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Ausprägungsformen des
eCommerce
Wirtschaftliche Aspekte


               Vorgetragen von Daniel Trautmann
               Seminararbeit, 21.06.2012
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Gliederung
 1. eCommerce: Definition und Abgrenzung

 2. Grundmodelle der Internetökonomie

 3. Eigenschaften des eCommerce

 4. Geschäftsmodellvarianten des eCommerce

 5. Volkswirtschaftliche Betrachtung des eCommerce

 6. Ausblick
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    1. eCommerce: Definition und
            Abgrenzung

1.1. Synonyme
1.2. Abgrenzung nach Plattformen
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   1. eCommerce: Definition und Abgrenzung

   eCommerce: Anbahnung, Vereinbarung und Abwicklung von
   Transaktionen im Internet
     • Abwicklung von operativen, taktischen und strategischen Aufgaben
       im Absatzbereich


   eBusiness: Oberbegriff für alle elektronischen Geschäftsaktivitäten


   Internetökonomie: Beschreibt die Rahmenbedingungen und den
   Wirtschaftsraum der digital basierten Ökonomie
     • Vernetze Kommunikation, Interaktion und Transaktion, keine
       geographischen Einschränkungen
Vgl. DATACOM(2012), Wirtz(2010), S.73
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1. eCommerce: Definition und Abgrenzung
1.1.Synonyme
• eCommerce
  ▫ ecomm, , Internethandel, Online Handel,
    elektronischer Handel, e-Tailing..
• Internetökonomie
  ▫ Netzwerkökonomie, Net economy, New economy
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1. eCommerce: Definition und Abgrenzung
1.2. Abgrenzung nach Plattformen


                                          E-Business

                                          Transaktion




             E-Procurement                      E-Shop   E-Marketplace


               Einkauf                     Verkauf      Handel
                                          (E-Commerce)



Quelle: In Anlehnung an Kollmann (2011), S.70
7




1. eCommerce: Definition und Abgrenzung
1.2. Abgrenzung nach Plattformen

                        Internetökonomie: Information, Kommunikation


                    E-Community                                 E-Company


                     Kontakt                                  Kooperation

                                      E-Business: Transaktion




                E-Procurement                   E-Shop                  E-Marketplace


                                           Verkauf
                     Einkauf             (E-Commerce)                       Handel




Quelle: In Anlehnung an Kollmann (2011), S.70
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   1. eCommerce: Definition und Abgrenzung
   1.2. Abgrenzung nach Plattformen


                                                    1:n    Lieferant
                                        Unter-
         E-Procurement
                                       nehmen
                                                           Lieferant

                                                    1:n     Kunde
                                        Unter-
              E-Shop                   nehmen
                                                           Kunden

                                                     n:n
                                        Unter-
                                                           Kunde
                                       nehmen
         E-Marketplace
                                        Unter-
                                                           Kunde
                                       nehmen
Quelle: In Anlehnung an Kollmann (2011), S.70 ff.
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           2. Grundmodelle der
            Internetökonomie

2.1. Charakteristika
2.2. Interaktionsmuster
2.3. Geschäftsmodelltypen
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     2. Grundmodelle der Internetökonomie
     2.1. Charakteristika

             Wettbewerbs-
               umfeld


               Dominante                  Netzwerke
              Kostenführer

                                           Direkte         Kosten-
                                          Netzeffekte    strukturen
             Differenzierte
               Produkte
                                           Positive     Fixkostendeg    Überfluss-
                                          Feedbacks        ression      ökonomie
              First-Mover-
                Vorteile                                                Information
                                          Standards     Skalenerträge    Overload

                                                          Geringe       Aufmerksam
             Lock-In Effekte               Kritische      variable        keit als
                                            Masse         Kosten         Ressource



Quelle: In Anlehnung an Clement (2010), S.107 ff.
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      2. Grundmodelle der Internetökonomie
      2.2 Interaktionsmuster




Quelle: Meier, Stormer(2005), Abb. 1.1., Statista(2007,2011)
12




      2. Grundmodelle der Internetökonomie
      2.2 Interaktionsmuster



      Umsatz 2010
    B2C: Ca. 53 Mrd. €
   B2B: Ca. 630 Mrd. €




Quelle: Meier, Stormer(2005), Abb. 1.1., Statista(2007,2011)
13



       2.Grundmodelle der Internetökonomie
       2.3. Geschäftsmodelltypen

                             4C-Net Modell nach Wirtz
    Commerce                      Content            Context            Connection
        Anbhanung                    Sammlung         Klassifikation    Informationsaustausch

