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Departement Gesundheit
Patientenedukation kann
Menschen retten und
Kosten senken
Systematische Literaturanalyse
Branka Djordjevic
Dipl. Pflegefachfrau HF, BscN, cand. MscN
Ursina Baumgartner
Prof., MNSc, RN
SBK KONGRESS 2015 MONTREUX, Mittwoch 6.5.2015
6.5.2015, Montreux SBK Kongress
Branka Djordjevic
Kalaidos Fachhochschule Gesundheit
6.5.2015, Montreux SBK Kongress
Branka Djordjevic
Ausbildungsverlauf BScN
6.5.2015, Montreux SBK Kongress
Branka Djordjevic
Bedingungen BScN für HF Pflege
• Aufbaustudium für HF (60 ECTS Theorie + 30 ECTS reflektierte Praxis)
• Berufsbegleitender und modularer Studiengang
Während gesamtem Studium derselbe Präsenztag (Mo oder Di)
erlaubt regelmässige Berufstätigkeit
• Die Studiengangskonzeption orientiert sich
- an den Abschlusskompetenzen der Fachhochschulen Gesundheit
- an den Erfordernissen des Berufsfeldes
• Zulassung mit Niveau Berufsmaturität nach Abschluss HF Pflege
• Zulassung ohne Abschluss Niveau Berufsmaturität
 Zugang über Nachweis von guten Kenntnissen in
Deutsch, Englisch, Mathematik
6.5.2015, Montreux SBK Kongress
Branka Djordjevic
Diese Arbeit wurde durch ein Stipendium des Careum Bildungszentrums
und der Kalaidos Fachhochschule Gesundheit ermöglicht.
6.5.2015, Montreux SBK Kongress
Branka Djordjevic
Inhalt
 Ausgangssituation der BScN-Abschlussarbeit
 Ziel
 Methode
 Diskussion der Resultate
 Schlussfolgerungen und Empfehlungen
 Diskussion im Plenum
6.5.2015, Montreux SBK Kongress
Branka Djordjevic
Ausgangssituation
 Vereinigten Staaten: mehr als 75% der Patienten/Patientinnen berichten,
postoperative Schmerzen erlitten zu haben (Apfelbaum, Chen, Mehta, &
Gan, 2003).
 Deutschland: 56% der Patienten/Patientinnen gaben an, inakzeptable
postoperative Schmerzen erlebt zu haben (Maier et al., 2010).
 Schweiz: 17 bis 50 Prozent der Patientinnen und Patienten berichten
über postoperative Schmerzstärken von drei und höher (Zanon, 2013).
6.5.2015, Montreux SBK Kongress
Branka Djordjevic
Ausgangssituation
Eine hohe Schmerzintensität nach einem operativen Eingriff kann
postoperativ :
zu langanhaltenden funktionellen Störungen führen (Rosenberger, Jokl, &
Ickovics, 2006)
und
die Entwicklung chronischer Schmerzen begünstigen (Hinrichs, Schulz,
Järvinen, & Neugebauer, 2007).
6.5.2015, Montreux SBK Kongress
Branka Djordjevic
Ausgangssituation
Die volkswirtschaftlichen Kosten von chronischen Schmerzen im Jahr
2007 in der Schweiz betrugen 4,3 bis 5,8 Milliarden Franken (Oggier,
2007).
6.5.2015, Montreux SBK Kongress
Branka Djordjevic
Ziel
Die Wirksamkeit der präoperativen Patienteninformation zum Thema
Schmerzen zu ermitteln, um das postoperative Schmerzmanagement bei
erwachsenen chirurgischen Patienten/Patientinnen zu optimieren und
evidenzbasierte Empfehlungen für die klinische Praxis zu geben.
6.5.2015, Montreux SBK Kongress
Branka Djordjevic
Forschungsfrage
Wie wirkt die präoperative Patienteninformation,
die auf das Thema postoperative Schmerzen fokussiert ist,
auf die Schmerzintensität nach einem operativen Eingriff
bei kognitiv-adäquaten, erwachsenen chirurgischen
Patienten/Patientinnen im Akutspital?
6.5.2015, Montreux SBK Kongress
Branka Djordjevic
Theoretischer Rahmen
Patientenedukation bezieht sich auf jede pädagogische Intervention, die
auf Verbesserung der Wissen, Gesundheitsverhalten und gesundheitlichen
Folgen ausgerichtet ist (McDonald, S., Page, MJ., Beringer, K., Wasiak, J.,
& Sprowson, A., 2014)
und beinhaltet drei Aspekte:
Information: gezielte Mitteilung, Bereitstellung verschiedener Medien.
