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Auf die Sie im Jahr 2015 nicht mehr setzen sollten!
17 SEO-Mythen
Inhalt
1.  Vorwort von Rand Fishkin S. 2
2.  Einleitung S. 3
3.  SEO-Mythen S. 4
4.  Schlussfolgerungen S.32
Eine Publikation von Standout in Kooperation mit HubSpot.
1
1Vorwort von Rand Fishkin
Über die letzten Jahre haben wir im Bereich SEO
grundlegendeVeränderungen festgestellt. Sei es bei der Art
wie Benutzer Suchmaschinen nutzen, wie sie mit den
Resultaten umgehen oder wie die Suchmaschinen crawlen,
indexieren und die Seiten bewerten. In dieser Zeit wurden
auch erschreckend viele Fehlinformationen verbreitet, die
sich hartnäckig halten. Deshalb bin ich froh, dass HubSpot
Mythen aufdeckt, die sich auch bei erfahrenen Suchmaschi–
nenoptimierern festgefahren haben.
Möglicherweise wurden Sie in derVergangenheit von SEO-
Anbietern kontaktiert, zu denen dieVeränderungen noch
nicht durchgedrungen sind. Oder Sie haben in der
Blogosphäre oder den Medien Artikel gelesen, die Ihnen noch
immer diese alten Mythen eingeflösst haben, mit denen
HubSpot nun aufräumt.
Diese 17 Mythen basieren auf falschen Denkweisen, die Ihren
Marketing-Erfolg ernsthaft gefährden können. Dazu finden Sie
hier solide Ratschläge, wie sie diese Fehler verhindern
können.
Rand Fishkin, „Zauberer“ bei Moz
VielVergnügen beim Lesen und Anwenden.
Und viel Glück mit SEO!
 
2
2 Einleitung
Zu behaupten, SEO habe sich „ziemlich verändert“, wäre eine
Untertreibung. Im Jahr 2014 haben die zwei Google
Algorithmus Updates „Panda“ und „Penguin“ die SEO-Welt
regelrecht durchgeschüttelt.Weltweit überdachten
Marketingverantwortliche und SEO-Agenturen ihre Link
Building und Keyword-Strategien und begannen den lange
überfälligen Wechsel zu einem Fokus auf qualitativ
hochwertigen Content.
Bedeutet das, dass die Aufgabe von Suchmaschinen–
optimierern jetzt einfach aus dem verbreiten von Keyword-
optimiertem Content besteht? Auch das nicht. SEO hat sich
in den letzten Jahren derart stark verändert, dass viele
Marketingverantwortliche den Überblick verloren haben, was
wichtig und was veraltet ist und welche Massnahmen
tatsächlich Resultate bringen. Durch diese Unsicherheit
gehen wertvolle Zeit und Ressourcen verloren.
Dieser Guide zeigt Ihnen alle wichtigen, oft verbreiteten
Mythen über SEO auf, damit Sie keinen weiteren Augenblick
mehr mit SEO-Massnahmen verschwenden, die im Jahr 2015
einfach nicht mehr funktionieren.
Los geht’s!
 
3
Mythos #1 – Google Authorship
erhöht Sichtbarkeit und
Durchklickraten
Schlechte Neuigkeiten für die Freunde von Google
Authorship. Im Juni 2014 hat Google die Autoren-Bilder von
den Resultatseiten entfernt. Der Name der Autoren war
nach wie vor sichtbar.
Dann, im August 2014, hat Google das Authorship-Programm
ganz beendet und seither sind zu Erstaunen von allen keine
Autoren-Infos in den Suchresultaten mehr zu sehen.
In den letzten Jahren war es jeweils ein guter Ratschlag,
Google Authorship für Blogs zu installieren. Heute ist es ein
guter Ratschlag darauf zu verzichten, weil es Zeitver–
schwendung ist.
„Ehrlich gesagt, den interessantesten Aspekt der Geschichte ist,
dass nun Google+ Posts von Freunden wie früher die Authorship-
Markierungen aussehen. Das lässt vermuten, dass die Änderungen
von Google eine aggressiveTaktik ist, um mehr und mehr User auf
Google+ zu bringen. Den besten Ratschlag den ich Ihnen
diesbezüglich geben kann, ist die Ruhe zu bewahren. Die
Änderung bedeutet nicht, dass Ihre Seite in den Suchresultaten
plötzlich abtaucht. Es bedeutet lediglich, dass Sie Ihre SEO-
Aktivitäten etwas justieren sollten.“
Ginny Soskey, Section Editor, HubSpot Marketing Blog
@gsoskey
4
Mythos #2 – Ich muss meine Seite
bei Google registrieren
DieVorstellung, dass man seine Seite bei Google anmelden
muss, um in den Suchresultaten zu erscheinen, ist nonsense.
Es ist zwar möglich, bei Google eine URL anzumelden, die
Robots finden Ihre Seite aber auch ohne Registrierung. Diese
erhöht auch die Geschwindigkeit nicht unbedingt und
garantiert für nichts. Kurz gesagt: Die Zeit für die Submission
können Sie sich ruhig sparen.
„Sie müssen Ihre Seite bei Google nicht
anmelden. Hingegen sollten Sie sich
Gedanken machen, welche Seiten
Sie von der Google-Suche ausschliessen
möchten. Mit dem robots.txt File können
Sie einzelne Seiten für den Crawler blockieren.
Bestimmte Unterordner oder interne Suchresultate werden
normalerweise besser ausgeschlossen, damit die echten Inhalte
den Lead übernehmen können.“
Jeff Ferguson, CEO, Fang Digital Marketing
@FangDigital
5
Mythos #3 – Mehr Links sind
besser als mehr Content
Dieser Mythos kommt oft ins Spiel, wenn es um folgende
Frage geht: „Wo sollen wir investieren, in Link Building oder
in Content Creation?“ Links sind nach wie vor wichtig für die
Website Authority, auch nach den jüngsten Updates.
Dennoch, wenn Sie das Budget optimal investieren wollen, ist
Content Creation die bessere Wahl.
Ebenfalls oft herrscht die Meinung: je mehr eingehende Links,
desto besser. Gerade auch Agenturen verkaufen Quantität
statt Qualität. Das ist gefährlich und kann zur Abstrafung im
Ranking führen. Link Building ist kein Numbers Game. Sie
benötigen Links von unterschiedlichen, relevanten Seiten die
auf relevante Seiten Ihres Auftritts linken.
Wenn Sie aber in Content investieren, können Sie diesen auf
den Websites und Blogposts, für Downloads und Guest Posts
verwenden. Das sind alles Gefässe, die mittelfristig zu den
richtigen Links auf Ihre Seite führen.
„Mit den Panda und Penguin Release und
dem Hummingbird Algorithmus-Update hat
Google uns unmissverständlich klar
gemacht, dass Suchmaschinenoptimierer
das System nicht länger austricksen kön–
nen.Während seriöses Link Building nach wie vor seine Berech–
tigung hat, wurde die Erstellung von Content zum unumstrittenen
Must-have.“
Ron Medlin, CMO, 98toGo
@ronmedlin
6
Mythos #4 – Eine sichere HTTPS-
Seite zu haben, ist nicht wichtig für
SEO
Haben Sie sich mal gefragt, warum einige URL’s mit „HTTP“
beginnen und andere mit „HTTPS“? Erstgenanntes steht für
den Standard „Hyper Text Transfer Protocol“. Das
Zweitgenannte steht für „HTTP Secure“ und bietet die selbe
Funktionalität mit einer zusätzlichen Sicherheitsstufe namens
SSL/TLS.
Im August 2014 hat Google bekannt gegeben, dass sie die
HTTPS –Verwendung als Ranking-Faktor wertet. Falls Ihre
Seite noch nicht über HTTPS verfügbar ist, könnten Sie im
Google Ranking zurückfallen.
Aktuell ist HTTPS eher ein leichtgewichtiger Faktor, laut
Google liegt sein Einfluss bei weniger als einem Prozent.
Damit gibt es keinen Grund zur Beunruhigung, falls Sie Ihre
Seite noch nicht angepasst haben. Es gibt wichtigere Faktoren
zur Suchmaschinenoptimierung, wie zum Beispiel qualitativ
hochwertiger Content anzubieten.
