SlideShare ist ein Scribd-Unternehmen logo
BEYOND DEV                 iPad im Unternehmen


Das iPad im Außendienst


Business-Stärken
Immer mehr Unternehmen setzen das iPad im Außendienst ein. Der Artikel streicht die Vorteile heraus
und verrät, warum sein Potenzial bisher längst nicht ausgeschöpft wird. Hagen Sexauer


 Auf einen Blick
 Das iPad ist auf Reisen und in
                                      A    ußendienstbesuche wer-
                                           den durch das iPad bis
                                      dato nur unzulänglich un-
                                                                                                                  pierdokument auf den Tisch
                                                                                                                  legen und somit Inhalte auf
                                                                                                                  sehr angenehme Art und
 Kundengesprächen ein gern ge-        terstützt. Oft beschränkt sich                                              Weise mit dem Kunden tei-
 sehener Begleiter. Es kann An-       sein Einsatz auf die Präsen-                                                len. Das iPad ist mit den
 wender bei ihren Aufgaben, im        tation in Verkaufsgesprä-                                                   richtigen Apps in der Regel
 Gespräch mit dem Kunden und          chen: „Nette Bilderchen“                                                    schneller beim Zugriff auf
 bei der Kommunikation unter-         sollen dem potenziellen Kun-                                                die benötigten Daten und
 stützen. Doch häufig nutzen Un-      den das Produkt schmack-                                                    auch nutzerfreundlicher.
 ternehmen nur einen Bruchteil        haft machen.                                                                   Händler mit Shopping-
 der Möglichkeiten aus. Der Arti-        Dafür werden Apps ent-                                                   Apps erzielen beispielswei-
 kel gibt Tipps, wie das Tablet mit   wickelt, die nur eines kön-                                                 se höhere Conversion Rates,
 den richtigen Konzepten und          nen: Produkte in hübsch auf-                                                erreichen mehr Umsatz pro
 Apps seine Stärken ausspielt.        gemachter Form visualisie-                                                  Warenkorb und eine höhere
                                      ren. Das ist gut, aber nicht      Datenbankanwendung FileMaker Go           Kauffrequenz mit Apps.
                                      gut genug.                        für das iPad (Bild 1)                        Unterm Strich bedeutet
                                                                                                                  dies, dass Informationen und
                                           iPad als effizienter Vertriebskanal                Inhalte über native Apps offensichtlich besser
                                                    für den Endkunden                         transportiert werden als über den klassischen
                                                                                              Zugang über einen Webbrowser. Diese Erkennt-
                                      Das mobile Internet, insbesondere aber der Ein-         nis aus dem Business-to-Consumer-Bereich soll-
                                      satz von iPad und anderen Tablets, stoßen die           ten sich auch Unternehmen im Business-to-
                                      Tür zu völlig neuartigen Nutzungsformen auf:            Business-Umfeld zunutze machen, indem sie
                                      nämlich dem Einsatz als eigenständiger Ver-             Applikationen für die individuellen Kundenbe-
                                      triebskanal – vergleiche auch [1]. Das stationäre       dürfnisse entwickeln, die den Außendienstmit-
                                      Internet – also die Nutzung von klassischen             arbeiter im persönlichen Gespräch effizient und
                                      Notebooks und Desktop-PCs – ist für die mobi-           verkaufsfördernd unterstützen.
                                      le Anwendung weniger geeignet. Neben dem
                                      Aspekt der langen Startup-Zeiten derartiger                   Steigerung der Vertriebseffizienz
                                      Endgeräte sind Texte häufig schlecht lesbar und
                                      die Bedienbarkeit sowie die Dauer des Seiten-           Displayaktion, Neuprodukteinführung und Re-
                                      aufbaus lassen immer wieder zu wünschen üb-             launch, Vertriebswettbewerb, Preiserhöhung,
                                      rig. Dagegen lässt sich das iPad schnell per            Großhandelsaktion und vieles mehr: Eine Fülle
                                      Knopfdruck starten, man kann es wie ein Pa-             an Maßnahmen und Herausforderungen steht


                                        Vorteile des iPad im Vertrieb
                                        Die zehn wesentlichen Vorteile des Einsatzes von Tablet-PCs lassen sich wie folgt zusammenfassen:
                                        1. Effektivere Vor- und Nachbereitung von Kunden-          7. Stringentere Erfassung der Verkaufs- und Bespre-
                                           besuchen                                                   chungsinhalte der vorgegebenen Vertriebsziele in
                                        2. Vereinfachung des Reportings                               einer Periode
                                        3. Vereinfachte Bestellaufnahme                            8. Optimierung des Informationsflusses zwischen
                                        4. Vermeidung von Medienbrüchen und Doppelarbei-              Innen- und Außendienst (zum Beispiel Wettbe-
                                           ten im Rahmen der Auftragsabwicklung                       werbsaktivitäten, Trends und Kunden-Feedback)
                                        5. Effektivere Übersetzung der Vertriebsziele im Rah-      9. Bessere Unterstützung des Vertriebs in der Kun-
                                           men des vertrieblichen Betreuungs- und Verkaufs-           denbearbeitung durch aktuelle, adäquat aufbe-
                                           prozesses in die Fläche                                    reitete Informationen
                                        6. Erhöhte Transparenz der AD-Aktivitäten und damit       10. Erhöhung von Beratungsqualität und Gesprächs-
                                           bessere Steuerung und Erfolgskontrolle durch die           dauer durch interaktive, attraktiv gestaltete Inhal-
                                           Zentrale hinsichtlich der Vertriebsziele                   te und Verkaufsmaterialien




