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Nicolas Berg
Wer finanziert mein Startup?
TIPPS FÜR STARTUPS UND INVESTOREN
Nicolas Berg, Unternehmer, Investor & Startup Coach
Zürich-Schlieren, startup space, 20. September 2016
IFJ STARTIMPULS
Nicolas Berg
Agenda
1. Wozu braucht ein Startup Investoren?
2. Wieso soll ein Investor in Startups investieren?
3. Wie denkt ein Investor?
4. Was gibt es für Investoren-Typen?
5. Wie identifiziere ich geeignete Investoren?
6. Wie spreche ich Investoren an?
7. Wie pitche ich vor Investoren?
8. Wie verhandle ich mit Investoren?
9. Wie gehe ich mit Investoren um?
Bonus Wann werde ich selber Investor?
2Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz
Nicolas Berg
Speaker: Nicolas Berg
 Serial Entrepreneur: Gründer von 10 Startups (1984-2013)
 1998 Borsalino-Gründer, 2000 mit 20x Multiple an Ringier verkauft
 Aktuell VR/Mitgründer buildastiq.com & VR/Coach IBelieveInYou.ch
 CCO AgriCircle 2014; Interim CEO Sharoo June-Oct 2013
 Vollzeit-Angel-Investor in 20 Startups (2000-2006)
 z.B. Investor & Country Manager (Switzerland) XING 2004-2010;
2006 IPO mit 30x Multiple (Börsenwert aktuell >1 Mrd. €)
 Co-founder von Redalpine Venture Partners (2007)
 Redalpine Capital I + II: Portfolio von 40 europäischen High-innovation-Startups
 5 Portfolio-Firmen in Top 13 der Top 100 Swiss Startups klassiert (2011)
 Dozent, Journalist und Jurymitglied
 Trainiert Studenten & Entrepreneurs für venturelab.ch & CTI-E seit 2006
 Jurymitglied Businessplan- & Seed-money-Wettbewerbe (venturekick, SVC, Suvorov)
 Quelle und zuvor Autor führender Medien (Die Zeit, Bilanz, Handelszeitung, Cash, NZZ)
3Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz
Nicolas Berg
Agenda
4Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz
1. Wozu braucht ein Startup Investoren?
2. Wieso soll ein Investor in Startups investieren?
3. Wie denkt ein Investor?
4. Was gibt es für Investoren-Typen?
5. Wie identifiziere ich geeignete Investoren?
6. Wie spreche ich Investoren an?
7. Wie pitche ich vor Investoren?
8. Wie verhandle ich mit Investoren?
9. Wie gehe ich mit Investoren um?
10. Bonus: Wann werde ich selber Investor?
Nicolas Berg
Jobeffekt
5Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz
2011
Nicolas Berg6
Anzahl Schweizer Startups
Mittwoch, 18. Februar 2015
40k
Gründungen
p.a. 10k
Startups p.a.
10k Startups
p.a. 3% bzw. 300
High-innovation
Startups p.a.
300 High-
innovation
Startups p.a.
150
Supported
Startups
144
scheiternde
Startups
150
erfolgreiche
Startups
1-2% oder
3-6 Big-Win Startups p.a.
50 well
Financed
Startups
8-12k
neue
Jobs
CHF
30-50 Mrd.
Wert
Top-50-
Studie
20-30 Jobs
pro Startup
CHF
10-20m
pro Startup
4-6k
neue
Jobs
CHF
1.5-3 Mrd.
Wert
CHF
0.6-1 Mrd.
pro Startup
2.5-5k Jobs
pro Startup
Nicolas Berg
1. Wozu ein Investor?
 Vorsprung sichern
 Potenzial voll nutzen
 Erfahrung und Netzwerk
 Besserer Exit wahrscheinlich
 Risiko verteilen (upside & downside)
 Fact 1: Die besten Investoren finden die besten Startups
 Fact 2: Die besten Startups überzeugen die besten Investoren
Alternativen
 Langsamer wachsen  Vorsprung verlieren?
