Virtuelle   Sphären  Chancen und Gefahren Thematischer Elternabend  04. März 2009 Albert-Schweitzer-Gymnasium, Erfurt
Gliederung  Das Internet (Definition, Geschichte, Web 2.0) Jugend im Netz (Status quo) Spuren im Netz (Downloads, Filesharing, Folgen)  Website (Pflichten, UrheberR) Social Networks (Image, Verbreitung) Computergames (Hits, Shooter, MMPORG, Sucht) _____________________________________________ Quellen  Verweise impressum
Das Internet – Kurz erklärt Definition:  Die Menge der nach einheitlicher Architektur und Protokollwelt aufgebauten, weltweit verteilten und zentral administrierten Netze  Netzwerk:  Miteinander kommunizierenden Computer bilden das Grundgerüst, regeln Kommunikationsabläufe Philosophie:  Jeder am Netz angeschlossene Rechner kann mit jedem anderen Computer kommunizieren
Das Internet – Kurzer historischer Abriss 1989: Idee - Tim Berners-Lee (CERN)
1991: Erster Webserver in den USA
1992: 26 installierte Webserver (700.000 User)
1993: 620 publizierte Websites
1994:  Netscape  – Das Web wird sichtbar für alle
1995:  Altavista  - Die Suche kann beginnen
1996: Sicherheit ist gefragt (Verschlüsselung)
1996: Kommerzialisierung des Netzes
..........................................................................
2009: Geschätzte 1,4 Milliarden Nutzer (ca. 20%)
Das Internet – Web 2.0 Das Internet wird zur Plattform und jeder kann seinen Teil dazu beitragen Veränderte Nutzung und Wahrnehmung des Internet Hauptaspekt: Benutzer erstellen und bearbeiten Inhalte in  quantitativ und qualitativ entscheidendem Maße selbst Virtuelle Gemeinschaften: Social Networks, Blogs, Podcasts Chatcommunitys: Schüler-VZ, Studie-VZ, Flickr... Filesharing: LimeWire, Emule, KaZaA... (sichtbar) Usenet: Firstload, UseNeXT, (Anonym, unzensiert)
Jugend im Netz – Status Quo Fast alle haben Berührung mit dem Internet Was sagen die 14-29-jährigen :  97% haben Zugriff auf einen Rechner 95% kommunizieren in Social Networks  84% nutzen regelmäßig das Internet  60% besitzen ein netztaugliches Handy 40% nutzen Radio- und TV-Angebote aus dem Netz
Jugend im Netz - (Un)Rechtsbewusstsein Jugendliche besitzen gute mediale Kompetenzen, oft sogar bessere als ihre Eltern! „ Im Internet soll man sich an Regeln halten“, sagen  80% „ Bei Musikdownloads weiß ich genau, was erlaubt ist“ 68% „ Gut, dass es moderierte Chatrooms gibt“ 42% „ Gerede über die Gefahren im Netz finden übertrieben“ 16% Das Internet ist für die meisten jugendlichen Nutzer kein rechtsfreier Raum!
Download, Kopie – Erlaubt, Verboten?! Ein illegaler Download kann bereits Geldstrafen  ab 50,- Euro + Anwaltskosten nach sich ziehen! Legal Downloads mit Zustimmung des Rechteinhabers
Mitschnitt von Internetfernseh- und Radiosendungen für den privaten Gebrauch
Brennen von CD und DVD für den engeren Freundeskreis  Illegal Aktive Nutzung von P2P-, Filesharing-Netzwerken
Download urheberrechtlich geschützter Werke (z.B. Literatur, Bilder, Kochrezepte...)
Eingeschränkte Download-rechte (Youtube, My Space)
Illegale Downloads – Besonderheiten  Sexualstrafrecht - §184c Die Bestimmung verbietet den Besitz und die Verbreitung pornografischer Inhalte und Schriften, die Jugendliche unter 18 Jahren darstellen
Betroffen auch: Besitz und Verbreitung extremer (realer) Gewaltdarstellungen
Demnach wird derjenige mit Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft, „wer pornographische Schriften, die sexuelle Handlungen von, an oder vor Personen von vierzehn bis achtzehn Jahren zum Gegenstand haben, verbreitet, öffentlich ausstellt, anschlägt, vorführt oder sonst zugänglich macht oder herstellt, bezieht, liefert, vorrätig hält, anbietet, ankündigt, anpreist, einzuführen oder auszuführen unternimmt, um sie […] zu verwenden oder einem anderen eine solche Verwendung zu ermöglichen.“

Elternabend - Asg Erfurt

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    Virtuelle Sphären Chancen und Gefahren Thematischer Elternabend 04. März 2009 Albert-Schweitzer-Gymnasium, Erfurt
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    Gliederung DasInternet (Definition, Geschichte, Web 2.0) Jugend im Netz (Status quo) Spuren im Netz (Downloads, Filesharing, Folgen) Website (Pflichten, UrheberR) Social Networks (Image, Verbreitung) Computergames (Hits, Shooter, MMPORG, Sucht) _____________________________________________ Quellen Verweise impressum
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    Das Internet –Kurz erklärt Definition: Die Menge der nach einheitlicher Architektur und Protokollwelt aufgebauten, weltweit verteilten und zentral administrierten Netze Netzwerk: Miteinander kommunizierenden Computer bilden das Grundgerüst, regeln Kommunikationsabläufe Philosophie: Jeder am Netz angeschlossene Rechner kann mit jedem anderen Computer kommunizieren
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    Das Internet –Kurzer historischer Abriss 1989: Idee - Tim Berners-Lee (CERN)
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    1992: 26 installierteWebserver (700.000 User)
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    1994: Netscape – Das Web wird sichtbar für alle
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    1995: Altavista - Die Suche kann beginnen
  • 10.
