Helaba Floor Research

                                                   FX Daily                                                                                                            10. August 2012




                                 Autor:
                                                            China: Handelszahlen enttäuschen – Exportwachstum statt erw. +8 % nur +1 % gg. VJ.
                      Ulrich Wortberg                       Asiens Aktienmärkte überwiegend im Minus.
               Tel.: 069/91 32-18 91
               research@helaba.de
                                                    FX                  Unterstützungen                      Widerstände                      Kommentar
                              Redaktion:            EUR-USD             1,2289 – 1,2225 – 1,2162             1,2474 – 1,2500 – 1,2692         Abwärtstrendkanal überwunden?
                             Ralf Umlauf            EUR-JPY               94,09 – 93,00 – 90,00                97,37 – 98,30 – 101,62         Langfristiger Abwärtstrend intakt
                                                    EUR-GBP             0,7753 – 0,7692 – 0,7600             0,7945 – 0,8094 – 0,8157         Bodenbildung?
                                                    EUR-CHF             1,2000 – 1,1990 – 1,1000             1,2020 – 1,2040 – 1,2075         SNB will Kursuntergrenze verteidigen



                                  Sales:           Weder vonseiten der Politik noch vom makroökonomischen Umfeld stehen derzeit einflussreiche
               Banken/Sparkassen                   Ereignisse im Kalender. Vor diesem Hintergrund dürfte die Risikobereitschaft der Marktteilneh-
 Tel.: 069/91 32-1706/-1715/-1815                  mer nicht negativ beeinflusst werden. Wenig Relevanz erwarten wir von der französischen Indust-
               Institutionelle Kunden
                                                   rieproduktion, denn selbst schwache Produktionszahlen aus Deutschland, Italien und Spanien
                Tel.: 069/91 32-1830               haben nicht zu einem Anstieg der Risikoaversion beitragen können. Zudem wird in Frankreich
                                                   nach dem unerwartet schwachen Vormonatswert ein kleines Produktionsplus erwartet. Auf europä-
                       Firmenkunden
                Tel.: 069/91 32-1700               ischer Basis zeichnet sich aber ein deutliches Minus ab. Diese Zahlen stehen kommenden Dienstag
                                                                                                           zur Veröffentlichung an. Erste Indikationen
             Internationale Kunden                    28                                                 5
                                                           Importpreise M/M (r.S.)                         für die US-Preisentwicklung liefern die Im-
       Tel.: 069/91 32-1444/-1196                                                                        4
                                                      20
                                                                                                           portpreise. Diese wurden in den letzten Mo-
                  Öffentliche Hand                                                                       2
       Tel.: 069/91 32-2664/-4078
                                                      10                                                   naten von nachgebenden Ölpreisen beein-
                      /-4820/-2436                     0                                                 0
                                                                                                           flusst. Im Juni kam es mit einem Wert von -
                                                                                                           2,7 % zum größten Vormonatsrückgang seit
                          Mittelstand                -10
                Tel.: 069/91 32-1442
                                                                                                        -2 Dezember 2008. Die Jahresveränderungsrate
                                                     -20                                 Ölpreis M/M       liegt inzwischen bei -2,6 %. Der Trend rück-
                                                                                                        -4
                                                                                                           läufiger Ölpreise hat sich im Juli nicht fortge-
                                                     -30
                                                                                                        -6 setzt. Daher könnte es nach den kräftigen
                                                     -40                                                   Rückgängen der letzten Monate zu einem
                   Aktuell       Vortag              -45                                                -8
                                                              2008          2009   2010 2011       2012    kleinen Vormonatsplus kommen. Die Jahres-
EUR-USD            1,2293        1,2306                                                                    Source: Thomson Datastream