 Selbstfinanzierung  Unabhängigkeit
 Kundenfinanzierung oder Bankfinanzierung
7Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz
Nicolas Berg
2. Wieso soll Investor auf Startup setzen?
 Adrenalin
 Nutzen stiften mit Knowhow und Netzwerk
 höchste Renditen möglich
 High-innovation Startups als Anlagekategorie rentieren mit 27%*,
doch für die meisten Investoren (Median) rentieren Startups nicht
Alternativen
 Konsumieren (Ferienhaus, Yacht, Reisen, Golf, Jagd)
 Klassische Anlagen (Aktien, Obligationen, Cash, Fonds)
 Andere alternative Anlagen (Immobilien, Rohstoffe, Hedgefonds)
*) Historical Return in Angel Markets, RSCM 2010, http://www.growthink.com/HistoricalReturnofAngelInvestingAssetClass.pdf
or Kauffman: Returns to Angel Investors in Groups, http://sites.kauffman.org/pdf/angel_groups_111207.pdf
8Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz
Nicolas Berg
2. Geschäftsmodell des Investors
Aktien des Startups innerhalb von 3 bis 7 Jahren
wieder verkaufen an einen strategischen Investor
Strategischer Investor (Exit-Partner) will:
 Marktanteilverluste kompensieren (z.B. Medien, Telco)
 Schnell wachsenden Mitbewerber (z.B. Instagram/Facebook, WhatsApp/Facebk)
 Technologie sichern (z.B. Skype/Microsoft, Wuala/La Cie, Glycart/Roche)
 Pipeline füllen (z.B. Speedel/Novartis, Esbatech/Novartis)
Andere Exits:
 Börsengang
 MBO
 Konkurs
9Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz
Nicolas Berg
3. Wie denkt ein Investor?
 Was der Leitwolf macht, will ich auch machen, und
was lange auf dem Regal lag, nehme auch ich nicht
 Ich bin gierig nach dem Hockeystick versus
ich will möglichst kein Investment verlieren
 Bei Minus zum Plan steige ich aus bzw. wechsle ich aus versus
bei Plus zum Plan investiere ich noch mehr
 Wenn ich länger nichts höre, bin ich beunruhigt versus
wenn ich good & bad News sofort erfahre, steigt mein Vertrauen
 Wer jeden Ratschlag von mir annimmt, hat keine Ahnung versus
wer keinen Ratschlag von mir annimmt, ist ein Autist
 Als Gutmenschen helfen wir den Kranken und Schwachen versus
als Investoren helfen wir den Gesundesten und Stärksten
10Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz
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4. Was gibt’s für Investoren-Typen?
 Business Angels (90%)
 Virgin angels
 Super angels (successful, xx millions, portfolio)
 Smart co-investing angels
 Operational/consulting/passive angels
 Angel networks: b-to-v, mountain-clug.ag, BAS, StartAngels, BioBAC…
 Micro Venture Capital / Superangel Funds (10%)
 Seed & early, small & bigger transactions, entrepreneurial
 VC approach or co-investments/sidecar
 Corporate Venture
 Other Seed Money Sources
 Seed money & Business plan contests: Venture Kick, de Vigier, Heuberger, Venture, Technopark
 Research grants: CTI, Nationalfonds, EU Rahmenprogramme
 “Government” aided funds: ZKB, HGF, EVA-Basel, SZKB Innovationsstiftung, LUKB…
 Foundations
 Family, Friends & Fools (3F)
11Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz
Nicolas Berg
Entwickle Big Star dank Talent-Scouting
12
Analog zum Fussball haben Investoren 2 Optionen:
 $100 Mio. in Kauf von Messi od. Ronaldo investieren
 versuchen $110 Mio. extra mit ihm zu verdienen
(1.1x multiple) oder
 $5m ins Scouting & Training 20 junger Talente zu investieren
 versuchen den Besten für $20 Mio. zu verkaufen (4x Portfolio Multiple)
  gute VC bevorzugen Film (über Monate Entwicklung verfolgen) statt ein Foto (1 Pitch)
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Nicolas Berg
Handle proaktiv – folge nicht der Masse
Ein Hockeyspieler kann entweder:
 dorthin eilen wo der Puck jetzt ist (die die meisten Spieler) oder
 dorthin wo der Puck sich demnächst befinden wird (Wayne Gretzky)
Source: http://www.brainyquote.com/quotes/authors/w/wayne_gretzky.html
13Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz
Nicolas Berg
5. Wie identifiziere ich geeignete Investoren?
 Welches waren in meiner Branche die besten Exits?
 Wer waren die Gründer und Investoren in diesen Startups?
 Welcher Investor ist in meiner Nähe (2 Auto-/1 Flug-Stunde) und
hat die grösste Affinität zu unserem Markt?
 Welcher Investor hat derzeit Ressourcen frei? (Portfolio-Grösse und
Phase, Zeit, Kapital)
 Referenzen des Investors checken bei seinen Portfolio-CEOs
 Nur die besten Investoren sind gut genug
 Ambitionsniveau von Investor und mir muss matchen
 Ich sollte mit mehreren (2-4) alternativen Investoren verhandeln
14Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz
Nicolas Berg
5. Wer kann und will früh investieren?
Typische CH Seed- & Early-stage-Investoren:
 200’000+ CHF Millionäre
 2000 Business Angels + ein paar VC Fonds
 20 erfolgreiche Investoren (Zweimal 2-stelligen CHF Millionen-Exit)
Abnehmende Summe Venture Capital von VC Fonds:
 50% weniger VC-Kapital als vor 10 Jahren (CTI-Invest study 2013)
 2000 gab es noch 60 Schweizer VC-Fonds (nur 2 davon sind noch aktiv!)
