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Lernergebnisse (Learning Outcomes): Von der Input- zur Output-Oorientierung

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Was ist beim Entwickeln und Schreiben von Learning Outcomes zu beachten? Einordnung in die adaptierte Bloom'sche Taxonomie (= Erweiterte Fassung von Anderson und KollegInnen). Zusammenspiel von Lernergebnissen und Prüfungsmethoden (Alignment)

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Lernergebnisse (Learning Outcomes): Von der Input- zur Output-Oorientierung

  1. 1. Donau-Universität Krems. Die Universität für Weiterbildung. Lernergebnisse („Learning Outcomes“): Von der Input- zur Output-Orientierung The slides are licensed under a Creative Commons-license
  2. 2. Juni | 2015 | Seite 2 www.donau-uni.ac.at Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien Donau-Universität Krems. Die Universität für Weiterbildung. Grundlagen: Was sind “Lernergebnisse”? Motivation und Überlegungen Methodik: Wie? – Theorie und Praxis Hinweise für das curriculare Design
  3. 3. Juni | 2015 | Seite 3 www.donau-uni.ac.at Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien Donau-Universität Krems. Die Universität für Weiterbildung. Definition Lernergebnisse sind „Aussagen darüber, was eine Lernende/ein Lernender weiß, versteht und in der Lage ist zu tun, nachdem sie/er einen Lernprozess abgeschlossen hat. Sie werden als Kenntnisse, Fertigkeiten und Kompetenzen definiert.“ Europäische Kommission. 2008. Der europäische Qualifikationsrahmen für lebenslanges Lernen (EQR). Luxemburg: Amt für amtliche Veröffentlichungen der Europäischen Gemeinschaften. http://ec.europa.eu/education/pub/pdf/general/eqf/broch_de.pdf (Zugegriffen: 11. Dezember 2011).
  4. 4. Juni | 2015 | Seite 4 www.donau-uni.ac.at Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien Donau-Universität Krems. Die Universität für Weiterbildung. Zwei Hauptaspekte • Lernergebnisse fokussieren auf das tatsächlich erzielte Lernergebnis und nicht auf die (gut gemeinte) Intention der Lehrperson. • Lernergebnisse konzentrieren sich auf Kenntnisse, Fähigkeiten und Kompetenzen die Studierende nach Beendigung der Lernaktivität erworben haben sollten und bei der Leistungsfestellung vorzeigen können.
  5. 5. Juni | 2015 | Seite 5 www.donau-uni.ac.at Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien Donau-Universität Krems. Die Universität für Weiterbildung. Von der Lehrorientierung… zu Lernorientierung LehrerInnenzentrierte Herangehensweise fokussiert auf den Input der Lehrenden und überprüft inwieweit die Studierenden den gelehrten Stoff aufgenommen haben. LernerInnenzentrierte Herangehensweise fokussiert auf die Lernergebnisse, die sich in den erworbenen Kenntnissen, Fertigkeiten und Kompetenzen der Studierenden zeigen.
  6. 6. Juni | 2015 | Seite 6 www.donau-uni.ac.at Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien Donau-Universität Krems. Die Universität für Weiterbildung. Leitgedanke Lernergebnisse schaffen eine Basis für die Anerkennung bzw. Anrechenbarkeit und Vergleichbarkeit erbrachter Studienleistungen... Die Frage wird nicht mehr lauten: “Was musstest du für deinen Abschluss tun?” Sondern vielmehr: “Welche Kompetenzen hast du mit dem Abschluss erworben?” Diese Herangehensweise erscheint vor allem im Hinblick auf den Arbeitsmarkt nicht nur sinnvoll, sondern vor allem flexibler, besonders vor dem Hintergrund des Lebenslangen Lernens, neuer Bildungswege und anderer Formen non- formaler Lern- bzw. Bildungserfahrung. (nach Purser, Council of Europe, 2003)
  7. 7. Juni | 2015 | Seite 7 www.donau-uni.ac.at Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien Donau-Universität Krems. Die Universität für Weiterbildung. Übung zur Reflexion Was sind die Unterschiede zwischen •Lehrinhalten, •Lerninhalten, •Lehrzielen, •Lernzielen und •Lernergebnissen?
