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Humboldt 2.0
Ein Plädoyer für eine digitale
Bildungsinfrastruktur
Gliederung


Thesen
Konzeption und Ziele
Szenarien
Anwendungsarchitektur
Demo und Beispiele




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Thesen
Digitale Bildungsplattform
- eine Infrastruktur für die Zukunft -

              Annäherung an das Thema:

              Mit den Grundlagen einer inzwischen nahezu global
              verfügbaren digitalen Kommunikationsinfrastruktur
              sowie sich ständig verändernden gesellschaftlichen
              Rahmenbedingungen, steht die Bildungslandschaft
              heute, 200 Jahre nach Humboldt, erneut vor einer
              grundlegenden Veränderung. In den Zeiten von
              Schul- und Hochschulreformen, Exzellenzinitiativen
              und Pisastudien ist der Bezug auf die Grundsätze der
              Humboldt´schen Reformen eine ideale Referenz für
              neue Ansätze in der Bildungspolitik. Bildung ist im
              21. Jahrhundert ebenso ein Schlüsselthema wie im
              19. Jahrhundert.




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Digitale Bildungsplattform
- eine Infrastruktur für die Zukunft -

              These:
1             Eine zukunftsorientierte und –fähige Gesellschaft muss agil sein,
              um sich im nationalen und internationalen Standortwettbewerb
              immer wieder neu zu positionieren. Bildung ist eine Grund-
              voraussetzung für gesellschaftliche, ökonomische und
              intellektuelle Dynamik.




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Digitale Bildungsplattform
- eine Infrastruktur für die Zukunft -

              These:

2             In der aktuellen Situation kann es sich die deutsche Gesellschaft nicht
              mehr leisten, dass nur der bildungsaffine Teil der Bevölkerung von den
              staatlichen Bildungsinstitutionen profitiert und sich erfolgreich in der
              Gesellschaft etablieren kann. Ziel staatlicher Bildungspolitik ist die
              Inklusion aller Bevölkerungsteile, was den Abbau von
              Zugangsbarrieren und Hemmnissen erfordert.




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Digitale Bildungsplattform
- eine Infrastruktur für die Zukunft -

             These:
3            Sich selbst organisierende Lerngemeinschaften werden die
             Klassenzimmer und Hörsäle von morgen sein und bei drittklassigen
             Schulen und Hochschulen für massive Konkurrenz sorgen.




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Digitale Bildungsplattform
- eine Infrastruktur für die Zukunft -

             These:
4            Der Aufbau einer Bildungsplattform ermöglicht nachhaltige Impulse für
             gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung. Wohnortbedingte
             Standortnachteile und kognitive Barrieren der potenziellen Nutzer
             werden durch das digitale, ubiquitäre und adressatenspezifische
             Angebot nivelliert.




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Digitale Bildungsplattform
- eine Infrastruktur für die Zukunft -

             These:
5            Mit der Installation einer netzbasierten Bildungsplattform Humboldt 2.0
             können Bundesländer eine Infrastruktur schaffen, die in ihrer
             Tragweite an die Bildungsreformen im 19. Jahrhundert heranreicht.
             Digitale Bildung ist nicht mehr primär an Institutionen und deren
             Curricula und Stundenpläne gebunden, sondern eröffnet freien
             Zugang für alle Nutzer.




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Digitale Bildungsplattform
- eine Infrastruktur für die Zukunft -

             These:
6            Eine staatlich betriebene Bildungsplattform steht allen Anbietern
             öffentlichen wie privaten offen und bietet Lehrern, Professoren, IT-
             Experten, Designern, etc. ein Forum, um Bildungsinhalte zu erstellen,
             zu veredeln und zu vermarkten.




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Digitale Bildungsplattform
- eine Infrastruktur für die Zukunft -

             These:
7            Die digitale und ubiquitäre Konstruktion einer Bildungsplattform
             ermöglicht die Nutzung in allen Lebenslagen, da sie Chancen für den
             permanenten Wissenserwerb bietet. Sie eröffnet den Zugang zu
             Bildung analog zu den individuellen Lebenskonzepten und
             Lebensphasen, der mit heutigen Bildungsangeboten nicht erreicht
             werden kann.




