SlideShare ist ein Scribd-Unternehmen logo
1 von 20
Downloaden Sie, um offline zu lesen
WM³ Weiterbildung Mittelhessen
Ein Verbundprojekt der drei
mittelhessischen Hochschulen
GEFÖRDERT VOM
GEFÖRDERT VOM
Bewertung der Qualität von
Lehrmaterialien
Workshop
Arbeitstagung Netzwerk Offene Hochschule
WM³ Weiterbildung Mittelhessen
Projekt „WM³ Weiterbildung Mittelhessen“
Forschung Forschung
Erste Förderphase Zweite Förderphase
Entwicklung Entwicklung
Durchführung Vernetzung
2012 2013 2014 2015 2016 2017
WM³ Weiterbildung Mittelhessen
Studienangebote
• Kinderzahnheilkunde
• Parodontologie und Implantattherapie
• Deutsch als Fremdsprache
• Kulturelle Bildung an Schulen!
• Baurecht und Baubegleitung
• Pharmarecht
• Sportrecht
• International Law
• Innovationsmanagement
• Energieeffizienzmanagement
• Leitungs- und Bildungsmanagement in KiTas
• Fachwiss. Beratung materieller Politik
• Grundlagen inklusiver Erziehung und Bildung
• Tiergestützte Dienstleistungswissenschaft
• Governance lokaler Bildung
• Grundlagen inklusiver Pädagogik bei Blindheit und
Sehbehinderung
• Abenteuer- und Erlebnispädagogik in der Kinder- und
Jugendhilfe
• Versicherungsrecht für Finanzdienstleister
• Alphabetisierung in der Fremdsprache Deutsch
(Alpha-DaF)
• Innovationsmanagement
• Netzwerkmanagement
• Technische Redaktion
• Nachhaltigkeitsmanager für das Betreiben von
Immobilien
• Kernkompetenzen für den Beruf
Masterstudiengänge Zertifikatskurse
WM³ Weiterbildung Mittelhessen
Arbeitspaket „Systematisierung und
Validierung von Studienmaterialien“
1. Sekundäranalyse sowie Entwicklung eines Qualitätsstandards für
Studienmaterialien der wissenschaftlichen Weiterbildung
2. Korpusanalyse von Studienmaterialien der Verbundhochschulen mit
Blick auf die Qualitätsstandards
3. Identifizierung von Optimierungsbedarfen nach fachkulturellen,
didaktischen und diversitätsorientierten Kriterien
4. Durchführung technikgestützter Analyseverfahren für elektronische
Studienmaterialien mit 24 Studierenden Ableiten von
(generalisierbaren) Weiterentwicklungspotentialen auf Grundlage der
Analyseergebnisse
WM³ Weiterbildung Mittelhessen
• „best for certain conditions“. Feigenbaum (1951)
• Erfüllung von Spezifikationen Levitt (1972)
• „fitness for use“ Juran 1974
• Übereinstimmung […] mit Erwartungen Grönroos (1983), Box (1984)
• Vorausschauende Fehlervermeidung Taguchi (1995)
• Grad, in dem ein Satz inhärenter Merkmale
Anforderungen erfüllt.DIN EN ISO 9000 (2005)
• Im allgemeinen Qualitäts- und Leistungsniveau
erreichte Höhe Duden (2015)
Begrifflichkeiten: Qualität
WM³ Weiterbildung Mittelhessen
Begrifflichkeiten → Studienmaterialien
Lernmaterialien
Lernmedien
Lernprogramme
Lerninhalte
Lernobjekte Lerneinheiten
Lernmodule Lernaufgaben
Lernressourcen Wissensbausteine
WM³ Weiterbildung Mittelhessen
Begrifflichkeiten → Lernobjekte
Learning Assets
Komplexität
Lernobjekte
Zhuang 2007
Niegemann et al. 2008
Handke/Schäfer 2012
Lerneinheiten
Lernmodule
Kurs
CurriculumLernpfad
WM³ Weiterbildung Mittelhessen
Begrifflichkeiten → Lernobjekte
Learning Assets
Komplexität
Kurs