  8. 8. Juni | 2015 | Seite 8 www.donau-uni.ac.at Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien Donau-Universität Krems. Die Universität für Weiterbildung. Wie werden Lernergebnisse beschrieben? Das Curriculum stellt nun vor allem die Lernergebnisse in den Mittelpunkt und nicht mehr bloß die Anzahl der erworbenen Credits und der absolvierten Lerneinheiten Die Qualifikationen werden hinsichtlich • Arbeitspensum (Workload) • Niveau (Level) • Lernergebnisse (Learning Outcomes) • Kompetenz (Competence) • Profil (Profile) definiert und beschrieben
  9. 9. Juni | 2015 | Seite 9 www.donau-uni.ac.at Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien Donau-Universität Krems. Die Universität für Weiterbildung. Drei grundlegende Aufgaben 1.Klare Definierung und Beschreibung der Lernergebnisse 2.Auswahl von entsprechenden Lehr- und Prüfungsstrategien, die geeignet sind, die angepeilten Lernergebnisse sicherzustellen 3.Überprüfung der tatsächlich erreichten Lernergebnisse im Vergleich mit den geplanten Lernergebnissen
  10. 10. Juni | 2015 | Seite 10 www.donau-uni.ac.at Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien Donau-Universität Krems. Die Universität für Weiterbildung. Taxonomy (Bloom)
  11. 11. Juni | 2015 | Seite 11 www.donau-uni.ac.at Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien Donau-Universität Krems. Die Universität für Weiterbildung. Vergleich der Taxonomien 1. Remember 2. Understand 3. Apply 4. Analyse 5. Evaluate 6. Create Bloom Anderson/Krathwohl
  12. 12. Juni | 2015 | Seite 12 www.donau-uni.ac.at Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien Donau-Universität Krems. Die Universität für Weiterbildung. WISSENS- DIMEN- SION KOGNITIVE PROZESSDIMENSION 1. Erin- nern 2. Ver- stehen 3. Anwen- den 4. Analy- sieren 5. Bewer- ten 6. Erzeu- gen A. Fakten- wissen B. Konzeptio- nelles Wissen C. Prozedurales Wissen D. Meta-kogni- tives Wissen
  13. 13. Juni | 2015 | Seite 13 www.donau-uni.ac.at Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien Donau-Universität Krems. Die Universität für Weiterbildung. Praxisbeispiel einer Evaluation
  14. 14. Juni | 2015 | Seite 14 www.donau-uni.ac.at Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien Donau-Universität Krems. Die Universität für Weiterbildung. Beispiel Lernziel „LehrgangsleiterInnen können ihr Curriculum so umschreiben, dass es auf Lernergebnisse fokussiert.“ „Umschreiben“ ist ein Wissen, wie etwas zu tun ist = prozedurales Wissen (C) „Umschreiben“ wendet das Wissen über Lernergebnisse und Curricula an = anwenden (3) Taxonomie = C3
  15. 15. Juni | 2015 | Seite 15 www.donau-uni.ac.at Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien Donau-Universität Krems. Die Universität für Weiterbildung. Drei grundlegende Aufgaben 1.Klare Definierung und Beschreibung der Lernergebnisse 2.Auswahl von entsprechenden Lehr- und Prüfungsstrategien, die geeignet sind, die angepeilten Lernergebnisse sicherzustellen 3.Überprüfung der tatsächlich erreichten Lernergebnisse im Vergleich mit den geplanten Lernergebnissen
  16. 16. Juni | 2015 | Seite 16 www.donau-uni.ac.at Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien Donau-Universität Krems. Die Universität für Weiterbildung. Übereinstimmung von Lernziel und Prüfungsmethode Die Sichtweise der Studierenden ist anders als die der Lehrenden: Studierende kalkulieren “von hinten”, d.h. ausgehend von Leisungsanforderungen (Prüfung) planen sie ihre Lernaktivitäten
  17. 17. Juni | 2015 | Seite 17 www.donau-uni.ac.at Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien Donau-Universität Krems. Die Universität für Weiterbildung. Lehr-Lernkonzeption • Welche Lehr-Lernkonzeption liegt meinem Modul zugrunde? Und daraus folgend: • Welche Formen von Leistungsnachweisen passen zu meiner Lehr-Lernkonzeption?
