SPORTLICH NEHMEN!                                  Sport - und die schöne neue Welt der Medien...   5. Leipziger Sportrech...
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SPORT UND MEDIEN - AGENDA      1. Medienwandel 1: Vom massenmedialen zum sozialmedialen Konzept      2. Medienwandel II: N...
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MEDIENWANDEL 1      Die zentrale Größe der      massenmedialen Ökonomie?      Aufmerksamkeit!                             ...
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MEDIENWANDEL 1      Die zentrale Größe der      massenmedialen Ökonomie?                              ©Prof. Dr. habil. Ha...
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SPORT UND MEDIEN - AGENDA      1. Medienwandel 1: Vom massenmedialen zum sozialmedialen Konzept      2. Medienwandel II: N...
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SPORT UND MEDIEN - AGENDA      1. Medienwandel 1: Vom massenmedialen zum sozialmedialen Konzept      2. Medienwandel II: N...
©Prof. Dr. habil. Harald Rau, Ostfalia - Hochschule für angewandte Wissenschaften, Campus Salzgitter, Karl-Scharfenberg-Fa...
Liebe	  Freunde,	  hier	  unser	  Wochenbericht.    Im	  Anhang	  das	  Höhenprofil	  unserer	  Feldbergwanderung.    Euer	...
SPORT UND MEDIEN - FREIZEITSPORT      Aspekte in der Anerkennungsökonomie 1:      z.B. Walkmeter - das Smartphone als auto...
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SPORT UND MEDIEN - FREIZEITSPORT      Aspekte in der Anerkennungsökonomie II:      Check in via Foursquare oder Latitude, ...
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SPORT UND MEDIEN - AGENDA      1. Medienwandel 1: Vom massenmedialen zum sozialmedialen Konzept      2. Medienwandel II: N...
ASPEKTE IM LEISTUNGSSPORT         Medialisierung des Sports:   1. Sport wird in der Mediengesellschaft nicht getrieben, so...
ASPEKTE IM LEISTUNGSSPORT         Looking back - critical theory:   „Sport is ambiguous. On the one hand, it can have an a...
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SPORT UND MEDIEN - AGENDA      1. Medienwandel 1: Vom massenmedialen zum sozialmedialen Konzept      2. Medienwandel II: N...
SOCIAL MEDIA - DIE DISKUSSION   Nutzungsmodelle   1. Alltag   Alltag: Sportler erzählen aus ihrem Alltag jenseits der Spor...
SOCIAL MEDIA - DIE DISKUSSION   Nutzungsmodelle   3. Marketing   Eigene Auftritte, Events oder Produkte werden vermarktet....
SOCIAL MEDIA - DIE DISKUSSION   Nutzungsmodelle   4. Dialog   Dialog: Gespräche mit Fans und anderen Interessierten, aber ...
SOCIAL MEDIA - EIN MASSENPHÄNOMEN   Schwerpunkt Twitter und Facebook   US-Basketball:   Starke Twitter-Nutzung   Zudem der...
SOCIAL MEDIA - JURISTISCHE IMPLIKATIONEN         Fall Nummer 1: NBA fines Heat owner Micky Arison   The NBA came down hard ...
SOCIAL MEDIA - JURISTISCHE IMPLIKATIONEN   Fall Nummer 2: Charlie Villanueva (Milwaukee Bucks)   „Was jedoch wirklich mögl...
SOCIAL MEDIA - JURISTISCHE IMPLIKATIONEN   Fall Nummer 3: Chad Ochocinco   Chad Ochocinco wird zum Löschen seines Twitter-...
SOCIAL MEDIA POLICY - NFL           The prohibited time is not only during the contest, but also 90 minutes before and aft...
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SPORT UND MEDIEN - AGENDA      1. Medienwandel 1: Vom massenmedialen zum sozialmedialen Konzept      2. Medienwandel II: N...
SPORT UND MEDIEN - FAZIT      1. Der aktuell zu beobachtende Medienwandel schafft neue systemische Bezüge zwischen PR, Use...
VIELEN DANK FÜR IHRE AUFMERKSAMKEIT!                              ©Prof. Dr. habil. Harald Rau, Ostfalia - Hochschule für ...