CurriculumLernpfad
Lernobjekte
Zhuang 2007
Niegemann et al. 2008
Handke/Schäfer 2012
Lerneinheiten
Lernmodule
WM³ Weiterbildung Mittelhessen
Begrifflichkeiten → Lehrmaterialien
Dozierende Studierende
WM³ Weiterbildung Mittelhessen
Begrifflichkeiten → Lernmaterialien
Dozierende Studierende
WM³ Weiterbildung Mittelhessen
Warum Lehrmaterialien?
• Möglichkeit qualitativer Einordnung
• „objektivierbare“ Kriterien
• vor Angebotsstart vorhanden
• qualitativer Zugewinn des Angebots
• Beitrag zur OER-Diskussion
• Kontext: zentral aber nicht objektivierbar
WM³ Weiterbildung Mittelhessen
Bewertungswerkzeug/Kriterienkatalog
• Unterscheidung:
 inhaltlich
 formal-didaktisch
• 5 Kriteriencluster
 26 Subcluster
 58 Kriterien (Fragen)
WM³ Weiterbildung Mittelhessen
Bewertungswerkzeug/Kriterienkatalog
Formale Qualität
(Medien)didaktische Qualität
Technikbezogene Qualität
Barrierefreiheit
Qualität der Gestaltung
Strukturierung Quellen, Literatur Aktualität
Stil, Orthografie, Grammatik, sprachliche Diversität
UrheberrechtVersion, Revision
Zielgruppe
Lernziele
Methodik der Inhaltsvermittlung
Lerndauer
Lernkontrolle
Metadaten
Corporate Design, Wiedererkennung, Einheitlichkeit
Typographie Layout
FarbenMedienqualität
Standards
ZugänglichkeitGebrauchstauglichkeit
Strukturelle Integrität
Suche
Alternative Bereitstellung
Erschließung und Wahrnehmung
Funktionalität und Bedienung
Fehlertoleranz und Kompatibilität
Epilepsie
WM³ Weiterbildung Mittelhessen
Bewertungswerkzeug/Kriterienkatalog
• Auswahl der Kriterien
 Sekundäranalyse
 Erfahrungen aus Beratung und Entwicklung
• Einflussfaktoren
 Art des Studienmaterial
 Zielgruppe
 Fachkulturelle Unterschiede
WM³ Weiterbildung Mittelhessen
Bewertungswerkzeug/Kriterienkatalog
• Bewertungsbogen / Online-Tool
 analog / digital
• Bewertungsmechanik
 5stufig
o 1  niedrigste Wertung  nicht erfüllt
o 5  höchste Wertung  vollumfänglich erfüllt
 Berücksichtigung der Relevanz
o keine Relevanz
o niedrig
o normal (=Standard)
o hoch
WM³ Weiterbildung Mittelhessen
• Beitrag zur Qualitätsdiskussion
• modulare Einzelmaterialien
• Zertifizierungsgrundlage
• Transfer in eigene Angebote
• Werkzeug für Projekte der ersten und zweiten Förderrunde
• Qualitätssicherung als Konkurrenzfähigkeit
Bewertungswerkzeug
Bedeutung für wissenschaftliche Weiterbildung
Bedeutung für Open Educational Resources
WM³ Weiterbildung Mittelhessen
Onlinetool (Prototyp) Demo
WM³ Weiterbildung Mittelhessen
Kontakt
Alexander Sperl
Justus-Liebig-Universität Gießen
alexander.sperl@hrz.uni-giessen.de
@laynecom
Heiko Müller
Technische Hochschule Mittelhessen
heiko.mueller@zdh.thm.de
WM³ Weiterbildung Mittelhessen
1. Kann man Lehrmaterialien unabhängig von ihrem Kontext
qualitativ bewerten?
Pro und Kontra Argumente
2. Sind Kriterienkataloge ein angemessenes Instrumentarium zur
Qualitätsbewertung von Lehrmaterialien?
Pro und Kontra Argumente
3. Wie müssen Zielgruppen und Fachkulturen bei der Entwicklung
eines Bewertungssystems berücksichtigt werden?
Thesen
4. Ist die Gewichtung einzelner Qualitätskriterien notwendig?
Pro und Kontra Argumente
Leitfragen

