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Leitfaden für die Existenzgründung




Leitfaden für die Existenzgründung
Stand: September 2011




Der vorliegende Leitfaden hilft Ihnen auf dem Weg in
die Selbstständigkeit. Sie können sich Schritt für Schritt
durch die wesentlichen Punkte der Existenzgründung arbeiten. Zu den
jeweiligen Themen finden Sie Links, über die Sie zu vertiefenden
Informationen gelangen.


Inhalt:
   1. Checkliste Existenzgründung
   2. Unternehmertyp und Gründungssituation
   3. Die Geschäftsidee
   4. Der Businessplan
   5. Der Unternehmensstart


Viel Erfolg auf dem Weg zu Ihrer Selbstständigkeit!



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Leitfaden für die Existenzgründung




Der Leitfaden des Portals Für-Gründer.de
Der Leitfaden für die Existenzgründung ist ein Angebot des Portals
Für-Gründer.de. Das Portal ist seit September 2010 online und vereint
die drei wesentlichen Faktoren einer erfolgreichen Existenzgründung:

              Wissen: Schritt für Schritt von der Geschäftsidee
              über den Businessplan zum eigenen Unternehmen.



              Kapital: Die größte Kapitalgeberdatenbank für Existenzgründer
              mit mehr als 500 Wegen der Finanzierung: Eigenkapital,
              Darlehen, Fördermittel und Zuschüsse sowie Bürgschaften.


              Beratung: Für die Existenzgründung brauchen Sie oft die passende
              Unterstützung, die Sie in der Dienstleister- und Beraterbörse finden –
              von A wie Anwalt bis W wie Werbeagentur.



Auf dem Portal finden Sie außerdem zur Unterstützung
          Tools für die Planung der Existenzgründung und die Erstellung
          des Businessplans

          Kalender mit Workshops, Seminaren und Veranstaltungen
          für Existenzgründer bundesweit

          Das Forum für Ihre Fragen rund um die Existenzgründung
          und Selbstständigkeit.

          Der Für-Gründer.de-Newsletter
          Für-Gründer.de auf Facebook und Twitter

          Unser Für-Gründer.de Blog mit Existenzgründer-News,
          dem Thema der Woche und weiteren interessanten Artikeln
          aus der Gründerwelt.
          Das Gründerlexikon für Fachbegriffe rund um die Existenzgründung
          und Selbstständigkeit.




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Leitfaden für die Existenzgründung




1 Checkliste Existenzgründung
                    Thema                         Mehr Infos                Erledigt?

Bin ich ein Unternehmertyp?                           S. 4
Tipps für meine Gründungssituation                    S. 4
Was ist meine Idee und ist meine Idee
                                                      S. 5
eine Geschäftsidee?
Schutzrechte für die Geschäftsidee
                                                      S. 7
geprüft?
Businessplan mit allen Elementen
                                                     S. 8 ff.
ausgearbeitet?
Gründercoaching beantragt?                            S. 8
Die passenden Berater und Dienstleister
(Anwalt, Steuerberater, Designer,                     S. 8
Gründercoach etc.) kontaktiert?
Existenzgründerseminar zur Vorbereitung
                                                      S. 9
besucht?
Finanzplan erstellt?                                  S. 17
Genehmigungen geprüft und eingeholt?                  S. 23
Das Unternehmen anmelden!                             S. 23
Versicherungen abgeschlossen?                         S. 24
Kapitalbedarf gesichert?                              S. 25
Standort geklärt?                                     S. 26
Den perfekten Außenauftritt vorbereitet?              S. 26
Mitarbeiter eingestellt?                              S. 27
Geschäftsausstattung bestellt?                        S. 27




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Leitfaden für die Existenzgründung




2 Unternehmertyp und Gründungssituation
Sind Sie ein Unternehmertyp?
Eine erfolgreiche Existenzgründung hängt in erster Linier auch vom Gründer selbst ab.
Stellen Sie sich am Anfang der Planung der Existenzgründung
die Frage, ob Sie tatsächlich ein Unternehmer sind. Dabei geht es weniger darum zu einer
klaren Ja- oder Nein-Entscheidung zu gelangen, vielmehr sollen Sie sich
den Herausforderungen einer Selbstständigkeit für Sie bewusst werden. Mehr dazu können
Sie im Beitrag „Sind Sie ein Unternehmertyp?“ im Blog von Für-Gründer.de erfahren.


Ihre Gründungssituation – sich selbstständig machen aus…
Im Jahr 2010 haben laut KfW knapp 936.000 Menschen in Deutschland diesen Schritt
gewagt. Der Wunsch zur Existenzgründung kann in verschiedenen Lebensphasen und -
situationen entstehen. Auch die Motivation sich selbstständig zu machen, kann sehr
unterschiedlich sein. Bei manchen ist es ein lang gehegter Traum eine bestimmte Idee
umzusetzen oder etwas eigenes auf die Beine zu stellen. Andere müssen sich selbstständig
machen, weil sie auf dem Arbeitsmarkt geringere Chancen für sich sehen. Was andere
Gründer antreibt, haben wir für Sie in verschiedenen Interviews zusammengestellt – Gründer
stellen sich vor.


In Abhängigkeit davon, aus welcher Situation heraus Sie sich selbstständig
machen wollen, gibt es spezielle Angebote zur Unterstützung der Existenz-
gründung. Wählen Sie die für Sie passende Gründungssituation:


       Selbstständig machen aus der Arbeitslosigkeit (Gründungszuschuss)
       Selbstständig machen aus der bestehenden Beschäftigung
       Gründung aus der Universität
       Nebenberufliche Selbstständigkeit


Speziell für Existenzgründerinnen haben wir im Blog Informationen und Angebote
zusammengestellt.




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Leitfaden für die Existenzgründung




3 Die Geschäftsidee
Die Geschäftsidee ist der Ausgangspunkt der Existenzgründung und
die Grundlage jedes Businessplans. Eine Geschäftsidee muss nicht innovativ oder komplett
neu sein, um damit Erfolg zu haben. Vielmehr sind es Planung und Umsetzung der Idee, die
die Basis für die erfolgreiche Selbstständigkeit legen.




Wie diese Grafik zeigt, starten viele Existenzgründer mit einer Geschäftsidee, die keine
Marktneuheit ist. Es gibt verschiedene Wege eine Geschäftsidee zu finden – die Innovation
ist nur eine Möglichkeit.
Klicken Sie auf den jeweiligen Link, um mehr zu den einzelnen Varianten
der Ideenfindung zu erfahren:
        Innovation: ein neues Angebot schaffen
        Produktmodifikation: ein bestehendes Angebot verbessern
        Marktdurchdringung: unerschlossenes Marktpotenzial nutzen
        Expansion: neue Märkte mit einem bestehenden Angebot erschließen


Außerdem haben Sie auch die Möglichkeit mit einem Franchise den Weg in
die Selbstständigkeit zu gehen. Auch die Übernahme eines bestehenden Unternehmens – die
Unternehmensnachfolge – kann eine Option bei der Existenzgründung sein.


  Tipp
  Wir haben Ihnen Beispiele für Geschäftsideen zur Orientierung zusammen-gestellt. Auch
  Franchisedatenbanken eignen sich zur Ideensuche und zum Vergleich Ihrer Geschäftsidee
  mit bestehenden Geschäftskonzepten.




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Leitfaden für die Existenzgründung




Die Geschäftsidee prüfen
Noch bevor Sie sich intensiv dem Businessplan zuwenden, sollten Sie Ihre Geschäftsidee
vorab prüfen.
1. Schritt – Konkretisieren Sie Ihre Geschäftsidee
Drucken Sie diese Seite ruhig aus und nutzen Sie den Platz, um Ihre Gedanken zu Papier zu
bringen. Mehr Informationen zu den einzelnen Punkten hier
Beschreibung Ihres Angebots oder Ihrer Dienstleistung in drei bis fünf Sätzen
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Wodurch zeichnet sich Ihre Geschäftsidee aus? Was ist der Zusatznutzen für
den Kunden?
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Skizzieren Sie Ihren Wettbewerb:
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Beschreiben Sie kurz Ihre Zielkunden:
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Voila, Sie haben den ersten Schritt auf dem Weg zur Erarbeitung Ihres Konzepts getan und
Ihre Geschäftsidee klar umrissen. Diskutieren Sie dieses Ergebnis mit Freunden, Verwandten
oder anderen.




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Leitfaden für die Existenzgründung




2. Schritt – Prüfen Sie die Machbarkeit Ihrer Geschäftsidee
Die Umsetzung Ihrer Geschäftsidee – bzw. Machbarkeit – basiert auf drei Komponenten:
        Technische Machbarkeit – Prüfen Sie hier bspw. folgende Kriterien:
             o    Existieren Fertigungsprozesse zur Herstellung ihres Produkts?
             o    Lassen sich Leistungsmerkmale (bspw. Produktions-geschwindigkeit,
                  Verarbeitungsqualität), die Sie sich
                  vorstellen tatsächlich erreichen?
             o    Besitzen Sie die notwendigen Fähigkeiten (technisches Knowhow)?


        Rechtliche Machbarkeit
             o    Entspricht Ihr Angebot den gesetzlichen Vorgaben? Und besitzen Sie die
                  notwendigen Genehmigungen oder Qualifikationen?


        Wirtschaftliche Machbarkeit – Können Sie mit der Idee Geld verdienen? Stellen
         Sie dabei erste Überlegungen zu den folgenden Punkten an:
             o    Marktgröße
             o    Kaufkraft der Zielgruppe
             o    Kaufbereitschaft der Zielgruppe
         Im Businessplan werden Sie insbesondere die Punkte zum Markt und
         zur Zielgruppe detailliert ausarbeiten.