EUR-J PY            96,62         96,68
                                                                                                           veränderungsrate liegt aber weiterhin im
USD-J PY            78,60         78,56
                                                   negativen Bereich, sodass die Zahlen keinen verstärkten Inflationsdruck anzeigen und vor diesem
EUR-G BP           0,7868        0,7869
                                                   Hintergrund Spekulationen über weitere geldpolitische Lockerungsmaßnahmen nicht reduziert
GBP-USD            1,5625        1,5638
                                                   werden sollten. Die US-Notenbank hält sich bezüglich der zukünftigen Geldpolitik alle Optionen
EUR-CHF            1,2011        1,2010
                                                   offen. Die jüngst veröffentlichten Konjunkturzahlen, zuletzt die im Trend nachlassenden Erstan-
                                ggü. VT
                                                   träge auf Arbeitslosenhilfe, lassen aber nicht auf eine beschleunigte konjunkturelle Eintrübung
Dax              6964,99           -1,16
                                                   schließen. Daher scheint es verfrüht, auf baldige Maßnahmen der US-Notenbank zu spekulieren.
Bund-Future        142,81           0,10
                                                   EUR-USD: Der Euro hat sich weiter abgeschwächt und mit Kursen knapp unterhalb von 1,23
Gold             1612,35            5,13
                                                   wichtige Unterstützungen ins Visier genommen. Bei einem nachhaltigen Kursrückgang unter den
Öl US-LCF           93,09           0,12
                                                   Unterstützungsbereich 1,2289/95 müsste das Bild eines an Stabilität gewinnenden Euros verwor-
                                                   fen werden. Hier liegen das 38,2 %-Retracement der jüngsten Aufwärtsbewegung sowie der un-
                                                   längst überwundene Abwärtstrendkanal. Nachhaltige Kurse darunter würden Potenzial bis 1,2130
                                                   eröffnen. Trading-Range: 1,2200 – 1,2390.%
                                                     Zeit       Land       Periode Indikator / Ereignis                                           Konsens              Vorperiode     Einfluss

                                                      8:00       DE            Jul     Konsumentenpreise, endgültig                               +0,4 % VM            vorl. +0,4 %    gering
                                                                                                                                                  +1,7 % VJ            vorl. +1,7 %
                                                      8:45       FR           Jun      Industrieproduktion                                        +0,1 % VM              -1,9 %        gering
                                                                                                                                                  -1,8 % VJ              -3,5 %
                                                    14:30        US            Jul     Importpreise                                               +0,2 % VM              -2,7 %        mittel
                                                                                                                                                  -2,5 % VJ              -2,6 %




           Herausgeber: Helaba Volkswirtschaft/Research, verantwortlich: Dr. G. R. Traud, Chefvolkswirt/Leitung Research, Neue Mainzer Straße 52-58, 60311
           Frankfurt am Main, Telefon: 069/9132-2024, Internet: http://www.helaba.de. Die Publikation ist mit größter Sorgfalt bearbeitet worden. Sie enthält jedoch
           lediglich unverbindliche Analysen und Prognosen zu den gegenwärtigen und zukünftigen Marktverhältnissen. Die Angaben beruhen auf Quellen, die wir für
           zuverlässig halten, für deren Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität wir aber keine Gewähr übernehmen können. Sämtliche in dieser Publikation
           getroffenen Angaben dienen der Information. Sie dürfen nicht als Angebot oder Empfehlung für Anlageentscheidungen verstanden werden.

