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Open Access Publishing – Eine
          differenzierte Betrachtung aus der
          Perspektive unterschiedlicher Disziplinen

                                Hans-Dieter Zimmermann
                                       IPM-FHS
                                www.hdzimmermann.net

                              Open-Access-Tage Konstanz
                                   7. Oktober 2009


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Agenda & Zielsetzung
 Beitrag zur Versachlichung der OA Diskussion

 Perspektive der ‚Betroffenen‘



 Kurzpräsentation von zwei Studien
        – Studie zur zukünftigen Entwicklung des wissenschaftlichen Publizierens im
          Bereich Recht in der Schweiz (in Kooperation mit dem SVRI)
        – Untersuchung zum State-of-the-Art des OA in der Physik und der
          Soziologie: Bachelorarbeit an der HTW Chur
          (Christine Stoy, Sommer 2009)


 Association Publishing


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Meine Rolle …
 … als Wissenschaftler …
        –     Autor
        –     Leser
        –     Reviewer
        –     Mitherausgeber eines peer-reviewed Journals
              (Electronic Markets – The International Journal on Networked Business)


  Als Mitglied der Scientific Community




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1. Studie zur zukünftigen Entwicklung des wissenschaftlichen
              Publizierens im Bereich Recht in der Schweiz




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Eigenschaften des wissenschaftlichen Publizierens in
den Rechtswissenschaften
 • Der Markt ist auf Grund des nationalen Rechts primär national
   ausgerichtet, Internationalität spielt eine untergeordnete Rolle
 • Die Marktstruktur ist durch viele kleine, meist nationale Verlage
   gekennzeichnet, internationale Verlage spielen kaum eine
 • Im Bereich der Zeitschriften gibt es kaum rein wissenschaftliche
   Zeitschriften wie in anderen Disziplinen
 • Die Zeitschriftenpreise sind äusserst moderat im Vergleich zu den
   meisten anderen Disziplinen, eine ‚Zeitschriftenkrise‘ hat es bisher im
   vergleichbaren Ausmass nicht gegeben
 • Ein OA – Trend ist im Bereich des Rechts nicht zu verzeichnen.
 • Ein eigentliches Peer-Review-Verfahren für die Auswahl von
   Zeitschriftenpublikationen existiert kaum
 • Die Geschwindigkeit des Publizierens spielt insbesondere bei
   Reaktionen auf Gesetze eine grosse Rolle

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Eigenschaften des wissenschaftlichen Publizierens in
den Rechtswissenschaften
 • Rankings entsprechender Zeitschriften einschliesslich der sog. Impact
   Factors sind im Prinzip nicht bekannt und kaum von Bedeutung
 • Die wissenschaftliche Weiterqualifizierung erfolgt i.d.R. über
   Monographien (Dissertationen, Habilitationsschriften), der Typus einer
   ‚kumulierten‘ Qualifizierungsarbeit ist nicht verbreitet
 • Bücher, wie z.B. Kommentare und Handbücher, spielen eine grössere
   Rolle für die wissenschaftliche Arbeit des Rechtswissenschaftlers als
   in anderen Disziplinen. Handbücher etc. verweisen auf
   Zeitschriftenaufsätze
 • Autoren insbesondere aus der Praxis nutzen Publikationen zur
   Reputationsbildung
 • Die ‚Symbiose‘ zwischen Autoren und Verlagen ist nach wie vor
   weitgehend in Takt


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Zusammenfassung - Thesen
 • Das wissenschaftliche Publizieren im Bereich des Rechts
   unterscheidet sich massgeblich von anderen Disziplinen; generelle
   Entwicklungen im Kontext des wissenschaftlichen Publizierens können
   deswegen kaum auf den Bereich Recht übertragen werden

 • Das Ökosystem des wissenschaftlichen Publizierens im Bereich Recht
   in der Schweiz ist intakt, tiefgreifende und kurzfristige Veränderungen
   sind nicht absehbar

 • Die Langzeitarchivierung ist unbefriedigend gelöst und stellt weiterhin
   eine grosse Herausforderung dar




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2. Untersuchung zum State-of-the-Art des OA in der Physik und der
              Soziologie: Bachelorarbeit an der HTW Chur, Sommer 2009




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2. Untersuchung zum State-of-the-Art des OA in der Physik und der
              Soziologie: Bachelorarbeit an der HTW Chur, Sommer 2009