3. Schritt – Schutzrechte für die Geschäftsidee prüfen
Ihre Wettbewerbsvorteile können Sie unter bestimmten Voraussetzungen schützen lassen.
Zu den Schutzrechten gehören:
        Patente
        Gebrauchsmuster
        Marken
        Geschmacksmuster

  Tipp
  Recherchieren Sie bestehende Patente etc. in Datenbanken. Es gibt zudem zahlreiche
  Beratungsangebote für Patentanmeldungen.




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Leitfaden für die Existenzgründung




4 Der Businessplan: die Existenzgründung planen
Der Businessplan hilft Ihnen Ihre Existenzgründung sorgfältig zu planen und etwaige
Stolpersteine frühzeitig zu erkennen. Aber auch nach der Gründung sollte der Businessplan
nicht in der Schublade verschwinden. Vielmehr hilft er Ihnen auch bei der Umsetzung und
dient als Leitfaden für die künftige Geschäftsentwicklung.


Finden Sie die richtige Unterstützung – von A wie Anwalt bis W wie Werbe-agentur. In der
Dienstleister- und Beraterbörse von Für-Gründer.de:




Zudem können Sie Zuschüsse für Beratungsleistungen im Zusammenhang mit Ihrer
Existenzgründung erhalten – das Gründercoaching – vor und nach der Gründung.


Bevor Sie mit dem Businessplan starten, haben wir zusätzliche Tipps für Sie
zusammengestellt:
      Branchentipps: Hier finden Sie bereits umfassende Informationen zu Ihrer Branche,
       die Ihnen bei der Erstellung des Businessplans hilfreich sein können.
      Gliederung des Businessplans: Welche Inhalte gehören in
       den Businessplan?
      Weitere Hinweise: und was Sie sonst noch beachten sollten.




         Hilfreiche Tools für den Businessplan finden Sie hier.

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Leitfaden für die Existenzgründung




Besuchen Sie zur Vorbereitung der Existenzgründung ein Seminar oder
eine Existenzgründermesse. Im Kalender des Portals finden Sie zahlreiche
Termine.
                                     Für Ihre Vorbereitung:
                                             Existenzgründerseminare
                                             Gründermessen
                                     Zum Kalender!


                                     Bild: © mapoli-photo - Fotolia.com




4.1 Bestandteile des Businessplans
1. Die Geschäftsidee
Die Geschäftsidee ist die Grundlage Ihrer zukünftigen Selbstständigkeit und gleichzeitig der
Ausgangspunkt für den Businessplan. Basierend auf der Idee werden Sie das detaillierte
Dienstleistungs- oder Produktangebot entwickeln.
Ob Ihre Idee auch das Potenzial zur Geschäftsidee für Ihre Selbstständigkeit hat, prüfen Sie
mit folgenden zwei Bereichen:
      Geschäftspotenzial: Das Geschäftspotenzial liefert Ihnen Hinweise auf die Höhe der
       möglichen Nachfrage.
      Zielgruppe: Richtet sich Ihr Angebot an Privat- und/oder Geschäftskunden? Wichtig
       ist, die Zielgruppe so genau wie möglich zu beschreiben. Dies bildet die Grundlage
       der Marktanalyse und der Marketingstrategie.


2. Der Markt – Marktanalyse
Nachdem Sie Ihre Idee geprüft haben, folgt nun die Analyse Ihres Zielmarkts (Branche,
Segment), der ein wichtiger Baustein des Businessplans darstellt. Einer der häufigsten
Gründe für das Scheitern bei Neugründungen liegt in
der unzureichenden Marktanalyse.
Bei der Marktanalyse ist es das Ziel Ihren Markt besser kennen und verstehen zu lernen, um
die Chancen und Risiken Ihres Markts besser einschätzen zu können.
Folgende Aspekte sollten Sie im Abschnitt Markt beachten:
   1. Marktgröße - wie groß ist der Markt heute?
       Wie viele Einheiten werden pro Jahr verkauft, welcher Umsatz


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Leitfaden für die Existenzgründung




       wird in Ihrem Zielmarkt (Segment) generiert?
       Starten Sie dabei mit einer Marktbeschreibung, die die Komponenten:
       Produkt/Dienstleistung (WAS wird angeboten?) Verkaufsgebiet (WO wird es
       angeboten?) und Zielkunde (WER kauft?) enthält. Danach können Sie Ihren Markt
       vom Gesamtmarkt abgrenzen und die Marktgröße abschätzen:




       Anhand der Grafik wird deutlich, wie Sie den Gesamtmarkt für Biergetränke
       in einzelne Segmente teilen und deren Größen bestimmen sollten. Dadurch erhalten Sie einen
       Wert für die von Ihnen gesuchte Marktgröße.


   2. Marktdynamik - wie sieht der Trend aus?
       Sank, stagnierte oder wuchs Ihr Markt in den letzten Jahren und
       wie sehen die Prognosen für die nächsten Jahre aus?




   3. Marktpotenzial - wie groß könnte der Markt maximal werden?
       Welches Volumen könnte theoretisch nachgefragt werden, wann kann
       man von einer Marktsättigung sprechen?




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Leitfaden für die Existenzgründung




       Das Marktpotenzial beschreibt die maximale Größe, die in Ihrem Markt erreicht werden
       könnte. Bei der Bestimmung des Potenzials geht es darum festzustellen, wie lange der Markt
       noch wachsen kann bis er komplett gesättigt ist. Natürlich kann es auch der Fall sein, dass Ihr
       Markt in Zukunft eher schrumpfen wird. Dann müssen Sie besonders gute Argumente dafür
       liefern, warum Sie sich auf diesem Markt engagieren wollen.
       Beispiel: Wenn in Deutschland von den 40 Mio. Haushalten bereits 99%
       ein Internetanschluss haben, so ist das Marktpotenzial hier fast komplett ausgeschöpft. Hier
       finden Sie zwei praktische Beispiele zum Marktpotenzial. Dabei handelt es sich um
       exemplarische Berechnungen für das Marktpotenzial von Wellnessgetränken und von
       Handwerkern.
   4. Wettbewerber - wer sind Ihre Konkurrenten?
       Wie viele wesentliche Markteilnehmer gibt es und wer sind die wichtigsten
       Wettbewerber? Fokussieren Sie sich auf Ihre Hauptkonkurrenten, geben Sie aber
       auch die größten Unternehmen im Markt an.
   5. Markteintrittsbarrieren - was sind die größten Hindernisse?
       Welche möglichen Eintrittsbarrieren könnten unter Umständen Ihren erfolgreichen
       Eintritt verhindern und wie können Sie diese meistern?


3. Ziele und Strategie
Im Abschnitt Ziele sollten Sie die Absichten definieren, die Sie mit Ihrer Existenzgründung
verfolgen. Anschließend stellen Sie die Vision sowie
die kurz- und mittelfristigen Ziele dar.
Nachdem Sie die Meilensteine bzw. Ziele bestimmt haben, müssen Sie
nun die Frage beantworten, wie Sie diese erreichen wollen. Der Strategieteil
in Ihrem Geschäftsplan liefert Antworten auf diese Frage, indem er den Weg
erklärt, der Sie schlussendlich zum Ziel führt. Dabei sind es in erster Linie folgende Punkte,
die Sie im Detail darstellen sollten:


      Kundennutzen: Welchen besonderen Kundennutzen
       (Alleinstellungsmerkmal) bietet Ihr Produkt/Dienstleistung?


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Leitfaden für die Existenzgründung




      Positionierung: Wie positionieren Sie sich im Markt gegenüber den Konkurrenten?




                 Tool für die Produktpositionierung


      Marktstrategie: Wie wollen Sie den Markt bearbeiten?




       Zwei der drei möglichen Strategien werden in der Grafik dargestellt.
       Die dritte Strategie des Nischenanbieters ist ein Sonderfall der Differenzierung. Nicht verfolgen
       sollten Sie die "gefährliche Strategie" - ein hoher Preis für
        ein Angebot geringer Qualität.




4. Marketing
Nach der Marktanalyse haben Sie die Ziele definiert und somit die Frage
beantwortet WO Sie in der Zukunft hinwollen. Bei dem Strategieteil ging es
darum WIE Sie diese Ziele erreichen wollen. Nun müssen Sie nur noch
beantworten WAS Sie einsetzen möchten, um die Ziele zu erreichen.




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Leitfaden für die Existenzgründung




Bei der Festlegung Ihrer Marketingstrategie geht es um folgende Punkte,
die im Englischen auch als 4 Ps (product, price, place und promotion) bezeichnet werden:
       Produkt (engl. product)
       Wahrscheinlich das wichtigste "P", denn ohne ein gutes Produkt mit
       einem konkreten Kundennutzen - das einen Mehrwert für den Kunden
       liefert - wird es langfristig äußerst schwierig, erfolgreich zu sein.




       Preis (engl. price)
       Neben dem Preis selbst geht es um die Festlegung von Rabatten,
       Finanzierungsmöglichkeiten sowie Zahlungs- und Lieferbedingungen.




                Tool für die Preiskalkulation


       Vertrieb (engl. place)
       Wo wollen Sie Ihr Produkt verkaufen und welche Vertriebswege
       möchten Sie nutzen?




       Beim direkten Vertrieb verkaufen Sie direkt an den Kunden, müssen somit „nur“ den
       Endkunden für Ihr Angebot gewinnen. Beim indirekten Vertrieb steht



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Leitfaden für die Existenzgründung




        ein Vermittler zwischen Ihnen und dem Endkunden, dass heißt Sie müssen zuerst
       den Vermittler und dann den Endkunden von Ihrem Produkt überzeugen.


       Kommunikation (engl. promotion)
       Neben der Werbung geht es hier auch um verschiedene weitere verkaufsfördernde
       Maßnahmen.