FXDaily.pdf

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    Helaba Floor Research FX Daily 10. August 2012 Autor:  China: Handelszahlen enttäuschen – Exportwachstum statt erw. +8 % nur +1 % gg. VJ. Ulrich Wortberg  Asiens Aktienmärkte überwiegend im Minus. Tel.: 069/91 32-18 91 research@helaba.de FX Unterstützungen Widerstände Kommentar Redaktion: EUR-USD 1,2289 – 1,2225 – 1,2162 1,2474 – 1,2500 – 1,2692 Abwärtstrendkanal überwunden? Ralf Umlauf EUR-JPY 94,09 – 93,00 – 90,00 97,37 – 98,30 – 101,62 Langfristiger Abwärtstrend intakt EUR-GBP 0,7753 – 0,7692 – 0,7600 0,7945 – 0,8094 – 0,8157 Bodenbildung? EUR-CHF 1,2000 – 1,1990 – 1,1000 1,2020 – 1,2040 – 1,2075 SNB will Kursuntergrenze verteidigen Sales: Weder vonseiten der Politik noch vom makroökonomischen Umfeld stehen derzeit einflussreiche Banken/Sparkassen Ereignisse im Kalender. Vor diesem Hintergrund dürfte die Risikobereitschaft der Marktteilneh- Tel.: 069/91 32-1706/-1715/-1815 mer nicht negativ beeinflusst werden. Wenig Relevanz erwarten wir von der französischen Indust- Institutionelle Kunden rieproduktion, denn selbst schwache Produktionszahlen aus Deutschland, Italien und Spanien Tel.: 069/91 32-1830 haben nicht zu einem Anstieg der Risikoaversion beitragen können. Zudem wird in Frankreich nach dem unerwartet schwachen Vormonatswert ein kleines Produktionsplus erwartet. Auf europä- Firmenkunden Tel.: 069/91 32-1700 ischer Basis zeichnet sich aber ein deutliches Minus ab. Diese Zahlen stehen kommenden Dienstag zur Veröffentlichung an. Erste Indikationen Internationale Kunden 28 5 Importpreise M/M (r.S.) für die US-Preisentwicklung liefern die Im- Tel.: 069/91 32-1444/-1196 4 20 portpreise. Diese wurden in den letzten Mo- Öffentliche Hand 2 Tel.: 069/91 32-2664/-4078 10 naten von nachgebenden Ölpreisen beein- /-4820/-2436 0 0 flusst. Im Juni kam es mit einem Wert von - 2,7 % zum größten Vormonatsrückgang seit Mittelstand -10 Tel.: 069/91 32-1442 -2 Dezember 2008. Die Jahresveränderungsrate -20 Ölpreis M/M liegt inzwischen bei -2,6 %. Der Trend rück- -4 läufiger Ölpreise hat sich im Juli nicht fortge- -30 -6 setzt. Daher könnte es nach den kräftigen -40 Rückgängen der letzten Monate zu einem Aktuell Vortag -45 -8 2008 2009 2010 2011 2012 kleinen Vormonatsplus kommen. Die Jahres- EUR-USD 1,2293 1,2306 Source: Thomson Datastream EUR-J PY 96,62 96,68 veränderungsrate liegt aber weiterhin im USD-J PY 78,60 78,56 negativen Bereich, sodass die Zahlen keinen verstärkten Inflationsdruck anzeigen und vor diesem EUR-G BP 0,7868 0,7869 Hintergrund Spekulationen über weitere geldpolitische Lockerungsmaßnahmen nicht reduziert GBP-USD 1,5625 1,5638 werden sollten. Die US-Notenbank hält sich bezüglich der zukünftigen Geldpolitik alle Optionen EUR-CHF 1,2011 1,2010 offen. Die jüngst veröffentlichten Konjunkturzahlen, zuletzt die im Trend nachlassenden Erstan- ggü. VT träge auf Arbeitslosenhilfe, lassen aber nicht auf eine beschleunigte konjunkturelle Eintrübung Dax 6964,99 -1,16 schließen. Daher scheint es verfrüht, auf baldige Maßnahmen der US-Notenbank zu spekulieren. Bund-Future 142,81 0,10 EUR-USD: Der Euro hat sich weiter abgeschwächt und mit Kursen knapp unterhalb von 1,23 Gold 1612,35 5,13 wichtige Unterstützungen ins Visier genommen. Bei einem nachhaltigen Kursrückgang unter den Öl US-LCF 93,09 0,12 Unterstützungsbereich 1,2289/95 müsste das Bild eines an Stabilität gewinnenden Euros verwor- fen werden. Hier liegen das 38,2 %-Retracement der jüngsten Aufwärtsbewegung sowie der un- längst überwundene Abwärtstrendkanal. Nachhaltige Kurse darunter würden Potenzial bis 1,2130 eröffnen. Trading-Range: 1,2200 – 1,2390.% Zeit Land Periode Indikator / Ereignis Konsens Vorperiode Einfluss 8:00 DE Jul Konsumentenpreise, endgültig +0,4 % VM vorl. +0,4 % gering +1,7 % VJ vorl. +1,7 % 8:45 FR Jun Industrieproduktion +0,1 % VM -1,9 % gering -1,8 % VJ -3,5 % 14:30 US Jul Importpreise +0,2 % VM -2,7 % mittel -2,5 % VJ -2,6 % Herausgeber: Helaba Volkswirtschaft/Research, verantwortlich: Dr. G. R. Traud, Chefvolkswirt/Leitung Research, Neue Mainzer Straße 52-58, 60311 Frankfurt am Main, Telefon: 069/9132-2024, Internet: http://www.helaba.de. Die Publikation ist mit größter Sorgfalt bearbeitet worden. Sie enthält jedoch lediglich unverbindliche Analysen und Prognosen zu den gegenwärtigen und zukünftigen Marktverhältnissen. Die Angaben beruhen auf Quellen, die wir für zuverlässig halten, für deren Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität wir aber keine Gewähr übernehmen können. Sämtliche in dieser Publikation getroffenen Angaben dienen der Information. Sie dürfen nicht als Angebot oder Empfehlung für Anlageentscheidungen verstanden werden.