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Das Technologiemagazin von BEKO

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DAS TECHNOLOGIEMAGAZIN VON BEKO 2017 | 2018
GRENZEN GIBT
LANGE
BIS JEMAND SI
BEKO:
DAS TECHNOLOGIEMAGAZIN VON BEKO 2017 | 2018
GRENZEN GIBT
BIS JEMAND SI
BEKO:
NO LIMITS
T ES SO LANGE
SIE SPRENGT	
Die Digitalisierung
der Gesellschaft
BEKOS DIGITAL ROADMAP
Die Digitalisierung ist mehr als ein Technologiewandel, sondern ein Kulturwandel von globaler Dimension. Wir haben eine
Roadmap erarbeitet, um die Digitalisierung als gemeinsamen Wert im Unternehmen zu implementieren. Nur so können wir
die Herausforderungen bewältigen und unsere Kunden als Lösungsanbieter bei der Digitalen Transformation unterstützen.
14
03		 Editorial
04		 Interview mit BEKO CEO Johannes Baumgartner-Foisner
08		 Vier Länder – One BEKO
12		 sendhybrid / Elektronischer Dokumentenversand
14		 Wiener Linien / App für die Fahrgastzählung
16		 AUA / Aircraft Turnaround Monitoring System
18		 Johanniter-Unfall-Hilfe / Ausfallsicheres Notrufsystem
20		 OMV / Die Vorteile des OMV Diesel Clean Tech
24		 Augmented Reality / Visualisierungen für Marketing,
		 Service und Engineering
26		 CE-Consulting / Der kurze Weg zur CE-Kennzeichnung
28		 Patheon / Fast Track Project Wirbelschichttrocknungs-Anlage
32		 ALPEX / Komplettwerkzeuge für RTM-Formteile
34		 FronTone / Prüfstände für Sicherheitsversuche
36		 SKF / Technologieführer bei Wälzlagern
40		 Diamond Aircraft / Neues einmotoriges Kleinflugzeug
44		 Wintersteiger /
		 Parzellenmähdrescher für Feldversuchstechnik
46		 SKODA / Entwicklungen in der Fahrzeugelektrik
48		 BRANSON / Innovationen für
		Kunststoffschweiß-Anwendungen
49		 LINET / Krankenhaus- und Pflegebetten
50		 BEKO macht Schule / Kooperationen mit Ausbildungsstätten
52		 BEKO – ein halbes Jahrhundert Technologiegeschichte
54		 Forschung und Entwicklung /
		 Schwerpunkt intermodaler Verkehr
56		 Schlusswort / Die Magie der langen Zahlen
57		 Impressum
18
20
40 46
BEKONEWS
2017 / 2018
INHALT

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BEKO News

  • 1. DAS TECHNOLOGIEMAGAZIN VON BEKO 2017 | 2018 GRENZEN GIBT LANGE BIS JEMAND SI BEKO:
  • 2. DAS TECHNOLOGIEMAGAZIN VON BEKO 2017 | 2018 GRENZEN GIBT BIS JEMAND SI BEKO: NO LIMITS
  • 3. T ES SO LANGE SIE SPRENGT Die Digitalisierung der Gesellschaft
  • 5. Die Digitalisierung ist mehr als ein Technologiewandel, sondern ein Kulturwandel von globaler Dimension. Wir haben eine Roadmap erarbeitet, um die Digitalisierung als gemeinsamen Wert im Unternehmen zu implementieren. Nur so können wir die Herausforderungen bewältigen und unsere Kunden als Lösungsanbieter bei der Digitalen Transformation unterstützen.
  • 6. 14 03 Editorial 04 Interview mit BEKO CEO Johannes Baumgartner-Foisner 08 Vier Länder – One BEKO 12 sendhybrid / Elektronischer Dokumentenversand 14 Wiener Linien / App für die Fahrgastzählung 16 AUA / Aircraft Turnaround Monitoring System 18 Johanniter-Unfall-Hilfe / Ausfallsicheres Notrufsystem 20 OMV / Die Vorteile des OMV Diesel Clean Tech 24 Augmented Reality / Visualisierungen für Marketing, Service und Engineering 26 CE-Consulting / Der kurze Weg zur CE-Kennzeichnung 28 Patheon / Fast Track Project Wirbelschichttrocknungs-Anlage 32 ALPEX / Komplettwerkzeuge für RTM-Formteile 34 FronTone / Prüfstände für Sicherheitsversuche 36 SKF / Technologieführer bei Wälzlagern 40 Diamond Aircraft / Neues einmotoriges Kleinflugzeug 44 Wintersteiger / Parzellenmähdrescher für Feldversuchstechnik 46 SKODA / Entwicklungen in der Fahrzeugelektrik 48 BRANSON / Innovationen für Kunststoffschweiß-Anwendungen 49 LINET / Krankenhaus- und Pflegebetten 50 BEKO macht Schule / Kooperationen mit Ausbildungsstätten 52 BEKO – ein halbes Jahrhundert Technologiegeschichte 54 Forschung und Entwicklung / Schwerpunkt intermodaler Verkehr 56 Schlusswort / Die Magie der langen Zahlen 57 Impressum 18 20 40 46 BEKONEWS 2017 / 2018 INHALT
  • 7. Liebe Leser, Digitalisierung und Digitale Transformation sind die bestimmenden Themen unserer Zeit. Fragen des Gene- rierens, Speicherns und der intelligenten Auswertung von Daten, der autonomen Steuerung von Maschinen, der Automatisierung von Prozessen und Produkten, aber auch neue Formen des Arbeitens und Zusammenarbeitens beschäftigen nicht nur die Wirtschaft, sondern die ganze Gesellschaft. Das kommt auch in den Beiträgen dieser Ausgabe der BEKONEWS zum Ausdruck: Eine ausfallsichere Not- rufzentrale, ein kompakter Mähdrescher für Feldversuchs- technik, ein System zur effizienten Abwicklung des Turnarounds auf dem Flughafen, die dokumentierte Ein- haltung von Richtlinien und vieles mehr – bei fast allen Projekten spielt die digitale Vernetzung eine wichtige Rolle oder steht zur Gänze im Fokus. Wir schärfen unser Know-how-Profil in Sachen Digitali- sierung permanent und gezielt. Mit unserem gebündelten Wissen aus verschiedensten Technikdisziplinen bieten wir Ihnen Gesamtlösungen in diesem zentralen Zukunfts- bereich an. Aber wir bieten Ihnen auch eine Auszeit von der allgegenwärtigen Digitalisierung an – die BEKO- NEWS können Sie bequem und entspannt auf die gute alte, analoge Art genießen. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen! Johannes Baumgartner-Foisner, CEO EDITORIAL 7
  • 8. 8 CHANCE DIGITALI- SIERUNG BEKO CEO JOHANNES BAUMGARTNER- FOISNER IM INTERVIEW BEKO ALS LÖSUNGS- ANBIETER FÜR DIE DIGITALE TRANS- FORMATION BEKONEWS 2017 / 2018
