Commoning im Klima-Desaster
- Annette Schlemm, Juli 2021 – Version 1.0 -
Inhalt
I. Klima- und andere Desaster
2
III. Commoning als eine der Lösungen
II. Gesellschaftliche Entscheidungen
IV. Was tun?
Aussterberate
„Intaktheit“
(regional
überschritten)
Waldverlust
(regional
überschritten)
seit 1990
verbessert
(regional und
temporal
überschritten)
radioaktiv,
chemisch
(Plaste), nano...
Regional
kritisch
I. ... und andere Desaster
(https://tinyurl.com/
Planetare-Grenzen)
4
Earth Overshot Day:
2021 für BRD??? 5. Mai!!!
I. ... und andere Desaster
I. Klima-Desaster
5
Klima-Umbruch!!!
?
„Das ändert alles!“
(Naomi Klein)
?
Was müsste getan werden?
• Senkung ab 2011: Senkungsrate von 3-4 %
• Senkung erst ab 2020: Senkungsrate von 9%
6
I. Klima-Desaster
IPCC 2018:
7
I. Klima-Desaster
8
IPCC 2001:
I. Klima-Desaster
9
I. Klima-Desaster
10
• Bei 4 Grad würde 47% der gesamten Landfläche
davon betroffen sein, dass die Hitze so groß ist,
dass menschliches Leben nicht auf Dauer
möglich ist, das betrifft 74% der menschlichen
Bevölkerung. (Mora et al. 2017: 501 )
• Schon bei plus 3 Grad sind mehr als 34% aller endemischen* Landspezies und 46 %
aller endemischen marinen Arten vom Aussterben betroffen. (in Bergen und auf
Inseln bis zu 100%)
(* nur in einem bestimmten Gebiet heimisch)
(Biolog. Conservation Vol. 257, May 2021, 109070)
I. Klima-Desaster
11
1. Zunahme der
Häufigkeit von:
Dürren
Extremwetter-
ereignissen
Wassermangel
Zerstörung von Böden und Ernten
+ Infrastruktur... + Lebensräumen ...
Verluste für
Versorgung...
Knappheit
Erhitzung Folgen für Gesundheit und Leb
in globaler und
sozialer Ungleichheit
Geringere und
proteinärmere Ernten
Waldsterben
2. All dies „unberechenbar“, Situation verändert sich ständig, Unsicherheit wächst...
Verlust der
Biodiversität
I. Klima-Desaster
12
I. Klima-Desaster
A) All dies „unberechenbar“, Situation verändert sich ständig, Unsicherheit wächst...
B) Schwellwertverhalten vieler Zustände:
13
Fragen bis hierhier?
II. Gesellschaftliche Entscheidungen
14
2011:
II. Gesellschaftliche Entscheidungen
15
Große Transformation...
hin zu einer „Donut-
Ökonomie“
16
Systemwechsel!
Aber wie und wohin?
II. Gesellschaftliche Entscheidungen
17
Systemwechsel!
Aber wie und wohin?
Dystopie oder (E)utopie?
Das entscheidet NICHT mehr
die Natur(wissenschaft) –
sondern WIR
II. Gesellschaftliche Entscheidungen
18
• Verstärkung der nationalen und globalen
Ungerechtigkeiten (vor allem beim
Verteilungskampf um Vorteile und
„Kosten“)
• Gegeneinander- Ausspielen von Sozialem und Ökologischem
(„Lose-Lose-Situation“)
• Elitäre und technokratische Lösungsversuche (Climate-
Engineering) versperren Wege zu individueller und kollektiver
Selbstbestimmung und Emanzipation
• Individualistische und nationalistische
„Prepper“
II. Gesellschaftliche
Entscheidungen
19
 Nicht von, sondern mit der Natur leben
 Inklusion statt Exklusion
 Anders leben und produzieren
 Wirtschafts-Selbstbestimmung !
 Lokalisierung/Regionalisierung wo es geht...
II. Gesellschaftliche
Entscheidungen
III. Commoning
20
• „jenseits von Markt und Staat“
21
Fragen?
III. Commoning
22
Commoning-Praxen
• Z.B. Problem:
faire Zuteilung
von Wasser:
?