Schulung: zielorientiertes, strukturiertes und geplantes Vermitteln von
Wissen, das evaluiert wird.
Beratung: dialogischer Prozess, indem eine Problemlösung vorbereitet
wird.
(Deutscher Verein für Pflegewissenschaft, 2003).
6.5.2015, Montreux SBK Kongress
Branka Djordjevic
Theoretischer Rahmen
 Sensorische Informationen: erläutern, was der Patient/Patientin
postoperativ fühlen wird und beziehen sich ausschliesslich auf
körperliche Eindrücke.
 Prozedurale Informationen: liefern die Beschreibung des
Operationsablaufs und praktischen Übungen (skill teaching).
Schiemann & Deutsches Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege
(2005)
6.5.2015, Montreux SBK Kongress
Branka Djordjevic
Methode
 Die Literatur wurde in den Datenbanken Cinahl und PubMed
recherchiert.
 Schlagwörter: „preoperative education“ OR „preoperative patient
information“ AND „postoperative pain“.
 Limit : zehn Jahren, RCTs
 Ausschlusskriterien:
 Kinder
 Erwachsene mit einer kognitiven Einschränkung
 notfalloperierte Patienten/Patientinnen
6.5.2015, Montreux SBK Kongress
Branka Djordjevic
Methode
Insgesamt wurden sechs Studien in der Datenbank Pubmed und zwei in
der Datenbank Cinahl zur Thematik gefunden.
6.5.2015, Montreux SBK Kongress
Branka Djordjevic
Diskussion der Resultate in Bezug auf
die postoperative Schmerzintensität und
Operationsarten
 In 7 Studien mit eindimensionale Skalen (VAS, NRS, VRS) gemessen
Eine Studie mit Multidimensionale Skala (McGill Pain Questionnare)
gemessen
Verschiedene Operationsarten, daher nur bedingt ein Vergleich möglich
Ob der Verbrauch von Analgetika ein zuverlässiger Parameter ist und eine
Aussage über die Schmerzintensität machen kann, ist zu hinterfragen.
(Vorurteile gegen Analgetika seitens Patienten/Patientinnen, lückenhafte
Dokumentation oder Zeitmangel in der pflegerischen Versorgung)
in zwei (Crabtree et al., 2012; Gräwe et al., 2010) von acht analysierten
Studien wurde nicht genannt, ob die Schmerzen in Ruhe oder bei
Aktivitäten oder in beiden gemessen wurde. (Schmerzen bei Aktivitäten
sind höher).
6.5.2015, Montreux SBK Kongress
Branka Djordjevic
Diskussion der Resultate in Bezug auf
verschiedene Arten der präoperativen
Patienteninformation
Die mündliche Information allein hat den gleichen Effekt auf die
postoperative Schmerzintensität wie die Kombination der schriftlichen und
mündlichen Informationsform. Keine der acht Studien hat ausschliesslich
die schriftlichen Informationen verwendet, daher lässt sich nicht
bestimmen, welche Wirkung die schriftliche Information allein auf
postoperative Schmerzen hat.
Kombination den sensorische und prozedurale Informationen reduziert
signifikant postoperative Schmerzintensität.
Dauer der Übermittlung der präoperativen Informationen wenig
Bedeutung hinsichtlich der Reduktion von postoperativen Schmerzen.
6.5.2015, Montreux SBK Kongress
Branka Djordjevic
Diskussion der Resultate nach der
Definition von Patientenedukation
Kategorien „Informieren“, „Schulen“ und „Beraten“
Eine systematische Patientenedukation wurde in keiner der acht Studien
durchgeführt.
Die niedrige Schmerzintensität in allen acht Studien zeigt einen positiven
Effekt der durchgeführten edukativen Ansätze. Es ist anzunehmen, dass
eine, nach systematisch durchgeführte Patientenedukation mit
schriftlichem Konzept und Evaluation, statistisch hoch signifikante
Resultate erzielt hätte.
6.5.2015, Montreux SBK Kongress
Branka Djordjevic
Beantwortung der Forschungsfrage
Ein hoher bis sehr hoher statistisch signifikanter Einfluss von präoperativer
Information auf postoperative Schmerzen wurde in sieben der acht
analysierten Studien festgestellt.
In der achten Studie wurde über eine nicht signifikante niedrigere
Schmerzintensität in der Interventionsgruppe berichtet.