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Konzeption und Ziele
Humboldt 2.0
Humboldt 2.0 als Vision für das 21. Jahrhundert


Infrastruktur für die Zukunft
Zentrale digitale Bildungsplattform des Landes für die Einwohner, Schüler, Lehrer,
Studierende, Dozenten und Unternehmen
  Ubiquitäres digitales Bildungsangebot
  Inklusion aller Bevölkerungsschichten durch zielgruppenspezifische Angebote
  Virtuelle Lerngruppen als Klassenzimmer der Zukunft
  Bildungsmarktplatz für Bildungsersteller und –veredler und Bildungskunden
  Leuchtturmprojekt für digitale Bildung




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Ziele der Bildungsplattform Humboldt 2.0


Bildungsplattform als einheitlicher Zugang
Ziele
  Individualisierung von Bildungsangeboten durch zielgruppenadäquate Angebote
  Einfacher Zugang für alle Interessenten der Bildungsplattform und Vermeidung von
  Schwellenängsten vor klassischen Bildungsinstitutionen
  Zentrale Bildungsinfrastruktur für die individuelle und institutionelle Nutzung der Plattform
  Offenheit der Plattform für alle Anbieter von Lerninhalten (Start-ups, Kammern, Lehrer,
  Dozenten, …)
  Förderung von „Bildungsunternehmern“ und Unternehmern




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Nutzen von Humboldt 2.0 für die Akteure

Ziele
                                                         Nutzen

Politik                                                   Leuchtturmprojekt Bildung
Erfolgreiche Implementierung der Bildungsplattform und    Förderung von Start ups und Bildungsunternehmen
Initierung eines Bildungsmarktes                          Verbesserung des Bildungsniveaus in der Bevölkerung

Bürger                                                    Zugriff auf interessanten und adressatenspezifischen
Kontinuierlich steigende Nutzung der Bildungsangebote,    Bildungscontent
virtuellen Klassenzimmern und Bildungsnetzwerken          Versorgung mit hochwertiger Bildung im ländlichen Raum
(Communities)
                                                          Zeitliche Flexibilität beim Konsum

Lernende und Lehrer                                       Neue Fomen des Lernens
Verbesserung und Erweiterung des Schulungsangebotes,      Ergänzung des Angebotes durch spezifische Lernangebote
flexible Nutzung                                          für Schüler und Studierende

Bildungseinrichtungen                                     Ergänzung des Angebotes (Onlineseminare, -vorträge)
Ergänzung des lokalen Bildungsangebots durch digitale     Digitales Angebot für den ländlichen Raum
Angebote
                                                          Multiplikatorwirkung

Unternehmen                                               Marktplatz für digitale Angebote
Förderung von Start up Unternehmen, Verbesserung der      Veredelung bestehender Angebote (Wertschöpfung)
betrieblichen Weiterbildung in den Unternehmen
                                                          Betriebliche Bildung über digitale Angebote verbessern

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Akteure der Bildungsplattform

                        Land / Kommune                 Erweiterte Bildungsgemeinschaft


        Politik und                                                      Lerner
        Verwaltung                    Plattform                               Privatperson, Schüler, Student, Mitarbeiter
            Bildungsagenda                                                    eines Unternehmens oder einer Behörde,
                                                                              Rentner
            Gesellschaftliche
            Legitimation                                                      Sucht, bucht, bezahlt     Contentanbieter/-
            Festlegung der                                                    Lernt, konsumiert,        veredler
            Rahmenbedingungen                                                 vernetzt sich und
                                                                              evaluiert die Angebote • Verlage,
            Finanzierung                                                                                  Bildungseinrichtungen
                                                                              Ist registriert und kann
                                                                              einer Firma zugehören     • Contentersteller (Erzieher,
                                                                                                          Lehrer, Dozenten,
                                                                                                          Professoren)
                                         Bildungseinrichtungen
                                                                                                        • Contentoptimierung
                                          Analyse der Bildungsangebote                 Dozenten
                                          Auswahl von Lerneinheiten
                                                                                          Informiert sich über Kurse
                                          Einbindung der digitalen Angebote               Überwacht Kursteilnahme
                                          in das Unterrichtsangebot
                                                                                          Überwacht
                                          Bestellung von Kontingenten
                                                                                          Trainingsergebnisse