Weitere ähnliche Inhalte

Ähnlich wie Vortrag WS 7, Arbeitstagung Weimar

Workshop: Pixel statt Kreide: E-Portfolios als Werkzeug für deutsch-afrikanis...
Workshop: Pixel statt Kreide: E-Portfolios als Werkzeug für deutsch-afrikanis...Workshop: Pixel statt Kreide: E-Portfolios als Werkzeug für deutsch-afrikanis...
Workshop: Pixel statt Kreide: E-Portfolios als Werkzeug für deutsch-afrikanis...Andrea Lißner
 
Schul und Qualitätsentwicklung
Schul  und QualitätsentwicklungSchul  und Qualitätsentwicklung
Schul und Qualitätsentwicklungericheiden
 
2018 10-25 e-strategie-uni-potsdam_st_petersburg
2018 10-25 e-strategie-uni-potsdam_st_petersburg2018 10-25 e-strategie-uni-potsdam_st_petersburg
2018 10-25 e-strategie-uni-potsdam_st_petersburgJörg Hafer
 
Service Learning aus Lehrendenperspektive: motivationale Faktoren und institu...
Service Learning aus Lehrendenperspektive: motivationale Faktoren und institu...Service Learning aus Lehrendenperspektive: motivationale Faktoren und institu...
Service Learning aus Lehrendenperspektive: motivationale Faktoren und institu...Philip Meyer
 
Didaktische Dimensionen des eLearning als Bestandteil eines Hochschul-Qualitä...
Didaktische Dimensionen des eLearning als Bestandteil eines Hochschul-Qualitä...Didaktische Dimensionen des eLearning als Bestandteil eines Hochschul-Qualitä...
Didaktische Dimensionen des eLearning als Bestandteil eines Hochschul-Qualitä...Hendrik Kalb
 
Strategien für Hochschullehre im digitalen Zeitalter (Slides: Dr. Barbara Getto)
Strategien für Hochschullehre im digitalen Zeitalter (Slides: Dr. Barbara Getto)Strategien für Hochschullehre im digitalen Zeitalter (Slides: Dr. Barbara Getto)
Strategien für Hochschullehre im digitalen Zeitalter (Slides: Dr. Barbara Getto)e-teaching.org
 
eLearning - Ein(e Art) Projektleitfaden
eLearning - Ein(e Art) ProjektleitfadeneLearning - Ein(e Art) Projektleitfaden
eLearning - Ein(e Art) ProjektleitfadenFrank Weber
 
Gemeinsam stark nach den nationalen Förderprogrammen.
Gemeinsam stark nach den nationalen Förderprogrammen.Gemeinsam stark nach den nationalen Förderprogrammen.
Gemeinsam stark nach den nationalen Förderprogrammen.e-teaching.org
 
Themenabend üBergang 45 22.01.09
Themenabend üBergang 45 22.01.09Themenabend üBergang 45 22.01.09
Themenabend üBergang 45 22.01.09HeFre
 
Gute Lehre fordern und fördern!
Gute Lehre fordern und fördern!Gute Lehre fordern und fördern!
Gute Lehre fordern und fördern!Kerstin Mayrberger
 
GBI eBewerbungsportfolio
GBI eBewerbungsportfolioGBI eBewerbungsportfolio
GBI eBewerbungsportfoliomariamaria77
 
Gfhf2020 - Welche Rolle spielt das Hochschul- und Wissenschaftsmanagement bei...
Gfhf2020 - Welche Rolle spielt das Hochschul- und Wissenschaftsmanagement bei...Gfhf2020 - Welche Rolle spielt das Hochschul- und Wissenschaftsmanagement bei...
Gfhf2020 - Welche Rolle spielt das Hochschul- und Wissenschaftsmanagement bei...e-teaching.org
 
Open Educational Resources in der Weiterbildung
Open Educational Resources in der WeiterbildungOpen Educational Resources in der Weiterbildung
Open Educational Resources in der WeiterbildungOle Wintermann
 
Whipepaper Open Educational Resources in Ausbildung und Weiterbildung
Whipepaper Open Educational Resources in Ausbildung und WeiterbildungWhipepaper Open Educational Resources in Ausbildung und Weiterbildung
Whipepaper Open Educational Resources in Ausbildung und WeiterbildungBertelsmann Stiftung
 