6.5.2015, Montreux SBK Kongress
Branka Djordjevic
Schlussfolgerungen und
Empfehlungen für die Pflegepraxis I
Anwendung der präoperativen Patienteninformation sollte ergänzend und
keinesfalls als Ersatz für die medikamentöse Schmerztherapie eingesetzt
werden.
Individuelle präoperative Patientenberatung nach jeder präoperativen
Patientenschulung einbauen, um den noch bestehenden Lernbedarf,
Unsicherheiten und Ängste zu eruieren.
Die alleinige Abgabe einer Patientenbroschüre zum Thema postoperative
Schmerzen ist nicht ausreichend und soll durch eine Schulung und/oder
Beratung ergänzt werden
Der Inhalt einer Patienteninformation sollte sensorische und prozedurale
Informationen beinhalten, da sich diese Kombination in
den analysierten Studien als wirksam erwies.
6.5.2015, Montreux SBK Kongress
Branka Djordjevic
Schlussfolgerungen und
Empfehlungen für die Pflegepraxis II
 Hinsichtlich der Subjektivität der Schmerzen scheint es wichtig zu sein,
eine ausführliche Anamnese bei Eintritt der Patienten/Patientinnen in
den Spital zu erheben, um die Faktoren, die das Schmerzerleben
beeinflussen zu identifizieren.
 Aufgrund der Komplexität der Schmerzen und ihrer Beeinflussbarkeit
durch verschiedene interne und externe Faktoren scheint die Messung
der postoperativen Schmerzen mit einer eindimensionalen Skala nicht
ausreichend zu sein, besser eine mehrdimensionale Skala einsetzen.
6.5.2015, Montreux SBK Kongress
Branka Djordjevic
Empfehlung für die Pflegeforschung I
 Die aktuelle wissenschaftliche Literatur definiert den Terminus
Patientenedukation nicht einheitlich, was den Vergleich der Wirksamkeit
dieser Intervention innerhalb einer systematischen Review erschwert.
 Für die zukünftige Forschung bezüglich der Auswirkungen der
schriftlichen Patienteninformation auf postoperative Schmerzen sind
methodologisch starke randomisierte kontrollierte Studien (RCTs)
geeignet.
6.5.2015, Montreux SBK Kongress
Branka Djordjevic
Empfehlung für die Pflegeforschung II
Um die Risikofaktoren, die das Schmerzerleben beeinflussen, zu
erforschen, wird empfohlen die Kohortenstudien durchzuführen. Mit den
Erkenntnissen aus den Studien mit solchem Design können gezielte
Fragen in die pflegerische Anamnese eingebaut werden, die helfen,
individuelle Risiken, die die Schmerzintensität nach der Operation
beeinflussen, besser zu erfassen.
Diese Erkenntnisse sind hilfreich, um gezielte und wirksame Massnahmen
im Pflegeprozess zu definieren und durchzuführen.
6.5.2015, Montreux SBK Kongress
Branka Djordjevic
Mehrwert der präoperative
Patientenedukation in der Praxis
Präoperative Patientenedukation:
ist eine angstreduzierende Massnahme (Gammon & Mulholland, 1996)
hat positive Einfluss auf das postoperative Erleben (Bjorklund & Fridlund,
1999, p. 208; Richter, Schmid-Ott, & Muthny, 2011)
erhöht die Wirksamkeit der postoperativen, medikamentösen Therapie
(Mahomed et al. , 2002)
wirkt der Entwicklung den chronischen Schmerzen entgegen
senkt die Kosten für die medikamentöse Therapie
6.5.2015, Montreux SBK Kongress
Branka Djordjevic
Mehrwert der präoperative
Patientenedukation in der Praxis
 vermeidet Spitalwiedereinweisungen
 verkürzt die Hospitalisationsdauer
 erhöht die Zufriedenheit der Patienten/Patientinnen
Aktuelle Studien berichten, dass Patienten/Patientinnen zukünftig Spitäler
nach der Qualität des Schmerzmanagements auswählen werden
(Simanski et al., 2006).
6.5.2015, Montreux SBK Kongress
Branka Djordjevic
Diskussion im Plenum
1. Welche Erfahrungen haben Sie mit präoperative Patientenedukation
bzw. präoperativen Patientenedukationsansätzen schon gemacht?
2. Haben Sie Erfahrung mit multidimensionalen Skalen in Bezug auf
Erfassung der akuten Schmerzen?
