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Social Media...
                            Chancen und Risiken des Social Networkings
                            17. Februar 2011




Freitag, 18. Februar 2011
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                            Inhalt
                            ¡ Social Media - ein Begriff - viele Definitionen

                            ¡ Social Media - Plattformen und Möglichkeiten

                            ¡ Social Media - das Kommunikationsverhalten

                            ¡ Social Media - die Zukunft

                            ¡ Social Media - die Gefahren

                            ¡ Social Media - next Generation

                            ¡ Social Media - Unternehmen müssen umdenken




Freitag, 18. Februar 2011
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                  Web 1.0 vs. Web 2.0 - Ordnung contra Chaos

                       Web 1.0                                Web 2.0
                       geordnet !                             chaotisch !

       ‣ Strategische	
  Posi.onierung:	
  Ein	
     ‣ Das	
  „soziale	
  Web“	
  kennt	
  keine	
  Grenzen	
  
            weitere	
  Präsenta.ons-­‐	
  und	
          und	
  keine	
  Ordnung.	
  Inhalte	
  werden	
  
            Vertriebskanal	
  für	
  Unternehmen         „gemixt“	
  und	
  verstreut
       ‣ Klare	
  Kommunika.onsstruktur:	
           ‣ Unklare	
  Kommunika.onsstruktur:	
  n	
  -­‐>	
  
            1	
  -­‐>	
  n                               n
       ‣    Informa.onsmedium                        ‣   Austauschmedium
       ‣    Push-­‐Prinzip                           ‣   PULL-­‐Prinzip
       ‣    Konsumieren	
  anstaE	
  agieren...      ‣   Schwarm-­‐Intelligenz
       ‣    Applika.ons-­‐orien.ert.                 ‣   Service-­‐orien.ert.
                                                     ‣   Reputa.on	
  ist	
  entscheidend


Freitag, 18. Februar 2011
Web 3.0: Semantisches Web...   4




Freitag, 18. Februar 2011
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                            Web 3.0: Semantisches Web
                            allgegenwärtig...
                            ¡ Webanwendungen werden "intelligent" auf die jeweilige Situation
                               reagieren, in der der Nutzer sich gerade befindet, um gezielt
                               Informationen anzubieten, die seine aktuelle Bedürfnislage befriedigen
                               beziehungsweise in der aktuellen Situation von Nutzen sein können.
                            ¡ Allgegenwärtig (immer und überall verfügbar) und unsichtbar
                            ¡ Kommunikationsstruktur: n -> n
                            ¡ Situations-bezogen
                            ¡ Bedeutungs-orientiert
                            ¡ Integrierte, vernetzte Sicht auf die Dinge
                            ¡ Reputation wird ermittelt
                            ¡ Lernfähig
                            ¡ Me- statt E-Business




Freitag, 18. Februar 2011
Wo stehen wir ... ?   6




            Mitmach-Web
              Web 2.0 =

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Wussten Sie schon ... ?                                                                           7


                    Anzahl	
  der	
  Internet-­‐fähigen	
  Geräte:
                      	
  1984:	
  1000                                               Es wird geschätzt, dass in einer Woche
                      	
  1992:	
  1000.000                                           der New York Times mehr Information
                      	
  2008:	
  1000.000.000	
  
                                                                                       enthalten ist, als eine Person im 18. Jhr.
                                                                                       Im gesamten Leben erfahren hat...




                                  Anzahl der Jahre, die es dauerte um 50 Mio.
                                                                                                     Wäre	
  Facebook	
  ein	
  Land,	
  wäre	
  es	
  das	
  3.	
  
                                  Menschen zu erreichen:
                                                                                                     größte	
  der	
  Erde.
                                     Radio: 38 Jahre
                                     TV: 13 Jahre
                                                                                                     In	
  den	
  USA	
  wird	
  jede	
  8	
  Ehe	
  über	
  
                                     Internet: 4 Jahre
                                                                                                     Bekanntscha^en	
  aus	
  den	
  Social	
  Networks	
  
                                     iPod : 3 Jahre
                                                                                                     geschlossen
                                     Facebook : 9 Monate




                                                                                     110.000.000 Tweets pro Tag (1300 Tweets pro
                            Die erste kommerzielle Textnachricht wurde               Sekunde)
                            1992 versendet... Heute ist die Zahl der
                                                                                     3.400.000.000 Tweets im Januar 2011
                            täglich verschickten Nachrichten höher als
                            die Zahl der Weltbevölkerung                             200.000.000 Mitglieder (Januar 2011)
                                                                                     6.000.000 neue Mitglieder Jan/Feb 2010 (2.3
                                                                                     neue Mitglieder pro Sekunde)




                                                                      Wir leben im Informationszeitalter und unser persönliche und
                                                                     geschäftlicher Erfolg wird immer stärker durch die digitale Welt
                                                                                                 bestimmt.
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Der Nukleus ...      8


        Das reale Leben selbst, Beziehungen
        zwischen Menschen, Sehnsucht nach
        Nähe, Freundschaften unter
        Gleichgesinnten, die Suche nach
        Geborgenheit, die Neugier auf
        Andersdenkende, die Wissbegier des
        Einzelnen, die Kraft der Erinnerung, die
        Intelligenz des Teams, der Dialog auf
        Augenhöhe – all das ist der Ursprung von
        Social Networking.


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                            Was ist Social Media ?
                             Social Media (auch Soziale
                             Medien) ist ein Schlagwort, unter
                             dem Soziale Netzwerke und
                             Netzgemeinschaften verstanden
                             werden, die als Plattformen zum
                             gegenseitigen Austausch von
                             Meinungen, Eindrücken und
                             Erfahrungen dienen.


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                            Menschen sind triebgesteuert.
                            Social Media auch

                                                PROVOKANT ... !

                                                Social Media spricht
                                                drei Triebe des
                                                Menschen an:

                                                ¡ Voyeurismus

                                                ¡ Exhibitionismus

                                                ¡ Profilneurose




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Was ist Social Media ... ?                                   11


         Fachleute
                                  Social                                            Freunde
                                  Media                              Klatsch
                                  Mobs                               Tratsch
                                            Politisch                             Medien
      Interessen-
        gruppen                                                                    Stars
                                                         Social	
  Media
                                                        ist	
  das	
  alles...
                                       Branding                                             unorthodox

    Firmen
                                                    Rekruiting           News
                            Personen
                                                                                    traditioneller
                                                                                    Journalismus
     Kunden-                            Werbung
      service

                                                                             und	
  viel	
  mehr...
                                                                                                          13
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Social Media Landscape ...                        12

                                            ¡ 94% der User nutzen zur
                                               Entscheidungsfindung bei
                                               Käufen das Internet
                                            ¡ Mehr als 40% der deutschen
                                               Internet-User treffen ihre
                                               Kaufentscheidung auf Basis von
                                               Meinungen und Empfehlungen
                                               anderer.
                                            ¡ 60% der Social Media User
                                               informieren andere über ihre
                                               Zufriedenheit mit einem Produkt.
                                            ¡ In den nächsten Jahren
                                               überflügelt die „Digital Natives“
                                               die „Digital Immigrants“. 96%
                                               von ihnen sind in sozialen
                                               Netzwerken.
                                            ¡ Menschen„suchen“ immer
                                               weniger nach News - sie
                                               „erhalten“ sie über ihre
                                               Netzwerke.
                                            ¡ 14% der Menschen trauen der
                                               Werbung. 78% trauen den
                                               Aussagen ihrer Peer Group.


Freitag, 18. Februar 2011
Social Media B2B Plattformen ...                                                                               13



                            linkedIn	
  
                            Xing	
           Das	
  ist	
  das	
  Ergebnis	
  einer	
  Analyse	
  der	
  Online-­‐
                                             Marke.ng-­‐Agentur	
  SF	
  Interac.ve	
  Performance.

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                                             Die	
  Agentur	
  hat	
  80	
  interna.onale	
  Medien	
  anhand	
  
                            TwiEer	
         von	
  30	
  Bewertungskriterien	
  untersucht	
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                            Facebook kann als DIE Social Media
                            Plattform bezeichnet werden   Das war vor 3
                                                             Monaten.
                                                        Inzwischen sind es
                                         ¡ 530   Millionen Millionen
                                                           600 User (!)
                                         ¡   > 30 Mill. User ändern ihren Status täglich
                                         ¡ mehr als 70 Sprachen
                                         ¡ > 100 Mill. User nutzen Facebook über ein
                                            mobiles Gerät
                                         ¡ Der Durchschnitts-User verbringt 55
                                            Minuten täglich auf FB (700 Milliarden
                                            Minuten pro Monat... )
                                         ¡ FB wäre das drittgrößte Land der Erde
                                            und hat soviel Mitglieder wie ganz Europa
                                            an Wahlberechtigten.
                                         ¡ FB hat schon viel politische Karrieren
                                            vernichtet.
                                         ¡ FB sorgt immer wieder für Schlagzeilen...
                                         ¡ Deutschland: Userzahl hat sich in einem
                                            Jahr verdoppelt, derzeit 16 Mio.



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                            Werbemacht Facebook
                                          ¡ FB ist der zweit grösste Trafficlieferant
                                             im Online-Shopping Bereich.
                                          ¡ in Deutschland kommt fast jeder
                                             dritte Besucher bereits über FB (falls
                                             das Unternehmen dort aktiv ist)
                                          ¡ 28% aller Werbeeinblendungen
                                             werden bereist bei FB angezeigt.
                                          ¡ FB hat seinen Umsatz in diesem
                                             Bereich im letzten Jahr verdoppelt.
                                          ¡ FB “Sponsored Stories” machen aus
                                             den Aktivitäten der Freunde ein
                                             neues Werbeformat
                                          ¡ Die Facebook-Seite ist der Ort mit
                                             den meisten täglichen Besuchern im
                                             deutschen Internet. (10 Mio täglich)
                                          ¡ Der Werbeanteil bei Sozialen Netzen
                                             ist in den letzten 12 Monaten um 55%
                                             gestiegen.