  18. 18. Juni | 2015 | Seite 18 www.donau-uni.ac.at Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien Donau-Universität Krems. Die Universität für Weiterbildung. Verteilung der Leistungsbeurteilung
  19. 19. Juni | 2015 | Seite 19 www.donau-uni.ac.at Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien Donau-Universität Krems. Die Universität für Weiterbildung. Definition von Kenntnissen „Kenntnisse“ sind das Ergebnis der Verarbeitung von Information durch Lernen. Kenntnisse bezeichnen die Gesamtheit der Fakten, Grundsätze, Theorie und Praxis in einem Arbeits- oder Lernbereich. Im Europäischen Qualifikationsrahmen werden Kenntnisse als Theorie- und/oder Faktenwissen beschrieben. Europäische Kommission. 2008
  20. 20. Juni | 2015 | Seite 20 www.donau-uni.ac.at Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien Donau-Universität Krems. Die Universität für Weiterbildung. Definition von Fertigkeit „Fertigkeit“ ist die Fähigkeit, Kenntnisse anzuwenden und Know-how einzusetzen, um Aufgaben auszuführen und Probleme zu lösen. Im Europäischen Qualifikationsrahmen werden Fertigkeiten als kognitive Fertigkeiten (logisches, intuitives und kreatives Denken) und praktische Fertigkeiten (Geschicklichkeit und Verwendung von Methoden, Materialien, Werkzeugen und Instrumenten) beschrieben. Europäische Kommission. 2008.
  21. 21. Juni | 2015 | Seite 21 www.donau-uni.ac.at Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien Donau-Universität Krems. Die Universität für Weiterbildung. Definition von Kompetenz „Kompetenz“ ist die nachgewiesene Fähigkeit, Kenntnisse, Fertigkeiten sowie persönliche, soziale und methodische Fähigkeiten in Arbeits- und Lernsituationen und für die berufliche und/oder persönliche Entwicklung zu nutzen. Im Europäischen Qualifikationsrahmen wird Kompetenz im Sinne der Übernahme von Verantwortung und Selbständigkeit beschrieben. Europäische Kommission. 2008.
  22. 22. Juni | 2015 | Seite 22 www.donau-uni.ac.at Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien Donau-Universität Krems. Die Universität für Weiterbildung. Kompetenzarten Die meisten Kompetenzen können nicht durch Fragen überprüft werden!
  23. 23. Juni | 2015 | Seite 23 www.donau-uni.ac.at Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien Donau-Universität Krems. Die Universität für Weiterbildung. Vielfalt der Leistungsnachweise (Beispiele) 1 Falls zu zweit oder in der Gruppe durchgeführt
  24. 24. Juni | 2015 | Seite 24 www.donau-uni.ac.at Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien Donau-Universität Krems. Die Universität für Weiterbildung. Lernziele und Kompetenznachweise • Welche Lernziele verfolgt mein Modul? • Überprüft die gewählte Form des Leistungsnachweises auch tatsächlich die gesetzten Lernziele? • Welche Kompetenzen sollen die Studierenden im Modul erwerben? Handelt es sich um Fach-, Methoden-, Selbst- oder Sozialkompetenzen? • Ermöglicht die gewählte Form des Leistungsnachweises den Studierenden, die entsprechenden Kompetenzarten nachzuweisen?
  25. 25. Juni | 2015 | Seite 25 www.donau-uni.ac.at Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien Donau-Universität Krems. Die Universität für Weiterbildung. Drei grundlegende Aufgaben 1.Klare Definierung und Beschreibung der Lernergebnisse 2.Auswahl von entsprechenden Lehr- und Prüfungsstrategien, die geeignet sind, die angepeilten Lernergebnisse sicherzustellen 3.Überprüfung der tatsächlich erreichten Lernergebnisse im Vergleich mit den geplanten Lernergebnissen
  26. 26. Juni | 2015 | Seite 26 www.donau-uni.ac.at Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien Donau-Universität Krems. Die Universität für Weiterbildung. Bezugsnormorientierung • Individuelle Bezugsnorm: Es geht es darum festzustellen, wie viel eine Studentin, ein Student dazugelernt hat. Diese Bezugsnorm kann auf Seite der Studierenden sehr hilfreich für die Selbsteinschätzung sein. • Soziale Bezugsnorm: Hier geht es um den Vergleich zwischen der Individualleistung und der Durchschnittsleistung der Vergleichsgruppe. (Normalverteilung) • Lernergebnisorientierte Bezugsnorm: fragt nach, ob das Lernergebnis von der Studentin, dem Studenten erreicht wurde. Die lernergebnisorientierte Bezugsnorm ist zu bevorzugen, da die Lösungen an Dimensionen gemessen werden, die im Vorfeld der Prüfung aufgestellt worden sind und an den nachzuweisenden Kompetenzen gemessen wird.