Zum Abschluss des Marketingkapitels steht dann das Marketingbudget:
Hier geht es darum, wie hoch Sie Ihre Marketingausgaben planen und welche
Marketinginstrumente Sie einsetzen sollten. Dabei hilft es, die Werbeeffizienz
der einzelnen Maßnahmen zu vergleichen.




         Tool für das Marketingbudget


5. Organisation – Wie Sie Ihr Unternehmen richtig aufstellen
Das Kapitel Organisation sollte Angaben zu den nachfolgenden Sachverhalten beinhalten.
Wie ausführlich Sie an dieser Stelle werden, hängt von Ihrem Unternehmen und der
Bedeutung des jeweiligen Themas für Ihre Unter-
nehmenstätigkeit ab. Manche Themen können ggf. auch entfallen.


      Sind Schutzrechte (bspw. Patente) für Ihr Unternehmen von besonderer Bedeutung,
       berichten Sie über den Stand der Eintragung.
      Machen Sie Angaben zu geplanten oder vorhandenen Standorten.
      Das Management nimmt bei jungen Unternehmen eine Schlüsselrolle ein, bereiten Sie
       Informationen zum Management auf.
      Planen Sie zusätzliches Personal einzustellen, beschreiben
       Sie die Personalplanung.
      Stellen Sie die Unternehmensstruktur dar.




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Leitfaden für die Existenzgründung




      Einkauf - Produktion - Vertrieb: beschreiben Sie die betriebliche Leistungserstellung.
       Damit ist gemeint, dass Sie klar aufzeigen, welche Aufgaben Ihr Unternehmen selbst
       übernimmt und wozu Sie auf externe Dienstleister oder Zulieferer zurückgreifen.




      Ordnen Sie Ihr Unternehmen in die Wertschöpfungskette ein.

Abschließend erstellen Sie einen Zeitplan mit den Meilensteinen bis zum Start der
Geschäftstätigkeit.



6. Recht und Steuern
Zur Vorbereitung des Unternehmensstarts und der Existenzgründung gehören
auch zahlreiche Formalien, die es abzuarbeiten und zu klären gilt. Dazu gehören:
welche Genehmigungen Sie brauchen, welche Rechtsform Sie wählen, welcher
Unternehmensname möglich ist und welche Steuern Sie zahlen müssen.




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Leitfaden für die Existenzgründung




      Genehmigungen
       Erlaubnispflichtige Tätigkeiten in der Übersicht
       Qualifikation im Handwerk
       Nachweis von Qualifikationen bei Freiberuflern
       Existenzgründung von Nicht-EU-Bürgern


      Wahl der Rechtsform
           o   Sie gründen alleine - Einzelunternehmen
               Oder klicken Sie direkt für Kleingewerbe, Kaufmann,
               Ein-Personen-GmbH, Unternehmergesellschaft oder
               Mini-GmbH, Ein-Personen-AG
           o   Sie wollen alleine als Freiberufler selbstständig sein...
           o   Sie sind mehrere Gründer, wollen nicht unbedingt Start-
               kapital aufbringen, nehmen jedoch das Risiko der Haftung
               mit dem Privatvermögen in Kauf - Personengesellschaft
               Oder klicken Sie direkt zur GbR, OHG, KG,
               GmbH & Co. KG, Partnergesellschaft
           o   Sie sind mehrere Gründer, wollen die Haftung auf das Firmen-
               vermögen beschränken und bringen dafür ein Mindeststartkapital
               ein - gründen Sie eine Kapitalgesellschaft
               Oder klicken Sie direkt zur GmbH, Ltd
               AG, KGaA und eG


      Unternehmensname
       Die Wahl des geeigneten Namens für Ihr Unternehmen wird einerseits durch
       rechtliche Vorgaben beeinflusst. Andererseits sind viele Unternehmer darum bemüht
       einen möglichst kreativen und prägnanten Unternehmensnamen zu finden.



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Leitfaden für die Existenzgründung




      Steuern
       Welche Steuern Sie zahlen müssen, hängt von der gewählten Rechtsform ab. Sie
       erhalten hier eine Übersicht nach Personengesellschaft, Kapitalgesellschaft oder
       Freiberufler.


7. Finanzierung
Der Finanzierungsteil ist das Herzstück eines jeden Businessplans. In diesem Teil vereinen
sich alle Schätzungen, die Sie in den vorherigen Kapiteln getroffen haben.




         Tool für die Erstellung des Finanzplans


Im Kapitel Finanzierung sollten Sie sich durch folgende drei Abschnitte arbeiten:
      Investitionen/Gründungskosten: Ausgaben vor und bei der Gründung
       Wenn Sie ein Unternehmen gründen, müssen Sie zunächst einmal Geld
       in Ihr Vorhaben investieren - berechnen Sie hier, wie hoch Ihre Anfangsinvestitionen
       ausfallen können.




                 Tool für die Investitionen und Gründungskosten


      Laufende Kosten: Ausgaben nach der Gründung
       Meistens geben Sie in den ersten Monaten mehr Geld aus als Sie
       einnehmen – diese Summe müssen Sie finanzieren können.




       Berücksichtigen müssen Sie auch den Bedarf privater Ausgaben
       während der Gründungs- und Startphase.




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Leitfaden für die Existenzgründung




                Tool für private Ausgaben des Existenzgründers


       Außerdem dürfen Sie die Liquidität Ihres Unternehmens nicht aus
       den Augen verlieren, da dies für ein vorzeitiges Aus sorgen könnte.




       Beachten Sie bitte grundsätzlich, dass der Finanzplan auf
       die ersten drei Jahre nach Ihrer Gründung ausgelegt sein sollte. Damit
       bewegen sich Ihre Schätzungen und Kalkulationen in diesem Zeitrahmen.
       Im Endeffekt leiten Sie mit Ihrem Finanzplan auch Aussagen zur Rentabilität Ihres
       Vorhabens ab. Sie beantworten also, ob sich Ihre Selbstständigkeit lohnt.




       Zusätzlich zu der 3-Jahres-Rentabilität sollte in Ihrem Businessplan
       auch angegeben werden, wann Sie die Gewinnschwelle erreichen
       (der so genannte Break-Even).




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Leitfaden für die Existenzgründung




      Finanzierung: Investitionen + Laufende Kosten = Kapitalbedarf
       Die Anfangsinvestitionen und die zu finanzierenden laufenden Kosten ergeben den
       gesamten Kapitalbedarf.




       Es stellt sich die Frage, wie Sie diesen finanzieren können und ggf. wie das Verhältnis
       zwischen Eigenkapital und Fremdkapital (Darlehen) aussehen soll. Mehr
       Informationen zu den Wegen der Finanzierung.


Für die Suche nach der Finanzierung steht Ihnen außerdem die größte
Kapitalgeberdatenbank für Existenzgründer in Deutschland zur Verfügung.

                                        Mehr als 500 Wege der Finanzierung:
                                                 Eigenkapital
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                                                 Bürgschaften
                                                 Darlehen und Mikrofinanzierung
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Leitfaden für die Existenzgründung




8. SWOT-Analyse
In der SWOT-Analyse geht es darum auf einen Blick die wesentlichen:
      Stärken (engl. strenghts)
      Schwächen (engl. weaknesses)
      Chancen (engl. opportunities)
      und Risiken (engl. threats) des Unternehmens zu erhalten.
Wenn Sie die Punkte aufgezählt haben, sollten Sie bereits über Maßnahmen nachdenken, um
      von den Stärken des Unternehmens zu profitieren und
       die Chancen zu nutzen
      die Schwächen zu vermindern und Risiken möglichst zu vermeiden.


9. Und zum Abschluss: Die Zusammenfassung – Executive Summary
In einer etwa zwei- bis dreiseitigen Zusammenfassung fassen Sie zum Beginn des
Businessplans die wesentlichen Punkte aus den einzelnen Kapiteln zusammen. Konzentrieren
Sie sich auf die Hauptaussagen. Damit kann sich jeder Leser schnell einen Überblick über das
Vorhaben verschaffen.


Die Präsentation
Damit Sie Ihre zukünftigen Kapitalgeber (Banken und Investoren) für Ihr Vorhaben gewinnen
und Ihre Existenzgründung finanzieren können, brauchen Sie neben dem Businessplan auch
eine überzeugende Unternehmenspräsentation!


Finden Sie die richtige Unterstützung – von A wie Anwalt bis W wie Werbe-agentur. In
der Dienstleister- und Beraterbörse von Für-Gründer.de:




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Leitfaden für die Existenzgründung




Zudem können Sie Zuschüsse für Beratungsleistungen im Zusammenhang mit Ihrer
Existenzgründung erhalten – das Gründercoaching – vor und nach der Gründung.


Besuchen Sie zur Vorbereitung der Existenzgründung ein Seminar oder
eine Existenzgründermesse. Im Kalender des Portals finden Sie zahlreiche
Termine.
                                     Für Ihre Vorbereitung:
                                              Existenzgründerseminare
                                              Gründermessen
                                     Direkt zum Kalender


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Leitfaden für die Existenzgründung




5 Das Unternehmen gründen
Nachdem Sie Ihre Geschäftsidee im Businessplan ausgearbeitet und geprüft haben, folgen
die praktischen Schritte der Unternehmensgründung. Besonders wichtig sind dabei folgende
Punkte
        Schutzrechte anmelden
        Genehmigungen beantragen, Erlaubnis einholen, Qualifikation nachweisen
        Das Unternehmen anmelden
        Die richtigen Versicherungen
        Das Thema Finanzen – von der Kapitalbeschaffung bis zum Geschäftskonto
        Der Unternehmensstart – von der Standortwahl über die Kommunikation bis zur
         Geschäftsausstattung


Finden Sie die richtige Unterstützung – von A wie Anwalt bis W wie Werbe-agentur. In
der Dienstleister- und Beraterbörse von Für-Gründer.de:




Zudem können Sie Zuschüsse für Beratungsleistungen im Zusammenhang mit Ihrer
Existenzgründung erhalten – das Gründercoaching – vor und nach der Gründung.