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                            Facebook                    17 Millionen
                                                          Freunde

                            macht
                            Schlagzeilen...
                                      OriginalFoto
                                     von der Party ?




                                                        Der Papst ist
                                                       auch schon da!




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                            Twitter ist der Shootingstar der Szene
                                           ¡ Kurznachrichten (Tweets) im Internet (140
                                              Zeichen)
                                           ¡ 110.000.000 Tweets pro Tag (1300 tweets
                                              pro Sekunde)
                                           ¡ 3.410.000.000 Tweets im Jan. 2011
                                           ¡ 200.000.000 Mitglieder (Jan. 2011)
                                           ¡ 2.3 neue Mitglieder pro Sekunde
                                           ¡ Twitter User folgen dem DELL Outlet für
                                              interessante Elektronik-Angebote. Dell hat
                                              damit über Twitter mehr als 3 Millionen
                                              USD Umsatz generiert.
                                           ¡ Bis heute hat die Firma mit Twitter kein
                                              Geld verdient... ist aber nach aktuellen
                                              Schätzungen rund 10 Mrd. USD wert.




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                            YouTube ist das
                            Fernsehen von morgen
                                           ¡ Klassisches Beispiel für UGC (User
                                              Generated Content)
                                           ¡ In den letzten Monaten verzeichnete
                                              YouTube mehr Suchanfragen als
                                              Google
                                           ¡ Gegründet 2005, 2006 für 1,6 Mrd. USD
                                              an Google verkauft
                                           ¡ Jede Minute werden 13 Stunden neue
                                              Videos hochgeladen.
                                           ¡ Der Durschnittsuser ist 27 Jahre
                                           ¡ Täglich werden mehr als 100 Millionen
                                              Videos angeschaut.
                                           ¡ Über 75% der Ad Age Top 100
                                              Agenturen haben in 210 Kampagnen
                                              auf Youtube laufen lassen.



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                              YouTube ist Erfolg
    http://www.youtube.com/watch?v=R55e-uHQna0     ¡ VW TV Spot für den SuperBowl
                                                   ¡ Eingestellt am 01.02.2011
                                                   ¡ bis zum 04.02 3 Mill. Zuseher
                                                   ¡ 05.02 6 Millionen Zuseher
                                                   ¡ der erfolgreichste VW Spot bis dato.
                                                   ¡ 30 Millionen gestern abend.

                                                     30


                                                      23


                                                      15


                                                       8

                                                       0

                                                       02.02   04.02   05.02   16.02
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                            XING - DIE Business Plattform
                                           ¡ reines B2B Netzwerk
                                           ¡ gegründet 2003
                                           ¡ 4,3 Mill. Mitglieder in D.A.CH,
                                              davon rund 700.000 Premium-
                                              Mitglieder
                                           ¡ 1,75 Millionen neue Mitglieder in
                                              2009
                                           ¡ 82% der Mitglieder sind zwischen
                                              26 und 50 Jahre alt
                                           ¡ 90% der Premium-Mitglieder
                                              loggen sich regelmässig (mind. 1
                                              mal pro Woche) ein.




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Xing - wussten Sie schon ... ?   21




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                            Flickr ist nicht nur für Foto-Fans, es
                            wird auch Wahlkampf gemacht
                                            ¡ gegründet 2004 von einer Frau
                                               (Caterina Fake)
                                            ¡ größte Foto-Community mit einer
                                               Reichweite von rund 18%
                                            ¡ inzwischen zu Yahoo gehörig
                                            ¡ täglich werden rund 4.3 Millionen
                                               Bilder hochgeladen (> 3000 Bilder pro
                                               Minute)
                                            ¡ Derzeit ungefähr 5 Milliarden (!!) Bilder
                                               online (09/2010).
                                            ¡ Obama nutzt Flickr, um Bilder von ihm
                                               und seiner Familie zu präsentieren.
                                            ¡ mehr als 50 Millionen Mitglieder in
                                               11/2010


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                            Wie kann ich als Unternehmen Social
                            Media nutzen ?


                                          ¡ Meinungsbildung
                                          ¡ Kundenservice
                                          ¡ Marktforschung
                                          ¡ Markenpositionierung
                                          ¡ Markenentwicklung
                                          ¡ Kommunikation
                                          ¡ Online-Hilfe
                                          ¡ Verbesserung des Image
                                          ¡ Nutzer-Interaktion (Anregungen)



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Radikal: Social Media ist kein                                               24
                             Hype, sondern Standard ... !



                                                                      ia
                                                            Social Med                    Em a i
                                                                                                l




                                                                                                     n
                                                                                      e        Telefo
                                                                              Press




        ...und	
  sollte	
  ein	
  wesentlicher	
  Bestandteil	
  Ihrer	
  
        Kommunika.on	
  (Klappern!)	
  werden	
  ...




Freitag, 18. Februar 2011
25

                            Social Media ist ein Bestandteil der
                            Unternehmenskommunikation.

                                 ✓ Der	
  UNTERNEHMUNG	
  ein	
  Gesicht	
  geben
                                    Iden.fika.on	
  und	
  Authen.zität


                                 ✓ Zuhören
                                    Was	
  wird	
  über	
  „mich“	
  gesprochen



                                 ✓Von	
  Kunden	
  LERNEN
                                    Einlassen	
  und	
  interagieren




Freitag, 18. Februar 2011
26



                            Kommunizieren - aber wie ... ?


                                     ✓ Sprechen	
  und	
  einbeziehen
                                       Engagement	
  und	
  Mo.vieren	
  (auch	
  Mitarbeiter!)



                                     ✓IDEEN	
  „sammeln“
                                       „Neues“	
  testen,	
  Markt	
  scannen



                                     ✓ Kundenzufriedenheit	
  STEIGERN
                                       Beschwerden	
  in	
  Echtzeit	
  managen




Freitag, 18. Februar 2011
27
                Der SM Eisberg ...



                        Eigener	
  Online	
  Au^riE

                            Fremde	
  Plamormen

                             Der	
  Großteil	
  der	
  
                             Kommunika.on	
  über	
  
                             Ihr	
  Unternehmen	
  
                             findet	
  „unter	
  der	
  
                             Oberfläche“	
  staE	
  und	
  
                             ist	
  für	
  Sie	
  NICHT	
  
                             kontrollierbar	
  !




Freitag, 18. Februar 2011
28
                Die Kommunikation ändert sich


                            Intelligenz des Einzelnen   Schwarm-Intelligenz

                                  Gatekeeper                 Ökosystem

                        Gesicherte Best Practice        Best known Practice

                              Office Dokumente           Wikis, Blogs, Podcasts

                                  Nur intern                übergreifend

                                Anreizsysteme           soziale Anerkennung

                        Hierarchische Strukturen             Netzwerke




Freitag, 18. Februar 2011
Social Media muss geplant sein                                                                                                                                  29



                                                               Vertrauen:	
  User	
  glauben	
  Ihnen	
  und	
  schenken	
  Ihnen	
  Vertrauen	
  und	
  
                                                               Loyalität
                                              Stay             Testen:	
  Testen	
  Sie	
  die	
  Loyalität	
  z.B.	
  mit	
  NewsleEern	
  an	
  die	
  Adressen	
  
                                                               aus	
  dem	
  letzten	
  SchriE.
                                               in
                                                               Anbieten:	
  Jetzt	
  können	
  Sie	
  Ihre	
  Produkte	
  anbieten	
  und	
  „Werbung“	
  
                                             touch !
                                ken




                                                               machen.
                               tä r
                              ds




                                                               Informa5onen,	
  die	
  über	
  die	
  Netze	
  zur	
  Verfügung	
  gestellt	
  werden.	
  Analysen,	
  Sta.s.ken,	
  
                                                               Nutzerverhalten,	
  etc.
                            un




                                             Sammle            User	
  wenden	
  sich	
  an	
  SIE,	
  wenn	
  sie	
  im	
  2.	
  SchriE	
  gut	
  sind	
  -­‐>	
  Feedback	
  kann	
  gesammelt	
  
                           n




                                                               werden
                        ue




                                          Informationen        Datenaustausch	
  zu	
  interessanten	
  Informa.onen	
  per	
  Email	
  anbieten	
  -­‐>	
  Email	
  Adressen	
  
                       a
                    ufb




                                                               sammeln.
                    a
                 ng




                                                                             Authen5sch:	
  Stories,	
  Fotos,	
  Anekdoten,	
  Persönliches	
  aus	
  Ihrer	
  Firma
                                  Stelle interessanten und
               hu




                                                                             Wich5g:	
  Wich.ge	
  Informa.onen	
  für	
  Leser,	
  die	
  sonst	
  nicht	
  im	
  Netz	
  zu	
  
             zie




                                 hochwertigen Content zur                    finden	
  sind	
  (Bsp:	
  Infos	
  über	
  Unternehmensveränderungen)
            Be




                                                                             Hilfreich:	
  Interessante	
  Inhalte,	
  die	
  für	
  Anwender	
  nützlich	
  sind	
  (Bsp:	
  
                                          Verfügung                          Lu^hansa	
  twiEert	
  Vulkanstatus)


                                                                                           Prüfen:	
  Kanäle	
  und	
  Netzwerke	
  analysieren	
  und	
  auf	
  den	
  
                                      Finde interessante und                               eigenen	
  Nutzen	
  prüfen.
                                        interessierte Leute                                Monitoring:	
  Beobachten	
  Sie	
  die	
  Netzwerke	
  und	
  tragen	
  Sie	
  
                                                                                           ggf.	
  etwas	
  Sinnvolles	
  bei	
  Diskussionen	
  bei.
                                                                                           Erreichbar:	
  Seien	
  Sie	
  erreichbar	
  und	
  reagieren	
  Sie	
  auf	
  
                                                                                           Anfragen.


Freitag, 18. Februar 2011
30
                            Social Media - so nicht: Jack Wolfskin

                                              ¡   Jack Wolfskin verklagt Privatleute bei Dawanda.de
                                                   (Bastler-Website) wegen der Nutzung einer „Tatze“.