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Leipzig sportrechtstag 11_11_12

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  1. 1. SPORTLICH NEHMEN! Sport - und die schöne neue Welt der Medien... 5. Leipziger Sportrechtstag Im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig (ZFL) „Sport und Medien 12.11.2011 Harald Rau Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften Studiengebiet Medienamangement / Campus SalzgitterDienstag, 15. November 2011
  2. 2. SPORTLICH NEHMEN! Sport - und die schöne neue Welt der Medien... ©Prof. Dr. habil. Harald Rau, Ostfalia - Hochschule für angewandte Wissenschaften, Campus Salzgitter, Karl-Scharfenberg-Fakultät, Leitung Studiengebiet MedienmanagementDienstag, 15. November 2011
  3. 3. SPORT UND MEDIEN - AGENDA 1. Medienwandel 1: Vom massenmedialen zum sozialmedialen Konzept 2. Medienwandel II: Neue systemische Bezüge 3. Die Folgen - Aspekte im Freizeitsport 4. Die Folgen - Aspekte im Leistungssport 5. Social Media Beispiele aus den Vereinigten Staaten Juristische Implikationen 6. Fazit ©Prof. Dr. habil. Harald Rau, Ostfalia - Hochschule für angewandte Wissenschaften, Campus Salzgitter, Karl-Scharfenberg-Fakultät, Leitung Studiengebiet MedienmanagementDienstag, 15. November 2011
  4. 4. SPORT UND MEDIEN - AGENDA 1. Medienwandel 1: Vom massenmedialen zum sozialmedialen Konzept 2. Medienwandel II: Neue systemische Bezüge 3. Die Folgen - Aspekte im Freizeitsport 3. Die Folgen - Aspekte im Leistungssport 5. Social Media Beispiele aus den Vereinigten Staaten Juristische Implikationen 6. Fazit ©Prof. Dr. habil. Harald Rau, Ostfalia - Hochschule für angewandte Wissenschaften, Campus Salzgitter, Karl-Scharfenberg-Fakultät, Leitung Studiengebiet MedienmanagementDienstag, 15. November 2011
  5. 5. MEDIENWANDEL 1 Die zentrale Größe der massenmedialen Ökonomie? Aufmerksamkeit! ©Prof. Dr. habil. Harald Rau, Ostfalia - Hochschule für angewandte Wissenschaften, Campus Salzgitter, Karl-Scharfenberg-Fakultät, Leitung Studiengebiet MedienmanagementDienstag, 15. November 2011
  6. 6. MEDIENWANDEL 1 Keine Aufmerksamkeit - kein Geld Keine Aufmerksamkeit - keine Resonanz Keine Aufmerksamkeit - kein gesellschaftlicher Diskurs? Keine Aufmerksamkeit - keine soziale Entwicklung? Zur Erinnerung: Das ist die Logik der Massenmedien ©Prof. Dr. habil. Harald Rau, Ostfalia - Hochschule für angewandte Wissenschaften, Campus Salzgitter, Karl-Scharfenberg-Fakultät, Leitung Studiengebiet MedienmanagementDienstag, 15. November 2011
  7. 7. MEDIENWANDEL 1 - RÜCKBLENDE „Wir würden die Gesellschaft, die wir heute haben, nicht haben und ständig reproduzieren, wenn es keine Massenmedien gäbe.“ (Luhmann 1996 a, S. 2) Wirklichkeitskonstruktionen von gesellschaftlicher Relevanz, also auch der Sport ist in diesem Sinne das Ergebnis kommunikativen Handelns, und dieses ist im Weltbild Luhmanns von massenmedialer Kommunikation geprägt. Denn schließlich: „Alles, was wir wissen, „[...] was wir über unsere Gesellschaft, ja über die Welt, in der wir leben, wissen, wissen wir durch die Massenmedien.“ (Luhmann 1996, S. 9; Luhmann 2004) ©Prof. Dr. habil. Harald Rau, Ostfalia - Hochschule für angewandte Wissenschaften, Campus Salzgitter, Karl-Scharfenberg-Fakultät, Leitung Studiengebiet MedienmanagementDienstag, 15. November 2011