 Immerhin: steigende Zahl von Angels dank 4x mehr ICT-Exits
15Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz
Nicolas Berg
5. … aber nur rund 20 Top-Investoren
16
ICT: Early-stage VCs, angels
& founders with recent top exit
① Index Ventures
② VI Partners
③ Brains-to-ventures
④ Redalpine
⑤ Creathor
⑥ Beat S.
⑦ Peter S.
⑧ Klaus H.
⑨ Oliver J.
⑩ Roland Z. (…)
Live Science: Early-stage VCs, angels
& founders with recent top exit
① Index Ventures
② VI Partners
③ Redalpine
④ Debio
⑤ Biomedinvest
⑥ BioBAC Basel / EVA-Basel
⑦ Bruno O.
⑧ Peter P.
⑨ Jürg G.
⑩ George H. (…)
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Nicolas Berg
5. Beispiele für Startup Finanzierungen
 Borsalino 1998
 Jeweils Schweizer Top 8 Leute in ICT, Finanz und Medien
 1998 555k Runde mit 24 Angels, 1999 weitere 2 Mio. mit 64 Angels
 XING 2003/2004
 2004 ca. €500k von 10 Top Netzwerkern aus D, CH, AUS/CHN
 2005 weitere €1M von Angels und ca. €4M von VC (Wellington)
 Questli 2011/12
 2011 CHF 200k von VC (Redalpine), dann 250k von Angels zu 2.5M pre
 2012 weitere 550k von Angels (down-rounds)
 Sharoo 2013 (Migros Spin-off)
 Sep 2013 substanzielle Series A mit Mobiliar für 30-40%
17Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz
Nicolas Berg
5. Quellen für gute Startup-Investoren
18
ICT: Research top exits in your sector!
• 2004 Kelkoo  Yahoo (für $670m)
• 2005 Mediastreams  Microsoft
• 2006 LeShop  Migros
• 2006 Endoxon  Google (ca. CHF 40m)
• 2007 Jobs.ch  Tiger Fund (CHF 120m)
• 2009 Wuala  LaCie
• 2011 Svox  Nuance
• 2011 DeinDeal  Ringier
• 2011 Doodle  Tamedia
• 2011 Procedural  Esri
• 2011 Trigami  eBuzzing
• 2012 Umantis  Haufe
• 2012 Spontacts  Scout
• 2012 Jobs.ch  Tamedia/Ringier (390m)
• 2012 Digitec  Migros (140m)
• 2013 NetBreeze  Microsoft
• 2016 base7 booking  Trivago
• 2016 Snap  Analog Devices
• 2016 Fashionfriends (Tamedia)  S&B
Life Science: Research top exits in your sector!
• 2005 Glycart  Roche (CHF 230m)
• 2006 Towerbrook  Odlo
• 2006 Serono  Merck ($14b)
• 2008 Speedel  Novartis ($880m)
• 2009 Esbatech  Alcon/Novartis ($598m)
• 2010 Neurimmune  Biogen
• 2010 Preglem  Richter ($461m)
• 2011 Synosia  Biotie
• 2011 Levitronix  Thoratec
• 2012 Okairos  GSK
• 2012 Glycovaxyn Investors
• 2013 Endosense  St. Jude Medical
• 2013 Neocutis  Merz Pharma
• 2013 Occlutech  GSK
• 2014 Prionics  Thermo Fisher
• 2015 Glycovaxin  GlaxoSmithKline
• 2015 Redbiotec-Spin-off Redvax  Pfizer
• 2016 MindMaze  Hinduja Group (>$1b)
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Nicolas Berg
5. Beispiele für gute Startup-Investoren
Schweizer early-stage VCs
 Index Ventures, Genf/London/Valley (weltweiter Fokus)
 Redalpine Venture Partners, Zürich (Fokus Schweiz und DACH)
 VI Partners, Zug/Morges (nur Schweiz)
 Creathor, Zürich (Deutschland und Schweiz)
 Brains-to-ventures, St. Gallen (Fokus auf deutsche Unternehmen)
 Mountain Partners, Wädenswil (Fokus auf deutsche Unternehmen)
Internationale early-stage VCs
 Atomico, HTGF, Earlybird, Sofinnova, Eden …
Superangels & Fresh Angels
 Peter S., Klaus H., Oliver J., Roland Z. usw.
 erfolgreiche Gründer der Jahre 2004-2015 (siehe voriges Slide)
19Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz
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6. Wie spreche ich Investoren an?
 Massgeschneidert d.h. vorgängig recherchieren!
 Türoffner identifizieren im Netzwerk des Investors
 Portfolio-Unternehmen
 Ko-Investoren
 Wirtschaftsanwälte, Banker, Inkubatoren, Transfer-Beauftragte usw.
 Telefon, Email, Youtube, Powerpoint, Word, Excel…
 gutes Timing recherchieren
 Niemals einen desperaten Eindruck machen
 Was eilt, ist meistens schlecht (ausser es eilt, weil es bereits überzeichnet ist)
 Gute Investoren wollen Startups entdecken
 «Hat sich auf mein Mail nicht gemeldet» ist keine Absage
20Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz
Nicolas Berg
7. Wie pitche ich vor Investoren?
 Extrem gut vorbereitet (30x üben mit Feedback!)