                                                           Organisation
                                                              Kundenadministration
                                                              Contentprüfung
                                                              Abrechnung
                                                              Marketing und Vertrieb


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Szenarien
Humboldt 2.0
Beteiligte Personen und Organisationen am Lern-
Lebenszyklus
             Bürger                              Kranke und                      Unternehmen       Lehrer und
                            Schüler und                                                                            Vereinsmit-        Migranten
                                                 behinderte                          und           Dozenten
                             Studenten                                                                               glieder
                                                 Menschen                         Mitarbeiter



                                                              Realschule           Ausbildung

                                                            Praktikum

          Früh
                                                               Gym-              Hoch-             Weiterbildung/
          kind-             Kita           Schule                                                                                Rente
           lich                                               nasium             schule                Beruf

                                                                                                     Arbeitslosigkeit

                                                                                     Erziehungsurlaub

                                                                                                   Pflege

                                                                                                Gefängnis

                                                                                                      Sabbatical


                                           Professionelle                  Hochschulen
                             Arbeits-                                                                       Gefängnisse              Pflege-
  Kitas                                       Weiter-                          und
                              ämter                                                                                               einrichtungen
                                              bildung                      Universitäten                        Volkshoch-              und
                                 Berufsschulen                                                                   schulen         Krankenhäuser
             Schulen

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Digitales lernen am Beispiel des Schülers Stephan S.

 Stefan soll ein Referat zum Thema „Chile” vorbereiten
 Sein Lehrer erstellt einen digitalen Arbeitsraum in dem er Stefan die Aufgabe mitteilt und ihm
 bereits Informationen zur Recherche bereitstellt
 Stefan stellt sein Referat bereits vorab online zur Verfügung, so kann sein Lehrer direkt
 einsehen ob das Referat in die richtige Richtung geht, per Chat kann er auch direkt mit ihm
 kommunizieren
 Durch die Möglichkeit in der Lerncommunity auch andere Schüler anderer Schulen zu
 befragen, kommt er in Kontakt mit Andreas, der bereits ein Referat über „Chile” gemacht hat,
 Andreas hat in seinem Profil angegeben, dass er Erfahrungen mit „Chile“ hat
 Nach der Durchführung des Referats erhält er digital eine Information zur Note
 Sein gesamter Lernfortschritt wird in der zentralen Plattform vermerkt und er kann einsehen,
 wo er sich noch verbessern muss
 Zusätzlich zum Lernen in der Schule bekommt er über die Plattform Lerneinheiten angeboten,
 die zu seinem Level passen und für die er sich zusätzlich interessiert
 Die Angebote werden über externe Anbieter, die zertifiziert wurden, eingestellt und abgehalten
 So bietet die Plattform Bildungsanbietern die Möglichkeit ihre Angebote zu streuen
 Seine Schulbücher bezieht Stefan übrigens auch bald über den Online-Shop, Stichwort
 “Digitales Schulbuch”


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Digitale Schule am Beispiel der Lehrerin Andrea S.

 Andrea S. stellt auf der zentralen Bildungsplattform ihren Schülern alle Unterrichtsmaterialien
 zur Verfügung. Sie trägt dort die Noten ein, so dass es keiner vielfältigen Excel Listen mit
 Noten Bedarf
 Ebenso werden über diese Plattform alle Klassenarbeiten archiviert, so dass die komplette
 Historie des Schülers abgebildet ist
 Darüber hinaus tauscht sie sich über diese Plattform mit Lehrern anderer Schulen aus und
 stellt diesen Unterrichtsmaterialien zur Verfügung. Über ein Punktesystem wird sie motiviert an
 der Plattform teilzunehmen – nur so kann sie auch Materialien erhalten
 Über die digitalen Schulbücher, die ebenso in die Plattform eingebunden sind, kann sie sich
 auch informieren
 Um ihre Schüler auch in Social Media Communities zu unterstützen bildet sie mit ihren Klassen
 Communities in denen sie sie unterstützen kann und Fragen beantwortet
 Die Schüler nutzen die Plattform, um sich auf Klassenarbeiten vorzubereiten und tauschen sich
 auch ohne Beteiligung der Lehrerin aus
 Der Lernfortschritt wird über die Plattform dokumentiert, so erhält sie einen guten Überblick
 über die Fähigkeiten und fehlenden Kenntnisse ihrer Schüler
 Die Schüler erhalten somit einen guten Überblick über ihre Fähigkeiten und wenn sie sich
 freischalten, digitale Lerneinheiten angeboten, die zu ihren Qualifikationsanforderungen passen


