© Fraunhofer ·· Seite 1 
DIGITALISIERUNG IN DER LOGISTIK 
Prof. Dr.-Ing. Boris OttoFrankfurt am Main, 8. September 2014
© Fraunhofer ·· Seite 2 
INHALT 
Zeitalter der Digitalisierung 
Digitalisierung in der Logistik 
Implikationen für moderne logistische Systeme
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Die Digitalisierung ist ein Wettbewerbsfaktor deutscher Unternehmen 
Mehrkanalintegration 
1 
»Shareconomy« 
2 
Digitalisierung 
3 
Nachhaltigkeit 
4 
Attraktivität für Mitarbeiter 
5 
Quelle: Beller, K.: Fünf Trends bei deutschen Firmen. © 6,2.2014. http://www.capital.de/themen/fuenf-trends.html, aufgerufen am 7.2.14..
© Fraunhofer ·· Seite 4 
Die Digitalisierung umfasst sämtliche Wirtschaftszweige 
Quelle: Financial Times, 2014.
© Fraunhofer ·· Seite 5 
Die Digitalisierung revolutioniert Branchen
© Fraunhofer ·· Seite 6 
INHALT 
Zeitalter der Digitalisierung 
Digitalisierung in der Logistik 
Implikationen für moderne logistische Systeme
© Fraunhofer ·· Seite 7 
Die Digitalisierung ermöglicht konsumentenzentrierte Lieferketten 
Konsumenten- zentrierung 
Lieferung vor Kundenbestellung 
»SpeculativeShipping« 
Prädiktive Analysemodelle 
Daten über Kaufverhalten, Präferenzen, vorhanden durch Umfragen, demographische Angaben, Surf- Verhalten im Internet, Wunschlisten etc. 
12-24-2013: Amazon US Patent
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Beispiel »BananaSupply Chain« 
Die Digitalisierung ermöglicht »smarte« Lieferketten zum Beispiel durch maritime Echtzeitanwendungen 
Lösungskomponenten: 
Überwachung von Ladungsdaten im Container 
GSM-und Satellitenkommunikation 
Nutzen: 
Verbesserung des Frischegrads von Lebensmitteln im Zielland 
Verbesserung des Hafenmanagements 
Verbesserung des Treibstoffverbrauchs bei Containerschiffen
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Die Digitalisierung ermöglicht Integration von Lieferketten 
Entwicklung eines Datendienstes, der die Echtzeitdaten der Ladungsträger verwaltet 
Cloud-basiert 
Servicebasiert 
Standardisiert 
Entwicklung intelligenter Ladungsträger am Beispiel von 
Handelspaletten 
Luftfrachtpaletten 
Briefpostbehälter 
Modellierung von Prozessen nach dem Prinzip des Internet der Dinge 
Selbststeuernd 
Dezentral 
Autark 
Umsetzung des Internet der Dienste auf der entwickelten Datenbasis 
Datendrehscheibe 
»Business Intelligence« 
Apps
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Unabhängiges Fahren im Regal 
Funktionale und Kostenvorteile im Vergleich zum Stand der Technik 
Kein Lift nötig 
Skalierung über Zahl der eingesetzten RackRacer 
Die Digitalisierung macht Regallager flexibel und wandlungsfähig mit dem RackRacer
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Der RackRacerist zu 85 Prozent im 3D-Druckverfahren hergestellt 
Unabhängiges Fahren im Regal 
Funktionale und Kostenvorteile im Vergleich zum Stand der Technik 
Kein Lift nötig 
Skalierung über Zahl der eingesetzten RackRacer
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Die Digitalisierung ermöglicht das automatische Parken 
Von Fraunhofer IML entwickelt für:
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Die Digitalisierung ermöglicht neuen Formen der Inventarisierung durch Flugroboter 
Nutzung eines autonomen Flugrobotersystems 
Selbständige Wahrnehmung der Umgebung 
Exakte Positionsbestimmung über GPS 
M2M-Kommunikation
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In der Digitalisierung verschmelzen physische und virtuelle Welt 
Source: Fraunhofer IML, 2014.
© Fraunhofer ·· Seite 15 
Die Digitalisierung macht Fördertechnik autonom 
Unflexible Fördertechnik durch kleine autonome Transporteinheiten ersetzen. 
Selbststeuerung nach dem Internet der Dinge Prinzip 
Schwarmintelligenz zur Bewältigung komplexer Transportaufgaben nutzen 
Autonom Einzeltransporte bewältigen 
Steigerung von: 
Wandelbarkeit 
Skalierbarkeit 
Flexibilität 
Transportleistung genau dort, wo sie benötigt wird!