 
7
Mythos #5 – Beim SEO dreht sich
alles nur um das Ranking
 
Klar, es gibt einen engen Zusammenhang zwischen der
Platzierung in den Resultatseiten und den Durchklickraten,
Ranking ist aber nicht das ultimative Endziel, als das es früher
oft betrachtet wurde.
Studien zu den Durchklickraten zeigen, dass die User die
top-gerankten Resultate bevorzugen, besonders die ersten
drei Treffer. Neuere Studien zeigen zudem, dass auch die
ersten drei Treffer auf der zweiten Google-Seite ähnliches
Klickverhalten aufweisen. Und da die Resultatseiten immer
mehr mit Bildern und anderen Inhalten angereichert werden,
steigen auch die Durchklickraten der Seiten auf Platz 4 bis10
deutlich an.
Aber auch die Durchklickrate ist noch nicht das ultimative
Ziel, sondern nur einen weiteren Meilenstein auf dem Weg
zur Conversion, bzw. zu der Handlung, die wir uns vom User
wünschen. Dies kann zum Beispiel das Ausfüllen eines
Kontaktformulares sein oder die Bestellung in einem
Webshop. Sie können also super Rankings zu wichtigen
Keywords besetzen, viel Traffic auf die Website generieren
und trotzdem keinen Nutzen daraus erzielen, weil die User
auf Ihrer Seite nicht die gesuchten Inhalte finden.
8
„Ranken wofür? Erinnern Sie sich noch
an die Inserate oder Anrufe mit dem
Versprechen „Wir bringen Sie auf den
ersten Platz bei Google!“? Die haben
nie gesagt zu welchem Keyword.Anstatt
sich zu viele Gedanken über Rankings zu machen, bieten Sie
lieber hilfreiche Inhalte an. Dann bringen Ihnen die Leser immer
wieder neue Kunden auf die Seite, indem sie Ihre Inhalte teilen
und weiterverbreiten.“
Alisa Meredith, Co-Owner, Scalable Social Media
@alisammeredith  
9
Mythos #6 – Meta Descriptions
haben einen hohen Einfluss auf das
Ranking
Meta Descriptions sind HTML-Attribute, die Auskunft über
die Inhalte einer Seite geben. Meta Descriptions treten auch
in den Google-Trefferseiten in Erscheinung. Normalerweise
verwendet Google diese Texte als Seitenbeschreibung
unterhalb der Seitentitel. Daher macht es doch Sinn, dass
Google sie auch als Ranking-Faktor berücksichtigt, oder?
Nein, nicht wirklich.
Google hat bereits im Jahr 2009 bekannt gegeben, dass Meta
Descriptions und Meta Keywords keinen Einfluss auf das
Ranking einer Seite haben.Aber Achtung, das bedeutet nicht,
dass Sie keinen Einfluss auf die Suchmaschinenoptimierung
haben. Da die Meta Description normalerweise auf den
Google-Trefferseiten prominent dargestellt werden, bieten
sie inhaltlich die Gelegenheit, die User von Ihrer Seite zu
überzeugen.
Eine relevante, ansprechende Meta Description kann bei
einem User den Unterschied ausmachen, ob er auf Ihre Seite
navigiert oder beim Mitbewerber klickt.
10
„Es istTatsache, dass die Meta Descriptions keinen Einfluss auf
die Platzierung Ihrer Seite bei Google haben. Dennoch sind Meta
Descriptions extrem wichtig, um den User zu einem Klick auf Ihre
Seite zu bewegen. Ich würde empfehlen, dass Sie ihr Ziel-Keyword
in der Description einmal verwenden. Nicht weil es das Ranking
beeinflusst, sondern weil es fett dargestellt wird, wenn es der
Suchabfrage des Users entspricht.Versuchen Sie auch, einen Mini-
Call-to-Action in denText zu integrieren.“
Luke Summerfield,VAR Services Program Manager, HubSpot
@SavvyLuke
11
Mythos #7 – SEO kann ich an die
IT-Abteilung delegieren
 
Offenbar wird Suchmaschinenoptimierung als etwas sehr
technisches wahrgenommen. Und technische Arbeiten
delegieren Marketingverantwortliche gerne an die IT-
Abteilungen.Aber Achtung, bei SEO sind zwar technische
Aspekte zu beachten, ich würde aber sehr gut darüber
nachdenken, bevor ich ein SEO-Projekt an die IT-Abteilung
oder an einen Webdesigner delegieren würde.
Sicher, sie werden die Unterstützung von Experten im
technischen Bereich benötigen.Wenn Sie aber Ihre Tasks an
die Spezialisten delegieren, dann dürfen Sie nicht mit Best
Practice Resultaten rechnen, weil die anderen Aspekte
unterbewertet werden.
Bereiche, in denen IT-Spezialisten Ihnen behilflich sein
können, sind zum Beispiel die Sicherstellung, dass die Website
von den Google Robots gut gecrawlt werden kann, die
Einrichtung von Redirects oder das Setup von XML-
Sitemaps. Bedenken Sie aber immer, dass SEO eine sehr
inhaltlich getriebene Disziplin ist. Dieses Know-how dürfen
Sie von der IT-Abteilung nicht verlangen.
12
„SEO hört sich irgendwie technisch an,
nach einer Disziplin, die in die Hände
von Spezialisten mit HTML-Kenntnissen
gehört. Mit jedem neuen Detail, das wir
über den Google Algorithmus erfahren, lernen
wir, dass SEO eigentlich für folgendeWorte
stehen müsste: Simply Excellent Online. In anderenWorten,
erstellen Sie als erstes bemerkenswerte Inhalte und arbeiten Sie
danach mit den IT-Spezialisten zusammen um sicher zu stellen,
dass was sich gut liest, auch gut rankt.“
Paul Furiga, President & CEO, WorldWrite Communications
@paulfuriga
13
Mythos #8 – On-Page SEO ist
alles, was ich für gute Resultate
brauche
Solange Suchmaschinen nicht fähig sind, in unser Hirn
einzudringen und unsere Gedanken zu lesen, werden wir
wohl noch schreiben müssen, um Suchabfragen durchführen
zu können.Wir benötigen als weiterhin Keywords, um mit
der Suchmaschine zu kommunizieren.
Dennoch wird es immer weniger wichtiger zu verstehen,
dass Google nicht mehr unbedingt versucht Suchresultate
anzuzeigen, die exakt mit den eingegebenen Suchbegriffen
übereinstimmen.Viel mehr hat sich Google zum Ziel gesetzt
zu verstehen, wonach der User sucht und ihm entsprech–
ende, qualitativ hochwertige Inhalte zu zeigen.
Schlussfolgerung: Suchmaschinen werden immer grosszügiger
mit Seiten, die gute Inhalte liefern, auch wenn diese
Keywords spärlich verwenden oder keinen perfekt
optimierten Page Title vorweisen. Sie werden im Gegenzug
strenger zu Seiten, die offensichtlich Keywords missbrauchen,
um die Suchresultate zu manipulieren.
14
„Vor Jahren dachten wir auch, dass das
Optimieren der bestehenden On-Page-
Inhalte für gute Rankings ausreicht.
Heute verstehen wir, dass effektive SEO-
Strategien On- und Off-Page-Komponenten
enthalten.Wir kombinieren heute On-Site-
Massnahmen mit einer soliden Social Media Distributions-
Strategie, Influencer Marketing und mehr.“
Matthew Bivens, Lead Strategist & Online Marketing Director, 98toGo
@marketingguyatl
15
Mythos #9 – Keywords müssen
exakt übereinstimmen
Keywords müssen auf Ihrer Website nicht wortwörtlich so
stehen, wie sie die User suchen. In einem Titel zum Beispiel
ist es sinnvoller, die Keywords so zu integrieren, dass es für
die Leser inhaltlich Sinn macht. Das Ziel sollte sein, einen
herausragenden Titel in 4 bis 9 Worten zu schreiben, der den
Lesern ansprechend vermittelt, was sie auf der Seite
vorfinden.
Titel, die krampfhaft versuchen, Keyword-Kombinationen
abzubilden, die nicht natürlich klingen, sind echte Buzz-
Killers. Noch schlimmer sind Titel, die bestimmte Keywords
sogar wiederholen. Diese Regel gilt nicht nur für Titel von
Blogs oder Inhaltsseiten, sondern auch für alle anderen Texte
auf Ihrer Website. Schreiben Sie für die Leser, nicht für die
Suchmaschinen.