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Digitale Weiterbildung in der Elternzeit am Beispiel von
Jana B.
 Jana B. ist gelernte Fremdsprachensekretärin und hat vor und nach der Geburt ihres Kindes
 nicht gearbeitet
 Den inzwischen 2 jährigen Sohn kann sie nicht unbeaufsichtigt lassen kann
 Um in ihrem Job als Fremdsprachesekretärin up to date zu bleiben, möchte sie einen Kurs
 “Business-Englisch” besuchen
 Auf den Internetseiten des Landes kann Sie sich als Bürgerin für die Bildungsplattform
 anmelden
 Auf der Bildungsplattform bieten unterschiedliche Anbieter eine Vielzahl von Kursen an
 Bei der Anmeldung hat Sie angegeben, dass sie Fremdsprachensekretärin ist. Es werden ihr
 nach der Anmeldung automatisch Kurse angeboten, die zu ihrem Profil passen
 Da sie viel von zu Hause lernen möchte sucht hauptsächlich eLearnings und virtuelle Trainings.
 Jana B. bucht ein ganzes Curriculum das aus eLearnings und virtuellen Trainings besteht. Die
 eLearnings kann sie nun zu jeder Zeit durchführen und diesen Kurs sogar mit einem Zertifikat
 abschließen
 Jana bleibt somit auch während der arbeitsfreien Zeit nah an ihrer Arbeit und lernt sogar dazu
 Der Einstieg in den Beruf wird ihr somit erleichtert
 Die Bezahlung erfolgt übrigens über einen Bildungsgutschein, den Jana vom Land erhalten hat


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Anwendungsarchitektur
Humboldt 2.0
Anwendungsarchitektur

                      Weiterbildungs-                                                                         Hochschulen
                                                         Schulen                         Bürger
                       einrichtungen                                                                          Universitäten
                                                         nutzen / nehmen in Anspruch / rufen ab


           Service/ Dienstleistung                                   Software as a Service

        Betrieb,         Bereit-                                                Doku-
                                                                   Lern-                                 Lern-     Autoren-
        Support          stellung     Bildungs       Portal-                   menten-       Collabo-                              Sonst.
                                                                  manage                                Commu-      werk-
         und              Infra-      -content       zugang                    manage         ration                               Tools
                                                                   -ment                                 nities     zeug
        Wartung          struktur                                               ment


         Betrieb,                                                 SAP LSO/
                                         eLearning   SAP NW         xLSO/      SAP ECM
         Support          Server,                                                             SAP Jam   SAP Jam                    Sonst.
                                             s,       Portal       SAP LA                                           SAP WPB
          und            Hardware                                                                                                  Tools
                                         Trainings
         Wartung

                                                                     SAP ERP, SAP HCM, Sybase, HANA
            liefert aus /erbringt Dienstleistung



                     Akteur / Anbieter                                  Akteur / Anbieter: SAP
                       IT Betreiber


                                                                 kauft ein und beauftragt


                                                                        Land

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Demo
Humboldt 2.0
Humboldt 2.0




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Herzlichen Dank

Kontaktinformation:

Dr. Ulrike Brecht
Geschäftsbereichsentwicklung Öffentlicher Dienst
ulrike.brecht@sap.com
+ 49 170 8555 470