                                              ¡   Die Nachricht macht über Facebook und Twitter
                                                   innerhalb von 48 Stunden weltweit die Runde.

                                              ¡   Bereits innerhalb von 24 Stunden wirkt sich das
                                                   Thema negativ auf die Suchergebnisse aus.

                                              ¡   Der „David-gegen-Goliath-Effekt tritt ein

                                              ¡   Auf FB und Twitter tauchen immer mehr
                                                   Boykottaufrufe auf.

                                              ¡   Hunderte von Blogs und Medien wie der Spiegel
                                                   berichten.

                                              ¡   Die Stellungnahme von JW ist Öl ins Feuer:
                                                   „Abmahnungen seien rechtens“

                                              ¡   Bei Google sind auf der ersten Seite fast nur Treffer
                                                   zu finden, die sich um die Klage drehen

                                              ¡   Das David-gegen- Goliath-Spiel (...) schadet der
                                                   Online-Reputation des Unternehmens inzwischen
                                                   massiv.

                                              ¡   JW zieht die Klagen nach zwei Wochen aufgrund
                                                   des Drucks zurück...




Freitag, 18. Februar 2011
31
                                   Social Media - so nicht: Nestle

                                                        ¡   Nestle verwendet zur Herstellung der Schokoriegel
                                                             Palmöl. Der Lieferant dieses Öls rodet illegal
                                                             Regenwald zur Gewinnung und vernichtet damit
                                                             den Lebensraum von Orang Utans.
 Videolink: http://www.youtube.com/watch?v=IzF3UGOlVDc ¡ Die Greenpeace-Kampagne auf YouTube schlägt
                                                             ein wie eine Bombe und verbreitet sich in Windeseile

                                                        ¡   Das Greenpeace-Video – quasi ein viraler
                                                             Marketing-Erfolg – wurde via soziale Netzwerke
                                                             extrem viel verbreitet und entsprechend
                                                             kommentiert.

                                                        ¡   Die User machen ihrem Unmut bei Facebook, Twitter
                                                             und in Blogs Luft.

                                                        ¡   Nestle lässt die Einträge löschen, entfernt ganze
                                                             Seiten (z.B. die FB FanPage mit mehr als 90.000
                                                             Usern) und droht Bloggern mit rechtlichen
                                                             Konsequenzen.

                                                        ¡   Die User reagieren darauf mit Empörung und
                                                             Unverständnis. “nestle, you have much to learn
                                                             about the internet. and about common human
                                                             decency” schrieb ein Facebook-User. Ein anderer
                                                             äußerte: “What Greenpeace supporters did is a sign
                                                             of the times: Brandjacking a Facebook fan page is
                                                             the new form of tree hugging. A lot safer too”.




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                            Social Media macht
                            erfolgreich
                            ¡   Twitter User folgen dem DELL Outlet für interessante Elektronik-Angebote. Dell hat damit über
                                 Twitter mehr als 3 Millionen USD Umsatz generiert.
                            ¡   Eiscreme-Freunde in New York geben der Eis-kette Tasti-D-Lite Marketing Feedback via Twitter
                                 sowie Facebook und bekommen dafür von der Firma oft „IHRE“ Eis-Kreation als Überraschung
                                 geliefert.
                            ¡   Crowdsourcing: Unter mystarbucksidea.de können Interessierte über die zukünftige Entwicklung
                                 diskutieren, eigene Ideen einstellen und bewerten. Unternehmensinterne Experten prüfe die
                                 Vorschläge und entscheiden über die Umsetzung.
                            ¡   Starbucks zeigt mit diesem Projekt, wie mit dem Social Web Anwender kostengünstig in den
                                 Entwicklungsprozess eingebunden werden können. Seit März 2008 sind fast 80.000 Ideen
                                 eingestellt worden. Für die am höchsten bewertete Idee haben fast 100.000 Besucher gestimmt
                                 und es sind alleine hierzu mehr als 1000 Kommentare gepostet worden. 
                            ¡   Gary Vaynerchuk , ein Weinhändler aus New Jersey, schaffte es durch die geschickte Nutzung
                                 von Social Networking den Umsatz seines Unternehmens von vier auf 50 Millionen Dollar zu
                                 steigern. Vaynerchuk blogt, twittert und podcastet. Er nutzt wie selbstverständlich die Social
                                 Media Instrumente, um mit Menschen zum Thema Wein zu kommunizieren.
                            ¡   Dabei hat Vaynerchuk über die Jahre ein großes Netzwerk aufgebaut und erreicht allein mit
                                 seinem Video Blog Wine Library täglich mehr als 60.000 Besucher, von denen nicht wenige zu
                                 Kunden werden. Vaynerchuk ist es mit Hilfe von Social Networking gelungen, sein kleines
                                 Familienunternehmen zu einer weltweit bekannten Marke zu machen.




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                            Social Media macht erfolgreich !

                                                                                     Um den Fiesta in den
                                                                                     USA einzuführen hat Ford
                                                                                     100 Freiwilligen den Wagen
                                                                                     kostenlos zur Verfügung
                                                                                     gestellt



                                                                                           Einzige Bedingung: Sie sollten
                                                                                           während der gesamten Zeit Ihre
                                                                                           Erfahrungen bei Twitter und
                                                                                           Facebook veröffentlichen
                                                                                           Ford nahm KEINEN Einfluss auf
                                                                                           die Äußerungen.




                                                                             Die riskante Kampagne hat sich
                                                                             ausgezahlt. 58% aller US-
                                                                             Konsumenten kennen den bis
                                                                             dato unbekannten Fiesta schon
                                                                             VOR Verkaufsstart.




                                             Dieser Friseur aus Kempten nutzt FB und Twitter um mit Kunden in
                                             Kontakt zu bleiben, Termine zu vereinbaren, Aktionen zu promoten und
                                             Feedback zu seiner Arbeit ein zu holen... er hat damit seinen Kundenkreis
                                             vergrößerst und die Auslastung seiner Mitarbeiter deutlich verbessert....



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                            Social Media - so schon: EA SPORTS
    Videolink: http://www.youtube.com/watch?v=h42UeR-f8ZA
    Videolink: http://www.youtube.com/watch?v=FZ1st1Vw2kY

                                                            ¡ Ein User veröffentlicht ein
                                                               Video über einen Bug („Jesus
                                                               Shot“) im aktuellen Tiger
                                                               Woods Golf Spiel, das in
                                                               kürzester Zeit
                                                               hunderttausende Mal
                                                               angeschaut wird.

                                                            ¡ EA Sports kontert nur wenige
                                                               Tage mit einem eigenen
                                                               Video, dass den Bug zu einem
                                                               „Feature“ erklärt. Das Video
                                                               wird 10 mal erfolgreicher als
                                                               das Video des Bugs selbst.



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                            Digital Immigrants vs. Digital Natives
                            Next Generation ...

                                       85%	
  der	
  unter	
  25-­‐jährigen	
  nutzen	
  das	
  Internet	
  
                                       täglich

                                       Digital	
  Na.ves	
  leben	
  das	
  Netz	
  !
                                       Das	
  Web	
  ist	
  ein	
  natürlicher	
  
                                       Bestandteil	
  ihrer	
  Kommunika.on.
                                       soziale	
  Struktur	
  ändern	
  sich	
  –	
  
                                       Kontakte	
  in	
  sozialen	
  Netzen	
  sind	
  genauso	
  wich.g	
  
                                       und	
  intensiv	
  wie	
  reale	
  Freundscha^en.	
  

                                       Eine	
     Grenze	
  wird	
  hier	
  nicht	
  mehr	
  gezogen.
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      Wie sieht die Zukunft des Social Media aus ?



          Heute !                                                      Morgen ?
         ¡ Viele Identitäten mit verschiedenen   ¡ EINE Online-Identität für ALLE
            Logins                                   Netzwerke
         ¡ Einzelne Netzwerke mit                ¡ Globale Netzwerke
            unterschiedlichen Freunden,           ¡ Einfacher, permanent verfügbarer
            Präferenzen, Favoriten                   Online-Zugriff. immer und überall
         ¡ Zugriff über ein „Arbeitsgerät“       ¡ Verschmelzung der Technologien
         ¡ Getrennte Technologien (PC = Büro,       (Fernseher = Internet, iPad)
            Fernseher = Wohnzimmer)               ¡ Ära der sozialen Kolonisation im Netz
         ¡ Ära des ICHS
                                                  ¡ Miteinander
         ¡ Nebeneinander
                                                  ¡ Surfen mit Freunden in Echtzeit (Bps.
         ¡ Surfen allein... soziale Isolation       Edelight, Smatch, etc.)


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          Unternehmen müssen umdenken !
                            Herausforderung	
  Technologie:	
  Nutzung	
  der	
  Tools,	
  Regeln	
  für	
  
                            die	
  Nutzung,	
  etc.

                            Änderung	
  der	
  Kunden-­‐Kommunika.on:	
  Kunden	
  informieren	
  sich	
  
                            nicht	
  mehr	
  nur	
  über	
  die	
  firmeneigenen	
  Webseite	
  mit	
  den	
  op.mierten	
  
                            Informa.onen,	
  sondern	
  nutzen	
  soziale	
  Netzwerke	
  wie	
  z.B.	
  TwiEer,	
  Qype	
  
                            oder	
  Yelp,	
  um	
  sich	
  über	
  das	
  Unternehmen	
  zu	
  informieren.

                            Kri.kfähigkeit	
  muss	
  gelernt	
  werden:	
  Wie	
  geht	
  man	
  mit	
  Kri.k	
  um,	
  
                            Verbesserung	
  und	
  Monitoring	
  der	
  Online-­‐Reputa.on	
  (SMR	
  =	
  Social	
  Media	
  
                            Reputa.on).

