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Aufwärmung der Euro-Krise          Wann hört die kopflose Politik auf?    20          Geldmengenwachstum in Griechenland  ...
Megathema Entschuldung      Aber wie?     Kürzung der Ausgaben, z.B. Schuldenbremsen     Steigerung der Einnahmen, z.B. ...
Entschuldung        Nicht Kaputtsparen, sondern Wachsen1.100        Wirtschaftsleistung Spanien, nominal, in Mrd.        S...
Entschuldung     Ohne Wirtschaftsreformen geht es nicht    10                              Notwendiges Wirtschaftswachstum...
Entschuldung    Geldpolitik als Inflationstreiber    6    5    4    3    2    1    0         78   80   82    84   86    88...
Entschuldung = Entreicherung         Schuldenkrise = Guthabenkrise    8         Reale Umlaufrendite in Deutschland (inflat...
Währung      Totgesagte leben länger145                                                                                30 ...
Konjunktur          China betrachtet Japan als mahnendes Beispiel    60                Zusammensetzung des chinesischen Br...
Anlage-UhrWelche Anlage-Klasse ist wann attraktiv?                                           Inflation                    ...
In welcher Phase sind wir?                                Deutsche Konjunktur                                20           ...
Chinesische Gewinne     Attraktiv     7                                                                                   ...
Vergleich der Anlageklassen          Sachvermögen schlägt Geldvermögen     20                                             ...
Aktienmärkte in Euroland           Dreiklassen-Gesellschaft     120           Aktien Deutschland     110           Aktien ...
Aktienmarkt     Keine Überbewertung     15                                                                                ...
Risiken für Aktienmärkte (1)       Ende der Happy Hour der Geldpolitik?     1600                                          ...
Risiken für Aktienmärkte (2)       Renaissance der Euro-Krise?     -100                                                   ...
Risiken für Aktienmärkte (3)          Welt-Konjunktur im Abschwung?     6                                                 ...
Aktienmarkt      Idealtypische BranchenrotationÜbergewichten:                                                    Übergewic...
Aktienauswahl          Industriewerte mit Steherqualitäten     21                                                         ...
Aktienauswahl        Dividenden als Sahnehäubchen     9000             DAX Kurs-Index                                     ...
Rohstoffe          Vorübergehend Pause     65                                                                             ...
Vermögenspreis-Inflation und Anlageblasen            Jetzt ist Sachkapital an der ReiheZeit         Diagnose              ...
Ihre Anlagestrategie        „Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt!"      Weltkonjunktur wächst weiter      „Staats...
Halvers Kapitalmarkt-Monitor     www.baadermarkets.de/newsletter                                                          ...
Disclaimer     Die Baader Bank AG ist als Skontroführer an den Börsen Berlin, Frankfurt, Stuttgart und     München für die...
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Robert Halver - Willkommen im "Staats-Kapitalismus"

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Die Krisenpotenziale im Euroland werden von der (Geld-)Politik massiv unterdrückt. An den Finanzmärkten haben diese Rettungsaktionen jedoch ihren Preis. Die Anleger müssen daher ihre bekannten Investmentstrategien überdenken.

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Robert Halver - Willkommen im "Staats-Kapitalismus"

  1. 1. Willkommen im „Staats-Kapitalismus“ Invest 2012 Stuttgart Robert Halver Leiter Kapitalmarktanalyse1 Baader Bank AG
  2. 2. Aufwärmung der Euro-Krise Wann hört die kopflose Politik auf? 20 Geldmengenwachstum in Griechenland 15 10 5 0 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 -5 -10 -15 -202 Quelle: Griechische Notenbanken