23
Commoning-Praxen
Elinor Ostrom: • Bewässerungssysteme:
• Bewässerungsinstitutionen der spanischen Huertas
(Ostrom 1999: 89ff.),
• Der philippinischen Zanjeras (ebd.: 107ff.)
III. Commoning
• „Die Schweizer und japanischen Gebirgsallmenden haben
trotz intensiver Nutzung die Jahrhunderte überdauert oder
sind sogar verbessert worden.“
• Es wurde „ökologische Nachhaltigkeit in einem fragilen
Milieu von Lawinen“ erreicht. (ebd.: 77, genauer: S. 79ff.)
24
Commons-Praxen
• Z.B. Problem: faire Zuteilung
von Wasser:
 Mögliches Muster:
„Poolen, Deckeln & Aufteilen“
III. Commoning
25
III. Commoning
Auf gemeinschaftsgetragene
Infrastrukturen setzen
Konviviale* Werkzeuge nutzen
* für gutes Leben geeignet
Kreativ anpassen und erneuern
(Atelier Paysan)
III. Commoning
26
Beziehungshaftigkeit des Habens verankern
• Gemeinschaftsgärten: „Use it or loose it“
• Mitglied-Eigentümerinnen bei selbstorganisiertem Supermarkt
• „Beziehungshaftes Haben beinhaltet den (für)-sorgenden Umgang mit
Naturvermögen zugunsten von Commoners (und anderen).“
(Helfrich, Bollier 2019: 257)
• „angepasste Governance-Systeme [...] können eine Kultur (für-)sorgender
Bewirtschaftung, bewusster Selbstorganisation und achtsamer Interaktion
mit der mehr-als-menschlichen Welt aufbauen“
(Helfrich, Bollier 2019: 258)
III. Commoning... ermöglicht Resilienz
27
Resilienz (lat resilire: „zurückspringen, abprallen“) =
Fähigkeit eines Systems, nach einer Störung zum Ausgangszustand
zurück zu kehren, d.h. externe Störungen zu verkraften.
• „Abfederungsvermögen“
Merkmale von Resilienz:
Diversität, Redundanz, Offenheit/Verbindung, Modularität, Reserven, Feedbacks,
Verschachtelung, Monitoring, Vertrauen, „Führerschaft“
III. Commoning... ermöglicht Resilienz
28
Merkmal von Resilienz... ... im Commoning
Diversität: funktionale Vielfalt,
Reaktionsvielfalt
Commoning vereinigt in sich Vielfalt und
bildet Vernetzung mit vielfältigen
Commoning-Knoten
Redundanz Wichtiges ist mehrfach vorhanden vor
allem durch Dezentralität der
Commoning-Gruppen
Offenheit nach außen mit Verbindungen Durch Vernetzung der Commoning-
Gruppen
Verschachtelung: unterschiedliche
Beziehungsebenen mit die jeweils
„oberen“ mit weniger Funktionen als die
„unteren“
Polyzentrische Governance
Reserven von Ressourcen, Wissen bzw.
Fähigkeiten
Commoning bezieht sich auch auf z.B.
Saatgutbanken, soziales Gedächtnis usw.
III. Commoning... ermöglicht Resilienz
29
Merkmal von Resilienz... ... im Commoning
Feedbacks Regulierung in Gruppen durch Gruppen
selbst - flexibel entsprechend
Anforderungen.
Monitoring über Status und
Veränderungstrends
Keine Privatisierung von Wissen oder
Geheimhaltung
Vertrauen Durch Selbstbetätigung,
Selbstorganisierung aufgebaut
Vertrauen Durch Selbstbetätigung,
Selbstorganisierung aufgebaut
Führerschaft“ sollen Grenzen und
Brücken sowie Netzwerke bilden
Stattdessen: Initiative, Selbstbetätigung
und Selbstbestätigung „von unten“
III. Commoning... und Transformation?
30
 „historisch einmaliger Um- und Rückbau
großer Teile des gesamten produktiven
Apparats unserer Gesellschaften“
(Zeller 2020: 12)
• Ersatz aller Anlagen des fossilen
Energiesystems (was dem Aufwand von
rund einem Fünftel des weltweiten BIP
entspricht)
• Um- und Rückbau fast aller Industrieanlagen sowie Infrastrukturen für Mobilität,
Transport etc.; Neubau entsprechend regional-ökologischen Möglichkeiten
und Erfordernissen, die regionale und globale Verteilung dieser Standorte muss
optimiert werden.
