SEO-Trends 2013Ein Pecha-Kucha-Vortrag von Ulf-Hendrik Schrader,Gesamtgeschäftsführer Aufgesang Agenturgruppe
Bei SEO, der Search Engine Optimization - zu Deutsch Suchmaschinenoptimierung - gehtes darum, eine Website so zu optimiere...
Historisch betrachtet ist die Suchmaschinenoptimierung weitgehend ein Katz-und-Maus-Spiel zwischen SEOs und Google. Denn G...
“We make over 500 improvements to Google Search    each year so we can surface high-quality           information for our ...
2011 und 2012 waren zwei traumatische Jahre für SEOs. Denn die SEO-Welt wurdelaufend auf den Kopf gestellt.Was Google dami...
Trend 1: Content Quality Beginn im Mai 2010 mit dem Mayday-Update für  bessere Qualität bei Longtail-Suchen. Seitdem 20+...
Trend 2: User Signals Eindeutige Qualitätssignale, die schwer bis gar nicht  manipulierbar sind: Click-Through-Rate, Boun...
Trend 3: Social Signals Seit Dezember 2010 fließen soziale Signale in das  Ranking ein. Sie stellen für Google wertvolle ...
Trend 4: Co-Occurence Basis: Googles „Phrase-based Indexing“-Patent. Tauchen im Web immer wieder bestimmte Keywords  in ...
Ein Beispiel dafür ist die Plattform ThomasNet, die für dieSuchphrase „manufacturing directory“ auf Platz 1 rankt,obwohl d...
Trend 5: Linkbuilding ändert sich Aus der steigenden Bedeutung anderer (neuer)  Faktoren, ergibt sich eine insgesamt sink...
Trend 6: Mehr Wettbewerb Noch höhere Konkurrenz um die Plätze auf Seite 1  durch Verknappung. Seit August 2012 rollt Goog...
Trend 7: Author Rank Ein Reputationswert, der einem bestimmten Autor  zugewiesen wird und der das Ranking der Inhalte  be...
Trend 8: Integration Angesichts dieser ganzen Änderungen stellt sich  immer mehr die Identitätsfrage für SEO. Zählt es  z...
Tipps zur Reaktion auf diese Trends1) Stellen Sie Ihre Website auf ein starkes technisches   und konzeptionelles Fundament...
Tipps zur Reaktion auf diese Trends2) Ermitteln Sie die für Ihre Themen relevanten   Themencluster und die dazugehörigen K...
Tipps zur Reaktion auf diese Trends4) Verbreiten Sie Ihre Inhalte aktiv über soziale   Kanäle, Medienarbeit, persönliche K...
Ein Fallbeispiel aus 2012               E-Commerce-Studie, 23 Seiten               Veröffentlicht am 23. Mai 2012       ...
Ein Fallbeispiel aus 2012               4.100 Besucher in 5 Wochen. Davon:                  • 866 über Facebook          ...
Ein Fallbeispiel aus 2012               Hochwertiger Content, eingebettet in eine                professionelle Inbound-M...
Vortrag SEO-Trends 2013 von Aufgesang-Geschäftsführer Ulf-Hendrik Schrader
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Vortrag SEO-Trends 2013 von Aufgesang-Geschäftsführer Ulf-Hendrik Schrader

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Was sind die wichtigsten Trends im Bereich der Suchmaschinenoptimierung für 2013? Inklusive Praxisbeispiel einer Content-Marketing-Kampagne. Einige gesprochene Erläuterungen zu den ersten Slides habe ich hier für Slideshare unter die jeweiligen zentralen Abbildungen gesetzt.

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Vortrag SEO-Trends 2013 von Aufgesang-Geschäftsführer Ulf-Hendrik Schrader

  1. 1. SEO-Trends 2013Ein Pecha-Kucha-Vortrag von Ulf-Hendrik Schrader,Gesamtgeschäftsführer Aufgesang Agenturgruppe
  2. 2. Bei SEO, der Search Engine Optimization - zu Deutsch Suchmaschinenoptimierung - gehtes darum, eine Website so zu optimieren, dass sie bei Google möglichst weit oben rankt.Und zwar für die richtigen Keywords.Wie gut dieser Begriff künftig überhaupt noch zu den Aufgaben passt, die Google unsstellt, auch darum wird es in diesem Vortrag gehen.