„Verschwenden Sie nicht Ihre Zeit mit der Suche nach
Keywords, die Sie auf Ihrer Seite dann immer und immer
wiederholen. Erstens, Google hasst es, wenn Seiten über–
optimiert sind. Zweitens, die User verwenden einen Mix
aus Keywords und Keyword-Kombinationen
um zu finden, wonach sie suchen. Deshalb
fahren Sie mit vielseitigen Inhalten
schlussendlich besser und Sie bringen
mehr User auf Ihre Seite.“
Sam Lowe, Marketing Assistant, Weidert Group
@I_am_SamLowe
16
Mythos #10 – Der H1-Tag ist das
wichtigste On-Page-Element  
Betrachten Sie die Inhaltsstruktur Ihrer Website als eine Art
Übersicht. Die Seite ist ein mehrstufiges, strukturiertes
Gefäss um Informationen an die User und an Suchmaschinen
zu vermitteln. Ob Sie Ihr Überschrift nun in einen H1 oder
H2 Title Tag zuweisen, hat wenig bis gar keinen Einfluss auf
das Google Ranking Ihrer Seite. Die H1, H2, H3 etc.Tags
haben lediglich eine Design-Funktion.
Der H1-Tag ist ein Bestandteil des CSS (Custom Style
Sheet), welches der Webdesigner zusammen gestellt hat, um
bestimmten Inhaltselementen eine bestimmte Schriftart,
Schriftgrösse, Schriftfarbe etc. zuzuweisen. Früher war dies
auf für Suchmaschinen sehr relevant, heute sind diese
cleverer und verlassen sich nicht mehr auf so einfach
manipulierbare Indikatoren wie die H1-Tags. Sie sind auch
nicht mehr darauf angewiesen, weil sie selber herausfinden,
um was sich der Inhalt der Seite dreht.
Es spielt also heute keine Rolle mehr, welchen Header-Tag Sie
für Ihre Überschrift verwenden.Wichtiger ist, dass Sie die
wichtigsten Inhalte prominent und im oberen Bereich der
Seite darstellen. Denken Sie daran, dass Sie die Seite in erster
Linie für die Leser optimieren. Diese sollten möglichst
schnell sehen, welche Inhalte sie auf der Seite erwarten
können.
17
„Wenn Sie eine Bibliothek durchstöbern,
beachten Sie zuerst die Buchtitel, um
die besten Bücher für Ihr aktuelles
Informationsbedürfnis herauszufiltern. Das
ist genau die Funktion, die auch H1Tags
ausüben. Sie geben den Usern und Such–
maschinen, zusammen mit der Meta Description und demTitle
Tag, Informationen über die Seiteninhalte. SchablonenhafteTitel
und Inhalte wirken schnell unaufrichtig. Kreieren Sie Seitentitel, die
sinnvoll sind für Menschen und Suchmaschinen und verwenden
Sie um HimmelsWillen nur einen H1-Tag pro Seite.“
Grady Neff, Content Strategist, Digital Relevance
@graydonski
18
Mythos #11 – Die Startseite
braucht viel Inhalt  
 
Kenne Sie auch solche Websites, deren Startseite bereits mit
Informationen überfüllt sind? Oder, im Gegenteil, solche
Startseiten, auf denen fast gar keinen Inhalt zu finden ist?
Betrachten Sie Ihre Startseite als eine Art Eingangsbereich zu
Ihrem Unternehmen. Dies ist Ihre Chance um einen
positiven ersten Eindruck zu erwecken und den Besuchern
zu zeigen, um was es bei Ihnen genau geht.Vielleicht ist Ihr
Markenversprechen „Simplicity“ – in diesem Fall reicht
vielleicht ein einfaches Login auf der Website, wie zum
Beispiel hier bei Dropbox.
In den meisten Fälle aber benötigen die Besucher ein
bisschen mehr Informationen als bei Dropbox. Erklären Sie
den Usern wer Sie sind, was Sie tun, welche Probleme sie
lösen können und was die User als nächstes tun sollten.
Diese Informationen können Sie auf Ihrer Startseite
integrieren, ohne dass Sie die User überfordern,
unterfordern oder noch schlimmer, verwirren.
19
„Dieser Mythos ist totaler Blödsinn. Die Startseite
ist eine Art H1-Tag IhrerWebsite. Richten Sie
sie voll auf die Informationsbedürfnisse der
Besucher aus. Kommunizieren Sie mit Ihnen
und erzählen Sie Ihre Geschichte.Wieso sind
die Besucher hier richtig und was finden sie hier
alles? Halten Sie die Infos einfach und machen Sie sich nicht zu
viele Gedanken über SEO. Und vor allem stellen Sie sicher, dass
IhreValue Proposition ankommt:Welchen Mehrwert bieten Sie
Ihren Besuchern?“
John McTigue, EVP & Co-Owner, Kuno Creative
@jmctigue
20
Mythos #12 - Je mehr Seiten
meine Website aufweist, desto
besser
Klar, je grösser der Fussabdruck einer Website, desto besser
ihr Google-Ranking.Tönt logisch, ist aber falsch.
Erstens, nicht alles, was Sie veröffentlichen, wird auch
indexiert (und das ist auch richtig so). Zweitens, manchmal
werden Seiten indexiert, fliegen aber nach einer bestimmten
Zeit wieder aus dem Index raus. Und drittens, nur weil mehr
Seiten indexiert sind, heisst das noch lange nicht, das die
Seite deshalb mehr qualifizierten Traffic und Leads generiert.
Leider sinkt die Qualität der Inhalte oft mit der Anzahl
Seiten, die auf einem Auftritt zu finden sind. Realistisch
gesehen ist es meistens ein Abwägen zwischen sehr viel oder
sehr gutem Content. Die Priorität sollte ganz klar bei
Letzterem gesetzt werden: erstellen Sie lieber etwas weniger
Content, investieren Sie dafür in dessen Qualität.
„Je mehr Seiten Sie haben, desto grösser
Ihre Chance bei unterschiedlichen
Suchanfragen gefunden zu werden. Die
folgende Regel gilt aber nach wie vor:
Qualitativ hochwertige Inhalte auf einer
sauber aufgebauten Seite mit relevanten
Inbound Links führen zu den besten
Resultaten.“
Jeff Ferguson, CEO, Fang Digital Marketing
@FangDigital
21
Mythos #13 – Local SEO ist mit
der Angabe der Adressdaten
erledigt
Das ist natürlich Schwachsinn.Als Unternehmen mit lokaler
Kundschaft hilft Ihnen Local Search nicht nur öfter gefunden
zu werden, sondern öfter von Menschen aus der Region
gefunden zu werden, die potenzielle Kunden sind.
Google arbeitet derzeit daran, die besten Lokalen Inhalte zu
identifizieren und diesen in die Top-Rankings zu pushen. Einen
grossen Schritt in diese Richtung hat Google im Juli 2014
gemacht, mit dem Release namens „Pigeon“. Dieser
Algorithmus integriert lokale Resultate tiefer in die normalen
Resultate und berücksichtigt dabei hunderte von Signalen.
Pigeon hat auch die Evaluation der Distanz des Suchenden
zum Treffer verbessert und ins Ranking integriert.
Fazit: Google Local wird für Unternehmen mit lokaler
Zielgruppe immer wichtiger und schafft neue Potenziale.
22
„Konsistenz bei den Adressangaben ist extrem
wichtig für das lokale SEO.Wenn Sie zum
Beispiel bei einer Adressangabe imWeb
die Strasse mit Str. abkürzen und an einer
andere Stelle ausschreiben, signalisiert das
Google u.U. zwei unterschiedliche Adressen.Wir
nutzen den Service namens „Yext“ um die Konsistenz bei
Adressangaben bei uns und bei vielen unserer Kunden sicher zu
stellen.“
 
Matthew Lee, Director of Marketing, Adhere Creative
@AdhereCreative
23
Mythos #14 – Microsites und
andere eigene Domains, die auf
meine Seite linken oder
weiterleiten, verbessern mein
Ranking
Die Chancen, dass Sie mit solchen Tricks ihr Ranking
tatsächlich beeinflussen können, sind klein bis inexistent. Das
ist wie bei einer Abstimmung, bei der Sie tausend Mal ihre
Meinung äussern, schlussendlich zählt Ihre Stimme nur
einmal.