• Umgestaltung der Landwirtschaft entsprechend absehbaren regionalen
Gegebenheiten, unter Berücksichtigung zunehmender Unwetter, Missernten,
verlorener Bodenfruchtbarkeit, verlorenen Grundwasserreservoirs, Dürren, Hitze...
 all dies erfordert komplexe und schnell entstehende und umsetzbare Planungen in
großen territorialen und zeitlichen Räumen.
Was tun?
1. Kein illusionärer Zweckoptimismus!!!
2. Bremsen, wo immer es geht
(ohne zu glauben, dies reiche aus...)
3. Anpassung vorbereiten:
• Klimagerechtigkeit einfordern
• Menschen nicht gegenseitig ausspielen
• Solidargemeinschaften als Keimformen für:
4. Große Transformation: neue Gesellschaftsform
in „Allianz“ mit der Natur
31
(...und achtet
auf Euch!)
Literatur u.a.
32
Helfrich, Silke; Heinrich-Böll-Stiftung (Hrsg.) (2009): Wem gehört die Welt? Zur
Wiederentdeckung der Gemeingüter. München: oekom und Heinrich-Böll-Stiftung
Helfrich, Silke (2018): Lebensform Commons. Eine musterbasierte und ontologisch
begründete Bestimmung. Unveröff. Masterarbeit.
Helfrich, Silke; Petzold Julia (2021): Commoning oder wie Transformation gelingt. Auftakt
einer Mustersprache. Neudenau/Eberswalde (Kartenset)
Helfrich, Silke; Bollier, David (2019): Frei, Fair und Lebendig. Die Macht der Commons.
Bielefeld: transcript.
Helfrich, Silke; Haas, Jörg (2009): Gemeingüter: Eine große Erzählung. In: Helfrich, Silke;
Heinrich-Böll-Stiftung (Hrsg.) (2009): Wem gehört die Welt? Zur Wiederentdeckung der
Gemeingüter. München: oekom und Heinrich-Böll-Stiftung. S. 251-267.
Ostrom, Elinor (1999): Die Verfassung der Allmende. Tübingen: Mohr Siebeck.

Commoning im Klima-Desaster

  • 1.
    Commoning im Klima-Desaster -Annette Schlemm, Juli 2021 – Version 1.0 -
  • 2.
    Inhalt I. Klima- undandere Desaster 2 III. Commoning als eine der Lösungen II. Gesellschaftliche Entscheidungen IV. Was tun?
  • 3.
  • 4.
    4 Earth Overshot Day: 2021für BRD??? 5. Mai!!! I. ... und andere Desaster
  • 5.
  • 6.
    Was müsste getanwerden? • Senkung ab 2011: Senkungsrate von 3-4 % • Senkung erst ab 2020: Senkungsrate von 9% 6 I. Klima-Desaster
  • 7.
  • 8.
  • 9.
  • 10.
    10 • Bei 4Grad würde 47% der gesamten Landfläche davon betroffen sein, dass die Hitze so groß ist, dass menschliches Leben nicht auf Dauer möglich ist, das betrifft 74% der menschlichen Bevölkerung. (Mora et al. 2017: 501 ) • Schon bei plus 3 Grad sind mehr als 34% aller endemischen* Landspezies und 46 % aller endemischen marinen Arten vom Aussterben betroffen. (in Bergen und auf Inseln bis zu 100%) (* nur in einem bestimmten Gebiet heimisch) (Biolog. Conservation Vol. 257, May 2021, 109070) I. Klima-Desaster
  • 11.
    11 1. Zunahme der Häufigkeitvon: Dürren Extremwetter- ereignissen Wassermangel Zerstörung von Böden und Ernten + Infrastruktur... + Lebensräumen ... Verluste für Versorgung... Knappheit Erhitzung Folgen für Gesundheit und Leb in globaler und sozialer Ungleichheit Geringere und proteinärmere Ernten Waldsterben 2. All dies „unberechenbar“, Situation verändert sich ständig, Unsicherheit wächst... Verlust der Biodiversität I. Klima-Desaster
  • 12.