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  • 4. Digitale Bildungsplattform - eine Infrastruktur für die Zukunft - Annäherung an das Thema: Mit den Grundlagen einer inzwischen nahezu global verfügbaren digitalen Kommunikationsinfrastruktur sowie sich ständig verändernden gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, steht die Bildungslandschaft heute, 200 Jahre nach Humboldt, erneut vor einer grundlegenden Veränderung. In den Zeiten von Schul- und Hochschulreformen, Exzellenzinitiativen und Pisastudien ist der Bezug auf die Grundsätze der Humboldt´schen Reformen eine ideale Referenz für neue Ansätze in der Bildungspolitik. Bildung ist im 21. Jahrhundert ebenso ein Schlüsselthema wie im 19. Jahrhundert. © 2013 SAP AG. All rights reserved. Public 4
  • 5. Digitale Bildungsplattform - eine Infrastruktur für die Zukunft - These: 1 Eine zukunftsorientierte und –fähige Gesellschaft muss agil sein, um sich im nationalen und internationalen Standortwettbewerb immer wieder neu zu positionieren. Bildung ist eine Grund- voraussetzung für gesellschaftliche, ökonomische und intellektuelle Dynamik. © 2013 SAP AG. All rights reserved. Public 5
  • 6. Digitale Bildungsplattform - eine Infrastruktur für die Zukunft - These: 2 In der aktuellen Situation kann es sich die deutsche Gesellschaft nicht mehr leisten, dass nur der bildungsaffine Teil der Bevölkerung von den staatlichen Bildungsinstitutionen profitiert und sich erfolgreich in der Gesellschaft etablieren kann. Ziel staatlicher Bildungspolitik ist die Inklusion aller Bevölkerungsteile, was den Abbau von Zugangsbarrieren und Hemmnissen erfordert. © 2013 SAP AG. All rights reserved. Public 6
  • 7. Digitale Bildungsplattform - eine Infrastruktur für die Zukunft - These: 3 Sich selbst organisierende Lerngemeinschaften werden die Klassenzimmer und Hörsäle von morgen sein und bei drittklassigen Schulen und Hochschulen für massive Konkurrenz sorgen. © 2013 SAP AG. All rights reserved. Public 7
  • 8. Digitale Bildungsplattform - eine Infrastruktur für die Zukunft - These: 4 Der Aufbau einer Bildungsplattform ermöglicht nachhaltige Impulse für gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung. Wohnortbedingte Standortnachteile und kognitive Barrieren der potenziellen Nutzer werden durch das digitale, ubiquitäre und adressatenspezifische Angebot nivelliert. © 2013 SAP AG. All rights reserved. Public 8
  • 9. Digitale Bildungsplattform - eine Infrastruktur für die Zukunft - These: 5 Mit der Installation einer netzbasierten Bildungsplattform Humboldt 2.0 können Bundesländer eine Infrastruktur schaffen, die in ihrer Tragweite an die Bildungsreformen im 19. Jahrhundert heranreicht. Digitale Bildung ist nicht mehr primär an Institutionen und deren Curricula und Stundenpläne gebunden, sondern eröffnet freien Zugang für alle Nutzer. © 2013 SAP AG. All rights reserved. Public 9
  • 10. Digitale Bildungsplattform - eine Infrastruktur für die Zukunft - These: 6 Eine staatlich betriebene Bildungsplattform steht allen Anbietern öffentlichen wie privaten offen und bietet Lehrern, Professoren, IT- Experten, Designern, etc. ein Forum, um Bildungsinhalte zu erstellen, zu veredeln und zu vermarkten. © 2013 SAP AG. All rights reserved. Public 10