  • 9. 9 Herr Baumgartner-Foisner, was hat Sie an der Aufgabe gereizt, die Verantwor- tung bei BEKO zu übernehmen? BEKO ist ein besonderes und somit auch ein besonders interessantes Unternehmen. Seit 50 Jahren sind wir in Österreich und auch in Tschechien, der Slowakei und Un- garn für das „Who’s who“ der Wirtschaft, aber auch der öffentlichen Verwaltung er- folgreich tätig. Wenn man sich die Tech- nikbranche anschaut, in der die Start-ups Furore machen oder auch manchmal rasch verglühen, sind wir zweifellos eine be- währte und verlässliche Kraft. BEKO hat auch nach einem halben Jahrhundert am Markt enormes Potenzial! Wo sehen Sie das große Potenzial von BEKO? Wir sind ein Technologie-Dienstleister mit breitem Portfolio, der seine Wurzeln in der Industrie hat und mit der IT stark mit- und weitergewachsen ist. Ich möchte unsere Position als Lösungsanbieter und Innovationspartner in unseren unter- schiedlichen Leistungsfeldern ausbauen. Für uns ist es wichtig, das Geschäft der Kunden zu verstehen. Durch unsere lang- jährigen Kundenbeziehungen sind wir in der Lage, deren Business-Probleme zu erfassen und entsprechend in Lösungen umzusetzen. Wie lautet Ihr Angebot an die Kunden? Unser Anspruch ist es, unseren Kunden zu einem Wettbewerbsvorteil zu verhel- fen. Die Verknüpfung von Engineering & Informatik ist dabei eine unserer we- sentlichen Stärken. Die beiden Welten aus Engineering und IT wachsen immer stärker zusammen und unser vernetztes Wissen ist unsere Stärke für die aktuellen und kommenden Herausforderungen. Sie meinen damit die Digitalisierung? Ja, genau! Die Digitalisierung ist das be- stimmende Thema unserer Zeit. Das be- ginnt im Alltag mit der Art und Weise, wie wir Tätigkeiten verrichten, wie wir Informationen austauschen, uns verab- reden, einkaufen, Reisen buchen … Na- türlich steht für uns als Unternehmen die Frage im Mittelpunkt, was bedeutet das für die Wirtschaft, die mit dieser Techno- logie arbeitet und gezwungen ist, damit umzugehen – noch dazu vor dem Hinter- grund der Globalisierung. Johannes Baumgartner-Foisner übernahm zu Jahresbeginn die Geschäftsführung bei BEKO. Im Interview gibt er Auskunft über seine Einschätzungen des Marktes und die geplanten Weichenstellungen. Vor dem Hin- tergrund der alles beherrschenden Digi- talisierung werde BEKO seine Stärken als Lösungsanbieter forcieren. Die Herausfor- derung sei klar: Es gelte die Kunden in der sich rasant verändernden globalisierten Wirt- schaft dabei zu unterstützen, den Einsatz von digitaler Technologie zu einem Erfolgs- faktor im Unternehmen zu machen. BEKO setzt zudem in allen Leistungsfeldern un- eingeschränkt auf Qualität und verfolgt den Anspruch, Innovationspartner für die Wirt- schaft zu sein.
  • 10. Wo sehen Sie die großen Herausforde- rungen? Mit dieser Situation umzugehen! Die Veränderungen sind rasant und manch- mal schwer absehbar. Das reicht von der Arbeitswelt mit neuen Arbeitsmodellen über die Produktion mit neuen Automa- tisierungsmethoden und globalen Deli- very-Modellen bis hin zur Einschätzung der Risiken, wie man diese Informations- flut bewältigt. Wir müssen immer darauf vorbereitet sein, dass sich Dinge sehr schnell verändern können. Die Herausforderung ist auch zu ver- stehen, dass Unternehmen ihr aktuelles Geschäftsmodell ganzheitlich in Frage stellen müssen. Globale Mitbewerber können von heute auf morgen unter völlig anderen Rahmenbedingungen zur Konkurrenz werden, die lokal nicht mehr handelbar ist. Unternehmen müssen sich immer öfters die Frage nach ihrer Ausrichtung stellen, um kompetitiv zu bleiben. Aber kann man die Rasanz der Verän- derungen aufhalten? Aufhalten wohl nicht, aber man muss sich damit auseinandersetzen. In der IT bei- spielsweise war Speicherplatz ein wesent- licher Treiber. 2004 gingen auf eine Micro SD-Karte 128 MB Daten, 2014 waren es 128 GB. Immer wieder dachte man, jetzt kommt die Entwicklung zu einem Ende. Aktuell beeinflussen Cloud Technolo- gien diese Entwicklungen in einer ganz anderen Dimension. Die Steigerung von Rechnerleistung hat sich vergleichbar ver- ändert. Aber auch der mögliche zukünf- tige Einsatz von Quantentechnologie kann einen nächsten Technologiesprung auslösen, wo sich heute noch sehr schwer abschätzen lässt, welches Potential uns damit eröffnet wird. Ein wichtiger Faktor dabei ist, mit ent- sprechendem Wissen und Respekt an die Themen heranzugehen. Es geht immer weniger um die technologischen Mög- lichkeiten in dem Sinne, dass man heute beispielsweise von Sensoren eine Vielzahl an Daten abrufen und speichern kann. IT, wie wir sie kennen, wird künftig zur Commodity. Die Frage ist, wie nütze ich diese Möglichkeiten, um mir einen Vor- sprung gegenüber meiner Konkurrenz zu verschaffen. Wie kann BEKO die Kunden bei der Digitalisierung unterstützen? Kurz gesagt: Wir als BEKO unterstüt- zen unsere Kunden bei der digitalen Transformation durch das Verstehen der Geschäftsprozesse, den Einsatz von Tech- nologie, das Generieren eines Mehrwerts/ Wettbewerbsvorteils für unsere Kunden. Können Sie das an einem Beispiel ver­- deutlichen? Ich komme aus der IT und bin deshalb den raschen Wandel und die hohen Ge- schwindigkeiten gewohnt. Nehmen wir zum Beispiel einen Industriebetrieb, der Produkte, Werkstoffe, Maschinen oder Komponenten in exzellenter Qua- lität fertigt und weltweit einen hervor- ragenden Ruf genießt. Plötzlich wird er mit der Tatsache konfrontiert, dass seine Abnehmer von ihm verlangen, alle Ver- fahrens- und Produktionsschritte genau nachvollziehbar dokumentiert in einer Cloud-Lösung zur Verfügung zu stellen. Der globale ­digitalisierte Markt erfordert diesen Nachweis. Unsere Aufgabe ist es, in diesem Zusammenhang Unternehmen in die Lage zu versetzen, hier entsprechend Anschluss zu finden. Diese Bereitschaft zur Veränderung trifft aber nicht gleicher- maßen auf alle Branchen zu. Vor allem in der Industrie wird unsere Rolle sein, Un- ternehmen an die hohe Geschwindigkeit der Digitalisierung heranzuführen. Wer sich nicht der Digitalisierung stellt, verliert unweigerlich den Anschluss an den Markt? In vielen Fällen ja. Dabei ist zu beachten, dass so manche Unternehmen, vor allem aus dem Bereich der KMUs, mit diesen Herausforderungen immer öfter über- fordert sind. Neue Delivery-Modelle, wie zum Beispiel Informationen aus der Cloud etc., verlangen nicht nur ein Um- denken in der Arbeitsweise und Anpas- sungen bei der Infrastruktur, sondern stellen uns auch vor Herausforderungen speziell im Bereich der Datensicherheit. Ein Themenfeld, mit dem wir durch unser Daily Business bestens vertraut sind, schließlich verwalten wir selbst Kundendaten und erfüllen dabei höchste Anforderungen hinsichtlich Sicherheit und Verlässlichkeit. In einem engen Zusammenhang mit der Digitalisierung steht Industrie 4.0. Ein wichtiges Thema für BEKO? Ganz klar! Denn im Kern geht es dabei um die Digitalisierung des gesamten Pro- duktionsprozesses. Mit unserem Know- how im Engineering und in der IT und unseren historisch gewachsenen Kunden- 10 BEKONEWS 2017 / 2018