6.5.2015, Montreux SBK Kongress
Branka Djordjevic
Quellenverzeichnis
Apfelbaum, J. L., Chen, C., Mehta, S. S., & Gan, and T. J. (2003). Postoperative Pain Experience: Results from a National Survey Suggest Postoperative Pain Continues to Be
Undermanaged: Anesthesia & Analgesia, 97(2), 534–540.
Bjorklund, & Fridlund. (1999). Cancer patients’ experiences of nurses’ behaviour and health promotion activities: a critical incident analysis. European
Journal of Cancer Care, 8(4), 204–212.
Crabtree, T. D., Puri, V., Bell, J. M., Bontumasi, N., Patterson, G. A., Kreisel, D., Meyers, B. F. (2012). Outcomes and Perception of Lung Surgery with mplementation of a Patient Video
Education Module: A Prospective Cohort Study. Journal of the American College of Surgeons, 214(5), 816–821.
Deutscher Verein fur Pflegewissenschaft. (2003).̈ Das Originare der Pflege entdecken: Pflege beschreiben, erfassen, begrenzen : [Fachtagung 2002]̈   . Frankfurt am Main: Mabuse-Verlag.
Gammon, J., & Mulholland, C. W. (1996). Effect of preparatory information prior to elective total hip replacement on post-operative physical coping outcomes. International Journal of Nursing
Studies, 33(6), 589–604.
Gräwe, J. S., Mirow, L., Bouchard, R., Lindig, M., & Hüppe, M. (2010b). Einfluss präoperativer Patienteninformationen auf postoperative Schmerzen unter Berücksichtigung individueller
Stressverarbeitung. Der Schmerz, 24(6), 575–586.
Hinrichs, A., Schulz, K., Järvinen, I., & Neugebauer, E. (2007). Chronifizierung postoperativer Akutschmerzen. Chirurgische Gastroenterologie, 23(1), 7–12.
Maier, C., Nestler, N., Richter, H., Hardinghaus, W., Pogatzki-Zahn, E., Zenz, M., & Osterbrink, J. (2010). The Quality of Pain Management in German Hospitals. Deutsches Ärzteblatt
International, (36), 607–614.
Mahomed, N. N., Liang, M. A., Cook, E. F., Daltroy, L. H., Fortin, P. R., Fossel, A. H., & Katz, J. N. (2002). The Importance of Patient Expectations in Predicting Functional Out comes After
Total Joint Arthroplasty. The Journal of Rheumatology, 29(6), 1273– 1279.
McDonald, S., Page, MJ., Beringer, K., Wasiak, J., & Sprowson, A. (2014). Preoperative education for hip or knee replacement. The Cochrane Library, (5), 85.
Oggier, W. (2007). Volkswirtschaftliche Kosten chronischer Schmerzen in der Schweiz – eine erste Annäherung. Schweizerische Ärztezeitung, 88, 1265–1269.
Richter, M., Schmid-Ott, G., & Muthny, F. (2011). Informationsvermittlung und Partizipation aus Sicht von psychosomatischen Rehabilitanden. Psychiatrische Praxis, 38(05), 237–243.
Rosenberger, P., Jokl, P., & Ickovics, J. (2006). Psychosocial Factors and Surgical Outcomes: An Evidence-Based Literature Review. Journal of the American Academy of Orthopaedic
Surgeons, (14), 397–405.
Simanski, C., Lefering, R., Paffrath, T., Riess, P., Yücel, N., Maegele, M., … Neugebauer, E. (2006). Die Qualität der postoperativen Schmerztherapie beeinflusst die Krankenhauswahl:
Ergebnisse einer anonymen Patientenumfrage. Der Schmerz, 20(4), 327–333.
Schiemann, D. & Deutsches Netzwerk fur Qualitatsentwicklung in der Pflege. (2005).̈ ̈ Expertenstandard Schmerzmanagement in der Pflege: bei akuten oder tumorbedingten chronischen
Schmerzen ; Entwicklung, Konsentierung, Implementierung  . Osnabruck: DNQP.̈
Zanon, D., (2013). Akute Schmerzen: Evaluation der schmerzlindernden Pflege bei Patientinnen und Patienten nach Hüftendoprothesenversorgung im Vergleich zu Pflegedokumentation.