    1996: Sicherheit istgefragt (Verschlüsselung)
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    2009: Geschätzte 1,4Milliarden Nutzer (ca. 20%)
  • 14.
    Das Internet –Web 2.0 Das Internet wird zur Plattform und jeder kann seinen Teil dazu beitragen Veränderte Nutzung und Wahrnehmung des Internet Hauptaspekt: Benutzer erstellen und bearbeiten Inhalte in quantitativ und qualitativ entscheidendem Maße selbst Virtuelle Gemeinschaften: Social Networks, Blogs, Podcasts Chatcommunitys: Schüler-VZ, Studie-VZ, Flickr... Filesharing: LimeWire, Emule, KaZaA... (sichtbar) Usenet: Firstload, UseNeXT, (Anonym, unzensiert)
  • 15.
    Jugend im Netz– Status Quo Fast alle haben Berührung mit dem Internet Was sagen die 14-29-jährigen : 97% haben Zugriff auf einen Rechner 95% kommunizieren in Social Networks 84% nutzen regelmäßig das Internet 60% besitzen ein netztaugliches Handy 40% nutzen Radio- und TV-Angebote aus dem Netz
  • 16.
    Jugend im Netz- (Un)Rechtsbewusstsein Jugendliche besitzen gute mediale Kompetenzen, oft sogar bessere als ihre Eltern! „ Im Internet soll man sich an Regeln halten“, sagen 80% „ Bei Musikdownloads weiß ich genau, was erlaubt ist“ 68% „ Gut, dass es moderierte Chatrooms gibt“ 42% „ Gerede über die Gefahren im Netz finden übertrieben“ 16% Das Internet ist für die meisten jugendlichen Nutzer kein rechtsfreier Raum!
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    Download, Kopie –Erlaubt, Verboten?! Ein illegaler Download kann bereits Geldstrafen ab 50,- Euro + Anwaltskosten nach sich ziehen! Legal Downloads mit Zustimmung des Rechteinhabers
  • 18.
    Mitschnitt von Internetfernseh-und Radiosendungen für den privaten Gebrauch
  • 19.
    Brennen von CDund DVD für den engeren Freundeskreis Illegal Aktive Nutzung von P2P-, Filesharing-Netzwerken
  • 20.
    Download urheberrechtlich geschützterWerke (z.B. Literatur, Bilder, Kochrezepte...)
  • 21.
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    Illegale Downloads –Besonderheiten Sexualstrafrecht - §184c Die Bestimmung verbietet den Besitz und die Verbreitung pornografischer Inhalte und Schriften, die Jugendliche unter 18 Jahren darstellen
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    Betroffen auch: Besitzund Verbreitung extremer (realer) Gewaltdarstellungen
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    Demnach wird derjenigemit Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft, „wer pornographische Schriften, die sexuelle Handlungen von, an oder vor Personen von vierzehn bis achtzehn Jahren zum Gegenstand haben, verbreitet, öffentlich ausstellt, anschlägt, vorführt oder sonst zugänglich macht oder herstellt, bezieht, liefert, vorrätig hält, anbietet, ankündigt, anpreist, einzuführen oder auszuführen unternimmt, um sie […] zu verwenden oder einem anderen eine solche Verwendung zu ermöglichen.“
  • 25.
    Illegale Downloads -Folgen Die Folgen von Urheberrechtsverletzungen variieren recht stark voneinander Zivilrecht : Illegaler Download (geringen Ausmaßes) für private Zwecke Folge: Abmahnung, Klage (Schadensersatz, Unterlassung) Strafrecht : Tritt nur bei Vorsatz ein (Wissen um Rechtswidrigkeit) Folge: Polizei und Staatsanwaltschaft werden eingeschaltet (Geld- , Freiheitsstrafe)
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    Persönliche Website –Pflichten Es gilt Impressums-Pflicht! Name
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    Telefonangabe (?) Das Impressum muss deutlich gekennzeichnet sein
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    Website - Präsentationim Netz Fast alles im Netz unterliegt dem Urheberrecht! Was darf ich ungehindert ins Netz stellen : Cliparts von freien Grafikprogrammen (z.B. Corel Draw )
  • 33.
