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Geflüchtete mit besonderem
Schutzbedarf
Kooperationsveranstaltung
der Stadt Köln und dem Rat für Flüchtlingsfragen
16. 9. 2016 Historisches Rathaus zu Köln
Klaus-Peter Völlmecke, Amt für Kinder, Jugend und Familie
Ursula Enders, Zartbitter e.V.
Workshop
Anforderungen an Schutzkonzepte für Minderjährige
in Gemeinschaftseinrichtungen für Flüchtlinge
Bedürfnisse von
Flüchtlingen und
deren Kindern in
Gemeinschafts-
unterkünften
Essen
Bildung, Betreuung,
gesellschaftliche Teilhabe
Zusammenhalt
der Familie
Schutz
Privatsphäre
Wohnen und Schlafen
Hilfe
Körperhygiene/Pflege
Klaus-Peter Völlmecke, Amt für Kinder, Jugend und Familie • Ursula Enders, Zartbitter e. V.
Bedürfnisse von
Flüchtlingen und
deren Kindern in
Gemeinschafts-
unterkünften
Essen
Schutz
Privatsphäre
Wohnen und Schlafen
Körperhygiene/Pflege
individuelle Bedarfe
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• Heimatländer
• Caterer/eigenständige
Verpflegung
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• ausreichende Mindestzahl
• geschlechtergetrennt
• abschließbar
• separate Schlafplätze/
Sichtschutz
• Mindestgröße m²
• maximale Aufenthalts-
dauer in Hallen
• Personalauswahl Standard
• Schutz vor Übergriffen
• Verfahrensstandards (z.B.
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• Transparenz in Abläufen
Klaus-Peter Völlmecke, Amt für Kinder, Jugend und Familie • Ursula Enders, Zartbitter e.V.
Bedürfnisse von
Flüchtlingen und
deren Kindern in
Gemeinschafts-
unterkünften Bildung, Betreuung,
gesellschaftliche Bildung
Zusammenhalt der Familie
Hilfe
• (Aufenthalts-)Recht
• Gesundheit
• psychische Stabilisierung
• Erziehungsberatung
Zugang zu Regelsystemen
• Kindertagesbetreuung
• Schulbesuch
• Sprachförderung
• Belegungsmanagement
• Zusammenführung mit UMA`s
Klaus-Peter Völlmecke, Amt für Kinder, Jugend und Familie • Ursula Enders, Zartbitter e.V.
Beteiligte Ämter in der Stadtverwaltung Köln
für ein umfassendes Schutzkonzept
• Büro OB
• Amt für Wohnungswesen
• Gesundheitsamt
• Amt für Kinder, Jugend und Familie
• Amt für Schulentwicklung / Schulamt
• Fachstelle Diversity / kommunales Integrationszentrum
• Ausländeramt
• Amt für Soziales und Senioren
• Feuerwehr
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Klaus-Peter Völlmecke, Amt für Kinder, Jugend und Familie • Ursula Enders, Zartbitter e.V.
Themen des Jugendamtes
IST :
• Angebote für Familien in Gemeinschaftseinrichtungen durch den IKD
• Angebote und Projekte der Kinder- und Jugendförderung
• Kleinkindbetreuung in Spielgruppen und Kindertagesstätten
• Hilfen zur Erziehung und Minderjährigenschutz
SOLL :
• Abschluss einer Kooperationsvereinbarung zum Kinderschutz
• Festlegung weiterer Bausteine für ein umfassendes Schutzkonzept
gemeinsam mit Wohnungsamt (z.B. Schutz bei häuslicher Gewalt )
Klaus-Peter Völlmecke, Amt für Kinder, Jugend und Familie • Ursula Enders, Zartbitter e.V.
Kooperationsvereinbarungen zum Kinderschutz in
Gemeinschaftseinrichtungen
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• Prävention
• Vorgehen bei Gefährdung
• Hinzuziehung einer kinderschutzerfahrenen Fachkraft
• Beratung und Beteiligung Minderjähriger
• Mitteilung einer Kindeswohlgefährdung an das Jugendamt
• Umsetzung
Klaus-Peter Völlmecke, Amt für Kinder, Jugend und Familie • Ursula Enders, Zartbitter e.V.