  • 11. beziehungen zur Industrie, die uns über viele Jahre Einblick in deren Geschäfts- prozesse ermöglichten, sind wir ein idea- ler Partner in diesem Segment. Man kommt von einem Thema unwei- gerlich ins nächste … Das hat das Thema Digitalisierung an sich. Zielsetzung ist, BEKO als hochkom- petenten Lösungsanbieter fit für die Zu- kunft zu machen, mit starkem Fokus auf die Digitalisierung. Dies umfasst natür- lich viele Themenbereiche. Das Auseinan- dersetzen mit Delivery Modellen aus der Cloud, egal ob AWS, Azure oder Google, das Betrachten der Geschäftsprozesse, die optimale Einbindung in das ERP System bis hin zur Detailintegration der Senso- rik, um entsprechende Daten abgreifen zu können – das alles zeigt beispielhaft die Komplexität und die Herausforderungen, denen auch wir als Lösungs­anbieter ge- genüberstehen. Welche Zukunftsthemen haben Sie als Innovationspartner noch auf der Agenda? Für ein Unternehmen in unserer Kate- gorie ist es sehr wichtig, immer am Puls der Zeit zu sein. BEKO betreibt aus die- sem Grund ein virtuelles Innovation Lab. Virtuell deshalb, weil sich Mitarbeiter aus der operativen Organisation für definierte Zeiträume in dieses Lab einklinken kön- nen, um sich mit speziellen Themen aus- einanderzusetzen und Inputs zu liefern. Aktuell werden hier Themenbereiche wie die Blockchain-Technologie, Augmented Reality oder auch die Entwicklung intel- ligenter Sprachassistenz-Systeme (BOT Systeme) analysiert – um nur einige zu nennen. Diese Arbeit ist für uns eine sehr strate- gische Komponente. Als Partner in der Digitalisierung ist es wichtig, die Re- levanz von Entwicklungen einschätzen zu können, um danach Entscheidungen für unternehmerische Aktivitäten zu treffen. Um in der Digitalisierung ein erfolgreicher Partner zu sein, ist es unab­ dingbar, in Innovation zu investieren. Wird SAP für Sie in der Zukunft ein Thema sein? Ja. Eine der ersten strategischen Er- kenntnisse aus dem Innovation Lab war die Fokussierung auf die Iot-Plattform Leonardo. BEKO hat und wird hier in den nächsten Monaten intensiv investie- ren und einen eigenen Geschäftsbereich etablieren. Dieses Themensegment wird einen wesentlichen Faktor im Lösungs- portfolio darstellen. Das heißt, man wird sich auch für den War for Talents in Stellung bringen müssen? Der War for Talents kommt nicht erst, da sind wir schon mittendrin. Sich „nur“ als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren, ist heute zu wenig. Die Mitarbeiter sind unser Asset. In diesem Sinn muss man im Unternehmen eine entsprechende Kultur etablieren. Beginnend beim Arbeitsum- feld, Talent Management, Karrierepla- nung, bis hin zum Employer Branding. Dies betrifft das Unternehmen ganzheit- lich, vom Mitarbeiter über die Führungs- kräfte bis hin zur Geschäftsführung muss die neue Welt des Arbeitens entsprechend verinnerlicht werden. Wir sind wie alle anderen Unternehmen gefordert, für die Zukunft neue Arbeits- modelle zu entwickeln. Die heutigen Technologien bieten uns die Möglichkeit, jederzeit und von überall zu arbeiten. Schon aus der Verantwortung unserer Umwelt gegenüber müssen wir uns für diese Bereiche neue Methoden überlegen. Was sind für Sie die Kriterien des modernen Arbeitens? Das Verschwinden der Grenzen zwischen beruflich und privat ist vielerorts bereits Realität. „Work-Life-Balance“ und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sind die typischen Schlagworte dazu. Die neue Arbeitswelt beinhaltet aber auch völlig andere Führungsmodelle. Der klassische Manager hat in diesem Environment aus- gedient. Das Managen über das gemein- same Definieren von Zielvereinbarungen, das Managen verteilter Organisationen – teilweise in Matrix-Strukturen – erfordert ein Umdenken auf allen Ebenen und in vielen Bereichen des Unternehmens. Diese Veränderung muss auch begleitet werden. Mitarbeiter brauchen entspre- chende Unterstützung und Coaching, um aus den gewohnten Strukturen in neue Modelle übergehen zu können. An- sonsten wird es nur eine Definition eines modernen Arbeitsplatzes sein, aber der eigentlich wichtige Sinn kann sich nicht entwickeln. Vielen Dank für das Gespräch! 11 Innovation Lab von BEKO: Das Wissen für morgen Work-Life-Balance: Ein wichtiger Teil unserer Unternehmens- kultur Wir begleiten unsere Kunden in die digitale Transformation
  • 12. VIER LÄNDER ONE BEKO 12 BEKONEWS 2017 / 2018 Das vernetzte Know How in Ihrer Nähe
  • 13. Angesichts der enormen Herausforde- rungen in der Technikbranche durch die Digitalisierung und den durch die anspringende Konjunktur verschärften Technikermangel führt an der Positio- nierung der Region East als logistischer Know-how-Provider kein Weg vorbei. Mit unserer Competence Center-Struk- tur, aber auch in Kooperation mit den anderen BEKO Standorten können wir die Wissensressourcen effizient steuern und „Engineering und Digitalisierung as a service“ anbieten. Zusätzlich zu den bestehenden Kunden werden wir gezielt Leistungspakete für Start-ups schnüren, die vielfach gar nicht die Ressourcen ha- ben, rasch Fachwissen aufzubauen – aber auch für Unternehmen in abgelegenen Regionen, die wenig attraktiv für gut aus- gebildete Techniker sind. EWALD GLÖCKL Business Director East (AT) Ich habe im Sommer die Leitung der Business Region East von BEKO über- nommen. Meine vordringliche Aufgabe ist es, die ausgeprägten fachlichen Kom- petenzen noch stärker miteinander zu verbinden und unsere Engineering- und Digitalisierungsdienstleistungen in einer Kombination „as a service“ anzubieten. Wir betreuen einen Markt mit einem breiten Branchenspektrum und Unter- nehmen unterschiedlichster Größen, vom Weltmarktführer über den Nischen- champion bis zum smarten Start-up. Diese Kunden wollen wir auf ihrem Weg in die Digitale Transformation als Pro- jekt- und Innovationspartner begleiten. Dafür forcieren wir das Projektgeschäft in unseren Competence Centern und bieten verstärkt Gesamtlösungen aus verschie- denen Wissensdisziplinen an. ENGINEERING & DIGITALISIERUNG AS A SERVICE ner effizient unterstützen. Mit individu- ellen, kundenorientierten Lösungen, dem Einsatz neuester CAD-Systeme und