5. Oktober 2017, Berlin
Berliner Gespräche, Herbsttagung 2017
Zwischen Demografie und Digitalisierung –
Der Investitionsst...
Dr. Hubertus Bardt
Geschäftsführer und Leiter des Wissenschaftsbereichs
Unternehmerische Investitionen in Deutschland:
ein...
Investitionen in Deutschland
Quellen: Statistisches Bundesamt, 2017; Institut der deutschen Wirtschaft Köln
1.1
-10
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Stabilisierung der Anlageinvestitionen1)
1) Nettoinvestitionen = Bruttoinvestitionen abzüglich Abschreibungen.
Quellen: St...
Kapitalstock vs. Kapitalintensität
1) Preisbereinigtes Bruttoanlagevermögen. 2) Verhältnis des realen Bruttoanlagevermögen...
Private Investitionen nach Investitionsgütern
1) Nichtstaatliche Sektoren: Unternehmen und private Haushalte.
Quellen: Sta...
Kapitalstock nach Vermögensarten
1) Alle Sektoren ohne Berücksichtigung der Wohnbauten.
Quellen: Statistisches Bundesamt, ...
Modernitätsgrad nach Vermögensarten
1) Verhältnis von Nettoanlagevermögen zu Bruttoanlagevermögen. 2) Alle Sektoren ohne B...
Öffentliche Investitionsquoten im Zeitverlauf
Quellen: Statistisches Bundesamt, 2017; Institut der deutschen Wirtschaft Kö...
Altersstruktur des Bruttoanlagevermögens des Staates
Quelle: BMVI, 2017, 37
Berliner Gespräche Herbsttagung 2017
Angaben n...
Investitionen in Fernstraßen
Quellen: Promobilität, 2017; Statistisches Bundesamt, 2017; Institut der deutschen Wirtschaft...
Engpassfaktor Bauingenieure
Quelle: Institut der deutschen Wirtschaft Köln, eigene Berechnungen auf Basis der Arbeitsmarkt...
Private Investitionshemmnisse in Deutschland
.
Quellen: IW-Befragung von 2.225 Unternehmen in Westdeutschland und 548 Unte...
Kosten- und Angebotsfaktoren im internationalen Vergleich
1) Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland...
Dr. Hans-Peter Klös
Geschäftsführer und Leiter des Wissenschaftsbereichs
Demografie 2035:
Herausforderungen und Lösungen
Außenwanderungen
Anmerkungen: Bis 1956 ohne Saarland, bis 1990 ohne ehemalige DDR, für 2015 geschätzte Werte
Quelle: Stati...
IW-Bevölkerungsprognose
Quelle: Institut der deutschen Wirtschaft Köln
Berliner Gespräche Herbsttagung 2017
Bevölkerungsen...
Altersstruktur der Bevölkerung
Quelle: Institut der deutschen Wirtschaft Köln
Berliner Gespräche Herbsttagung 2017
Nach Ge...
Veränderung der Altersstruktur
Quelle: Institut der deutschen Wirtschaft Köln
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Erwerbspersonen nach Altersgruppe
Quellen: Statistisches Bundesamt, 2016; Institut der deutschen Wirtschaft Köln
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Bevölkerung, Erwerbspersonen und Arbeitsvolumen
Quellen: Statistisches Bundesamt, 2016; Institut der deutschen Wirtschaft ...
Abhängigkeitsquotienten nach Bundesländern
Quellen: Statistisches Bundesamt; Institut der deutschen Wirtschaft Köln
Berlin...
Steueraufkommenseffekte
Quellen: SOEP, 2015; Institut der deutschen Wirtschaft Köln
Berliner Gespräche Herbsttagung 2017
V...
Ausgabeneffekte in den Sozialversicherungen
Quellen: BMG, 2017a; 2017b; 2017c; 2017d; Bundesversicherungsamt, 2017; Deutsc...
Quellen des Wachstums: die Entstehungsrechnung
Quelle: Institut der deutschen Wirtschaft Köln
Berliner Gespräche Herbsttag...
Wachstumszerlegung nach Produktionsfaktoren
Anmerkungen: in Prozentpunkten
Quellen: Statistisches Bundesamt, 2017; Institu...