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Leitfaden für die Existenzgründung




5.1 Schutzrechte anmelden
Für Erfindungen, Produkte oder auch Ihr Logo können Sie Schutzrechte,
wie ein Patent, ein Gebrauchsmuster, eine Marke oder ein Geschmacks-
muster anmelden. Auch für den Firmennamen und die Internetadresse gelten bestimmte
Regelungen.
Eine Übersicht zu den verschiedenen Verfahren finden Sie hier.



5.2 Genehmigungen
Es gibt erlaubnispflichtige und erlaubnisfreie Geschäfte. Für Handwerker gibt es gesonderte
Abgrenzungen. Außerdem müssen Sie ggf. mit dem Bauamt oder dem Gesundheitsamt
Kontakt aufnehmen. Die Gewerbeaufsicht kann Ihnen ebenfalls einen Besuch abstatten. Von
der IHK werden Unterrichtungen (Überwachungsgewerbe, Gaststätten und Imbiß) und
Sachkundeprüfungen durchgeführt, die für einige Tätigkeiten Voraussetzungen sind. Eine
sehr umfangreiche Übersicht darüber, welche Genehmigungen Sie für welches Vorhaben
brauchen, finden Sie in den speziellen Portalen der Bundesländer, zu denen Sie hier
gelangen können. Dort können in der Regel aus einer Liste Ihr Vorhaben auswählen und
erhalten dazu die notwendigen Informationen.



5.3 Das Unternehmen anmelden
Ob das Gewerbe anmelden beim Gewerbeamt oder Finanzamt und die IHK
kontaktieren etc. - bei der Gründung eines Unternehmens müssen Sie bei
einigen Ämtern, Behörden und Institutionen vorbeischauen.
Was Sie wo erledigen müssen, hängt von der Art Ihrer Tätigkeit und der ge-
wählten Rechtsform ab.
Auf unserer Seite erhalten Sie eine Übersicht zu den Anmeldepflichten nach
      Einzelunternehmer, GbR (Kleingewerbetreibender)
      Kaufmann, OHG, GmbH, AG (Handelsunternehmen)
      Handwerker
      Freiberufler


Unabhängig davon können Sie Einzelheiten zu folgenden Behörden, Ämtern und
Institutionen erfahren:




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Leitfaden für die Existenzgründung




      Betriebsnummer, Berufsgenossenschaft, Finanzamt, Genossenschaften, Gewerbeamt,
       Handelsregister, Handwerkskammer, IHK, Künstlersozialkasse, Partnerschaftsregister,
       Standeskammer



5.4 Versicherung
Versicherungen gibt es viele. Wie im privaten Bereich besteht auch für Existenz-
gründer sowohl die Gefahr der Unter- als auch der Überversicherung. Die ent-
scheidenden Fragen zur Ermittlung des Versicherungsbedarfs sind:
      Wo liegen meine Risiken?
      Wie wahrscheinlich ist der Eintritt dieses Risikos?
      Wie hoch sind die finanziellen Auswirkungen dieser Risiken?
Grundsätzlich sollten Sie alle Risiken versichern, die Sie in Ihrer Existenz gefährden können.
Bei der Auswahl von Versicherungen bestehen dabei für Existenzgründer zwei Ebenen:
      Persönliche Bereich des Gründers (bspw. Vorsorge, Krankenversicherung)
      Betriebliche Bereich (bspw. Diebstahlversicherung, Betriebshaftpflicht)


Nutzen Sie den Versicherungsvergleich auf Für-Gründer.de.




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Leitfaden für die Existenzgründung




5.5 Finanzen
Kapitalbeschaffung
         Abhängig von Ihrer Geschäftsidee und der geplanten Umsetzung haben Sie als
          Existenzgründer einen Kapitalbedarf ermittelt. Diesen Kapitalbedarf müssen Sie nun
          decken – mit Eigen- und Fremdkapital.
          Welche Möglichkeiten es dabei gibt, erfahren Sie hier.


Für die Suche nach der Finanzierung steht Ihnen außerdem die größte
Kapitalgeberdatenbank für Existenzgründer in Deutschland zur Verfügung.

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                                                Bürgschaften
                                                Darlehen und Mikrofinanzierung
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Geschäftskonto
         Ein Geschäftskonto eröffnen: dabei stehen Ihnen zahlreiche Anbieter zur Verfügung.
          Wir stellen Ihnen Kriterien vor, die Ihnen als Entscheidungs-
          hilfe dienen.


Buchführung
         Buchführung ein Buch mit sieben Siegeln? Einen Überblick zu den wichtigsten
          Themen wie Einnahme-Überschussrechnung und der doppelten Bucheführung bzw.
          Bilanzierung erhalten Sie hier.


Steuern
         Welche Steuern - von der Einkommensteuer bis zur Umsatzsteuer -
          Sie zahlen müssen und was Sie außerdem beim Thema Steuern
          beachten sollten, erfahren Sie hier.




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Leitfaden für die Existenzgründung




5.6 Unternehmensstart
Für den schwungvollen Unternehmensstart in die Selbstständigkeit
gibt es noch einige Dinge zu beachten und umzusetzen.


Den optimalen Standort finden
       Büro- oder Verkaufsräume, Produktions- oder Forschungsstätten: je nachdem
        welche Tätigkeit Sie ausführen wollen, müssen Sie unterschiedliche Kriterien für die
        Auswahl des richtigen Standortes anlegen. Alternativen bei der Standortsuche bieten
        Gründerzentren und flexible Bürokonzepte.


Der perfekte Außenauftritt
Der Außenauftritt Ihres Unternehmens hat zwei wesentliche Komponenten:
1. Sobald Ihr Unternehmen mit Kunden in Kontakt tritt, erzeugen Sie mit Ihrem Außenauftritt
eine Außenwahrnehmung. Diese spielt bei der Kaufentscheidung und bei der langfristigen
Kundenbindung eine wichtige Rolle.
2. Wie so oft, gibt es jedoch auch eine Reihe formaler Pflichten, die Sie im Außenauftritt
erfüllen müssen - andernfalls riskieren Sie Abmahnungen und Bußgelder.
Zu beiden Elemente finden Sie hier weiterführende Informationen
       das Verhalten und Auftreten der Mitarbeiter gegenüber Kunden
        aber auch untereinander (Corporate Behaviour)
       Ihr grafisches Erscheinungsbild - Logo, Visitenkarten, Flyer
        Farben Farben, Stil (Corporate Design)
       Ihre externe und interne Kommunikation
       Preise richtig angeben
       Besondere formale Regelungen für Dienstleister
       Anforderungen an die Website
       Erstellen der Geschäftsbriefe
       Vorgaben für Rechnungen
       Gestaltung von Verträgen und AGBs


Mitarbeiter einstellen
Bei der Auswahl und Einstellung der Mitarbeiter wirken verschiedene Komponenten
zusammen. Neben der Entscheidung welche Mitarbeiter



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Leitfaden für die Existenzgründung




Sie einstellen wollen, müssen Sie ebenfalls das rechtliche Arbeits-
verhältnis mit dem Mitarbeiter festlegen und einen Arbeitsvertrag schließen.
Auswahl der Mitarbeiter
      Erstellen Sie zunächst das Stellen- und Mitarbeiterprofil
      Welches Arbeitsverhältnis streben Sie an?
      Personalsuche: Wie finden Sie geeignete Mitarbeiter?
      Worauf Sie bei der Auswahl achten sollten?


Einstellung der Mitarbeiter
      Der Arbeitsvertrag
      Anmeldepflichten bei der Einstellung von Mitarbeitern
      Sozialversicherungsabgaben des Arbeitnehmers
      Eckpunkte des Arbeitsrechts


Die Geschäftsausstattung
Bevor der erste Auftrag akquiriert oder der erste Kunde bedient wurde,
muss die erste Geschäftsausstattung besorgt werden. Dazu gehören:
      Büroreinrichtung
      Einrichtung von Geschäften, Hotels, Lokalen
      Firmenwagen
      Maschinen und Anlagen
      Hard- und Software
      Telekommunikation
      Warenlager




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Leitfaden für die Existenzgründung




Herzlichen Glückwunsch zu Ihrer erfolgreichen Existenzgründung!!