Zur Notwendigkeit institutioneller Kinder-
/Gewaltschutzkonzepte
Klaus-Peter Völlmecke, Amt für Kinder, Jugend und Familie • Ursula Enders, Zartbitter e.V.
Gewalt in Institutionen geschieht nicht zufällig.
entscheidend für Ausmaß:
• gesellschaftliche Bedingungen
• biografische Faktoren
• institutionelle Strukturen
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Klaus-Peter Völlmecke, Amt für Kinder, Jugend und Familie • Ursula Enders, Zartbitter e.V.
Institutionelle Kinder-/
Gewaltschutzkonzepte
• reduzieren das Risiko der Gewalt gegen Mädchen und
Jungen, Frauen und Männer innerhalb der Institution
• sichern kompetente Ansprechpersonen und Hilfe für
betroffene Kinder, Jugendliche und Erwachsene
Klaus-Peter Völlmecke, Amt für Kinder, Jugend und Familie • Ursula Enders, Zartbitter e.V.
Handlungsrahmen für
• Vorgehen im Falle der Vermutung/des Verdachts
(sexueller) Gewalt innerhalb der Einrichtung
• Schutz und Hilfe für kindliche, jugendliche und
erwachsene Nutzer*innen, die (sexuelle) Gewalt
innerhalb oder außerhalb der Einrichtung erlebten
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Klaus-Peter Völlmecke, Amt für Kinder, Jugend und Familie • Ursula Enders, Zartbitter e.V.
Bausteine institutioneller Kinder-
/Gewaltschutzkonzepte
Klaus-Peter Völlmecke, Amt für Kinder, Jugend und Familie • Ursula Enders, Zartbitter e.V.
Biografische Risikofaktoren
für Gewalt in Gemeinschaftsunterkünften
zum Beispiel:
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Klaus-Peter Völlmecke, Amt für Kinder, Jugend und Familie • Ursula Enders, Zartbitter e.V.
Biografische Risikofaktoren
für Gewalt in Gemeinschaftsunterkünften
mögliche Folgen u. a.:
• Übererregung („am Anschlag sein“)
• Kontrollverlust
• Reinszenierungen von Gewalterfahrungen im
Kontakt mit
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Klaus-Peter Völlmecke, Amt für Kinder, Jugend und Familie • Ursula Enders, Zartbitter e.V
Biografische Risikofaktoren
für Gewalt in Gemeinschaftsunterkünften
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Klaus-Peter Völlmecke, Amt für Kinder, Jugend und Familie • Ursula Enders, Zartbitter e.V
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Klaus-Peter Völlmecke, Amt für Kinder, Jugend und Familie • Ursula Enders, Zartbitter e.V
Risikofaktor:
Gewalttätige Auseinandersetzungen in den
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Klaus-Peter Völlmecke, Amt für Kinder, Jugend und Familie • Ursula Enders, Zartbitter e.V
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Klaus-Peter Völlmecke, Amt für Kinder, Jugend und Familie • Ursula Enders, Zartbitter e.V
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Klaus-Peter Völlmecke, Amt für Kinder, Jugend und Familie • Ursula Enders, Zartbitter e.V
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Klaus-Peter Völlmecke, Amt für Kinder, Jugend und Familie • Ursula Enders, Zartbitter e.V
Risikofaktor:
Unzureichende Information über Kinderrechte
Klaus-Peter Völlmecke, Amt für Kinder,Jugend und Familie • Ursula Enders, Zartbitter e.V
Nur wer seine Rechte kennt, kann sie vertreten!
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gesellschaftliche Teilhabe
Recht auf Hilfe
Recht auf Privatsphäre
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Risikofaktor:
Unzureichende Information über Kinderrechte
Klaus-Peter Völlmecke, Amt für Kinder,Jugend und Familie • Ursula Enders, Zartbitter e.V
Mindeststandard:
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der Unterkunft unabhängige Ansprechpartner*innen
Klaus-Peter Völlmecke, Amt für Kinder, Jugend und Familie • Ursula Enders, Zartbitter e.V
Risikofaktor:
Unzureichende Bildungs- und Freizeitangebote
für Mädchen und Jungen
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Bildung, Betreuung
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Klaus-Peter Völlmecke, Amt für Kinder, Jugend und Familie • Ursula Enders, Zartbitter e.V.