Von offenen Lernressourcen zu offenen Lernprozessen
Von offenen Lernressourcen zu offenen LernprozessenVon offenen Lernressourcen zu offenen Lernprozessen
Von offenen Lernressourcen zu offenen LernprozessenMarco Kalz
 

Ähnlich wie Vortrag WS 7, Arbeitstagung Weimar (20)

Workshop: Pixel statt Kreide: E-Portfolios als Werkzeug für deutsch-afrikanis...
Workshop: Pixel statt Kreide: E-Portfolios als Werkzeug für deutsch-afrikanis...Workshop: Pixel statt Kreide: E-Portfolios als Werkzeug für deutsch-afrikanis...
Workshop: Pixel statt Kreide: E-Portfolios als Werkzeug für deutsch-afrikanis...
 
Ingo Blees, Richard Heinen, Doris Hirschmann: OER-Festival 2016 - #OERde16 - ...
Ingo Blees, Richard Heinen, Doris Hirschmann: OER-Festival 2016 - #OERde16 - ...Ingo Blees, Richard Heinen, Doris Hirschmann: OER-Festival 2016 - #OERde16 - ...
Ingo Blees, Richard Heinen, Doris Hirschmann: OER-Festival 2016 - #OERde16 - ...
 
Schul und Qualitätsentwicklung
Schul  und QualitätsentwicklungSchul  und Qualitätsentwicklung
Schul und Qualitätsentwicklung
 
2018 10-25 e-strategie-uni-potsdam_st_petersburg
2018 10-25 e-strategie-uni-potsdam_st_petersburg2018 10-25 e-strategie-uni-potsdam_st_petersburg
2018 10-25 e-strategie-uni-potsdam_st_petersburg
 
Service Learning aus Lehrendenperspektive: motivationale Faktoren und institu...
Service Learning aus Lehrendenperspektive: motivationale Faktoren und institu...Service Learning aus Lehrendenperspektive: motivationale Faktoren und institu...
Service Learning aus Lehrendenperspektive: motivationale Faktoren und institu...
 
Mosep Gmw08 dt
Mosep Gmw08 dtMosep Gmw08 dt
Mosep Gmw08 dt
 
Didaktische Dimensionen des eLearning als Bestandteil eines Hochschul-Qualitä...
Didaktische Dimensionen des eLearning als Bestandteil eines Hochschul-Qualitä...Didaktische Dimensionen des eLearning als Bestandteil eines Hochschul-Qualitä...
Didaktische Dimensionen des eLearning als Bestandteil eines Hochschul-Qualitä...
 
Strategien für Hochschullehre im digitalen Zeitalter (Slides: Dr. Barbara Getto)
Strategien für Hochschullehre im digitalen Zeitalter (Slides: Dr. Barbara Getto)Strategien für Hochschullehre im digitalen Zeitalter (Slides: Dr. Barbara Getto)
Strategien für Hochschullehre im digitalen Zeitalter (Slides: Dr. Barbara Getto)
 
Europäische MOOC-Strategien
Europäische MOOC-StrategienEuropäische MOOC-Strategien
Europäische MOOC-Strategien
 
eLearning - Ein(e Art) Projektleitfaden
eLearning - Ein(e Art) ProjektleitfadeneLearning - Ein(e Art) Projektleitfaden
eLearning - Ein(e Art) Projektleitfaden
 
Gemeinsam stark nach den nationalen Förderprogrammen.
Gemeinsam stark nach den nationalen Förderprogrammen.Gemeinsam stark nach den nationalen Förderprogrammen.
Gemeinsam stark nach den nationalen Förderprogrammen.
 
Themenabend üBergang 45 22.01.09
Themenabend üBergang 45 22.01.09Themenabend üBergang 45 22.01.09
Themenabend üBergang 45 22.01.09
 
Gute Lehre fordern und fördern!
Gute Lehre fordern und fördern!Gute Lehre fordern und fördern!
Gute Lehre fordern und fördern!
 
GBI eBewerbungsportfolio
GBI eBewerbungsportfolioGBI eBewerbungsportfolio
GBI eBewerbungsportfolio
 
Folder Professional MSc Management und IT
Folder Professional MSc Management und ITFolder Professional MSc Management und IT
Folder Professional MSc Management und IT
 
Gfhf2020 - Welche Rolle spielt das Hochschul- und Wissenschaftsmanagement bei...
Gfhf2020 - Welche Rolle spielt das Hochschul- und Wissenschaftsmanagement bei...Gfhf2020 - Welche Rolle spielt das Hochschul- und Wissenschaftsmanagement bei...
Gfhf2020 - Welche Rolle spielt das Hochschul- und Wissenschaftsmanagement bei...
 