Suchmaschinen sind heute clever genug um heraus zu finden,
auf wessen Name eine URL registriert ist. Sie merken es,
wenn das die gleiche Person oder das gleiche Unternehmen
ist wie bei der Haupt-Domain.Wenn Sie jetzt denken „Hey,
dann ändere ich einfach den Namen bei der Registrierung“,
dann denken Sie wie ein Spammer und gehen damit
erhebliche Risiken ein, von Google abgestraft zu werden.
Es macht wenig Sinn, Ihre SEO Ressourcen auf mehrere
Domains zu verteilen. Genau das tun Sie aber, wenn Sie
Domain um Domain kaufen und dann diese auf ihre
Keywords optimieren. Sie erzielen bessere Resultate wenn
Sie alle Ihre Energie und Ressourcen in die Optimierung der
Haupt-Domain stecken. Wieso integrieren Sie nicht einfach
die Inhalte der Microsites in Ihren offiziellen Webauftritt?
24
„Microsites haben durchaus Ihre Berech–
tigung, wenn sie einem spezifischen
Marketing-Ziel dienen. Für eine länger–
fristige Link Building Strategie hingegen
eignen sie sich nicht.Viel intelligenter ist es,
sich mit den Bedürfnissen der Zielgruppe
auseinander zu setzen und Content zu produzieren, die helfen,
dies Bedürfnisse zu befriedigen.“
 
David Demoe, Sr. Marketing Manger, Search Engine People
@senginepeople
 
25
Mythos #15 – Google wird es
nicht merken, wenn unseriöse
Seiten auf meinen Auftritt linken
Oh doch, Google wird es merken!
Und zwar genau so sicher, wie der Heilige Nikolaus weiss, ob
wir gut oder böse waren. Oder wie die Eltern merken, wenn
die Kinder heimlich Süssigkeiten genascht haben oder wie die
Lehrer merken, wenn die Schüler Ihre Hausaufgaben nicht
machen.
Google weiss sehr, sehr viel. Und das Aufspüren von
unseriösen Links auf Ihre Seite geht bei Google in die
Kategorie „Kinderspiel“.Versuchen Sie nicht, Google zu
überlisten. Besonders nicht nach den Updates Panda, Penguin
und Hummingbird. Sonst schickt Google Sie ohne
Nachtessen in Ihr Zimmer, bzw. stuft Ihr Ranking zurück.
26
„Als die Suchmaschinenoptimierer begannen,
vermehrt mit Abkürzungen zu arbeiten und
sich nicht mehr die Mühe machten, ihren
Seiten auf seriösem Weg mehr Aufmerk–
samkeit zu verschaffen, verschlechterten sich
die Suchergebnisse und SEO bekam ein Image-Problem, das bis
heute nicht überwunden ist.Vergessen Sie nicht, dass Google eine
Abstrafung gegen Sie verfügen kann, wenn Sie zum Beispiel zu
viele Links mit Ihren Kunden austauschen, da dies bereits als
Manipulationsversuch gewertet werden kann.“
 
Jaymie Scotto Cutaia , CEO & Founder, Jaymie Scotto & Associates
@jscotto  
27
Mythos #16 – SEO hat nichts mit
Usability zu tun
SEO hat sich in den letzten Jahre vom reinen „gefunden
werden“ weiterentwickelt hin zu einem ganzheitlichen Ansatz
bei dem es darum geht, die eigenen Inhalte an die Zielgruppe
zu bringen. Deshalb reicht es nicht mehr, nur für technische
Suchmaschinen zu optimieren. Im Zentrum des heutigen SEO
steht der User und die Inhalte werden konsequent auf ihn
ausgerichtet. Denn er soll auf der Google-Resultatseite auf
unsere Website klicken und wenn er da ist, soll er bleiben
und sich mit den Inhalten auseinander setzen.
Um die Besucher auf der Seite zu halten ist es entscheidend,
dass Sie Inhalte bieten, die dem Informationsbedürfnis Ihrer
Zielgruppe entsprechen. Genau so wichtig ist aber, dass die
Seite benutzerfreundlich, als intuitiv aufgebaut ist. In anderen
Worten: Die Seite soll nicht nur für Google schnell crawlbar
sein, sondern auch für Menschen.
Verlangen Sie also nicht, dass die Besucher auf Ihrer Website
nach den Informationen suchen müssen. Und damit Sie die
Besucher zu Leads machen können, benötigen sie klar
verständliche Calls-to-Action, die den Usern ihre
Handlungsoptionen aufzeigen.
28
„SEO ist definitiv ein Must-have, so viel ist klar.
Aber begehen Sie nicht den Fehler, Ihre
Inhalte nur auf Suchmaschinen auszurichten,
das macht diese schwer verdaubar. Schliesslich
bin ich ein Mensch und ticke etwas anders als ein
Google Spider. Sprechen Sie die Sprache von Menschen –
Humans first, search engines second.“
Kelly Kranz, Content Manager, OverGo Studio
@OverGoStudio
29
Mythos #17 – SEO und Inbound
Marketing überschneiden sich
nicht
Ganz im Gegenteil, Inbound Marketing und Suchmaschinen–
optimierung sind untrennbar miteinander verknüpft.
Inbound Marketing ist ein ganzheitlicher Ansatz der sehr
fokussiert darauf abzielt, aus unbekannten Besuchern Kunden
zu machen. Dies umfasst eine breite Palette an Techniken und
Best Practises wie zum Beispiel Content Creation,
Conversion Optimization, Social Media Marketing und
weitere Online Marketing Disziplinen.
SEO hingegen ist eine spezifische Marketing-Technik mit den
Zielen, die Sichbarkeit einer Seite in den Suchmaschinen und
damit auch den Traffic über diese zu erhöhen. Dabei ist
unbestritten, dass SEO einen wertvollen Beitrag in der
Inbound Marketing Strategie leistet.Wenn man die vier
Schritte des Inbound Marketings betrachtet – Anziehen,
Convertieren,Abschliessen und Begeistern – dann kommt
SEO besonders im ersten Schritt zum Einsatz. Es bringt die
richtigen Besucher auf die Website.
30
„Ich mache mir nicht allzu viele Gedanken
über SEO. Suchmaschinen sind für mich
eine von vielen Möglichkeiten die uns zur
Verfügung stehen, um potenzielle Kunden
zu erreichen. SEO entspricht dem Inbound-
Ansatz, weil die Besucher auf unserer Seite landen,
weil sie dort nach der Lösung für ein bestimmtes Problem suchen.
Das macht diese Besucher für uns viel interessanter als solche, die
einfach aus Langeweile durch dasWeb browsen.Wir versuchen
alle Facetten von Inbound Marketing zu nutzen, um es den Usern
möglichst einfach zu machen, uns zu finden. Dann mache ich
mich an die Arbeit und schaffe die Inhalte und Dialogmöglich–
keiten die helfen, die Probleme unserer Zielgruppen zu lösen.“
 
John McTigue, EVP & Co-Owner, Kuno Creative
@jmctigue
31
4 Schlussfolgerung
Jetzt kennen Sie die meist verbreiteten Suchmaschinen–
optimierungs-Mythen, die noch laufend verbreitet werden.
Haben Sie dabei gemerkt, dass auch Sie ihre Zeit und Energie
in Massnahmen stecken, die wenig erfolgsversprechend sind?
Oder noch schlimmer: Betreiben Sie SEO, das Risiken für
eine Abstrafung oder eine tiefere Durchklickrate enthält? Die
Wahrheit über diese Mythen zu kennen macht Ihre SEO-
Strategie effizienter und effektiver.
Wenn Sie nur die wichtigste Erkenntnis aus diesem Guide
mitnehmen möchten, dann wäre das wohl die Folgende:
Suchmaschinenoptimierung ist heute ein Prozess, der das
ganz Erlebnis eines Suchenden umfasst. Dieser Prozess
beginnt in dem Moment wenn der Suchende sein Keyword
eintippt und endet im Idealfall nach einem Kauf bei Ihrem
Unternehmen. Je besser die User Experience bei allen
Kontakten mit Ihrer Website, desto erfolgreicher ist Ihr SEO.
32
Los geht‘s!
Wir wünschen viel Erfolg mit Online Marketing und hoffen,
dass wir Ihnen weiterhelfen konnten!
Oder gibt es noch Hindernisse, die Sie aus dem Weg räumen
möchten?
! Sie sehen für Ihr Unternehmen Potenzial im Online
Marketing, haben aber nicht genügend personelle
Ressourcen?