        Aushandlung                   Selektion      Systematisierung      Kommunikation
       Abwicklung von             Systematisierung
       Transaktionen
                                     Packaging

                                    Bereitstellung




Quelle: In Anlehnung an Kollmann (2011), S.49
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2. Grundmodelle der Internetökonomie
2.3. Geschäftsmodelltypen
                                Morphologischer Kasten nach Clement




 Quelle: Clement (2010), S.25
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      2. Grundmodelle der Internetökonomie
      2.3. Geschäftsmodelltypen

                         Klassifizierung nach Timmers




Quelle: Timmers (1998)
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   2. Grundmodelle der Internetökonomie
   2.3. Geschäftsmodelltypen


                            •   Advertising
                            •   Brokgerage
                            •   Infomediary
     Geschäftsmodelltypen   •   Merchant
         nach Rappa         •   Manufactuerer
                            •   Affiliate
                            •   Community
                            •   Utlility

Quelle: Vgl. Rappa(2007)
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  3. Eigenschaften des eCommerce
3.1. Wirtschaftliche Bedeutung
3.2. Anforderungen an eCommerce-
dddBetreiber
3.3. Wertschöpfungskette
3.4. Erlösmodelle
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     3. Eigenschaften des eCommerce
     3.1. Wirtschaftliche Bedeutung




            Wachstum von 13% für die nächsten 4 Jahre erwartet

Quelle: BDVW (2011)
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  3. Eigenschaften des eCommerce
  3.1. Wirtschaftliche Bedeutung

              Wie schätzen Sie die Bedeutung von klassischem E-Commerce in den nächsten zwei
                                                Jahren ein?


           Anteil der Befragten
           in %
               60                                                                                                               54

               50

               40                                                                                              35
                                                                                             33
                                                                                                                          30
                                                                                                          28
               30

               20

               10                                                          6   6
                                                                                                  4
                           2    2         2
                                               0              0    0
                0
                                                                          el
                                       g




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                                                                                                                           ch
                                                                                                         h
                            g




                                                              el
                                     in




                                                                                              c




                                                                                                      oc
                                                                       itt
                         rin




                                                           itt




                                                                                           ho




                                                                                                                        ho
                                     er




                                                                       M




                                                                                                      H
                                                       m
                      ge




                                    G




                                                                                        s




                                                                                                                     hr
                                                       s




                                                                                      bi
                   hr




                                                                                                                    Se
                                                   bi




                                                                                      el
                Se




                                                   g




                                                                                   itt
                                                 in




                                                                               M
                                               er
                                              G




                                          Bedeutung aktuell                        Bedeutung in zwei Jahren



Quelle: BDVW; Mücke, Sturm & Company (2011), S.5
20


 3.Eigenschaften des eCommerce
 3.1. Wirtschaftliche Bedeutung

        • Multi-Channel-Handel zunehmend relevant
             ▫ 20% höhere Einnahmen bei Multi-Channel Händlern
             ▫ Informationsbeschaffung und Kaufabschluss erfolgen
               über unterschiedliche Kanäle
                                                      27,2%
                                                      29,0%
                 Stationäre
                                                                           Online Shops
               Geschäftsstellen
                                                      23,4%
                                          15,2%       32,4%        38,2%
                                          17,2%                    44,2%

                             16,6%                                           29,1%
                             28,5%                                           45,4%
 ..% Informationssuche
                                                  Print-Kataloge
 ..% Umsatzanteil


Quelle: http://www.ecc-handel.de (2008)
21



       3.Eigenschaften des eCommerce
       3.2. Anforderungen an eCommerce-Betreiber


                                 Wettbewerbsvorteile




                                                               Kern-
              Core Assets
                                                            kompetenzen

   Kundenstamm                                         Sortimentsgestaltung

   Kundennetzwerke
                                                       Bündlungskompetenz
   Kundendaten
   Vertriebsinfrastruktur                              Erlebnisgestaltung

   Technische Infrastruktur                            Aufbau und Betrieb der technischen
                                                       Infrastruktur
Quelle: Wirtz(2010), S.257-260
22

  3.Eigenschaften des eCommerce
  3.2. Anforderungen an eCommerce-Betreiber

  Was sind aus Ihrer Sicht die drei größten Herausforderungen beim Verkauf von Waren und Dienstleistungen über das
                                                       Internet?