Open Educational Resources in der Weiterbildung
Open Educational Resources in der WeiterbildungOpen Educational Resources in der Weiterbildung
Open Educational Resources in der Weiterbildung
 
Das Weiterbildungsprogramm Bibliotheksmanagement der FU Berlin, von Olaf Siegert
Das Weiterbildungsprogramm Bibliotheksmanagement der FU Berlin, von Olaf SiegertDas Weiterbildungsprogramm Bibliotheksmanagement der FU Berlin, von Olaf Siegert
Das Weiterbildungsprogramm Bibliotheksmanagement der FU Berlin, von Olaf Siegert
 
Whipepaper Open Educational Resources in Ausbildung und Weiterbildung
Whipepaper Open Educational Resources in Ausbildung und WeiterbildungWhipepaper Open Educational Resources in Ausbildung und Weiterbildung
Whipepaper Open Educational Resources in Ausbildung und Weiterbildung
 
Von offenen Lernressourcen zu offenen Lernprozessen
Von offenen Lernressourcen zu offenen LernprozessenVon offenen Lernressourcen zu offenen Lernprozessen
Von offenen Lernressourcen zu offenen Lernprozessen
 

Mehr von Alexander Sperl

E-Learning in der wissenschaftlichen Weiterbildung
E-Learning in der wissenschaftlichen WeiterbildungE-Learning in der wissenschaftlichen Weiterbildung
E-Learning in der wissenschaftlichen WeiterbildungAlexander Sperl
 
Das ICM als Modell für die praxisnahe Ausbildung im Lehramt
Das ICM als Modell für die praxisnahe Ausbildung im LehramtDas ICM als Modell für die praxisnahe Ausbildung im Lehramt
Das ICM als Modell für die praxisnahe Ausbildung im LehramtAlexander Sperl
 
Präsentation M.Sc. Kinderzahnheilkunde
Präsentation M.Sc. KinderzahnheilkundePräsentation M.Sc. Kinderzahnheilkunde
Präsentation M.Sc. KinderzahnheilkundeAlexander Sperl
 
Struktur, Layout und Design
Struktur, Layout und DesignStruktur, Layout und Design
Struktur, Layout und DesignAlexander Sperl
 
Wissensvermittlung in allen drei Phasen der Lehrerbildung
Wissensvermittlung in allen drei Phasen der LehrerbildungWissensvermittlung in allen drei Phasen der Lehrerbildung
Wissensvermittlung in allen drei Phasen der LehrerbildungAlexander Sperl
 

Mehr von Alexander Sperl (14)

Videos in der Lehre
Videos in der LehreVideos in der Lehre
Videos in der Lehre
 
E-Learning in der wissenschaftlichen Weiterbildung
E-Learning in der wissenschaftlichen WeiterbildungE-Learning in der wissenschaftlichen Weiterbildung
E-Learning in der wissenschaftlichen Weiterbildung
 
Das ICM als Modell für die praxisnahe Ausbildung im Lehramt
Das ICM als Modell für die praxisnahe Ausbildung im LehramtDas ICM als Modell für die praxisnahe Ausbildung im Lehramt
Das ICM als Modell für die praxisnahe Ausbildung im Lehramt
 
Präsentation M.Sc. Kinderzahnheilkunde
Präsentation M.Sc. KinderzahnheilkundePräsentation M.Sc. Kinderzahnheilkunde
Präsentation M.Sc. Kinderzahnheilkunde
 
Steps for CSS Layout
Steps for CSS LayoutSteps for CSS Layout
Steps for CSS Layout
 
Layout
LayoutLayout
Layout
 
Analysing Prototypes
Analysing PrototypesAnalysing Prototypes
Analysing Prototypes
 
Design Prototyping
Design PrototypingDesign Prototyping
Design Prototyping
 
Visualisierung
VisualisierungVisualisierung
Visualisierung
 
Struktur, Layout und Design
Struktur, Layout und DesignStruktur, Layout und Design
Struktur, Layout und Design
 