  27. 27. Juni | 2015 | Seite 27 www.donau-uni.ac.at Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien Donau-Universität Krems. Die Universität für Weiterbildung. Zeitliche Beurteilung von Prüfungen
  28. 28. Juni | 2015 | Seite 28 www.donau-uni.ac.at Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien Donau-Universität Krems. Die Universität für Weiterbildung. Blended Learning Arrangement (Prinzip) Studentische Workload: 1 ECTS ~ 25-30 Arbeitsstunden Zum Beispiel: 1 Modul = 3 ECTS = 1 Präsenztag = 4 Monate Dauer Monat -2 Monat -1 Monat 1 Monat 2 15h 20h 15h 15h PrŠsenztag (10h)Modulstart Modulabschlu§
  29. 29. Juni | 2015 | Seite 29 www.donau-uni.ac.at Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien Donau-Universität Krems. Die Universität für Weiterbildung. Lern-/Lehr-Arrangements (Beispiele-DUK) 75 Stunden individuelles LernenStudy-Guide Material Online-Prüfung mit automatisierter Auswertung AKT 1-2 Erinnern, Verstehen Monat -2 Monat -1 Monat 1 Monat 2 15h 20h 15h 15h PrŠsenztag (10h)Modulstart Modulabschlu§ Study-Guide Diskussionsforum, Betreuung Arbeitsauftrag Diskussionsforum, Betreuung Mündliche und/oder schriftliche Prüfung Aufgabenstellung mit Zeitplan und Interaktion AKT 3-4 Anwenden, Analysieren Monat -2 Monat -1 Monat 1 Monat 2 15h 20h 15h 15h PrŠsenztag (10h)Modulstart Modulabschlu§ Arbeitsaufträge Gruppenbildung, Begleitung Arbeitsaufträge Gruppenbildung, Begleitung Aufgabenstellung mit Zeitplan & Gruppenbildung Bei fremd- oder selbst- gesteuerter Koordinierung Schriftliche Arbeit, Projektarbeit, E-Portfolio AKT 5-6 Bewerten, Konstruieren
  30. 30. Juni | 2015 | Seite 30 www.donau-uni.ac.at Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien Donau-Universität Krems. Die Universität für Weiterbildung. 6 Strukturvariationen (Beispiel-DUK) z.B. Vor- & Nachbereitung einer komplexen Aufgabe 1 z.B. Erläuterung einer komplexen Aufgabe, Abgabe über Plattform2 z.B. Präsentation und Reflexion von Arbeiten3 z.B. Erläuterung einer Aufgabe mit Zwischenfeedback4 z.B. Erläuterung einer Aufgabe mit Prüfung5 z.B. Vorbereitung, Feedback, Nachbereitung und Prüfung 6 (Nach Sankofi/Szucsich 2007) = Face to Face (f2f) = Zeit innerhalb des Moduls = Beginn/Ende des Moduls Legende
  31. 31. Juni | 2015 | Seite 31 www.donau-uni.ac.at Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien Donau-Universität Krems. Die Universität für Weiterbildung. Beurteilung und Rückmeldung • Welches ist die adäquate Bezugsnorm für meinen Leistungsnachweis? (Lernziel) • Soll der Leistungsnachweis benotet werden oder nicht? • Wann und wie oft werden welche Leistungsnachweise mit welchen %-Anteilen für die Gesamtnote vorgesehen? • Erhalten die Studierenden ein Feedback bezüglich ihrer Leistungen? (JA!) In welcher Art und Weise? Wann? • Können Selbst- resp. Fremdbeurteilungen (durch Studierende) zum Zuge kommen? (E-Portfolios)
  32. 32. AK-Taxonomie leer, deutsch WISSEN u. SKILLS (Fer- tigkeiten) KOGNITIVE PROZESSE 1. Erin- nern 2. Ver- stehen 3. Anwen- den 4. Analy- sieren 5. Bewer- ten 6. Erzeu- gen A. Fakten- wissen B. Konzeptio- nelles Wissen C. Prozedurales Wissen D. Meta- kognitives Wissen MCQs EMQs SAQs Oral/Essays Case-based Discussion Script Concordance Test Practical Assessment DOPS, (mini)-CEX, LEP Observation on Rotation OSCE, OSLER, 360° FB
  33. 33. Juni | 2015 | Seite 33 www.donau-uni.ac.at Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien Donau-Universität Krems. Die Universität für Weiterbildung. Lernergebnisse Beurteilungskriterien Note 1 Sehr gut Note 2 gut Note 3 Befriedigend Note 4 Genügend Note 5 Nicht genügend Bei einer erfolgreichen Absolvierung des Moduls sollten Studenten dazu in der Lage sein, Aussagen bildungswissens chaftlicher Literatur zusammen- zufassen, um die Entwicklung einer Argumentations- linie zu stützen. Herausragende Nutzung der Literatur sowie herausragende Fähigkeit, Aussagen analytisch zusammen- zuführen und klare Schlussfolgerun gen zu treffen. Sehr gute Nutzung der Literatur sowie sehr gute Fähigkeit, Aussagen analytisch zusammen- zuführen und klare Schlussfolgerun gen zu treffen. Gute Nutzung der Literatur sowie herausragende Fähigkeit, Aussagen analytisch zusammen- zuführen und klare Schlussfolgerun gen zu treffen. Begrenzte Nutzung von Literatur und ausreichende Fähigkeit, Aussagen analytisch zusammen- zuführen und Schlussfolgeru ngen zu treffen. Nicht ausreichende Nutzung von Literatur sowie ein Mangel der Fähigkeit, Aussagen analytisch zusammen- zuführen und Schlussfolgerung en zu treffen.