132                                                                                                                            mobile-developer 11/2011
iPad im Unternehmen                BEYOND DEV


auf der Agenda des Managements von Vertrieb          Maschinenbau das iPad und andere Tablet-PCs
und Marketing. Existiert eine Priorisierung der      häufig zur Bereitstellung von Bedienungsanlei-
                                                                                                             Autor
Themen, dann oftmals nur auf zeitlicher Ebene.       tungen. Damit stellt sich heute nicht mehr die
Eine Ausrichtung an der strategischen Bedeu-         Frage, ob, sondern wann sich der Einsatz von Ta-
tung der einzelnen Maßnahmen und eine Koor-          blet-PCs im Unternehmen einbürgert.
dinierung finden meist nicht statt. Hieraus re-        Jedoch sollte kein iPad um des iPad willen
sultiert oftmals eine heterogene, national unein-    eingesetzt werden. Eine durchdachte Strategie,
heitliche Umsetzung aktueller Vertriebsthemen.       die an den Bedürfnissen des Außendienstes an-
Die Folge sind Ineffizienzen in erheblichem          setzt, ist eine Grundvoraussetzung für den er-
Ausmaß, die sich sowohl in Doppelarbeiten als        folgreichen Einsatz. Deshalb sollten am Anfang
auch in erhöhten administrativen Tätigkeiten         eine gründliche Analyse sowie die Festlegung
des Außendienstes – und zwar zu Lasten der           der Ziele des Tablet-Einsatzes stehen.                  Dr. Hagen Sexauer ist Principal
verfügbaren Zeit beim Kunden – ausdrücken                                                                    bei der Strategieberatung Sem-
können. Deshalb ist es nicht verwunderlich,                   Check-in für Außendienstler                    pora Consulting GmbH. Sein
wenn Kontrollen hinsichtlich der Erfolgsbeiträ-                                                              Beratungsfokus liegt auf der
ge durchzuführender Vertriebsaktivitäten zu ei-      Vor dem Hintergrund dieses Technologiesprun-            Entwicklung von Strategien im
nem unbefriedigenden Ergebnis führen.                ges ist mit entscheidenden Veränderungen beim           Bereich des Kundenbeziehungs-
   Vor diesem Hintergrund ergibt sich die Not-       Customer Relationship Management zu rech-               Managements, des mobilen In-
wendigkeit einer systematischen Steuerung des        nen: Der Außendienst erfasst seine Berichte in          ternet und Social Media.
Vertriebs. Und hierzu eignen sich Tablet-PCs in      der Kundendatenbank häufig textuell, was eine           Darüber hinaus ist er Heraus-
besonderem Maße. Sie fungieren als Bindeglied        schnelle und hochwertige Auswertung dieser              geber mehrerer Management-
zwischen Unternehmen und Kunde und umfas-            Besuchsberichte per Knopfdruck erschwert.               Bücher, darunter das „Hand-
sen nicht nur die hierfür benötigten Informatio-        Das iPad könnte hier zu einer Veränderung            buch Praxis Kundenbeziehungs-
nen, sondern stellen sie auch zum geeigneten         führen: Das Berichtswesen wird so systemati-            Management“, sowie Autor zahl-
Zeitpunkt bereit.                                    siert, dass Außendienstmitarbeiter zukünftig            reicher Fachartikel.
   Jedoch ist zu konstatieren, dass eine Reihe von   nur noch Buttons und Kästchen zur Pflege der
Standardsoftware-Anbietern entweder nur              notwendigen Daten verwenden und sich somit
browserbasierte Applikationen für Tablet-PCs         die Informationen automatisiert auswerten las-
anbieten und diese nichts anderes können, als        sen (Bild 1). Was für den Außendienstmitarbeiter
die bisher auf dem Notebook dargestellten In-        mit einem erheblichen Zeitvorteil einhergeht,
formationen auf dem iPad darzustellen. Oder          weil keine Tages- und Wochenberichte mehr
aber es werden Apps entwickelt, die die klassi-      erstellt werden müssen, stellt die Entwickler von
schen CRM-Systeme lediglich anzapfen und da-         CRM-Apps allerdings vor neue Herausfor-
mit die Potenziale des iPad nur ankratzen.           derungen. Die Software-Anbieter müssen um-
   Weiterhin ist festzustellen, dass bis dato nur    denken, da sonst neue Anbieter den Markt auf-
eine sehr geringe Anzahl von Unternehmen in-         rollen werden.                                 [jp]
dividuell gestaltete Applikationen nutzt, die die
                                                        [1] 2. Sempora-Studie „Management-Herausforderun-
wirklich wichtigen Bedürfnisse des eigenen Un-              gen durch iPad, iPhone & Co.“, www.sempora.com
ternehmens gezielt berücksichtigen. Darüber
hinaus setzt bis heute nur eine begrenzte Zahl
von Unternehmen Tablets ein, obwohl laut der
                                                       Was der PC nicht kann
Sempora-Studie mehr als 80 Prozent der befrag-         Eine Überlegenheit gegenüber PCs liegt insbesonde-
ten Top-Manager erwarten, dass das mobile In-          re auch an umfassenden Funktionen und intuitiven
ternet in Marketing und Vertrieb innerhalb von         Bedienelementen:
drei Jahren genauso wichtig sein wird wie das          q Einbindung von Map- und Point-of-Interest-Funk-

stationäre Internet.                                     tionen zur gezielten Lokalisierung von Kunden so-
   Vor allem zur Erhöhung der Kundenbindung              wie Integration einer Navigationsfunktion
und zur Verbesserung des Unternehmensimages            q Nutzung dieser Informationen zur Verbesserung

könne es eingesetzt werden. Trotz dieser Ein-            der Tourenplanung vor und während der Tour (zum
schätzung berücksichtigt aber nur jedes zweite           Beispiel bei Terminabsagen)
Unternehmen in Deutschland das mobile Inter-           q Erhöhung von Transparenz und Reduzierung des

net in seiner Online-Strategie. Noch problemati-         Reporting-Aufwands durch geocodierte Zeitstem-
scher ist, dass etwa jedes zweite Unternehmen            pel, beispielsweise via Check-in-Funktionen
nicht weiß, mit welchen Aktivitäten Wettbewer-         q Einsatz des iPad als interaktives Schulungs- und

ber im mobilen Internet das eigene Geschäfts-            Qualifizierungsinstrument (zum Beispiel zur Ver-
modell angreifen.                                        kaufsargumentation und Einwandbehandlung)
   Im B2B-Geschäft liegen die Chancen vor allem        q Verbesserung der Visualisierung beispielsweise

bei der Vertriebsunterstützung: Das kann sich in         von Werbematerialien im Verkaufsgespräch durch
Warenpräsentation, Bestellaufnahme und Help              Augmented-Reality-Funktionen
Desk ausdrücken. So nutzt beispielsweise der


