieb
Dr. Annett Baumast: Nachhaltigkeit im KulturbetriebDr. Annett Baumast: Nachhaltigkeit im Kulturbetrieb
Dr. Annett Baumast: Nachhaltigkeit im Kulturbetrieb
 
David Scherer: Crowdfunding im Social Web
David Scherer: Crowdfunding im Social WebDavid Scherer: Crowdfunding im Social Web
David Scherer: Crowdfunding im Social Web
 
Birgit Walter: Ökonomische Rechtfertigung öffentlicher Kulturförderung
Birgit Walter: Ökonomische Rechtfertigung öffentlicher KulturförderungBirgit Walter: Ökonomische Rechtfertigung öffentlicher Kulturförderung
Birgit Walter: Ökonomische Rechtfertigung öffentlicher Kulturförderung
 
Dr. Burkhard Bastuck: Der Intendantenvertrag
Dr. Burkhard Bastuck: Der IntendantenvertragDr. Burkhard Bastuck: Der Intendantenvertrag
Dr. Burkhard Bastuck: Der Intendantenvertrag
 
Robert Kirchmaier: Kulturgüteraustausch und Staatsgarantien
Robert Kirchmaier: Kulturgüteraustausch und StaatsgarantienRobert Kirchmaier: Kulturgüteraustausch und Staatsgarantien
Robert Kirchmaier: Kulturgüteraustausch und Staatsgarantien
 
Stephanie Koopmann: Großspenden-Fundraising
Stephanie Koopmann: Großspenden-FundraisingStephanie Koopmann: Großspenden-Fundraising
Stephanie Koopmann: Großspenden-Fundraising
 
Antonella Tanca: „Lebenslanges Lernen“ - Das Museum als Lernort
Antonella Tanca:  „Lebenslanges Lernen“ - Das Museum als LernortAntonella Tanca:  „Lebenslanges Lernen“ - Das Museum als Lernort
Antonella Tanca: „Lebenslanges Lernen“ - Das Museum als Lernort
 
Peter Loock: Beispiele für Mediations-Güteverfahren
Peter Loock: Beispiele für Mediations-GüteverfahrenPeter Loock: Beispiele für Mediations-Güteverfahren
Peter Loock: Beispiele für Mediations-Güteverfahren
 
Gordon K. Strahl: Marketing in der Freien Kulturszene
Gordon K. Strahl: Marketing in der Freien KulturszeneGordon K. Strahl: Marketing in der Freien Kulturszene
Gordon K. Strahl: Marketing in der Freien Kulturszene
 
Oliver Daniel Sopalla: Werben in Echtzeit
Oliver Daniel Sopalla: Werben in EchtzeitOliver Daniel Sopalla: Werben in Echtzeit
Oliver Daniel Sopalla: Werben in Echtzeit
 
Markus Edlefsen: Was machen die eigentlich? Transparenz in der Zivilgesellschaft
Markus Edlefsen: Was machen die eigentlich? Transparenz in der ZivilgesellschaftMarkus Edlefsen: Was machen die eigentlich? Transparenz in der Zivilgesellschaft
Markus Edlefsen: Was machen die eigentlich? Transparenz in der Zivilgesellschaft
 
Mandy Risch, Andreas Kerst: Die steuerbegünstigte Vermögensverwaltung gemeinn...
Mandy Risch, Andreas Kerst: Die steuerbegünstigte Vermögensverwaltung gemeinn...Mandy Risch, Andreas Kerst: Die steuerbegünstigte Vermögensverwaltung gemeinn...
Mandy Risch, Andreas Kerst: Die steuerbegünstigte Vermögensverwaltung gemeinn...
 
Gereon Röckrath: Leistungsstörungen bei der Abwicklung von Verträgen im Kultu...
Gereon Röckrath: Leistungsstörungen bei der Abwicklung von Verträgen im Kultu...Gereon Röckrath: Leistungsstörungen bei der Abwicklung von Verträgen im Kultu...
Gereon Röckrath: Leistungsstörungen bei der Abwicklung von Verträgen im Kultu...
 
Ulrich Poser: Die beschränkte Steuerpflicht ausländischer Künstler
Ulrich Poser: Die beschränkte Steuerpflicht ausländischer KünstlerUlrich Poser: Die beschränkte Steuerpflicht ausländischer Künstler
Ulrich Poser: Die beschränkte Steuerpflicht ausländischer Künstler
 
Dr. Tobias Holzmüller: Die öffentliche Hand im Wettbewerb mit privaten Kultur...
Dr. Tobias Holzmüller: Die öffentliche Hand im Wettbewerb mit privaten Kultur...Dr. Tobias Holzmüller: Die öffentliche Hand im Wettbewerb mit privaten Kultur...
Dr. Tobias Holzmüller: Die öffentliche Hand im Wettbewerb mit privaten Kultur...
 
Prof. Dr. Gernot Wolfram: Die Bedeutung der Creative Industries für internati...
Prof. Dr. Gernot Wolfram: Die Bedeutung der Creative Industries für internati...Prof. Dr. Gernot Wolfram: Die Bedeutung der Creative Industries für internati...
Prof. Dr. Gernot Wolfram: Die Bedeutung der Creative Industries für internati...
 