                            User	
  werden	
  zu	
  Marken-­‐	
  und	
  Produktmanagern:	
  User	
  
                            definieren	
  Produkte	
  und	
  Preise

                            Social	
  Media	
  muss	
  strategisch	
  geplant	
  und	
  als	
  zentraler	
  Bestandteil	
  
                            der	
  Unternehmenskultur	
  und	
  –kommunika.on	
  verstanden	
  werden.	
  
                            Kein	
  „halbherziges“	
  Herangehen.
                            SMR	
  innerhalb	
  des	
  Unternehmens	
  und	
  für	
  die	
  
                            Mitarbeiterkommunika.on	
  müssen	
  erarbeitet	
  werden.



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                   Fehler, die man (nicht) machen sollte...
                                               YES !                                                                                                                                NO !
       ‣ Iden5tät	
  klarstellen
            Unternehmen	
  sollten	
  Ihre	
  Mitarbeiter	
  dazu	
  anregen,	
  ihren	
  Klarnamen,	
  ihre	
  
            Funk.on	
  und	
  ihren	
  Arbeitgeber	
  offenzulegen	
  –	
  bei	
  privaten	
  wie	
  geschä^lichen	
                       ‣ Informa5onen	
  manipulieren                                                  	
  
                                                                                                                                             Verdeckte	
  PR-­‐Ak.onen,	
  werbliche	
  Einträge	
  in	
  Foren	
  (oder	
  die	
  Konkurrenz	
  diffamierende)	
  
            Accounts.	
  
                                                                                                                                             sowie	
  Fake-­‐Accounts	
  werden	
  schnell	
  entlarvt	
  und	
  beschädigen	
  die	
  Reputa.on.	
  Wer	
  

       ‣ Die	
  Nutzung	
  erlauben
                                                                                                                                             einmal	
  lügt,	
  und	
  so…

            Erlauben	
  Sie	
  den	
  Mitarbeitern	
  die	
  Nutzung	
  sozialer	
  Netze,	
  ja,	
  fordern	
  Sie	
  sie	
  sogar	
  
            dazu	
  auf	
  !                                                                                                              ‣ Keine	
  Strategie                        	
  
                                                                                                                                             Machen	
  Sie	
  mit	
  der	
  Transparenz	
  ernst.	
  Wer	
  Mitarbeiter	
  twiEern	
  lässt,	
  aber	
  die	
  
                                                                                                                                             Kommunika.on	
  trotzdem	
  zentral	
  steuern	
  will,	
  wird	
  scheitern.	
  Besser	
  ist,	
  inhaltliche	
  
       ‣ Arbeitszeit	
  einräumen
            70%	
  der	
  Mitarbeiter	
  nutzen	
  Social	
  Media	
  während	
  der	
  Arbeitszeit.	
  50%	
  davon	
  
                                                                                                                                             Richtlinien	
  auszugeben	
  und	
  die	
  Mitarbeiter	
  zu	
  schulen.

            beschä^igen	
  sich	
  mit	
  Firmenthemen.	
  Deshalb	
  sollte	
  klar	
  geregelt	
  sein,	
  wie	
  viel	
  
            Zeit	
  neben	
  den	
  Kernaufgaben	
  für	
  Social	
  Media	
  eingeräumt	
  werden	
  darf.                               ‣ Korrekturen	
  verschweigen                                              	
  
                                                                                                                                             Geben	
  Sie	
  Fehler	
  offen	
  zu.	
  Nega.ve	
  Kommentare	
  oder	
  Hinweise	
  heimlich	
  zu	
  löschen	
  und	
  
                                                                                                                                             den	
  Fehler	
  s.llschweigend	
  zu	
  korrigieren	
  führt	
  schnell	
  zum	
  Unmut	
  der	
  Nutzer.
       ‣ Inhalte	
  vorbereiten
            Vor	
  dem	
  Start	
  ins	
  Web	
  sollten	
  Sie	
  ein	
  wenig	
  inves.eren.	
  Nicht	
  nur	
  in	
  die	
  
            Mitarbeiter,	
  sondern	
  auch	
  in	
  den	
  eigenen	
  Webau^riE	
  und	
  die	
  Qualität	
  der	
  
                                                                                                                                          ‣ Inhalte	
  spammen
                                                                                                                                             Nicht	
  nervt	
  Nutzer	
  und	
  Kunden	
  mehr,	
  als	
  einen	
  Link	
  oder	
  eine	
  werbliche	
  Botscha^	
  
            Inhalte.                                                                                                                         mehrfach	
  täglich	
  präsen.ert	
  zu	
  bekommen.	
  Wertvolle	
  Inhalte	
  verbreiten	
  sich	
  auch	
  so.

       ‣ Dialog	
  führen
            Lassen	
  Sie	
  Raum	
  für	
  Diskussionen	
  und	
  Ergänzungen.	
  Sie	
  müssen	
  die	
  Leser	
  nicht	
  zu	
  
                                                                                                                                          ‣ Bloggern	
  drohen
                                                                                                                                             Nicht	
  wie	
  die	
  Axt	
  im	
  Walde	
  agieren.	
  Blogger	
  publizieren	
  ihre	
  Meinung	
  unverblümt,	
  wenn	
  
            Produkten	
  ausfragen,	
  sprechen	
  Sie	
  lieber	
  die	
  Profilierungslust	
  an.                                           Sie	
  dabei	
  schlecht	
  abschneiden,	
  nicht	
  drohen.	
  StaEdessen	
  sollten	
  Sie	
  auf	
  demselben	
  Weg	
  
                                                                                                                                             kontern	
  –	
  im	
  eigenen	
  Blog	
  oder	
  mit	
  einem	
  sachlichen	
  Kommentar.	
  Respekt	
  gewinnt,	
  wer	
  
       ‣ Geschenke	
  machen
            Nutzen	
  Sie	
  die	
  viralen	
  Chancen	
  der	
  Social	
  Media,	
  indem	
  Sie	
  Inhalte	
  produzieren,	
  
                                                                                                                                             falsche	
  Behauptungen	
  mit	
  Fakten	
  widerlegen	
  kann.

            die	
  Sie	
  nicht	
  exklusiv	
  behalten.	
  Bieten	
  Sie	
  Bloggern	
  kostenlose	
  Bilder	
  zu	
  einer	
  
            Nachricht	
  oder	
  nützliche	
  Studien	
  plus	
  Infografiken,	
  die	
  jeder	
  verwenden	
  darf.	
  
            Bieten	
  Sie	
  Ihre	
  Videos	
  so	
  an,	
  dass	
  sie	
  auch	
  auf	
  anderen	
  Seiten	
  eingebaut	
  werden	
  
            können.




                                                                                                                                                                                                                                                                        41
Freitag, 18. Februar 2011
39
  Social Media - Reputationsrisiko Mitarbeiter

                            1	
  Billion	
  Euro	
  Schaden	
  ist	
  der	
  Wirtscha^	
  
                            durch	
  Mitarbeiter-­‐FehltriEe	
  bereits	
  entstanden

                            70%	
  der	
  Mitarbeiter	
  nutzen	
  Social	
  Media	
  
                            Netzwerke	
  während	
  der	
  Arbeitszeit.

                                         50%
                            Mehr	
  als	
          	
  nutzen	
  die	
  Netze	
  für	
  geschä^liche	
  
                            Dinge	
  (z.B.	
  Kontakt	
  mit	
  Kunden,	
  etc.).


                            Social	
  Engineering	
  als	
  Gefahr	
  der	
  
                            Industriespionage.

                                 Grenze
                            Die	
                  	
  zwischen	
  Privatleben	
  und	
  Beruf	
  
                            verwischt	
  und	
  die	
  Kontakte	
  werden	
  nicht	
  mehr	
  
                            differenziert.


                                                                                                           41
Freitag, 18. Februar 2011
40
  Social Media Rules (SMR)
                            SMR	
  definieren	
  nicht	
  was	
  privat	
  ist	
  und	
  was	
  nicht	
  !
                            Dazu	
  ein	
  Auszug	
  aus	
  den	
  Social	
  Media	
  Richtlinien	
  der	
  Intel	
  Corpora.on:

                            “In	
  den	
  sozialen	
  Netzwerken	
  im	
  Web	
  sind	
  die	
  Grenzen	
  zwischen	
  öffentlich	
  und	
  privat,	
  
                            persönlich	
  und	
  beruflich	
  nicht	
  mehr	
  eindeu.g	
  erkennbar.	
  Indem	
  Sie	
  sich	
  als	
  Mitarbeiter	
  von	
  
                            Intel	
  iden.fizieren,	
  tragen	
  Sie	
  bereits	
  dazu	
  bei,	
  wie	
  Intel	
  von	
  Ak.onären,	
  Kunden	
  und	
  der	
  
                            allgemeinen	
  Öffentlichkeit	
  wahrgenommen	
  wird	
  –	
  und	
  wie	
  Sie	
  von	
  Ihren	
  Kollegen	
  und	
  
                            Vorgesetzten	
  wahrgenommen	
  werden.”

                            SMR	
  dürfen	
  nicht	
  die	
  Privatsphäre	
  der	
  Mitarbeiter	
  
                            einschränken	
  oder	
  ihnen	
  die	
  Nutzung	
  von	
  Social	
  Media	
  
                            verbieten.
                            Die	
  Feststellung	
  in	
  den	
  SMR	
  von	
  Intel,	
  dass	
  …

                            …”Social	
  Compu.ng	
  Ihnen	
  [den	
  Mitarbeitern]	
  helfen	
  kann,	
  stärkere	
  und	
  erfolgreichere	
  
                            Geschä^sbeziehungen	
  zu	
  entwickeln”,…

                            …	
  ist	
  ein	
  klares	
  Bekenntnis	
  des	
  Unternehmens	
  zu	
  den	
  Social	
  Media-­‐Ak.vitäten	
  der	
  
                            Mitarbeiter.	
  Die	
  Mitarbeiter	
  sind	
  es,	
  die	
  dem	
  Unternehmen	
  durch	
  ihren	
  Einsatz	
  im	
  Social	
  Web	
  
                            einen	
  persönlichen	
  Anstrich	
  geben	
  und	
  es	
  auf	
  authen.sche	
  Weise	
  posi.v	
  darstellen	
  können.	
  