Wachstumsprojektion bis 2035
Anmerkungen: in Prozentpunkten
Quelle: Institut der deutschen Wirtschaft Köln
Berliner Gesprä...
Produktivitäts- und Einkommenswachstum bis 2035
Quelle: Institut der deutschen Wirtschaft Köln
Berliner Gespräche Herbstta...
Prof. Dr. Michael Hüther
Direktor
Digitaler Strukturwandel:
wie wir ihn meistern können
Digitalisierung im technischen Wirkungskontext
Quelle: Institut der deutschen Wirtschaft Köln
Berliner Gespräche Herbsttag...
Geschäftsmodelle der Digitalisierung
Quelle: Institut der deutschen Wirtschaft Köln
Berliner Gespräche Herbsttagung 2017
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Produktivitätswirkungen durch Digitalisierung
Lesehilfe: Positiv/neutral/negativ bezeichnen die Wirkungen der Digitalisier...
Digitalisierung und Arbeitswelt
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Digitalisierung und Wettbewerb
Quelle: Institut der deutschen Wirtschaft Köln, Positiv/neutral/negativ bezeichnen die Wirk...
Digitaler Strukturwandel: die wichtigsten Aufgaben
Quelle: Institut der deutschen Wirtschaft Köln
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Nutzung innovativer Anwendungsbereiche
Quelle: Kantar TNS, repräsentative Unternehmensbefragung: „Digitalisierung in der d...
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Patentanmeldungsintensität
 Hohe FuE-Intensität und hohe MINT-
Dichte ergeben zusammen hohe
Patentdichte.
 Patentintensi...
Hochqualifizierte MINT-Arbeitskräfte
 Hohe Beschäftigungsdichte technisch-
naturwissenschaftlicher
Akademikerberufe wicht...
Versorgungsintensität Breitbandinternet
 Breitbandausbau in Zeiten der
Digitalisierung notwendige Infrastruktur
 Große D...
Statt einer Zusammenfassung: Was zu tun ist
Quelle: Institut der deutschen Wirtschaft Köln basierend auf Demary/Engels/Röh...
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Zwischen Demografie und Digitalisierung – Der Investitionsstandort D vor strukturellen Veränderungen

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Berliner Gespräche Herbsttagung 2017

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Zwischen Demografie und Digitalisierung – Der Investitionsstandort D vor strukturellen Veränderungen

  1. 1. 5. Oktober 2017, Berlin Berliner Gespräche, Herbsttagung 2017 Zwischen Demografie und Digitalisierung – Der Investitionsstandort D vor strukturellen Veränderungen
  2. 2. Dr. Hubertus Bardt Geschäftsführer und Leiter des Wissenschaftsbereichs Unternehmerische Investitionen in Deutschland: eine Bestandsaufnahme
  3. 3. Investitionen in Deutschland Quellen: Statistisches Bundesamt, 2017; Institut der deutschen Wirtschaft Köln 1.1 -10 -8 -6 -4 -2 0 2 4 6 8 10 Berliner Gespräche Herbsttagung 2017 Veränderung der realen Bruttoanlageinvestitionen gegenüber Vorjahr in % Seite 3
  4. 4. Stabilisierung der Anlageinvestitionen1) 1) Nettoinvestitionen = Bruttoinvestitionen abzüglich Abschreibungen. Quellen: Statistisches Bundesamt, 2017; Institut der deutschen Wirtschaft Köln 24.9 19.1 20.0 9.3 2.0 2.4 0 5 10 15 20 25 Bruttoinvestitionen Nettoinvestitionen Berliner Gespräche Herbsttagung 2017 in Prozent des Bruttoinlandsprodukts Seite 4