  • 11. Digitale Bildungsplattform - eine Infrastruktur für die Zukunft - These: 7 Die digitale und ubiquitäre Konstruktion einer Bildungsplattform ermöglicht die Nutzung in allen Lebenslagen, da sie Chancen für den permanenten Wissenserwerb bietet. Sie eröffnet den Zugang zu Bildung analog zu den individuellen Lebenskonzepten und Lebensphasen, der mit heutigen Bildungsangeboten nicht erreicht werden kann. © 2013 SAP AG. All rights reserved. Public 11
  • 13. Humboldt 2.0 als Vision für das 21. Jahrhundert Infrastruktur für die Zukunft Zentrale digitale Bildungsplattform des Landes für die Einwohner, Schüler, Lehrer, Studierende, Dozenten und Unternehmen Ubiquitäres digitales Bildungsangebot Inklusion aller Bevölkerungsschichten durch zielgruppenspezifische Angebote Virtuelle Lerngruppen als Klassenzimmer der Zukunft Bildungsmarktplatz für Bildungsersteller und –veredler und Bildungskunden Leuchtturmprojekt für digitale Bildung © 2013 SAP AG. All rights reserved. Public 13
  • 14. Ziele der Bildungsplattform Humboldt 2.0 Bildungsplattform als einheitlicher Zugang Ziele Individualisierung von Bildungsangeboten durch zielgruppenadäquate Angebote Einfacher Zugang für alle Interessenten der Bildungsplattform und Vermeidung von Schwellenängsten vor klassischen Bildungsinstitutionen Zentrale Bildungsinfrastruktur für die individuelle und institutionelle Nutzung der Plattform Offenheit der Plattform für alle Anbieter von Lerninhalten (Start-ups, Kammern, Lehrer, Dozenten, …) Förderung von „Bildungsunternehmern“ und Unternehmern © 2013 SAP AG. All rights reserved. Public 14
  • 15. Nutzen von Humboldt 2.0 für die Akteure Ziele Nutzen Politik Leuchtturmprojekt Bildung Erfolgreiche Implementierung der Bildungsplattform und Förderung von Start ups und Bildungsunternehmen Initierung eines Bildungsmarktes Verbesserung des Bildungsniveaus in der Bevölkerung Bürger Zugriff auf interessanten und adressatenspezifischen Kontinuierlich steigende Nutzung der Bildungsangebote, Bildungscontent virtuellen Klassenzimmern und Bildungsnetzwerken Versorgung mit hochwertiger Bildung im ländlichen Raum (Communities) Zeitliche Flexibilität beim Konsum Lernende und Lehrer Neue Fomen des Lernens Verbesserung und Erweiterung des Schulungsangebotes, Ergänzung des Angebotes durch spezifische Lernangebote flexible Nutzung für Schüler und Studierende Bildungseinrichtungen Ergänzung des Angebotes (Onlineseminare, -vorträge) Ergänzung des lokalen Bildungsangebots durch digitale Digitales Angebot für den ländlichen Raum Angebote Multiplikatorwirkung Unternehmen Marktplatz für digitale Angebote Förderung von Start up Unternehmen, Verbesserung der Veredelung bestehender Angebote (Wertschöpfung) betrieblichen Weiterbildung in den Unternehmen Betriebliche Bildung über digitale Angebote verbessern © 2013 SAP AG. All rights reserved. Public 15
  • 16. Akteure der Bildungsplattform Land / Kommune Erweiterte Bildungsgemeinschaft Politik und Lerner Verwaltung Plattform Privatperson, Schüler, Student, Mitarbeiter Bildungsagenda eines Unternehmens oder einer Behörde, Rentner Gesellschaftliche Legitimation Sucht, bucht, bezahlt Contentanbieter/- Festlegung der Lernt, konsumiert, veredler Rahmenbedingungen vernetzt sich und evaluiert die Angebote • Verlage, Finanzierung Bildungseinrichtungen Ist registriert und kann einer Firma zugehören • Contentersteller (Erzieher, Lehrer, Dozenten, Professoren) Bildungseinrichtungen • Contentoptimierung Analyse der Bildungsangebote Dozenten Auswahl von Lerneinheiten Informiert sich über Kurse Einbindung der digitalen Angebote Überwacht Kursteilnahme in das Unterrichtsangebot Überwacht Bestellung von Kontingenten Trainingsergebnisse Organisation Kundenadministration Contentprüfung Abrechnung Marketing und Vertrieb © 2013 SAP AG. All rights reserved. Public 16
