„ Kulturdialog heißt, die These vom Kampf der Kulturen zu widerlegen“ Interkulturelle Kommunikation  Präsentation
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Szenario <ul><li>Wenn wir mit Anderen kommunizieren wollen,  </li></ul><ul><li>ohne sie zu erwirren oder sie zu irritieren...
Individueller Stil  . . . setzt Schwerpunkt auf Gemeinsamkeiten . . . drückt sich positiv und optimistisch aus . . . baut ...
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low context/ high context Das Verhältnis von gespeicherter und übermittelter Information bei unterschiedlicher Dichte der ...
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Handlungsvorschlag <ul><li>1. Beobachten Sie andere Präsentationen mit besonderem Augenmerk auf den Stil. Aus welchen Grün...
Quelle <ul><li>Schritt für Schritt zur erfolgreichen Präsentation </li></ul><ul><li>Seite 133, Die Präsentation als interk...
 
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Interkult PräSentation

  1. 1. „ Kulturdialog heißt, die These vom Kampf der Kulturen zu widerlegen“ Interkulturelle Kommunikation Präsentation
  2. 2. Was könnte Kultur sein? <ul><li>„ Kultur als ein von einer Menschengruppe geteiltes System von Werten </li></ul><ul><li>und Einstellungen ist ein Begriff, den wir intellektuell verstehen können, </li></ul><ul><li>aber es ist das Verhalten, der reale Ausdruck und die bedeutungsvolle </li></ul><ul><li>Folge von Kultur, die wir tatsächlich erleben und mit der wir uns ausein- </li></ul><ul><li>andersetzen müssen. Einer anderen Kultur gegenüber müssen wir zwei </li></ul><ul><li>Arten von Anpassungen machen: wir müssen uns an das Verhalten der </li></ul><ul><li>Anderen (Verhalten das uns verwirrt oder irritiert) gewöhnen; und wir </li></ul><ul><li>müssen unser eigenes Verhalten, das die Anderen verwirrt oder irritiert, </li></ul><ul><li>ändern. So lange wir vom Verhalten der Anderen immer verstimmt werden </li></ul><ul><li>oder dieses Verhalten ständig missdeuten, und verblüfft umgekehrt, so </li></ul><ul><li>lange die Anderen von unserem Verhalten provoziert und werden, so lange </li></ul><ul><li>können wir weder im Ausland heimisch werden noch effektiv unserer </li></ul><ul><li>Arbeit nachgehen.“ </li></ul><ul><li>Craig Storti: The Art of Crossing Cultures. Yarmouth 1990, S. 15. </li></ul>
  3. 3. Annäherung am Beispiel Präsentation <ul><li>Das Szenario </li></ul><ul><li>Die Beschreibung (Analyse) </li></ul><ul><ul><li>„ Mentalitätssoftware“ ( software of the mind ) </li></ul></ul><ul><ul><li>low context/ high context </li></ul></ul><ul><ul><li>monochron/ polychron </li></ul></ul><ul><li>Der Handlungsvorschlag </li></ul><ul><ul><li>Handlungsvorschläge </li></ul></ul>
  4. 4. Szenario <ul><li>Wenn wir mit Anderen kommunizieren wollen, </li></ul><ul><li>ohne sie zu erwirren oder sie zu irritieren, müssen </li></ul><ul><li>wir die Rolle der Kultur in der Kommunikation </li></ul><ul><li>berücksichtigen. </li></ul><ul><li>Moderne Welt, interkulturelle Begegnungen: </li></ul><ul><ul><li>Virtuelle und globale Projektgruppen </li></ul></ul><ul><ul><li>internationale Meetings </li></ul></ul><ul><ul><li>zentralisierte Trainingsmaßnahmen </li></ul></ul><ul><ul><li>Veranstaltungen -> (Ergebnis)Präsentationen </li></ul></ul><ul><li>Negatives Ergebnis </li></ul><ul><ul><li>Missverständnis, Erfolglosigkeit, Konflikte </li></ul></ul>
  5. 5. Individueller Stil . . . setzt Schwerpunkt auf Gemeinsamkeiten . . . drückt sich positiv und optimistisch aus . . . baut eine Beziehung mit dem Publikum auf (oft durch Humor) . . . hält Augenkontakt mit dem Publikum persönlicher Stil . . . tritt in direkten Dialog mit dem Publikum . . . stellt reale und rhetorische Fragen . . . läuft ins Publikum hinein . . . hält Bemerkungen des Publikums via Flipchart oder Whiteboard fest peripetetischer Stil . . . betont Zukunft und Möglichkeiten . . . vermeidet Konflikt . . . handelt Ablauf der Präsentation mit dem Publikum aus . . . benutzt ruhige, gleichmäßige Stimme und viel Augenkontakt balancierter Stil . . . drückt Überzeugung aus . . . scheut Konflikt nicht . . . benutzt laute Stimme, formale Körpersprache und ernsthaften Gesichtsausdruck kraftvoller Stil Charakteristika Stilrichtung