  8. 8. MEDIENWANDEL 1 Die zentrale Größe der sozialmedialen Ökonomie? Aufmerksamkeit? ©Prof. Dr. habil. Harald Rau, Ostfalia - Hochschule für angewandte Wissenschaften, Campus Salzgitter, Karl-Scharfenberg-Fakultät, Leitung Studiengebiet MedienmanagementDienstag, 15. November 2011
  9. 9. MEDIENWANDEL 1 Die zentrale Größe der massenmedialen Ökonomie? Aufmerksamkeit? ©Prof. Dr. habil. Harald Rau, Ostfalia - Hochschule für angewandte Wissenschaften, Campus Salzgitter, Karl-Scharfenberg-Fakultät, Leitung Studiengebiet MedienmanagementDienstag, 15. November 2011
  10. 10. MEDIENWANDEL 1 Die zentrale Größe der massenmedialen Ökonomie? ©Prof. Dr. habil. Harald Rau, Ostfalia - Hochschule für angewandte Wissenschaften, Campus Salzgitter, Karl-Scharfenberg-Fakultät, Leitung Studiengebiet MedienmanagementDienstag, 15. November 2011
  11. 11. MEDIENWANDEL 1 Die zentrale Größe der massenmedialen Ökonomie? Anerkennung! ©Prof. Dr. habil. Harald Rau, Ostfalia - Hochschule für angewandte Wissenschaften, Campus Salzgitter, Karl-Scharfenberg-Fakultät, Leitung Studiengebiet MedienmanagementDienstag, 15. November 2011
  12. 12. SPORT UND MEDIEN - AGENDA 1. Medienwandel 1: Vom massenmedialen zum sozialmedialen Konzept 2. Medienwandel II: Neue systemische Bezüge 3. Die Folgen - Aspekte im Freizeitsport 4. Die Folgen - Aspekte im Leistungssport 5. Social Media Beispiele aus den Vereinigten Staaten Juristische Implikationen 6. Fazit ©Prof. Dr. habil. Harald Rau, Ostfalia - Hochschule für angewandte Wissenschaften, Campus Salzgitter, Karl-Scharfenberg-Fakultät, Leitung Studiengebiet MedienmanagementDienstag, 15. November 2011
  13. 13. Public Journalis- Relations mus Neue systemische Beziehungen User Generated Content- Content farming ©Prof. Dr. habil. Harald Rau, Ostfalia - Hochschule für angewandte Wissenschaften, Campus Salzgitter, Karl-Scharfenberg-Fakultät, Leitung Studiengebiet MedienmanagementDienstag, 15. November 2011
  14. 14. SPORT UND MEDIEN - AGENDA 1. Medienwandel 1: Vom massenmedialen zum sozialmedialen Konzept 2. Medienwandel II: Neue systemische Bezüge 3. Die Folgen - Aspekte im Freizeitsport 4. Die Folgen - Aspekte im Leistungssport 5. Social Media Beispiele aus den Vereinigten Staaten Juristische Implikationen 6. Fazit ©Prof. Dr. habil. Harald Rau, Ostfalia - Hochschule für angewandte Wissenschaften, Campus Salzgitter, Karl-Scharfenberg-Fakultät, Leitung Studiengebiet MedienmanagementDienstag, 15. November 2011
  15. 15. ©Prof. Dr. habil. Harald Rau, Ostfalia - Hochschule für angewandte Wissenschaften, Campus Salzgitter, Karl-Scharfenberg-Fakultät, Leitung Studiengebiet MedienmanagementDienstag, 15. November 2011
  16. 16. Liebe  Freunde,  hier  unser  Wochenbericht. Im  Anhang  das  Höhenprofil  unserer  Feldbergwanderung. Euer  Peter ©Prof. Dr. habil. Harald Rau, Ostfalia - Hochschule für angewandte Wissenschaften, Campus Salzgitter, Karl-Scharfenberg-Fakultät, Leitung Studiengebiet MedienmanagementDienstag, 15. November 2011
  17. 17. SPORT UND MEDIEN - FREIZEITSPORT Aspekte in der Anerkennungsökonomie 1: z.B. Walkmeter - das Smartphone als automatisierter Sport- im Sinne von Fitnesskommunikator. ©Prof. Dr. habil. Harald Rau, Ostfalia - Hochschule für angewandte Wissenschaften, Campus Salzgitter, Karl-Scharfenberg-Fakultät, Leitung Studiengebiet MedienmanagementDienstag, 15. November 2011