diszi- plinenübergreifendem Know-how bieten wir ihnen bei allen unseren Projekten ei- nen klaren Mehrwert. Angesichts der anziehenden Konjunk- tur und der gesteigerten Nachfrage nach Technikern wird das Ressourcenmanage- ment für uns immer wichtiger. Das ge- lingt uns zum einen in unseren Compe- tence Centern, wo wir unsere Mitarbeiter flexibel und effizient einsetzen können. Zum anderen findet ein reger Austausch mit den übrigen BEKO Regionen statt: Wir unterstützen sie bei Bedarf mit un- serem spezifischen Know-how, greifen aber auch auf deren Ressourcen zurück. Die BEKO Kunden profitieren davon. PETER ZAUSEK Business Director North (AT) Unsere Branchenschwerpunkte decken sich mit der Struktur unseres industriell geprägten Wirtschaftsraumes, mit dem wir historisch mitgewachsen sind. Diese reichen vom Maschinen- und Anlagen- bau über Chemie und Elektrotechnik bis hin zu Automobil- und Flugzeugindustrie und natürlich Metallindustrie. In diesen Bereichen haben wir viel spezifisches Branchenwissen aufgebaut, das wir un- terstützend vor Ort bei den Kunden zum Einsatz bringen und gebündelt in den Competence Centern für Anlagenbau, Maschinenbau sowie Automatisierung / Elektrotechnik. Die Digitalisierung ist in der Industrie zum ständigen Begleiter geworden. Wir bearbeiten immer mehr Projekte mit einem ausgeprägten Digitalisierungsfo- kus. Hier punkten wir mit unserem Wis- sen aus Engineering und IT und können so unsere Kunden als Entwicklungspart- MEHRWERT DURCH DIGITALISIERUNG 13
  • 14. mentieren, Prozesse zu hinterfragen und zu optimieren, die Produktion skalierbar zu gestalten und zu beschleunigen. Forciert haben wir in unserer Region die interne Ausbildung unserer Mitarbeiter. Damit reagieren wir auf den schon noto- rischen Mangel an Technikern. Neu ein- tretende Mitarbeiter erhalten zusätzlich zu fachlichen Schulungen ein Mentoring und Coachings, damit sie rasch einen guten Einstieg finden. Ein Highlight bei BEKO Graz: Wir haben in die Ausbildung eines kompletten Teams an zertifizierten CE-Produktkoor- dinatoren nach EU-Maschinenrichtlinie investiert, die unsere Kunden bei der Um- setzung und Anwendung der Normen für die CE-Kennzeichnung unterstützen. MANFRED DORNER Business Director South (AT) Wir unterstützen die großen und kleinen Unternehmen in unserem von der Indus- trie geprägten Wirtschaftsraum Steier- mark und Kärnten als Innovations- und Entwicklungspartner. Schwerpunkte bil- den Hightech-Branchen wie die Automo- bil- und Flugzeugindustrie, aber auch die moderne, intelligente Schwerindustrie. Digitalisierung und Digitale Transfor- mation sind die derzeit bestimmenden Themen. Wir haben gegenwärtig einige Projekte in Arbeit. Dass gerade unsere Region hier eine Vorreiterrolle einnimmt, ist kein Zufall. Viele Unternehmen müs- sen ihre Konkurrenzfähigkeit mit innova- tiven digitalisierten Prozessen stärken, um im harten globalen Wettbewerb bestehen zu können. Dabei unterstützen wir sie mit unserem Know-how, um durch den Einsatz digitaler Instrumente die Qualität gesichert und nachvollziehbar zu doku- OPTIMIERUNG DURCH DIGITALISIERUNG HARALD BAUER Business Director West (AT) Die BEKO Region West umfasst den Raum Salzburg inklusive grenznaher Ge- biete in Bayern sowie Tirol und Vorarl- berg, wo wir unsere Präsenz im laufenden Geschäftsjahr mit einem eigenen Office verstärken werden. Die Branchenschwer- punkte liegen in der Automobil-, Flug- zeug- und Maschinenindustrie und im Konsumgüterbereich. Wir unterstützen unsere Kunden als Innovations- und Ent- wicklungspartner im Maschinen-, Son- dermaschinen- und Werkzeugbau und mit unseren ausgeprägten Kompetenzen in der Bauteilentwicklung und bei Faser- verbundwerkstoffen. Das Competence Center Maschinen- bau hat weiter an Gewicht gewonnen und ist auf 25 Mitarbeiter angewachsen. Wir haben unsere Kompetenzen in der Produktentwicklung geschärft und ei- nen Industriedesigner ins Team geholt. Somit decken wir den gesamten Pro- duktentwicklungszyklus von den ersten Projektideen und Designentwürfen über die Prototypenentwicklung bis zur Serien- fertigung ab. Im Aufbau befindet sich ein eigenes Competence Center Automati- sierung. Damit reagieren wir auf die stei- gende Nachfrage nach Digitalisierungs- dienstleistungen im maschinenbaunahen Bereich. Ein Highlight im vergangenen Jahr war die Übersiedlung in die Panzerhalle in Maxglan, wo wir von einem inspirie- renden Umfeld mit innovativen Unter- nehmen profitieren. Das Office selbst ver- fügt über modernste Arbeitsplätze sowie Chill Out-Zonen und bietet grandiose Ausblicke auf die Stadt Salzburg und das Umland. – Ein attraktiver Arbeitsplatz für junge Ingenieure. A cool place to work! A COOL PLACE TO WORK 14 BEKONEWS 2017 / 2018
  • 15. Drei Offices, rund 140 Mitarbeiter und ein Portfolio, das konsequent an den Bedürfnissen des ungarischen Marktes ausgerichtet wurde – BEKO ist aus der Wirtschaft unseres Landes nicht mehr wegzudenken. 1990 wurde die BEKO Engineering Kft. in Szombathely gegründet, heute sind wir auch an den Standorten Budapest und Györ vertreten. Als Technologiedienst- leister bieten wir eine breite Palette an Engineering- und IT-Solutions mit Syner- gien zwischen den beiden Bereichen an. Unsere Stärken liegen im Maschinenbau, in der Elektrotechnik und Elektronik, im Prozess- und Projektmanagement sowie auf dem Gebiet der technischen Infor- matik im Bereich Embedded Technology und Softwareentwicklung. Um den steigenden Anforderungen zur Integration der Informations- und Kom- munikationstechnologie in die industri- elle Fertigung gerecht werden zu können, wurden die Kompetenzen in der Ap- plikationsentwicklung im Bereich Test- und Messtechnik gezielt ausgebaut. Wir unterstützen unsere Kunden sowohl bei ihren Projekten vor Ort als auch durch die schlüsselfertige Umsetzung komplexer Gesamtlösungen. Fast alle multinationalen Unternehmen Ungarns aus dem Industriesektor, speziell aus dem Automotive-Bereich, aber auch namhafte Firmen aus der Finance- und Telekommunikationsbranche finden sich auf der Referenzliste. Unser Erfolgsrezept: Wir unterstützen unsere Kunden mit branchenspezifischem Know-how dabei, ihre Produkte und Lösungen in bester Qualität rasch und effizient