                            Mit	
  SMR	
  bekennt	
  sich	
  das	
  Unternehmen	
  zu	
  Social	
  
                            Media	
  !
                            Orien5erungshilfe:
                            1.	
  Verschwiegenheit:	
  gegenüber	
  vertraulichen	
  und	
  rechtlichen	
  Informa.onen
                            2.	
  Know-­‐How:	
  beim	
  Einbringen	
  aussagekrä^iger	
  Inhalte	
  und	
  Kommentare
                            3.	
  Transparenz:	
  in	
  der	
  Kommunika.on,	
  z.B.	
  das	
  Eingestehen	
  von	
  Fehlern
                            4.	
  Respekt:	
  gegenüber	
  anderen	
  Nutzern	
  (Konkurrenten)	
  durch	
  angemessen	
  sachliche	
  und	
  
                            höfliche	
  (nicht	
  beleidigende)	
  Kommunika.on

                            Idealerweise	
  wird	
  die	
  Einführung	
  von	
  SMR	
  mit	
  einer	
  Mitarbeiterschulung	
  verbunden	
  !


                                                                                                                                                                     41
Freitag, 18. Februar 2011
41

                            Social Media Rules
                            Beispiel: Otto ...



                                     "4.	
  Als	
  Mitarbeiter/in	
  haben	
  Sie	
  das	
  
                                     Recht,	
  sich	
  privat	
  und	
  auch	
  öffentlich	
  
                                     über	
  das	
  Unternehmen	
  zu	
  äußern	
  –	
  
                                     posi.v	
  wie	
  nega.v.	
  Wenn	
  Sie	
  dies	
  tun,	
  
                                     sollten	
  Sie	
  in	
  Ihrem	
  eigenen	
  Interesse	
  
                                     und	
  aus	
  Respekt	
  gegenüber	
  der	
  
                                     Community	
  möglichst	
  deutlich	
  machen,	
  
                                     dass	
  Sie	
  nur	
  aus	
  Ihrer	
  persönlichen	
  Sicht	
  
                                     schreiben."


Freitag, 18. Februar 2011
42

                            Social Media Rules
                            der Boomerang ...

                                          ¡ Der Social Media-GAU: 13 Mitarbeiter
                                             (Cabin Crew) lassen sich bei der
                                             Facebook-Seite von Virgin über die
                                             Fluggäste und die schlechten
                                             Sicherheitstandards aus
                                          ¡ Die Gäste werden unter anderem als
                                             „Prols“ bezeichnet, sie stinken und seien
                                             nervig.
                                          ¡ Die Mitarbeiter werden entlassen.
                                          ¡ 100 Tausende lesen die Kommentare
                                          ¡ Millionen lesen die negativen
                                             Schlagzeilen, die durch die gesamte
                                             Weltpresse laufen (BBC, Spiegel, Focus,
                                             USA Today, Telegraph, etc.)



Freitag, 18. Februar 2011
43
                                                         Last words ...



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                            If I sent you to a desert island and gave you the
                            choice of taking your friends or your movies, you'd
                            choose your friends -
                             if you chose the movies, we'd call you a sociopath.
                            Conversation is king. Content is just something to
                            talk about.


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  Doctorow,	
  Science	
  Fic.on	
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                            Inhalt ist nicht wichtig.
                            Wenn ich Dich auf eine einsame Insel schicke mit der Wahl entweder Freunde
                            oder Videos mit zu nehmen, würdest Du die Freunde wählen -
                            wenn Du dich für die Videos entscheidest, halten wir Dich für einen Spinner...
                            Konversation ist wichtig. Inhalte sind nur etwas, worüber man redet...




Freitag, 18. Februar 2011
44
                                                                        Last Video ...

            Vielen Dank für Ihre                              Key-Learnings:

            Aufmerksamkeit...                                    Niemals aufgeben - alles andere ist Käse...
                                                                 Glauben Sie nicht alles, was Sie im Internet
                                                                 sehen...
                 Jörn Steinhauer
                 www.alphasystems.com                         3 Regeln...
                 Twitter: joern_steinhauer
                                                                 Social Media ist nichts anderes als das
                 Facebook: Jörn Steinhauer                       „Aktivieren“ von Kommunikation zwischen Ihnen
                                                                 und Ihren „Zuhörern“.
                                                                 Sie können die Kommunikation nicht
                                                                 kontrollieren, sie können Sie nur beeinflussen.
                                                                 Einfluss ist das Fundament, auf dem alle
                                                                 wirtschaftlichen Beziehungen aufgebaut sind...


 Videolink: http://www.johnnolanfilms.com/films/nolans-cheddar/ Die arme Maus... Aber Käse macht „strong“.




Freitag, 18. Februar 2011

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2011 02-17 Social Media beim BDS

