Presseinformation

E&G: Status des Euro als stärkste Hauptwährung in Gefahr

Spitzenplatz des Euro wackelt
Stuttgart, 27. Januar 2014

Seit Sommer 2012 profitiert

Europas Einheitswährung von den angekündigten Anleihekäufen der Europäischen Zentralbank. Allein die faktische
Garantie sorgte für eine allmähliche Wiederkehr des Vertrauens. Um die Wettbewerbsfähigkeit der südeuropäischen Peripherieländer unter dem Dach der Eurozone wiederherzustellen, ist jedoch ein schwächerer Euro nötig, so
die Kapitalmarktexperten von ELLWANGER & GEIGER Privatbankiers. Dies lasse Fremdwährungsinvestments zunehmend attraktiver erscheinen.
Nach der Ankündigung von EZB-Präsident Draghi, alles zu tun,
um den Euro zu erhalten, wuchs das Vertrauen in die Einheitswährung, was umfangreiche Mittelzuflüsse aus Übersee nach
sich zog. Inzwischen hat es den Anschein, die Eurokrise könne
beherrscht werden. „Aus unserer Sicht bestehen jedoch weiter
Gefahren, da bislang nur unzureichende Reformen in den Ländern Südeuropas und in Frankreich angestoßen worden sind“,
sagt Andreas Rapp von ELLWANGER & GEIGER Privatbankiers.

.
.
Für ein höheres Maß an Wettbewerbsfähigkeit dieser Länder
braucht es einen schwächeren Euro. Zudem könnte auf diese
Weise die vor allem in den Problemländern drohende Deflation
ausgeglichen werden. Eine Abwertung des Euro werde auch
durch die stärkere Dynamik der US-Konjunktur über die zunehmende Zinsdifferenz zugunsten des Dollars begünstigt.
„Fremdwährungsinvestments gewinnen vor diesem Hintergrund
wieder an Attraktivität“, sagt Rapp. Beispiel Norwegische Krone. Die zwischenzeitliche Entspannung an den Krisenpunkten
der Welt und in Europa ließ viele Anleger sichere Häfen wie die
Norwegische Krone verlassen, zumal das Land eine erwünschte Beruhigung des heiß gelaufenen Immobilienmarktes erreichte. Die „Qualitätsprämie“ dieser Währung sei inzwischen verschwunden, was für Käufe spreche, erklärt Rapp.
Bei den vorliegenden Informationen handelt es sich um allgemeine Informationen, nicht um
eine Anlageberatung oder Empfehlung oder eine Finanzanalyse. Für eine individuelle Anlageempfehlung oder Beratung stehen Ihnen unsere Berater gerne zur Verfügung.

Aktuelle Pressenews: www.privatbank.de/presse
Kontakt:
BANKHAUS ELLWANGER & GEIGER KG
Andreas Rapp
Leiter Private Banking
Börsenplatz 1
D-70174 Stuttgart
Tel. 0711/21 48 - 365
Fax 0711/21 48 - 250
Andreas.Rapp@privatbank.de
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E&G: Status des Euro als stärkste Hauptwährung in Gefahr

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    Presseinformation E&G: Status desEuro als stärkste Hauptwährung in Gefahr Spitzenplatz des Euro wackelt Stuttgart, 27. Januar 2014 Seit Sommer 2012 profitiert Europas Einheitswährung von den angekündigten Anleihekäufen der Europäischen Zentralbank. Allein die faktische Garantie sorgte für eine allmähliche Wiederkehr des Vertrauens. Um die Wettbewerbsfähigkeit der südeuropäischen Peripherieländer unter dem Dach der Eurozone wiederherzustellen, ist jedoch ein schwächerer Euro nötig, so die Kapitalmarktexperten von ELLWANGER & GEIGER Privatbankiers. Dies lasse Fremdwährungsinvestments zunehmend attraktiver erscheinen. Nach der Ankündigung von EZB-Präsident Draghi, alles zu tun, um den Euro zu erhalten, wuchs das Vertrauen in die Einheitswährung, was umfangreiche Mittelzuflüsse aus Übersee nach sich zog. Inzwischen hat es den Anschein, die Eurokrise könne beherrscht werden. „Aus unserer Sicht bestehen jedoch weiter Gefahren, da bislang nur unzureichende Reformen in den Ländern Südeuropas und in Frankreich angestoßen worden sind“, sagt Andreas Rapp von ELLWANGER & GEIGER Privatbankiers. . .
  • 2.
    Für ein höheresMaß an Wettbewerbsfähigkeit dieser Länder braucht es einen schwächeren Euro. Zudem könnte auf diese Weise die vor allem in den Problemländern drohende Deflation ausgeglichen werden. Eine Abwertung des Euro werde auch durch die stärkere Dynamik der US-Konjunktur über die zunehmende Zinsdifferenz zugunsten des Dollars begünstigt. „Fremdwährungsinvestments gewinnen vor diesem Hintergrund wieder an Attraktivität“, sagt Rapp. Beispiel Norwegische Krone. Die zwischenzeitliche Entspannung an den Krisenpunkten der Welt und in Europa ließ viele Anleger sichere Häfen wie die Norwegische Krone verlassen, zumal das Land eine erwünschte Beruhigung des heiß gelaufenen Immobilienmarktes erreichte. Die „Qualitätsprämie“ dieser Währung sei inzwischen verschwunden, was für Käufe spreche, erklärt Rapp. Bei den vorliegenden Informationen handelt es sich um allgemeine Informationen, nicht um eine Anlageberatung oder Empfehlung oder eine Finanzanalyse. Für eine individuelle Anlageempfehlung oder Beratung stehen Ihnen unsere Berater gerne zur Verfügung. Aktuelle Pressenews: www.privatbank.de/presse Kontakt: BANKHAUS ELLWANGER & GEIGER KG Andreas Rapp Leiter Private Banking Börsenplatz 1 D-70174 Stuttgart Tel. 0711/21 48 - 365 Fax 0711/21 48 - 250 Andreas.Rapp@privatbank.de www.privatbank.de 2