  34. 34. Juni | 2015 | Seite 34 www.donau-uni.ac.at Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien Donau-Universität Krems. Die Universität für Weiterbildung. ECTS Benotungssystem Problem: Eine Vielzahl an Benotungssysteme koexistieren in Europa und die Interpretation der Noten variiert stark zwischen den Ländern. Ein gemeinsames Maß ist aber notwendig, um den Transfer von Studierenden und deren Noten zwischen verschiedenen europäischen Hochschulen zu erleichtern. Lösung: Das nationale Benotungssystem wird beibehalten aber zusätzlich mit dem ECTS-Benotungssystem ergänzt. Die ECTS Notenskala klassifiziert die Ergebnisse nach einer Normalverteilung (also nach soziale Bezugsnorm), unabhängig vom Kompetenzniveau (des Niveaus angeeigneten Wissens und der erworbenen Fähigkeiten).
  35. 35. Juni | 2015 | Seite 35 www.donau-uni.ac.at Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien Donau-Universität Krems. Die Universität für Weiterbildung. ECTS Benotungssystem A B C D E Fx F Die besten 10 % Nächst- folgenden 25 % (35% akkum.) Nächst- folgenden 30 % (65 % akkum.) Nächst- folgenden 25 % (90 % akkum.) Die Niedrigsten 10 % (100 %) Nicht bestanden 1 Nicht bestanden 2 Herausragend, nur mit unwe- sentlichen Fehlern. Über dem Durchschnitt, mit einigen kleinen Fehlern. Gut fundiert, jedoch mit einer beträcht- lichen Anzahl von Fehlern Ausreichend, hat aber große Mängeln Die Minimal- anforderung wird gerade noch erfüllt Es sind einige wichtige Verbes- serungen notwendig Es sind viele erhebliche Verbes- serungen notwendig
  36. 36. Juni | 2015 | Seite 36 www.donau-uni.ac.at Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien Donau-Universität Krems. Die Universität für Weiterbildung. ECTS Benotungssystem- Anforderungen • Eine Referenzgruppe muss identifiziert werden, für die die Notenverteilung berechnet werden soll (normalerweise ein Studiengang, in manchen Fällen auch auf die Fakultät oder Disziplin bezogen, z.B. Humanwissenschaften.) • Alle zuerkannten Noten der identifizierten Referenzgruppe müssen über eine Zeitperiode (mindestens aber über zwei akademische Jahre) gesammelt werden. • Die Notenverteilung wird prozentuell für die Referenzgruppe berechnet. • Eine Tabelle zur prozentuellen Benotung muss in jedem Transcript of Records bzw. Diploma Supplement enthalten sein. • Für einen Transfer werden die Prozentsätze des Studiengangs der anderen Institution mit den Prozentsätzen der eigenen Tabelle verglichen. Auf Basis dieses Vergleichs können dann die Noten übertragen werden.