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Open Access aus der Sicht der Physik und Soziologie

 Zentrale Frage: Stand des OA in den beiden Disziplinen
        – Informationsstand, institutionelle Unterstützung, OA Nutzung,
          OA Motivation


 Basis: Bachelorarbeit an der HTW Chur, Sommer 2009
        – Online-Befragung von Wissenschaftlern auch DACH
        – 130 auswertbare Antworten (21% Rücklauf (56% Physik, 12% Soziologie))




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OA - Informationsstand
 •    Für nahezu 100% der Befragten sind das Publizieren sowie die
      Verfügbarkeit von Forschungsergebnissen relevant

 •    Zielgruppen für die Publikationen sind insbesondere die eigenen
      Fachkollegen (fast 100%) sowie Nachbardisziplinen (ca. 80%)

 •    Weniger als ein Drittel kennen die Initiativen und Erklärungen zu OA

 •    Die Mehrheit fühlt sich gering oder gar nicht durch die Institution über OA
      informiert: 83% (Physik), 70% (Soz.)

 •    87% bzw. 76% fordern eine verstärkte Information seitens ihrer
      Institutionen

 •    Bei nur 8% (Physik) bzw. 12% (Soz.) fordert die Institution
      OA Publikationen                                                               [Stoy 2009]

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OA - Informationsstand
 • Eine OA Publikation wird kaum von den Institutionen gefordert




                                                                             [Stoy 2009]




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OA - Nutzung
 Aktuelle Verbreitung von OA wird vergleichsweise gering eingeschätzt:
        – Physik 77%, Soziologie 89%


 … aber die Erwartungen sind hoch:
        – 54% (Physik) bzw. 58% (Soz.) haben mind. eine eher hohe Erwartung an
          die zukünftige Verbreitung von OA




                                                                                   [Stoy 2009]

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OA - Nutzung
 Häufige Publikation in den letzten 5 Jahren …
 • … in institutionellen OA Repositories:
   8% (Physik), (2% Soz.)

 • … in fachspezifischen OA Repositories:
   21% (Physik), n/a (Soz.)

 • … in OA Zeitschriften:
   7% (Physik), 2% (Soz.)

 • … auf eigener Homepage:
   18% (Physik und Soz.)

 • … in traditionellen Zeitschriften:
   60% (Physik), 30% (Soz.)                                                 [Stoy 2009]

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OA – Nutzung
 Häufige Publikation in den kommenden 5 Jahren …

 • … in fachspezifischen OA Repositories:
   29% (Physik), n/a (Soz.)

 • … in OA Zeitschriften:
   23% (Physik), 12% (Soz.)

 • … in weiteren OA Publikationsformen:
   kaum/ keine Veränderungen im Vergleich zur Gegenwart
 • Auch der Anteil traditioneller Zeitschriften bleibt praktisch gleich bzw.
   erhöht sich bei der Soziologie noch

                                                                                 [Stoy 2009]

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OA – Nutzung
 • Die Publikationshäufigkeit nach dem Open Access-Prinzip steht nicht
   im Zusammenhang mit der Unterstützung durch die Institution




 • Die vermehrte Unterstützung des Publizierens nach dem OA Prinzip
   durch die Institution wird mehrheitlich erwartet:
   75% (Physik), 70% (Soz.)
                                                                           [Stoy 2009]

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OA – Nutzung:
Welche Gründe
sprechen gegen
das OA
Publizieren?




   [Stoy 2009]

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OA –
Nutzung:
Welche
Gründe
sprechen für
das OA
Publizieren?




   [Stoy 2009]

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Zusammenfassung bisher …
 • Die allg. Akzeptanz und der Bekanntheitsgrad bzw. Informationsstand
   von OA in der Physik und der Soziologie ist ausbaufähig …
 • Die Verbreitung des OA Prinzips wird gering eingeschätzt – mit hohen
   Erwartungen an die zukünftige Entwicklung
 • Das OA Publizieren - gold und green - ist noch relativ wenig verbreitet
 • OA Publizieren findet aktuell und zukünftig bei Physikern häufiger
   Anwendung als bei Soziologen

  Wird de Rolle der Institutionen überschätzt?
  Wird die Rolle der Scientific Communities unterschätzt ?