Retreived from http://gesundheit.zhaw.ch/fileadmin/user_upload/gesundheit/studium/masterstudiengaenge/Pflege/MScAbschlussarbeiten/zhaw_abstractband2_pflege_Web.pdf
6.5.2015, Montreux SBK Kongress
Branka Djordjevic
Kontakt
Branka Djordjevic
Spital Zollikerberg
branka.djordjevic@bluewin.ch
Ursina Baumgartner
Kalaidos Fachhochschule Gesundheit
ursina.baumgartner@kalaidos-fh.ch

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Patientenedukation kann Menschen retten und Kosten senken

  • 1. Departement Gesundheit Patientenedukation kann Menschen retten und Kosten senken Systematische Literaturanalyse Branka Djordjevic Dipl. Pflegefachfrau HF, BscN, cand. MscN Ursina Baumgartner Prof., MNSc, RN SBK KONGRESS 2015 MONTREUX, Mittwoch 6.5.2015
  • 2. 6.5.2015, Montreux SBK Kongress Branka Djordjevic Kalaidos Fachhochschule Gesundheit
  • 3. 6.5.2015, Montreux SBK Kongress Branka Djordjevic Ausbildungsverlauf BScN
  • 4. 6.5.2015, Montreux SBK Kongress Branka Djordjevic Bedingungen BScN für HF Pflege • Aufbaustudium für HF (60 ECTS Theorie + 30 ECTS reflektierte Praxis) • Berufsbegleitender und modularer Studiengang Während gesamtem Studium derselbe Präsenztag (Mo oder Di) erlaubt regelmässige Berufstätigkeit • Die Studiengangskonzeption orientiert sich - an den Abschlusskompetenzen der Fachhochschulen Gesundheit - an den Erfordernissen des Berufsfeldes • Zulassung mit Niveau Berufsmaturität nach Abschluss HF Pflege • Zulassung ohne Abschluss Niveau Berufsmaturität  Zugang über Nachweis von guten Kenntnissen in Deutsch, Englisch, Mathematik
  • 5. 6.5.2015, Montreux SBK Kongress Branka Djordjevic Diese Arbeit wurde durch ein Stipendium des Careum Bildungszentrums und der Kalaidos Fachhochschule Gesundheit ermöglicht.
  • 6. 6.5.2015, Montreux SBK Kongress Branka Djordjevic Inhalt  Ausgangssituation der BScN-Abschlussarbeit  Ziel  Methode  Diskussion der Resultate  Schlussfolgerungen und Empfehlungen  Diskussion im Plenum
  • 7. 6.5.2015, Montreux SBK Kongress Branka Djordjevic Ausgangssituation  Vereinigten Staaten: mehr als 75% der Patienten/Patientinnen berichten, postoperative Schmerzen erlitten zu haben (Apfelbaum, Chen, Mehta, & Gan, 2003).  Deutschland: 56% der Patienten/Patientinnen gaben an, inakzeptable postoperative Schmerzen erlebt zu haben (Maier et al., 2010).  Schweiz: 17 bis 50 Prozent der Patientinnen und Patienten berichten über postoperative Schmerzstärken von drei und höher (Zanon, 2013).
  • 8. 6.5.2015, Montreux SBK Kongress Branka Djordjevic Ausgangssituation Eine hohe Schmerzintensität nach einem operativen Eingriff kann postoperativ : zu langanhaltenden funktionellen Störungen führen (Rosenberger, Jokl, & Ickovics, 2006) und die Entwicklung chronischer Schmerzen begünstigen (Hinrichs, Schulz, Järvinen, & Neugebauer, 2007).
  • 9. 6.5.2015, Montreux SBK Kongress Branka Djordjevic Ausgangssituation Die volkswirtschaftlichen Kosten von chronischen Schmerzen im Jahr 2007 in der Schweiz betrugen 4,3 bis 5,8 Milliarden Franken (Oggier, 2007).
  • 10. 6.5.2015, Montreux SBK Kongress Branka Djordjevic Ziel Die Wirksamkeit der präoperativen Patienteninformation zum Thema Schmerzen zu ermitteln, um das postoperative Schmerzmanagement bei erwachsenen chirurgischen Patienten/Patientinnen zu optimieren und evidenzbasierte Empfehlungen für die klinische Praxis zu geben.
  • 11. 6.5.2015, Montreux SBK Kongress Branka Djordjevic Forschungsfrage Wie wirkt die präoperative Patienteninformation, die auf das Thema postoperative Schmerzen fokussiert ist, auf die Schmerzintensität nach einem operativen Eingriff bei kognitiv-adäquaten, erwachsenen chirurgischen Patienten/Patientinnen im Akutspital?