Lansnicker, Schwirtzek: Private Arbeitsvermittlung durch Künstleragenturen – ...
Lansnicker, Schwirtzek: Private Arbeitsvermittlung durch Künstleragenturen – ...Lansnicker, Schwirtzek: Private Arbeitsvermittlung durch Künstleragenturen – ...
Lansnicker, Schwirtzek: Private Arbeitsvermittlung durch Künstleragenturen – ...
 
Dr. Achim Gmilkowsky: Vertragsgestaltung für Fotografen, Teil 1
Dr. Achim Gmilkowsky: Vertragsgestaltung für Fotografen, Teil 1 Dr. Achim Gmilkowsky: Vertragsgestaltung für Fotografen, Teil 1
Dr. Achim Gmilkowsky: Vertragsgestaltung für Fotografen, Teil 1
 
Poser: Rechtsprechungsübersicht zu Verkehrssicherungs- und Betreiberpflichten...
Poser: Rechtsprechungsübersicht zu Verkehrssicherungs- und Betreiberpflichten...Poser: Rechtsprechungsübersicht zu Verkehrssicherungs- und Betreiberpflichten...
Poser: Rechtsprechungsübersicht zu Verkehrssicherungs- und Betreiberpflichten...
 

Melichar: Verwertungsgesellschaft WORT

  • 1. B Urheber- und Leistungsschutzrechte sowie Verwertungsgesellschaften B3 Das Recht der Verwertungsgesellschaften Verwertungsgesellschaft WORT Die Wahrnehmung von Rechten an Sprachwerken aller Art für Urheber und ihre Verleger Professor Dr. Ferdinand Melichar B Rechtsanwalt; geschäftsführendes Vorstandsmitglied der VG WORT 3.5 S. 1 Inhalt Seite 1. Organisation 3 1.1 Geschichte und Geschäftsbereiche 3 1.2 Statuten 3 1.3 Verwaltung 4 1.4 Internationale Beziehungen 5 2. Inkasso 5 2.1 Bibliothekstantieme 5 2.2 Reprographie 6 2.3 Pressespiegel 7 2.4 Private Überspielung und öffentliche Wiedergabe 8 2.5 Kabelvergütung 8 2.6 Kleine Senderechte 8 2.7 Videovermietung 9 2.8 Schulbuchvergütung 9 2.9 Digitale Nutzungen 9 2.10 Auslandserlöse 10 3. Ausschüttungen 10 3.1 Verteilungspläne 10 3.2 Automatische Erfassung der Nutzungsvorgänge 11 3.3 Meldeverfahren 11 3.4 Mischformen 12 4. Soziale und kulturelle Einrichtungen 12 4.1 Sozialfonds der VG WORT GmbH 12 4.2 Autorenversorgungswerk der VG WORT 12 4.3 Förderungs- und Beihilfefonds Wissenschaft der VG WORT GmbH 13 7 Kultur & Recht Juli 2000
  • 2. B Urheber- und Leistungsschutzrechte sowie Verwertungsgesellschaften B3 Das Recht der Verwertungsgesellschaften Wahrnehmungsvertrag der VG Wort 14 Inkassoauftrag für das Ausland 19 Verteilungsplan der Verwertungsgesellschaft WORT B nach § 9 der Satzung/Fassung 22. Mai 1999 22 3.5 S. 2 Verteilungspläne Wissenschaft in der Fassung vom 22. Mai 1999 33 Satzung vom 18. Mai 1996, genehmigt am 31. Juli 1996 41 Welchen Schutz genießen Autoren gegenüber der Vervielfältigung ihrer Werke durch Copy-Shops, der Ausleihe an öffentlichen Bibliotheken oder der öffentli- chen Wiedergabe durch die Medien? Die Wahrung dieser urheberrechtlichen Nutzungsrechte an Sprachwerken ist Aufgabe der VG WORT. Der folgende Bei- trag gibt einen Einblick in die umfangreiche Inkassotätigkeit dieser Verwertungs- gesellschaft. Dabei werden sowohl die Vergütungspflichten der Nutzer als auch die Modalitäten der Ausschüttung im Einzelnen behandelt. 7 Kultur & Recht Juli 2000
  • 3. B Urheber- und Leistungsschutzrechte sowie Verwertungsgesellschaften B3 Das Recht der Verwertungsgesellschaften 1. Organisation 1.1 Geschichte und Geschäftsbereiche Die Verwertungsgesellschaft WORT wurde 1958 gemeinsam von Autoren und ihren Verlegern zur Verwaltung von Zweitrechten an Sprachwerken in München gegründet. 