! Sie möchten wissen, wie Sie die Online Marketing
Instrumente optimal für Ihr Unternehmen einsetzen?
! Ihnen fehlt ein erfahrener Online Marketer?
Unser Job ist es, diese Probleme zu lösen. Melden Sie sich bei
uns, wir zeigen Ihnen Lösungen auf.
Ihr Ansprechpartner:
Martin Kost
martin.kost@standout.ch
+41 (0)41 360 37 26
www.standout.ch
33
3434

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eBook 17 SEO-Mythen

  • 1. Auf die Sie im Jahr 2015 nicht mehr setzen sollten! 17 SEO-Mythen
  • 2. Inhalt 1.  Vorwort von Rand Fishkin S. 2 2.  Einleitung S. 3 3.  SEO-Mythen S. 4 4.  Schlussfolgerungen S.32 Eine Publikation von Standout in Kooperation mit HubSpot. 1
  • 3. 1Vorwort von Rand Fishkin Über die letzten Jahre haben wir im Bereich SEO grundlegendeVeränderungen festgestellt. Sei es bei der Art wie Benutzer Suchmaschinen nutzen, wie sie mit den Resultaten umgehen oder wie die Suchmaschinen crawlen, indexieren und die Seiten bewerten. In dieser Zeit wurden auch erschreckend viele Fehlinformationen verbreitet, die sich hartnäckig halten. Deshalb bin ich froh, dass HubSpot Mythen aufdeckt, die sich auch bei erfahrenen Suchmaschi– nenoptimierern festgefahren haben. Möglicherweise wurden Sie in derVergangenheit von SEO- Anbietern kontaktiert, zu denen dieVeränderungen noch nicht durchgedrungen sind. Oder Sie haben in der Blogosphäre oder den Medien Artikel gelesen, die Ihnen noch immer diese alten Mythen eingeflösst haben, mit denen HubSpot nun aufräumt. Diese 17 Mythen basieren auf falschen Denkweisen, die Ihren Marketing-Erfolg ernsthaft gefährden können. Dazu finden Sie hier solide Ratschläge, wie sie diese Fehler verhindern können. Rand Fishkin, „Zauberer“ bei Moz VielVergnügen beim Lesen und Anwenden. Und viel Glück mit SEO!   2
  • 4. 2 Einleitung Zu behaupten, SEO habe sich „ziemlich verändert“, wäre eine Untertreibung. Im Jahr 2014 haben die zwei Google Algorithmus Updates „Panda“ und „Penguin“ die SEO-Welt regelrecht durchgeschüttelt.Weltweit überdachten Marketingverantwortliche und SEO-Agenturen ihre Link Building und Keyword-Strategien und begannen den lange überfälligen Wechsel zu einem Fokus auf qualitativ hochwertigen Content. Bedeutet das, dass die Aufgabe von Suchmaschinen– optimierern jetzt einfach aus dem verbreiten von Keyword- optimiertem Content besteht? Auch das nicht. SEO hat sich in den letzten Jahren derart stark verändert, dass viele Marketingverantwortliche den Überblick verloren haben, was wichtig und was veraltet ist und welche Massnahmen tatsächlich Resultate bringen. Durch diese Unsicherheit gehen wertvolle Zeit und Ressourcen verloren. Dieser Guide zeigt Ihnen alle wichtigen, oft verbreiteten Mythen über SEO auf, damit Sie keinen weiteren Augenblick mehr mit SEO-Massnahmen verschwenden, die im Jahr 2015 einfach nicht mehr funktionieren. Los geht’s!   3
  • 5. Mythos #1 – Google Authorship erhöht Sichtbarkeit und Durchklickraten Schlechte Neuigkeiten für die Freunde von Google Authorship. Im Juni 2014 hat Google die Autoren-Bilder von den Resultatseiten entfernt. Der Name der Autoren war nach wie vor sichtbar. Dann, im August 2014, hat Google das Authorship-Programm ganz beendet und seither sind zu Erstaunen von allen keine Autoren-Infos in den Suchresultaten mehr zu sehen. In den letzten Jahren war es jeweils ein guter Ratschlag, Google Authorship für Blogs zu installieren. Heute ist es ein guter Ratschlag darauf zu verzichten, weil es Zeitver– schwendung ist. „Ehrlich gesagt, den interessantesten Aspekt der Geschichte ist, dass nun Google+ Posts von Freunden wie früher die Authorship- Markierungen aussehen. Das lässt vermuten, dass die Änderungen von Google eine aggressiveTaktik ist, um mehr und mehr User auf Google+ zu bringen. Den besten Ratschlag den ich Ihnen diesbezüglich geben kann, ist die Ruhe zu bewahren. Die Änderung bedeutet nicht, dass Ihre Seite in den Suchresultaten plötzlich abtaucht. Es bedeutet lediglich, dass Sie Ihre SEO- Aktivitäten etwas justieren sollten.“ Ginny Soskey, Section Editor, HubSpot Marketing Blog @gsoskey 4
  • 6. Mythos #2 – Ich muss meine Seite bei Google registrieren DieVorstellung, dass man seine Seite bei Google anmelden muss, um in den Suchresultaten zu erscheinen, ist nonsense. Es ist zwar möglich, bei Google eine URL anzumelden, die Robots finden Ihre Seite aber auch ohne Registrierung. Diese erhöht auch die Geschwindigkeit nicht unbedingt und garantiert für nichts. Kurz gesagt: Die Zeit für die Submission können Sie sich ruhig sparen. „Sie müssen Ihre Seite bei Google nicht anmelden. Hingegen sollten Sie sich Gedanken machen, welche Seiten Sie von der Google-Suche ausschliessen möchten. Mit dem robots.txt File können Sie einzelne Seiten für den Crawler blockieren. Bestimmte Unterordner oder interne Suchresultate werden normalerweise besser ausgeschlossen, damit die echten Inhalte den Lead übernehmen können.“ Jeff Ferguson, CEO, Fang Digital Marketing @FangDigital 5
  • 7. Mythos #3 – Mehr Links sind besser als mehr Content Dieser Mythos kommt oft ins Spiel, wenn es um folgende Frage geht: „Wo sollen wir investieren, in Link Building oder in Content Creation?“ Links sind nach wie vor wichtig für die Website Authority, auch nach den jüngsten Updates. Dennoch, wenn Sie das Budget optimal investieren wollen, ist Content Creation die bessere Wahl. Ebenfalls oft herrscht die Meinung: je mehr eingehende Links, desto besser. Gerade auch Agenturen verkaufen Quantität statt Qualität. Das ist gefährlich und kann zur Abstrafung im Ranking führen. Link Building ist kein Numbers Game. Sie benötigen Links von unterschiedlichen, relevanten Seiten die auf relevante Seiten Ihres Auftritts linken. Wenn Sie aber in Content investieren, können Sie diesen auf den Websites und Blogposts, für Downloads und Guest Posts verwenden. Das sind alles Gefässe, die mittelfristig zu den richtigen Links auf Ihre Seite führen. „Mit den Panda und Penguin Release und dem Hummingbird Algorithmus-Update hat Google uns unmissverständlich klar gemacht, dass Suchmaschinenoptimierer das System nicht länger austricksen kön– nen.Während seriöses Link Building nach wie vor seine Berech– tigung hat, wurde die Erstellung von Content zum unumstrittenen Must-have.“ Ron Medlin, CMO, 98toGo @ronmedlin 6
  • 8. Mythos #4 – Eine sichere HTTPS- Seite zu haben, ist nicht wichtig für SEO Haben Sie sich mal gefragt, warum einige URL’s mit „HTTP“ beginnen und andere mit „HTTPS“? Erstgenanntes steht für den Standard „Hyper Text Transfer Protocol“. Das Zweitgenannte steht für „HTTP Secure“ und bietet die selbe Funktionalität mit einer zusätzlichen Sicherheitsstufe namens SSL/TLS. Im August 2014 hat Google bekannt gegeben, dass sie die HTTPS –Verwendung als Ranking-Faktor wertet. Falls Ihre Seite noch nicht über HTTPS verfügbar ist, könnten Sie im Google Ranking zurückfallen. Aktuell ist HTTPS eher ein leichtgewichtiger Faktor, laut Google liegt sein Einfluss bei weniger als einem Prozent. Damit gibt es keinen Grund zur Beunruhigung, falls Sie Ihre Seite noch nicht angepasst haben. Es gibt wichtigere Faktoren zur Suchmaschinenoptimierung, wie zum Beispiel qualitativ hochwertiger Content anzubieten.   7