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Klaus-Peter Völlmecke, Amt für Kinder, Jugend und Familie • Ursula Enders, Zartbitter e.V.
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Klaus-Peter Völlmecke, Amt für Kinder, Jugend und Familie • Ursula Enders, Zartbitter e.V
Risikofaktor:
unzureichende Räumlichkeiten
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Privatsphäre
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dauer in Hallen
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klare Raumstruktur, Bedarfe unterschiedlicher
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keine gewachsene institutionelle Identität
Gemeinschaftunterkünfte sind in der Regel keine
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Klaus-Peter Völlmecke, Amt für Kinder, Jugend und Familie • Ursula Enders, Zartbitter e.V
Risikofaktor:
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keine gewachsene institutionelle Identität
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Beispiel Verhaltenskodex:
Wir begegnen geflüchteten Kindern
und Jugendlichen auf eine
respektvolle Art und Weise.
Klaus-Peter Völlmecke, Amt für Kinder, Jugend und Familie • Ursula Enders, Zartbitter e.V
Risikofaktor:
unklare Leitungs- und Arbeitsstrukturen
Mindeststandard:
• klare Leitungsstrukturen
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Administration/Organisation und Sozialarbeit/Pädagogik
Klaus Peter Völlmecke, Amt für Kinder Jugend und Familie • Ursula Enders, Zartbitter e.V
Klaus-Peter Völlmecke, Amt für Kinder, Jugend und Familie • Ursula Enders, Zartbitter e.V
Risikofaktor:
unklare Leitungs- und Arbeitsstrukturen
Mindeststandard:
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Qualifikation
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Keine Übertragung pädagogischer Aufgaben an Security (z.B.
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Mädchen und Jungen werden!
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Mindeststandard:
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Kleidung für Security
Risikofaktor:
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Klaus-Peter Völlmecke, Amt für Kinder, Jugend und Familie • Ursula Enders, Zartbitter e.V
Klaus-Peter Völlmecke, Amt für Kinder, Jugend und Familie • Ursula Enders, Zartbitter e.V.
Risikofaktor:
Überforderung und unzureichende Fachlichkeit
Klaus-Peter Völlmecke, Amt für Kinder, Jugend und Familie • Ursula Enders, Zartbitter e.V.
Risikofaktor:
Überforderung und unzureichende Fachlichkeit
Ursachen:
• Zuständigkeit sowohl für administrative/organisatorische als
auch sozialarbeiterische/pädagogische Arbeitsbereiche
• Überforderung mangels dem Tätigkeitsfeld entsprechender
fachlicher Qualifikation
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Klaus-Peter Völlmecke, Amt für Kinder, Jugend und Familie • Ursula Enders, Zartbitter e.V.
Risikofaktor:
Überforderung und unzureichende Fachlichkeit
Mindeststandard:
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• fachliche Qualifikation entsprechend dem Tätigkeitsfeld
• intensive Einarbeitung
• Fortbildung und Supervision für alle Berufsgruppen
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• regelmäßige Teamsitzungen
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Klaus-Peter Völlmecke, Amt für Kinder Jugend und Familie • Ursula Enders, Zartbitter e.V.
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2016.16.09 schutzkonzepte flüchtlingsunterkünfte

  • 1. Geflüchtete mit besonderem Schutzbedarf Kooperationsveranstaltung der Stadt Köln und dem Rat für Flüchtlingsfragen 16. 9. 2016 Historisches Rathaus zu Köln
  • 2. Klaus-Peter Völlmecke, Amt für Kinder, Jugend und Familie Ursula Enders, Zartbitter e.V. Workshop Anforderungen an Schutzkonzepte für Minderjährige in Gemeinschaftseinrichtungen für Flüchtlinge
  • 3. Bedürfnisse von Flüchtlingen und deren Kindern in Gemeinschafts- unterkünften Essen Bildung, Betreuung, gesellschaftliche Teilhabe Zusammenhalt der Familie Schutz Privatsphäre Wohnen und Schlafen Hilfe Körperhygiene/Pflege Klaus-Peter Völlmecke, Amt für Kinder, Jugend und Familie • Ursula Enders, Zartbitter e. V.