© Jens Schleuniger, René Klein, Helge Schulze SKS-Kairos GbR
Dieser Leitfaden wurde erstellt von der SKS-Kairos GbR. Verwendung von Inhalten des
Leitfadens ohne Quellenverweis ist nicht zulässig.
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Leitfaden für die Existenzgründung

  • 1. Leitfaden für die Existenzgründung Leitfaden für die Existenzgründung Stand: September 2011 Der vorliegende Leitfaden hilft Ihnen auf dem Weg in die Selbstständigkeit. Sie können sich Schritt für Schritt durch die wesentlichen Punkte der Existenzgründung arbeiten. Zu den jeweiligen Themen finden Sie Links, über die Sie zu vertiefenden Informationen gelangen. Inhalt: 1. Checkliste Existenzgründung 2. Unternehmertyp und Gründungssituation 3. Die Geschäftsidee 4. Der Businessplan 5. Der Unternehmensstart Viel Erfolg auf dem Weg zu Ihrer Selbstständigkeit! Für-Gründer.de – Das Portal rund um die Existenzgründung und Selbstständigkeit 1
  • 2. Leitfaden für die Existenzgründung Der Leitfaden des Portals Für-Gründer.de Der Leitfaden für die Existenzgründung ist ein Angebot des Portals Für-Gründer.de. Das Portal ist seit September 2010 online und vereint die drei wesentlichen Faktoren einer erfolgreichen Existenzgründung: Wissen: Schritt für Schritt von der Geschäftsidee über den Businessplan zum eigenen Unternehmen. Kapital: Die größte Kapitalgeberdatenbank für Existenzgründer mit mehr als 500 Wegen der Finanzierung: Eigenkapital, Darlehen, Fördermittel und Zuschüsse sowie Bürgschaften. Beratung: Für die Existenzgründung brauchen Sie oft die passende Unterstützung, die Sie in der Dienstleister- und Beraterbörse finden – von A wie Anwalt bis W wie Werbeagentur. Auf dem Portal finden Sie außerdem zur Unterstützung Tools für die Planung der Existenzgründung und die Erstellung des Businessplans Kalender mit Workshops, Seminaren und Veranstaltungen für Existenzgründer bundesweit Das Forum für Ihre Fragen rund um die Existenzgründung und Selbstständigkeit. Der Für-Gründer.de-Newsletter Für-Gründer.de auf Facebook und Twitter Unser Für-Gründer.de Blog mit Existenzgründer-News, dem Thema der Woche und weiteren interessanten Artikeln aus der Gründerwelt. Das Gründerlexikon für Fachbegriffe rund um die Existenzgründung und Selbstständigkeit. Für-Gründer.de – Das Portal rund um die Existenzgründung und Selbstständigkeit 2
  • 3. Leitfaden für die Existenzgründung 1 Checkliste Existenzgründung Thema Mehr Infos Erledigt? Bin ich ein Unternehmertyp? S. 4 Tipps für meine Gründungssituation S. 4 Was ist meine Idee und ist meine Idee S. 5 eine Geschäftsidee? Schutzrechte für die Geschäftsidee S. 7 geprüft? Businessplan mit allen Elementen S. 8 ff. ausgearbeitet? Gründercoaching beantragt? S. 8 Die passenden Berater und Dienstleister (Anwalt, Steuerberater, Designer, S. 8 Gründercoach etc.) kontaktiert? Existenzgründerseminar zur Vorbereitung S. 9 besucht? Finanzplan erstellt? S. 17 Genehmigungen geprüft und eingeholt? S. 23 Das Unternehmen anmelden! S. 23 Versicherungen abgeschlossen? S. 24 Kapitalbedarf gesichert? S. 25 Standort geklärt? S. 26 Den perfekten Außenauftritt vorbereitet? S. 26 Mitarbeiter eingestellt? S. 27 Geschäftsausstattung bestellt? S. 27 Für-Gründer.de – Das Portal rund um die Existenzgründung und Selbstständigkeit 3
  • 4. Leitfaden für die Existenzgründung 2 Unternehmertyp und Gründungssituation Sind Sie ein Unternehmertyp? Eine erfolgreiche Existenzgründung hängt in erster Linier auch vom Gründer selbst ab. Stellen Sie sich am Anfang der Planung der Existenzgründung die Frage, ob Sie tatsächlich ein Unternehmer sind. Dabei geht es weniger darum zu einer klaren Ja- oder Nein-Entscheidung zu gelangen, vielmehr sollen Sie sich den Herausforderungen einer Selbstständigkeit für Sie bewusst werden. Mehr dazu können Sie im Beitrag „Sind Sie ein Unternehmertyp?“ im Blog von Für-Gründer.de erfahren. Ihre Gründungssituation – sich selbstständig machen aus… Im Jahr 2010 haben laut KfW knapp 936.000 Menschen in Deutschland diesen Schritt gewagt. Der Wunsch zur Existenzgründung kann in verschiedenen Lebensphasen und - situationen entstehen. Auch die Motivation sich selbstständig zu machen, kann sehr unterschiedlich sein. Bei manchen ist es ein lang gehegter Traum eine bestimmte Idee umzusetzen oder etwas eigenes auf die Beine zu stellen. Andere müssen sich selbstständig machen, weil sie auf dem Arbeitsmarkt geringere Chancen für sich sehen. Was andere Gründer antreibt, haben wir für Sie in verschiedenen Interviews zusammengestellt – Gründer stellen sich vor. In Abhängigkeit davon, aus welcher Situation heraus Sie sich selbstständig machen wollen, gibt es spezielle Angebote zur Unterstützung der Existenz- gründung. Wählen Sie die für Sie passende Gründungssituation:  Selbstständig machen aus der Arbeitslosigkeit (Gründungszuschuss)  Selbstständig machen aus der bestehenden Beschäftigung  Gründung aus der Universität  Nebenberufliche Selbstständigkeit Speziell für Existenzgründerinnen haben wir im Blog Informationen und Angebote zusammengestellt. Für-Gründer.de – Das Portal rund um die Existenzgründung und Selbstständigkeit 4
  • 5. Leitfaden für die Existenzgründung 3 Die Geschäftsidee Die Geschäftsidee ist der Ausgangspunkt der Existenzgründung und die Grundlage jedes Businessplans. Eine Geschäftsidee muss nicht innovativ oder komplett neu sein, um damit Erfolg zu haben. Vielmehr sind es Planung und Umsetzung der Idee, die die Basis für die erfolgreiche Selbstständigkeit legen. Wie diese Grafik zeigt, starten viele Existenzgründer mit einer Geschäftsidee, die keine Marktneuheit ist. Es gibt verschiedene Wege eine Geschäftsidee zu finden – die Innovation ist nur eine Möglichkeit. Klicken Sie auf den jeweiligen Link, um mehr zu den einzelnen Varianten der Ideenfindung zu erfahren:  Innovation: ein neues Angebot schaffen  Produktmodifikation: ein bestehendes Angebot verbessern  Marktdurchdringung: unerschlossenes Marktpotenzial nutzen  Expansion: neue Märkte mit einem bestehenden Angebot erschließen Außerdem haben Sie auch die Möglichkeit mit einem Franchise den Weg in die Selbstständigkeit zu gehen. Auch die Übernahme eines bestehenden Unternehmens – die Unternehmensnachfolge – kann eine Option bei der Existenzgründung sein. Tipp Wir haben Ihnen Beispiele für Geschäftsideen zur Orientierung zusammen-gestellt. Auch Franchisedatenbanken eignen sich zur Ideensuche und zum Vergleich Ihrer Geschäftsidee mit bestehenden Geschäftskonzepten. Für-Gründer.de – Das Portal rund um die Existenzgründung und Selbstständigkeit 5
  • 6. Leitfaden für die Existenzgründung Die Geschäftsidee prüfen Noch bevor Sie sich intensiv dem Businessplan zuwenden, sollten Sie Ihre Geschäftsidee vorab prüfen. 1. Schritt – Konkretisieren Sie Ihre Geschäftsidee Drucken Sie diese Seite ruhig aus und nutzen Sie den Platz, um Ihre Gedanken zu Papier zu bringen. Mehr Informationen zu den einzelnen Punkten hier Beschreibung Ihres Angebots oder Ihrer Dienstleistung in drei bis fünf Sätzen ___________________________________________________________________________ ___________________________________________________________________________ ___________________________________________________________________________ ___________________________________________________________________________ ___________________________________________________________________________ _________ Wodurch zeichnet sich Ihre Geschäftsidee aus? Was ist der Zusatznutzen für den Kunden? ___________________________________________________________________________ ___________________________________________________________________________ ___________________________________________________________________________ _______________________________ Skizzieren Sie Ihren Wettbewerb: ___________________________________________________________________________ ___________________________________________________________________________ ___________________________________________________________________________ ___________________________________________________________________________ ____________________ Beschreiben Sie kurz Ihre Zielkunden: ___________________________________________________________________________ ___________________________________________________________________________ ___________________________________________________________________________ ___________________________________________________________________________ ____________________ Voila, Sie haben den ersten Schritt auf dem Weg zur Erarbeitung Ihres Konzepts getan und Ihre Geschäftsidee klar umrissen. Diskutieren Sie dieses Ergebnis mit Freunden, Verwandten oder anderen. Für-Gründer.de – Das Portal rund um die Existenzgründung und Selbstständigkeit 6