Wissensvermittlung in allen drei Phasen der Lehrerbildung
Wissensvermittlung in allen drei Phasen der LehrerbildungWissensvermittlung in allen drei Phasen der Lehrerbildung
Wissensvermittlung in allen drei Phasen der Lehrerbildung
 
Lernplattformen
LernplattformenLernplattformen
Lernplattformen
 
Color
ColorColor
Color
 
Aspects of good design
Aspects of good designAspects of good design
Aspects of good design
 

Vortrag WS 7, Arbeitstagung Weimar

  • 1. WM³ Weiterbildung Mittelhessen Ein Verbundprojekt der drei mittelhessischen Hochschulen GEFÖRDERT VOM
  • 2. GEFÖRDERT VOM Bewertung der Qualität von Lehrmaterialien Workshop Arbeitstagung Netzwerk Offene Hochschule
  • 3. WM³ Weiterbildung Mittelhessen Projekt „WM³ Weiterbildung Mittelhessen“ Forschung Forschung Erste Förderphase Zweite Förderphase Entwicklung Entwicklung Durchführung Vernetzung 2012 2013 2014 2015 2016 2017
  • 4. WM³ Weiterbildung Mittelhessen Studienangebote • Kinderzahnheilkunde • Parodontologie und Implantattherapie • Deutsch als Fremdsprache • Kulturelle Bildung an Schulen! • Baurecht und Baubegleitung • Pharmarecht • Sportrecht • International Law • Innovationsmanagement • Energieeffizienzmanagement • Leitungs- und Bildungsmanagement in KiTas • Fachwiss. Beratung materieller Politik • Grundlagen inklusiver Erziehung und Bildung • Tiergestützte Dienstleistungswissenschaft • Governance lokaler Bildung • Grundlagen inklusiver Pädagogik bei Blindheit und Sehbehinderung • Abenteuer- und Erlebnispädagogik in der Kinder- und Jugendhilfe • Versicherungsrecht für Finanzdienstleister • Alphabetisierung in der Fremdsprache Deutsch (Alpha-DaF) • Innovationsmanagement • Netzwerkmanagement • Technische Redaktion • Nachhaltigkeitsmanager für das Betreiben von Immobilien • Kernkompetenzen für den Beruf Masterstudiengänge Zertifikatskurse
  • 5. WM³ Weiterbildung Mittelhessen Arbeitspaket „Systematisierung und Validierung von Studienmaterialien“ 1. Sekundäranalyse sowie Entwicklung eines Qualitätsstandards für Studienmaterialien der wissenschaftlichen Weiterbildung 2. Korpusanalyse von Studienmaterialien der Verbundhochschulen mit Blick auf die Qualitätsstandards 3. Identifizierung von Optimierungsbedarfen nach fachkulturellen, didaktischen und diversitätsorientierten Kriterien 4. Durchführung technikgestützter Analyseverfahren für elektronische Studienmaterialien mit 24 Studierenden Ableiten von (generalisierbaren) Weiterentwicklungspotentialen auf Grundlage der Analyseergebnisse
  • 6. WM³ Weiterbildung Mittelhessen • „best for certain conditions“. Feigenbaum (1951) • Erfüllung von Spezifikationen Levitt (1972) • „fitness for use“ Juran 1974 • Übereinstimmung […] mit Erwartungen Grönroos (1983), Box (1984) • Vorausschauende Fehlervermeidung Taguchi (1995) • Grad, in dem ein Satz inhärenter Merkmale Anforderungen erfüllt.DIN EN ISO 9000 (2005) • Im allgemeinen Qualitäts- und Leistungsniveau erreichte Höhe Duden (2015) Begrifflichkeiten: Qualität
  • 7. WM³ Weiterbildung Mittelhessen Begrifflichkeiten → Studienmaterialien Lernmaterialien Lernmedien Lernprogramme Lerninhalte Lernobjekte Lerneinheiten Lernmodule Lernaufgaben Lernressourcen Wissensbausteine
  • 8. WM³ Weiterbildung Mittelhessen Begrifflichkeiten → Lernobjekte Learning Assets Komplexität Lernobjekte Zhuang 2007 Niegemann et al. 2008 Handke/Schäfer 2012 Lerneinheiten Lernmodule Kurs CurriculumLernpfad