  • 4. Bedürfnisse von Flüchtlingen und deren Kindern in Gemeinschafts- unterkünften Essen Schutz Privatsphäre Wohnen und Schlafen Körperhygiene/Pflege individuelle Bedarfe • Ramadan • Heimatländer • Caterer/eigenständige Verpflegung Toiletten/Duschen • ausreichende Mindestzahl • geschlechtergetrennt • abschließbar • separate Schlafplätze/ Sichtschutz • Mindestgröße m² • maximale Aufenthalts- dauer in Hallen • Personalauswahl Standard • Schutz vor Übergriffen • Verfahrensstandards (z.B. Kinderschutz und häusliche Gewalt) • Transparenz in Abläufen Klaus-Peter Völlmecke, Amt für Kinder, Jugend und Familie • Ursula Enders, Zartbitter e.V.
  • 5. Bedürfnisse von Flüchtlingen und deren Kindern in Gemeinschafts- unterkünften Bildung, Betreuung, gesellschaftliche Bildung Zusammenhalt der Familie Hilfe • (Aufenthalts-)Recht • Gesundheit • psychische Stabilisierung • Erziehungsberatung Zugang zu Regelsystemen • Kindertagesbetreuung • Schulbesuch • Sprachförderung • Belegungsmanagement • Zusammenführung mit UMA`s Klaus-Peter Völlmecke, Amt für Kinder, Jugend und Familie • Ursula Enders, Zartbitter e.V.
  • 6. Beteiligte Ämter in der Stadtverwaltung Köln für ein umfassendes Schutzkonzept • Büro OB • Amt für Wohnungswesen • Gesundheitsamt • Amt für Kinder, Jugend und Familie • Amt für Schulentwicklung / Schulamt • Fachstelle Diversity / kommunales Integrationszentrum • Ausländeramt • Amt für Soziales und Senioren • Feuerwehr • Sportamt Klaus-Peter Völlmecke, Amt für Kinder, Jugend und Familie • Ursula Enders, Zartbitter e.V.
  • 7. Themen des Jugendamtes IST : • Angebote für Familien in Gemeinschaftseinrichtungen durch den IKD • Angebote und Projekte der Kinder- und Jugendförderung • Kleinkindbetreuung in Spielgruppen und Kindertagesstätten • Hilfen zur Erziehung und Minderjährigenschutz SOLL : • Abschluss einer Kooperationsvereinbarung zum Kinderschutz • Festlegung weiterer Bausteine für ein umfassendes Schutzkonzept gemeinsam mit Wohnungsamt (z.B. Schutz bei häuslicher Gewalt ) Klaus-Peter Völlmecke, Amt für Kinder, Jugend und Familie • Ursula Enders, Zartbitter e.V.
  • 8. Kooperationsvereinbarungen zum Kinderschutz in Gemeinschaftseinrichtungen • Vertragspartner • Zielsetzung • Inhalte • Prävention • Vorgehen bei Gefährdung • Hinzuziehung einer kinderschutzerfahrenen Fachkraft • Beratung und Beteiligung Minderjähriger • Mitteilung einer Kindeswohlgefährdung an das Jugendamt • Umsetzung Klaus-Peter Völlmecke, Amt für Kinder, Jugend und Familie • Ursula Enders, Zartbitter e.V.
  • 9. Zur Notwendigkeit institutioneller Kinder- /Gewaltschutzkonzepte Klaus-Peter Völlmecke, Amt für Kinder, Jugend und Familie • Ursula Enders, Zartbitter e.V.
  • 10. Gewalt in Institutionen geschieht nicht zufällig. entscheidend für Ausmaß: • gesellschaftliche Bedingungen • biografische Faktoren • institutionelle Strukturen • Fachlichkeit Klaus-Peter Völlmecke, Amt für Kinder, Jugend und Familie • Ursula Enders, Zartbitter e.V.