                                                   Sonstiges       2

                                  Bearbeitung von Retouren             7
      Auswahl geeigneter Dienstleister für die Zahlungs- und
                                                                           9
                      Versandabwicklung
                    Gewährleistung ausreichenden Supports                      12
            Erfüllung der Kundenanforderungen an die
                                                                                         22
      Zahlungsabwicklung bei gleichzeitiger Vermeidung von…
            Technische Pflege/Weiterentwicklung des Shops                                          33

                     Zeitnahe Abarbeitung von Bestellungen                                         34
        Kontinuierliche Anpassung an neue rechtliche
                                                                                                             44
    Rahmenbedingungen zur Vermeidung von Abmahnungen
                         Pfege des Produktangebots im Shop                                                        49

                             Bekanntmachung des Angebots                                                                          80

                                                               0       10           20        30        40    50       60   70   80    90

Quelle: ibi Research (2009)
23



3.Eigenschaften des eCommerce
3.2. Anforderungen an eCommerce-Betreiber

            Welche der folgenden Tätigkeiten haben bei der Bereitstellung Ihres Online-Shops den größten Aufwand verursacht?

Anteil der Befragten
in %


                       Technische Installation und Anpassung                                                                   66
                                       Bestückung des Shops                                                              60
                                 Tests und Fehlerbeseitigung                                             44
         Anbindung von unternehmensinternen Systemen                                   25
     Anbindung von Zahlungsabwicklungs-Dienstleistern                             21
                       Anbindung von Logistik-Dienstleistern            11
                                  Schulung von Mitarbeitern         8

                                                               0   10        20         30       40         50        60        70

Quelle: ibi Research (2011)
24



3.Eigenschaften des eCommerce
3.3. Wertschöpfungskette




                                                  Marketing/Trans-
        Angebotsge-             Angebotspräsen-                          Abschluss/Preis-       After-Sales
                                                  aktionsanbahn-
          staltung                  tation                                   findung              Service
                                                        ung


   • Sortiments-       •   Shopgestaltung     • Vernetzung           • Vertrags-
     gestaltung                                                                             •   CRM
                       •   Warenpräsentation • Markenent-              abschluss
   • Zielgruppen-      •   Servicegestaltung    wicklung             • Preisbildung
     bestimmung        •   Erlebnisgestaltung • Kundenakquise        • Zahlungs-
                                              • Vertriebs-             abwicklung
                                                aktivitäten          • Distribution


Quelle: Wirtz(2010), S.251 ff
25



  3.Eigenschaften des eCommerce
  3.4. Erlösmodelle


                                                                   Indirekte
                                     Direkte Erlösgenerierung
                                                                Erlösgnerierung


                                         Transaktionserlöse
              Transaktionsabhängig      Verbindungsgebühren        Provision
                                         Nutzungsgebühren



                                                                 Bannerwerbung
                                        Einrichtungsgebühren
            Transaktionsunabhängig                                Data Mining
                                           Grundgebühren
                                                                  Sponsorship




                                       Kernleistungen           Nebenleistungen


Quelle: Anlehnung an Wirtz(2000)/Kollmann(2011)
26




  4. Geschäftsmodellvarianten des
            eCommerce

4.1. Gesamtmodell
4.2. E-Attraction
4.3. E-Bargaining
4.4. E-Transaction
4.5. E-Tailing
27




      4. Geschäftsmodellvarianten des eCommerce
      4.1. Gesamtmodell



                             Anbahnung              Vereinbarung     Abwicklung


          Indirekte
                                                    Auktionen
          Erlöse             E-Shop                 Börsen
                                                                         Bezahlung
            Werbung          Marktplätze            Preisagenten
                                                                          Logistik
           Sponsoring        Portale                Direkte
                                                    Verhandlung
                 Verkauf von
                Informationen                        Direkte Erlöse
                 Nutzerdaten                      Transaktionsabhängig
                  Statistiken



Quelle: Clement(2010), Anlehnung an Wirtz(2010)
28




      4. Geschäftsmodellvarianten des eCommerce
      4.2. E-Attraction


        E-Attraction
         • Anbahnung von Transaktionen
         • Design, Vermarktung und Vermittlung
           von Werbung
         • SEO/SEM
         • Nutzung von Marktplätzen und
           Intermediären zur Reichweitenerhöhung
Quelle: Vgl. Wirtz (2010), S.260-263
29




      4. Geschäftsmodellvarianten des eCommerce
      4.3. E-Bargaining

       E-Bargaining
         • Aushandlung von
           Geschäftsbedingungen
           • Preis, Einkaufskonditionen
         • Kernkompetenz von Auktionen und
           Price Seeking-Anbietern

Quelle: Vgl. Wirtz (2010), S.263-265
30




        4. Geschäftsmodellvarianten des eCommerce
        4.4. E-Transaction


       E-Transaction
         • Abwicklung von Transaktionen
           • Zahlungsabwicklung, Auslieferung
         • Zahlungsdienste: Paypal, Payclick, sofort-
           übweisung.de,..
         • Logistikdienste: DHL, GLS, UPS,..