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3. Open Access und Association Publishing




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Open Access und Association Publishing*
 • (Wissenschaftliche) Fachvereinigungen agieren als Publisher
        – Z.B. ACM (ACM Digital Library), AIS (AIS Electronic Library)
          im Bereich der Information Systems
 • Publikation von Conference Proceedings und Zeitschriften
 • … zeitnah, ohne Embargo
 • … und ermöglichen damit den Zugriff auf den aktuellen Stand der
   Forschung
 • … und zwar kostenlos bzw. zu äusserst geringen Kosten
 • … und ohne institutionelle oder nationale Grenzen
 • … auch ohne trad. Bibliotheken und Verlage als Intermediäre
 • Faktischer OA für die jeweilige Scientific Community

 • (Wissenschaftliche) Fachvereinigungen als die lachenden Dritten?
                                 (*vgl. auch blog.hdzimmermann.net/2009/09/open-access-und-association-publishing.html)
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Vielen Dank!



 Kontakt:
        Hans-Dieter Zimmermann
        FHS St. Gallen, Hochschule für Angewandte Wissenschaften
        IPM-FHS
        Teufener Str. 2, 9000 St. Gallen, Schweiz

        Tel. +41 71 228 7653
        hansdieter.zimmermann@fhsg.ch
        www.hdzimmermann.net



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'Open Access Publishing – Eine differenzierte Betrachtung aus der Perspektive unterschiedlicher Disziplinen'