  • 12. 6.5.2015, Montreux SBK Kongress Branka Djordjevic Theoretischer Rahmen Patientenedukation bezieht sich auf jede pädagogische Intervention, die auf Verbesserung der Wissen, Gesundheitsverhalten und gesundheitlichen Folgen ausgerichtet ist (McDonald, S., Page, MJ., Beringer, K., Wasiak, J., & Sprowson, A., 2014) und beinhaltet drei Aspekte: Information: gezielte Mitteilung, Bereitstellung verschiedener Medien. Schulung: zielorientiertes, strukturiertes und geplantes Vermitteln von Wissen, das evaluiert wird. Beratung: dialogischer Prozess, indem eine Problemlösung vorbereitet wird. (Deutscher Verein für Pflegewissenschaft, 2003).
  • 13. 6.5.2015, Montreux SBK Kongress Branka Djordjevic Theoretischer Rahmen  Sensorische Informationen: erläutern, was der Patient/Patientin postoperativ fühlen wird und beziehen sich ausschliesslich auf körperliche Eindrücke.  Prozedurale Informationen: liefern die Beschreibung des Operationsablaufs und praktischen Übungen (skill teaching). Schiemann & Deutsches Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (2005)
  • 14. 6.5.2015, Montreux SBK Kongress Branka Djordjevic Methode  Die Literatur wurde in den Datenbanken Cinahl und PubMed recherchiert.  Schlagwörter: „preoperative education“ OR „preoperative patient information“ AND „postoperative pain“.  Limit : zehn Jahren, RCTs  Ausschlusskriterien:  Kinder  Erwachsene mit einer kognitiven Einschränkung  notfalloperierte Patienten/Patientinnen
  • 15. 6.5.2015, Montreux SBK Kongress Branka Djordjevic Methode Insgesamt wurden sechs Studien in der Datenbank Pubmed und zwei in der Datenbank Cinahl zur Thematik gefunden.
  • 16. 6.5.2015, Montreux SBK Kongress Branka Djordjevic Diskussion der Resultate in Bezug auf die postoperative Schmerzintensität und Operationsarten  In 7 Studien mit eindimensionale Skalen (VAS, NRS, VRS) gemessen Eine Studie mit Multidimensionale Skala (McGill Pain Questionnare) gemessen Verschiedene Operationsarten, daher nur bedingt ein Vergleich möglich Ob der Verbrauch von Analgetika ein zuverlässiger Parameter ist und eine Aussage über die Schmerzintensität machen kann, ist zu hinterfragen. (Vorurteile gegen Analgetika seitens Patienten/Patientinnen, lückenhafte Dokumentation oder Zeitmangel in der pflegerischen Versorgung) in zwei (Crabtree et al., 2012; Gräwe et al., 2010) von acht analysierten Studien wurde nicht genannt, ob die Schmerzen in Ruhe oder bei Aktivitäten oder in beiden gemessen wurde. (Schmerzen bei Aktivitäten sind höher).
  • 17. 6.5.2015, Montreux SBK Kongress Branka Djordjevic Diskussion der Resultate in Bezug auf verschiedene Arten der präoperativen Patienteninformation Die mündliche Information allein hat den gleichen Effekt auf die postoperative Schmerzintensität wie die Kombination der schriftlichen und mündlichen Informationsform. Keine der acht Studien hat ausschliesslich die schriftlichen Informationen verwendet, daher lässt sich nicht bestimmen, welche Wirkung die schriftliche Information allein auf postoperative Schmerzen hat. Kombination den sensorische und prozedurale Informationen reduziert signifikant postoperative Schmerzintensität. Dauer der Übermittlung der präoperativen Informationen wenig Bedeutung hinsichtlich der Reduktion von postoperativen Schmerzen.
  • 18. 6.5.2015, Montreux SBK Kongress Branka Djordjevic Diskussion der Resultate nach der Definition von Patientenedukation Kategorien „Informieren“, „Schulen“ und „Beraten“ Eine systematische Patientenedukation wurde in keiner der acht Studien durchgeführt. Die niedrige Schmerzintensität in allen acht Studien zeigt einen positiven Effekt der durchgeführten edukativen Ansätze. Es ist anzunehmen, dass eine, nach systematisch durchgeführte Patientenedukation mit schriftlichem Konzept und Evaluation, statistisch hoch signifikante Resultate erzielt hätte.
  • 19. 6.5.2015, Montreux SBK Kongress Branka Djordjevic Beantwortung der Forschungsfrage Ein hoher bis sehr hoher statistisch signifikanter Einfluss von präoperativer Information auf postoperative Schmerzen wurde in sieben der acht analysierten Studien festgestellt. In der achten Studie wurde über eine nicht signifikante niedrigere Schmerzintensität in der Interventionsgruppe berichtet.