Quelle: Vgl. Wirtz (2010), S.265-266
31




     4. Geschäftsmodellvarianten des eCommerce
     4.5. E-Tailing

      E-Tailing
       • Betrachtung des gesamten Transaktionsprozesses
         • Anbahnung, Verhandlung, Abwicklung
       • Bündelung mehrerer eCommerce-Leistungen
       • Anbieter verfügen ggf. über eigene Services der Teilbereiche
       • Besonders geeignete Produkte
         • Hoher Markenwert, Digitale Güter, standardisierte
           geringwertige Güter




Quelle: Wirtz (2010), S.268-274
32




5. Volkswirtschaftliche Betrachtung
          des eCommerce

Schalenmodell
33


       5. Volkswirtschaftliche Betrachtung des
       eCommerce
       Schalenmodell




                                            Quelle: Stat. Bundesamt (2008)
Quelle: Kollmann(2011)
34




6. Ausblick
35




      6. Ausblick
                Web 1.0                                Web 2.0       Web 3.0?

                   Bisher: Großes Angebot an Informationen
                      Unterschiedliche Aufbereitung von Webplattformen
                      Erschwert das Suchen nach personalisierten Informationen
                   Ziel: Semantic Web
                      Austausch von Informationen der Webservices ohne Verlust
                         der Bedeutung der Informationen
                      Automatisierung der Aggregation, Bewertung und des
                         Vergleichs von Informationen
                      Umsetzung dauert an
                   Alternative: Requestsysteme
                      Kunden erhalten individualisierte Informationen auf
                         Anfrage(Bsp. askerus.de)
Quelle: Vgl. Kollmann(2011), S.77-89, Kollmann/Häsel (2007), S.234
36




Vielen Dank für Ihre
Aufmerksamkeit
Offene Fragen?
37




Literaturverzeichnis
• BDVW; Mücke, Sturm &. Company (2011): Künftige Bedeutung von E-commerce.
  Online verfügbar unter
  http://de.statista.com/statistik/daten/studie/216448/umfrage/entwicklung-der-
  bedeutung-von-e-commerce-in-den-naechsten-jahren/, zuletzt geprüft am
  20.06.2012.
• Clement, Reiner; Schreiber, Dirk (2010): Internet-Ökonomie. Grundlagen und
  Fallbeispiele der vernetzten Wirtschaft ; [Extras im Web]. Berlin, Heidelberg:
  Physica-Verl.
• Dapp, Thomas F. (2011): Der digitale Strukturwandel - Chancen für den
  Einzelhandel. Unter Mitarbeit von Stefan Schneider. Hg. v. DB Research. Deutsche
  Bank Research. Frankfurt am Main. Online verfügbar unter
  www.dbresearch.de/PROD/DBR_INTERNET_DE-
• DATACOM Buchverlag GmbH: Definition: eBusiness (electronic business). Hg. v.
  DATACOM Buchverlag GmbH. Online verfügbar unter
  http://www.itwissen.info/definition/lexikon/E-Business-eBusiness-electronic-
  business.html, zuletzt geprüft am 20.06.2012.
• PROD/PROD0000000000277459.pdf, zuletzt geprüft am 21.06.2012.
38




Literaturverzeichnis(2)
• E-Commerce-Center Handel, hybris GmbH (2011): Von Multi-Channel zu Cross-
  Channel - Konsumentenverhalten im Wandel. Hg. v. hybris GmbH E-Commerce-
  Center Handel. Online verfügbar unter
  http://www.lebensmittelzeitung.net/studien/pdfs/253_.pdf, zuletzt geprüft am
  20.06.2012.
• ibi Research (2009): Die größten beim Verkauf von Waren und Dienstleistungen
  über das Internet. Online verfügbar unter
  http://de.statista.com/statistik/daten/studie/216448/umfrage/entwicklung-der-
  bedeutung-von-e-commerce-in-den-naechsten-jahren/, zuletzt geprüft am
  21.06.2012.
• ibi Research (2011): Tätigkeiten die bei der Bereitstellung von Online-Shops den
  größten Aufwand verursacht. Online verfügbar unter
  http://de.statista.com/statistik/daten/studie/73095/umfrage/e-commerce-
  bereitstellungsaufwand-von-web-shops/, zuletzt geprüft am 20.06.2012.
• Kollmann, Tobias (Hg.) (2007): Web 2.0. Trends und Technologien im Kontext der
  Net Economy. 1. Aufl. Wiesbaden: Dt. Univ.-Verl.
39