  • 1. Open Access Publishing – Eine differenzierte Betrachtung aus der Perspektive unterschiedlicher Disziplinen Hans-Dieter Zimmermann IPM-FHS www.hdzimmermann.net Open-Access-Tage Konstanz 7. Oktober 2009 www.fhsg.ch FHS St.Gallen Mitglied der Fachhochschule Ostschweiz FHO 1
  • 2. Agenda & Zielsetzung Beitrag zur Versachlichung der OA Diskussion Perspektive der ‚Betroffenen‘ Kurzpräsentation von zwei Studien – Studie zur zukünftigen Entwicklung des wissenschaftlichen Publizierens im Bereich Recht in der Schweiz (in Kooperation mit dem SVRI) – Untersuchung zum State-of-the-Art des OA in der Physik und der Soziologie: Bachelorarbeit an der HTW Chur (Christine Stoy, Sommer 2009) Association Publishing www.fhsg.ch FHS St.Gallen Mitglied der Fachhochschule Ostschweiz FHO 2
  • 3. Meine Rolle … … als Wissenschaftler … – Autor – Leser – Reviewer – Mitherausgeber eines peer-reviewed Journals (Electronic Markets – The International Journal on Networked Business)  Als Mitglied der Scientific Community www.fhsg.ch FHS St.Gallen Mitglied der Fachhochschule Ostschweiz FHO 3
  • 4. 1. Studie zur zukünftigen Entwicklung des wissenschaftlichen Publizierens im Bereich Recht in der Schweiz www.fhsg.ch FHS St.Gallen Mitglied der Fachhochschule Ostschweiz FHO 4
  • 5. Eigenschaften des wissenschaftlichen Publizierens in den Rechtswissenschaften • Der Markt ist auf Grund des nationalen Rechts primär national ausgerichtet, Internationalität spielt eine untergeordnete Rolle • Die Marktstruktur ist durch viele kleine, meist nationale Verlage gekennzeichnet, internationale Verlage spielen kaum eine • Im Bereich der Zeitschriften gibt es kaum rein wissenschaftliche Zeitschriften wie in anderen Disziplinen • Die Zeitschriftenpreise sind äusserst moderat im Vergleich zu den meisten anderen Disziplinen, eine ‚Zeitschriftenkrise‘ hat es bisher im vergleichbaren Ausmass nicht gegeben • Ein OA – Trend ist im Bereich des Rechts nicht zu verzeichnen. • Ein eigentliches Peer-Review-Verfahren für die Auswahl von Zeitschriftenpublikationen existiert kaum • Die Geschwindigkeit des Publizierens spielt insbesondere bei Reaktionen auf Gesetze eine grosse Rolle www.fhsg.ch FHS St.Gallen Mitglied der Fachhochschule Ostschweiz FHO 5
  • 6. Eigenschaften des wissenschaftlichen Publizierens in den Rechtswissenschaften • Rankings entsprechender Zeitschriften einschliesslich der sog. Impact Factors sind im Prinzip nicht bekannt und kaum von Bedeutung • Die wissenschaftliche Weiterqualifizierung erfolgt i.d.R. über Monographien (Dissertationen, Habilitationsschriften), der Typus einer ‚kumulierten‘ Qualifizierungsarbeit ist nicht verbreitet • Bücher, wie z.B. Kommentare und Handbücher, spielen eine grössere Rolle für die wissenschaftliche Arbeit des Rechtswissenschaftlers als in anderen Disziplinen. Handbücher etc. verweisen auf Zeitschriftenaufsätze • Autoren insbesondere aus der Praxis nutzen Publikationen zur Reputationsbildung • Die ‚Symbiose‘ zwischen Autoren und Verlagen ist nach wie vor weitgehend in Takt www.fhsg.ch FHS St.Gallen Mitglied der Fachhochschule Ostschweiz FHO 6
  • 7. Zusammenfassung - Thesen • Das wissenschaftliche Publizieren im Bereich des Rechts unterscheidet sich massgeblich von anderen Disziplinen; generelle Entwicklungen im Kontext des wissenschaftlichen Publizierens können deswegen kaum auf den Bereich Recht übertragen werden • Das Ökosystem des wissenschaftlichen Publizierens im Bereich Recht in der Schweiz ist intakt, tiefgreifende und kurzfristige Veränderungen sind nicht absehbar • Die Langzeitarchivierung ist unbefriedigend gelöst und stellt weiterhin eine grosse Herausforderung dar www.fhsg.ch FHS St.Gallen Mitglied der Fachhochschule Ostschweiz FHO 7
  • 8. 2. Untersuchung zum State-of-the-Art des OA in der Physik und der Soziologie: Bachelorarbeit an der HTW Chur, Sommer 2009 www.fhsg.ch FHS St.Gallen Mitglied der Fachhochschule Ostschweiz FHO 8
  • 9. 2. Untersuchung zum State-of-the-Art des OA in der Physik und der Soziologie: Bachelorarbeit an der HTW Chur, Sommer 2009 www.fhsg.ch FHS St.Gallen Mitglied der Fachhochschule Ostschweiz FHO 9
  • 10. Open Access aus der Sicht der Physik und Soziologie Zentrale Frage: Stand des OA in den beiden Disziplinen – Informationsstand, institutionelle Unterstützung, OA Nutzung, OA Motivation Basis: Bachelorarbeit an der HTW Chur, Sommer 2009 – Online-Befragung von Wissenschaftlern auch DACH – 130 auswertbare Antworten (21% Rücklauf (56% Physik, 12% Soziologie)) www.fhsg.ch FHS St.Gallen Mitglied der Fachhochschule Ostschweiz FHO 10