zur Marktreife zu bringen. ÉVA SZAKOS Managing Director BEKO Ungarn TOMÁSˇ FOLPRECHT Managing Director BEKO Tschechien und Slowakei BEKO ist in der Tschechischen Republik und der Slowakei ein anerkannter Anbie- ter gesamtheitlicher Engineering- und IT- Dienstleistungen mit umfangreichen Er- fahrungen im Bereich der Entwicklungs-, Produktions- und Geschäftsprozesse. Wir genießen einen ausgezeichneten Ruf als kompetenter Technologiedienstleister mit fundiertem Branchenwissen in der Automobil, Luftfahrt- und Maschinen- bauindustrie. In den letzten Jahren ist es uns gelun- gen, den starken Aufschwung in unserem Wirtschaftsraum in quantitatives und qualitatives Wachstum umzumünzen. Vorläufiger Höhepunkt dieser Entwick- lung war die Eröffnung unseres neuen Offices in Pilsen im Oktober des Vor- jahres. Damit verfügen wir über fünf Niederlassungen: Žilina in der Slowakei sowie Brünn, Liberec, Prag und nun auch Pilsen in Tschechien. Das neue Büro ist ein wichtiges Standbein im industriell ge- prägten westböhmischen Wirtschaftszen- trum, das in einem regen Austausch mit dem angrenzenden Bayern steht. Pilsen ist nicht nur eine pulsierende In- dustrieregion, sondern beheimatet auch die Westböhmische Universität mit allen Fachrichtungen des modernen Ingenieur- wesens. Die Nähe zu dieser Ausbildungs- stätte ist wichtig für unser Recruiting, denn wir suchen laufend junge, gut aus- gebildete Mitarbeiter. Wir sind heute in allen bedeutenden In- dustrie- und Wirtschaftszentren unseres Marktes mit einem flächendeckenden Netzwerk von Büros vertreten und bie- ten unseren Kunden Technologiedienst­ leistungen in bester Qualität. NEUES OFFICE IN PILSEN UNGARN x 3 15
  • 16. DER POSTFUCHS AUF DEM DATENHIGHWAY Die Grazer Firma sendhybrid macht mit ihren kostensparenden und effizienzsteigernden Lösungen für den elektronischen Dokumen- tenversand Furore. Am Herzstück der Technologie, der sendhybrid Suite, arbeiten seit rund zwei Jahren BEKO Software-Experten mit und bringen unter anderem ihre Java-Kompetenzen ein. Digital oder analog – Hauptsache sicher, verlässlich und günstig Versicherungspolizzen, Arztbriefe, Rech- nungen, Mahnungen oder Gebühren- vorschreibungen – die Lösungen von sendhybrid sind ideal für Dokumente, deren Abwicklung und Versand in der Organisation einen gehörigen Aufwand verursachen. „Unsere Art des Versands funktioniert nach einem einfachen Prin- zip: Wir übernehmen die Dokumente in elektronischer Form vom Versender und übermitteln sie im Postfachsystem an den Empfänger. In besserer Qualität und Sicherheit als eine E-Mail. Ist eine elektronische Zustellung nicht möglich, sorgen wir dafür, dass die Dokumente ausgedruckt, kuvertiert und postalisch zugestellt werden“, erklärt Oliver Berne- cker, der mit seinem Partner Peter Danner sendhybrid gründete und führt. Die hybride Form der Dokumentenzu- stellung – elektronisch und bei Bedarf in Papierform – ist eine Dienstleistung, die den Unternehmen hilft, Kosten zu sparen und sie auch administrativ entlastet. Dass dem elektronischen Versand die Zukunft gehört, weiß auch die heimische Post, die seit dem Vorjahr 26 Prozent an dem Un- ternehmen hält und mit Josef Maier den dritten Geschäftsführer stellt. Entwickler, SW-Architekten und Tester von BEKO arbeiten mit Technisches Herzstück der Lösung ist die sendhybrid Suite, quasi eine Weiche, die dafür sorgt, dass das Dokument den rich- tigen Weg einschlägt. Und an dieser Stelle kommt auch BEKO ins Spiel: Seit rund zwei Jahren arbeiten Softwarespezialisten von BEKO als Entwickler, SW-Archi- tekten und Tester nach den Richtlinien von sendhybrid an der Abwicklung von Gesamt- und Teilprojekten, bieten Un- terstützung bei laufenden Projekten bzw. bei der Umsetzung neuer Anwendungen. Auf dieser digitalen Werkbank wird die elektronisch angelieferte Post be- und verarbeitet. Die Einlieferung der Daten kann dabei über mehrere Wege erfolgen, wie z. B. eine Web-Service-Schnittstelle oder einen überwachten Ordner. Je nach Datenformat werden die Einlieferungen automatisiert für die weitere Verarbeitung vorbereitet, vom Auslesen der Adresszeilen über das Konvertieren von Dokumenten bis hin zum Aufteilen mehrseitiger Doku- mente und der Weiterleitung an das elek- tronische Postfach des Empfängers bzw. an die Partnerdruckereien zur analogen Weiterbearbeitung und Zustellung. BEKO LEISTUNG FÜR SENDHYBRID n Analyse und Design der SW-Architektur n SW-Entwicklung n Java/Web-Entwicklung n Datenbankabwicklung n Technical Test-Analyse 16 BEKONEWS 2017 / 2018
  • 17. 57 PROZENT ERSPARNIS – DIE RECHNUNG GEHT AUF! Laut Studien der Wirtschaftskammer lie- gen die Vollkosten für den analogen Dokumen- ten- und Rechnungsversand bei 11,10 Euro. Neben den direkten Kosten für Porto, Papier, Kuvertieren muss man auch den Prozess- und Archivierungsaufwand mit einberechnen. Dem gegenüber schlägt der automatisierte elek- tronische Dokumentenversand mit 4,70 Euro zu Buche. Das entspricht einer Einsparung von 57 Prozent. Mit dem Hybrid-Rückscheinbrief kann Behördenpost sicher und kosten- günstig zugestellt werden. Die E-BOX ist die ideale Postfachlösung für sensible Sendungen aller Art. Der E-Brief bietet durch die Kombination von Portal und E-Mail hohe Sicherheit und eine nach- weisliche Zustellung für Sender und Empfänger. Das Tool Hybrid-Sign ga- rantiert Rechtssicherheit bei digital sig- nierten Dokumenten. Darüber hinaus können Grundbuch-, Firmenbuch- und Gewerberegisterabfragen online über registerauskunft.at beim zuständigen Ministerium getätigt werden. eVersand ist der behördlich durch das Bundes- kanzleramt zugelassene Zustelldienst der sendhybrid GmbH. Viel Potenzial Derzeit führt sendhybrid pro Monat rund 2,5 Millionen Transaktionen durch. Ten- denz stark steigend. Großkunden aus dem Versicherungsbereich, Stadt- und Gemeindeverwaltungen, Non-Profit- Organisationen, aber auch kleine Ge- werbebetriebe setzen auf mehr Komfort und Kostensenkung durch die papierlose, elektronische Zustellung ihrer Polizzen, Verträge, Gebührenvorschreibungen, Rechnungen, Lohnzettel etc. Darüber hinaus bietet sendhybrid seinen Kunden auch Services für die Kundenbindung, so können etwa die elektronischen E- BOXen individuell gebrandet