  18. 18. SPORT UND MEDIEN - FREIZEITSPORT Aspekte in der Anerkennungsökonomie I: z.B. Walkmeter - das Smartphone als automatisierter Sport- im Sinne von Fitnesskommunikator. ©Prof. Dr. habil. Harald Rau, Ostfalia - Hochschule für angewandte Wissenschaften, Campus Salzgitter, Karl-Scharfenberg-Fakultät, Leitung Studiengebiet MedienmanagementDienstag, 15. November 2011
  19. 19. SPORT UND MEDIEN - FREIZEITSPORT ©Prof. Dr. habil. Harald Rau, Ostfalia - Hochschule für angewandte Wissenschaften, Campus Salzgitter, Karl-Scharfenberg-Fakultät, Leitung Studiengebiet MedienmanagementDienstag, 15. November 2011
  20. 20. SPORT UND MEDIEN - FREIZEITSPORT Aspekte in der Anerkennungsökonomie II: Check in via Foursquare oder Latitude, (Mayors of Fitness-Studios) ©Prof. Dr. habil. Harald Rau, Ostfalia - Hochschule für angewandte Wissenschaften, Campus Salzgitter, Karl-Scharfenberg-Fakultät, Leitung Studiengebiet MedienmanagementDienstag, 15. November 2011
  21. 21. SPORT UND MEDIEN - FREIZEITSPORT Aspekte in der Anerkennungsökonomie II: Check in via Foursquare oder Latitude, (Mayors of Fitness-Studios) ©Prof. Dr. habil. Harald Rau, Ostfalia - Hochschule für angewandte Wissenschaften, Campus Salzgitter, Karl-Scharfenberg-Fakultät, Leitung Studiengebiet MedienmanagementDienstag, 15. November 2011
  22. 22. SPORT UND MEDIEN - FREIZEITSPORT Aspekte in der Anerkennungsökonomie III: Die Versportlichung des (gesellschaftlichen) Alltags... Wettessen? Schach? Gaming? Militärwettkämpfe? Schlammcatchen? Pole-Dancing? Lingerie-Football – jetzt auch mit elterlich nachgefragter Nachwuchsförderung? (http://jezebel.com/5852175/youth-lingerie-football-league-is-worst-idea- ever) Jagdsport und Angelsport? Am Ende: Ist Sport Mord oder ist Mord Sport? Und: What about Sex? Power-Shopping? Power-Sightseeing? Speed-Dating? ©Prof. Dr. habil. Harald Rau, Ostfalia - Hochschule für angewandte Wissenschaften, Campus Salzgitter, Karl-Scharfenberg-Fakultät, Leitung Studiengebiet MedienmanagementDienstag, 15. November 2011
  23. 23. SPORT UND MEDIEN - FREIZEITSPORT Aspekte in der Anerkennungsökonomie III: Wo fängt Sport an - wo hört er auf? Wird die Frage nicht eher ganz praktisch entschieden, nach Aufmerksamkeit, nach Einschaltquoten, nach Selbstzufriedenheit aufgrund des guten Gewissens, man betätige sich bei der Völlerei, dem enthemmten Gaming, der Selbstpornografisierung, des enthemmten Materialismus, der Inszenierung militärischer Macht, sportlich? Ist „Sport“ begriffliche Apologetik, weil Sport das schwer erklärbare Image der „sinnvollen“ Aktivität hat und damit auch als Kommunikationsinhalt „positiv“ wirkt... ©Prof. Dr. habil. Harald Rau, Ostfalia - Hochschule für angewandte Wissenschaften, Campus Salzgitter, Karl-Scharfenberg-Fakultät, Leitung Studiengebiet MedienmanagementDienstag, 15. November 2011
  24. 24. SPORT UND MEDIEN - AGENDA 1. Medienwandel 1: Vom massenmedialen zum sozialmedialen Konzept 2. Medienwandel II: Neue systemische Bezüge 2. Die Folgen - Aspekte im Freizeitsport 3. Die Folgen - Aspekte im Leistungssport und für die Rezeption 4. Social Media Beispiele aus den Vereinigten Staaten Juristische Implikationen 5. Fazit ©Prof. Dr. habil. Harald Rau, Ostfalia - Hochschule für angewandte Wissenschaften, Campus Salzgitter, Karl-Scharfenberg-Fakultät, Leitung Studiengebiet MedienmanagementDienstag, 15. November 2011