  5. 5. Kapitalstock vs. Kapitalintensität 1) Preisbereinigtes Bruttoanlagevermögen. 2) Verhältnis des realen Bruttoanlagevermögens zur Anzahl der Erwerbstätigen. Quellen: Statistisches Bundesamt, 2016, 2017; Institut der deutschen Wirtschaft Köln 137 156 135 139 100 110 120 130 140 150 160 Kapitalstock Kapitalintensität Berliner Gespräche Herbsttagung 2017 Kapitalstock1) und Kapitalintensität2), Index 1991 = 100 Seite 5
  6. 6. Private Investitionen nach Investitionsgütern 1) Nichtstaatliche Sektoren: Unternehmen und private Haushalte. Quellen: Statistisches Bundesamt, 2017; Institut der deutschen Wirtschaft Köln 141 128 84 206 50 70 90 110 130 150 170 190 210 Ausrüstungen Wohnbauten Nichtwohnbauten Sonstige Anlagen Berliner Gespräche Herbsttagung 2017 Preisbereinigte Werte; Index 1991 = 100 Bruttoanlageinvestitionen1) Seite 6
  7. 7. Kapitalstock nach Vermögensarten 1) Alle Sektoren ohne Berücksichtigung der Wohnbauten. Quellen: Statistisches Bundesamt, 2017; Institut der deutschen Wirtschaft Köln 199 191 138 137 100 110 120 130 140 150 160 170 180 190 200 Geistiges Eigentum Fahrzeuge Nichtwohnbauten Maschinen und Geräte Berliner Gespräche Herbsttagung 2017 Entwicklung des realen Bruttoanlagevermögens1), Index 1991 = 100 Seite 7
  8. 8. Modernitätsgrad nach Vermögensarten 1) Verhältnis von Nettoanlagevermögen zu Bruttoanlagevermögen. 2) Alle Sektoren ohne Berücksichtigung der Wohnbauten. Quellen: Statistisches Bundesamt, 2017; Institut der deutschen Wirtschaft Köln 0.45 0.50 0.55 0.60 0.65 Maschinen und Geräte Fahrzeuge Nichtwohnbauten Geistiges Eigentum Berliner Gespräche Herbsttagung 2017 Modernitätsgrad1) des Anlagevermögens2) Seite 8
  9. 9. Öffentliche Investitionsquoten im Zeitverlauf Quellen: Statistisches Bundesamt, 2017; Institut der deutschen Wirtschaft Köln 0% 2% 4% 6% 8% 10% Investitionsquote (Ausgaben Gebietskörperschaften) Investitionsquote (BIP) Berliner Gespräche Herbsttagung 2017 Investitionen von Bund, Ländern und Gemeinden in Prozent der Gesamtausgaben und des BIP Seite 9
  10. 10. Altersstruktur des Bruttoanlagevermögens des Staates Quelle: BMVI, 2017, 37 Berliner Gespräche Herbsttagung 2017 Angaben nach Investitionsjahrgängen in Prozent Seite 10 Schienenwege Straßen und Brücken Wasserstraßen Bis 1985 27,4 39,4 53,2 1986–1995 20,2 18,5 13,5 1996–2005 32,3 22,3 16,0 2006–2015 20,1 19,8 17,3
  11. 11. Investitionen in Fernstraßen Quellen: Promobilität, 2017; Statistisches Bundesamt, 2017; Institut der deutschen Wirtschaft Köln Berliner Gespräche Herbsttagung 2017 Angaben in Milliarden Euro, nominal und real Seite 11 3.5 4 4.5 5 5.5 6 6.5 7 7.5 Nominal Real