werden. „Der elektronische Versand hat noch un- glaublich viel Potenzial. Denn er bietet auch den Empfängern eine Reihe von Vorteilen: Diese können die Sendungen zeit- und ortsunabhängig entgegenneh- men, elektronisch in ihrem System weiter- verarbeiten, Rechnungen online bezahlen, archivieren etc. Und die Möglichkeiten der individualisierten, bedarfsgerechten Kommunikation mit Anbietern von Pro- dukten und Dienstleistungen sind noch nicht einmal im Ansatz ausgeschöpft“, ist Bernecker überzeugt. Kontinuität in der Zusammenarbeit „BEKO arbeitet mit drei bis vier Mitarbei- tern im eigenen Competence Center an der Weiterentwicklung unserer Systeme in der Middleware mit und unterstützt uns mit ihrem Know-how im Java-Um- feld. Wir achten auf einen ausgewogenen Mix zwischen eigenen Mitarbeitern und externen Experten, so sind wir immer flexibel und kompetent aufgestellt. Die Kontinuität bei den externen Mitarbei- tern, wie sie uns BEKO garantiert, ist mir besonders wichtig“, betont Bernecker. Lösungsspezialist für möglichst papierfreie Geschäfts- und Versandprozesse Die Kernkompetenzen von sendhybrid kreisen um die Fragen „wie identifiziere ich eine Person“, „wie signiere ich ein Do- kument“ und „wie schicke ich ein elektro- nisches Dokument sicher auf die Reise“. Um diese drei Pfeiler des elektronischen Dokumentenmanagements sind im Laufe der Zeit eine ganze Reihe von Lösungen entstanden, die alle ein Ziel verfolgen: den Kunden aus allen Branchen dabei zu helfen, ihre Geschäfts- und Versandpro- zesse möglichst papierfrei und effizient zu gestalten. Oliver Bernecker, Gründer und Geschäftsführer von sendhybrid: „Die Auftraggeber lie- fern ihre Dokumente in elektronischer Form  – sendhybrid erledigt den Rest. Mit nachweis- licher Erreichbarkeit und höchster tech- nischer Sicherheit.“ 2016 stieg die Österreichische Post AG bei sendhybrid ein. Von links: P. Danner, O. Bernecker, G. Mündl, J. Maier, M. Wirth © Österreichische Post 17
  • 18. Die Fahrgastzählung bildet die Basis für die effiziente und kundenori- entierte Fahrplangestaltung der Wiener Linien. Mit einer neuen App wurde das Zählsystem auf eine moderne, sichere und einfach hand- habbare Basis gestellt. Entwickelt wurde diese benutzerfreundliche Software-Lösung von BEKO. App in die Öffis mit attraktiver Linienplanung Dass ein Fahrgast der Wiener Linien sei- nen Bus oder seine Anschlussstraßenbahn immer oder zumeist erwischt, ist kein per- manenter Glücksfall, sondern Ergebnis einer ausgeklügelten, bedarfsorientierten Linienplanung. Ebenso wie die tages- und tageszeitabhängige Gestaltung der Frequenzintervalle. Grundlage dafür bil- det die so genannte Fahrgastzählung, die regelmäßig für jede Linie durchgeführt wird. Dabei wird die Auslastung der U- Bahn-, Straßenbahn- und Autobuslinien auf zwei verschiedene Arten erhoben. Bei der eigentlichen Fahrgastzählung, die an den Haltestellen im gesamten Netz vor- genommen wird, werden Einsteiger, Aus- steiger und die Besetzung gezählt. Bei der Mitfahrzählung sind die mit der Zählung beauftragten Bediensteten der Wiener Li- nien von der ersten bis zur letzten Station im Fahrzeug und zählen die Einsteiger und Aussteiger an den einzelnen Halte- stellen während der gesamten Fahrt. Moderne Client-Server-Anwendung Bisher wurden die Zahlen von den Mit- arbeitern der Wiener Linien händisch auf vorgedruckten Papierformularen er- fasst und anschließend von den Innen- dienstmitarbeitern in eine Excel-Tabelle übertragen und entsprechend weiterver- arbeitet. Das manuelle Zählverfahren auf Papier wurde nun von einer modernen Client-Server-Anwendung abgelöst, bei der die Dateneingabe direkt in mobile Endgeräte (Smartphones) erfolgt. Die Zähldaten werden elektronisch zum Ser- DER MENSCH ZÄHLT! DIE NEUE APP FÜR DIE FAHRGAST- ZÄHLUNG DER WIENER LINIEN 18 BEKONEWS 2017 / 2018
  • 19. ver übermittelt und dort ausgewertet. Ziel ist es, aussagekräftige Auswertungen von Stationen und Linien zu verschiedenen Zeiten zu erhalten und somit eine verläss- liche Datenbasis für die Gestaltung der Fahrpläne zur Verfügung zu haben. Einfache Handhabung Die neue Lösung bietet eine Reihe von Vorteilen hinsichtlich Bedienbarkeit, Si- cherheit und Datenmanagement. Für die mit der Zählung beauftragten, nicht im- mer technikaffinen Bediensteten der Wie- ner Linien, die ganzjährig bei Wind und Wetter vorwiegend im Freien tätig sind, wurde die Applikation entsprechend ein- fach handhabbar gestaltet. Die Eingabe ist auch mit Stift und geeigneten Hand- schuhen möglich. Die Eingabemaske ist durchdacht strukturiert und wurde für die Benutzung bei schwierigen Sichtver- hältnissen optimiert. Verlässlich und sicher Ein wesentlicher Vorteil der App ist die sofortige Verfügbarkeit der Daten im System. Mussten bisher die erhobenen Zählungen am Ende der Woche in Pa- pierform zur händischen Eingabe in die Excel-Tabellen bei den Wiener Linien abgegeben werden, so erfolgt die Daten- übertragung an den Server nunmehr elek- tronisch. Die Daten werden automatisiert in der richtigen zeitlichen Reihenfolge in ein Masterdokument kopiert. Übertra- gungsfehler sind somit ausgeschlossen. Die Daten sind nach der Eingabe ge­ sichert, ein Verlust, wie das früher bei den Papierformularen vorkommen konnte, wodurch die Arbeit bis zu einer ganzen Woche zunichte gemacht wurde, ist somit unmöglich. Darüber hinaus bekommt der Zählende mittels GPS-Lokalisierung viele hilfreiche Information übermittelt, wie z. B. Dienstpläne, Datum/Uhrzeit sowie Informationen zu Stationen und Linien. Details müssen nicht mehr extra eintra- gen werden. Auch wenn keine personenbezogenen Daten erhoben werden, so wird die neue App dennoch selbstverständlich allen geforderten Standards hinsichtlich IT- Sicherheit gerecht. Vom Berechtigungs- konzept über Authentifizierung und Au- torisierung bis hin zur Betriebssicherheit und Datenspeicherung. DIE WICHTIGSTEN VORTEILE DER LÖSUNG: n Automatische Echtzeit-Routen: Die Linienführung wird automatisch abge- glichen, kurzfristige Änderungen der Haltestellen können berücksichtigt werden. Ein Vorteil, der speziell bei der „Mitfahrzählung“, bei der die Zähler mit dem Bus oder der Straßenbahn mitfahren, zum Tragen kommt. n Offline