  • 9. WM³ Weiterbildung Mittelhessen Begrifflichkeiten → Lernobjekte Learning Assets Komplexität Kurs CurriculumLernpfad Lernobjekte Zhuang 2007 Niegemann et al. 2008 Handke/Schäfer 2012 Lerneinheiten Lernmodule
  • 10. WM³ Weiterbildung Mittelhessen Begrifflichkeiten → Lehrmaterialien Dozierende Studierende
  • 11. WM³ Weiterbildung Mittelhessen Begrifflichkeiten → Lernmaterialien Dozierende Studierende
  • 12. WM³ Weiterbildung Mittelhessen Warum Lehrmaterialien? • Möglichkeit qualitativer Einordnung • „objektivierbare“ Kriterien • vor Angebotsstart vorhanden • qualitativer Zugewinn des Angebots • Beitrag zur OER-Diskussion • Kontext: zentral aber nicht objektivierbar
  • 13. WM³ Weiterbildung Mittelhessen Bewertungswerkzeug/Kriterienkatalog • Unterscheidung:  inhaltlich  formal-didaktisch • 5 Kriteriencluster  26 Subcluster  58 Kriterien (Fragen)
  • 14. WM³ Weiterbildung Mittelhessen Bewertungswerkzeug/Kriterienkatalog Formale Qualität (Medien)didaktische Qualität Technikbezogene Qualität Barrierefreiheit Qualität der Gestaltung Strukturierung Quellen, Literatur Aktualität Stil, Orthografie, Grammatik, sprachliche Diversität UrheberrechtVersion, Revision Zielgruppe Lernziele Methodik der Inhaltsvermittlung Lerndauer Lernkontrolle Metadaten Corporate Design, Wiedererkennung, Einheitlichkeit Typographie Layout FarbenMedienqualität Standards ZugänglichkeitGebrauchstauglichkeit Strukturelle Integrität Suche Alternative Bereitstellung Erschließung und Wahrnehmung Funktionalität und Bedienung Fehlertoleranz und Kompatibilität Epilepsie
  • 15. WM³ Weiterbildung Mittelhessen Bewertungswerkzeug/Kriterienkatalog • Auswahl der Kriterien  Sekundäranalyse  Erfahrungen aus Beratung und Entwicklung • Einflussfaktoren  Art des Studienmaterial  Zielgruppe  Fachkulturelle Unterschiede
  • 16. WM³ Weiterbildung Mittelhessen Bewertungswerkzeug/Kriterienkatalog • Bewertungsbogen / Online-Tool  analog / digital • Bewertungsmechanik  5stufig o 1  niedrigste Wertung  nicht erfüllt o 5  höchste Wertung  vollumfänglich erfüllt  Berücksichtigung der Relevanz o keine Relevanz o niedrig o normal (=Standard) o hoch
  • 17. WM³ Weiterbildung Mittelhessen • Beitrag zur Qualitätsdiskussion • modulare Einzelmaterialien • Zertifizierungsgrundlage • Transfer in eigene Angebote • Werkzeug für Projekte der ersten und zweiten Förderrunde • Qualitätssicherung als Konkurrenzfähigkeit Bewertungswerkzeug Bedeutung für wissenschaftliche Weiterbildung Bedeutung für Open Educational Resources
  • 19. WM³ Weiterbildung Mittelhessen Kontakt Alexander Sperl Justus-Liebig-Universität Gießen alexander.sperl@hrz.uni-giessen.de @laynecom Heiko Müller Technische Hochschule Mittelhessen heiko.mueller@zdh.thm.de
  • 20. WM³ Weiterbildung Mittelhessen 1. Kann man Lehrmaterialien unabhängig von ihrem Kontext qualitativ bewerten? Pro und Kontra Argumente 2. Sind Kriterienkataloge ein angemessenes Instrumentarium zur Qualitätsbewertung von Lehrmaterialien? Pro und Kontra Argumente 3. Wie müssen Zielgruppen und Fachkulturen bei der Entwicklung eines Bewertungssystems berücksichtigt werden? Thesen 4. Ist die Gewichtung einzelner Qualitätskriterien notwendig? Pro und Kontra Argumente Leitfragen