  12. 12. Engpassfaktor Bauingenieure Quelle: Institut der deutschen Wirtschaft Köln, eigene Berechnungen auf Basis der Arbeitsmarktstatistik der Bundesagentur für Arbeit 0 20 40 60 80 100 120 2011-11 2012-01 2012-03 2012-05 2012-07 2012-09 2012-11 2013-01 2013-03 2013-05 2013-07 2013-09 2013-11 2014-01 2014-03 2014-05 2014-07 2014-09 2014-11 2015-01 2015-03 2015-05 2015-07 2015-09 2015-11 2016-01 2016-03 2016-05 2016-07 2016-09 2016-11 2017-01 2017-03 2017-05 Berliner Gespräche Herbsttagung 2017 Der Bundesagentur für Arbeit gemeldete offene Stellen je 100 Arbeitslose in baunahen Ingenieurberufen Seite 12
  13. 13. Private Investitionshemmnisse in Deutschland . Quellen: IW-Befragung von 2.225 Unternehmen in Westdeutschland und 548 Unternehmen in Ostdeutschland im März/April 2017 21% 27% 28% 36% 38% 44% 46% 51% Infrastrukturmängel wirtschaftliche Unsicherheit in Europa wirtschaftliche Unsicherheit durch Protektionismus Unternehmenssteuern Energiekosten Arbeitskosten Fachkräftemangel Bürokratie und Regulierungen Berliner Gespräche Herbsttagung 2017 Seite 13
  14. 14. Kosten- und Angebotsfaktoren im internationalen Vergleich 1) Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Japan, Kanada, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Österreich, Portugal, Schweden, Schweiz, Spanien, USA, Vereinigtes Königreich. 2) Arbeitskosten im Verarbeitenden Gewerbe im Jahr 2014. 3) Strompreise für die Industrie in US-Cent je Kilowattstunde im Jahr 2014. 4) OECD-Arbeitsmarktregulierungsindex für 2013. 5) Anteil der Personen im Alter von über 65 Jahren in Prozent der Personen im Alter von 15 bis unter 65 Jahren im Jahr 2015. 6) Tarifliche Grenzsteuerlast einer Kapitalgesellschaft in Prozent des einbehaltenen Gewinns, 2014. 7) Verhältnis von Arbeitskosten je Beschäftigtenstunde zur Produktivität im Verarbeitenden Gewerbe im Jahr 2014. 8) OEDC-Produktmarktregulierungsindex für 2013. Quellen: Grömling, 2016, 12; Institut der deutschen Wirtschaft Köln, 2016; OECD Berliner Gespräche Herbsttagung 2017 Werte für Deutschland; Index: Internationaler Durchschnitt1) = 100 Seite 14 95 109 110 115 122 135 137 Produktmarktregulierung8) Lohnstückkosten7) Gesamtsteuerlast der Unternehmen6) Altenquotient5) Arbeitsmarktregulierung4) Strompreise3) Arbeitskosten2)
  15. 15. Dr. Hans-Peter Klös Geschäftsführer und Leiter des Wissenschaftsbereichs Demografie 2035: Herausforderungen und Lösungen
  16. 16. Außenwanderungen Anmerkungen: Bis 1956 ohne Saarland, bis 1990 ohne ehemalige DDR, für 2015 geschätzte Werte Quelle: Statistisches Bundesamt -1,000,000 -500,000 0 500,000 1,000,000 1,500,000 1950 1955 1960 1965 1970 1975 1980 1985 1990 1995 2000 2005 2010 2015 Saldo Zuzüge Fortzüge Zu- und Abwanderung nach und aus Deutschland, in 1.000 Saldo 2016 Ausländer 981.000 482.000 (nach Korrektur) Saldo 2015 Ausländer 1,04 Mio. 1,53 Mio. (nach Korrektur) Gesamt: 1,14 Mio. Saldo 2014 Ausländer 608.000 Gesamt: 550.000 Berliner Gespräche Herbsttagung 2017 Seite 16
  17. 17. IW-Bevölkerungsprognose Quelle: Institut der deutschen Wirtschaft Köln Berliner Gespräche Herbsttagung 2017 Bevölkerungsentwicklung bis 2035 (in Tausend) Seite 17 77,000 79,000 81,000 83,000 85,000 87,000 89,000 2015 2020 2025 2030 2035 IW Schätzung 80% Intervall 60% Intervall 83,1 Mio.