 Enthusiastisch, locker, kompetent
 Simpel, simpel, simpel – reduced to the MAX
 Einziges Ziel ist nächstes Meeting
 Venture challenge, CTI coaching & Entrepreneurship, Startup
Weekend, StartupBus, Schauspielschule, CTI-invest, Venturekick …
 Pitch:
 10 Slides (+10 Q&A- u. Handout-Slides)
 20 Min (Pitch 5-10 Min, Rest Q&A)
 nichts kleiner als Font 30
21Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz
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8. Wie verhandle ich mit Investoren?
 Agil, d.h. weder zu nachgiebig noch zu stur
 Sich vorher fit machen in Venture-Terms
 Tag along, ABV, pre money, liquidation preference, anti dilution, options…
 Anwalt aber bei erster Verhandlungsrunde noch nicht mitnehmen
 Immer die Wahrheit sagen, aber nicht alles sagen
 Selbstbewusstsein ausstrahlen, d.h. mehrere Optionen organisieren
 Investor muss sehen, dass Gründer mehr leidet, wenn’s schief geht
 Investor muss spüren, dass Gründer alles geben wird für den Erfolg
22Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz
Nicolas Berg
9. Wie gehe ich mit meinen Investoren um?
 Ehrlichkeit
 Information Information Information!
 Good news schnell liefern
 Bad news ebenso
 Rat und Netzwerk aktiv einholen
 Sich immer wieder bewusst machen, wem die Firma gehört:
nämlich nicht mir, sondern allen Aktionären!
23Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz
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10. Wann werde ich selber Investor?
24Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz
 Erfolg als Unternehmer (oder sonst irgendwie
viel Kapital anhäufen)
 Über Investments lesen („Winning Angels“), mit anderen Investoren
zusammenarbeiten und loslegen
 Lernen aus Erfolgen und Misserfolgen (=Lernkurve)
 Portfolio von >15 über zehn Jahre aufbauen und begleiten,
mit zwei Partnern/Co-Angels zusammen je 5 aktiv betreuen
(d.h. 3 x 100% Job oder Investment Manager rekrutieren)
 Oder: *blind“ 100 Investments über 10 Jahre machen und hoffen,
dass einige Big-Wins darunter sind („Spray & Pray“)
Nicolas Berg25
Anzahl Schweizer Startups
Mittwoch, 18. Februar 2015
40k
Gründungen
p.a. 10k
Startups p.a.
10k Startups
p.a. 3% bzw. 300
High-innovation
Startups p.a.
300 High-
innovation
Startups p.a.
150
Supported
Startups
144
scheiternde
Startups
150
erfolgreiche
Startups
1-2% oder
3-6 Big-Win Startups p.a.
50 well
Financed
Startups
8-12k
neue
Jobs
CHF
30-50 Mrd.
Wert
Top-50-
Studie
20-30 Jobs
pro Startup
CHF
10-20m
pro Startup
4-6k
neue
Jobs
CHF
1.5-3 Mrd.
Wert
CHF
0.6-1 Mrd.
pro Startup
2.5-5k Jobs
pro Startup
Nicolas Berg
10. Wann werde ich selber Investor?
26Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz
 Wenn ich als Unternehmer Erfolg hatte
 Wenn ich eine Million oder mehr gespart habe
 Crowd-investing bereits ab 10 x 10‘000 möglich
 Klassisches Angel Investing ab 10 x 20‘-40‘000
 Wenn ich die Investor-Motivation in mir spüre
 Adrenalin
 Nutzen stiften mit Knowhow & Netzwerk
 höchste Renditen & Risiken sind mir recht
Nicolas Berg
Danke
 Fragen oder Anmerkungen?
Literaturtipps & News:
 Guy Kawasaki: The Art of Start
 Peter Thiel: From 0 to 1
 Amis: Winning Angels
 Biografien der Top-Gründer: Apple, Tesla, Google, Microsoft…
 http://startupticker.ch
Slides:
 http://slideshare.net/nicoberg
Kontakt:
 nicoberg@gmail.com, via Facebook oder WhatsApp 079 431 55 17
27Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz
Nicolas Berg
«You miss 100%
of the shots you
don't take.»