  • 9. Mythos #5 – Beim SEO dreht sich alles nur um das Ranking   Klar, es gibt einen engen Zusammenhang zwischen der Platzierung in den Resultatseiten und den Durchklickraten, Ranking ist aber nicht das ultimative Endziel, als das es früher oft betrachtet wurde. Studien zu den Durchklickraten zeigen, dass die User die top-gerankten Resultate bevorzugen, besonders die ersten drei Treffer. Neuere Studien zeigen zudem, dass auch die ersten drei Treffer auf der zweiten Google-Seite ähnliches Klickverhalten aufweisen. Und da die Resultatseiten immer mehr mit Bildern und anderen Inhalten angereichert werden, steigen auch die Durchklickraten der Seiten auf Platz 4 bis10 deutlich an. Aber auch die Durchklickrate ist noch nicht das ultimative Ziel, sondern nur einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zur Conversion, bzw. zu der Handlung, die wir uns vom User wünschen. Dies kann zum Beispiel das Ausfüllen eines Kontaktformulares sein oder die Bestellung in einem Webshop. Sie können also super Rankings zu wichtigen Keywords besetzen, viel Traffic auf die Website generieren und trotzdem keinen Nutzen daraus erzielen, weil die User auf Ihrer Seite nicht die gesuchten Inhalte finden. 8
  • 10. „Ranken wofür? Erinnern Sie sich noch an die Inserate oder Anrufe mit dem Versprechen „Wir bringen Sie auf den ersten Platz bei Google!“? Die haben nie gesagt zu welchem Keyword.Anstatt sich zu viele Gedanken über Rankings zu machen, bieten Sie lieber hilfreiche Inhalte an. Dann bringen Ihnen die Leser immer wieder neue Kunden auf die Seite, indem sie Ihre Inhalte teilen und weiterverbreiten.“ Alisa Meredith, Co-Owner, Scalable Social Media @alisammeredith   9
  • 11. Mythos #6 – Meta Descriptions haben einen hohen Einfluss auf das Ranking Meta Descriptions sind HTML-Attribute, die Auskunft über die Inhalte einer Seite geben. Meta Descriptions treten auch in den Google-Trefferseiten in Erscheinung. Normalerweise verwendet Google diese Texte als Seitenbeschreibung unterhalb der Seitentitel. Daher macht es doch Sinn, dass Google sie auch als Ranking-Faktor berücksichtigt, oder? Nein, nicht wirklich. Google hat bereits im Jahr 2009 bekannt gegeben, dass Meta Descriptions und Meta Keywords keinen Einfluss auf das Ranking einer Seite haben.Aber Achtung, das bedeutet nicht, dass Sie keinen Einfluss auf die Suchmaschinenoptimierung haben. Da die Meta Description normalerweise auf den Google-Trefferseiten prominent dargestellt werden, bieten sie inhaltlich die Gelegenheit, die User von Ihrer Seite zu überzeugen. Eine relevante, ansprechende Meta Description kann bei einem User den Unterschied ausmachen, ob er auf Ihre Seite navigiert oder beim Mitbewerber klickt. 10
  • 12. „Es istTatsache, dass die Meta Descriptions keinen Einfluss auf die Platzierung Ihrer Seite bei Google haben. Dennoch sind Meta Descriptions extrem wichtig, um den User zu einem Klick auf Ihre Seite zu bewegen. Ich würde empfehlen, dass Sie ihr Ziel-Keyword in der Description einmal verwenden. Nicht weil es das Ranking beeinflusst, sondern weil es fett dargestellt wird, wenn es der Suchabfrage des Users entspricht.Versuchen Sie auch, einen Mini- Call-to-Action in denText zu integrieren.“ Luke Summerfield,VAR Services Program Manager, HubSpot @SavvyLuke 11
  • 13. Mythos #7 – SEO kann ich an die IT-Abteilung delegieren   Offenbar wird Suchmaschinenoptimierung als etwas sehr technisches wahrgenommen. Und technische Arbeiten delegieren Marketingverantwortliche gerne an die IT- Abteilungen.Aber Achtung, bei SEO sind zwar technische Aspekte zu beachten, ich würde aber sehr gut darüber nachdenken, bevor ich ein SEO-Projekt an die IT-Abteilung oder an einen Webdesigner delegieren würde. Sicher, sie werden die Unterstützung von Experten im technischen Bereich benötigen.Wenn Sie aber Ihre Tasks an die Spezialisten delegieren, dann dürfen Sie nicht mit Best Practice Resultaten rechnen, weil die anderen Aspekte unterbewertet werden. Bereiche, in denen IT-Spezialisten Ihnen behilflich sein können, sind zum Beispiel die Sicherstellung, dass die Website von den Google Robots gut gecrawlt werden kann, die Einrichtung von Redirects oder das Setup von XML- Sitemaps. Bedenken Sie aber immer, dass SEO eine sehr inhaltlich getriebene Disziplin ist. Dieses Know-how dürfen Sie von der IT-Abteilung nicht verlangen. 12
  • 14. „SEO hört sich irgendwie technisch an, nach einer Disziplin, die in die Hände von Spezialisten mit HTML-Kenntnissen gehört. Mit jedem neuen Detail, das wir über den Google Algorithmus erfahren, lernen wir, dass SEO eigentlich für folgendeWorte stehen müsste: Simply Excellent Online. In anderenWorten, erstellen Sie als erstes bemerkenswerte Inhalte und arbeiten Sie danach mit den IT-Spezialisten zusammen um sicher zu stellen, dass was sich gut liest, auch gut rankt.“ Paul Furiga, President & CEO, WorldWrite Communications @paulfuriga 13
  • 15. Mythos #8 – On-Page SEO ist alles, was ich für gute Resultate brauche Solange Suchmaschinen nicht fähig sind, in unser Hirn einzudringen und unsere Gedanken zu lesen, werden wir wohl noch schreiben müssen, um Suchabfragen durchführen zu können.Wir benötigen als weiterhin Keywords, um mit der Suchmaschine zu kommunizieren. Dennoch wird es immer weniger wichtiger zu verstehen, dass Google nicht mehr unbedingt versucht Suchresultate anzuzeigen, die exakt mit den eingegebenen Suchbegriffen übereinstimmen.Viel mehr hat sich Google zum Ziel gesetzt zu verstehen, wonach der User sucht und ihm entsprech– ende, qualitativ hochwertige Inhalte zu zeigen. Schlussfolgerung: Suchmaschinen werden immer grosszügiger mit Seiten, die gute Inhalte liefern, auch wenn diese Keywords spärlich verwenden oder keinen perfekt optimierten Page Title vorweisen. Sie werden im Gegenzug strenger zu Seiten, die offensichtlich Keywords missbrauchen, um die Suchresultate zu manipulieren. 14
  • 16. „Vor Jahren dachten wir auch, dass das Optimieren der bestehenden On-Page- Inhalte für gute Rankings ausreicht. Heute verstehen wir, dass effektive SEO- Strategien On- und Off-Page-Komponenten enthalten.Wir kombinieren heute On-Site- Massnahmen mit einer soliden Social Media Distributions- Strategie, Influencer Marketing und mehr.“ Matthew Bivens, Lead Strategist & Online Marketing Director, 98toGo @marketingguyatl 15
  • 17. Mythos #9 – Keywords müssen exakt übereinstimmen Keywords müssen auf Ihrer Website nicht wortwörtlich so stehen, wie sie die User suchen. In einem Titel zum Beispiel ist es sinnvoller, die Keywords so zu integrieren, dass es für die Leser inhaltlich Sinn macht. Das Ziel sollte sein, einen herausragenden Titel in 4 bis 9 Worten zu schreiben, der den Lesern ansprechend vermittelt, was sie auf der Seite vorfinden. Titel, die krampfhaft versuchen, Keyword-Kombinationen abzubilden, die nicht natürlich klingen, sind echte Buzz- Killers. Noch schlimmer sind Titel, die bestimmte Keywords sogar wiederholen. Diese Regel gilt nicht nur für Titel von Blogs oder Inhaltsseiten, sondern auch für alle anderen Texte auf Ihrer Website. Schreiben Sie für die Leser, nicht für die Suchmaschinen. „Verschwenden Sie nicht Ihre Zeit mit der Suche nach Keywords, die Sie auf Ihrer Seite dann immer und immer wiederholen. Erstens, Google hasst es, wenn Seiten über– optimiert sind. Zweitens, die User verwenden einen Mix aus Keywords und Keyword-Kombinationen um zu finden, wonach sie suchen. Deshalb fahren Sie mit vielseitigen Inhalten schlussendlich besser und Sie bringen mehr User auf Ihre Seite.“ Sam Lowe, Marketing Assistant, Weidert Group @I_am_SamLowe 16