  18. 18. Altersstruktur der Bevölkerung Quelle: Institut der deutschen Wirtschaft Köln Berliner Gespräche Herbsttagung 2017 Nach Geschlecht und Altersjahren (in Tausend) mit Prognoseintervall, 2015 (schwarz); 2035 (blau) Seite 18
  19. 19. Veränderung der Altersstruktur Quelle: Institut der deutschen Wirtschaft Köln 70 80 90 100 110 120 130 140 2015 2017 2019 2021 2023 2025 2027 2029 2031 2033 2035 Bis 19 Jahre 20–29 30–39 40–49 50–59 60–69 70 und älter Berliner Gespräche Herbsttagung 2017 2015 = 100 Seite 19
  20. 20. Erwerbspersonen nach Altersgruppe Quellen: Statistisches Bundesamt, 2016; Institut der deutschen Wirtschaft Köln Berliner Gespräche Herbsttagung 2017 2015 und 2035 (Prognose) Seite 20 4,000,000 3,000,000 2,000,000 1,000,000 0 1,000,000 2,000,000 3,000,000 4,000,000 15–19 20–24 25–29 30–34 35–39 40–44 45–49 50–54 55–59 60–64 65–69 Männer 2015 Männer 2035 Frauen 2015 Frauen 2035
  21. 21. Bevölkerung, Erwerbspersonen und Arbeitsvolumen Quellen: Statistisches Bundesamt, 2016; Institut der deutschen Wirtschaft Köln Berliner Gespräche Herbsttagung 2017 Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter unter Berücksichtigung der Anhebung des gesetzlichen Rentenzugangsalters, 2015 = 100 Seite 21 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 2015 2017 2019 2021 2023 2025 2027 2029 2031 2033 2035 Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter Erwerbspersonen Arbeitsvolumen
  22. 22. Abhängigkeitsquotienten nach Bundesländern Quellen: Statistisches Bundesamt; Institut der deutschen Wirtschaft Köln Berliner Gespräche Herbsttagung 2017 Seite 22 27 31 28 33 28 30 31 29 29 29 30 29 30 25 31 28 28 28 29 29 30 33 26 22 26 28 26 28 26 31 25 32 26 30 26 33 30 40 28 41 28 42 28 43 33 48 31 46 37 49 29 49 29 46 33 58 32 59 34 61 32 60 36 66 2015 2035 2015 2035 2015 2035 2015 2035 2015 2035 2015 2035 2015 2035 2015 2035 2015 2035 2015 2035 2015 2035 2015 2035 2015 2035 2015 2035 2015 2035 2015 2035 BE HE HB BW BY HH SH NI SN RP NW BB SL TH MV ST Jugendquotient Altersquotient
  23. 23. Steueraufkommenseffekte Quellen: SOEP, 2015; Institut der deutschen Wirtschaft Köln Berliner Gespräche Herbsttagung 2017 Veränderung des Steueraufkommens durch den demografischen Wandel, 2019-2035, in Milliarden Euro Seite 23 -16 -14 -12 -10 -8 -6 -4 -2 0 2 4 2019 2021 2023 2025 2027 2029 2031 2033 2035
  24. 24. Ausgabeneffekte in den Sozialversicherungen Quellen: BMG, 2017a; 2017b; 2017c; 2017d; Bundesversicherungsamt, 2017; Deutsche Rentenversicherung, 2016; 2017a; 2017b; Statistisches Bundesamt, 2011; 2017; Institut der deutschen Wirtschaft Köln Berliner Gespräche Herbsttagung 2017 Pro-Kopf-Ausgaben in der Gesetzlichen Renten-, Gesetzlichen Kranken- und sozialen Pflegeversicherung, Index: 2016 = 100 Seite 24 90 100 110 120 130 140 150 160 2016 2018 2020 2022 2024 2026 2028 2030 2032 2034 Gesetzliche Krankenversicherung Soziale Pflegeversicherung Gesetzliche Rentenversicherung, Szenario: konstantes Sicherungsniveau Gesetzliche Rentenversicherung, Szenario: Mindestsicherungsniveau
  25. 25. Quellen des Wachstums: die Entstehungsrechnung Quelle: Institut der deutschen Wirtschaft Köln Berliner Gespräche Herbsttagung 2017 Köpfe, Zeit, Produktivität Seite 25 Fertilität Mortalität Zuwanderung Altersstruktur Erwerbsquote Arbeitszeit Kapitalintensität Arbeitsproduktivität Faktorproduktivität Bevölkerung „Köpfe“ Produktions- potenzial Pro-Kopf- Produktions- potenzial „Produktivität“ Arbeitsvolumen „Zeit“