  • 7. Leitfaden für die Existenzgründung 2. Schritt – Prüfen Sie die Machbarkeit Ihrer Geschäftsidee Die Umsetzung Ihrer Geschäftsidee – bzw. Machbarkeit – basiert auf drei Komponenten:  Technische Machbarkeit – Prüfen Sie hier bspw. folgende Kriterien: o Existieren Fertigungsprozesse zur Herstellung ihres Produkts? o Lassen sich Leistungsmerkmale (bspw. Produktions-geschwindigkeit, Verarbeitungsqualität), die Sie sich vorstellen tatsächlich erreichen? o Besitzen Sie die notwendigen Fähigkeiten (technisches Knowhow)?  Rechtliche Machbarkeit o Entspricht Ihr Angebot den gesetzlichen Vorgaben? Und besitzen Sie die notwendigen Genehmigungen oder Qualifikationen?  Wirtschaftliche Machbarkeit – Können Sie mit der Idee Geld verdienen? Stellen Sie dabei erste Überlegungen zu den folgenden Punkten an: o Marktgröße o Kaufkraft der Zielgruppe o Kaufbereitschaft der Zielgruppe Im Businessplan werden Sie insbesondere die Punkte zum Markt und zur Zielgruppe detailliert ausarbeiten. 3. Schritt – Schutzrechte für die Geschäftsidee prüfen Ihre Wettbewerbsvorteile können Sie unter bestimmten Voraussetzungen schützen lassen. Zu den Schutzrechten gehören:  Patente  Gebrauchsmuster  Marken  Geschmacksmuster Tipp Recherchieren Sie bestehende Patente etc. in Datenbanken. Es gibt zudem zahlreiche Beratungsangebote für Patentanmeldungen. Für-Gründer.de – Das Portal rund um die Existenzgründung und Selbstständigkeit 7
  • 8. Leitfaden für die Existenzgründung 4 Der Businessplan: die Existenzgründung planen Der Businessplan hilft Ihnen Ihre Existenzgründung sorgfältig zu planen und etwaige Stolpersteine frühzeitig zu erkennen. Aber auch nach der Gründung sollte der Businessplan nicht in der Schublade verschwinden. Vielmehr hilft er Ihnen auch bei der Umsetzung und dient als Leitfaden für die künftige Geschäftsentwicklung. Finden Sie die richtige Unterstützung – von A wie Anwalt bis W wie Werbe-agentur. In der Dienstleister- und Beraterbörse von Für-Gründer.de: Zudem können Sie Zuschüsse für Beratungsleistungen im Zusammenhang mit Ihrer Existenzgründung erhalten – das Gründercoaching – vor und nach der Gründung. Bevor Sie mit dem Businessplan starten, haben wir zusätzliche Tipps für Sie zusammengestellt:  Branchentipps: Hier finden Sie bereits umfassende Informationen zu Ihrer Branche, die Ihnen bei der Erstellung des Businessplans hilfreich sein können.  Gliederung des Businessplans: Welche Inhalte gehören in den Businessplan?  Weitere Hinweise: und was Sie sonst noch beachten sollten. Hilfreiche Tools für den Businessplan finden Sie hier. Für-Gründer.de – Das Portal rund um die Existenzgründung und Selbstständigkeit 8
  • 9. Leitfaden für die Existenzgründung Besuchen Sie zur Vorbereitung der Existenzgründung ein Seminar oder eine Existenzgründermesse. Im Kalender des Portals finden Sie zahlreiche Termine. Für Ihre Vorbereitung:  Existenzgründerseminare  Gründermessen Zum Kalender! Bild: © mapoli-photo - Fotolia.com 4.1 Bestandteile des Businessplans 1. Die Geschäftsidee Die Geschäftsidee ist die Grundlage Ihrer zukünftigen Selbstständigkeit und gleichzeitig der Ausgangspunkt für den Businessplan. Basierend auf der Idee werden Sie das detaillierte Dienstleistungs- oder Produktangebot entwickeln. Ob Ihre Idee auch das Potenzial zur Geschäftsidee für Ihre Selbstständigkeit hat, prüfen Sie mit folgenden zwei Bereichen:  Geschäftspotenzial: Das Geschäftspotenzial liefert Ihnen Hinweise auf die Höhe der möglichen Nachfrage.  Zielgruppe: Richtet sich Ihr Angebot an Privat- und/oder Geschäftskunden? Wichtig ist, die Zielgruppe so genau wie möglich zu beschreiben. Dies bildet die Grundlage der Marktanalyse und der Marketingstrategie. 2. Der Markt – Marktanalyse Nachdem Sie Ihre Idee geprüft haben, folgt nun die Analyse Ihres Zielmarkts (Branche, Segment), der ein wichtiger Baustein des Businessplans darstellt. Einer der häufigsten Gründe für das Scheitern bei Neugründungen liegt in der unzureichenden Marktanalyse. Bei der Marktanalyse ist es das Ziel Ihren Markt besser kennen und verstehen zu lernen, um die Chancen und Risiken Ihres Markts besser einschätzen zu können. Folgende Aspekte sollten Sie im Abschnitt Markt beachten: 1. Marktgröße - wie groß ist der Markt heute? Wie viele Einheiten werden pro Jahr verkauft, welcher Umsatz Für-Gründer.de – Das Portal rund um die Existenzgründung und Selbstständigkeit 9
  • 10. Leitfaden für die Existenzgründung wird in Ihrem Zielmarkt (Segment) generiert? Starten Sie dabei mit einer Marktbeschreibung, die die Komponenten: Produkt/Dienstleistung (WAS wird angeboten?) Verkaufsgebiet (WO wird es angeboten?) und Zielkunde (WER kauft?) enthält. Danach können Sie Ihren Markt vom Gesamtmarkt abgrenzen und die Marktgröße abschätzen: Anhand der Grafik wird deutlich, wie Sie den Gesamtmarkt für Biergetränke in einzelne Segmente teilen und deren Größen bestimmen sollten. Dadurch erhalten Sie einen Wert für die von Ihnen gesuchte Marktgröße. 2. Marktdynamik - wie sieht der Trend aus? Sank, stagnierte oder wuchs Ihr Markt in den letzten Jahren und wie sehen die Prognosen für die nächsten Jahre aus? 3. Marktpotenzial - wie groß könnte der Markt maximal werden? Welches Volumen könnte theoretisch nachgefragt werden, wann kann man von einer Marktsättigung sprechen? Für-Gründer.de – Das Portal rund um die Existenzgründung und Selbstständigkeit 10
  • 11. Leitfaden für die Existenzgründung Das Marktpotenzial beschreibt die maximale Größe, die in Ihrem Markt erreicht werden könnte. Bei der Bestimmung des Potenzials geht es darum festzustellen, wie lange der Markt noch wachsen kann bis er komplett gesättigt ist. Natürlich kann es auch der Fall sein, dass Ihr Markt in Zukunft eher schrumpfen wird. Dann müssen Sie besonders gute Argumente dafür liefern, warum Sie sich auf diesem Markt engagieren wollen. Beispiel: Wenn in Deutschland von den 40 Mio. Haushalten bereits 99% ein Internetanschluss haben, so ist das Marktpotenzial hier fast komplett ausgeschöpft. Hier finden Sie zwei praktische Beispiele zum Marktpotenzial. Dabei handelt es sich um exemplarische Berechnungen für das Marktpotenzial von Wellnessgetränken und von Handwerkern. 4. Wettbewerber - wer sind Ihre Konkurrenten? Wie viele wesentliche Markteilnehmer gibt es und wer sind die wichtigsten Wettbewerber? Fokussieren Sie sich auf Ihre Hauptkonkurrenten, geben Sie aber auch die größten Unternehmen im Markt an. 5. Markteintrittsbarrieren - was sind die größten Hindernisse? Welche möglichen Eintrittsbarrieren könnten unter Umständen Ihren erfolgreichen Eintritt verhindern und wie können Sie diese meistern? 3. Ziele und Strategie Im Abschnitt Ziele sollten Sie die Absichten definieren, die Sie mit Ihrer Existenzgründung verfolgen. Anschließend stellen Sie die Vision sowie die kurz- und mittelfristigen Ziele dar. Nachdem Sie die Meilensteine bzw. Ziele bestimmt haben, müssen Sie nun die Frage beantworten, wie Sie diese erreichen wollen. Der Strategieteil in Ihrem Geschäftsplan liefert Antworten auf diese Frage, indem er den Weg erklärt, der Sie schlussendlich zum Ziel führt. Dabei sind es in erster Linie folgende Punkte, die Sie im Detail darstellen sollten:  Kundennutzen: Welchen besonderen Kundennutzen (Alleinstellungsmerkmal) bietet Ihr Produkt/Dienstleistung? Für-Gründer.de – Das Portal rund um die Existenzgründung und Selbstständigkeit 11
  • 12. Leitfaden für die Existenzgründung  Positionierung: Wie positionieren Sie sich im Markt gegenüber den Konkurrenten? Tool für die Produktpositionierung  Marktstrategie: Wie wollen Sie den Markt bearbeiten? Zwei der drei möglichen Strategien werden in der Grafik dargestellt. Die dritte Strategie des Nischenanbieters ist ein Sonderfall der Differenzierung. Nicht verfolgen sollten Sie die "gefährliche Strategie" - ein hoher Preis für ein Angebot geringer Qualität. 4. Marketing Nach der Marktanalyse haben Sie die Ziele definiert und somit die Frage beantwortet WO Sie in der Zukunft hinwollen. Bei dem Strategieteil ging es darum WIE Sie diese Ziele erreichen wollen. Nun müssen Sie nur noch beantworten WAS Sie einsetzen möchten, um die Ziele zu erreichen. Für-Gründer.de – Das Portal rund um die Existenzgründung und Selbstständigkeit 12