11/2011 www.mdeveloper.de                                                                                                                133

Weitere ähnliche Inhalte

Andere mochten auch

Management-Herausforderungen Mobiles Internet - Hagen Sexauer
Management-Herausforderungen Mobiles Internet - Hagen SexauerManagement-Herausforderungen Mobiles Internet - Hagen Sexauer
Management-Herausforderungen Mobiles Internet - Hagen Sexauer
Hagen Sexauer
 
2nd sls essay
2nd sls essay2nd sls essay
2nd sls essay
angelet92
 
Elevatorpitch GNO
Elevatorpitch GNOElevatorpitch GNO
Elevatorpitch GNO
sdavenschot
 
test
testtest
Seedindustry
SeedindustrySeedindustry
Seedindustry
Jordi Garrigosa Ayuso
 
Tarea auténtica 2 - Proyecto
Tarea auténtica 2 - ProyectoTarea auténtica 2 - Proyecto
Tarea auténtica 2 - ProyectoAvaco Unibague
 
PRSA Mid-Atlantic 2011 Social Network Poll
PRSA Mid-Atlantic 2011 Social Network PollPRSA Mid-Atlantic 2011 Social Network Poll
PRSA Mid-Atlantic 2011 Social Network Poll
Bilou Enterprises
 
Article guy boivin[1]
Article guy boivin[1]Article guy boivin[1]
Article guy boivin[1]
stefybengy
 
Comunidades en medellín – barrio los álamos
Comunidades en medellín – barrio los álamosComunidades en medellín – barrio los álamos
Comunidades en medellín – barrio los álamos
rutaimedellin
 
Dip guadalupe valenzuela cabrales
Dip guadalupe valenzuela cabralesDip guadalupe valenzuela cabrales
Dip guadalupe valenzuela cabrales
UNAM
 
Goingwimax.Com Demystifying Wi Max Public Key Infrastructure Pki For Operator...
Goingwimax.Com Demystifying Wi Max Public Key Infrastructure Pki For Operator...Goingwimax.Com Demystifying Wi Max Public Key Infrastructure Pki For Operator...
Goingwimax.Com Demystifying Wi Max Public Key Infrastructure Pki For Operator...
Irepa International, LLC
 
Lampiran
LampiranLampiran
Lampiran
Azizah Arsad
 
test
testtest
Baraka1
Baraka1Baraka1
Baraka1
anddreamc
 
P1 Snow homework
P1 Snow homework P1 Snow homework
P1 Snow homework
shirleyclubb
 
Soliedariedade Em Ação
Soliedariedade Em AçãoSoliedariedade Em Ação
Soliedariedade Em Ação
marcomilanez22
 
La propuesta de valor del asp
La propuesta de valor del aspLa propuesta de valor del asp
La propuesta de valor del asp
EvaluandoSoftware
 

Andere mochten auch (20)

Management-Herausforderungen Mobiles Internet - Hagen Sexauer
Management-Herausforderungen Mobiles Internet - Hagen SexauerManagement-Herausforderungen Mobiles Internet - Hagen Sexauer
Management-Herausforderungen Mobiles Internet - Hagen Sexauer
 
2nd sls essay
2nd sls essay2nd sls essay
2nd sls essay
 
Elevatorpitch GNO
Elevatorpitch GNOElevatorpitch GNO
Elevatorpitch GNO
 
test
testtest
test
 
Seedindustry
SeedindustrySeedindustry
Seedindustry
 
Tarea auténtica 2 - Proyecto
Tarea auténtica 2 - ProyectoTarea auténtica 2 - Proyecto
Tarea auténtica 2 - Proyecto
 
PRSA Mid-Atlantic 2011 Social Network Poll
PRSA Mid-Atlantic 2011 Social Network PollPRSA Mid-Atlantic 2011 Social Network Poll
PRSA Mid-Atlantic 2011 Social Network Poll
 
Article guy boivin[1]
Article guy boivin[1]Article guy boivin[1]
Article guy boivin[1]
 
Comunidades en medellín – barrio los álamos
Comunidades en medellín – barrio los álamosComunidades en medellín – barrio los álamos
Comunidades en medellín – barrio los álamos
 
Dip guadalupe valenzuela cabrales
Dip guadalupe valenzuela cabralesDip guadalupe valenzuela cabrales
Dip guadalupe valenzuela cabrales
 
Goingwimax.Com Demystifying Wi Max Public Key Infrastructure Pki For Operator...
Goingwimax.Com Demystifying Wi Max Public Key Infrastructure Pki For Operator...Goingwimax.Com Demystifying Wi Max Public Key Infrastructure Pki For Operator...
Goingwimax.Com Demystifying Wi Max Public Key Infrastructure Pki For Operator...
 