  • 1. Social Media... Chancen und Risiken des Social Networkings 17. Februar 2011 Freitag, 18. Februar 2011
  • 2. 2 Inhalt ¡ Social Media - ein Begriff - viele Definitionen ¡ Social Media - Plattformen und Möglichkeiten ¡ Social Media - das Kommunikationsverhalten ¡ Social Media - die Zukunft ¡ Social Media - die Gefahren ¡ Social Media - next Generation ¡ Social Media - Unternehmen müssen umdenken Freitag, 18. Februar 2011
  • 3. 3 Web 1.0 vs. Web 2.0 - Ordnung contra Chaos Web 1.0 Web 2.0 geordnet ! chaotisch ! ‣ Strategische  Posi.onierung:  Ein   ‣ Das  „soziale  Web“  kennt  keine  Grenzen   weitere  Präsenta.ons-­‐  und   und  keine  Ordnung.  Inhalte  werden   Vertriebskanal  für  Unternehmen „gemixt“  und  verstreut ‣ Klare  Kommunika.onsstruktur:   ‣ Unklare  Kommunika.onsstruktur:  n  -­‐>   1  -­‐>  n n ‣ Informa.onsmedium ‣ Austauschmedium ‣ Push-­‐Prinzip ‣ PULL-­‐Prinzip ‣ Konsumieren  anstaE  agieren... ‣ Schwarm-­‐Intelligenz ‣ Applika.ons-­‐orien.ert. ‣ Service-­‐orien.ert. ‣ Reputa.on  ist  entscheidend Freitag, 18. Februar 2011
  • 4. Web 3.0: Semantisches Web... 4 Freitag, 18. Februar 2011
  • 5. 5 Web 3.0: Semantisches Web allgegenwärtig... ¡ Webanwendungen werden "intelligent" auf die jeweilige Situation reagieren, in der der Nutzer sich gerade befindet, um gezielt Informationen anzubieten, die seine aktuelle Bedürfnislage befriedigen beziehungsweise in der aktuellen Situation von Nutzen sein können. ¡ Allgegenwärtig (immer und überall verfügbar) und unsichtbar ¡ Kommunikationsstruktur: n -> n ¡ Situations-bezogen ¡ Bedeutungs-orientiert ¡ Integrierte, vernetzte Sicht auf die Dinge ¡ Reputation wird ermittelt ¡ Lernfähig ¡ Me- statt E-Business Freitag, 18. Februar 2011
  • 6. Wo stehen wir ... ? 6 Mitmach-Web Web 2.0 = Freitag, 18. Februar 2011
  • 7. Wussten Sie schon ... ? 7 Anzahl  der  Internet-­‐fähigen  Geräte:   1984:  1000 Es wird geschätzt, dass in einer Woche   1992:  1000.000 der New York Times mehr Information   2008:  1000.000.000   enthalten ist, als eine Person im 18. Jhr. Im gesamten Leben erfahren hat... Anzahl der Jahre, die es dauerte um 50 Mio. Wäre  Facebook  ein  Land,  wäre  es  das  3.   Menschen zu erreichen: größte  der  Erde.  Radio: 38 Jahre  TV: 13 Jahre In  den  USA  wird  jede  8  Ehe  über    Internet: 4 Jahre Bekanntscha^en  aus  den  Social  Networks    iPod : 3 Jahre geschlossen  Facebook : 9 Monate 110.000.000 Tweets pro Tag (1300 Tweets pro Die erste kommerzielle Textnachricht wurde Sekunde) 1992 versendet... Heute ist die Zahl der 3.400.000.000 Tweets im Januar 2011 täglich verschickten Nachrichten höher als die Zahl der Weltbevölkerung 200.000.000 Mitglieder (Januar 2011) 6.000.000 neue Mitglieder Jan/Feb 2010 (2.3 neue Mitglieder pro Sekunde) Wir leben im Informationszeitalter und unser persönliche und geschäftlicher Erfolg wird immer stärker durch die digitale Welt bestimmt. Freitag, 18. Februar 2011
  • 8. Der Nukleus ... 8 Das reale Leben selbst, Beziehungen zwischen Menschen, Sehnsucht nach Nähe, Freundschaften unter Gleichgesinnten, die Suche nach Geborgenheit, die Neugier auf Andersdenkende, die Wissbegier des Einzelnen, die Kraft der Erinnerung, die Intelligenz des Teams, der Dialog auf Augenhöhe – all das ist der Ursprung von Social Networking. Freitag, 18. Februar 2011
  • 9. 9 Was ist Social Media ? Social Media (auch Soziale Medien) ist ein Schlagwort, unter dem Soziale Netzwerke und Netzgemeinschaften verstanden werden, die als Plattformen zum gegenseitigen Austausch von Meinungen, Eindrücken und Erfahrungen dienen. Freitag, 18. Februar 2011
  • 10. 10 Menschen sind triebgesteuert. Social Media auch PROVOKANT ... ! Social Media spricht drei Triebe des Menschen an: ¡ Voyeurismus ¡ Exhibitionismus ¡ Profilneurose Freitag, 18. Februar 2011
  • 11. Was ist Social Media ... ? 11 Fachleute Social Freunde Media Klatsch Mobs Tratsch Politisch Medien Interessen- gruppen Stars Social  Media ist  das  alles... Branding unorthodox Firmen Rekruiting News Personen traditioneller Journalismus Kunden- Werbung service und  viel  mehr... 13 Freitag, 18. Februar 2011
  • 12. Social Media Landscape ... 12 ¡ 94% der User nutzen zur Entscheidungsfindung bei Käufen das Internet ¡ Mehr als 40% der deutschen Internet-User treffen ihre Kaufentscheidung auf Basis von Meinungen und Empfehlungen anderer. ¡ 60% der Social Media User informieren andere über ihre Zufriedenheit mit einem Produkt. ¡ In den nächsten Jahren überflügelt die „Digital Natives“ die „Digital Immigrants“. 96% von ihnen sind in sozialen Netzwerken. ¡ Menschen„suchen“ immer weniger nach News - sie „erhalten“ sie über ihre Netzwerke. ¡ 14% der Menschen trauen der Werbung. 78% trauen den Aussagen ihrer Peer Group. Freitag, 18. Februar 2011
  • 13. Social Media B2B Plattformen ... 13 linkedIn   Xing   Das  ist  das  Ergebnis  einer  Analyse  der  Online-­‐ Marke.ng-­‐Agentur  SF  Interac.ve  Performance. Facebook   Die  Agentur  hat  80  interna.onale  Medien  anhand   TwiEer   von  30  Bewertungskriterien  untersucht  -­‐  darunter   die  allgemeine  Marktrelevanz,  die  inhaltliche   YouTube   Qualität  und  die  Relevanz  für  bes.mmte   Unternehmensaufgaben  wie  Marke.ng  &  Vertrieb,   Wikipedia   Recrui.ng  oder  Kommunika.on.   Slideshare   Diese  zehn  Social-­‐Media-­‐Dienste  sind  der  Agentur   Scribd   zufolge  die  relevantesten  für  den  Einsatz  in  der  B2B-­‐ Kommunika.on  von  Unternehmen   Naymz   Metacafe 16 Freitag, 18. Februar 2011
  • 14. 14 Facebook kann als DIE Social Media Plattform bezeichnet werden Das war vor 3 Monaten. Inzwischen sind es ¡ 530 Millionen Millionen 600 User (!) ¡ > 30 Mill. User ändern ihren Status täglich ¡ mehr als 70 Sprachen ¡ > 100 Mill. User nutzen Facebook über ein mobiles Gerät ¡ Der Durchschnitts-User verbringt 55 Minuten täglich auf FB (700 Milliarden Minuten pro Monat... ) ¡ FB wäre das drittgrößte Land der Erde und hat soviel Mitglieder wie ganz Europa an Wahlberechtigten. ¡ FB hat schon viel politische Karrieren vernichtet. ¡ FB sorgt immer wieder für Schlagzeilen... ¡ Deutschland: Userzahl hat sich in einem Jahr verdoppelt, derzeit 16 Mio. Freitag, 18. Februar 2011
  • 15. 15 Werbemacht Facebook ¡ FB ist der zweit grösste Trafficlieferant im Online-Shopping Bereich. ¡ in Deutschland kommt fast jeder dritte Besucher bereits über FB (falls das Unternehmen dort aktiv ist) ¡ 28% aller Werbeeinblendungen werden bereist bei FB angezeigt. ¡ FB hat seinen Umsatz in diesem Bereich im letzten Jahr verdoppelt. ¡ FB “Sponsored Stories” machen aus den Aktivitäten der Freunde ein neues Werbeformat ¡ Die Facebook-Seite ist der Ort mit den meisten täglichen Besuchern im deutschen Internet. (10 Mio täglich) ¡ Der Werbeanteil bei Sozialen Netzen ist in den letzten 12 Monaten um 55% gestiegen. Freitag, 18. Februar 2011
  • 16. 16 Facebook 17 Millionen Freunde macht Schlagzeilen... OriginalFoto von der Party ? Der Papst ist auch schon da! Freitag, 18. Februar 2011
  • 17. 17 Twitter ist der Shootingstar der Szene ¡ Kurznachrichten (Tweets) im Internet (140 Zeichen) ¡ 110.000.000 Tweets pro Tag (1300 tweets pro Sekunde) ¡ 3.410.000.000 Tweets im Jan. 2011 ¡ 200.000.000 Mitglieder (Jan. 2011) ¡ 2.3 neue Mitglieder pro Sekunde ¡ Twitter User folgen dem DELL Outlet für interessante Elektronik-Angebote. Dell hat damit über Twitter mehr als 3 Millionen USD Umsatz generiert. ¡ Bis heute hat die Firma mit Twitter kein Geld verdient... ist aber nach aktuellen Schätzungen rund 10 Mrd. USD wert. Freitag, 18. Februar 2011
  • 18. 18 YouTube ist das Fernsehen von morgen ¡ Klassisches Beispiel für UGC (User Generated Content) ¡ In den letzten Monaten verzeichnete YouTube mehr Suchanfragen als Google ¡ Gegründet 2005, 2006 für 1,6 Mrd. USD an Google verkauft ¡ Jede Minute werden 13 Stunden neue Videos hochgeladen. ¡ Der Durschnittsuser ist 27 Jahre ¡ Täglich werden mehr als 100 Millionen Videos angeschaut. ¡ Über 75% der Ad Age Top 100 Agenturen haben in 210 Kampagnen auf Youtube laufen lassen. Freitag, 18. Februar 2011
  • 19. 19 YouTube ist Erfolg http://www.youtube.com/watch?v=R55e-uHQna0 ¡ VW TV Spot für den SuperBowl ¡ Eingestellt am 01.02.2011 ¡ bis zum 04.02 3 Mill. Zuseher ¡ 05.02 6 Millionen Zuseher ¡ der erfolgreichste VW Spot bis dato. ¡ 30 Millionen gestern abend. 30 23 15 8 0 02.02 04.02 05.02 16.02 Freitag, 18. Februar 2011
  • 20. 20 XING - DIE Business Plattform ¡ reines B2B Netzwerk ¡ gegründet 2003 ¡ 4,3 Mill. Mitglieder in D.A.CH, davon rund 700.000 Premium- Mitglieder ¡ 1,75 Millionen neue Mitglieder in 2009 ¡ 82% der Mitglieder sind zwischen 26 und 50 Jahre alt ¡ 90% der Premium-Mitglieder loggen sich regelmässig (mind. 1 mal pro Woche) ein. Freitag, 18. Februar 2011
  • 21. Xing - wussten Sie schon ... ? 21 Freitag, 18. Februar 2011