  25. 25. ASPEKTE IM LEISTUNGSSPORT Medialisierung des Sports: 1. Sport wird in der Mediengesellschaft nicht getrieben, sondern konsumiert. 2. Setzen wir uns mit der Mediengesellschaft auseinander, müssen wir uns auch mit den Bedingungen von Produktion und Konsumtion auseinandersetzen. zum Beispiel: Die nur durch Zustimmung, also Einverstandensein, zu erklärende Aufmerksamkeit, die Spitzensport-Berichterstattung bekommt, impliziert immer ein Nichtbeachten, ein Ignorieren der Schattenseiten; diese werden nur portioniert, und damit wieder inszeniert, ins Scheinwerferlicht gerückt (Doping, Gesundheit, Fangewalt). ©Prof. Dr. habil. Harald Rau, Ostfalia - Hochschule für angewandte Wissenschaften, Campus Salzgitter, Karl-Scharfenberg-Fakultät, Leitung Studiengebiet MedienmanagementDienstag, 15. November 2011
  26. 26. ASPEKTE IM LEISTUNGSSPORT Looking back - critical theory: „Sport is ambiguous. On the one hand, it can have an anti-barbaric and anti-sadistic effect by means of fair play, a spirit of chivalry, and consideration for the weak. On the other hand, in many of its varieties and practices it can promote aggression, brutality, and sadism, above all in people who do not expose themselves to the exertion and discipline required by sports but instead merely watch: that is, those who regularly shout from the sidelines.“ Theodor W. Adorno (1998), "Education After Auschwitz“, in: Critical Models: Interventions and Catchwords, New York, Columbia UP, 1998, tr. Pickford, pp. 196-197 ©Prof. Dr. habil. Harald Rau, Ostfalia - Hochschule für angewandte Wissenschaften, Campus Salzgitter, Karl-Scharfenberg-Fakultät, Leitung Studiengebiet MedienmanagementDienstag, 15. November 2011
  27. 27. ASPEKTE IM LEISTUNGSSPORT Looking back - critical theory: „Sport is ambiguous. On the one hand, it can have an anti-barbaric and anti-sadistic effect by means of fair play, a spirit of chivalry, and considerationWith the weak. On prod-usinghand, in many of its for Social Media the other modes varieties and shouting from sidelines has become brutality, and practices it can promote aggression, sadism, above all in people who do not expose themselves to the much more easy... exertion and discipline required by sports but instead merely watch: that is, those who regularly shout from the sidelines.“ Theodor W. Adorno (1998), "Education After Auschwitz“, in: Critical Models: Interventions and Catchwords, New York, Columbia UP, 1998, tr. Pickford, pp. 196-197 ©Prof. Dr. habil. Harald Rau, Ostfalia - Hochschule für angewandte Wissenschaften, Campus Salzgitter, Karl-Scharfenberg-Fakultät, Leitung Studiengebiet MedienmanagementDienstag, 15. November 2011
  28. 28. SPORT UND MEDIEN - AGENDA 1. Medienwandel 1: Vom massenmedialen zum sozialmedialen Konzept 2. Medienwandel II: Neue systemische Bezüge 2. Die Folgen - Aspekte im Freizeitsport 3. Die Folgen - Aspekte im Leistungssport 4. Social Media Beispiele aus den Vereinigten Staaten Juristische Implikationen 5. Fazit ©Prof. Dr. habil. Harald Rau, Ostfalia - Hochschule für angewandte Wissenschaften, Campus Salzgitter, Karl-Scharfenberg-Fakultät, Leitung Studiengebiet MedienmanagementDienstag, 15. November 2011