1saxalto
1saxalto1saxalto
1saxalto
 
Lampiran
LampiranLampiran
Lampiran
 
Proposta de examen 3º
Proposta de examen 3ºProposta de examen 3º
Proposta de examen 3º
 
test
testtest
test
 
Baraka1
Baraka1Baraka1
Baraka1
 
Wod.oct
Wod.octWod.oct
Wod.oct
 
P1 Snow homework
P1 Snow homework P1 Snow homework
P1 Snow homework
 
Soliedariedade Em Ação
Soliedariedade Em AçãoSoliedariedade Em Ação
Soliedariedade Em Ação
 
La propuesta de valor del asp
La propuesta de valor del aspLa propuesta de valor del asp
La propuesta de valor del asp
 

Ähnlich wie Ipad im Außendienst Sexauer

Whitepaper Digital Business Transformation
Whitepaper Digital Business TransformationWhitepaper Digital Business Transformation
Whitepaper Digital Business Transformation
TWT
 
Unternehmensweit einheitliche Verwaltung der Kundenkommunikation
Unternehmensweit einheitliche Verwaltung der KundenkommunikationUnternehmensweit einheitliche Verwaltung der Kundenkommunikation
Unternehmensweit einheitliche Verwaltung der Kundenkommunikation
HP
 
Leitf@den Homepage - Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr - BIEG Hessen
Leitf@den Homepage - Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr - BIEG HessenLeitf@den Homepage - Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr - BIEG Hessen
Leitf@den Homepage - Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr - BIEG HesseneBusinessLotse-Suedwestfalen-Hagen
 
Interne APP safebook zur Effizienzsteigerung im Vertriebsprozess
Interne APP safebook zur Effizienzsteigerung im VertriebsprozessInterne APP safebook zur Effizienzsteigerung im Vertriebsprozess
Interne APP safebook zur Effizienzsteigerung im Vertriebsprozess
Herbert Wagger
 
Wunderman Whitepaper - Responsive Design
Wunderman Whitepaper - Responsive DesignWunderman Whitepaper - Responsive Design
Wunderman Whitepaper - Responsive Design
Wunderman GmbH
 
2VizCon Sales - Die gesprächsunterstützende Vertriebsapplikation
2VizCon Sales - Die gesprächsunterstützende Vertriebsapplikation2VizCon Sales - Die gesprächsunterstützende Vertriebsapplikation
2VizCon Sales - Die gesprächsunterstützende Vertriebsapplikation
2VizCon GmbH
 
Lieferantenintegration: Aktueller Stand und Entwicklungsmöglichkeiten
Lieferantenintegration: Aktueller Stand und EntwicklungsmöglichkeitenLieferantenintegration: Aktueller Stand und Entwicklungsmöglichkeiten
Lieferantenintegration: Aktueller Stand und Entwicklungsmöglichkeiten
Mittelstand 4.0-Agentur Kommunikation
 
2VizCon Event - Die interaktive Plattform für Messen- und Events
2VizCon Event - Die interaktive Plattform für Messen- und Events2VizCon Event - Die interaktive Plattform für Messen- und Events
2VizCon Event - Die interaktive Plattform für Messen- und Events
2VizCon GmbH
 
Zusammenfassung von Impulsvortrag 5 und 6
Zusammenfassung von Impulsvortrag 5 und 6Zusammenfassung von Impulsvortrag 5 und 6
Zusammenfassung von Impulsvortrag 5 und 6Subrata Sinha
 
WEBWARE ERP 2 - Der neue ERP-II-Standard im Internet
WEBWARE ERP 2 - Der neue ERP-II-Standard im InternetWEBWARE ERP 2 - Der neue ERP-II-Standard im Internet
WEBWARE ERP 2 - Der neue ERP-II-Standard im Internet
softenginegmbh
 
Firmendarstellung BergMedien
Firmendarstellung BergMedienFirmendarstellung BergMedien
Firmendarstellung BergMedien
Gregor Berg
 
BüroWARE ERP medium - Mehr Leistung durch gute Organisation
BüroWARE ERP medium - Mehr Leistung durch gute OrganisationBüroWARE ERP medium - Mehr Leistung durch gute Organisation
BüroWARE ERP medium - Mehr Leistung durch gute Organisation
softenginegmbh
 
The Digital Tomorrow - Innovations on the Business Intelligence Market
The Digital Tomorrow - Innovations on the Business Intelligence MarketThe Digital Tomorrow - Innovations on the Business Intelligence Market
The Digital Tomorrow - Innovations on the Business Intelligence Market
Ralf Heim
 
QR/Webapp/Mobile Marketing
QR/Webapp/Mobile MarketingQR/Webapp/Mobile Marketing
QR/Webapp/Mobile Marketingqr-scan
 
Erfolg Ausgabe 1/2 2008 vom 26. Februar 2008
Erfolg Ausgabe 1/2 2008 vom 26. Februar 2008Erfolg Ausgabe 1/2 2008 vom 26. Februar 2008
Erfolg Ausgabe 1/2 2008 vom 26. Februar 2008
Netzwerk-Verlag
 
Challenges of Managing a D2C Business
Challenges of Managing a D2C Business Challenges of Managing a D2C Business
Challenges of Managing a D2C Business Moritz Koch
 
10 Beste Praktiken für den Erfolg von Enterprise mobilen App-Entwicklungen
10 Beste Praktiken für den Erfolg von Enterprise mobilen App-Entwicklungen10 Beste Praktiken für den Erfolg von Enterprise mobilen App-Entwicklungen
10 Beste Praktiken für den Erfolg von Enterprise mobilen App-Entwicklungen
Dieter Ziegler
 
SAP Cloud for Sales (de)
SAP Cloud for Sales (de)SAP Cloud for Sales (de)
White Paper: Web-Strategie erfolgreich planen und umsetzen
White Paper: Web-Strategie erfolgreich planen und umsetzenWhite Paper: Web-Strategie erfolgreich planen und umsetzen
White Paper: Web-Strategie erfolgreich planen und umsetzen
JustRelate
 
Bessere Dashboards
Bessere DashboardsBessere Dashboards
Bessere Dashboards
Martin-Peter Lambert
 

Ähnlich wie Ipad im Außendienst Sexauer (20)

Whitepaper Digital Business Transformation
Whitepaper Digital Business TransformationWhitepaper Digital Business Transformation
Whitepaper Digital Business Transformation
 
Unternehmensweit einheitliche Verwaltung der Kundenkommunikation
Unternehmensweit einheitliche Verwaltung der KundenkommunikationUnternehmensweit einheitliche Verwaltung der Kundenkommunikation
Unternehmensweit einheitliche Verwaltung der Kundenkommunikation
 