    Texte oder Bildervon Autoren, die älter als 70 Jahre alt sind ( Projekt Gutenberg )
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  • 35.
    Eigens erschaffene Animationen,Kunstwerke, Grafiken usw.
  • 36.
    Spuren im Netz- Persönliche Daten Im Internet gibt es keine Anonymität! Die persönliche IP ist Ihr digitaler Personalausweis im Netz
  • 37.
    Alle Serverdienste, wieWeb und Dateiserver, führen penibel Logfiles - alle Aktionen im Web inbegriffen (Mail, Chat, Surf...)
  • 38.
    Testen Sie dochmal Ihren „digitalen Ruf“: www.yasni.de
  • 39.
    Man kennt Sienicht persönlich – Aber Ihr Nutzerverhalten!
  • 40.
    Möglicher Ausweg: Anonymisier-Software(z.B. Torproject, Proxify)
  • 41.
    Spuren im Netz– Sie werden beobachtet Was das Netz über den Nutzer weiß? Die Beschaffenheit des Monitors
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  • 47.
    Testen Sie dochmal: http://www.anonym-surfen-test.de/
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    Spuren im Netz– Digitaler Exhibitionismus Die Privatsphäre verlagert sich immer mehr ins Web Motive : - Freunde treffen, kommunizieren - Anerkennung im Freundeskreis - Lust auf Selbstdarstellung - Unterhaltung, Entspannung Beispiele : Facebook; MySpace; Xing Schüler-VZ, Studi-VZ, Mein-VZ
  • 49.
    Soziale Netzwerke –Das Image Einhelliges Urteil: Grobe Mängel beim Datenschutz! Zu viele Registrierungsdaten werden abverlangt
  • 50.
    Geringer Schutz vorungewollten Zugriffen
  • 51.
    Löschung der Datennach Beendigung des Accounts mangelhaft
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    Beispiel: Schüler-VZ -Täglich 3.000 kritische Mail-Anfragen
  • 53.
    Soziale Netzwerke –„Wir sehen uns online“ 14 – 15jährige besonders aktiv in Schüler-VZ 50% der Online-Nutzung entfällt auf Kommunikation, gleich dahinter folgt die Selbstdarstellung
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  • 55.
    45% der Kinderund Jugendlichen sind aktiv in Schüler-VZ
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    Nutzer von Online-Communityshaben Ø 70 Freunde
  • 57.
    Mehr als 75%geben persönliche Daten preis
  • 58.
    Mädchen stellen weithäufiger eigene Bilder ins Netz
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    Computerspiele - HitlisteSpielgenre - Rangfolge 2008 Strategiespiele 35%
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    Computerspiele - EgoshooterDefinition Ego-Shooter (lat.: ego = ich, engl.: shooter = Schütze) Spieler agiert aus der Perspektive seiner Spielfigur heraus in einem frei begehbaren dreidimensionalen Raum. Von seiner Figur aus kann er die ausgestreckte Hand mit der Waffe steuern. www.ego-shooter.org
  • 66.
    Computerspiele - RollenspieleDer Renner unter den Spielen – World of Warcraft (WoW) 12 Millionen User weltweit (4 Jahre)
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    12-14 Euro immonatlichen Abo
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    Sehr komplexe comic-haftedreidimensionale Grafik (8.000 Aufgabenvarianten)
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    Fantasywelt mit biszu 80 Levels (Horde - Allianz)
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    Größte Suchtgefahr allervirtuellen Spiele
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    Computerspiele - Suchtfaktor2,7% abhängige und 9,7% missbräuchliche Spieler in D Implikationen - Verlängerte Spielzeiten - Erleben von Zeitlücken - Gehäuftes Auftreten Sozialer Probleme - Vernachlässigung früherer Aktivitäten Symptome - Spieldauer/Kontrollverlust - Leistungsabfall - Sozialer Rückzug
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    Was bleibt untermStrich Vorsicht vor allzu unbekümmerter Selbstinszenierung und Freizügigkeit im Umgang mit persönlichen Daten im Internet. Jeder sollte genau überlegen, was er im Netz von sich preisgibt. Persönliche Daten lassen sich (vor allem auf ausländischen Servern) faktisch nicht mehr aus dem Netz entfernen. Daten haften im Netz, vergleichbar einer Tätowierung am Körper.
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    Quellen und Verweise Quellenangaben MediaPerspektiven 12/08
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    Bitkom-Studie 2008 Seiten,die weiterhelfen können http://www.irights.info/ (Jugendliche, Erwachsene)
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    impressum erstellt am4. März 2009 _____________________________________________ ingo weidenkaff lag kinder- und jugendschutz thüringen e.V. johannesstraße 19 99084 erfurt web: [email_address]