  29. 29. SOCIAL MEDIA - DIE DISKUSSION Nutzungsmodelle 1. Alltag Alltag: Sportler erzählen aus ihrem Alltag jenseits der Sportveranstaltungen Bsp.: Paul Pierce (Basketballer, Boston Celtics, USA) 2. Reflektion Reflektion: Kommentierung der eigenen Aktivitäten als Spitzensportler (sowohl auf als auch neben dem Platz. Bsp.: Philipp Lahm & Manuel Neuer auf Facebook ©Prof. Dr. habil. Harald Rau, Ostfalia - Hochschule für angewandte Wissenschaften, Campus Salzgitter, Karl-Scharfenberg-Fakultät, Leitung Studiengebiet MedienmanagementDienstag, 15. November 2011
  30. 30. SOCIAL MEDIA - DIE DISKUSSION Nutzungsmodelle 3. Marketing Eigene Auftritte, Events oder Produkte werden vermarktet. Unterkategorien: Verknüpfung mit persönlicher Ansprache, Bsp.: Hope Solo (Fußballerin, magicJack/Boca Raton, USA) http://www.facebook.com/hopesolo Auf Facebook; unpersönliche Ansprache, Bsp.: Kobe Bryant (Basketballer, Los Angeles Lakers, USA) http://www.facebook.com/Kobe auf Twitter: http://twitter.com/kbtwofour ©Prof. Dr. habil. Harald Rau, Ostfalia - Hochschule für angewandte Wissenschaften, Campus Salzgitter, Karl-Scharfenberg-Fakultät, Leitung Studiengebiet MedienmanagementDienstag, 15. November 2011
  31. 31. SOCIAL MEDIA - DIE DISKUSSION Nutzungsmodelle 4. Dialog Dialog: Gespräche mit Fans und anderen Interessierten, aber auch mit anderen prominenten Sportlern oder Persönlichkeiten. Bsp.: LeBron James (Basketballer, Miami Heat, USA) Spezialfall politische PR: Beeinflussung öffentlicher Meinung auf sportpolitische Prozesse. Bsp.: Derek Fisher (Basketballer, Los Angeles Lakers, USA; Präsident der Spielergewerkschaft der US- amerikanischen Profibasketballer) ©Prof. Dr. habil. Harald Rau, Ostfalia - Hochschule für angewandte Wissenschaften, Campus Salzgitter, Karl-Scharfenberg-Fakultät, Leitung Studiengebiet MedienmanagementDienstag, 15. November 2011
  32. 32. SOCIAL MEDIA - EIN MASSENPHÄNOMEN Schwerpunkt Twitter und Facebook US-Basketball: Starke Twitter-Nutzung Zudem derzeit außergewöhnliche Situation Spieler streiken seit nunmehr vier Monaten, weil ihnen der von der NBA vorgeschlagene Tarifvertrag nicht gefällt Dadurch bereits über hundert Saisonspiele und 800 Mio. Dollar Einnahmeverluste. Manche Spieler reflektieren die Situation in Social Media, anderen ignorieren sie größtenteils. Twitternde Athleten - der Überblick: ©Prof. Dr. habil. Harald Rau, Ostfalia - Hochschule für angewandte Wissenschaften, Campus Salzgitter, Karl-Scharfenberg-Fakultät, Leitung Studiengebiet MedienmanagementDienstag, 15. November 2011
  33. 33. SOCIAL MEDIA - JURISTISCHE IMPLIKATIONEN Fall Nummer 1: NBA fines Heat owner Micky Arison The NBA came down hard on Miami Heat owner Micky Arison on Monday, fining him $500,000, according to league sources, after he used his Twitter account as a sounding board about the lockout last Friday. The league did not issue an official announcement, but an NBA spokesman confirmed to ESPN.com that Arison had been fined. The $500,000 fine, first reported by Yahoo! Sports, is five times the amount other owners have previously been fined for public comments about the ongoing labor situation. ©Prof. Dr. habil. Harald Rau, Ostfalia - Hochschule für angewandte Wissenschaften, Campus Salzgitter, Karl-Scharfenberg-Fakultät, Leitung Studiengebiet MedienmanagementDienstag, 15. November 2011
