Forschungsstelle  » Neue Kommunikationsmedien « Wikis im Internet und in Organisationen  – eine Genre-Analyse –  Florian Mayer • Steffen Blaschke
Kurzvorstellung der FoNK–Wiki-Projekte Forschungsstelle  » Neue Kommunikationsmedien « #   von   16   DFG-Projekt:   „Kollaborative Kommunikationssysteme  netzwerkgestützter Wissensplattformen“  Funktionsbedingungen von Wikis in unterschiedlichen Kontexten VW-Stiftung:  „ Wikis in Organisationen – von der Invention zur Innovation“ Einsatz von Wikis in Organisationen
Was sind Wikis? „ Unter Wikis versteht man eine offene Sammlung von Webseiten, die für gewöhnlich von jedem Besucher der Webseite online über ein einfaches  Formular bearbeitet werden können.“ Przepiorka 2004 #   von   16
Das Wiki-Prinzip Das Wiki-Prinzip ist ein Prinzip zur Erstellung publizistischer Inhalte im Internet, das sich durch folgende Kriterien auszeichnet: Technologische Einfachheit Offener Zugang  Kollaboration  Versionierung Brändle 2005, S. 18 #   von   16   (  ) Offener Zugang
Problembereiche – Kontextvergleich #13  von   21   Qualitätsmanagement Motivation zur Beteiligung Anforderungen an die Zugänglichkeit Organisation Widerspiegelung von Hierarchien #   von   16   Kritische Masse vs. Rollen intrinsisch - selbstselektiv vs. extrinsisch - auf Weisung Freier Zugang vs. Rechtemanagement Selbstorganisation  bottom-up  vs. Abbild der Organisation  top-down Hoher Status durch hohe Kontribution vs. Niedrige Kontribution durch hohen Status
Kollaboration – Versuch einer Typologie #   von   16   Keine Kooperation  Additive Kooperation Synergetische Kooperation = Kollaboration Monographische Erstellung   a) indirekt b) direkt Zusammenfassung  unabhängiger Abläufe   Schaffung von Neuem durch  direkte Bezugnahme Bookmark, Notiz   Folksonomies Unterschriftenaktion Wikipedia
Anwendungsfelder in Organisationen Dokumentation von Wissen Installationsanleitungen, Handbücher, FAQs,  Change-Logs, etc.   Projektmanagement Projektbeschreibungen, Zeitpläne, Tagesordnungen, Gesprächsprotokolle, Testergebnisse, etc.  Sammlung/Austausch von Informationen Link-Sammlungen, Notiz-Block,  ToDo-Listen, etc.  angelehnt an Przepiorka 2005, Majchrzak, Wagner & Yates, 2006   #   von   16
Skizzierung des Projekts #16  von   21   Quantitative & qualitative Analysemethoden Entwicklung verschiedener Tools zur dynamischen Analyse und Visualisierung von Wikis Skizzierung der deutsprachigen Wiki-Landschaft im Internet 3 Detail-Fallstudien in Organisationen #   von   16
Auszug aus brand eins 3/2007: „ […] In den 16 Jahren, in denen er bei Synaxon arbeitet, habe er keine solche Veränderung wie die durch das Wiki erlebt, sagt Roebers. Er schwärmt von einer ‚Kulturrevolution‘. Und ist sich einig mit dem in Kalifornien lebenden Schweizer Computeringenieur Peter Thoeny, der als Vordenker von Firmen-Wikis gilt: ‚Wikis machen Organisationen flacher und anarchischer, auch weil es hier keinerlei exklusive Informationen gibt. Alles wird geteilt.‘“ http://www.brandeins.de/home/inhalt_detail.asp?id=2266  [20.09.2007] #   von   16
Vorstellung der Fallstudie #   von   6 Organisation Dienstleister im Bereich Innovationsmanagement Projektstruktur mit 74 Mitarbeitern Wiki  1400+ Seiten, davon 700+ Artikel-Seiten 10.000+ Edits innerhalb eines Jahres 62 Autoren  #   von   16
Genre Distribution #   von   16
Co-Authorship per Article  #   von   16
Co-Authorship Networks #   von   16