  3. 3. Megathema Entschuldung Aber wie?  Kürzung der Ausgaben, z.B. Schuldenbremsen  Steigerung der Einnahmen, z.B. Steuererhöhungen  Nachhaltige Wachstums- und Wirtschaftspolitik  Schuldenschnitt bzw. Staatsbankrott  Inflation3
  4. 4. Entschuldung Nicht Kaputtsparen, sondern Wachsen1.100 Wirtschaftsleistung Spanien, nominal, in Mrd. Staatsverschuldung Spanien, nominal, in Mrd.1.000 900 800 700 600 500 400 300 200 1995 1997 1999 2001 2003 2005 2007 2009 2011 2013 Quelle: Eurostat4
  5. 5. Entschuldung Ohne Wirtschaftsreformen geht es nicht 10 Notwendiges Wirtschaftswachstum, um Schuldenstand zu halten 8 6 4 2 0 2011 2012 2013 -2 Deutschland Frankreich Italien Spanien Portugal Griechenland -45 Quelle: Nationale statistische Ämter, Bloomberg
  6. 6. Entschuldung Geldpolitik als Inflationstreiber 6 5 4 3 2 1 0 78 80 82 84 86 88 90 92 94 96 98 00 02 04 06 08 10 12 -1 Inflationsbereinigte Notenbankzinsen für Deutschland (bis 1998: Diskontsatz der Bundesbank, ab 1999: Refinanzierungssatz der EZB) -26 Quelle: EZB, Bloomberg
  7. 7. Entschuldung = Entreicherung Schuldenkrise = Guthabenkrise 8 Reale Umlaufrendite in Deutschland (inflationsbereinigt) 6 4 Durchschnitt: 3,26 % 2 0 1977 1982 1987 1992 1997 2002 2007 2012 -2 Quelle: Bloomberg7
  8. 8. Währung Totgesagte leben länger145 30 Exporte Euroland, in % zum Vorjahr 20140 10135 0130 -10125 -20 Euro, gewichtet mit sechs Handelswährungen120 -30 2008 2009 2010 2011 2012 Quelle: Deutsche Bank, EuroStat8
  9. 9. Konjunktur China betrachtet Japan als mahnendes Beispiel 60 Zusammensetzung des chinesischen Bruttoinlandsprodukts, in % 50 Privatkonsum 40 30 Anlageinvestitionen 20 Staatsnachfrage 10 0 Nettoexporte -10 80 82 84 86 88 90 92 94 96 98 00 02 04 06 08 10 12 Quelle: China Economic Information Network, Eigene Schätzungen9
  10. 10. Anlage-UhrWelche Anlage-Klasse ist wann attraktiv? Inflation 1 2:00 Zinssenkungen zur Konjunktur- stützungBIP-Wachstum Aufschwung: Boom: Zinsgetriebene Gewinngetriebene Aktien-Phase Aktien-Phase 9:00 3:00 Rezession: Abschwung: Renten-Phase Cash-Phase Zinserhöhungen zur Inflationsbekämpfung 6:00 Quelle: u.a. Merril Lynch
  11. 11. In welcher Phase sind wir? Deutsche Konjunktur 20 Dez 2010 Aufschwung Apr 10 10 Sep 10 Boom Jun 11 Feb 10 Jun 10 Mrz 2012 Apr 2012 Jan 08 ifo Geschäftserwartungen 0 Aug 09 Aug 11 Feb 2012 Jun 08 -10 Jan 2012 -20 Jun 09 Aug 08 -30 Rezession Feb 09 Okt 08 Abschwung -40 Dez 08 -50 -40 -30 -20 -10 0 10 20 30 40 ifo Geschäftslage Quelle: ifo Institut, Bloomberg11
  12. 12. Chinesische Gewinne Attraktiv 7 35 MSCI China, Gewinnentwicklung (12M voraus) 6 30 5 25 4 20 3 15 2 10 MSCI China Substanzwerte (Value), Gewinnentwicklung (12M voraus) 1 5 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 201212 Quelle: MSCI, Bloomberg
  13. 13. Vergleich der Anlageklassen Sachvermögen schlägt Geldvermögen 20 20 Aktienrendite Emerging Markets Aktienrendite USA Aktienrendite Deutschland 16 Aktienrendite Euroland 16 12 12 5J-Rendite Unternehmensanleihen 8 Euroland, BBB 8 Umlaufrendite deutscher Staatsanleihen 3M-Zinsen (Euro) 4 4 0 0 2009 2010 2011 2012 Quelle: MSCI, Bloomberg13
  14. 14. Aktienmärkte in Euroland Dreiklassen-Gesellschaft 120 Aktien Deutschland 110 Aktien Frankreich Aktien Euroland 100 90 Aktien Italien Aktien Portugal 80 Aktien Spanien 70 Jan 12 Feb 12 Mrz 12 Apr 12 Quelle: MSCI, Bloomberg14
  15. 15. Aktienmarkt Keine Überbewertung 15 2,4 Substanzbewertung Deutsche Aktien (Kurs-Buchwert-Verhältnis) 13 2 11 1,6 9 1,2 Ertragsbewertung Deutsche Aktien (Kurs-Gewinn-Verhältnis, 12M voraus) 7 0,8 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 201215 Quelle: MSCI, Bloomberg
  16. 16. Risiken für Aktienmärkte (1) Ende der Happy Hour der Geldpolitik? 1600 4,0 Amerikanischer Aktienmarkt (S&P 500) 3,5 Grau: 1400 Liquiditätsoffensiven der US-Notenbank 3,0 1200 2,5 2,0 1000 1,5 800 1,0 Renditen 5J amerikanische Staatsanleihen 600 0,5 2008 2009 2010 2011 2012 Quelle: MSCI, Bloomberg16