  • 18. Beteiligte Personen und Organisationen am Lern- Lebenszyklus Bürger Kranke und Unternehmen Lehrer und Schüler und Vereinsmit- Migranten behinderte und Dozenten Studenten glieder Menschen Mitarbeiter Realschule Ausbildung Praktikum Früh Gym- Hoch- Weiterbildung/ kind- Kita Schule Rente lich nasium schule Beruf Arbeitslosigkeit Erziehungsurlaub Pflege Gefängnis Sabbatical Professionelle Hochschulen Arbeits- Gefängnisse Pflege- Kitas Weiter- und ämter einrichtungen bildung Universitäten Volkshoch- und Berufsschulen schulen Krankenhäuser Schulen © 2013 SAP AG. All rights reserved. Public 18
  • 19. Digitales lernen am Beispiel des Schülers Stephan S. Stefan soll ein Referat zum Thema „Chile” vorbereiten Sein Lehrer erstellt einen digitalen Arbeitsraum in dem er Stefan die Aufgabe mitteilt und ihm bereits Informationen zur Recherche bereitstellt Stefan stellt sein Referat bereits vorab online zur Verfügung, so kann sein Lehrer direkt einsehen ob das Referat in die richtige Richtung geht, per Chat kann er auch direkt mit ihm kommunizieren Durch die Möglichkeit in der Lerncommunity auch andere Schüler anderer Schulen zu befragen, kommt er in Kontakt mit Andreas, der bereits ein Referat über „Chile” gemacht hat, Andreas hat in seinem Profil angegeben, dass er Erfahrungen mit „Chile“ hat Nach der Durchführung des Referats erhält er digital eine Information zur Note Sein gesamter Lernfortschritt wird in der zentralen Plattform vermerkt und er kann einsehen, wo er sich noch verbessern muss Zusätzlich zum Lernen in der Schule bekommt er über die Plattform Lerneinheiten angeboten, die zu seinem Level passen und für die er sich zusätzlich interessiert Die Angebote werden über externe Anbieter, die zertifiziert wurden, eingestellt und abgehalten So bietet die Plattform Bildungsanbietern die Möglichkeit ihre Angebote zu streuen Seine Schulbücher bezieht Stefan übrigens auch bald über den Online-Shop, Stichwort “Digitales Schulbuch” © 2013 SAP AG. All rights reserved. Public 19
  • 20. Digitale Schule am Beispiel der Lehrerin Andrea S. Andrea S. stellt auf der zentralen Bildungsplattform ihren Schülern alle Unterrichtsmaterialien zur Verfügung. Sie trägt dort die Noten ein, so dass es keiner vielfältigen Excel Listen mit Noten Bedarf Ebenso werden über diese Plattform alle Klassenarbeiten archiviert, so dass die komplette Historie des Schülers abgebildet ist Darüber hinaus tauscht sie sich über diese Plattform mit Lehrern anderer Schulen aus und stellt diesen Unterrichtsmaterialien zur Verfügung. Über ein Punktesystem wird sie motiviert an der Plattform teilzunehmen – nur so kann sie auch Materialien erhalten Über die digitalen Schulbücher, die ebenso in die Plattform eingebunden sind, kann sie sich auch informieren Um ihre Schüler auch in Social Media Communities zu unterstützen bildet sie mit ihren Klassen Communities in denen sie sie unterstützen kann und Fragen beantwortet Die Schüler nutzen die Plattform, um sich auf Klassenarbeiten vorzubereiten und tauschen sich auch ohne Beteiligung der Lehrerin aus Der Lernfortschritt wird über die Plattform dokumentiert, so erhält sie einen guten Überblick über die Fähigkeiten und fehlenden Kenntnisse ihrer Schüler Die Schüler erhalten somit einen guten Überblick über ihre Fähigkeiten und wenn sie sich freischalten, digitale Lerneinheiten angeboten, die zu ihren Qualifikationsanforderungen passen © 2013 SAP AG. All rights reserved. Public 20