  • 22. 22 Flickr ist nicht nur für Foto-Fans, es wird auch Wahlkampf gemacht ¡ gegründet 2004 von einer Frau (Caterina Fake) ¡ größte Foto-Community mit einer Reichweite von rund 18% ¡ inzwischen zu Yahoo gehörig ¡ täglich werden rund 4.3 Millionen Bilder hochgeladen (> 3000 Bilder pro Minute) ¡ Derzeit ungefähr 5 Milliarden (!!) Bilder online (09/2010). ¡ Obama nutzt Flickr, um Bilder von ihm und seiner Familie zu präsentieren. ¡ mehr als 50 Millionen Mitglieder in 11/2010 Freitag, 18. Februar 2011
  • 23. 23 Wie kann ich als Unternehmen Social Media nutzen ? ¡ Meinungsbildung ¡ Kundenservice ¡ Marktforschung ¡ Markenpositionierung ¡ Markenentwicklung ¡ Kommunikation ¡ Online-Hilfe ¡ Verbesserung des Image ¡ Nutzer-Interaktion (Anregungen) Freitag, 18. Februar 2011
  • 24. Radikal: Social Media ist kein 24 Hype, sondern Standard ... ! ia Social Med Em a i l n e Telefo Press ...und  sollte  ein  wesentlicher  Bestandteil  Ihrer   Kommunika.on  (Klappern!)  werden  ... Freitag, 18. Februar 2011
  • 25. 25 Social Media ist ein Bestandteil der Unternehmenskommunikation. ✓ Der  UNTERNEHMUNG  ein  Gesicht  geben Iden.fika.on  und  Authen.zität ✓ Zuhören Was  wird  über  „mich“  gesprochen ✓Von  Kunden  LERNEN Einlassen  und  interagieren Freitag, 18. Februar 2011
  • 26. 26 Kommunizieren - aber wie ... ? ✓ Sprechen  und  einbeziehen Engagement  und  Mo.vieren  (auch  Mitarbeiter!) ✓IDEEN  „sammeln“ „Neues“  testen,  Markt  scannen ✓ Kundenzufriedenheit  STEIGERN Beschwerden  in  Echtzeit  managen Freitag, 18. Februar 2011
  • 27. 27 Der SM Eisberg ... Eigener  Online  Au^riE Fremde  Plamormen Der  Großteil  der   Kommunika.on  über   Ihr  Unternehmen   findet  „unter  der   Oberfläche“  staE  und   ist  für  Sie  NICHT   kontrollierbar  ! Freitag, 18. Februar 2011
  • 28. 28 Die Kommunikation ändert sich Intelligenz des Einzelnen Schwarm-Intelligenz Gatekeeper Ökosystem Gesicherte Best Practice Best known Practice Office Dokumente Wikis, Blogs, Podcasts Nur intern übergreifend Anreizsysteme soziale Anerkennung Hierarchische Strukturen Netzwerke Freitag, 18. Februar 2011
  • 29. Social Media muss geplant sein 29 Vertrauen:  User  glauben  Ihnen  und  schenken  Ihnen  Vertrauen  und   Loyalität Stay Testen:  Testen  Sie  die  Loyalität  z.B.  mit  NewsleEern  an  die  Adressen   aus  dem  letzten  SchriE. in Anbieten:  Jetzt  können  Sie  Ihre  Produkte  anbieten  und  „Werbung“   touch ! ken machen. tä r ds Informa5onen,  die  über  die  Netze  zur  Verfügung  gestellt  werden.  Analysen,  Sta.s.ken,   Nutzerverhalten,  etc. un Sammle User  wenden  sich  an  SIE,  wenn  sie  im  2.  SchriE  gut  sind  -­‐>  Feedback  kann  gesammelt   n werden ue Informationen Datenaustausch  zu  interessanten  Informa.onen  per  Email  anbieten  -­‐>  Email  Adressen   a ufb sammeln. a ng Authen5sch:  Stories,  Fotos,  Anekdoten,  Persönliches  aus  Ihrer  Firma Stelle interessanten und hu Wich5g:  Wich.ge  Informa.onen  für  Leser,  die  sonst  nicht  im  Netz  zu   zie hochwertigen Content zur finden  sind  (Bsp:  Infos  über  Unternehmensveränderungen) Be Hilfreich:  Interessante  Inhalte,  die  für  Anwender  nützlich  sind  (Bsp:   Verfügung Lu^hansa  twiEert  Vulkanstatus) Prüfen:  Kanäle  und  Netzwerke  analysieren  und  auf  den   Finde interessante und eigenen  Nutzen  prüfen. interessierte Leute Monitoring:  Beobachten  Sie  die  Netzwerke  und  tragen  Sie   ggf.  etwas  Sinnvolles  bei  Diskussionen  bei. Erreichbar:  Seien  Sie  erreichbar  und  reagieren  Sie  auf   Anfragen. Freitag, 18. Februar 2011
  • 30. 30 Social Media - so nicht: Jack Wolfskin ¡ Jack Wolfskin verklagt Privatleute bei Dawanda.de (Bastler-Website) wegen der Nutzung einer „Tatze“. ¡ Die Nachricht macht über Facebook und Twitter innerhalb von 48 Stunden weltweit die Runde. ¡ Bereits innerhalb von 24 Stunden wirkt sich das Thema negativ auf die Suchergebnisse aus. ¡ Der „David-gegen-Goliath-Effekt tritt ein ¡ Auf FB und Twitter tauchen immer mehr Boykottaufrufe auf. ¡ Hunderte von Blogs und Medien wie der Spiegel berichten. ¡ Die Stellungnahme von JW ist Öl ins Feuer: „Abmahnungen seien rechtens“ ¡ Bei Google sind auf der ersten Seite fast nur Treffer zu finden, die sich um die Klage drehen ¡ Das David-gegen- Goliath-Spiel (...) schadet der Online-Reputation des Unternehmens inzwischen massiv. ¡ JW zieht die Klagen nach zwei Wochen aufgrund des Drucks zurück... Freitag, 18. Februar 2011
  • 31. 31 Social Media - so nicht: Nestle ¡ Nestle verwendet zur Herstellung der Schokoriegel Palmöl. Der Lieferant dieses Öls rodet illegal Regenwald zur Gewinnung und vernichtet damit den Lebensraum von Orang Utans. Videolink: http://www.youtube.com/watch?v=IzF3UGOlVDc ¡ Die Greenpeace-Kampagne auf YouTube schlägt ein wie eine Bombe und verbreitet sich in Windeseile ¡ Das Greenpeace-Video – quasi ein viraler Marketing-Erfolg – wurde via soziale Netzwerke extrem viel verbreitet und entsprechend kommentiert. ¡ Die User machen ihrem Unmut bei Facebook, Twitter und in Blogs Luft. ¡ Nestle lässt die Einträge löschen, entfernt ganze Seiten (z.B. die FB FanPage mit mehr als 90.000 Usern) und droht Bloggern mit rechtlichen Konsequenzen. ¡ Die User reagieren darauf mit Empörung und Unverständnis. “nestle, you have much to learn about the internet. and about common human decency” schrieb ein Facebook-User. Ein anderer äußerte: “What Greenpeace supporters did is a sign of the times: Brandjacking a Facebook fan page is the new form of tree hugging. A lot safer too”. Freitag, 18. Februar 2011
  • 32. 32 Social Media macht erfolgreich ¡ Twitter User folgen dem DELL Outlet für interessante Elektronik-Angebote. Dell hat damit über Twitter mehr als 3 Millionen USD Umsatz generiert. ¡ Eiscreme-Freunde in New York geben der Eis-kette Tasti-D-Lite Marketing Feedback via Twitter sowie Facebook und bekommen dafür von der Firma oft „IHRE“ Eis-Kreation als Überraschung geliefert. ¡ Crowdsourcing: Unter mystarbucksidea.de können Interessierte über die zukünftige Entwicklung diskutieren, eigene Ideen einstellen und bewerten. Unternehmensinterne Experten prüfe die Vorschläge und entscheiden über die Umsetzung. ¡ Starbucks zeigt mit diesem Projekt, wie mit dem Social Web Anwender kostengünstig in den Entwicklungsprozess eingebunden werden können. Seit März 2008 sind fast 80.000 Ideen eingestellt worden. Für die am höchsten bewertete Idee haben fast 100.000 Besucher gestimmt und es sind alleine hierzu mehr als 1000 Kommentare gepostet worden.  ¡ Gary Vaynerchuk , ein Weinhändler aus New Jersey, schaffte es durch die geschickte Nutzung von Social Networking den Umsatz seines Unternehmens von vier auf 50 Millionen Dollar zu steigern. Vaynerchuk blogt, twittert und podcastet. Er nutzt wie selbstverständlich die Social Media Instrumente, um mit Menschen zum Thema Wein zu kommunizieren. ¡ Dabei hat Vaynerchuk über die Jahre ein großes Netzwerk aufgebaut und erreicht allein mit seinem Video Blog Wine Library täglich mehr als 60.000 Besucher, von denen nicht wenige zu Kunden werden. Vaynerchuk ist es mit Hilfe von Social Networking gelungen, sein kleines Familienunternehmen zu einer weltweit bekannten Marke zu machen. Freitag, 18. Februar 2011
  • 33. 33 Social Media macht erfolgreich ! Um den Fiesta in den USA einzuführen hat Ford 100 Freiwilligen den Wagen kostenlos zur Verfügung gestellt Einzige Bedingung: Sie sollten während der gesamten Zeit Ihre Erfahrungen bei Twitter und Facebook veröffentlichen Ford nahm KEINEN Einfluss auf die Äußerungen. Die riskante Kampagne hat sich ausgezahlt. 58% aller US- Konsumenten kennen den bis dato unbekannten Fiesta schon VOR Verkaufsstart. Dieser Friseur aus Kempten nutzt FB und Twitter um mit Kunden in Kontakt zu bleiben, Termine zu vereinbaren, Aktionen zu promoten und Feedback zu seiner Arbeit ein zu holen... er hat damit seinen Kundenkreis vergrößerst und die Auslastung seiner Mitarbeiter deutlich verbessert.... Freitag, 18. Februar 2011
  • 34. 34 Social Media - so schon: EA SPORTS Videolink: http://www.youtube.com/watch?v=h42UeR-f8ZA Videolink: http://www.youtube.com/watch?v=FZ1st1Vw2kY ¡ Ein User veröffentlicht ein Video über einen Bug („Jesus Shot“) im aktuellen Tiger Woods Golf Spiel, das in kürzester Zeit hunderttausende Mal angeschaut wird. ¡ EA Sports kontert nur wenige Tage mit einem eigenen Video, dass den Bug zu einem „Feature“ erklärt. Das Video wird 10 mal erfolgreicher als das Video des Bugs selbst. Freitag, 18. Februar 2011
  • 35. 35 Digital Immigrants vs. Digital Natives Next Generation ... 85%  der  unter  25-­‐jährigen  nutzen  das  Internet   täglich Digital  Na.ves  leben  das  Netz  ! Das  Web  ist  ein  natürlicher   Bestandteil  ihrer  Kommunika.on. soziale  Struktur  ändern  sich  –   Kontakte  in  sozialen  Netzen  sind  genauso  wich.g   und  intensiv  wie  reale  Freundscha^en.   Eine   Grenze  wird  hier  nicht  mehr  gezogen. Freitag, 18. Februar 2011