  • 20. 6.5.2015, Montreux SBK Kongress Branka Djordjevic Schlussfolgerungen und Empfehlungen für die Pflegepraxis I Anwendung der präoperativen Patienteninformation sollte ergänzend und keinesfalls als Ersatz für die medikamentöse Schmerztherapie eingesetzt werden. Individuelle präoperative Patientenberatung nach jeder präoperativen Patientenschulung einbauen, um den noch bestehenden Lernbedarf, Unsicherheiten und Ängste zu eruieren. Die alleinige Abgabe einer Patientenbroschüre zum Thema postoperative Schmerzen ist nicht ausreichend und soll durch eine Schulung und/oder Beratung ergänzt werden Der Inhalt einer Patienteninformation sollte sensorische und prozedurale Informationen beinhalten, da sich diese Kombination in den analysierten Studien als wirksam erwies.
  • 21. 6.5.2015, Montreux SBK Kongress Branka Djordjevic Schlussfolgerungen und Empfehlungen für die Pflegepraxis II  Hinsichtlich der Subjektivität der Schmerzen scheint es wichtig zu sein, eine ausführliche Anamnese bei Eintritt der Patienten/Patientinnen in den Spital zu erheben, um die Faktoren, die das Schmerzerleben beeinflussen zu identifizieren.  Aufgrund der Komplexität der Schmerzen und ihrer Beeinflussbarkeit durch verschiedene interne und externe Faktoren scheint die Messung der postoperativen Schmerzen mit einer eindimensionalen Skala nicht ausreichend zu sein, besser eine mehrdimensionale Skala einsetzen.
  • 22. 6.5.2015, Montreux SBK Kongress Branka Djordjevic Empfehlung für die Pflegeforschung I  Die aktuelle wissenschaftliche Literatur definiert den Terminus Patientenedukation nicht einheitlich, was den Vergleich der Wirksamkeit dieser Intervention innerhalb einer systematischen Review erschwert.  Für die zukünftige Forschung bezüglich der Auswirkungen der schriftlichen Patienteninformation auf postoperative Schmerzen sind methodologisch starke randomisierte kontrollierte Studien (RCTs) geeignet.
  • 23. 6.5.2015, Montreux SBK Kongress Branka Djordjevic Empfehlung für die Pflegeforschung II Um die Risikofaktoren, die das Schmerzerleben beeinflussen, zu erforschen, wird empfohlen die Kohortenstudien durchzuführen. Mit den Erkenntnissen aus den Studien mit solchem Design können gezielte Fragen in die pflegerische Anamnese eingebaut werden, die helfen, individuelle Risiken, die die Schmerzintensität nach der Operation beeinflussen, besser zu erfassen. Diese Erkenntnisse sind hilfreich, um gezielte und wirksame Massnahmen im Pflegeprozess zu definieren und durchzuführen.
  • 24. 6.5.2015, Montreux SBK Kongress Branka Djordjevic Mehrwert der präoperative Patientenedukation in der Praxis Präoperative Patientenedukation: ist eine angstreduzierende Massnahme (Gammon & Mulholland, 1996) hat positive Einfluss auf das postoperative Erleben (Bjorklund & Fridlund, 1999, p. 208; Richter, Schmid-Ott, & Muthny, 2011) erhöht die Wirksamkeit der postoperativen, medikamentösen Therapie (Mahomed et al. , 2002) wirkt der Entwicklung den chronischen Schmerzen entgegen senkt die Kosten für die medikamentöse Therapie
  • 25. 6.5.2015, Montreux SBK Kongress Branka Djordjevic Mehrwert der präoperative Patientenedukation in der Praxis  vermeidet Spitalwiedereinweisungen  verkürzt die Hospitalisationsdauer  erhöht die Zufriedenheit der Patienten/Patientinnen Aktuelle Studien berichten, dass Patienten/Patientinnen zukünftig Spitäler nach der Qualität des Schmerzmanagements auswählen werden (Simanski et al., 2006).
  • 26. 6.5.2015, Montreux SBK Kongress Branka Djordjevic Diskussion im Plenum 1. Welche Erfahrungen haben Sie mit präoperative Patientenedukation bzw. präoperativen Patientenedukationsansätzen schon gemacht? 2. Haben Sie Erfahrung mit multidimensionalen Skalen in Bezug auf Erfassung der akuten Schmerzen?