  • 11. Institutionelle Kinder-/ Gewaltschutzkonzepte • reduzieren das Risiko der Gewalt gegen Mädchen und Jungen, Frauen und Männer innerhalb der Institution • sichern kompetente Ansprechpersonen und Hilfe für betroffene Kinder, Jugendliche und Erwachsene Klaus-Peter Völlmecke, Amt für Kinder, Jugend und Familie • Ursula Enders, Zartbitter e.V.
  • 12. Handlungsrahmen für • Vorgehen im Falle der Vermutung/des Verdachts (sexueller) Gewalt innerhalb der Einrichtung • Schutz und Hilfe für kindliche, jugendliche und erwachsene Nutzer*innen, die (sexuelle) Gewalt innerhalb oder außerhalb der Einrichtung erlebten • Präventionsmaßnahmen/-angebote gegen Gewalt innerhalb und außerhalb der Einrichtung Klaus-Peter Völlmecke, Amt für Kinder, Jugend und Familie • Ursula Enders, Zartbitter e.V.
  • 13. Bausteine institutioneller Kinder- /Gewaltschutzkonzepte Klaus-Peter Völlmecke, Amt für Kinder, Jugend und Familie • Ursula Enders, Zartbitter e.V.
  • 14. Biografische Risikofaktoren für Gewalt in Gemeinschaftsunterkünften zum Beispiel: • Kriegs-/Foltererfahrungen • lebensbedrohliche Erfahrungen auf der Flucht • (sexuelle) Gewalterfahrungen im Herkunftsland z.B. häusliche Gewalt, geschlechtsspezifische Gewalt • (sexuelle) Gewalterfahrungen auf der Flucht • Zeugenschaft von Gewalt • Ausgrenzung/Gewalt aufgrund von Homosexualität Klaus-Peter Völlmecke, Amt für Kinder, Jugend und Familie • Ursula Enders, Zartbitter e.V.
  • 15. Biografische Risikofaktoren für Gewalt in Gemeinschaftsunterkünften mögliche Folgen u. a.: • Übererregung („am Anschlag sein“) • Kontrollverlust • Reinszenierungen von Gewalterfahrungen im Kontakt mit • anderen Nutzer*innen • ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter*innen Klaus-Peter Völlmecke, Amt für Kinder, Jugend und Familie • Ursula Enders, Zartbitter e.V
  • 16. Biografische Risikofaktoren für Gewalt in Gemeinschaftsunterkünften Notwendige Hilfen u. a.: Klaus-Peter Völlmecke, Amt für Kinder, Jugend und Familie • Ursula Enders, Zartbitter e.V • Rechtsberatung • Unterstützung bei Familien- zusammenführung • medizinische Versorgung • psychische Stabilisierung (z. B. traumapäd. Angebote für Kinder und Jugendliche) • Erziehungsberatung
  • 17. Risikofaktor: Gewalttätige Auseinandersetzungen in den Abendstunden Klaus-Peter Völlmecke, Amt für Kinder, Jugend und Familie • Ursula Enders, Zartbitter e.V
  • 18. Risikofaktor: Gewalttätige Auseinandersetzungen in den Abendstunden Kinder und Jugendliche sind Gewaltdynamiken schutzlos ausgeliefert. Klaus-Peter Völlmecke, Amt für Kinder, Jugend und Familie • Ursula Enders, Zartbitter e.V
  • 19. Risikofaktor: Gewalttätige Auseinandersetzungen in den Abendstunden Ursachen: • Geflüchtete kommen aus Ländern, in denen man abends aktiv wird. • abends: • viele anwesende Personen • fehlende Präsenz von Sozialarbeiter*innen • kaum/keine pädagogischen Angebote • körperliche Ruhe löst Flashbacks traumatischer Vorerfahrungen aus Klaus-Peter Völlmecke, Amt für Kinder, Jugend und Familie • Ursula Enders, Zartbitter e.V
  • 20. Risikofaktor: Gewalttätige Auseinandersetzungen in den Abendstunden Mädchen und Jungen haben ein Recht auf Schutz vor Gewalt! Klaus-Peter Völlmecke, Amt für Kinder, Jugend und Familie • Ursula Enders, Zartbitter e.V