© Fraunhofer ·· Seite 16 
INHALT 
Zeitalter der Digitalisierung 
Digitalisierung in der Logistik 
Implikationen für moderne logistische Systeme
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Die Digitalisierung ermöglicht moderne logistische Systeme 
Wandlungsfähigkeit 
Transparenz 
Komplexitätsbeherrschung 
Effizienz 
Modernes logistisches System
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Für die Digitalisierung müssen Unternehmen eine Reihe Herausforderungen überwinden 
52 % 
Ungeeignete Aufbauorganisation 
51 % 
Fehlende IuK-Infrastruktur und -systeme 
46 % 
Schlechte Datenqualität 
45 % 
Fehlende Führung 
43 % 
Fehlendes Fachwissen 
31% 
Fehlendes IuK-Wissen 
Quelle: McKinsey: Mindingyourdigital business. In: MicKinseyon Business Technology (2012) Nr. 27, S. 24-31.
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Unternehmensstrategie 
Logistisches System 
Legende: CPS –Cyber-PhysicalSystems. 
Moderne logistische Systeme basieren auf Dezentralisierung und Virtualisierung 
OPERATIVE EBENE : Echtzeitfähige, vernetzte CPS 
NORMATIVE EBENE : Logistisches Wertschöpfungssystem 
Kunden- auftrag 
Dezentralisierung 
Virtualisierung 
Kommis- sionierung 
Ein- lagerung 
Transport 
Waren- ausgang 
Ver- packung 
Zielsystem 
Führungssystem 
Planungssystem
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Die Transformation logistischer Systeme hat Implikationen für Unternehmen 
Logistik-Management 
Datengetrieben statt modellgetrieben? 
Ad-hoc-Agilität statt geplante Flexibilität? 
Logistik-Prozesse und Supply Chains 
Volle Informationstransparenz statt funktionale Silos? 
Probabilistisch(»fuzzy«) statt deterministisch? 
Informationsfluss 
Digital statt analog? 
»Streams«statt »Records«? 
Materialfluss 
Selbststeuernd statt zentral gesteuert? 
Mensch 
Entscheiden statt ausführen? 
Generalist statt Spezialist?
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Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen 
Univ.-Prof. Dr. Ing. habil. Boris Otto 
Technische Universität Dortmund 
Audi-StiftungslehrstuhlSupply Net Order Management 
LogistikCampus 
Joseph-v.-Fraunhofer-Straße 2-4 
D-44227 Dortmund 
Tel.: +49-231-755-5959 
Boris.Otto@tu-dortmund.de 
Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik 
DirectorInformation Management & Engineering 
Joseph-v.-Fraunhofer-Straße 2-4 
D-44227 Dortmund 
Tel.: +49-231-9743-655 
Boris.Otto@iml.fraunhofer.de

Digitalisierung in der Logistik

  • 1.
    © Fraunhofer ··Seite 1 DIGITALISIERUNG IN DER LOGISTIK Prof. Dr.-Ing. Boris OttoFrankfurt am Main, 8. September 2014
  • 2.
    © Fraunhofer ··Seite 2 INHALT Zeitalter der Digitalisierung Digitalisierung in der Logistik Implikationen für moderne logistische Systeme
  • 3.
    © Fraunhofer ··Seite 3 Die Digitalisierung ist ein Wettbewerbsfaktor deutscher Unternehmen Mehrkanalintegration 1 »Shareconomy« 2 Digitalisierung 3 Nachhaltigkeit 4 Attraktivität für Mitarbeiter 5 Quelle: Beller, K.: Fünf Trends bei deutschen Firmen. © 6,2.2014. http://www.capital.de/themen/fuenf-trends.html, aufgerufen am 7.2.14..
  • 4.
    © Fraunhofer ··Seite 4 Die Digitalisierung umfasst sämtliche Wirtschaftszweige Quelle: Financial Times, 2014.
  • 5.
    © Fraunhofer ··Seite 5 Die Digitalisierung revolutioniert Branchen
  • 6.
    © Fraunhofer ··Seite 6 INHALT Zeitalter der Digitalisierung Digitalisierung in der Logistik Implikationen für moderne logistische Systeme
  • 7.
    © Fraunhofer ··Seite 7 Die Digitalisierung ermöglicht konsumentenzentrierte Lieferketten Konsumenten- zentrierung Lieferung vor Kundenbestellung »SpeculativeShipping« Prädiktive Analysemodelle Daten über Kaufverhalten, Präferenzen, vorhanden durch Umfragen, demographische Angaben, Surf- Verhalten im Internet, Wunschlisten etc. 12-24-2013: Amazon US Patent
  • 8.
    © Fraunhofer ··Seite 8 Beispiel »BananaSupply Chain« Die Digitalisierung ermöglicht »smarte« Lieferketten zum Beispiel durch maritime Echtzeitanwendungen Lösungskomponenten: Überwachung von Ladungsdaten im Container GSM-und Satellitenkommunikation Nutzen: Verbesserung des Frischegrads von Lebensmitteln im Zielland Verbesserung des Hafenmanagements Verbesserung des Treibstoffverbrauchs bei Containerschiffen
  • 9.