Literaturverzeichnis(3)
• Kollmann, Tobias (2011): E-Business. Grundlagen elektronischer Geschäftsprozesse
  in der Net Economy. 4. Aufl. Wiesbaden: Gabler (Lehrbuch).
• Meier, Andreas; Stormer, Henrik (2009): eBusiness & eCommerce. Managing the
  Digital Value Chain. Berlin: Springer.
• Rappa, Michael (2007): Managing the Digital Enterprise. Business Models on the
  Web. Online verfügbar unter www.digitalenterprise.org, zuletzt geprüft am
  20.06.2012.
• Timmers, Paul (1998): Business Models for Electronic Markets. Palo Alto.
• Wirtz, Bernd W. (2000): Electronic Business. 1. Aufl. Wiesbaden: Gabler (Gabler-
  Lehrbuch).
• Wirtz, Bernd W. (2010): Electronic Business. 3. Aufl. Wiesbaden: Gabler.
40




To-Do
•   Begrifflichkeiten einheitlich
•   Abstimmung Vortrag Ausarbeitung
•   Mehr Quellen einfügen
•   Auf Textfluss achten

Ausprägungsformen des e-Commerce

  • 1.
    1 Ausprägungsformen des eCommerce Wirtschaftliche Aspekte Vorgetragen von Daniel Trautmann Seminararbeit, 21.06.2012
  • 2.
    2 Gliederung 1. eCommerce:Definition und Abgrenzung 2. Grundmodelle der Internetökonomie 3. Eigenschaften des eCommerce 4. Geschäftsmodellvarianten des eCommerce 5. Volkswirtschaftliche Betrachtung des eCommerce 6. Ausblick
  • 3.
    3 1. eCommerce: Definition und Abgrenzung 1.1. Synonyme 1.2. Abgrenzung nach Plattformen
  • 4.
    4 1. eCommerce: Definition und Abgrenzung eCommerce: Anbahnung, Vereinbarung und Abwicklung von Transaktionen im Internet • Abwicklung von operativen, taktischen und strategischen Aufgaben im Absatzbereich eBusiness: Oberbegriff für alle elektronischen Geschäftsaktivitäten Internetökonomie: Beschreibt die Rahmenbedingungen und den Wirtschaftsraum der digital basierten Ökonomie • Vernetze Kommunikation, Interaktion und Transaktion, keine geographischen Einschränkungen Vgl. DATACOM(2012), Wirtz(2010), S.73
  • 5.
    5 1. eCommerce: Definitionund Abgrenzung 1.1.Synonyme • eCommerce ▫ ecomm, , Internethandel, Online Handel, elektronischer Handel, e-Tailing.. • Internetökonomie ▫ Netzwerkökonomie, Net economy, New economy
  • 6.
    6 1. eCommerce: Definitionund Abgrenzung 1.2. Abgrenzung nach Plattformen E-Business Transaktion E-Procurement E-Shop E-Marketplace  Einkauf  Verkauf  Handel (E-Commerce) Quelle: In Anlehnung an Kollmann (2011), S.70
  • 7.
    7 1. eCommerce: Definitionund Abgrenzung 1.2. Abgrenzung nach Plattformen Internetökonomie: Information, Kommunikation E-Community E-Company  Kontakt  Kooperation E-Business: Transaktion E-Procurement E-Shop E-Marketplace  Verkauf  Einkauf (E-Commerce)  Handel Quelle: In Anlehnung an Kollmann (2011), S.70
  • 8.
    8 1. eCommerce: Definition und Abgrenzung 1.2. Abgrenzung nach Plattformen 1:n Lieferant Unter- E-Procurement nehmen Lieferant 1:n Kunde Unter- E-Shop nehmen Kunden n:n Unter- Kunde nehmen E-Marketplace Unter- Kunde nehmen Quelle: In Anlehnung an Kollmann (2011), S.70 ff.
  • 9.
    9 2. Grundmodelle der Internetökonomie 2.1. Charakteristika 2.2. Interaktionsmuster 2.3. Geschäftsmodelltypen
  • 10.
    10 2. Grundmodelle der Internetökonomie 2.1. Charakteristika Wettbewerbs- umfeld Dominante Netzwerke Kostenführer Direkte Kosten- Netzeffekte strukturen Differenzierte Produkte Positive Fixkostendeg Überfluss- Feedbacks ression ökonomie First-Mover- Vorteile Information Standards Skalenerträge Overload Geringe Aufmerksam Lock-In Effekte Kritische variable keit als Masse Kosten Ressource Quelle: In Anlehnung an Clement (2010), S.107 ff.
  • 11.