Wayne Gretzky,
Hockey legend
www.facebook.com/nicolasberg.gstaad
www.twitter.com/nicoberg1
Nicolas Berg
Hauptbahnhofstrasse 4
CH-4500 Solothurn
Switzerland
phone +41 79 431 55 17
mailto: nicoberg@gmail.com

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Finanzierung startup startimpuls zürich_sep 2016

  • 1. Nicolas Berg Wer finanziert mein Startup? TIPPS FÜR STARTUPS UND INVESTOREN Nicolas Berg, Unternehmer, Investor & Startup Coach Zürich-Schlieren, startup space, 20. September 2016 IFJ STARTIMPULS
  • 2. Nicolas Berg Agenda 1. Wozu braucht ein Startup Investoren? 2. Wieso soll ein Investor in Startups investieren? 3. Wie denkt ein Investor? 4. Was gibt es für Investoren-Typen? 5. Wie identifiziere ich geeignete Investoren? 6. Wie spreche ich Investoren an? 7. Wie pitche ich vor Investoren? 8. Wie verhandle ich mit Investoren? 9. Wie gehe ich mit Investoren um? Bonus Wann werde ich selber Investor? 2Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz
  • 3. Nicolas Berg Speaker: Nicolas Berg  Serial Entrepreneur: Gründer von 10 Startups (1984-2013)  1998 Borsalino-Gründer, 2000 mit 20x Multiple an Ringier verkauft  Aktuell VR/Mitgründer buildastiq.com & VR/Coach IBelieveInYou.ch  CCO AgriCircle 2014; Interim CEO Sharoo June-Oct 2013  Vollzeit-Angel-Investor in 20 Startups (2000-2006)  z.B. Investor & Country Manager (Switzerland) XING 2004-2010; 2006 IPO mit 30x Multiple (Börsenwert aktuell >1 Mrd. €)  Co-founder von Redalpine Venture Partners (2007)  Redalpine Capital I + II: Portfolio von 40 europäischen High-innovation-Startups  5 Portfolio-Firmen in Top 13 der Top 100 Swiss Startups klassiert (2011)  Dozent, Journalist und Jurymitglied  Trainiert Studenten & Entrepreneurs für venturelab.ch & CTI-E seit 2006  Jurymitglied Businessplan- & Seed-money-Wettbewerbe (venturekick, SVC, Suvorov)  Quelle und zuvor Autor führender Medien (Die Zeit, Bilanz, Handelszeitung, Cash, NZZ) 3Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz
  • 4. Nicolas Berg Agenda 4Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz 1. Wozu braucht ein Startup Investoren? 2. Wieso soll ein Investor in Startups investieren? 3. Wie denkt ein Investor? 4. Was gibt es für Investoren-Typen? 5. Wie identifiziere ich geeignete Investoren? 6. Wie spreche ich Investoren an? 7. Wie pitche ich vor Investoren? 8. Wie verhandle ich mit Investoren? 9. Wie gehe ich mit Investoren um? 10. Bonus: Wann werde ich selber Investor?
  • 5. Nicolas Berg Jobeffekt 5Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz 2011
  • 6. Nicolas Berg6 Anzahl Schweizer Startups Mittwoch, 18. Februar 2015 40k Gründungen p.a. 10k Startups p.a. 10k Startups p.a. 3% bzw. 300 High-innovation Startups p.a. 300 High- innovation Startups p.a. 150 Supported Startups 144 scheiternde Startups 150 erfolgreiche Startups 1-2% oder 3-6 Big-Win Startups p.a. 50 well Financed Startups 8-12k neue Jobs CHF 30-50 Mrd. Wert Top-50- Studie 20-30 Jobs pro Startup CHF 10-20m pro Startup 4-6k neue Jobs CHF 1.5-3 Mrd. Wert CHF 0.6-1 Mrd. pro Startup 2.5-5k Jobs pro Startup
  • 7. Nicolas Berg 1. Wozu ein Investor?  Vorsprung sichern  Potenzial voll nutzen  Erfahrung und Netzwerk  Besserer Exit wahrscheinlich  Risiko verteilen (upside & downside)  Fact 1: Die besten Investoren finden die besten Startups  Fact 2: Die besten Startups überzeugen die besten Investoren Alternativen  Langsamer wachsen  Vorsprung verlieren?  Selbstfinanzierung  Unabhängigkeit  Kundenfinanzierung oder Bankfinanzierung 7Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz
  • 8. Nicolas Berg 2. Wieso soll Investor auf Startup setzen?  Adrenalin  Nutzen stiften mit Knowhow und Netzwerk  höchste Renditen möglich  High-innovation Startups als Anlagekategorie rentieren mit 27%*, doch für die meisten Investoren (Median) rentieren Startups nicht Alternativen  Konsumieren (Ferienhaus, Yacht, Reisen, Golf, Jagd)  Klassische Anlagen (Aktien, Obligationen, Cash, Fonds)  Andere alternative Anlagen (Immobilien, Rohstoffe, Hedgefonds) *) Historical Return in Angel Markets, RSCM 2010, http://www.growthink.com/HistoricalReturnofAngelInvestingAssetClass.pdf or Kauffman: Returns to Angel Investors in Groups, http://sites.kauffman.org/pdf/angel_groups_111207.pdf 8Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz
  • 9. Nicolas Berg 2. Geschäftsmodell des Investors Aktien des Startups innerhalb von 3 bis 7 Jahren wieder verkaufen an einen strategischen Investor Strategischer Investor (Exit-Partner) will:  Marktanteilverluste kompensieren (z.B. Medien, Telco)  Schnell wachsenden Mitbewerber (z.B. Instagram/Facebook, WhatsApp/Facebk)  Technologie sichern (z.B. Skype/Microsoft, Wuala/La Cie, Glycart/Roche)  Pipeline füllen (z.B. Speedel/Novartis, Esbatech/Novartis) Andere Exits:  Börsengang  MBO  Konkurs 9Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz
  • 10. Nicolas Berg 3. Wie denkt ein Investor?  Was der Leitwolf macht, will ich auch machen, und was lange auf dem Regal lag, nehme auch ich nicht  Ich bin gierig nach dem Hockeystick versus ich will möglichst kein Investment verlieren  Bei Minus zum Plan steige ich aus bzw. wechsle ich aus versus bei Plus zum Plan investiere ich noch mehr  Wenn ich länger nichts höre, bin ich beunruhigt versus wenn ich good & bad News sofort erfahre, steigt mein Vertrauen  Wer jeden Ratschlag von mir annimmt, hat keine Ahnung versus wer keinen Ratschlag von mir annimmt, ist ein Autist  Als Gutmenschen helfen wir den Kranken und Schwachen versus als Investoren helfen wir den Gesundesten und Stärksten 10Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz
  • 11. Nicolas Berg 4. Was gibt’s für Investoren-Typen?  Business Angels (90%)  Virgin angels  Super angels (successful, xx millions, portfolio)  Smart co-investing angels  Operational/consulting/passive angels  Angel networks: b-to-v, mountain-clug.ag, BAS, StartAngels, BioBAC…  Micro Venture Capital / Superangel Funds (10%)  Seed & early, small & bigger transactions, entrepreneurial  VC approach or co-investments/sidecar  Corporate Venture  Other Seed Money Sources  Seed money & Business plan contests: Venture Kick, de Vigier, Heuberger, Venture, Technopark  Research grants: CTI, Nationalfonds, EU Rahmenprogramme  “Government” aided funds: ZKB, HGF, EVA-Basel, SZKB Innovationsstiftung, LUKB…  Foundations  Family, Friends & Fools (3F) 11Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz
  • 12. Nicolas Berg Entwickle Big Star dank Talent-Scouting 12 Analog zum Fussball haben Investoren 2 Optionen:  $100 Mio. in Kauf von Messi od. Ronaldo investieren  versuchen $110 Mio. extra mit ihm zu verdienen (1.1x multiple) oder  $5m ins Scouting & Training 20 junger Talente zu investieren  versuchen den Besten für $20 Mio. zu verkaufen (4x Portfolio Multiple)   gute VC bevorzugen Film (über Monate Entwicklung verfolgen) statt ein Foto (1 Pitch) Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz
  • 13. Nicolas Berg Handle proaktiv – folge nicht der Masse Ein Hockeyspieler kann entweder:  dorthin eilen wo der Puck jetzt ist (die die meisten Spieler) oder  dorthin wo der Puck sich demnächst befinden wird (Wayne Gretzky) Source: http://www.brainyquote.com/quotes/authors/w/wayne_gretzky.html 13Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz
  • 14. Nicolas Berg 5. Wie identifiziere ich geeignete Investoren?  Welches waren in meiner Branche die besten Exits?  Wer waren die Gründer und Investoren in diesen Startups?  Welcher Investor ist in meiner Nähe (2 Auto-/1 Flug-Stunde) und hat die grösste Affinität zu unserem Markt?  Welcher Investor hat derzeit Ressourcen frei? (Portfolio-Grösse und Phase, Zeit, Kapital)  Referenzen des Investors checken bei seinen Portfolio-CEOs  Nur die besten Investoren sind gut genug  Ambitionsniveau von Investor und mir muss matchen  Ich sollte mit mehreren (2-4) alternativen Investoren verhandeln 14Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz
  • 15. Nicolas Berg 5. Wer kann und will früh investieren? Typische CH Seed- & Early-stage-Investoren:  200’000+ CHF Millionäre  2000 Business Angels + ein paar VC Fonds  20 erfolgreiche Investoren (Zweimal 2-stelligen CHF Millionen-Exit) Abnehmende Summe Venture Capital von VC Fonds:  50% weniger VC-Kapital als vor 10 Jahren (CTI-Invest study 2013)  2000 gab es noch 60 Schweizer VC-Fonds (nur 2 davon sind noch aktiv!)  Immerhin: steigende Zahl von Angels dank 4x mehr ICT-Exits 15Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz
  • 16. Nicolas Berg 5. … aber nur rund 20 Top-Investoren 16 ICT: Early-stage VCs, angels & founders with recent top exit ① Index Ventures ② VI Partners ③ Brains-to-ventures ④ Redalpine ⑤ Creathor ⑥ Beat S. ⑦ Peter S. ⑧ Klaus H. ⑨ Oliver J. ⑩ Roland Z. (…) Live Science: Early-stage VCs, angels & founders with recent top exit ① Index Ventures ② VI Partners ③ Redalpine ④ Debio ⑤ Biomedinvest ⑥ BioBAC Basel / EVA-Basel ⑦ Bruno O. ⑧ Peter P. ⑨ Jürg G. ⑩ George H. (…) Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz
  • 17. Nicolas Berg 5. Beispiele für Startup Finanzierungen  Borsalino 1998  Jeweils Schweizer Top 8 Leute in ICT, Finanz und Medien  1998 555k Runde mit 24 Angels, 1999 weitere 2 Mio. mit 64 Angels  XING 2003/2004  2004 ca. €500k von 10 Top Netzwerkern aus D, CH, AUS/CHN  2005 weitere €1M von Angels und ca. €4M von VC (Wellington)  Questli 2011/12  2011 CHF 200k von VC (Redalpine), dann 250k von Angels zu 2.5M pre  2012 weitere 550k von Angels (down-rounds)  Sharoo 2013 (Migros Spin-off)  Sep 2013 substanzielle Series A mit Mobiliar für 30-40% 17Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz
  • 18. Nicolas Berg 5. Quellen für gute Startup-Investoren 18 ICT: Research top exits in your sector! • 2004 Kelkoo  Yahoo (für $670m) • 2005 Mediastreams  Microsoft • 2006 LeShop  Migros • 2006 Endoxon  Google (ca. CHF 40m) • 2007 Jobs.ch  Tiger Fund (CHF 120m) • 2009 Wuala  LaCie • 2011 Svox  Nuance • 2011 DeinDeal  Ringier • 2011 Doodle  Tamedia • 2011 Procedural  Esri • 2011 Trigami  eBuzzing • 2012 Umantis  Haufe • 2012 Spontacts  Scout • 2012 Jobs.ch  Tamedia/Ringier (390m) • 2012 Digitec  Migros (140m) • 2013 NetBreeze  Microsoft • 2016 base7 booking  Trivago • 2016 Snap  Analog Devices • 2016 Fashionfriends (Tamedia)  S&B Life Science: Research top exits in your sector! • 2005 Glycart  Roche (CHF 230m) • 2006 Towerbrook  Odlo • 2006 Serono  Merck ($14b) • 2008 Speedel  Novartis ($880m) • 2009 Esbatech  Alcon/Novartis ($598m) • 2010 Neurimmune  Biogen • 2010 Preglem  Richter ($461m) • 2011 Synosia  Biotie • 2011 Levitronix  Thoratec • 2012 Okairos  GSK • 2012 Glycovaxyn Investors • 2013 Endosense  St. Jude Medical • 2013 Neocutis  Merz Pharma • 2013 Occlutech  GSK • 2014 Prionics  Thermo Fisher • 2015 Glycovaxin  GlaxoSmithKline • 2015 Redbiotec-Spin-off Redvax  Pfizer • 2016 MindMaze  Hinduja Group (>$1b) Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz
  • 19. Nicolas Berg 5. Beispiele für gute Startup-Investoren Schweizer early-stage VCs  Index Ventures, Genf/London/Valley (weltweiter Fokus)  Redalpine Venture Partners, Zürich (Fokus Schweiz und DACH)  VI Partners, Zug/Morges (nur Schweiz)  Creathor, Zürich (Deutschland und Schweiz)  Brains-to-ventures, St. Gallen (Fokus auf deutsche Unternehmen)  Mountain Partners, Wädenswil (Fokus auf deutsche Unternehmen) Internationale early-stage VCs  Atomico, HTGF, Earlybird, Sofinnova, Eden … Superangels & Fresh Angels  Peter S., Klaus H., Oliver J., Roland Z. usw.  erfolgreiche Gründer der Jahre 2004-2015 (siehe voriges Slide) 19Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz
  • 20. Nicolas Berg 6. Wie spreche ich Investoren an?  Massgeschneidert d.h. vorgängig recherchieren!  Türoffner identifizieren im Netzwerk des Investors  Portfolio-Unternehmen  Ko-Investoren  Wirtschaftsanwälte, Banker, Inkubatoren, Transfer-Beauftragte usw.  Telefon, Email, Youtube, Powerpoint, Word, Excel…  gutes Timing recherchieren  Niemals einen desperaten Eindruck machen  Was eilt, ist meistens schlecht (ausser es eilt, weil es bereits überzeichnet ist)  Gute Investoren wollen Startups entdecken  «Hat sich auf mein Mail nicht gemeldet» ist keine Absage 20Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz
  • 21. Nicolas Berg 7. Wie pitche ich vor Investoren?  Extrem gut vorbereitet (30x üben mit Feedback!)  Enthusiastisch, locker, kompetent  Simpel, simpel, simpel – reduced to the MAX  Einziges Ziel ist nächstes Meeting  Venture challenge, CTI coaching & Entrepreneurship, Startup Weekend, StartupBus, Schauspielschule, CTI-invest, Venturekick …  Pitch:  10 Slides (+10 Q&A- u. Handout-Slides)  20 Min (Pitch 5-10 Min, Rest Q&A)  nichts kleiner als Font 30 21Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz
  • 22. Nicolas Berg 8. Wie verhandle ich mit Investoren?  Agil, d.h. weder zu nachgiebig noch zu stur  Sich vorher fit machen in Venture-Terms  Tag along, ABV, pre money, liquidation preference, anti dilution, options…  Anwalt aber bei erster Verhandlungsrunde noch nicht mitnehmen  Immer die Wahrheit sagen, aber nicht alles sagen  Selbstbewusstsein ausstrahlen, d.h. mehrere Optionen organisieren  Investor muss sehen, dass Gründer mehr leidet, wenn’s schief geht  Investor muss spüren, dass Gründer alles geben wird für den Erfolg 22Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz
  • 23. Nicolas Berg 9. Wie gehe ich mit meinen Investoren um?  Ehrlichkeit  Information Information Information!  Good news schnell liefern  Bad news ebenso  Rat und Netzwerk aktiv einholen  Sich immer wieder bewusst machen, wem die Firma gehört: nämlich nicht mir, sondern allen Aktionären! 23Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz
  • 24. Nicolas Berg 10. Wann werde ich selber Investor? 24Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz  Erfolg als Unternehmer (oder sonst irgendwie viel Kapital anhäufen)  Über Investments lesen („Winning Angels“), mit anderen Investoren zusammenarbeiten und loslegen  Lernen aus Erfolgen und Misserfolgen (=Lernkurve)  Portfolio von >15 über zehn Jahre aufbauen und begleiten, mit zwei Partnern/Co-Angels zusammen je 5 aktiv betreuen (d.h. 3 x 100% Job oder Investment Manager rekrutieren)  Oder: *blind“ 100 Investments über 10 Jahre machen und hoffen, dass einige Big-Wins darunter sind („Spray & Pray“)
  • 25. Nicolas Berg25 Anzahl Schweizer Startups Mittwoch, 18. Februar 2015 40k Gründungen p.a. 10k Startups p.a. 10k Startups p.a. 3% bzw. 300 High-innovation Startups p.a. 300 High- innovation Startups p.a. 150 Supported Startups 144 scheiternde Startups 150 erfolgreiche Startups 1-2% oder 3-6 Big-Win Startups p.a. 50 well Financed Startups 8-12k neue Jobs CHF 30-50 Mrd. Wert Top-50- Studie 20-30 Jobs pro Startup CHF 10-20m pro Startup 4-6k neue Jobs CHF 1.5-3 Mrd. Wert CHF 0.6-1 Mrd. pro Startup 2.5-5k Jobs pro Startup
  • 26. Nicolas Berg 10. Wann werde ich selber Investor? 26Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz  Wenn ich als Unternehmer Erfolg hatte  Wenn ich eine Million oder mehr gespart habe  Crowd-investing bereits ab 10 x 10‘000 möglich  Klassisches Angel Investing ab 10 x 20‘-40‘000  Wenn ich die Investor-Motivation in mir spüre  Adrenalin  Nutzen stiften mit Knowhow & Netzwerk  höchste Renditen & Risiken sind mir recht
  • 27. Nicolas Berg Danke  Fragen oder Anmerkungen? Literaturtipps & News:  Guy Kawasaki: The Art of Start  Peter Thiel: From 0 to 1  Amis: Winning Angels  Biografien der Top-Gründer: Apple, Tesla, Google, Microsoft…  http://startupticker.ch Slides:  http://slideshare.net/nicoberg Kontakt:  nicoberg@gmail.com, via Facebook oder WhatsApp 079 431 55 17 27Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz
  • 28. Nicolas Berg «You miss 100% of the shots you don't take.» Wayne Gretzky, Hockey legend www.facebook.com/nicolasberg.gstaad www.twitter.com/nicoberg1 Nicolas Berg Hauptbahnhofstrasse 4 CH-4500 Solothurn Switzerland phone +41 79 431 55 17 mailto: nicoberg@gmail.com

Hinweis der Redaktion

  1. 5 seconds
  2. 10 seconds: This is what I am going to tell you over the next 45 minutes: ...
  3. 20 sec: My background consists of 3 phases, first I founded 8 start-ups, then I co-financed 16 start-ups as an angel investor and finally I co-founded Switzerland‘s first early-stage venture capital venture fund
  4. 25 seconds: I would like to compare our micro VC fund with a Swiss football club: We would prefer to invest $5m in 20 young talents and sell the best talent after a few years to CSK Moscow for $100m such as Bern Young Boys did with Seydou Doumbia. An english or spanish top club with a billionaire as sponsor would rather invest $100m in an existing star what I think limits the upside of the investment.
  5. 15 sec: The challenge for a good early stage investor is the same as for an ice hockey start: you must not skate to the place where the puck is now, but to the place where the puck is going to be, as Wayne Gretzky said