Der Anspruch, dass Arbeit erfüllend und
nicht nur notwendig sein müsse,
ist eine sehr neue Erfindung.
Das ist ein großer, oft überzogener
Anspruch, der sich nicht selten in eine
Karrierekrise am Sonntag Abend übersetzt.
Auf der Suche nach erfüllender Arbeit
können uns sechs praktischen Ideen helfen...
Gab es vor Zweihundert Jahren noch wenige
Tausend verschiedene Berufe, so sind es
heute viele Hunderttausend mögliche
Beschäftigungen, unter denen wir wählen
können. Kein Wunder also, dass wir nicht
wissen, was zu uns passt. Psychologen
nennen das das Paradox der Wahl: Wir
verhalten uns wie gelähmt, wenn wir zu viele
Wahlmöglichkeiten haben.
1. Angst und Verwirrung sind normal
Normalerweise hören wir keine göttliche
Stimme, die uns zur Buchhalterin oder zum
Logistik Manager beruft. Das heißt nicht,
dass wir keine Präferenzen und Neigungen
hätten, wir kennen sie nur nicht genau genug.
Und das ist eine schlechte Position, denn wer
keinen Plan hat, ist bald denen ausgeliefert,
die einen haben. Um eine selbst bestimmte
Wahl zu treffen, müssen wir in uns hinein
hören, um zu verstehen, was zu uns passt.
2. Erkenne dich selbst!
Wenn es ein paar Wochen dauert, um ein
neues Auto auszusuchen, kann es nicht
verwundern, dass es jahrelanges Sammeln
von Erfahrungen braucht, bis wir eine
wirklich passende Arbeit für uns gefunden
haben. Damit wir nicht weiter unsere
Lebenszeit mit einer Arbeit verschwenden,
die unser dummes 16jähriges Ich vor vielen
Jahren für uns gewählt hat, ist beinahe jede
Zeitinvestition gerechtfertigt.
3. Viel denken, Zeit lassen!
Wir können uns selbst nur verstehen,
wenn wir mit der realen Welt kollidieren
und sie und unsere eigene Natur dabei
kennenlernen. Wir benötigen nicht nur
Reflexion, sondern auch verschiedene
Erfahrungen, um zu ergründen, welche
Arbeit zu uns passt. Dazu müssen wir
nicht gleich morgen kündigen. Wir können
kleinere Projekte und Möglichkeiten
nutzen, die sich jeden Tag bieten.
4. Etwas ausprobieren!
Um unsere unternehmerischen Muskeln zu
trainieren, können wir mal untersuchen, was
uns oder andere Leute unglücklich macht:
Den Haustürschlüssel suchen, das richtige
Essen finden oder mit dem Ehepartner
streiten? Das alles sind Situationen, wo wir
Hilfe geben können und das ist, was Arbeit
eigentlich ist. Denken wir nicht, dass alles
schon gemacht und ausprobiert wurde! Es
gibt noch genügend Unzufriedenheit.
5. Verstehen, was unglücklich macht!
Oft liegt der Unterschied zwischen Erfolg
und Scheitern einfach darin, es versucht
zu haben (oder eben nicht). Wir brauchen
nicht nach Erlaubnis fragen, um uns in
eine neue Rolle hineinzudenken und diese
auch auszuprobieren. Wer meint, dass nur
einige wenige Leute per Geburt das Recht
haben, irgend etwas Besonderes zu tun,
der irrt. Uns ist viel mehr möglich, als wir
uns in unserer Bescheidenheit vorstellen.
6. Sei selbstbewusst!
Das sind die Anfänge auf einem Weg zu
der Arbeit, die wir nicht auf unserem
Todesbett bereuen werden. Und das ist
das letzte ausschlaggebende Kriterium
für das, was wir tun oder lassen sollten.
Lies den ganzen Artikel hier auf Geist und Gegenwart:
Wie man die richtige Arbeit findet
www.geistundgegenwart.de

Wie finde ich die richtige Arbeit für mich?