Leitf@den Homepage - Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr - BIEG Hessen
Leitf@den Homepage - Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr - BIEG HessenLeitf@den Homepage - Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr - BIEG Hessen
Leitf@den Homepage - Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr - BIEG Hessen
 
Interne APP safebook zur Effizienzsteigerung im Vertriebsprozess
Interne APP safebook zur Effizienzsteigerung im VertriebsprozessInterne APP safebook zur Effizienzsteigerung im Vertriebsprozess
Interne APP safebook zur Effizienzsteigerung im Vertriebsprozess
 
Wunderman Whitepaper - Responsive Design
Wunderman Whitepaper - Responsive DesignWunderman Whitepaper - Responsive Design
Wunderman Whitepaper - Responsive Design
 
2VizCon Sales - Die gesprächsunterstützende Vertriebsapplikation
2VizCon Sales - Die gesprächsunterstützende Vertriebsapplikation2VizCon Sales - Die gesprächsunterstützende Vertriebsapplikation
2VizCon Sales - Die gesprächsunterstützende Vertriebsapplikation
 
Lieferantenintegration: Aktueller Stand und Entwicklungsmöglichkeiten
Lieferantenintegration: Aktueller Stand und EntwicklungsmöglichkeitenLieferantenintegration: Aktueller Stand und Entwicklungsmöglichkeiten
Lieferantenintegration: Aktueller Stand und Entwicklungsmöglichkeiten
 
2VizCon Event - Die interaktive Plattform für Messen- und Events
2VizCon Event - Die interaktive Plattform für Messen- und Events2VizCon Event - Die interaktive Plattform für Messen- und Events
2VizCon Event - Die interaktive Plattform für Messen- und Events
 
Zusammenfassung von Impulsvortrag 5 und 6
Zusammenfassung von Impulsvortrag 5 und 6Zusammenfassung von Impulsvortrag 5 und 6
Zusammenfassung von Impulsvortrag 5 und 6
 
WEBWARE ERP 2 - Der neue ERP-II-Standard im Internet
WEBWARE ERP 2 - Der neue ERP-II-Standard im InternetWEBWARE ERP 2 - Der neue ERP-II-Standard im Internet
WEBWARE ERP 2 - Der neue ERP-II-Standard im Internet
 
Firmendarstellung BergMedien
Firmendarstellung BergMedienFirmendarstellung BergMedien
Firmendarstellung BergMedien
 
BüroWARE ERP medium - Mehr Leistung durch gute Organisation
BüroWARE ERP medium - Mehr Leistung durch gute OrganisationBüroWARE ERP medium - Mehr Leistung durch gute Organisation
BüroWARE ERP medium - Mehr Leistung durch gute Organisation
 
The Digital Tomorrow - Innovations on the Business Intelligence Market
The Digital Tomorrow - Innovations on the Business Intelligence MarketThe Digital Tomorrow - Innovations on the Business Intelligence Market
The Digital Tomorrow - Innovations on the Business Intelligence Market
 
QR/Webapp/Mobile Marketing
QR/Webapp/Mobile MarketingQR/Webapp/Mobile Marketing
QR/Webapp/Mobile Marketing
 
Erfolg Ausgabe 1/2 2008 vom 26. Februar 2008
Erfolg Ausgabe 1/2 2008 vom 26. Februar 2008Erfolg Ausgabe 1/2 2008 vom 26. Februar 2008
Erfolg Ausgabe 1/2 2008 vom 26. Februar 2008
 
Challenges of Managing a D2C Business
Challenges of Managing a D2C Business Challenges of Managing a D2C Business
Challenges of Managing a D2C Business
 
10 Beste Praktiken für den Erfolg von Enterprise mobilen App-Entwicklungen
10 Beste Praktiken für den Erfolg von Enterprise mobilen App-Entwicklungen10 Beste Praktiken für den Erfolg von Enterprise mobilen App-Entwicklungen
10 Beste Praktiken für den Erfolg von Enterprise mobilen App-Entwicklungen
 
SAP Cloud for Sales (de)
SAP Cloud for Sales (de)SAP Cloud for Sales (de)
SAP Cloud for Sales (de)
 
White Paper: Web-Strategie erfolgreich planen und umsetzen
White Paper: Web-Strategie erfolgreich planen und umsetzenWhite Paper: Web-Strategie erfolgreich planen und umsetzen
White Paper: Web-Strategie erfolgreich planen und umsetzen
 
Bessere Dashboards
Bessere DashboardsBessere Dashboards
Bessere Dashboards
 

Mehr von Hagen Sexauer

Mobile Health Healthcare Marketing 2013 - Hagen Sexauer
Mobile Health Healthcare Marketing 2013 - Hagen SexauerMobile Health Healthcare Marketing 2013 - Hagen Sexauer
Mobile Health Healthcare Marketing 2013 - Hagen Sexauer
Hagen Sexauer
 
Social Media bei den Top-Reiseveranstaltern Deutschlands - Hagen Sexauer
Social Media bei den Top-Reiseveranstaltern Deutschlands - Hagen SexauerSocial Media bei den Top-Reiseveranstaltern Deutschlands - Hagen Sexauer
Social Media bei den Top-Reiseveranstaltern Deutschlands - Hagen Sexauer
Hagen Sexauer
 
Studie zum Showrooming im Möbelhandel - Hagen Sexauer
Studie zum Showrooming im Möbelhandel - Hagen SexauerStudie zum Showrooming im Möbelhandel - Hagen Sexauer
Studie zum Showrooming im Möbelhandel - Hagen Sexauer
Hagen Sexauer
 
Social Media bei Kliniken und Krankenhäusern - Hagen Sexauer
Social Media bei Kliniken und Krankenhäusern - Hagen SexauerSocial Media bei Kliniken und Krankenhäusern - Hagen Sexauer
Social Media bei Kliniken und Krankenhäusern - Hagen Sexauer
Hagen Sexauer
 