  • 11. OA - Informationsstand • Für nahezu 100% der Befragten sind das Publizieren sowie die Verfügbarkeit von Forschungsergebnissen relevant • Zielgruppen für die Publikationen sind insbesondere die eigenen Fachkollegen (fast 100%) sowie Nachbardisziplinen (ca. 80%) • Weniger als ein Drittel kennen die Initiativen und Erklärungen zu OA • Die Mehrheit fühlt sich gering oder gar nicht durch die Institution über OA informiert: 83% (Physik), 70% (Soz.) • 87% bzw. 76% fordern eine verstärkte Information seitens ihrer Institutionen • Bei nur 8% (Physik) bzw. 12% (Soz.) fordert die Institution OA Publikationen [Stoy 2009] www.fhsg.ch FHS St.Gallen Mitglied der Fachhochschule Ostschweiz FHO 11
  • 12. OA - Informationsstand • Eine OA Publikation wird kaum von den Institutionen gefordert [Stoy 2009] www.fhsg.ch FHS St.Gallen Mitglied der Fachhochschule Ostschweiz FHO 12
  • 13. OA - Nutzung Aktuelle Verbreitung von OA wird vergleichsweise gering eingeschätzt: – Physik 77%, Soziologie 89% … aber die Erwartungen sind hoch: – 54% (Physik) bzw. 58% (Soz.) haben mind. eine eher hohe Erwartung an die zukünftige Verbreitung von OA [Stoy 2009] www.fhsg.ch FHS St.Gallen Mitglied der Fachhochschule Ostschweiz FHO 13
  • 14. OA - Nutzung Häufige Publikation in den letzten 5 Jahren … • … in institutionellen OA Repositories: 8% (Physik), (2% Soz.) • … in fachspezifischen OA Repositories: 21% (Physik), n/a (Soz.) • … in OA Zeitschriften: 7% (Physik), 2% (Soz.) • … auf eigener Homepage: 18% (Physik und Soz.) • … in traditionellen Zeitschriften: 60% (Physik), 30% (Soz.) [Stoy 2009] www.fhsg.ch FHS St.Gallen Mitglied der Fachhochschule Ostschweiz FHO 14
  • 15. OA – Nutzung Häufige Publikation in den kommenden 5 Jahren … • … in fachspezifischen OA Repositories: 29% (Physik), n/a (Soz.) • … in OA Zeitschriften: 23% (Physik), 12% (Soz.) • … in weiteren OA Publikationsformen: kaum/ keine Veränderungen im Vergleich zur Gegenwart • Auch der Anteil traditioneller Zeitschriften bleibt praktisch gleich bzw. erhöht sich bei der Soziologie noch [Stoy 2009] www.fhsg.ch FHS St.Gallen Mitglied der Fachhochschule Ostschweiz FHO 15
  • 16. OA – Nutzung • Die Publikationshäufigkeit nach dem Open Access-Prinzip steht nicht im Zusammenhang mit der Unterstützung durch die Institution • Die vermehrte Unterstützung des Publizierens nach dem OA Prinzip durch die Institution wird mehrheitlich erwartet: 75% (Physik), 70% (Soz.) [Stoy 2009] www.fhsg.ch FHS St.Gallen Mitglied der Fachhochschule Ostschweiz FHO 16
  • 17. OA – Nutzung: Welche Gründe sprechen gegen das OA Publizieren? [Stoy 2009] www.fhsg.ch FHS St.Gallen Mitglied der Fachhochschule Ostschweiz FHO 17
  • 18. OA – Nutzung: Welche Gründe sprechen für das OA Publizieren? [Stoy 2009] www.fhsg.ch FHS St.Gallen Mitglied der Fachhochschule Ostschweiz FHO 18
  • 19. Zusammenfassung bisher … • Die allg. Akzeptanz und der Bekanntheitsgrad bzw. Informationsstand von OA in der Physik und der Soziologie ist ausbaufähig … • Die Verbreitung des OA Prinzips wird gering eingeschätzt – mit hohen Erwartungen an die zukünftige Entwicklung • Das OA Publizieren - gold und green - ist noch relativ wenig verbreitet • OA Publizieren findet aktuell und zukünftig bei Physikern häufiger Anwendung als bei Soziologen  Wird de Rolle der Institutionen überschätzt?  Wird die Rolle der Scientific Communities unterschätzt ? www.fhsg.ch FHS St.Gallen Mitglied der Fachhochschule Ostschweiz FHO 19
  • 20. 3. Open Access und Association Publishing www.fhsg.ch FHS St.Gallen Mitglied der Fachhochschule Ostschweiz FHO 20
  • 21. Open Access und Association Publishing* • (Wissenschaftliche) Fachvereinigungen agieren als Publisher – Z.B. ACM (ACM Digital Library), AIS (AIS Electronic Library) im Bereich der Information Systems • Publikation von Conference Proceedings und Zeitschriften • … zeitnah, ohne Embargo • … und ermöglichen damit den Zugriff auf den aktuellen Stand der Forschung • … und zwar kostenlos bzw. zu äusserst geringen Kosten • … und ohne institutionelle oder nationale Grenzen • … auch ohne trad. Bibliotheken und Verlage als Intermediäre • Faktischer OA für die jeweilige Scientific Community • (Wissenschaftliche) Fachvereinigungen als die lachenden Dritten? (*vgl. auch blog.hdzimmermann.net/2009/09/open-access-und-association-publishing.html) www.fhsg.ch FHS St.Gallen Mitglied der Fachhochschule Ostschweiz FHO 21
  • 22. Vielen Dank! Kontakt: Hans-Dieter Zimmermann FHS St. Gallen, Hochschule für Angewandte Wissenschaften IPM-FHS Teufener Str. 2, 9000 St. Gallen, Schweiz Tel. +41 71 228 7653 hansdieter.zimmermann@fhsg.ch www.hdzimmermann.net www.fhsg.ch FHS St.Gallen Mitglied der Fachhochschule Ostschweiz FHO 22