    11 2. Grundmodelle der Internetökonomie 2.2 Interaktionsmuster Quelle: Meier, Stormer(2005), Abb. 1.1., Statista(2007,2011)
  • 12.
    12 2. Grundmodelle der Internetökonomie 2.2 Interaktionsmuster Umsatz 2010 B2C: Ca. 53 Mrd. € B2B: Ca. 630 Mrd. € Quelle: Meier, Stormer(2005), Abb. 1.1., Statista(2007,2011)
  • 13.
    13 2.Grundmodelle der Internetökonomie 2.3. Geschäftsmodelltypen 4C-Net Modell nach Wirtz Commerce Content Context Connection Anbhanung Sammlung Klassifikation Informationsaustausch Aushandlung Selektion Systematisierung Kommunikation Abwicklung von Systematisierung Transaktionen Packaging Bereitstellung Quelle: In Anlehnung an Kollmann (2011), S.49
  • 14.
    14 2. Grundmodelle derInternetökonomie 2.3. Geschäftsmodelltypen Morphologischer Kasten nach Clement Quelle: Clement (2010), S.25
  • 15.
    15 2. Grundmodelle der Internetökonomie 2.3. Geschäftsmodelltypen Klassifizierung nach Timmers Quelle: Timmers (1998)
  • 16.
    16 2. Grundmodelle der Internetökonomie 2.3. Geschäftsmodelltypen • Advertising • Brokgerage • Infomediary Geschäftsmodelltypen • Merchant nach Rappa • Manufactuerer • Affiliate • Community • Utlility Quelle: Vgl. Rappa(2007)
  • 17.
    17 3.Eigenschaften des eCommerce 3.1. Wirtschaftliche Bedeutung 3.2. Anforderungen an eCommerce- dddBetreiber 3.3. Wertschöpfungskette 3.4. Erlösmodelle
  • 18.
    18 3. Eigenschaften des eCommerce 3.1. Wirtschaftliche Bedeutung Wachstum von 13% für die nächsten 4 Jahre erwartet Quelle: BDVW (2011)
  • 19.
    19 3.Eigenschaften des eCommerce 3.1. Wirtschaftliche Bedeutung Wie schätzen Sie die Bedeutung von klassischem E-Commerce in den nächsten zwei Jahren ein? Anteil der Befragten in % 60 54 50 40 35 33 30 28 30 20 10 6 6 4 2 2 2 0 0 0 0 el g h ch h g el in c oc itt rin itt ho ho er M H m ge G s hr s bi hr Se bi el Se g itt in M er G Bedeutung aktuell Bedeutung in zwei Jahren Quelle: BDVW; Mücke, Sturm & Company (2011), S.5
  • 20.
    20 3.Eigenschaften deseCommerce 3.1. Wirtschaftliche Bedeutung • Multi-Channel-Handel zunehmend relevant ▫ 20% höhere Einnahmen bei Multi-Channel Händlern ▫ Informationsbeschaffung und Kaufabschluss erfolgen über unterschiedliche Kanäle 27,2% 29,0% Stationäre Online Shops Geschäftsstellen 23,4% 15,2% 32,4% 38,2% 17,2% 44,2% 16,6% 29,1% 28,5% 45,4% ..% Informationssuche Print-Kataloge ..% Umsatzanteil Quelle: http://www.ecc-handel.de (2008)
  • 21.
    21 3.Eigenschaften des eCommerce 3.2. Anforderungen an eCommerce-Betreiber Wettbewerbsvorteile Kern- Core Assets kompetenzen Kundenstamm Sortimentsgestaltung Kundennetzwerke Bündlungskompetenz Kundendaten Vertriebsinfrastruktur Erlebnisgestaltung Technische Infrastruktur Aufbau und Betrieb der technischen Infrastruktur Quelle: Wirtz(2010), S.257-260
  • 22.
    22 3.Eigenschaftendes eCommerce 3.2. Anforderungen an eCommerce-Betreiber Was sind aus Ihrer Sicht die drei größten Herausforderungen beim Verkauf von Waren und Dienstleistungen über das Internet? Sonstiges 2 Bearbeitung von Retouren 7 Auswahl geeigneter Dienstleister für die Zahlungs- und 9 Versandabwicklung Gewährleistung ausreichenden Supports 12 Erfüllung der Kundenanforderungen an die 22 Zahlungsabwicklung bei gleichzeitiger Vermeidung von… Technische Pflege/Weiterentwicklung des Shops 33 Zeitnahe Abarbeitung von Bestellungen 34 Kontinuierliche Anpassung an neue rechtliche 44 Rahmenbedingungen zur Vermeidung von Abmahnungen Pfege des Produktangebots im Shop 49 Bekanntmachung des Angebots 80 0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 Quelle: ibi Research (2009)