Support: Die Zählungen kön- nen auch ohne mobiles Netz erfolgen. Die Daten werden automatisch mit dem Server synchronisiert, sobald eine Netzverbindung hergestellt wurde. n Automatisiertes Reporting: Serverseitig können durch die Webanwendung jederzeit auf Knopfdruck Auslastungs- reports für beliebige Zeiträume auf beliebigen Linien oder Haltestellen generiert werden. n Zentrale Dienstplan-Verteilung: Dienstpläne können zentral über die Webseite direkt auf die Smartphones der Zähler verteilt werden. n Einfaches Benutzerinterface: optimiert auch für nicht-technikaffine Benutzer und den Outdoor-Einsatz Franz Schnötzinger, Wiener Linien, Abteilung Produkt und Steuerung, Referatsleiter: „Für unseren Fachbe- reich ist die neue App eine zweifache Ver- besserung: Erstens sind die Daten aktuell verfügbar und müs- sen nicht wie bisher freitags per Formular abgegeben werden. Zweitens können die Auswertungen we- sentlich schneller vor- genommen werden. Daher ist die App res- sourcenschonend und der Zeitaufwand für die damit beschäftigten Mitarbeiter konnte minimiert werden.“ 19
  • 20. ZWISCHEN DEN FLÜGEN Es gibt viel zu tun zwischen zwei Flügen: Aussteigen, Be- und Ent­laden, Auftanken, technische Inspektionen, Boarding und mehr. Mit einem neuen, leistungsfähigen Echtzeit-Monitoring System überwacht und steuert die AUA diese vielfältigen Tätigkeiten am Boden. Entwickelt wurde die Web-Applikation im Competence Center Softwareent- wicklung von BEKO. 20 BEKONEWS 2017 / 2018
  • 21. Den Aircraft Turnaround effizienter machen Zwischen zwei Flügen durchläuft ein Flugzeug auf dem Boden eine ganze Reihe verschiedenster, möglichst gut auf- einander abgestimmter Prozesse. Bei die- sem so genannten Aircraft Turnaround wird die Maschine entladen, gereinigt, getankt und wieder beladen, aber auch ein allfälliger Bustransfer der Passagiere, die technische Inspektion, das Boarding etc. werden abgewickelt. Für das Echt- zeit-Monitoring des Turnarounds der AUA wurde von BEKO ein neues Sys- tem entwickelt. Ziel ist es, die einzelnen Teilprozesse und Tätigkeiten zu überwa- chen und zu steuern und die damit ver- bundenen hohen Kosten zu minimieren. Time is money, safety is king. Web-Applikation statt Desktop-Lösung Das von BEKO entwickelte ATEMS (Aircraft Turnaround Monitoring Sys- tem) – ein völlig neues, übersichtliches und benutzerfreundliches System – ist eine Web-Applikation und ersetzt die bisherige Desktop-Lösung. Der Vorteil liegt auf der Hand: Die Anwendung wird auf dem AUA-Server gewartet und muss deshalb nicht auf jedem einzelnen Rech- ner installiert werden. Wer die entspre- chende Berechtigung hat, kann darauf zugreifen. Dabei kommt die neue WEB SOCKET-Technologie zum Einsatz, die eine Echtzeitverbindung zwischen Server und Browser in einer Web-Umgebung ermöglicht. BEKO war bei diesem Projekt sowohl in der Beratung als auch in der Umset- zung tätig. Im ersten Schritt wurde ein gemeinsamer Workshop der BEKO Softwareentwickler mit den Spezialisten der AUA abgehalten, um die Eckdaten des Projektes abzustecken. Als Ergebnis wurde ein Pflichtenheft mit GUI Proto- types erstellt. Überwachen und Steuern der Turnaround-Prozesse Die Softwarelösung beinhaltet eine dif- ferenzierte Berechtigungsvergabe mit verschiedenen Benutzern, Rollen und Rechten. Vorgesehen sind die Rollen des „Viewers“, „Monitorers“ und „Adminis- trators“. Ein wesentliches Element der Software ist die Aufgabenplanung, also die Zuteilung der Flüge je Mitarbeiter und Tag. Diese überwachen und steuern die Turnaround-Prozesse, wie Passagier- oder Gepäckabfertigung bezogen auf Flugzeugtypen und die jeweilige Park­ position. Laufender Abgleich von Ist- und Plandaten Ausgangspunkt für das ATEMS sind die Eingangsdaten für die Flüge der Austrian Airlines sowie die Messdaten der am Flughafen Wien stattfindenden Turn­ around-Prozesse. Bei den einzelnen Tä- tigkeiten wie Cleaning, Beladen, Catering etc. werden die Ist-Daten mit den Plan- daten abgeglichen. Hat ein Prozess zu spät begonnen, wird die Verspätung be- rechnet und der aktuelle Status angezeigt. Die Basis dafür bilden die Messdaten und Daten über die Dauer der einzelnen Turnaround-Teilprozesse für verschie- dene Flugzeugtypen, die im ATEMS als Stammdaten eingepflegt werden. Die er- rechneten Prozesszeiten werden zur Echt- zeit aktualisiert und im GUI tabellarisch angezeigt. Die Applikation wird großteils von mehreren Benutzern parallel ver­ wendet. BEKO Leistungen n Anforderungsanalyse und Dokumentation n Software/Datenbank – Architektur und Design n Software Entwicklung und Funktionstest n Software Integration mit Nachbarsystemen n Installation und Inbetrieb- nahme n Abnahmeunterstützung n Software Wartung 21
  • 22. ©JohanniterÖsterreich SELMA PASST AUF Der Hausnotruf der Johanniter-Unfall-Hilfe bietet vor allem älteren Menschen die Möglichkeit, unbetreut, selbstständig und sicher in den eigenen vier Wänden leben zu können. BEKO hat das Notruf­ system SELMA auf die spezifischen Anforderungen und Bedürfnisse der Johanniter angepasst. Die Lösung ist ausfallsicher, jederzeit er- weiterbar und vollständig in die technische Infrastruktur der Hilfs- und Rettungsorganisation integriert. Hilfesuchenden auf und leitet die erforder- lichen Schritte ein. Diese reichen von der Verständigung einer Kontaktperson über die Entsendung eines Einsatzfahrzeuges bis hin zur Einbindung eines Notarztes. „Auch wenn nur rund zehn Prozent aller Notrufe einen medizinischen Hilfseinsatz vor Ort notwendig machen, so ist doch auf jeden Fall sichergestellt, dass binnen kürzester Zeit Hilfe verfügbar ist. Für die betrof- fenen Menschen und ihre Angehörigen ein beruhigendes Gefühl der Sicherheit“, sagt Michael Bredl, Leiter des Hausnotrufs der Johanniter-Unfall-Hilfe. Über 900 Jahre Tradition in Pflege, Betreuung und Hilfe Die Wurzeln der Johanniter reichen weit ins Mittelalter, bis ins Jahr 1099 zurück, als der Johanniterorden in Jerusalem ein Hospital zur Pflege armer und kranker Pilger gründete. Diesem Anspruch, Hilfe in Notfällen zu leisten, sind sie bis heute treu geblieben. Seit 1974 gibt es die Jo- hanniter als moderne Hilfsorganisation in Österreich. Die Schwerpunkte liegen in den Bereichen Krankentransport und Rettungsdienst, aber auch in der Haus- krankenpflege, der Erste Hilfe- und Pflege- ausbildung und vielen anderen Bereichen sind die Johanniter tätig. Hausnotruf: Hilfe auf Knopfdruck Der Hausnotruf bildet im Gesamtgefüge der Hilfsleistungen einen wichtigen Bau- stein. Das Notrufsystem funktioniert über einen Sender, der an einem Arm- oder Halsband getragen wird und über den per Knopfdruck rund um die Uhr ein Alarmsi- gnal gesendet werden kann. Bei Einlangen des Notrufs nimmt ein geschulter Sanitäter in der Einsatzzentrale Kontakt mit dem 22 BEKONEWS 2017 / 2018