Mobiler Preisvergleich im Möbelhandel - Hagen Sexauer
Mobiler Preisvergleich im Möbelhandel - Hagen SexauerMobiler Preisvergleich im Möbelhandel - Hagen Sexauer
Mobiler Preisvergleich im Möbelhandel - Hagen Sexauer
Hagen Sexauer
 
Intermediäre: Neue Online Geschäftsmodelle - Hagen Sexauer
Intermediäre: Neue Online Geschäftsmodelle - Hagen SexauerIntermediäre: Neue Online Geschäftsmodelle - Hagen Sexauer
Intermediäre: Neue Online Geschäftsmodelle - Hagen SexauerHagen Sexauer
 
Mobile Strategien und systematische Einführung in Unternehmen - Hagen Sexauer
Mobile Strategien und systematische Einführung in Unternehmen - Hagen SexauerMobile Strategien und systematische Einführung in Unternehmen - Hagen Sexauer
Mobile Strategien und systematische Einführung in Unternehmen - Hagen Sexauer
Hagen Sexauer
 
Wie Smartphones das Marketing verändern - Hagen Sexauer
Wie Smartphones das Marketing verändern - Hagen SexauerWie Smartphones das Marketing verändern - Hagen Sexauer
Wie Smartphones das Marketing verändern - Hagen SexauerHagen Sexauer
 
Drogerien im Social Web - Hagen Sexauer
Drogerien im Social Web - Hagen SexauerDrogerien im Social Web - Hagen Sexauer
Drogerien im Social Web - Hagen SexauerHagen Sexauer
 
„Das Internet der Dinge & Mobiles Internet" - Hagen Sexauer
„Das Internet der Dinge & Mobiles Internet" - Hagen Sexauer„Das Internet der Dinge & Mobiles Internet" - Hagen Sexauer
„Das Internet der Dinge & Mobiles Internet" - Hagen Sexauer
Hagen Sexauer
 
Sexauer iPad Marketing-Mix
Sexauer iPad Marketing-MixSexauer iPad Marketing-Mix
Sexauer iPad Marketing-MixHagen Sexauer
 
Sexauer ipad Marketing-Mix
Sexauer ipad Marketing-MixSexauer ipad Marketing-Mix
Sexauer ipad Marketing-MixHagen Sexauer
 
Location Based Services - Hagen Sexauer
Location Based Services - Hagen SexauerLocation Based Services - Hagen Sexauer
Location Based Services - Hagen Sexauer
Hagen Sexauer
 
Social Media für Verlage - Hagen Sexauer
Social Media für Verlage - Hagen SexauerSocial Media für Verlage - Hagen Sexauer
Social Media für Verlage - Hagen Sexauer
Hagen Sexauer
 

Mehr von Hagen Sexauer (14)

Mobile Health Healthcare Marketing 2013 - Hagen Sexauer
Mobile Health Healthcare Marketing 2013 - Hagen SexauerMobile Health Healthcare Marketing 2013 - Hagen Sexauer
Mobile Health Healthcare Marketing 2013 - Hagen Sexauer
 
Social Media bei den Top-Reiseveranstaltern Deutschlands - Hagen Sexauer
Social Media bei den Top-Reiseveranstaltern Deutschlands - Hagen SexauerSocial Media bei den Top-Reiseveranstaltern Deutschlands - Hagen Sexauer
Social Media bei den Top-Reiseveranstaltern Deutschlands - Hagen Sexauer
 
Studie zum Showrooming im Möbelhandel - Hagen Sexauer
Studie zum Showrooming im Möbelhandel - Hagen SexauerStudie zum Showrooming im Möbelhandel - Hagen Sexauer
Studie zum Showrooming im Möbelhandel - Hagen Sexauer
 
Social Media bei Kliniken und Krankenhäusern - Hagen Sexauer
Social Media bei Kliniken und Krankenhäusern - Hagen SexauerSocial Media bei Kliniken und Krankenhäusern - Hagen Sexauer
Social Media bei Kliniken und Krankenhäusern - Hagen Sexauer
 
Mobiler Preisvergleich im Möbelhandel - Hagen Sexauer
Mobiler Preisvergleich im Möbelhandel - Hagen SexauerMobiler Preisvergleich im Möbelhandel - Hagen Sexauer
Mobiler Preisvergleich im Möbelhandel - Hagen Sexauer
 
Intermediäre: Neue Online Geschäftsmodelle - Hagen Sexauer
Intermediäre: Neue Online Geschäftsmodelle - Hagen SexauerIntermediäre: Neue Online Geschäftsmodelle - Hagen Sexauer
Intermediäre: Neue Online Geschäftsmodelle - Hagen Sexauer
 
Mobile Strategien und systematische Einführung in Unternehmen - Hagen Sexauer
Mobile Strategien und systematische Einführung in Unternehmen - Hagen SexauerMobile Strategien und systematische Einführung in Unternehmen - Hagen Sexauer
Mobile Strategien und systematische Einführung in Unternehmen - Hagen Sexauer
 
Wie Smartphones das Marketing verändern - Hagen Sexauer
Wie Smartphones das Marketing verändern - Hagen SexauerWie Smartphones das Marketing verändern - Hagen Sexauer
Wie Smartphones das Marketing verändern - Hagen Sexauer
 
Drogerien im Social Web - Hagen Sexauer
Drogerien im Social Web - Hagen SexauerDrogerien im Social Web - Hagen Sexauer
Drogerien im Social Web - Hagen Sexauer
 
„Das Internet der Dinge & Mobiles Internet" - Hagen Sexauer
„Das Internet der Dinge & Mobiles Internet" - Hagen Sexauer„Das Internet der Dinge & Mobiles Internet" - Hagen Sexauer
„Das Internet der Dinge & Mobiles Internet" - Hagen Sexauer
 
Sexauer iPad Marketing-Mix
Sexauer iPad Marketing-MixSexauer iPad Marketing-Mix
Sexauer iPad Marketing-Mix
 