  • 21. Mindeststandard: • pädagogische Angebote durch sozialarbeiterische Fachkräfte in den Abendstunden • Präsenz von Sozialarbeiter*innen in den Abendstunden • Schutzräume, in die Kinder und Jugendliche sich zurückziehen können • Krisenintervention in den Abendstunden • Verfahrensstandards (z. B. bei häuslicher Gewalt) • Transparenz in Abläufen Risikofaktor: Gewalttätige Auseinandersetzungen in den Abendstunden Klaus-Peter Völlmecke, Amt für Kinder, Jugend und Familie • Ursula Enders, Zartbitter e.V
  • 22. Risikofaktor: Unzureichende Information über Kinderrechte Klaus-Peter Völlmecke, Amt für Kinder,Jugend und Familie • Ursula Enders, Zartbitter e.V Nur wer seine Rechte kennt, kann sie vertreten! Recht auf Bildung, Betreuung, gesellschaftliche Teilhabe Recht auf Hilfe Recht auf Privatsphäre Wohnen und Schlafen Recht auf Schutz
  • 23. Risikofaktor: Unzureichende Information über Kinderrechte Klaus-Peter Völlmecke, Amt für Kinder,Jugend und Familie • Ursula Enders, Zartbitter e.V Mindeststandard: • Information aller Mädchen und Jungen über Kinderrechte bei Eintritt in die Institution • bildgestützte Kommunikationsmittel • Deutsch und Muttersprache • kindgerechtes Beschwerdemanagement über zuverlässige, pädagogisch qualifizierte, vom Betreiber der Unterkunft unabhängige Ansprechpartner*innen
  • 24. Klaus-Peter Völlmecke, Amt für Kinder, Jugend und Familie • Ursula Enders, Zartbitter e.V Risikofaktor: Unzureichende Bildungs- und Freizeitangebote für Mädchen und Jungen „Uns ist so langweilig!“
  • 25. Bildung, Betreuung Zugang zu Regelsystemen • Kindertagesbetreuung • Schulbesuch Klaus-Peter Völlmecke, Amt für Kinder, Jugend und Familie • Ursula Enders, Zartbitter e.V. Freizeitangebote Integration/gesellschaftliche Teilhabe • Sprachförderung • sozialraumbezogene Projekte Risikofaktor: Unzureichende Bildungs- und Freizeitangebote • Kinder im Vorschulalter • Kinder im Grundschulalter • Jugendliche • geschlechtsspezifische Angebote für Kinder und Jugendliche Mindeststandard:
  • 26. Klaus-Peter Völlmecke, Amt für Kinder, Jugend und Familie • Ursula Enders, Zartbitter e.V. Risikofaktor: unzureichende Räumlichkeiten zum Beispiel: fehlende Privatsphäre
  • 27. Klaus-Peter Völlmecke, Amt für Kinder, Jugend und Familie • Ursula Enders, Zartbitter e.V Risikofaktor: unzureichende Räumlichkeiten Mindeststandard: Privatsphäre Wohnen und Schlafen Toiletten und Duschräume • separate Schlafplätze/ Sichtschutz • Mindestgröße m² • maximale Aufenthalts- dauer in Hallen • ausreichende Mindestzahl • geschlechtergetrennt • abschließbar • Duschzeiten für männliche Jugendliche nicht vergessen!!! klare Raumstruktur, Bedarfe unterschiedlicher Personengruppen berücksichtigen
  • 28. Risikofaktor: keine gewachsene institutionelle Identität Gemeinschaftunterkünfte sind in der Regel keine gewachsenen Institutionen, sondern Antwort auf aktuellen Bedarf. In Unterkünften arbeiten unterschiedliche Träger/Firmen, Berufsgruppen, haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter*innen. Klaus-Peter Völlmecke, Amt für Kinder, Jugend und Familie • Ursula Enders, Zartbitter e.V