  3. 3. Historisch betrachtet ist die Suchmaschinenoptimierung weitgehend ein Katz-und-Maus-Spiel zwischen SEOs und Google. Denn Googles Algorithmus ist das Regelwerk, das SEOsüberlisten, worauf Google wiederum reagiert.Ein ewiges Hin-und-her, in dem es über einige Jahre eine recht einfache und verlässlicheKonstante gab: Externe Links stärken das Ranking einer Website.
  4. 4. “We make over 500 improvements to Google Search each year so we can surface high-quality information for our users.” Viele Jahre lief Google den jeweils neuesten Tricks der SEOs hinterher, hat dabei seit 2011 aber so viel Tempo gewonnen, dass sich die Situation gedreht hat. Nun ist Google die Katze und hält die Maus in Atem. Unter anderem mit unzähligen Panda- und Penguin-Updates, insgesamt aber über 500 Anpassungen jährlich. Das heißt: SEO unterliegt heute tatsächlich einer massiven Veränderung.
  5. 5. 2011 und 2012 waren zwei traumatische Jahre für SEOs. Denn die SEO-Welt wurdelaufend auf den Kopf gestellt.Was Google damit erreicht hat ist eine so große Verunsicherung der SEOs, dass diese sichnun endlich auf Googles Ur-Forderung besinnen:Qualitative Inhalte mit Nutzwert für die User. Und das ist auch der erste Trend für 2013.
  6. 6. Trend 1: Content Quality Beginn im Mai 2010 mit dem Mayday-Update für bessere Qualität bei Longtail-Suchen. Seitdem 20+ Updates zu Content-Qualität. Panda 3.4: Ist die Content-Aufbereitung (Lesbarkeit ) einer Seite schlechter als für deren PageRank vorgesehen, wird sie abgestuft. Google belohnt guten Content, der echte Besucher, Links und Empfehlungen anzieht.
  7. 7. Trend 2: User Signals Eindeutige Qualitätssignale, die schwer bis gar nicht manipulierbar sind: Click-Through-Rate, Bounce- Rate, Verweildauer, Traffic, wiederkehrende Besucher, Interaktionen. Ausreichend Daten zum Benutzerverhalten sollten verfügbar sein durch Google-Dienste wie Analytics, Webmastertools und Chrome (17,6% Marktanteil = 9,4 Mio. Nutzer).
  8. 8. Trend 3: Social Signals Seit Dezember 2010 fließen soziale Signale in das Ranking ein. Sie stellen für Google wertvolle (da schwer manipulierbare) Qualitätssignale dar. Facebook-Likes und –Shares, +1s auf Google+, Tweets und Retweets. Hohe Gewichtung vermutlich erst nach Durchbruch von Google+, aber auch jetzt sind die Daten von Twitter und teilweise Facebook schon verwertbar.
  9. 9. Trend 4: Co-Occurence Basis: Googles „Phrase-based Indexing“-Patent. Tauchen im Web immer wieder bestimmte Keywords in Nachbarschaft zueinander auf, erkennt Google diese Nachbarschaft und weist ihr Relevanz zu. D.h. Domains und Marken können durch häufige Nachbarschaft (= Nennung in bestimmten Zusammenhängen) für Keywords ranken, auf die die Website nicht einmal optimiert ist.
  10. 10. Ein Beispiel dafür ist die Plattform ThomasNet, die für dieSuchphrase „manufacturing directory“ auf Platz 1 rankt,obwohl diese Begriffe weder im Titel, noch im Text derWebsite verwendet werden. Auch die Anchortexteeingehender Links weisen diese Begriffe nicht auf. Dieeinzige Erklärung ist die sehr häufige gemeinsameNennung von ThomasNet und der Phrase „Maufacturingdirectory“ im Web.