Sexauer ipad Marketing-Mix
Sexauer ipad Marketing-MixSexauer ipad Marketing-Mix
Sexauer ipad Marketing-Mix
 
Location Based Services - Hagen Sexauer
Location Based Services - Hagen SexauerLocation Based Services - Hagen Sexauer
Location Based Services - Hagen Sexauer
 
Social Media für Verlage - Hagen Sexauer
Social Media für Verlage - Hagen SexauerSocial Media für Verlage - Hagen Sexauer
Social Media für Verlage - Hagen Sexauer
 

Ipad im Außendienst Sexauer

  • 1. BEYOND DEV iPad im Unternehmen Das iPad im Außendienst Business-Stärken Immer mehr Unternehmen setzen das iPad im Außendienst ein. Der Artikel streicht die Vorteile heraus und verrät, warum sein Potenzial bisher längst nicht ausgeschöpft wird. Hagen Sexauer Auf einen Blick Das iPad ist auf Reisen und in A ußendienstbesuche wer- den durch das iPad bis dato nur unzulänglich un- pierdokument auf den Tisch legen und somit Inhalte auf sehr angenehme Art und Kundengesprächen ein gern ge- terstützt. Oft beschränkt sich Weise mit dem Kunden tei- sehener Begleiter. Es kann An- sein Einsatz auf die Präsen- len. Das iPad ist mit den wender bei ihren Aufgaben, im tation in Verkaufsgesprä- richtigen Apps in der Regel Gespräch mit dem Kunden und chen: „Nette Bilderchen“ schneller beim Zugriff auf bei der Kommunikation unter- sollen dem potenziellen Kun- die benötigten Daten und stützen. Doch häufig nutzen Un- den das Produkt schmack- auch nutzerfreundlicher. ternehmen nur einen Bruchteil haft machen. Händler mit Shopping- der Möglichkeiten aus. Der Arti- Dafür werden Apps ent- Apps erzielen beispielswei- kel gibt Tipps, wie das Tablet mit wickelt, die nur eines kön- se höhere Conversion Rates, den richtigen Konzepten und nen: Produkte in hübsch auf- erreichen mehr Umsatz pro Apps seine Stärken ausspielt. gemachter Form visualisie- Warenkorb und eine höhere ren. Das ist gut, aber nicht Datenbankanwendung FileMaker Go Kauffrequenz mit Apps. gut genug. für das iPad (Bild 1) Unterm Strich bedeutet dies, dass Informationen und iPad als effizienter Vertriebskanal Inhalte über native Apps offensichtlich besser für den Endkunden transportiert werden als über den klassischen Zugang über einen Webbrowser. Diese Erkennt- Das mobile Internet, insbesondere aber der Ein- nis aus dem Business-to-Consumer-Bereich soll- satz von iPad und anderen Tablets, stoßen die ten sich auch Unternehmen im Business-to- Tür zu völlig neuartigen Nutzungsformen auf: Business-Umfeld zunutze machen, indem sie nämlich dem Einsatz als eigenständiger Ver- Applikationen für die individuellen Kundenbe- triebskanal – vergleiche auch [1]. Das stationäre dürfnisse entwickeln, die den Außendienstmit- Internet – also die Nutzung von klassischen arbeiter im persönlichen Gespräch effizient und Notebooks und Desktop-PCs – ist für die mobi- verkaufsfördernd unterstützen. le Anwendung weniger geeignet. Neben dem Aspekt der langen Startup-Zeiten derartiger Steigerung der Vertriebseffizienz Endgeräte sind Texte häufig schlecht lesbar und die Bedienbarkeit sowie die Dauer des Seiten- Displayaktion, Neuprodukteinführung und Re- aufbaus lassen immer wieder zu wünschen üb- launch, Vertriebswettbewerb, Preiserhöhung, rig. Dagegen lässt sich das iPad schnell per Großhandelsaktion und vieles mehr: Eine Fülle Knopfdruck starten, man kann es wie ein Pa- an Maßnahmen und Herausforderungen steht Vorteile des iPad im Vertrieb Die zehn wesentlichen Vorteile des Einsatzes von Tablet-PCs lassen sich wie folgt zusammenfassen: 1. Effektivere Vor- und Nachbereitung von Kunden- 7. Stringentere Erfassung der Verkaufs- und Bespre- besuchen chungsinhalte der vorgegebenen Vertriebsziele in 2. Vereinfachung des Reportings einer Periode 3. Vereinfachte Bestellaufnahme 8. Optimierung des Informationsflusses zwischen 4. Vermeidung von Medienbrüchen und Doppelarbei- Innen- und Außendienst (zum Beispiel Wettbe- ten im Rahmen der Auftragsabwicklung werbsaktivitäten, Trends und Kunden-Feedback) 5. Effektivere Übersetzung der Vertriebsziele im Rah- 9. Bessere Unterstützung des Vertriebs in der Kun- men des vertrieblichen Betreuungs- und Verkaufs- denbearbeitung durch aktuelle, adäquat aufbe- prozesses in die Fläche reitete Informationen 6. Erhöhte Transparenz der AD-Aktivitäten und damit 10. Erhöhung von Beratungsqualität und Gesprächs- bessere Steuerung und Erfolgskontrolle durch die dauer durch interaktive, attraktiv gestaltete Inhal- Zentrale hinsichtlich der Vertriebsziele te und Verkaufsmaterialien 132 mobile-developer 11/2011