  37. 37. Juni | 2015 | Seite 37 www.donau-uni.ac.at Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien Donau-Universität Krems. Die Universität für Weiterbildung. Mögliche Probleme mit Lernergebnissen 1. Lernergebnisse sind nicht isoliert zu sehen. Systemischer Ansatz: erfordert Orientierung an Lernende und an Kompetenzen, Messung in ECTS und Abstimmung der Prüfungsmethoden. 2. Konzept der Lernergebnisse passt nicht in die Sichtweise von selbstorganisiertem Lernen (Adam 2004) und in das humanistische Bildungsideal. (“Ein Studium sollte ‘offen’ sein”). 3. Lernergebnisse und Kompetenzentwicklung ganz allgemein sind bloß Übertragung des liberalen, kapitalistischen Wirtschaftsmodells auf die Lehre (Liessmann) 4. Es besteht die Gefahr der Überbewertung von Leistungsbeurteilungen
  38. 38. Juni | 2015 | Seite 38 www.donau-uni.ac.at Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien Donau-Universität Krems. Die Universität für Weiterbildung. Vorteile von Lernergebnissen (I) 1. Informieren Studierende darüber, was von ihnen in Lehrveranstaltungen, Modulen oder ganzen Studiengängen erwartet wird. 2. Erhöht die Lerneffektivität der Studierenden: Das Curriculum wird transparent gemacht und Studierende wissen wo sie stehen. 3. Ermöglicht den Lehrenden eine effektive Entwicklung ihrer Unterrichtsmaterialien und Unterrichtsaktivitäten. 4. Vermittelt den Studierenden ein genaues Bild darüber, welche Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnisse sie in einem bestimmten Kurs, Modul oder Veranstaltung erwerben können
  39. 39. Juni | 2015 | Seite 39 www.donau-uni.ac.at Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien Donau-Universität Krems. Die Universität für Weiterbildung. Vorteile von Lernergebnissen (II) 5. Hilft Lehrenden bei der Wahl und Abstimmung angemessener Lehrstrategien im Hinblick auf das angestrebte Lernergebnis: Vorlesung, Seminar, Gruppenarbeit, Tutorium, Diskussion, Vergleichsgruppe, Präsentation oder Laborpraxis etc. (Didaktische Vielfalt!) 6. Unterstützt Lehrende bei der Präzisierung/Konkretisierung/Formulierung von Zielen und Ergebnissen spezifischer Unterrichtsaktivitäten gegenüber KollegInnen (Kommunikation, Erfahrungsaustausch) 7. Gewährleistet die Anwendung angemessener Lehr- und Leistungsbeurteilungsstrategien 8. Erleichtert das Zusammenstellen von Prüfungen
  40. 40. Juni | 2015 | Seite 40 www.donau-uni.ac.at Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien Donau-Universität Krems. Die Universität für Weiterbildung. Vorteile von Lernergebnissen (III) 9. Lernergebnisse schaffen eine Basis für die Anerkennung bzw. Anrechenbarkeit und Vergleichbarkeit erbrachter Studienleistungen. 10. Lernergebnisse sind als Qualifizierung für den Arbeitsmarkt sinnvoll. 11. Lernergebnisse unterstützen lebenslanges Lernen, die Beschreitung neuer Bildungswege und andere Formen non- formaler Lern- bzw. Bildungserfahrung.
  41. 41. Juni | 2015 | Seite 41 www.donau-uni.ac.at Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien Donau-Universität Krems. Die Universität für Weiterbildung. Learning Outcomes: Zusammenfassung 1. Zeitwörter verwenden 2. Solche Zeitwörter verwenden, die auch geprüft werden können - also in einer Prüfung vorgezeigt werden können und demonstrierbar sind. 3. Nicht zu wenige und nicht zu viele Learning Outcomes: Ungefähr 5 (min. 3 und max. 7). 4. Learning Outcomes so wählen, sodass die zentralen Inhalte abgedeckt sind 5. Möglichst ein Zeitwort (nicht mehrere) pro Learning Outcome. Auf keinen Fall mehrere Zeitwörter von unterschiedlichen kognitiven Prozessdimensionen in einem Lernergebnis zusammenfassen 6. Können die Learning Outcomes mit den geplanten Prüfungsmethoden evaluiert werden? (Nein - Andere Learning Outcomes oder andere Prüfungsmethoden!)
  42. 42. Donau-Universität Krems. Die Universität für Weiterbildung. Univ. Prof. Dr. Peter Baumgartner http://www.peter.baumgartner.name http://twitter.com/pbaumgartner www.donau-uni.ac.at/peter.baumgartner The slides are licensed under a Creative Commons-license

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