1978 fusionierte sie mit der beim Börsenverein des Deutschen Buch- handels angesiedelten Verwertungsgesellschaft Wissenschaft, die die Rechte von B Autoren und Verlegern an wissenschaftlichen Sprachwerken wahrnahm. Seither 3.5 bestehen innerhalb der vergrößerten VG WORT sechs Berufsgruppen: S. 3 - Autoren und Übersetzer schöngeistiger und dramatischer Literatur, - Journalisten, Autoren und Übersetzer von Sachliteratur, - Autoren und Übersetzer von wissenschaftlicher und Fachliteratur, - Verleger von schöngeistigen Werken und von Sachliteratur, - Bühnenverleger und - Verleger von wissenschaftlichen Werken und von Fachliteratur. Die Tätigkeit der VG WORT beschränkt sich auf die Verwaltung urheberrechtli- cher Nutzungsrechte an Sprachwerken. Darüber hinaus nimmt die VG WORT auch die Rechte an Eigenillustrationen von Autoren wissenschaftlicher Texte wahr; die sonstigen Bildrechte werden durch die VG Bild-Kunst verwaltet (vgl. Beitrag B 3.3 in diesem Handbuch). Seit 1998 nimmt die VG WORT dar- über hinaus auch Leistungsschutzrechte wahr, soweit Verleger als Produzenten von Tonträgern mit Sprachwerken (insbesondere Hörbüchern und Lehrgängen) tätig sind und sie diese Rechte nicht schon an die GVL (vgl. Beitrag B 3.2 in diesem Handbuch) abgetreten haben. 1.2 Statuten Die Statuten der VG WORT bestehen aus der Satzung, dem Wahrnehmungsver- trag und den Verteilungsplänen. Die VG WORT ist ein rechtsfähiger Verein kraft staatlicher Verleihung, d. h. eine Eintragung in das Vereinsregister erfolgt nicht. Autoren und Verlage, die ihr ihre Rechte zur Wahrnehmung einräumen, werden in drei Gruppen unterschieden: - Mitglieder im vereinsrechtlichen Sinne. Sie bestimmen durch die Mitglie- derversammlung die Geschicke der VG WORT. Die Voraussetzungen für die Aufnahme eines Mitglieds sind in § 2 der Satzung festgelegt und ver- langen insbesondere ein nicht unerhebliches Aufkommen aus den Aus- schüttungen der VG WORT in den vergangenen Jahren; damit ist sicherge- 7 Kultur & Recht Juli 2000
  • 4. B Urheber- und Leistungsschutzrechte sowie Verwertungsgesellschaften B3 Das Recht der Verwertungsgesellschaften stellt, dass die Grundregeln der VG WORT von solchen Rechteinhabern fest- gelegt werden, die selbst ein nicht unerhebliches wirtschaftliches Interesse an ihrer Entwicklung haben. Mitglieder bezahlen eine Aufnahmegebühr und jährliche Mitgliedsbeiträge (§ 2 VIII. der Satzung). - Wahrnehmungsberechtigte, die vor jeder Mitgliederversammlung zu einer Versammlung der Wahrnehmungsberechtigten zusammentreten. Dort werden B aus ihrer Mitte alle vier Jahre Delegierte gewählt, die - mit Ausnahme des 3.5 passiven Wahlrechts in den Verwaltungsrat - die gleichen Rechte wie die Mit- glieder haben. Die Wahrnehmungsberechtigten schließen - wie die Mitglieder S. 4 - mit der VG WORT einen Wahrnehmungsvertrag ab. Durch den Abschluss des Wahrnehmungsvertrages entstehen dem Autor oder Verlag keinerlei Kosten. - Berechtigte schließlich sind Rechteinhaber, die ohne Abschluss eines Wahr- nehmungsvertrages nur in Einzelfällen von der Rechtewahrnehmung durch die VG WORT Gebrauch machen. Es sind dies in der Regel Wissenschaftler, die - im Verhältnis z. B. zu Journalisten oder Schriftstellern - relativ selten Sprachwerke veröffentlichen. 1998 zählte die VG WORT rund 95.000 Wahrnehmungsberechtigte (davon rund 4.500 Verlage) und rund 125.000 Berechtigte (davon rund 1.500 Verlage). Die Ausschüttungen erfolgen für Rechteinhaber aller drei Gruppen auf völlig identi- sche Weise. 1.3 Verwaltung Für ihre umfangreiche Inkasso- und Ausschüttungstätigkeit beschäftigt die VG WORT in München ca. 75 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Daneben besteht ein Büro in Berlin, das gemeinsam mit der VG Bild-Kunst betrieben wird. Die VG WORT hat - insbesondere durch das Inkasso für andere Verwertungsgesell- schaften (hierzu siehe unten Kap. 2) - betriebliche Einnahmen, die die Verwal- tungskosten vermindern. Die Nettoaufwendungen betrugen 1998 DM 10,7 Mio. und machten - wie in den Vorjahren - rund 8 % der Inlandserlöse aus. Die Verwal- tungskosten werden von den Einnahmen abgezogen und der gesamte Rest (von einer eingenommenen DM also rund 92 Pfennig) ausgeschüttet bzw. den sozialen und kulturellen Einrichtungen (hierzu siehe unten Kap. 4) zugeführt. 7 Kultur & Recht Juli 2000