  6. 6. Human Mental Programming universell kollektiv individuell kulturspezifischen Erwartungen, die ein Publikum uns entgegenbringt; Interkulturelle Kommunikation eigene Fähigkeit, sich verschiedenen Präsentationssituationen anzupassen und die passende Stilrichtung anzuwenden. präsentationsinhärenten Aspekte, die in jeder Kultur Gültigkeit haben; Die drei Ebenen des „Human Mental Programming“. Vgl. Hofstede,Geert: Culture’s Consequences. Newbury Park, CA: Sage 1980, S. 16.
  7. 7. low context/ high context <ul><li>Low-context-Kultur </li></ul><ul><li>low-context-Kulturen wird fast alles explizit und ausdrücklich gesagt: </li></ul><ul><ul><li>es wird für den Gesprächspartner alles gründlich und ausführlich dargestellt. </li></ul></ul><ul><ul><li>Man geht davon aus, dass der Anteil der ‚gespeicherten’ Information beim Gesprächspartner eher gering ist </li></ul></ul><ul><ul><li>mit geringer Dichte als spezifische Eigenschaft monochroner Kulturen. </li></ul></ul><ul><li>High-context-Kultur </li></ul><ul><li>gespeicherten Information beim Gesprächspartner hoch ist </li></ul><ul><ul><li>hat das, was ‚zwischen den Zeilen’ angedeutet oder gar nicht zur Sprache gebracht wird genauso viel Bedeutung wie das, was ausdrücklich gesagt wird. </li></ul></ul><ul><ul><li>Polychrone Kulturen hingegen verfolgen einen komplexeren highcontext: </li></ul></ul>
  8. 8. low context/ high context Das Verhältnis von gespeicherter und übermittelter Information bei unterschiedlicher Dichte der Informationsnetze. Vgl. Hall, Edward T. and Mildred Reed Hall: Verborgene Signale. Über den Umgang mit Amerikanern. Hamburg: Grüner + Jahr 1983, S. 36-37.
  9. 9. Monochrom-polychrom Diskrepanz personenorientiert aufgabenorientiert unterbrechen und sich gern einmischen reserviert und distanziert sein steile Hierarchien flache Hierarchien „ arbeiten, um leben zu können“ „ leben, um arbeiten zu können ideologische Einstellung pragmatische Einstellung Pünktlichkeit ist relativ Pünktlichkeit ist absolut implizite Kommunikation explizite Kommunikation Vieles gleichzeitig Eine Sache nach der anderen polychron / high context monochron / low context
  10. 10. Monochrom-polychrom Diskrepanz deduktive Logik induktive Logik ideologisch pragmatisch thematisch ausschweifend thematisch präzise zeitlich flexibel, der Situation angepasst strenge Zeitplanung schemenhafte Vorbereitung, Improvisation gründliche Vorbereitung Ausweichungen erlaubt sachlich und direkt einleitende Elemente (z.B. Anekdote) kurze Einleitung indirektes Vorgehen direktes, geplantes Vorgehen polychron / high context monochron / low context
  11. 11. Handlungsvorschlag <ul><li>1. Beobachten Sie andere Präsentationen mit besonderem Augenmerk auf den Stil. Aus welchen Gründen finden Sie den Stil passend oder unpassend? </li></ul><ul><li>2. Analysieren Sie sich durch Videoaufnahmen Ihrer Präsentation. Wie würden Sie Ihren eigenen Stil charakterisieren? </li></ul><ul><li>3. Bedenken Sie die Stilfrage bereits in den ersten Vorbereitungen. </li></ul><ul><li>4. Experimentieren Sie mit verschiedenen Stilrichtungen, indem Sie eine Präsentation mehrmals mit Video aufnehmen, aber jedes Mal stilistisch anders präsentieren. </li></ul><ul><li>5. Auch hier gilt, was für jede Phase der Vorbereitung und Durchführung einer professionellen Präsentation gilt: practice makes perfect. </li></ul>
  12. 12. Quelle <ul><li>Schritt für Schritt zur erfolgreichen Präsentation </li></ul><ul><li>Seite 133, Die Präsentation als interkulturelle Kommunikation </li></ul><ul><li>e-ISBN 978-3-540-78436-4 </li></ul><ul><li>http://www.e-interculture.de/?id=links&showcat=1202 </li></ul><ul><li>http://www.ikkompetenz.thueringen.de/hilfe/index.htm </li></ul><ul><li>http://de.wikipedia.org/wiki/Interkulturelle_Kompetenz#Verhalten_und_Gesten_werden_verschieden_interpretiert </li></ul><ul><li>http://www.bertelsmann-stiftung.de/bst/de/media/xcms_bst_dms_17145_17146_2.pdf </li></ul>

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