  11. 11. Trend 5: Linkbuilding ändert sich Aus der steigenden Bedeutung anderer (neuer) Faktoren, ergibt sich eine insgesamt sinkende Bedeutung von Backlinks für das Ranking. Die Bewertung eines Links durch Google wird sich zukünftig auch danach bemessen, ob darüber echte Besucher kommen. Linkbuilding wird aufwändiger und teurer. Schnell gegen Geld zu haben ≠ Googles Qualitätsrichtlinien.
  12. 12. Trend 6: Mehr Wettbewerb Noch höhere Konkurrenz um die Plätze auf Seite 1 durch Verknappung. Seit August 2012 rollt Google die 7-Results-SERP aus (bisher nur Brand-Anfragen). Google wird verstärkt selbst zum Anbieter und Aggregator von Inhalten. Ziel: Der Nutzer soll Google nicht verlassen müssen, um die gewünschte Information zu erhalten. Chance: Stärkere Optimierung auf Universal Search.
  13. 13. Trend 7: Author Rank Ein Reputationswert, der einem bestimmten Autor zugewiesen wird und der das Ranking der Inhalte beeinflusst, die von diesem Autor erstellt wurden. Einflussgrößen: Soziale Bestätigung (Tweets, Likes, Shares, +1s, Kommentare) und Verlinkungen sowie Einfluss und Relevanz der Personen/Seiten dahinter. Je mehr ein Autor mit guter Resonanz zu einem Thema schreibt, desto höher sein Author-Rank dafür.
  14. 14. Trend 8: Integration Angesichts dieser ganzen Änderungen stellt sich immer mehr die Identitätsfrage für SEO. Zählt es zu Technik, Marketing, Social Media oder PR? Ein überzeugender ganzheitlicher strategischer Ansatz über alle (Online-)Marketing-Kanäle hinweg integriert SEO als Teil des Inbound-Marketings.
  15. 15. Tipps zur Reaktion auf diese Trends1) Stellen Sie Ihre Website auf ein starkes technisches und konzeptionelles Fundament:  Informationsarchitektur,  sprechende URLs,  kein Double Content,  Crawlability,  Usability,  User Signals.
  16. 16. Tipps zur Reaktion auf diese Trends2) Ermitteln Sie die für Ihre Themen relevanten Themencluster und die dazugehörigen Keywords und erstellen Sie sukzessive dazu passende hochwertige Inhalte im Rahmen einer Content- Strategie, die diesen Namen verdient.3) Die Content-Qualität wird der Dreh-und-Angelpunkt für Ihre zukünftigen SEO-Maßnahmen.
  17. 17. Tipps zur Reaktion auf diese Trends4) Verbreiten Sie Ihre Inhalte aktiv über soziale Kanäle, Medienarbeit, persönliche Kontakte und Beziehungsaufbau zu Multiplikatoren (Seeding).5) Sorgen Sie für eine optimale Shareability bspw. durch Social Plugins, die richtige Content-Wahl und ggf. weitere Anreize wie Incentives fürs Teilen.
  18. 18. Ein Fallbeispiel aus 2012  E-Commerce-Studie, 23 Seiten  Veröffentlicht am 23. Mai 2012  Mailing an persönliche Branchenkontakte, Vorabtelefonate mit Journalisten, Versand einer PM, Kommunikation über die sozialen Kanäle der Agenturgruppe, Blogbeiträge.
  19. 19. Ein Fallbeispiel aus 2012  4.100 Besucher in 5 Wochen. Davon: • 866 über Facebook • 331 über die Google-Suche • 251 über Twitter • 44 über Google+  Bis heute: • 21+ Backlinks • 58 Google +1s • 657 Tweets • 650 Facebook-Shares  Hohe Verweildauer, geringe Bounce-Rate, messbare Conversions in Analytics.
  20. 20. Ein Fallbeispiel aus 2012  Hochwertiger Content, eingebettet in eine professionelle Inbound-Marketing-Strategie, bewirkt zuverlässig all das, worauf Google achtet:  Social Signals  User Signals  Co-Occurence  Qualitäts-Backlinks  Aufbau eines hohen Author-Rank  Die Steigerung des Trusts der Domain sorgt domainweit für bessere Rankings!

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