  34. 34. SOCIAL MEDIA - JURISTISCHE IMPLIKATIONEN Fall Nummer 2: Charlie Villanueva (Milwaukee Bucks) „Was jedoch wirklich möglich ist, das offenbarte jetzt der amerikanische Profibasketballer Charlie Villanueva vom NBA-Team Milwaukee Bucks. Der 24-jährige Forward schlich sich in der Halbzeitpause eines Spiels mit seinem iPhone aufs Kabinenklo und ließ seine 1600 Follower wissen: "Ich bin in der Kabine und poste heimlich diesen Tweet. Wir spielen gegen die Celtics und zur Hälfte ist alles offen. Der Coach will mehr Härte sehen. Ich muss mich steigern." Nun liegt es bekanntlich in der Natur der Twitter-Dinge, dass diese glorreiche Wortmeldung natürlich rasch im Netz die Runde machte und per aufmerksamer Journalistenpropaganda schließlich auch bei Milwaukee-Trainer Scott Skiles landete. Zu Villanuevas Unglück ist Skiles ein äußerst ernsthafter Vertreter seines Fachs, der ungefähr in der gleichen Humor-Liga zu Hause ist wie Ewald Lienen oder Ralf Rangnick. Villanueva, der in Ligakreisen sogar als twittersüchtig geltende lange Lulatsch, musste zum Rapport beim Chef und bekam eine heftige Abmahnung vom Coach: "Sowas wollen wir auf keinen Fall wieder sehen. Das hat in der Umkleidekabine nichts verloren, weil es den Eindruck erweckt, hier würde jemand sich nicht auf das Spiel konzentrieren." Der Übeltäter selbst verstand die Aufregung nicht: "Wo liegt der Unterschied, ob ich zur Halbzeit twittere oder ein Interview gebe? Ich wollte nur meine Fans draußen wissen lassen, wie es so läuft." Seit "Twitter-Gate" hat Villanueva übrigens fünf Mal so viele Follower wie zuvor. ©Prof. Dr. habil. Harald Rau, Ostfalia - Hochschule für angewandte Wissenschaften, Campus Salzgitter, Karl-Scharfenberg-Fakultät, Leitung Studiengebiet MedienmanagementDienstag, 15. November 2011
  35. 35. SOCIAL MEDIA - JURISTISCHE IMPLIKATIONEN Fall Nummer 3: Chad Ochocinco Chad Ochocinco wird zum Löschen seines Twitter-Accounts gezwungen... (Quelle: mashable.com) Presumably, the rules he is referring to are the NFL’s new social media policy, which bans tweeting before, during, and after games, by players or their representatives. The policy was updated shortly after Ochocinco announced on Ustream that he’d be flying fans to games to tweet for him while he’s on the field. We certainly hope this isn’t the end of Ochocinco on Twitter, and it might not be. He is after all the same player that held up a “Dear NFL: Please Don’t Fine Me!” sign during a game. On the other hand, if Ochocinco goes through with it, the uproar it would cause amongst fans might force the NFL to reconsider its overbearing policy. Will Ochocinco be the NFL’s Twitter martyr? We’ll keep you posted. ©Prof. Dr. habil. Harald Rau, Ostfalia - Hochschule für angewandte Wissenschaften, Campus Salzgitter, Karl-Scharfenberg-Fakultät, Leitung Studiengebiet MedienmanagementDienstag, 15. November 2011
  36. 36. SOCIAL MEDIA POLICY - NFL The prohibited time is not only during the contest, but also 90 minutes before and after the game. It applies to not only players, but coaches, team personnel, and officials. Beyond that, the media is also being put on warning about in-game social media activity: “Longstanding policies prohibiting play-by-play descriptions of NFL games in progress apply fully to Twitter and other social media platforms. Internet sites may not post detailed information that approximates play-by-play during a game. While a game is in progress, any forms of accounts of the game must be sufficiently time-delayed and limited in amount (e.g., score updates with detail given only in quarterly game updates) so that the accredited organization’s game coverage cannot be used as a substitute for, or otherwise approximate, authorized play-by-play accounts.” ©Prof. Dr. habil. Harald Rau, Ostfalia - Hochschule für angewandte Wissenschaften, Campus Salzgitter, Karl-Scharfenberg-Fakultät, Leitung Studiengebiet MedienmanagementDienstag, 15. November 2011