  • 36. 36 Wie sieht die Zukunft des Social Media aus ? Heute ! Morgen ? ¡ Viele Identitäten mit verschiedenen ¡ EINE Online-Identität für ALLE Logins Netzwerke ¡ Einzelne Netzwerke mit ¡ Globale Netzwerke unterschiedlichen Freunden, ¡ Einfacher, permanent verfügbarer Präferenzen, Favoriten Online-Zugriff. immer und überall ¡ Zugriff über ein „Arbeitsgerät“ ¡ Verschmelzung der Technologien ¡ Getrennte Technologien (PC = Büro, (Fernseher = Internet, iPad) Fernseher = Wohnzimmer) ¡ Ära der sozialen Kolonisation im Netz ¡ Ära des ICHS ¡ Miteinander ¡ Nebeneinander ¡ Surfen mit Freunden in Echtzeit (Bps. ¡ Surfen allein... soziale Isolation Edelight, Smatch, etc.) Freitag, 18. Februar 2011
  • 37. 37 Unternehmen müssen umdenken ! Herausforderung  Technologie:  Nutzung  der  Tools,  Regeln  für   die  Nutzung,  etc. Änderung  der  Kunden-­‐Kommunika.on:  Kunden  informieren  sich   nicht  mehr  nur  über  die  firmeneigenen  Webseite  mit  den  op.mierten   Informa.onen,  sondern  nutzen  soziale  Netzwerke  wie  z.B.  TwiEer,  Qype   oder  Yelp,  um  sich  über  das  Unternehmen  zu  informieren. Kri.kfähigkeit  muss  gelernt  werden:  Wie  geht  man  mit  Kri.k  um,   Verbesserung  und  Monitoring  der  Online-­‐Reputa.on  (SMR  =  Social  Media   Reputa.on). User  werden  zu  Marken-­‐  und  Produktmanagern:  User   definieren  Produkte  und  Preise Social  Media  muss  strategisch  geplant  und  als  zentraler  Bestandteil   der  Unternehmenskultur  und  –kommunika.on  verstanden  werden.   Kein  „halbherziges“  Herangehen. SMR  innerhalb  des  Unternehmens  und  für  die   Mitarbeiterkommunika.on  müssen  erarbeitet  werden. Freitag, 18. Februar 2011
  • 38. 38 Fehler, die man (nicht) machen sollte... YES ! NO ! ‣ Iden5tät  klarstellen Unternehmen  sollten  Ihre  Mitarbeiter  dazu  anregen,  ihren  Klarnamen,  ihre   Funk.on  und  ihren  Arbeitgeber  offenzulegen  –  bei  privaten  wie  geschä^lichen   ‣ Informa5onen  manipulieren   Verdeckte  PR-­‐Ak.onen,  werbliche  Einträge  in  Foren  (oder  die  Konkurrenz  diffamierende)   Accounts.   sowie  Fake-­‐Accounts  werden  schnell  entlarvt  und  beschädigen  die  Reputa.on.  Wer   ‣ Die  Nutzung  erlauben einmal  lügt,  und  so… Erlauben  Sie  den  Mitarbeitern  die  Nutzung  sozialer  Netze,  ja,  fordern  Sie  sie  sogar   dazu  auf  ! ‣ Keine  Strategie   Machen  Sie  mit  der  Transparenz  ernst.  Wer  Mitarbeiter  twiEern  lässt,  aber  die   Kommunika.on  trotzdem  zentral  steuern  will,  wird  scheitern.  Besser  ist,  inhaltliche   ‣ Arbeitszeit  einräumen 70%  der  Mitarbeiter  nutzen  Social  Media  während  der  Arbeitszeit.  50%  davon   Richtlinien  auszugeben  und  die  Mitarbeiter  zu  schulen. beschä^igen  sich  mit  Firmenthemen.  Deshalb  sollte  klar  geregelt  sein,  wie  viel   Zeit  neben  den  Kernaufgaben  für  Social  Media  eingeräumt  werden  darf. ‣ Korrekturen  verschweigen   Geben  Sie  Fehler  offen  zu.  Nega.ve  Kommentare  oder  Hinweise  heimlich  zu  löschen  und   den  Fehler  s.llschweigend  zu  korrigieren  führt  schnell  zum  Unmut  der  Nutzer. ‣ Inhalte  vorbereiten Vor  dem  Start  ins  Web  sollten  Sie  ein  wenig  inves.eren.  Nicht  nur  in  die   Mitarbeiter,  sondern  auch  in  den  eigenen  Webau^riE  und  die  Qualität  der   ‣ Inhalte  spammen Nicht  nervt  Nutzer  und  Kunden  mehr,  als  einen  Link  oder  eine  werbliche  Botscha^   Inhalte. mehrfach  täglich  präsen.ert  zu  bekommen.  Wertvolle  Inhalte  verbreiten  sich  auch  so. ‣ Dialog  führen Lassen  Sie  Raum  für  Diskussionen  und  Ergänzungen.  Sie  müssen  die  Leser  nicht  zu   ‣ Bloggern  drohen Nicht  wie  die  Axt  im  Walde  agieren.  Blogger  publizieren  ihre  Meinung  unverblümt,  wenn   Produkten  ausfragen,  sprechen  Sie  lieber  die  Profilierungslust  an. Sie  dabei  schlecht  abschneiden,  nicht  drohen.  StaEdessen  sollten  Sie  auf  demselben  Weg   kontern  –  im  eigenen  Blog  oder  mit  einem  sachlichen  Kommentar.  Respekt  gewinnt,  wer   ‣ Geschenke  machen Nutzen  Sie  die  viralen  Chancen  der  Social  Media,  indem  Sie  Inhalte  produzieren,   falsche  Behauptungen  mit  Fakten  widerlegen  kann. die  Sie  nicht  exklusiv  behalten.  Bieten  Sie  Bloggern  kostenlose  Bilder  zu  einer   Nachricht  oder  nützliche  Studien  plus  Infografiken,  die  jeder  verwenden  darf.   Bieten  Sie  Ihre  Videos  so  an,  dass  sie  auch  auf  anderen  Seiten  eingebaut  werden   können. 41 Freitag, 18. Februar 2011
  • 39. 39 Social Media - Reputationsrisiko Mitarbeiter 1  Billion  Euro  Schaden  ist  der  Wirtscha^   durch  Mitarbeiter-­‐FehltriEe  bereits  entstanden 70%  der  Mitarbeiter  nutzen  Social  Media   Netzwerke  während  der  Arbeitszeit. 50% Mehr  als    nutzen  die  Netze  für  geschä^liche   Dinge  (z.B.  Kontakt  mit  Kunden,  etc.). Social  Engineering  als  Gefahr  der   Industriespionage. Grenze Die    zwischen  Privatleben  und  Beruf   verwischt  und  die  Kontakte  werden  nicht  mehr   differenziert. 41 Freitag, 18. Februar 2011
  • 40. 40 Social Media Rules (SMR) SMR  definieren  nicht  was  privat  ist  und  was  nicht  ! Dazu  ein  Auszug  aus  den  Social  Media  Richtlinien  der  Intel  Corpora.on: “In  den  sozialen  Netzwerken  im  Web  sind  die  Grenzen  zwischen  öffentlich  und  privat,   persönlich  und  beruflich  nicht  mehr  eindeu.g  erkennbar.  Indem  Sie  sich  als  Mitarbeiter  von   Intel  iden.fizieren,  tragen  Sie  bereits  dazu  bei,  wie  Intel  von  Ak.onären,  Kunden  und  der   allgemeinen  Öffentlichkeit  wahrgenommen  wird  –  und  wie  Sie  von  Ihren  Kollegen  und   Vorgesetzten  wahrgenommen  werden.” SMR  dürfen  nicht  die  Privatsphäre  der  Mitarbeiter   einschränken  oder  ihnen  die  Nutzung  von  Social  Media   verbieten. Die  Feststellung  in  den  SMR  von  Intel,  dass  … …”Social  Compu.ng  Ihnen  [den  Mitarbeitern]  helfen  kann,  stärkere  und  erfolgreichere   Geschä^sbeziehungen  zu  entwickeln”,… …  ist  ein  klares  Bekenntnis  des  Unternehmens  zu  den  Social  Media-­‐Ak.vitäten  der   Mitarbeiter.  Die  Mitarbeiter  sind  es,  die  dem  Unternehmen  durch  ihren  Einsatz  im  Social  Web   einen  persönlichen  Anstrich  geben  und  es  auf  authen.sche  Weise  posi.v  darstellen  können.   Mit  SMR  bekennt  sich  das  Unternehmen  zu  Social   Media  ! Orien5erungshilfe: 1.  Verschwiegenheit:  gegenüber  vertraulichen  und  rechtlichen  Informa.onen 2.  Know-­‐How:  beim  Einbringen  aussagekrä^iger  Inhalte  und  Kommentare 3.  Transparenz:  in  der  Kommunika.on,  z.B.  das  Eingestehen  von  Fehlern 4.  Respekt:  gegenüber  anderen  Nutzern  (Konkurrenten)  durch  angemessen  sachliche  und   höfliche  (nicht  beleidigende)  Kommunika.on Idealerweise  wird  die  Einführung  von  SMR  mit  einer  Mitarbeiterschulung  verbunden  ! 41 Freitag, 18. Februar 2011
  • 41. 41 Social Media Rules Beispiel: Otto ... "4.  Als  Mitarbeiter/in  haben  Sie  das   Recht,  sich  privat  und  auch  öffentlich   über  das  Unternehmen  zu  äußern  –   posi.v  wie  nega.v.  Wenn  Sie  dies  tun,   sollten  Sie  in  Ihrem  eigenen  Interesse   und  aus  Respekt  gegenüber  der   Community  möglichst  deutlich  machen,   dass  Sie  nur  aus  Ihrer  persönlichen  Sicht   schreiben." Freitag, 18. Februar 2011
  • 42. 42 Social Media Rules der Boomerang ... ¡ Der Social Media-GAU: 13 Mitarbeiter (Cabin Crew) lassen sich bei der Facebook-Seite von Virgin über die Fluggäste und die schlechten Sicherheitstandards aus ¡ Die Gäste werden unter anderem als „Prols“ bezeichnet, sie stinken und seien nervig. ¡ Die Mitarbeiter werden entlassen. ¡ 100 Tausende lesen die Kommentare ¡ Millionen lesen die negativen Schlagzeilen, die durch die gesamte Weltpresse laufen (BBC, Spiegel, Focus, USA Today, Telegraph, etc.) Freitag, 18. Februar 2011
  • 43. 43 Last words ... Content isn't king. If I sent you to a desert island and gave you the choice of taking your friends or your movies, you'd choose your friends - if you chose the movies, we'd call you a sociopath. Conversation is king. Content is just something to talk about. Cory  Doctorow,  Science  Fic.on  Autor Inhalt ist nicht wichtig. Wenn ich Dich auf eine einsame Insel schicke mit der Wahl entweder Freunde oder Videos mit zu nehmen, würdest Du die Freunde wählen - wenn Du dich für die Videos entscheidest, halten wir Dich für einen Spinner... Konversation ist wichtig. Inhalte sind nur etwas, worüber man redet... Freitag, 18. Februar 2011
  • 44. 44 Last Video ... Vielen Dank für Ihre Key-Learnings: Aufmerksamkeit... Niemals aufgeben - alles andere ist Käse... Glauben Sie nicht alles, was Sie im Internet sehen... Jörn Steinhauer www.alphasystems.com 3 Regeln... Twitter: joern_steinhauer Social Media ist nichts anderes als das Facebook: Jörn Steinhauer „Aktivieren“ von Kommunikation zwischen Ihnen und Ihren „Zuhörern“. Sie können die Kommunikation nicht kontrollieren, sie können Sie nur beeinflussen. Einfluss ist das Fundament, auf dem alle wirtschaftlichen Beziehungen aufgebaut sind... Videolink: http://www.johnnolanfilms.com/films/nolans-cheddar/ Die arme Maus... Aber Käse macht „strong“. Freitag, 18. Februar 2011