  17. 17. Risiken für Aktienmärkte (2) Renaissance der Euro-Krise? -100 7600 Deutscher Aktienmarkt (DAX) -200 7100 -300 6600 -400 6100 Renditeabschlag -500 5600 2J-Staatsanleihen Deutschland zu Spanien, in Basispunkten -600 5100 Apr 11 Jun 11 Aug 11 Okt 11 Dez 11 Feb 12 Apr 12 Quelle: Bloomberg17
  18. 18. Risiken für Aktienmärkte (3) Welt-Konjunktur im Abschwung? 6 9000 BIP Welt, in % zum Vorjahr, Quartalsbasis 8000 4 7000 2 6000 0 1996 1998 2000 2002 2004 2006 2008 2010 2012 5000 -2 4000 -4 3000 Deutscher Aktienindex (DAX) -6 200018 Quelle: Bloomberg
  19. 19. Aktienmarkt Idealtypische BranchenrotationÜbergewichten: Übergewichten:Banken, Konjunkturwerte Konjunkturwerte, TechnologieNeutral: Neutral:Technologie, Defensivwerte, Defensive Werte, Autos,Autos Telekom Zinsget iebene r Gewinn-Untergewichten: Phase getiebene r Untergewichten:Finanzwerte, Versorger, Finanzwerte, Banken, VersorgerTelekom PhaseÜbergewichten: Übergewichten:Finanzwerte, Banken, Finanzwerte, Defensivwerte,Versorger Defensive Abkühlungs- TelekomNeutral: Phase Phase Neutral:Technologie, Defensivwerte, Banken, Späte Zykliker, Autos,Autos VersorgerUntergewichten: Telekom, Untergewichten:Konjunkturwerte Technologie, Frühe Zykliker Quelle: u.a. Merril Lynch
  20. 20. Aktienauswahl Industriewerte mit Steherqualitäten 21 250 MSCI Deutschland Industrie, Gewinnentwicklung (12M voraus) 230 19 210 17 190 15 170 13 150 130 11 110 9 90 MSCI Deutschland Industrie, Kursentwicklung 7 70 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 Quelle: MSCI, Bloomberg20
  21. 21. Aktienauswahl Dividenden als Sahnehäubchen 9000 DAX Kurs-Index + 570%, DAX Performance-Index 8,1% p.a. 8000 7000 6000 5000 4000 3000 2000 + 276%, 5,6% p.a. 1000 0 87 88 89 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99 00 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 1221 Quelle: Bloomberg
  22. 22. Rohstoffe Vorübergehend Pause 65 10 8 60 6 55 4 50 2 45 0 -2 40 Rohstoffindex (S&P GSCI), -4 in %, zum Vorjahr 35 -6 Unternehmensstimmung im Verarbeitenden Gewerbe der USA (ISM-Index) Unternehmensstimmung im Verarbeitenden Gewerbe der Chinas 30 -8 2008 2009 2010 2011 201222 Quelle: S&P GSCI, Bloomberg
  23. 23. Vermögenspreis-Inflation und Anlageblasen Jetzt ist Sachkapital an der ReiheZeit Diagnose Geldpolitische Therapie Konsequenz70er-Jahre Abkopplung vom Gold Zinssenkungen, Liquidität Gold-BlaseEnde 80er Wirtschaftsflaute nach Ära Reagans Zinssenkungen, Liquidität Immobilien-Blase I 90er-Jahre1997 / 98 Asien-Krise Zinssenkungen, Liquidität Internet-Blase bis 20002001 Deflations-Angst Zinssenkungen, Liquidität Immobilien-Blase II bis 20072008 / 2009 Finanzkrise Zinssenkungen, Liquidität Renten-Blase Staatschuldenkrise, Entschuldung, Aktien, Rohstoffe, Edelmetalle,2012 ff. Zinssenkungen, Liquidität Rezessionsgefahren Immobilien 23
  24. 24. Ihre Anlagestrategie „Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt!"  Weltkonjunktur wächst weiter  „Staats-Kapitalismus“ als ultimative Retter der Eurozone  Inflation = Staatliche Entschuldung = Private Entreicherung  Makrokosmos unveränderbar: Daher auf Mikrokosmos achten  Im Trend auf die Sachkapitalistischen Vier setzen  II. Quartal 2012 als eigentliches „Krisenquartal“24
  25. 25. Halvers Kapitalmarkt-Monitor www.baadermarkets.de/newsletter r tte : w s le ter nu n /ne re ts .de nie bon ar ke lo sa rm sten a de Ko .ba25 w ww
  26. 26. Disclaimer Die Baader Bank AG ist als Skontroführer an den Börsen Berlin, Frankfurt, Stuttgart und München für die Preisfeststellung im Präsenzhandel für verschiedene Aktien verantwortlich. Daher bestehen regelmäßig Handelspositionen in Aktien. Die Informationen dieser Präsentation wurden aus öffentlichen Quellen zusammengestellt. Sie stellen keine Wertpapieranalyse im Sinne des Paragraphen 34 WpHG dar, keine Anlageberatung, keine Anlageempfehlung oder Aufforderung zum Handeln. Sie ist ausschließlich zur Information bestimmt. Eine Weitergabe ohne vorherige Zustimmung der Baader Bank AG ist nicht zulässig.26

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