  • 13. Leitfaden für die Existenzgründung Bei der Festlegung Ihrer Marketingstrategie geht es um folgende Punkte, die im Englischen auch als 4 Ps (product, price, place und promotion) bezeichnet werden: Produkt (engl. product) Wahrscheinlich das wichtigste "P", denn ohne ein gutes Produkt mit einem konkreten Kundennutzen - das einen Mehrwert für den Kunden liefert - wird es langfristig äußerst schwierig, erfolgreich zu sein. Preis (engl. price) Neben dem Preis selbst geht es um die Festlegung von Rabatten, Finanzierungsmöglichkeiten sowie Zahlungs- und Lieferbedingungen. Tool für die Preiskalkulation Vertrieb (engl. place) Wo wollen Sie Ihr Produkt verkaufen und welche Vertriebswege möchten Sie nutzen? Beim direkten Vertrieb verkaufen Sie direkt an den Kunden, müssen somit „nur“ den Endkunden für Ihr Angebot gewinnen. Beim indirekten Vertrieb steht Für-Gründer.de – Das Portal rund um die Existenzgründung und Selbstständigkeit 13
  • 14. Leitfaden für die Existenzgründung ein Vermittler zwischen Ihnen und dem Endkunden, dass heißt Sie müssen zuerst den Vermittler und dann den Endkunden von Ihrem Produkt überzeugen. Kommunikation (engl. promotion) Neben der Werbung geht es hier auch um verschiedene weitere verkaufsfördernde Maßnahmen. Zum Abschluss des Marketingkapitels steht dann das Marketingbudget: Hier geht es darum, wie hoch Sie Ihre Marketingausgaben planen und welche Marketinginstrumente Sie einsetzen sollten. Dabei hilft es, die Werbeeffizienz der einzelnen Maßnahmen zu vergleichen. Tool für das Marketingbudget 5. Organisation – Wie Sie Ihr Unternehmen richtig aufstellen Das Kapitel Organisation sollte Angaben zu den nachfolgenden Sachverhalten beinhalten. Wie ausführlich Sie an dieser Stelle werden, hängt von Ihrem Unternehmen und der Bedeutung des jeweiligen Themas für Ihre Unter- nehmenstätigkeit ab. Manche Themen können ggf. auch entfallen.  Sind Schutzrechte (bspw. Patente) für Ihr Unternehmen von besonderer Bedeutung, berichten Sie über den Stand der Eintragung.  Machen Sie Angaben zu geplanten oder vorhandenen Standorten.  Das Management nimmt bei jungen Unternehmen eine Schlüsselrolle ein, bereiten Sie Informationen zum Management auf.  Planen Sie zusätzliches Personal einzustellen, beschreiben Sie die Personalplanung.  Stellen Sie die Unternehmensstruktur dar. Für-Gründer.de – Das Portal rund um die Existenzgründung und Selbstständigkeit 14
  • 15. Leitfaden für die Existenzgründung  Einkauf - Produktion - Vertrieb: beschreiben Sie die betriebliche Leistungserstellung. Damit ist gemeint, dass Sie klar aufzeigen, welche Aufgaben Ihr Unternehmen selbst übernimmt und wozu Sie auf externe Dienstleister oder Zulieferer zurückgreifen.  Ordnen Sie Ihr Unternehmen in die Wertschöpfungskette ein. Abschließend erstellen Sie einen Zeitplan mit den Meilensteinen bis zum Start der Geschäftstätigkeit. 6. Recht und Steuern Zur Vorbereitung des Unternehmensstarts und der Existenzgründung gehören auch zahlreiche Formalien, die es abzuarbeiten und zu klären gilt. Dazu gehören: welche Genehmigungen Sie brauchen, welche Rechtsform Sie wählen, welcher Unternehmensname möglich ist und welche Steuern Sie zahlen müssen. Für-Gründer.de – Das Portal rund um die Existenzgründung und Selbstständigkeit 15
  • 16. Leitfaden für die Existenzgründung  Genehmigungen Erlaubnispflichtige Tätigkeiten in der Übersicht Qualifikation im Handwerk Nachweis von Qualifikationen bei Freiberuflern Existenzgründung von Nicht-EU-Bürgern  Wahl der Rechtsform o Sie gründen alleine - Einzelunternehmen Oder klicken Sie direkt für Kleingewerbe, Kaufmann, Ein-Personen-GmbH, Unternehmergesellschaft oder Mini-GmbH, Ein-Personen-AG o Sie wollen alleine als Freiberufler selbstständig sein... o Sie sind mehrere Gründer, wollen nicht unbedingt Start- kapital aufbringen, nehmen jedoch das Risiko der Haftung mit dem Privatvermögen in Kauf - Personengesellschaft Oder klicken Sie direkt zur GbR, OHG, KG, GmbH & Co. KG, Partnergesellschaft o Sie sind mehrere Gründer, wollen die Haftung auf das Firmen- vermögen beschränken und bringen dafür ein Mindeststartkapital ein - gründen Sie eine Kapitalgesellschaft Oder klicken Sie direkt zur GmbH, Ltd AG, KGaA und eG  Unternehmensname Die Wahl des geeigneten Namens für Ihr Unternehmen wird einerseits durch rechtliche Vorgaben beeinflusst. Andererseits sind viele Unternehmer darum bemüht einen möglichst kreativen und prägnanten Unternehmensnamen zu finden. Für-Gründer.de – Das Portal rund um die Existenzgründung und Selbstständigkeit 16
  • 17. Leitfaden für die Existenzgründung  Steuern Welche Steuern Sie zahlen müssen, hängt von der gewählten Rechtsform ab. Sie erhalten hier eine Übersicht nach Personengesellschaft, Kapitalgesellschaft oder Freiberufler. 7. Finanzierung Der Finanzierungsteil ist das Herzstück eines jeden Businessplans. In diesem Teil vereinen sich alle Schätzungen, die Sie in den vorherigen Kapiteln getroffen haben. Tool für die Erstellung des Finanzplans Im Kapitel Finanzierung sollten Sie sich durch folgende drei Abschnitte arbeiten:  Investitionen/Gründungskosten: Ausgaben vor und bei der Gründung Wenn Sie ein Unternehmen gründen, müssen Sie zunächst einmal Geld in Ihr Vorhaben investieren - berechnen Sie hier, wie hoch Ihre Anfangsinvestitionen ausfallen können. Tool für die Investitionen und Gründungskosten  Laufende Kosten: Ausgaben nach der Gründung Meistens geben Sie in den ersten Monaten mehr Geld aus als Sie einnehmen – diese Summe müssen Sie finanzieren können. Berücksichtigen müssen Sie auch den Bedarf privater Ausgaben während der Gründungs- und Startphase. Für-Gründer.de – Das Portal rund um die Existenzgründung und Selbstständigkeit 17
  • 18. Leitfaden für die Existenzgründung Tool für private Ausgaben des Existenzgründers Außerdem dürfen Sie die Liquidität Ihres Unternehmens nicht aus den Augen verlieren, da dies für ein vorzeitiges Aus sorgen könnte. Beachten Sie bitte grundsätzlich, dass der Finanzplan auf die ersten drei Jahre nach Ihrer Gründung ausgelegt sein sollte. Damit bewegen sich Ihre Schätzungen und Kalkulationen in diesem Zeitrahmen. Im Endeffekt leiten Sie mit Ihrem Finanzplan auch Aussagen zur Rentabilität Ihres Vorhabens ab. Sie beantworten also, ob sich Ihre Selbstständigkeit lohnt. Zusätzlich zu der 3-Jahres-Rentabilität sollte in Ihrem Businessplan auch angegeben werden, wann Sie die Gewinnschwelle erreichen (der so genannte Break-Even). Für-Gründer.de – Das Portal rund um die Existenzgründung und Selbstständigkeit 18
  • 19. Leitfaden für die Existenzgründung  Finanzierung: Investitionen + Laufende Kosten = Kapitalbedarf Die Anfangsinvestitionen und die zu finanzierenden laufenden Kosten ergeben den gesamten Kapitalbedarf. Es stellt sich die Frage, wie Sie diesen finanzieren können und ggf. wie das Verhältnis zwischen Eigenkapital und Fremdkapital (Darlehen) aussehen soll. Mehr Informationen zu den Wegen der Finanzierung. Für die Suche nach der Finanzierung steht Ihnen außerdem die größte Kapitalgeberdatenbank für Existenzgründer in Deutschland zur Verfügung. Mehr als 500 Wege der Finanzierung:  Eigenkapital  Fördermittel und Zuschüsse  Bürgschaften  Darlehen und Mikrofinanzierung Direkt zur Suche Bild: © Stefan Rajewski - Fotolia.com Für-Gründer.de – Das Portal rund um die Existenzgründung und Selbstständigkeit 19
  • 20. Leitfaden für die Existenzgründung 8. SWOT-Analyse In der SWOT-Analyse geht es darum auf einen Blick die wesentlichen:  Stärken (engl. strenghts)  Schwächen (engl. weaknesses)  Chancen (engl. opportunities)  und Risiken (engl. threats) des Unternehmens zu erhalten. Wenn Sie die Punkte aufgezählt haben, sollten Sie bereits über Maßnahmen nachdenken, um  von den Stärken des Unternehmens zu profitieren und die Chancen zu nutzen  die Schwächen zu vermindern und Risiken möglichst zu vermeiden. 9. Und zum Abschluss: Die Zusammenfassung – Executive Summary In einer etwa zwei- bis dreiseitigen Zusammenfassung fassen Sie zum Beginn des Businessplans die wesentlichen Punkte aus den einzelnen Kapiteln zusammen. Konzentrieren Sie sich auf die Hauptaussagen. Damit kann sich jeder Leser schnell einen Überblick über das Vorhaben verschaffen. Die Präsentation Damit Sie Ihre zukünftigen Kapitalgeber (Banken und Investoren) für Ihr Vorhaben gewinnen und Ihre Existenzgründung finanzieren können, brauchen Sie neben dem Businessplan auch eine überzeugende Unternehmenspräsentation! Finden Sie die richtige Unterstützung – von A wie Anwalt bis W wie Werbe-agentur. In der Dienstleister- und Beraterbörse von Für-Gründer.de: Für-Gründer.de – Das Portal rund um die Existenzgründung und Selbstständigkeit 20