  • 23.
    23 3.Eigenschaften des eCommerce 3.2.Anforderungen an eCommerce-Betreiber Welche der folgenden Tätigkeiten haben bei der Bereitstellung Ihres Online-Shops den größten Aufwand verursacht? Anteil der Befragten in % Technische Installation und Anpassung 66 Bestückung des Shops 60 Tests und Fehlerbeseitigung 44 Anbindung von unternehmensinternen Systemen 25 Anbindung von Zahlungsabwicklungs-Dienstleistern 21 Anbindung von Logistik-Dienstleistern 11 Schulung von Mitarbeitern 8 0 10 20 30 40 50 60 70 Quelle: ibi Research (2011)
  • 24.
    24 3.Eigenschaften des eCommerce 3.3.Wertschöpfungskette Marketing/Trans- Angebotsge- Angebotspräsen- Abschluss/Preis- After-Sales aktionsanbahn- staltung tation findung Service ung • Sortiments- • Shopgestaltung • Vernetzung • Vertrags- gestaltung • CRM • Warenpräsentation • Markenent- abschluss • Zielgruppen- • Servicegestaltung wicklung • Preisbildung bestimmung • Erlebnisgestaltung • Kundenakquise • Zahlungs- • Vertriebs- abwicklung aktivitäten • Distribution Quelle: Wirtz(2010), S.251 ff
  • 25.
    25 3.Eigenschaftendes eCommerce 3.4. Erlösmodelle Indirekte Direkte Erlösgenerierung Erlösgnerierung Transaktionserlöse Transaktionsabhängig Verbindungsgebühren Provision Nutzungsgebühren Bannerwerbung Einrichtungsgebühren Transaktionsunabhängig Data Mining Grundgebühren Sponsorship Kernleistungen Nebenleistungen Quelle: Anlehnung an Wirtz(2000)/Kollmann(2011)
  • 26.
    26 4.Geschäftsmodellvarianten des eCommerce 4.1. Gesamtmodell 4.2. E-Attraction 4.3. E-Bargaining 4.4. E-Transaction 4.5. E-Tailing
  • 27.
    27 4. Geschäftsmodellvarianten des eCommerce 4.1. Gesamtmodell Anbahnung Vereinbarung Abwicklung Indirekte Auktionen Erlöse E-Shop Börsen Bezahlung Werbung Marktplätze Preisagenten Logistik Sponsoring Portale Direkte Verhandlung Verkauf von Informationen Direkte Erlöse Nutzerdaten Transaktionsabhängig Statistiken Quelle: Clement(2010), Anlehnung an Wirtz(2010)
  • 28.
    28 4. Geschäftsmodellvarianten des eCommerce 4.2. E-Attraction E-Attraction • Anbahnung von Transaktionen • Design, Vermarktung und Vermittlung von Werbung • SEO/SEM • Nutzung von Marktplätzen und Intermediären zur Reichweitenerhöhung Quelle: Vgl. Wirtz (2010), S.260-263
  • 29.
    29 4. Geschäftsmodellvarianten des eCommerce 4.3. E-Bargaining E-Bargaining • Aushandlung von Geschäftsbedingungen • Preis, Einkaufskonditionen • Kernkompetenz von Auktionen und Price Seeking-Anbietern Quelle: Vgl. Wirtz (2010), S.263-265
  • 30.
    30 4. Geschäftsmodellvarianten des eCommerce 4.4. E-Transaction E-Transaction • Abwicklung von Transaktionen • Zahlungsabwicklung, Auslieferung • Zahlungsdienste: Paypal, Payclick, sofort- übweisung.de,.. • Logistikdienste: DHL, GLS, UPS,.. Quelle: Vgl. Wirtz (2010), S.265-266
  • 31.
    31 4. Geschäftsmodellvarianten des eCommerce 4.5. E-Tailing E-Tailing • Betrachtung des gesamten Transaktionsprozesses • Anbahnung, Verhandlung, Abwicklung • Bündelung mehrerer eCommerce-Leistungen • Anbieter verfügen ggf. über eigene Services der Teilbereiche • Besonders geeignete Produkte • Hoher Markenwert, Digitale Güter, standardisierte geringwertige Güter Quelle: Wirtz (2010), S.268-274
  • 32.
    32 5. Volkswirtschaftliche Betrachtung des eCommerce Schalenmodell
  • 33.
    33 5. Volkswirtschaftliche Betrachtung des eCommerce Schalenmodell Quelle: Stat. Bundesamt (2008) Quelle: Kollmann(2011)
  • 34.
  • 35.