  • 18. Mythos #10 – Der H1-Tag ist das wichtigste On-Page-Element   Betrachten Sie die Inhaltsstruktur Ihrer Website als eine Art Übersicht. Die Seite ist ein mehrstufiges, strukturiertes Gefäss um Informationen an die User und an Suchmaschinen zu vermitteln. Ob Sie Ihr Überschrift nun in einen H1 oder H2 Title Tag zuweisen, hat wenig bis gar keinen Einfluss auf das Google Ranking Ihrer Seite. Die H1, H2, H3 etc.Tags haben lediglich eine Design-Funktion. Der H1-Tag ist ein Bestandteil des CSS (Custom Style Sheet), welches der Webdesigner zusammen gestellt hat, um bestimmten Inhaltselementen eine bestimmte Schriftart, Schriftgrösse, Schriftfarbe etc. zuzuweisen. Früher war dies auf für Suchmaschinen sehr relevant, heute sind diese cleverer und verlassen sich nicht mehr auf so einfach manipulierbare Indikatoren wie die H1-Tags. Sie sind auch nicht mehr darauf angewiesen, weil sie selber herausfinden, um was sich der Inhalt der Seite dreht. Es spielt also heute keine Rolle mehr, welchen Header-Tag Sie für Ihre Überschrift verwenden.Wichtiger ist, dass Sie die wichtigsten Inhalte prominent und im oberen Bereich der Seite darstellen. Denken Sie daran, dass Sie die Seite in erster Linie für die Leser optimieren. Diese sollten möglichst schnell sehen, welche Inhalte sie auf der Seite erwarten können. 17
  • 19. „Wenn Sie eine Bibliothek durchstöbern, beachten Sie zuerst die Buchtitel, um die besten Bücher für Ihr aktuelles Informationsbedürfnis herauszufiltern. Das ist genau die Funktion, die auch H1Tags ausüben. Sie geben den Usern und Such– maschinen, zusammen mit der Meta Description und demTitle Tag, Informationen über die Seiteninhalte. SchablonenhafteTitel und Inhalte wirken schnell unaufrichtig. Kreieren Sie Seitentitel, die sinnvoll sind für Menschen und Suchmaschinen und verwenden Sie um HimmelsWillen nur einen H1-Tag pro Seite.“ Grady Neff, Content Strategist, Digital Relevance @graydonski 18
  • 20. Mythos #11 – Die Startseite braucht viel Inhalt     Kenne Sie auch solche Websites, deren Startseite bereits mit Informationen überfüllt sind? Oder, im Gegenteil, solche Startseiten, auf denen fast gar keinen Inhalt zu finden ist? Betrachten Sie Ihre Startseite als eine Art Eingangsbereich zu Ihrem Unternehmen. Dies ist Ihre Chance um einen positiven ersten Eindruck zu erwecken und den Besuchern zu zeigen, um was es bei Ihnen genau geht.Vielleicht ist Ihr Markenversprechen „Simplicity“ – in diesem Fall reicht vielleicht ein einfaches Login auf der Website, wie zum Beispiel hier bei Dropbox. In den meisten Fälle aber benötigen die Besucher ein bisschen mehr Informationen als bei Dropbox. Erklären Sie den Usern wer Sie sind, was Sie tun, welche Probleme sie lösen können und was die User als nächstes tun sollten. Diese Informationen können Sie auf Ihrer Startseite integrieren, ohne dass Sie die User überfordern, unterfordern oder noch schlimmer, verwirren. 19
  • 21. „Dieser Mythos ist totaler Blödsinn. Die Startseite ist eine Art H1-Tag IhrerWebsite. Richten Sie sie voll auf die Informationsbedürfnisse der Besucher aus. Kommunizieren Sie mit Ihnen und erzählen Sie Ihre Geschichte.Wieso sind die Besucher hier richtig und was finden sie hier alles? Halten Sie die Infos einfach und machen Sie sich nicht zu viele Gedanken über SEO. Und vor allem stellen Sie sicher, dass IhreValue Proposition ankommt:Welchen Mehrwert bieten Sie Ihren Besuchern?“ John McTigue, EVP & Co-Owner, Kuno Creative @jmctigue 20
  • 22. Mythos #12 - Je mehr Seiten meine Website aufweist, desto besser Klar, je grösser der Fussabdruck einer Website, desto besser ihr Google-Ranking.Tönt logisch, ist aber falsch. Erstens, nicht alles, was Sie veröffentlichen, wird auch indexiert (und das ist auch richtig so). Zweitens, manchmal werden Seiten indexiert, fliegen aber nach einer bestimmten Zeit wieder aus dem Index raus. Und drittens, nur weil mehr Seiten indexiert sind, heisst das noch lange nicht, das die Seite deshalb mehr qualifizierten Traffic und Leads generiert. Leider sinkt die Qualität der Inhalte oft mit der Anzahl Seiten, die auf einem Auftritt zu finden sind. Realistisch gesehen ist es meistens ein Abwägen zwischen sehr viel oder sehr gutem Content. Die Priorität sollte ganz klar bei Letzterem gesetzt werden: erstellen Sie lieber etwas weniger Content, investieren Sie dafür in dessen Qualität. „Je mehr Seiten Sie haben, desto grösser Ihre Chance bei unterschiedlichen Suchanfragen gefunden zu werden. Die folgende Regel gilt aber nach wie vor: Qualitativ hochwertige Inhalte auf einer sauber aufgebauten Seite mit relevanten Inbound Links führen zu den besten Resultaten.“ Jeff Ferguson, CEO, Fang Digital Marketing @FangDigital 21
  • 23. Mythos #13 – Local SEO ist mit der Angabe der Adressdaten erledigt Das ist natürlich Schwachsinn.Als Unternehmen mit lokaler Kundschaft hilft Ihnen Local Search nicht nur öfter gefunden zu werden, sondern öfter von Menschen aus der Region gefunden zu werden, die potenzielle Kunden sind. Google arbeitet derzeit daran, die besten Lokalen Inhalte zu identifizieren und diesen in die Top-Rankings zu pushen. Einen grossen Schritt in diese Richtung hat Google im Juli 2014 gemacht, mit dem Release namens „Pigeon“. Dieser Algorithmus integriert lokale Resultate tiefer in die normalen Resultate und berücksichtigt dabei hunderte von Signalen. Pigeon hat auch die Evaluation der Distanz des Suchenden zum Treffer verbessert und ins Ranking integriert. Fazit: Google Local wird für Unternehmen mit lokaler Zielgruppe immer wichtiger und schafft neue Potenziale. 22
  • 24. „Konsistenz bei den Adressangaben ist extrem wichtig für das lokale SEO.Wenn Sie zum Beispiel bei einer Adressangabe imWeb die Strasse mit Str. abkürzen und an einer andere Stelle ausschreiben, signalisiert das Google u.U. zwei unterschiedliche Adressen.Wir nutzen den Service namens „Yext“ um die Konsistenz bei Adressangaben bei uns und bei vielen unserer Kunden sicher zu stellen.“   Matthew Lee, Director of Marketing, Adhere Creative @AdhereCreative 23
  • 25. Mythos #14 – Microsites und andere eigene Domains, die auf meine Seite linken oder weiterleiten, verbessern mein Ranking Die Chancen, dass Sie mit solchen Tricks ihr Ranking tatsächlich beeinflussen können, sind klein bis inexistent. Das ist wie bei einer Abstimmung, bei der Sie tausend Mal ihre Meinung äussern, schlussendlich zählt Ihre Stimme nur einmal. Suchmaschinen sind heute clever genug um heraus zu finden, auf wessen Name eine URL registriert ist. Sie merken es, wenn das die gleiche Person oder das gleiche Unternehmen ist wie bei der Haupt-Domain.Wenn Sie jetzt denken „Hey, dann ändere ich einfach den Namen bei der Registrierung“, dann denken Sie wie ein Spammer und gehen damit erhebliche Risiken ein, von Google abgestraft zu werden. Es macht wenig Sinn, Ihre SEO Ressourcen auf mehrere Domains zu verteilen. Genau das tun Sie aber, wenn Sie Domain um Domain kaufen und dann diese auf ihre Keywords optimieren. Sie erzielen bessere Resultate wenn Sie alle Ihre Energie und Ressourcen in die Optimierung der Haupt-Domain stecken. Wieso integrieren Sie nicht einfach die Inhalte der Microsites in Ihren offiziellen Webauftritt? 24