  26. 26. Wachstumszerlegung nach Produktionsfaktoren Anmerkungen: in Prozentpunkten Quellen: Statistisches Bundesamt, 2017; Institut der deutschen Wirtschaft Köln Berliner Gespräche Herbsttagung 2017 Beiträge der Produktionsfaktoren Arbeit, Kapital und Totale Faktorproduktivität (TFP) zum Wachstum des realen BIP Seite 26 -6 -4 -2 0 2 4 6 1971 1976 1981 1986 1991 1996 2001 2006 2011 2016 Arbeit Kapital TFP
  27. 27. Wachstumsprojektion bis 2035 Anmerkungen: in Prozentpunkten Quelle: Institut der deutschen Wirtschaft Köln Berliner Gespräche Herbsttagung 2017 Beiträge der Produktionsfaktoren Arbeit, Kapital und Totale Faktorproduktivität (TFP) zum Wachstum des realen BIP Seite 27 -0.50 -0.25 0.00 0.25 0.50 0.75 1.00 1.25 1.50 1.75 2017 2019 2021 2023 2025 2027 2029 2031 2033 2035 Arbeit Kapital TFP Reales BIP
  28. 28. Produktivitäts- und Einkommenswachstum bis 2035 Quelle: Institut der deutschen Wirtschaft Köln Berliner Gespräche Herbsttagung 2017 Projektion der Veränderung des realen BIP je Einwohner und je Erwerbstätigen gegenüber dem Vorjahr, in Prozent Seite 28 0.0 0.2 0.4 0.6 0.8 1.0 1.2 1.4 2017 2019 2021 2023 2025 2027 2029 2031 2033 2035 BIP je Erwerbstätigen BIP je Einwohner
  29. 29. Prof. Dr. Michael Hüther Direktor Digitaler Strukturwandel: wie wir ihn meistern können
  30. 30. Digitalisierung im technischen Wirkungskontext Quelle: Institut der deutschen Wirtschaft Köln Berliner Gespräche Herbsttagung 2017 Seite 30
  31. 31. Geschäftsmodelle der Digitalisierung Quelle: Institut der deutschen Wirtschaft Köln Berliner Gespräche Herbsttagung 2017 Seite 31
  32. 32. Produktivitätswirkungen durch Digitalisierung Lesehilfe: Positiv/neutral/negativ bezeichnen die Wirkungen der Digitalisierung auf die verschiedenen Dimensionen der Produktivität Quelle: Institut der deutschen Wirtschaft Köln, Berliner Gespräche Herbsttagung 2017 Seite 32 B2B B2C C2C C2B Kapitalintensität unklar neutral neutral neutral Humankapital positiv neutral/positiv neutral neutral Totale Faktor- produktivität positiv neutral neutral/positiv neutral/ positiv Arbeitsproduktivität positiv neutral/positiv neutral/positiv neutral Messprobleme keine unbedeutend virulent keine
  33. 33. Digitalisierung und Arbeitswelt Quelle: Institut der deutschen Wirtschaft Köln, Positiv/neutral/negativ bezeichnen die Wirkungen auf die Beschäftigung respektive auf die Funktionalität der betroffenen Institutionen. Berliner Gespräche Herbsttagung 2017 Seite 33 B2B B2C C2C C2B Makro-Ebene - Beschäftigungs- volumen - Sozialsystem positiv positiv neutral/positiv neutral/positiv neutral/negativ neutral/negativ neutral neutral Meso-Ebene - Sozialpartner- schaft - Unternehmens- kultur positiv positiv negativ neutral/positiv negativ neutral neutral neutral Mikro-Ebene - Lebensphasen- orientierung - Zeitsouveränität - Qualifizierung positiv positiv positiv neutral positiv neutral/positiv neutral positiv positiv neutral neutral neutral
  34. 34. Digitalisierung und Wettbewerb Quelle: Institut der deutschen Wirtschaft Köln, Positiv/neutral/negativ bezeichnen die Wirkungen auf die Beschäftigung respektive auf die Funktionalität der betroffenen Institutionen. Berliner Gespräche Herbsttagung 2017 Seite 34 B2B B2C C2C C2B Marktstruktur - Marktanteil - Marktmacht - Markteintrittsbarriere neutral negativ negativ negativ negativ neutral/positiv positiv positiv positiv neutral/negativ neutral/negativ neutral Marktverhalten - Machtmissbrauch - unlauteres Verhalten neutral/negativ neutral/negativ negativ positiv positiv positiv neutral neutral Marktergebnis - Wettbewerb als Freiheitssicherung - funktionierender Preismechanismus - Wertschöpfung / Konsumentenrente neutral neutral positiv neutral/negativ positiv positiv positiv positiv positiv neutral neutral/positiv positiv