    12 I. Klima-Desaster A) Alldies „unberechenbar“, Situation verändert sich ständig, Unsicherheit wächst... B) Schwellwertverhalten vieler Zustände:
  • 13.
  • 14.
  • 15.
    II. Gesellschaftliche Entscheidungen 15 GroßeTransformation... hin zu einer „Donut- Ökonomie“
  • 16.
    16 Systemwechsel! Aber wie undwohin? II. Gesellschaftliche Entscheidungen
  • 17.
    17 Systemwechsel! Aber wie undwohin? Dystopie oder (E)utopie? Das entscheidet NICHT mehr die Natur(wissenschaft) – sondern WIR II. Gesellschaftliche Entscheidungen
  • 18.
    18 • Verstärkung dernationalen und globalen Ungerechtigkeiten (vor allem beim Verteilungskampf um Vorteile und „Kosten“) • Gegeneinander- Ausspielen von Sozialem und Ökologischem („Lose-Lose-Situation“) • Elitäre und technokratische Lösungsversuche (Climate- Engineering) versperren Wege zu individueller und kollektiver Selbstbestimmung und Emanzipation • Individualistische und nationalistische „Prepper“ II. Gesellschaftliche Entscheidungen
  • 19.
    19  Nicht von,sondern mit der Natur leben  Inklusion statt Exklusion  Anders leben und produzieren  Wirtschafts-Selbstbestimmung !  Lokalisierung/Regionalisierung wo es geht... II. Gesellschaftliche Entscheidungen
  • 20.
    III. Commoning 20 • „jenseitsvon Markt und Staat“
  • 21.
  • 22.
    III. Commoning 22 Commoning-Praxen • Z.B.Problem: faire Zuteilung von Wasser: ?
  • 23.
    23 Commoning-Praxen Elinor Ostrom: •Bewässerungssysteme: • Bewässerungsinstitutionen der spanischen Huertas (Ostrom 1999: 89ff.), • Der philippinischen Zanjeras (ebd.: 107ff.) III. Commoning • „Die Schweizer und japanischen Gebirgsallmenden haben trotz intensiver Nutzung die Jahrhunderte überdauert oder sind sogar verbessert worden.“ • Es wurde „ökologische Nachhaltigkeit in einem fragilen Milieu von Lawinen“ erreicht. (ebd.: 77, genauer: S. 79ff.)
  • 24.
    24 Commons-Praxen • Z.B. Problem:faire Zuteilung von Wasser:  Mögliches Muster: „Poolen, Deckeln & Aufteilen“ III. Commoning
  • 25.
    25 III. Commoning Auf gemeinschaftsgetragene Infrastrukturensetzen Konviviale* Werkzeuge nutzen * für gutes Leben geeignet Kreativ anpassen und erneuern (Atelier Paysan)
  • 26.
    III. Commoning 26 Beziehungshaftigkeit desHabens verankern • Gemeinschaftsgärten: „Use it or loose it“ • Mitglied-Eigentümerinnen bei selbstorganisiertem Supermarkt • „Beziehungshaftes Haben beinhaltet den (für)-sorgenden Umgang mit Naturvermögen zugunsten von Commoners (und anderen).“ (Helfrich, Bollier 2019: 257) • „angepasste Governance-Systeme [...] können eine Kultur (für-)sorgender Bewirtschaftung, bewusster Selbstorganisation und achtsamer Interaktion mit der mehr-als-menschlichen Welt aufbauen“ (Helfrich, Bollier 2019: 258)
  • 27.
    III. Commoning... ermöglichtResilienz 27 Resilienz (lat resilire: „zurückspringen, abprallen“) = Fähigkeit eines Systems, nach einer Störung zum Ausgangszustand zurück zu kehren, d.h. externe Störungen zu verkraften. • „Abfederungsvermögen“ Merkmale von Resilienz: Diversität, Redundanz, Offenheit/Verbindung, Modularität, Reserven, Feedbacks, Verschachtelung, Monitoring, Vertrauen, „Führerschaft“
  • 28.