  • 21. Digitale Weiterbildung in der Elternzeit am Beispiel von Jana B. Jana B. ist gelernte Fremdsprachensekretärin und hat vor und nach der Geburt ihres Kindes nicht gearbeitet Den inzwischen 2 jährigen Sohn kann sie nicht unbeaufsichtigt lassen kann Um in ihrem Job als Fremdsprachesekretärin up to date zu bleiben, möchte sie einen Kurs “Business-Englisch” besuchen Auf den Internetseiten des Landes kann Sie sich als Bürgerin für die Bildungsplattform anmelden Auf der Bildungsplattform bieten unterschiedliche Anbieter eine Vielzahl von Kursen an Bei der Anmeldung hat Sie angegeben, dass sie Fremdsprachensekretärin ist. Es werden ihr nach der Anmeldung automatisch Kurse angeboten, die zu ihrem Profil passen Da sie viel von zu Hause lernen möchte sucht hauptsächlich eLearnings und virtuelle Trainings. Jana B. bucht ein ganzes Curriculum das aus eLearnings und virtuellen Trainings besteht. Die eLearnings kann sie nun zu jeder Zeit durchführen und diesen Kurs sogar mit einem Zertifikat abschließen Jana bleibt somit auch während der arbeitsfreien Zeit nah an ihrer Arbeit und lernt sogar dazu Der Einstieg in den Beruf wird ihr somit erleichtert Die Bezahlung erfolgt übrigens über einen Bildungsgutschein, den Jana vom Land erhalten hat © 2013 SAP AG. All rights reserved. Public 21
  • 23. Anwendungsarchitektur Weiterbildungs- Hochschulen Schulen Bürger einrichtungen Universitäten nutzen / nehmen in Anspruch / rufen ab Service/ Dienstleistung Software as a Service Betrieb, Bereit- Doku- Lern- Lern- Autoren- Support stellung Bildungs Portal- menten- Collabo- Sonst. manage Commu- werk- und Infra- -content zugang manage ration Tools -ment nities zeug Wartung struktur ment Betrieb, SAP LSO/ eLearning SAP NW xLSO/ SAP ECM Support Server, SAP Jam SAP Jam Sonst. s, Portal SAP LA SAP WPB und Hardware Tools Trainings Wartung SAP ERP, SAP HCM, Sybase, HANA liefert aus /erbringt Dienstleistung Akteur / Anbieter Akteur / Anbieter: SAP IT Betreiber kauft ein und beauftragt Land © 2013 SAP AG. All rights reserved. Public 23
  • 25. Humboldt 2.0 © 2013 SAP AG. All rights reserved. Public 25
  • 26. Humboldt 2.0 © 2013 SAP AG. All rights reserved. Public 26
  • 27. Humboldt 2.0 © 2013 SAP AG. All rights reserved. Public 27
  • 28. Humboldt 2.0 © 2013 SAP AG. All rights reserved. Public 28
  • 29. Humboldt 2.0 © 2013 SAP AG. All rights reserved. Public 29
  • 30. Humboldt 2.0 © 2013 SAP AG. All rights reserved. Public 30
  • 31. Humboldt 2.0 © 2013 SAP AG. All rights reserved. Public 31
  • 32. 360° Schule © 2013 SAP AG. All rights reserved. Public 32
  • 33. 360° Schule © 2013 SAP AG. All rights reserved. Public 33
  • 34. 360° Schule © 2013 SAP AG. All rights reserved. Public 34
  • 35. 360° Schule © 2013 SAP AG. All rights reserved. Public 35
  • 36. 360° Schule © 2013 SAP AG. All rights reserved. Public 36
  • 37. 360° Schule © 2013 SAP AG. All rights reserved. Public 37
  • 38. 360° Schule © 2013 SAP AG. All rights reserved. Public 38
  • 39. 360° Schule © 2013 SAP AG. All rights reserved. Public 39
  • 41. Digitales Lernen in Israel http://www.todayszaman.com/newsDetail_getNewsById.action?newsId=270656 http://www.eba.gov.tr/ © 2013 SAP AG. All rights reserved. Public 41
  • 42. Herzlichen Dank Kontaktinformation: Dr. Ulrike Brecht Geschäftsbereichsentwicklung Öffentlicher Dienst ulrike.brecht@sap.com + 49 170 8555 470