Fazit #16  von   21   #   von   16   Nahezu keine Kollaboration, keine Diskussionsseiten im vorgestellten Beispiel Sehr wenige Seiten mit mehreren Autoren, sehr viele mit nur 1-2 Edits, es wird kaum im Wiki selbst geschrieben Ohne den „Gärtner“: Kollaboration nur minimal ABER:  Wiki auch ohne Kollaboration auf Seitenebene  nützlich für die Organisation
Fragestellung für die Workshop-Runde: #16  von   21   #   von   15   Welche Formen der Kollaboration gibt es  im Web 2.0? Was begünstigt Kollaboration im Web 2.0? Was unterscheidet den Autor vom Editor?  Stichwort: Rollenverteilung im Wikis versus Organisation
Vielen Dank für Ihr Interesse! Forschungsstelle  » Neue Kommunikationsmedien « Florian L. Mayer | Steffen Blaschke www.fonk-bamberg.de
Vorstellung der Fallstudie #   von   6   Editoren    Edits 1 2 3 4 bis 8   1 bis 3 95 110 6 0 211 4 bis 6 17 99 22 0 138 7 bis 10 22 115 47 4 188 > 11 13 57 51 48 169   147 381 126 52 706
Vorstellung der Fallstudie #   von   6   Editoren    Edits 1 bis 2 3 bis 8   1 bis 6 321 28 349 mehr als 7 207 150 357   528 178 706 Pearsons r 0,36584581 r² 0,13384316
Quelle:  http://meta.wikimedia.org/wiki/Template:Wikimedia_Growth [09/2007]
Operationalisierung WIKI /  INTERAKTIONS-SYSTEM ORGANISATIONS-MITGLIED 1 ORGANISATION PSYCHISCHES SYSTEM PSYCHISCHES SYSTEM SOZIALES SYSTEM SOZIALES SYSTEM ORGANISATIONS-MITGLIED 2 Org. Kopplung Beteiligung Beteiligung

Sa Mayer Blaschke

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    Forschungsstelle »Neue Kommunikationsmedien « Wikis im Internet und in Organisationen – eine Genre-Analyse – Florian Mayer • Steffen Blaschke
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    Kurzvorstellung der FoNK–Wiki-ProjekteForschungsstelle » Neue Kommunikationsmedien « # von 16 DFG-Projekt: „Kollaborative Kommunikationssysteme netzwerkgestützter Wissensplattformen“ Funktionsbedingungen von Wikis in unterschiedlichen Kontexten VW-Stiftung: „ Wikis in Organisationen – von der Invention zur Innovation“ Einsatz von Wikis in Organisationen
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    Was sind Wikis?„ Unter Wikis versteht man eine offene Sammlung von Webseiten, die für gewöhnlich von jedem Besucher der Webseite online über ein einfaches Formular bearbeitet werden können.“ Przepiorka 2004 # von 16
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    Das Wiki-Prinzip DasWiki-Prinzip ist ein Prinzip zur Erstellung publizistischer Inhalte im Internet, das sich durch folgende Kriterien auszeichnet: Technologische Einfachheit Offener Zugang Kollaboration Versionierung Brändle 2005, S. 18 # von 16 ( ) Offener Zugang
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    Problembereiche – Kontextvergleich#13 von 21 Qualitätsmanagement Motivation zur Beteiligung Anforderungen an die Zugänglichkeit Organisation Widerspiegelung von Hierarchien # von 16 Kritische Masse vs. Rollen intrinsisch - selbstselektiv vs. extrinsisch - auf Weisung Freier Zugang vs. Rechtemanagement Selbstorganisation bottom-up vs. Abbild der Organisation top-down Hoher Status durch hohe Kontribution vs. Niedrige Kontribution durch hohen Status
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    Kollaboration – Versucheiner Typologie # von 16 Keine Kooperation Additive Kooperation Synergetische Kooperation = Kollaboration Monographische Erstellung a) indirekt b) direkt Zusammenfassung unabhängiger Abläufe Schaffung von Neuem durch direkte Bezugnahme Bookmark, Notiz Folksonomies Unterschriftenaktion Wikipedia