    III. Commoning... ermöglichtResilienz 28 Merkmal von Resilienz... ... im Commoning Diversität: funktionale Vielfalt, Reaktionsvielfalt Commoning vereinigt in sich Vielfalt und bildet Vernetzung mit vielfältigen Commoning-Knoten Redundanz Wichtiges ist mehrfach vorhanden vor allem durch Dezentralität der Commoning-Gruppen Offenheit nach außen mit Verbindungen Durch Vernetzung der Commoning- Gruppen Verschachtelung: unterschiedliche Beziehungsebenen mit die jeweils „oberen“ mit weniger Funktionen als die „unteren“ Polyzentrische Governance Reserven von Ressourcen, Wissen bzw. Fähigkeiten Commoning bezieht sich auch auf z.B. Saatgutbanken, soziales Gedächtnis usw.
  • 29.
    III. Commoning... ermöglichtResilienz 29 Merkmal von Resilienz... ... im Commoning Feedbacks Regulierung in Gruppen durch Gruppen selbst - flexibel entsprechend Anforderungen. Monitoring über Status und Veränderungstrends Keine Privatisierung von Wissen oder Geheimhaltung Vertrauen Durch Selbstbetätigung, Selbstorganisierung aufgebaut Vertrauen Durch Selbstbetätigung, Selbstorganisierung aufgebaut Führerschaft“ sollen Grenzen und Brücken sowie Netzwerke bilden Stattdessen: Initiative, Selbstbetätigung und Selbstbestätigung „von unten“
  • 30.
    III. Commoning... undTransformation? 30  „historisch einmaliger Um- und Rückbau großer Teile des gesamten produktiven Apparats unserer Gesellschaften“ (Zeller 2020: 12) • Ersatz aller Anlagen des fossilen Energiesystems (was dem Aufwand von rund einem Fünftel des weltweiten BIP entspricht) • Um- und Rückbau fast aller Industrieanlagen sowie Infrastrukturen für Mobilität, Transport etc.; Neubau entsprechend regional-ökologischen Möglichkeiten und Erfordernissen, die regionale und globale Verteilung dieser Standorte muss optimiert werden. • Umgestaltung der Landwirtschaft entsprechend absehbaren regionalen Gegebenheiten, unter Berücksichtigung zunehmender Unwetter, Missernten, verlorener Bodenfruchtbarkeit, verlorenen Grundwasserreservoirs, Dürren, Hitze...  all dies erfordert komplexe und schnell entstehende und umsetzbare Planungen in großen territorialen und zeitlichen Räumen.
  • 31.
    Was tun? 1. Keinillusionärer Zweckoptimismus!!! 2. Bremsen, wo immer es geht (ohne zu glauben, dies reiche aus...) 3. Anpassung vorbereiten: • Klimagerechtigkeit einfordern • Menschen nicht gegenseitig ausspielen • Solidargemeinschaften als Keimformen für: 4. Große Transformation: neue Gesellschaftsform in „Allianz“ mit der Natur 31 (...und achtet auf Euch!)
  • 32.
    Literatur u.a. 32 Helfrich, Silke;Heinrich-Böll-Stiftung (Hrsg.) (2009): Wem gehört die Welt? Zur Wiederentdeckung der Gemeingüter. München: oekom und Heinrich-Böll-Stiftung Helfrich, Silke (2018): Lebensform Commons. Eine musterbasierte und ontologisch begründete Bestimmung. Unveröff. Masterarbeit. Helfrich, Silke; Petzold Julia (2021): Commoning oder wie Transformation gelingt. Auftakt einer Mustersprache. Neudenau/Eberswalde (Kartenset) Helfrich, Silke; Bollier, David (2019): Frei, Fair und Lebendig. Die Macht der Commons. Bielefeld: transcript. Helfrich, Silke; Haas, Jörg (2009): Gemeingüter: Eine große Erzählung. In: Helfrich, Silke; Heinrich-Böll-Stiftung (Hrsg.) (2009): Wem gehört die Welt? Zur Wiederentdeckung der Gemeingüter. München: oekom und Heinrich-Böll-Stiftung. S. 251-267. Ostrom, Elinor (1999): Die Verfassung der Allmende. Tübingen: Mohr Siebeck.