  • 21. Leitfaden für die Existenzgründung Zudem können Sie Zuschüsse für Beratungsleistungen im Zusammenhang mit Ihrer Existenzgründung erhalten – das Gründercoaching – vor und nach der Gründung. Besuchen Sie zur Vorbereitung der Existenzgründung ein Seminar oder eine Existenzgründermesse. Im Kalender des Portals finden Sie zahlreiche Termine. Für Ihre Vorbereitung:  Existenzgründerseminare  Gründermessen Direkt zum Kalender Bild: © mapoli-photo - Fotolia.com Für-Gründer.de – Das Portal rund um die Existenzgründung und Selbstständigkeit 21
  • 22. Leitfaden für die Existenzgründung 5 Das Unternehmen gründen Nachdem Sie Ihre Geschäftsidee im Businessplan ausgearbeitet und geprüft haben, folgen die praktischen Schritte der Unternehmensgründung. Besonders wichtig sind dabei folgende Punkte  Schutzrechte anmelden  Genehmigungen beantragen, Erlaubnis einholen, Qualifikation nachweisen  Das Unternehmen anmelden  Die richtigen Versicherungen  Das Thema Finanzen – von der Kapitalbeschaffung bis zum Geschäftskonto  Der Unternehmensstart – von der Standortwahl über die Kommunikation bis zur Geschäftsausstattung Finden Sie die richtige Unterstützung – von A wie Anwalt bis W wie Werbe-agentur. In der Dienstleister- und Beraterbörse von Für-Gründer.de: Zudem können Sie Zuschüsse für Beratungsleistungen im Zusammenhang mit Ihrer Existenzgründung erhalten – das Gründercoaching – vor und nach der Gründung. Für-Gründer.de – Das Portal rund um die Existenzgründung und Selbstständigkeit 22
  • 23. Leitfaden für die Existenzgründung 5.1 Schutzrechte anmelden Für Erfindungen, Produkte oder auch Ihr Logo können Sie Schutzrechte, wie ein Patent, ein Gebrauchsmuster, eine Marke oder ein Geschmacks- muster anmelden. Auch für den Firmennamen und die Internetadresse gelten bestimmte Regelungen. Eine Übersicht zu den verschiedenen Verfahren finden Sie hier. 5.2 Genehmigungen Es gibt erlaubnispflichtige und erlaubnisfreie Geschäfte. Für Handwerker gibt es gesonderte Abgrenzungen. Außerdem müssen Sie ggf. mit dem Bauamt oder dem Gesundheitsamt Kontakt aufnehmen. Die Gewerbeaufsicht kann Ihnen ebenfalls einen Besuch abstatten. Von der IHK werden Unterrichtungen (Überwachungsgewerbe, Gaststätten und Imbiß) und Sachkundeprüfungen durchgeführt, die für einige Tätigkeiten Voraussetzungen sind. Eine sehr umfangreiche Übersicht darüber, welche Genehmigungen Sie für welches Vorhaben brauchen, finden Sie in den speziellen Portalen der Bundesländer, zu denen Sie hier gelangen können. Dort können in der Regel aus einer Liste Ihr Vorhaben auswählen und erhalten dazu die notwendigen Informationen. 5.3 Das Unternehmen anmelden Ob das Gewerbe anmelden beim Gewerbeamt oder Finanzamt und die IHK kontaktieren etc. - bei der Gründung eines Unternehmens müssen Sie bei einigen Ämtern, Behörden und Institutionen vorbeischauen. Was Sie wo erledigen müssen, hängt von der Art Ihrer Tätigkeit und der ge- wählten Rechtsform ab. Auf unserer Seite erhalten Sie eine Übersicht zu den Anmeldepflichten nach  Einzelunternehmer, GbR (Kleingewerbetreibender)  Kaufmann, OHG, GmbH, AG (Handelsunternehmen)  Handwerker  Freiberufler Unabhängig davon können Sie Einzelheiten zu folgenden Behörden, Ämtern und Institutionen erfahren: Für-Gründer.de – Das Portal rund um die Existenzgründung und Selbstständigkeit 23
  • 24. Leitfaden für die Existenzgründung  Betriebsnummer, Berufsgenossenschaft, Finanzamt, Genossenschaften, Gewerbeamt, Handelsregister, Handwerkskammer, IHK, Künstlersozialkasse, Partnerschaftsregister, Standeskammer 5.4 Versicherung Versicherungen gibt es viele. Wie im privaten Bereich besteht auch für Existenz- gründer sowohl die Gefahr der Unter- als auch der Überversicherung. Die ent- scheidenden Fragen zur Ermittlung des Versicherungsbedarfs sind:  Wo liegen meine Risiken?  Wie wahrscheinlich ist der Eintritt dieses Risikos?  Wie hoch sind die finanziellen Auswirkungen dieser Risiken? Grundsätzlich sollten Sie alle Risiken versichern, die Sie in Ihrer Existenz gefährden können. Bei der Auswahl von Versicherungen bestehen dabei für Existenzgründer zwei Ebenen:  Persönliche Bereich des Gründers (bspw. Vorsorge, Krankenversicherung)  Betriebliche Bereich (bspw. Diebstahlversicherung, Betriebshaftpflicht) Nutzen Sie den Versicherungsvergleich auf Für-Gründer.de. Für-Gründer.de – Das Portal rund um die Existenzgründung und Selbstständigkeit 24
  • 25. Leitfaden für die Existenzgründung 5.5 Finanzen Kapitalbeschaffung  Abhängig von Ihrer Geschäftsidee und der geplanten Umsetzung haben Sie als Existenzgründer einen Kapitalbedarf ermittelt. Diesen Kapitalbedarf müssen Sie nun decken – mit Eigen- und Fremdkapital. Welche Möglichkeiten es dabei gibt, erfahren Sie hier. Für die Suche nach der Finanzierung steht Ihnen außerdem die größte Kapitalgeberdatenbank für Existenzgründer in Deutschland zur Verfügung. Mehr als 500 Wege der Finanzierung:  Eigenkapital  Fördermittel und Zuschüsse  Bürgschaften  Darlehen und Mikrofinanzierung Direkt zur Suche Bild: © Stefan Rajewski - Fotolia.com Geschäftskonto  Ein Geschäftskonto eröffnen: dabei stehen Ihnen zahlreiche Anbieter zur Verfügung. Wir stellen Ihnen Kriterien vor, die Ihnen als Entscheidungs- hilfe dienen. Buchführung  Buchführung ein Buch mit sieben Siegeln? Einen Überblick zu den wichtigsten Themen wie Einnahme-Überschussrechnung und der doppelten Bucheführung bzw. Bilanzierung erhalten Sie hier. Steuern  Welche Steuern - von der Einkommensteuer bis zur Umsatzsteuer - Sie zahlen müssen und was Sie außerdem beim Thema Steuern beachten sollten, erfahren Sie hier. Für-Gründer.de – Das Portal rund um die Existenzgründung und Selbstständigkeit 25
  • 26. Leitfaden für die Existenzgründung 5.6 Unternehmensstart Für den schwungvollen Unternehmensstart in die Selbstständigkeit gibt es noch einige Dinge zu beachten und umzusetzen. Den optimalen Standort finden  Büro- oder Verkaufsräume, Produktions- oder Forschungsstätten: je nachdem welche Tätigkeit Sie ausführen wollen, müssen Sie unterschiedliche Kriterien für die Auswahl des richtigen Standortes anlegen. Alternativen bei der Standortsuche bieten Gründerzentren und flexible Bürokonzepte. Der perfekte Außenauftritt Der Außenauftritt Ihres Unternehmens hat zwei wesentliche Komponenten: 1. Sobald Ihr Unternehmen mit Kunden in Kontakt tritt, erzeugen Sie mit Ihrem Außenauftritt eine Außenwahrnehmung. Diese spielt bei der Kaufentscheidung und bei der langfristigen Kundenbindung eine wichtige Rolle. 2. Wie so oft, gibt es jedoch auch eine Reihe formaler Pflichten, die Sie im Außenauftritt erfüllen müssen - andernfalls riskieren Sie Abmahnungen und Bußgelder. Zu beiden Elemente finden Sie hier weiterführende Informationen  das Verhalten und Auftreten der Mitarbeiter gegenüber Kunden aber auch untereinander (Corporate Behaviour)  Ihr grafisches Erscheinungsbild - Logo, Visitenkarten, Flyer Farben Farben, Stil (Corporate Design)  Ihre externe und interne Kommunikation  Preise richtig angeben  Besondere formale Regelungen für Dienstleister  Anforderungen an die Website  Erstellen der Geschäftsbriefe  Vorgaben für Rechnungen  Gestaltung von Verträgen und AGBs Mitarbeiter einstellen Bei der Auswahl und Einstellung der Mitarbeiter wirken verschiedene Komponenten zusammen. Neben der Entscheidung welche Mitarbeiter Für-Gründer.de – Das Portal rund um die Existenzgründung und Selbstständigkeit 26
  • 27. Leitfaden für die Existenzgründung Sie einstellen wollen, müssen Sie ebenfalls das rechtliche Arbeits- verhältnis mit dem Mitarbeiter festlegen und einen Arbeitsvertrag schließen. Auswahl der Mitarbeiter  Erstellen Sie zunächst das Stellen- und Mitarbeiterprofil  Welches Arbeitsverhältnis streben Sie an?  Personalsuche: Wie finden Sie geeignete Mitarbeiter?  Worauf Sie bei der Auswahl achten sollten? Einstellung der Mitarbeiter  Der Arbeitsvertrag  Anmeldepflichten bei der Einstellung von Mitarbeitern  Sozialversicherungsabgaben des Arbeitnehmers  Eckpunkte des Arbeitsrechts Die Geschäftsausstattung Bevor der erste Auftrag akquiriert oder der erste Kunde bedient wurde, muss die erste Geschäftsausstattung besorgt werden. Dazu gehören:  Büroreinrichtung  Einrichtung von Geschäften, Hotels, Lokalen  Firmenwagen  Maschinen und Anlagen  Hard- und Software  Telekommunikation  Warenlager Für-Gründer.de – Das Portal rund um die Existenzgründung und Selbstständigkeit 27
  • 28. Leitfaden für die Existenzgründung Herzlichen Glückwunsch zu Ihrer erfolgreichen Existenzgründung!! © Jens Schleuniger, René Klein, Helge Schulze SKS-Kairos GbR Dieser Leitfaden wurde erstellt von der SKS-Kairos GbR. Verwendung von Inhalten des Leitfadens ohne Quellenverweis ist nicht zulässig. Bild: © Torbz - Fotolia.com Für-Gründer.de – Das Portal rund um die Existenzgründung und Selbstständigkeit 28