  • 27. 6.5.2015, Montreux SBK Kongress Branka Djordjevic Quellenverzeichnis Apfelbaum, J. L., Chen, C., Mehta, S. S., & Gan, and T. J. (2003). Postoperative Pain Experience: Results from a National Survey Suggest Postoperative Pain Continues to Be Undermanaged: Anesthesia & Analgesia, 97(2), 534–540. Bjorklund, & Fridlund. (1999). Cancer patients’ experiences of nurses’ behaviour and health promotion activities: a critical incident analysis. European Journal of Cancer Care, 8(4), 204–212. Crabtree, T. D., Puri, V., Bell, J. M., Bontumasi, N., Patterson, G. A., Kreisel, D., Meyers, B. F. (2012). Outcomes and Perception of Lung Surgery with mplementation of a Patient Video Education Module: A Prospective Cohort Study. Journal of the American College of Surgeons, 214(5), 816–821. Deutscher Verein fur Pflegewissenschaft. (2003).̈ Das Originare der Pflege entdecken: Pflege beschreiben, erfassen, begrenzen : [Fachtagung 2002]̈   . Frankfurt am Main: Mabuse-Verlag. Gammon, J., & Mulholland, C. W. (1996). Effect of preparatory information prior to elective total hip replacement on post-operative physical coping outcomes. International Journal of Nursing Studies, 33(6), 589–604. Gräwe, J. S., Mirow, L., Bouchard, R., Lindig, M., & Hüppe, M. (2010b). Einfluss präoperativer Patienteninformationen auf postoperative Schmerzen unter Berücksichtigung individueller Stressverarbeitung. Der Schmerz, 24(6), 575–586. Hinrichs, A., Schulz, K., Järvinen, I., & Neugebauer, E. (2007). Chronifizierung postoperativer Akutschmerzen. Chirurgische Gastroenterologie, 23(1), 7–12. Maier, C., Nestler, N., Richter, H., Hardinghaus, W., Pogatzki-Zahn, E., Zenz, M., & Osterbrink, J. (2010). The Quality of Pain Management in German Hospitals. Deutsches Ärzteblatt International, (36), 607–614. Mahomed, N. N., Liang, M. A., Cook, E. F., Daltroy, L. H., Fortin, P. R., Fossel, A. H., & Katz, J. N. (2002). The Importance of Patient Expectations in Predicting Functional Out comes After Total Joint Arthroplasty. The Journal of Rheumatology, 29(6), 1273– 1279. McDonald, S., Page, MJ., Beringer, K., Wasiak, J., & Sprowson, A. (2014). Preoperative education for hip or knee replacement. The Cochrane Library, (5), 85. Oggier, W. (2007). Volkswirtschaftliche Kosten chronischer Schmerzen in der Schweiz – eine erste Annäherung. Schweizerische Ärztezeitung, 88, 1265–1269. Richter, M., Schmid-Ott, G., & Muthny, F. (2011). Informationsvermittlung und Partizipation aus Sicht von psychosomatischen Rehabilitanden. Psychiatrische Praxis, 38(05), 237–243. Rosenberger, P., Jokl, P., & Ickovics, J. (2006). Psychosocial Factors and Surgical Outcomes: An Evidence-Based Literature Review. Journal of the American Academy of Orthopaedic Surgeons, (14), 397–405. Simanski, C., Lefering, R., Paffrath, T., Riess, P., Yücel, N., Maegele, M., … Neugebauer, E. (2006). Die Qualität der postoperativen Schmerztherapie beeinflusst die Krankenhauswahl: Ergebnisse einer anonymen Patientenumfrage. Der Schmerz, 20(4), 327–333. Schiemann, D. & Deutsches Netzwerk fur Qualitatsentwicklung in der Pflege. (2005).̈ ̈ Expertenstandard Schmerzmanagement in der Pflege: bei akuten oder tumorbedingten chronischen Schmerzen ; Entwicklung, Konsentierung, Implementierung  . Osnabruck: DNQP.̈ Zanon, D., (2013). Akute Schmerzen: Evaluation der schmerzlindernden Pflege bei Patientinnen und Patienten nach Hüftendoprothesenversorgung im Vergleich zu Pflegedokumentation. Retreived from http://gesundheit.zhaw.ch/fileadmin/user_upload/gesundheit/studium/masterstudiengaenge/Pflege/MScAbschlussarbeiten/zhaw_abstractband2_pflege_Web.pdf
  • 28. 6.5.2015, Montreux SBK Kongress Branka Djordjevic Kontakt Branka Djordjevic Spital Zollikerberg branka.djordjevic@bluewin.ch Ursina Baumgartner Kalaidos Fachhochschule Gesundheit ursina.baumgartner@kalaidos-fh.ch