  • 29. Risikofaktor: keine gewachsene institutionelle Identität Auswirkungen: • Mangel an institutioneller Identität • kein gemeinsames/institutionelles Leitbild • keine einheitlichen institutionellen Regeln • kein gemeinsamer Arbeitsstil/Arbeitstempo • Konflikte zwischen Berufsgruppen/Trägern • Konflikte um Zuständigkeiten • Unklarheiten bezüglich Beschwerdeverfahren • Orientierungslosigkeit bei Geflüchteten Klaus-Peter Völlmecke, Amt für Kinder, Jugend und Familie • Ursula Enders, Zartbitter e.V
  • 30. Risikofaktor: keine gewachsene institutionelle Identität Mindeststandard: • für alle verbindlicher Verhaltenskodex/Dienstanweisungen Beispiel Verhaltenskodex: Wir begegnen geflüchteten Kindern und Jugendlichen auf eine respektvolle Art und Weise. Klaus-Peter Völlmecke, Amt für Kinder, Jugend und Familie • Ursula Enders, Zartbitter e.V
  • 31. Risikofaktor: unklare Leitungs- und Arbeitsstrukturen Mindeststandard: • klare Leitungsstrukturen • klare personelle Trennung der Arbeitsfelder Administration/Organisation und Sozialarbeit/Pädagogik Klaus Peter Völlmecke, Amt für Kinder Jugend und Familie • Ursula Enders, Zartbitter e.V
  • 32. Klaus-Peter Völlmecke, Amt für Kinder, Jugend und Familie • Ursula Enders, Zartbitter e.V Risikofaktor: unklare Leitungs- und Arbeitsstrukturen Mindeststandard: • Arbeitsplatzbeschreibungen entsprechend der beruflichen Qualifikation Beispiel Security: Keine Übertragung pädagogischer Aufgaben an Security (z.B. Spiele- und Medikamentenausgabe)! Security darf nicht zum Hauptansprechpartner für geflüchtete Mädchen und Jungen werden!
  • 33. Beispiel: Kleidung der Security macht vielen Kindern und Jugendlichen Angst, da sie der Kampfkleidung von Soldaten und des „IS“ ähnelt. Mindeststandard: wenig bedrohliche, sportliche Kleidung für Security Risikofaktor: inadäquate Sachausstattung Klaus-Peter Völlmecke, Amt für Kinder, Jugend und Familie • Ursula Enders, Zartbitter e.V
  • 34. Klaus-Peter Völlmecke, Amt für Kinder, Jugend und Familie • Ursula Enders, Zartbitter e.V. Risikofaktor: Überforderung und unzureichende Fachlichkeit
  • 35. Klaus-Peter Völlmecke, Amt für Kinder, Jugend und Familie • Ursula Enders, Zartbitter e.V. Risikofaktor: Überforderung und unzureichende Fachlichkeit Ursachen: • Zuständigkeit sowohl für administrative/organisatorische als auch sozialarbeiterische/pädagogische Arbeitsbereiche • Überforderung mangels dem Tätigkeitsfeld entsprechender fachlicher Qualifikation • geringe/keine Berufserfahrung • kaum Einarbeitung/Fortbildung • ungenügende Teamstrukturen • zu wenig Fachberatung durch Betreiber • zu wenig Supervisionsangebote
  • 36. Klaus-Peter Völlmecke, Amt für Kinder, Jugend und Familie • Ursula Enders, Zartbitter e.V. Risikofaktor: Überforderung und unzureichende Fachlichkeit Mindeststandard: • klare Strukturierung der Arbeitsfelder • fachliche Qualifikation entsprechend dem Tätigkeitsfeld • intensive Einarbeitung • Fortbildung und Supervision für alle Berufsgruppen • Angebote der Psychohygiene für Mitarbeiter*innen • regelmäßige Teamsitzungen • regelmäßige Teamsitzungen der Heimleitungen • gute Vernetzung im Sozialraum
  • 37. Klaus-Peter Völlmecke, Amt für Kinder Jugend und Familie • Ursula Enders, Zartbitter e.V. Wir danken für Ihre Aufmerksamkeit!