  • 2.
    Der Anspruch, dassArbeit erfüllend und nicht nur notwendig sein müsse, ist eine sehr neue Erfindung. Das ist ein großer, oft überzogener Anspruch, der sich nicht selten in eine Karrierekrise am Sonntag Abend übersetzt. Auf der Suche nach erfüllender Arbeit können uns sechs praktischen Ideen helfen...
  • 3.
    Gab es vorZweihundert Jahren noch wenige Tausend verschiedene Berufe, so sind es heute viele Hunderttausend mögliche Beschäftigungen, unter denen wir wählen können. Kein Wunder also, dass wir nicht wissen, was zu uns passt. Psychologen nennen das das Paradox der Wahl: Wir verhalten uns wie gelähmt, wenn wir zu viele Wahlmöglichkeiten haben. 1. Angst und Verwirrung sind normal
  • 4.
    Normalerweise hören wirkeine göttliche Stimme, die uns zur Buchhalterin oder zum Logistik Manager beruft. Das heißt nicht, dass wir keine Präferenzen und Neigungen hätten, wir kennen sie nur nicht genau genug. Und das ist eine schlechte Position, denn wer keinen Plan hat, ist bald denen ausgeliefert, die einen haben. Um eine selbst bestimmte Wahl zu treffen, müssen wir in uns hinein hören, um zu verstehen, was zu uns passt. 2. Erkenne dich selbst!
  • 5.
    Wenn es einpaar Wochen dauert, um ein neues Auto auszusuchen, kann es nicht verwundern, dass es jahrelanges Sammeln von Erfahrungen braucht, bis wir eine wirklich passende Arbeit für uns gefunden haben. Damit wir nicht weiter unsere Lebenszeit mit einer Arbeit verschwenden, die unser dummes 16jähriges Ich vor vielen Jahren für uns gewählt hat, ist beinahe jede Zeitinvestition gerechtfertigt. 3. Viel denken, Zeit lassen!
  • 6.
    Wir können unsselbst nur verstehen, wenn wir mit der realen Welt kollidieren und sie und unsere eigene Natur dabei kennenlernen. Wir benötigen nicht nur Reflexion, sondern auch verschiedene Erfahrungen, um zu ergründen, welche Arbeit zu uns passt. Dazu müssen wir nicht gleich morgen kündigen. Wir können kleinere Projekte und Möglichkeiten nutzen, die sich jeden Tag bieten. 4. Etwas ausprobieren!
  • 7.
    Um unsere unternehmerischenMuskeln zu trainieren, können wir mal untersuchen, was uns oder andere Leute unglücklich macht: Den Haustürschlüssel suchen, das richtige Essen finden oder mit dem Ehepartner streiten? Das alles sind Situationen, wo wir Hilfe geben können und das ist, was Arbeit eigentlich ist. Denken wir nicht, dass alles schon gemacht und ausprobiert wurde! Es gibt noch genügend Unzufriedenheit. 5. Verstehen, was unglücklich macht!
  • 8.
    Oft liegt derUnterschied zwischen Erfolg und Scheitern einfach darin, es versucht zu haben (oder eben nicht). Wir brauchen nicht nach Erlaubnis fragen, um uns in eine neue Rolle hineinzudenken und diese auch auszuprobieren. Wer meint, dass nur einige wenige Leute per Geburt das Recht haben, irgend etwas Besonderes zu tun, der irrt. Uns ist viel mehr möglich, als wir uns in unserer Bescheidenheit vorstellen. 6. Sei selbstbewusst!
  • 9.
    Das sind dieAnfänge auf einem Weg zu der Arbeit, die wir nicht auf unserem Todesbett bereuen werden. Und das ist das letzte ausschlaggebende Kriterium für das, was wir tun oder lassen sollten.
  • 10.
    Lies den ganzenArtikel hier auf Geist und Gegenwart: Wie man die richtige Arbeit findet www.geistundgegenwart.de