    © Fraunhofer ··Seite 9 Die Digitalisierung ermöglicht Integration von Lieferketten Entwicklung eines Datendienstes, der die Echtzeitdaten der Ladungsträger verwaltet Cloud-basiert Servicebasiert Standardisiert Entwicklung intelligenter Ladungsträger am Beispiel von Handelspaletten Luftfrachtpaletten Briefpostbehälter Modellierung von Prozessen nach dem Prinzip des Internet der Dinge Selbststeuernd Dezentral Autark Umsetzung des Internet der Dienste auf der entwickelten Datenbasis Datendrehscheibe »Business Intelligence« Apps
  • 10.
    © Fraunhofer ··Seite 10 Unabhängiges Fahren im Regal Funktionale und Kostenvorteile im Vergleich zum Stand der Technik Kein Lift nötig Skalierung über Zahl der eingesetzten RackRacer Die Digitalisierung macht Regallager flexibel und wandlungsfähig mit dem RackRacer
  • 11.
    © Fraunhofer ··Seite 11 Der RackRacerist zu 85 Prozent im 3D-Druckverfahren hergestellt Unabhängiges Fahren im Regal Funktionale und Kostenvorteile im Vergleich zum Stand der Technik Kein Lift nötig Skalierung über Zahl der eingesetzten RackRacer
  • 12.
    © Fraunhofer ··Seite 12 Die Digitalisierung ermöglicht das automatische Parken Von Fraunhofer IML entwickelt für:
  • 13.
    © Fraunhofer ··Seite 13 Die Digitalisierung ermöglicht neuen Formen der Inventarisierung durch Flugroboter Nutzung eines autonomen Flugrobotersystems Selbständige Wahrnehmung der Umgebung Exakte Positionsbestimmung über GPS M2M-Kommunikation
  • 14.
    © Fraunhofer ··Seite 14 In der Digitalisierung verschmelzen physische und virtuelle Welt Source: Fraunhofer IML, 2014.
  • 15.
    © Fraunhofer ··Seite 15 Die Digitalisierung macht Fördertechnik autonom Unflexible Fördertechnik durch kleine autonome Transporteinheiten ersetzen. Selbststeuerung nach dem Internet der Dinge Prinzip Schwarmintelligenz zur Bewältigung komplexer Transportaufgaben nutzen Autonom Einzeltransporte bewältigen Steigerung von: Wandelbarkeit Skalierbarkeit Flexibilität Transportleistung genau dort, wo sie benötigt wird!
  • 16.
    © Fraunhofer ··Seite 16 INHALT Zeitalter der Digitalisierung Digitalisierung in der Logistik Implikationen für moderne logistische Systeme
  • 17.
    © Fraunhofer ··Seite 17 Die Digitalisierung ermöglicht moderne logistische Systeme Wandlungsfähigkeit Transparenz Komplexitätsbeherrschung Effizienz Modernes logistisches System
  • 18.
    © Fraunhofer ··Seite 18 Für die Digitalisierung müssen Unternehmen eine Reihe Herausforderungen überwinden 52 % Ungeeignete Aufbauorganisation 51 % Fehlende IuK-Infrastruktur und -systeme 46 % Schlechte Datenqualität 45 % Fehlende Führung 43 % Fehlendes Fachwissen 31% Fehlendes IuK-Wissen Quelle: McKinsey: Mindingyourdigital business. In: MicKinseyon Business Technology (2012) Nr. 27, S. 24-31.
  • 19.
    © Fraunhofer ··Seite 19 Unternehmensstrategie Logistisches System Legende: CPS –Cyber-PhysicalSystems. Moderne logistische Systeme basieren auf Dezentralisierung und Virtualisierung OPERATIVE EBENE : Echtzeitfähige, vernetzte CPS NORMATIVE EBENE : Logistisches Wertschöpfungssystem Kunden- auftrag Dezentralisierung Virtualisierung Kommis- sionierung Ein- lagerung Transport Waren- ausgang Ver- packung Zielsystem Führungssystem Planungssystem
  • 20.
    © Fraunhofer ··Seite 20 Die Transformation logistischer Systeme hat Implikationen für Unternehmen Logistik-Management Datengetrieben statt modellgetrieben? Ad-hoc-Agilität statt geplante Flexibilität? Logistik-Prozesse und Supply Chains Volle Informationstransparenz statt funktionale Silos? Probabilistisch(»fuzzy«) statt deterministisch? Informationsfluss Digital statt analog? »Streams«statt »Records«? Materialfluss Selbststeuernd statt zentral gesteuert? Mensch Entscheiden statt ausführen? Generalist statt Spezialist?
  • 21.
    © Fraunhofer ··Seite 21 Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen Univ.-Prof. Dr. Ing. habil. Boris Otto Technische Universität Dortmund Audi-StiftungslehrstuhlSupply Net Order Management LogistikCampus Joseph-v.-Fraunhofer-Straße 2-4 D-44227 Dortmund Tel.: +49-231-755-5959 Boris.Otto@tu-dortmund.de Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik DirectorInformation Management & Engineering Joseph-v.-Fraunhofer-Straße 2-4 D-44227 Dortmund Tel.: +49-231-9743-655 Boris.Otto@iml.fraunhofer.de