  37. 37. SOCIAL MEDIA - DIE DISKUSSION Noch jede Menge mehr: Professional Athletes on Social Media: Why Some Get Fans and Others Fines Pro und Kontra von Sportler Tweets für Sportler (Spelling mistakes, R-rated content) Es geht natürlich auch so: UFC bezahlt fürs Twittern: ©Prof. Dr. habil. Harald Rau, Ostfalia - Hochschule für angewandte Wissenschaften, Campus Salzgitter, Karl-Scharfenberg-Fakultät, Leitung Studiengebiet MedienmanagementDienstag, 15. November 2011
  38. 38. SPORT UND MEDIEN - AGENDA 1. Medienwandel 1: Vom massenmedialen zum sozialmedialen Konzept 2. Medienwandel II: Neue systemische Bezüge 2. Die Folgen - Aspekte im Freizeitsport 3. Die Folgen - Aspekte im Leistungssport 4. Social Media Beispiele aus den Vereinigten Staaten Juristische Implikationen 5. Fazit ©Prof. Dr. habil. Harald Rau, Ostfalia - Hochschule für angewandte Wissenschaften, Campus Salzgitter, Karl-Scharfenberg-Fakultät, Leitung Studiengebiet MedienmanagementDienstag, 15. November 2011
  39. 39. SPORT UND MEDIEN - FAZIT 1. Der aktuell zu beobachtende Medienwandel schafft neue systemische Bezüge zwischen PR, User Generated Content, Journalismus und Content Farming. 2. Neben die zentrale Erfolgsgröße „Aufmerksamkeit“ rückt die Größe „Anerkennung“. 3. Die Grenzflächen zwischen öffentlicher und privater Sphäre werden durchlässiger, Massenkommunikation wird privat, das private Gespräch öffentlich? 4. Die Entwicklungen in den USA geben uns (durch die hohe Verbreitung von Twitter) eine Richtung vor, in die sich die Diskussion um Social Media auch hierzulande entwickeln wird. Hierbei spielt die konsequente Kommerzialisierung der US-amerikanischen Ligen, eine nicht zu unterschätzende Rolle. 5. Im Europäischen Leistungssport, wird Social Media für einen weiteren Professionalisierungsschub sorgen, der eine starke verbandsrechtliche Handschrift tragen wird. 6. Wer hier schon heute punkten will, schreibt die künftigen Richtlinien schon jetzt. Eine der wichtigsten Regeln wird dabei sein: No Post beyond 12 p.m. ©Prof. Dr. habil. Harald Rau, Ostfalia - Hochschule für angewandte Wissenschaften, Campus Salzgitter, Karl-Scharfenberg-Fakultät, Leitung Studiengebiet MedienmanagementDienstag, 15. November 2011
  40. 40. VIELEN DANK FÜR IHRE AUFMERKSAMKEIT! ©Prof. Dr. habil. Harald Rau, Ostfalia - Hochschule für angewandte Wissenschaften, Campus Salzgitter, Karl-Scharfenberg-Fakultät, Leitung Studiengebiet MedienmanagementDienstag, 15. November 2011
  41. 41. VIELEN DANK FÜR IHRE AUFMERKSAMKEIT! Kontakt: Prof. Dr. phil. habil. Harald Rau Ostfalia - Hochschule für angewandte Wissenschaften Leitung Studiengebiet Medienmanagement Karl-Scharfenberg-Fakultät; Campus Salzgitter Karl-Scharfenberg-Str. 55/57 38229 Salzgitter-Calbecht h.rau@ostfalia.de www.ostfalia.de/imm/Team/Rau ©Prof. Dr. habil. Harald Rau, Ostfalia - Hochschule für angewandte Wissenschaften, Campus Salzgitter, Karl-Scharfenberg-Fakultät, Leitung Studiengebiet MedienmanagementDienstag, 15. November 2011

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