  35. 35. Digitaler Strukturwandel: die wichtigsten Aufgaben Quelle: Institut der deutschen Wirtschaft Köln Gigabit-Infrastruktur (notwendige Bedingung) „Awareness“ Digitale Start-ups Forschung und Entwicklung Bildung und Qualifikation Digitale Infrastruktur Arbeitswelt 4.0 Berliner Gespräche Herbsttagung 2017 Seite 35
  36. 36. Nutzung innovativer Anwendungsbereiche Quelle: Kantar TNS, repräsentative Unternehmensbefragung: „Digitalisierung in der deutschen Wirtschaft 2017“, n= 1.021, * Basis: Verarbeitendes Gewerbe n= 392; Angaben in Prozent auf die Frage: „Wie sehen die Aktivitäten in Ihrem Unternehmen in folgenden Bereichen der Digitalisierung aus?“; fehlende Angaben zu 100%: weiß nicht / keine Angabe; Rundungsdifferenzen möglich 14 2 33 19 7 3 14 6 62 79 33 62 17 15 18 13 Industrie 4.0* Künstliche Intelligenz Smart Services Big Data Noch nicht mit Thema befasst Nicht relevant Einsatz planen wir Nutzen wir Gewerbliche Wirtschaft Berliner Gespräche Herbsttagung 2017 Seite 36
  37. 37. Industrie-4.0-Readiness Quelle: eigene Darstellung basierend auf IW Köln/IW Consult, 2016 58.2 30.9 8.6 1.7 0.6 0.0 55.0 28.3 13.4 2.9 0.4 0.0 Außenstehender (Stufe 0) Anfänger (Stufe 1) Fortgeschrittener (Stufe 2) Erfahrener (Stufe 3) Experte (Stufe 4) Exzellenz (Stufe 5) 2016 2015 Berliner Gespräche Herbsttagung 2017 Anteil der Unternehmen im verarbeitenden Gewerbe ab 20 Beschäftigten, in Prozent Seite 37
  38. 38. Patentanmeldungsintensität  Hohe FuE-Intensität und hohe MINT- Dichte ergeben zusammen hohe Patentdichte.  Patentintensive WR beheimaten häufig innovationsstarke Cluster aus M&E- Industrie  Würde ganz Deutschland wie Baden- Württemberg und Bayern Patente anmelden, läge es international auf Platz 1.  Notwendig: Um- und Durchsetzung eines günstigen europäischen Einheitspatents Berliner Gespräche Herbsttagung 2017 Seite 38 Depatisnet, 2016; BA, verschiedene Jahre; eigene Berechnungen
  39. 39. Hochqualifizierte MINT-Arbeitskräfte  Hohe Beschäftigungsdichte technisch- naturwissenschaftlicher Akademikerberufe wichtig für regionale Innovationskraft  Starke Diskrepanz zwischen Ausbildung und Beschäftigung von MINT- Akademikern  NRW ausbildungsstark, aber beschäftigungsschwach; Bayern umgekehrt  Notwendig: Bessere Kompensation der MINT-Absolventenwanderung zwischen Bundesländern Berliner Gespräche Herbsttagung 2017 Seite 39 Quellen: IW Köln; Bundesagentur für Arbeit, 2013
  40. 40. Versorgungsintensität Breitbandinternet  Breitbandausbau in Zeiten der Digitalisierung notwendige Infrastruktur  Große Divergenz zwischen Städten und ländlichen Regionen  Ostdeutschland weist siedlungsstruktur- unabhängig schlechtere Werte als der Westen auf  Defizite beim Breitbandausbau erschweren die Etablierung und Durchdringung digitalisierter Geschäftsmodelle Berliner Gespräche Herbsttagung 2017 Seite 40 BMVI/TÜV Rheinland, 2017; eigene Berechnungen
  41. 41. Statt einer Zusammenfassung: Was zu tun ist Quelle: Institut der deutschen Wirtschaft Köln basierend auf Demary/Engels/Röhl/Rusche, 2016 Digitale Infra- struktur ausbauen Europa- weite Inter- operabilität sichern IT- Sicherheit stärken Digitale Gründungen fördern Digitale Arbeitsfor- men stärken Digitale Bildung stärken Berliner Gespräche Herbsttagung 2017 Empfehlungen an die Politik Seite 41

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