    35 6. Ausblick Web 1.0 Web 2.0 Web 3.0?  Bisher: Großes Angebot an Informationen  Unterschiedliche Aufbereitung von Webplattformen  Erschwert das Suchen nach personalisierten Informationen  Ziel: Semantic Web  Austausch von Informationen der Webservices ohne Verlust der Bedeutung der Informationen  Automatisierung der Aggregation, Bewertung und des Vergleichs von Informationen  Umsetzung dauert an  Alternative: Requestsysteme  Kunden erhalten individualisierte Informationen auf Anfrage(Bsp. askerus.de) Quelle: Vgl. Kollmann(2011), S.77-89, Kollmann/Häsel (2007), S.234
  • 36.
    36 Vielen Dank fürIhre Aufmerksamkeit Offene Fragen?
  • 37.
    37 Literaturverzeichnis • BDVW; Mücke,Sturm &. Company (2011): Künftige Bedeutung von E-commerce. Online verfügbar unter http://de.statista.com/statistik/daten/studie/216448/umfrage/entwicklung-der- bedeutung-von-e-commerce-in-den-naechsten-jahren/, zuletzt geprüft am 20.06.2012. • Clement, Reiner; Schreiber, Dirk (2010): Internet-Ökonomie. Grundlagen und Fallbeispiele der vernetzten Wirtschaft ; [Extras im Web]. Berlin, Heidelberg: Physica-Verl. • Dapp, Thomas F. (2011): Der digitale Strukturwandel - Chancen für den Einzelhandel. Unter Mitarbeit von Stefan Schneider. Hg. v. DB Research. Deutsche Bank Research. Frankfurt am Main. Online verfügbar unter www.dbresearch.de/PROD/DBR_INTERNET_DE- • DATACOM Buchverlag GmbH: Definition: eBusiness (electronic business). Hg. v. DATACOM Buchverlag GmbH. Online verfügbar unter http://www.itwissen.info/definition/lexikon/E-Business-eBusiness-electronic- business.html, zuletzt geprüft am 20.06.2012. • PROD/PROD0000000000277459.pdf, zuletzt geprüft am 21.06.2012.
  • 38.
    38 Literaturverzeichnis(2) • E-Commerce-Center Handel,hybris GmbH (2011): Von Multi-Channel zu Cross- Channel - Konsumentenverhalten im Wandel. Hg. v. hybris GmbH E-Commerce- Center Handel. Online verfügbar unter http://www.lebensmittelzeitung.net/studien/pdfs/253_.pdf, zuletzt geprüft am 20.06.2012. • ibi Research (2009): Die größten beim Verkauf von Waren und Dienstleistungen über das Internet. Online verfügbar unter http://de.statista.com/statistik/daten/studie/216448/umfrage/entwicklung-der- bedeutung-von-e-commerce-in-den-naechsten-jahren/, zuletzt geprüft am 21.06.2012. • ibi Research (2011): Tätigkeiten die bei der Bereitstellung von Online-Shops den größten Aufwand verursacht. Online verfügbar unter http://de.statista.com/statistik/daten/studie/73095/umfrage/e-commerce- bereitstellungsaufwand-von-web-shops/, zuletzt geprüft am 20.06.2012. • Kollmann, Tobias (Hg.) (2007): Web 2.0. Trends und Technologien im Kontext der Net Economy. 1. Aufl. Wiesbaden: Dt. Univ.-Verl.
  • 39.
    39 Literaturverzeichnis(3) • Kollmann, Tobias(2011): E-Business. Grundlagen elektronischer Geschäftsprozesse in der Net Economy. 4. Aufl. Wiesbaden: Gabler (Lehrbuch). • Meier, Andreas; Stormer, Henrik (2009): eBusiness & eCommerce. Managing the Digital Value Chain. Berlin: Springer. • Rappa, Michael (2007): Managing the Digital Enterprise. Business Models on the Web. Online verfügbar unter www.digitalenterprise.org, zuletzt geprüft am 20.06.2012. • Timmers, Paul (1998): Business Models for Electronic Markets. Palo Alto. • Wirtz, Bernd W. (2000): Electronic Business. 1. Aufl. Wiesbaden: Gabler (Gabler- Lehrbuch). • Wirtz, Bernd W. (2010): Electronic Business. 3. Aufl. Wiesbaden: Gabler.
  • 40.
    40 To-Do • Begrifflichkeiten einheitlich • Abstimmung Vortrag Ausarbeitung • Mehr Quellen einfügen • Auf Textfluss achten