  • 26. „Microsites haben durchaus Ihre Berech– tigung, wenn sie einem spezifischen Marketing-Ziel dienen. Für eine länger– fristige Link Building Strategie hingegen eignen sie sich nicht.Viel intelligenter ist es, sich mit den Bedürfnissen der Zielgruppe auseinander zu setzen und Content zu produzieren, die helfen, dies Bedürfnisse zu befriedigen.“   David Demoe, Sr. Marketing Manger, Search Engine People @senginepeople   25
  • 27. Mythos #15 – Google wird es nicht merken, wenn unseriöse Seiten auf meinen Auftritt linken Oh doch, Google wird es merken! Und zwar genau so sicher, wie der Heilige Nikolaus weiss, ob wir gut oder böse waren. Oder wie die Eltern merken, wenn die Kinder heimlich Süssigkeiten genascht haben oder wie die Lehrer merken, wenn die Schüler Ihre Hausaufgaben nicht machen. Google weiss sehr, sehr viel. Und das Aufspüren von unseriösen Links auf Ihre Seite geht bei Google in die Kategorie „Kinderspiel“.Versuchen Sie nicht, Google zu überlisten. Besonders nicht nach den Updates Panda, Penguin und Hummingbird. Sonst schickt Google Sie ohne Nachtessen in Ihr Zimmer, bzw. stuft Ihr Ranking zurück. 26
  • 28. „Als die Suchmaschinenoptimierer begannen, vermehrt mit Abkürzungen zu arbeiten und sich nicht mehr die Mühe machten, ihren Seiten auf seriösem Weg mehr Aufmerk– samkeit zu verschaffen, verschlechterten sich die Suchergebnisse und SEO bekam ein Image-Problem, das bis heute nicht überwunden ist.Vergessen Sie nicht, dass Google eine Abstrafung gegen Sie verfügen kann, wenn Sie zum Beispiel zu viele Links mit Ihren Kunden austauschen, da dies bereits als Manipulationsversuch gewertet werden kann.“   Jaymie Scotto Cutaia , CEO & Founder, Jaymie Scotto & Associates @jscotto   27
  • 29. Mythos #16 – SEO hat nichts mit Usability zu tun SEO hat sich in den letzten Jahre vom reinen „gefunden werden“ weiterentwickelt hin zu einem ganzheitlichen Ansatz bei dem es darum geht, die eigenen Inhalte an die Zielgruppe zu bringen. Deshalb reicht es nicht mehr, nur für technische Suchmaschinen zu optimieren. Im Zentrum des heutigen SEO steht der User und die Inhalte werden konsequent auf ihn ausgerichtet. Denn er soll auf der Google-Resultatseite auf unsere Website klicken und wenn er da ist, soll er bleiben und sich mit den Inhalten auseinander setzen. Um die Besucher auf der Seite zu halten ist es entscheidend, dass Sie Inhalte bieten, die dem Informationsbedürfnis Ihrer Zielgruppe entsprechen. Genau so wichtig ist aber, dass die Seite benutzerfreundlich, als intuitiv aufgebaut ist. In anderen Worten: Die Seite soll nicht nur für Google schnell crawlbar sein, sondern auch für Menschen. Verlangen Sie also nicht, dass die Besucher auf Ihrer Website nach den Informationen suchen müssen. Und damit Sie die Besucher zu Leads machen können, benötigen sie klar verständliche Calls-to-Action, die den Usern ihre Handlungsoptionen aufzeigen. 28
  • 30. „SEO ist definitiv ein Must-have, so viel ist klar. Aber begehen Sie nicht den Fehler, Ihre Inhalte nur auf Suchmaschinen auszurichten, das macht diese schwer verdaubar. Schliesslich bin ich ein Mensch und ticke etwas anders als ein Google Spider. Sprechen Sie die Sprache von Menschen – Humans first, search engines second.“ Kelly Kranz, Content Manager, OverGo Studio @OverGoStudio 29
  • 31. Mythos #17 – SEO und Inbound Marketing überschneiden sich nicht Ganz im Gegenteil, Inbound Marketing und Suchmaschinen– optimierung sind untrennbar miteinander verknüpft. Inbound Marketing ist ein ganzheitlicher Ansatz der sehr fokussiert darauf abzielt, aus unbekannten Besuchern Kunden zu machen. Dies umfasst eine breite Palette an Techniken und Best Practises wie zum Beispiel Content Creation, Conversion Optimization, Social Media Marketing und weitere Online Marketing Disziplinen. SEO hingegen ist eine spezifische Marketing-Technik mit den Zielen, die Sichbarkeit einer Seite in den Suchmaschinen und damit auch den Traffic über diese zu erhöhen. Dabei ist unbestritten, dass SEO einen wertvollen Beitrag in der Inbound Marketing Strategie leistet.Wenn man die vier Schritte des Inbound Marketings betrachtet – Anziehen, Convertieren,Abschliessen und Begeistern – dann kommt SEO besonders im ersten Schritt zum Einsatz. Es bringt die richtigen Besucher auf die Website. 30
  • 32. „Ich mache mir nicht allzu viele Gedanken über SEO. Suchmaschinen sind für mich eine von vielen Möglichkeiten die uns zur Verfügung stehen, um potenzielle Kunden zu erreichen. SEO entspricht dem Inbound- Ansatz, weil die Besucher auf unserer Seite landen, weil sie dort nach der Lösung für ein bestimmtes Problem suchen. Das macht diese Besucher für uns viel interessanter als solche, die einfach aus Langeweile durch dasWeb browsen.Wir versuchen alle Facetten von Inbound Marketing zu nutzen, um es den Usern möglichst einfach zu machen, uns zu finden. Dann mache ich mich an die Arbeit und schaffe die Inhalte und Dialogmöglich– keiten die helfen, die Probleme unserer Zielgruppen zu lösen.“   John McTigue, EVP & Co-Owner, Kuno Creative @jmctigue 31
  • 33. 4 Schlussfolgerung Jetzt kennen Sie die meist verbreiteten Suchmaschinen– optimierungs-Mythen, die noch laufend verbreitet werden. Haben Sie dabei gemerkt, dass auch Sie ihre Zeit und Energie in Massnahmen stecken, die wenig erfolgsversprechend sind? Oder noch schlimmer: Betreiben Sie SEO, das Risiken für eine Abstrafung oder eine tiefere Durchklickrate enthält? Die Wahrheit über diese Mythen zu kennen macht Ihre SEO- Strategie effizienter und effektiver. Wenn Sie nur die wichtigste Erkenntnis aus diesem Guide mitnehmen möchten, dann wäre das wohl die Folgende: Suchmaschinenoptimierung ist heute ein Prozess, der das ganz Erlebnis eines Suchenden umfasst. Dieser Prozess beginnt in dem Moment wenn der Suchende sein Keyword eintippt und endet im Idealfall nach einem Kauf bei Ihrem Unternehmen. Je besser die User Experience bei allen Kontakten mit Ihrer Website, desto erfolgreicher ist Ihr SEO. 32
  • 34. Los geht‘s! Wir wünschen viel Erfolg mit Online Marketing und hoffen, dass wir Ihnen weiterhelfen konnten! Oder gibt es noch Hindernisse, die Sie aus dem Weg räumen möchten? ! Sie sehen für Ihr Unternehmen Potenzial im Online Marketing, haben aber nicht genügend personelle Ressourcen? ! Sie möchten wissen, wie Sie die Online Marketing Instrumente optimal für Ihr Unternehmen einsetzen? ! Ihnen fehlt ein erfahrener Online Marketer? Unser Job ist es, diese Probleme zu lösen. Melden Sie sich bei uns, wir zeigen Ihnen Lösungen auf. Ihr Ansprechpartner: Martin Kost martin.kost@standout.ch +41 (0)41 360 37 26 www.standout.ch 33
  • 35. 3434