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    Anwendungsfelder in OrganisationenDokumentation von Wissen Installationsanleitungen, Handbücher, FAQs, Change-Logs, etc. Projektmanagement Projektbeschreibungen, Zeitpläne, Tagesordnungen, Gesprächsprotokolle, Testergebnisse, etc. Sammlung/Austausch von Informationen Link-Sammlungen, Notiz-Block, ToDo-Listen, etc. angelehnt an Przepiorka 2005, Majchrzak, Wagner & Yates, 2006 # von 16
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    Skizzierung des Projekts#16 von 21 Quantitative & qualitative Analysemethoden Entwicklung verschiedener Tools zur dynamischen Analyse und Visualisierung von Wikis Skizzierung der deutsprachigen Wiki-Landschaft im Internet 3 Detail-Fallstudien in Organisationen # von 16
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    Auszug aus brandeins 3/2007: „ […] In den 16 Jahren, in denen er bei Synaxon arbeitet, habe er keine solche Veränderung wie die durch das Wiki erlebt, sagt Roebers. Er schwärmt von einer ‚Kulturrevolution‘. Und ist sich einig mit dem in Kalifornien lebenden Schweizer Computeringenieur Peter Thoeny, der als Vordenker von Firmen-Wikis gilt: ‚Wikis machen Organisationen flacher und anarchischer, auch weil es hier keinerlei exklusive Informationen gibt. Alles wird geteilt.‘“ http://www.brandeins.de/home/inhalt_detail.asp?id=2266 [20.09.2007] # von 16
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    Vorstellung der Fallstudie# von 6 Organisation Dienstleister im Bereich Innovationsmanagement Projektstruktur mit 74 Mitarbeitern Wiki 1400+ Seiten, davon 700+ Artikel-Seiten 10.000+ Edits innerhalb eines Jahres 62 Autoren # von 16
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    Fazit #16 von 21 # von 16 Nahezu keine Kollaboration, keine Diskussionsseiten im vorgestellten Beispiel Sehr wenige Seiten mit mehreren Autoren, sehr viele mit nur 1-2 Edits, es wird kaum im Wiki selbst geschrieben Ohne den „Gärtner“: Kollaboration nur minimal ABER: Wiki auch ohne Kollaboration auf Seitenebene nützlich für die Organisation
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    Fragestellung für dieWorkshop-Runde: #16 von 21 # von 15 Welche Formen der Kollaboration gibt es im Web 2.0? Was begünstigt Kollaboration im Web 2.0? Was unterscheidet den Autor vom Editor? Stichwort: Rollenverteilung im Wikis versus Organisation
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    Vielen Dank fürIhr Interesse! Forschungsstelle » Neue Kommunikationsmedien « Florian L. Mayer | Steffen Blaschke www.fonk-bamberg.de
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    Vorstellung der Fallstudie# von 6   Editoren    Edits 1 2 3 4 bis 8   1 bis 3 95 110 6 0 211 4 bis 6 17 99 22 0 138 7 bis 10 22 115 47 4 188 > 11 13 57 51 48 169   147 381 126 52 706
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    Vorstellung der Fallstudie# von 6   Editoren    Edits 1 bis 2 3 bis 8   1 bis 6 321 28 349 mehr als 7 207 150 357   528 178 706 Pearsons r 0,36584581 r² 0,13384316
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    Operationalisierung WIKI / INTERAKTIONS-SYSTEM ORGANISATIONS-MITGLIED 1 ORGANISATION PSYCHISCHES SYSTEM PSYCHISCHES SYSTEM SOZIALES SYSTEM SOZIALES SYSTEM ORGANISATIONS-MITGLIED 2 Org. Kopplung Beteiligung Beteiligung