  • 2. iPad im Unternehmen BEYOND DEV auf der Agenda des Managements von Vertrieb Maschinenbau das iPad und andere Tablet-PCs und Marketing. Existiert eine Priorisierung der häufig zur Bereitstellung von Bedienungsanlei- Autor Themen, dann oftmals nur auf zeitlicher Ebene. tungen. Damit stellt sich heute nicht mehr die Eine Ausrichtung an der strategischen Bedeu- Frage, ob, sondern wann sich der Einsatz von Ta- tung der einzelnen Maßnahmen und eine Koor- blet-PCs im Unternehmen einbürgert. dinierung finden meist nicht statt. Hieraus re- Jedoch sollte kein iPad um des iPad willen sultiert oftmals eine heterogene, national unein- eingesetzt werden. Eine durchdachte Strategie, heitliche Umsetzung aktueller Vertriebsthemen. die an den Bedürfnissen des Außendienstes an- Die Folge sind Ineffizienzen in erheblichem setzt, ist eine Grundvoraussetzung für den er- Ausmaß, die sich sowohl in Doppelarbeiten als folgreichen Einsatz. Deshalb sollten am Anfang auch in erhöhten administrativen Tätigkeiten eine gründliche Analyse sowie die Festlegung des Außendienstes – und zwar zu Lasten der der Ziele des Tablet-Einsatzes stehen. Dr. Hagen Sexauer ist Principal verfügbaren Zeit beim Kunden – ausdrücken bei der Strategieberatung Sem- können. Deshalb ist es nicht verwunderlich, Check-in für Außendienstler pora Consulting GmbH. Sein wenn Kontrollen hinsichtlich der Erfolgsbeiträ- Beratungsfokus liegt auf der ge durchzuführender Vertriebsaktivitäten zu ei- Vor dem Hintergrund dieses Technologiesprun- Entwicklung von Strategien im nem unbefriedigenden Ergebnis führen. ges ist mit entscheidenden Veränderungen beim Bereich des Kundenbeziehungs- Vor diesem Hintergrund ergibt sich die Not- Customer Relationship Management zu rech- Managements, des mobilen In- wendigkeit einer systematischen Steuerung des nen: Der Außendienst erfasst seine Berichte in ternet und Social Media. Vertriebs. Und hierzu eignen sich Tablet-PCs in der Kundendatenbank häufig textuell, was eine Darüber hinaus ist er Heraus- besonderem Maße. Sie fungieren als Bindeglied schnelle und hochwertige Auswertung dieser geber mehrerer Management- zwischen Unternehmen und Kunde und umfas- Besuchsberichte per Knopfdruck erschwert. Bücher, darunter das „Hand- sen nicht nur die hierfür benötigten Informatio- Das iPad könnte hier zu einer Veränderung buch Praxis Kundenbeziehungs- nen, sondern stellen sie auch zum geeigneten führen: Das Berichtswesen wird so systemati- Management“, sowie Autor zahl- Zeitpunkt bereit. siert, dass Außendienstmitarbeiter zukünftig reicher Fachartikel. Jedoch ist zu konstatieren, dass eine Reihe von nur noch Buttons und Kästchen zur Pflege der Standardsoftware-Anbietern entweder nur notwendigen Daten verwenden und sich somit browserbasierte Applikationen für Tablet-PCs die Informationen automatisiert auswerten las- anbieten und diese nichts anderes können, als sen (Bild 1). Was für den Außendienstmitarbeiter die bisher auf dem Notebook dargestellten In- mit einem erheblichen Zeitvorteil einhergeht, formationen auf dem iPad darzustellen. Oder weil keine Tages- und Wochenberichte mehr aber es werden Apps entwickelt, die die klassi- erstellt werden müssen, stellt die Entwickler von schen CRM-Systeme lediglich anzapfen und da- CRM-Apps allerdings vor neue Herausfor- mit die Potenziale des iPad nur ankratzen. derungen. Die Software-Anbieter müssen um- Weiterhin ist festzustellen, dass bis dato nur denken, da sonst neue Anbieter den Markt auf- eine sehr geringe Anzahl von Unternehmen in- rollen werden. [jp] dividuell gestaltete Applikationen nutzt, die die [1] 2. Sempora-Studie „Management-Herausforderun- wirklich wichtigen Bedürfnisse des eigenen Un- gen durch iPad, iPhone & Co.“, www.sempora.com ternehmens gezielt berücksichtigen. Darüber hinaus setzt bis heute nur eine begrenzte Zahl von Unternehmen Tablets ein, obwohl laut der Was der PC nicht kann Sempora-Studie mehr als 80 Prozent der befrag- Eine Überlegenheit gegenüber PCs liegt insbesonde- ten Top-Manager erwarten, dass das mobile In- re auch an umfassenden Funktionen und intuitiven ternet in Marketing und Vertrieb innerhalb von Bedienelementen: drei Jahren genauso wichtig sein wird wie das q Einbindung von Map- und Point-of-Interest-Funk- stationäre Internet. tionen zur gezielten Lokalisierung von Kunden so- Vor allem zur Erhöhung der Kundenbindung wie Integration einer Navigationsfunktion und zur Verbesserung des Unternehmensimages q Nutzung dieser Informationen zur Verbesserung könne es eingesetzt werden. Trotz dieser Ein- der Tourenplanung vor und während der Tour (zum schätzung berücksichtigt aber nur jedes zweite Beispiel bei Terminabsagen) Unternehmen in Deutschland das mobile Inter- q Erhöhung von Transparenz und Reduzierung des net in seiner Online-Strategie. Noch problemati- Reporting-Aufwands durch geocodierte Zeitstem- scher ist, dass etwa jedes zweite Unternehmen pel, beispielsweise via Check-in-Funktionen nicht weiß, mit welchen Aktivitäten Wettbewer- q Einsatz des iPad als interaktives Schulungs- und ber im mobilen Internet das eigene Geschäfts- Qualifizierungsinstrument (zum Beispiel zur Ver- modell angreifen. kaufsargumentation und Einwandbehandlung) Im B2B-Geschäft liegen die Chancen vor allem q Verbesserung der Visualisierung beispielsweise bei der Vertriebsunterstützung: Das kann sich in von Werbematerialien im Verkaufsgespräch durch Warenpräsentation, Bestellaufnahme und Help Augmented-Reality-Funktionen Desk ausdrücken. So nutzt beispielsweise der 11/2011 www.mdeveloper.de 133