  • 23. Michael Bredl, Leiter Hausnotruf bei der Johanniter-Unfall-Hilfe: „Sicherheit, Verläss- lichkeit und einfache Bedienbarkeit waren ebenso ent- scheidend für die Wahl von SELMA wie die Zusammenarbeit mit einem kompetenten Partner, der alle soft- waretechnischen Anforderungen um- zusetzen weiß und für allfällige künftige Erwei- terungen und Adap- tierungen rasch und direkt zur Verfügung steht. Schließlich geht es um Menschen­ leben.“ VORTEILE DER BEKO- LÖSUNG: n Integration in die bestehende System- umgebung n redundantes, ausfallsicheres System n zukunftsoffene, jederzeit erweiterbare Lösung n hohe Usability für effizientes Arbeiten und rasche Einschulung n selbstüberwachend: Technische Störungen oder Ausfälle werden auto- matisch gemeldet. n Bereitstellung einer mandantenfähigen Datenbankstruktur für die effiziente Datenerfassung Notrufsystem SELMA Alle Hilfsmaßnahmen werden über das Notrufsystem SELMA abgewickelt und verwaltet, das voll in die Systeminfrastruk- tur der Johanniter-Unfall-Hilfe integriert ist. Vom BEKO Competence Center Softwareentwicklung wurde die Lösung auf die Bedürfnisse der Johanniter-Un- fall-Hilfe bedarfsgerecht angepasst. Eine Schnittstelle zur Einsatzzentrale wurde eingerichtet. Sobald ein Notrufsignal ein- geht, bekommt der Mitarbeiter alle not- fallrelevanten Daten des Klienten auf den Monitor und kann über SELMA die er- forderlichen Schritte effizient steuern. So können z. B. Kontaktpersonen direkt aus dem System heraus angerufen werden, da- mit sie Nachschau halten oder hinterlegte Schlüssel für das Notfallteam bereithalten. Die Anrufe werden dokumentiert, die Eckdaten fließen in die Datenbank ein. Seit März 2017 befindet sich das System bei den Johannitern im Einsatz. BEKO hat mit SELMA ein ausfallsicheres, redun- dantes System aufgesetzt, das auch selbst- überwachend ist. „Einmal täglich kommt eine Statusmeldung über die Geräte. Ist die Batterie im Armband leer, lässt der Akku nach oder Ähnliches, dann meldet sich SELMA und wir können entsprechende Maßnahmen einleiten. Meistens brau- chen wir nur beim Kunden anzurufen und ihn aufzufordern, den Netzstecker wieder einzustecken etc. Wenn nötig, kommt je- mand von uns vorbei und behebt auch die technischen Probleme“, betont Michael Bredl. Extrem stabil Insgesamt gibt es in der Telefonzentrale rund zehn Arbeitsplätze, über die alle Ein- sätze der Johanniter-Unfall-Hilfe und nicht nur die Hausnotrufe koordiniert werden. SELMA läuft im Hintergrund und wird erst durch eingehende Notrufe aktiviert. Auf jedem der Arbeitsplätze können von jedem Mitarbeiter Notrufe angenommen und bearbeitet werden. „Hier zeigt sich ein weiterer Vorteil von SELMA. Das Sys- tem ist einfach zu handhaben, der Ein- schulungsaufwand ist extrem gering und das Wichtigste überhaupt: Es läuft extrem stabil“, betont Michael Bredl. 23 ©JohanniterÖsterreich
  • 24. OMV DIESEL CLEAN TECH – SICHTLICH BESSER 24 BEKONEWS 2017 / 2018
  • 25. Mehr Leistung, verbesserte Lagerfähigkeit, weniger Emissionen Entwickelt wurde der OMV Diesel CleanTech speziell für die Bedürfnisse von Großkunden, wie Frächter oder Un- ternehmen, die eigene Fahrzeugflotten und/oder Tanklager betreiben. Der Hoch­ leistungskraftstoff verbessert die Perfor- mance von Dieselmotoren entscheidend. Verantwortlich dafür sind unter ande- rem die spezielle Kraftstoffrezeptur mit deutlich höherer Cetanzahl sowie ein spezielles Performance-Additivpaket. Die wichtigsten Vorteile, die auch durch di- verse Tests bestätigt wurden: n Eine effiziente Kraftstoffverbrennung führt zur maximaler Leistungsfähigkeit des Motors und reduziert die Emissi- onen. n Eine erhöhte Reinigungswirkung sorgt dafür, dass – auch bereits vorhandene – Ablagerungen an Diesel-Einspritzdüsen entfernt werden, wodurch eine maximale Motorleistung erzielt werden kann. n Aufgrund der deutlich verbesserten Kältebeständigkeit des Diesels sind die Motoren auch vor extremen Winter­ bedingungen bestens geschützt. Mit dem OMV Diesel CleanTech bilanzieren Fahrzeugmotoren und Maschinen, die im Dauereinsatz stehen, nicht nur sauberer, sondern auch klar kostengünstiger. Die Visualisierungsprofis von BEKO haben die Stärken des Kraftstoffs überzeugend in Szene gesetzt. Visualisierung ist für uns die Brücke zwischen Tech- nik bzw. Konstruktion einerseits sowie Grafik, Wer- bung und Information andererseits. Mit unserem ausgeprägten technischen Background war es re- lativ einfach, das Innenleben des Motors zu erstel- len. Der gesamte Prozess verlief sehr effizient, da nur wenige Abstimmungsmeetings mit OMV nö- tig waren. Auch wenn der Motor so nie gebaut wird, muss er trotzdem Techniker überzeugen: Er muss im Video absolut glaubhaft wirken und wie aus einem Guss mit dem Rest des Modells übereinstimmen. Diese Kombination aus fertigem Außen-3D-Mo- dell und ergänzender Insert-Modellierung hat einen rationellen Workflow ermöglicht. Bernhard Sandriester, BEKO Visualisierung Animation 25 TECHNISCHES WISSEN FÜR ÜBER- ZEUGENDE VISUALI- SIERUNG
  • 26. Volumen aus, was die Erstellung eines Verbindungsvolumens zum Insert-Modell erforderlich machte. Dieses bestand in einer definierten Schnittebene aus zahl- reichen Ausnehmungen für Kühlkanäle, Kolben und Ventilen sowie aus diversen Aufnahmen für Lager und andere Bauteile. Das so entwickelte Motorenmodell wies alle relevanten Details für die Veranschau- lichung der Vorteile des OMV Diesel CleanTech auf und konnte nun animiert werden. Für die Kinematik des Motors wurde ein eigenes Programm entwickelt, das die entsprechenden Bewegungen von Kolben, Ventilen usw. automatisiert ge- neriert – abhängig vom Drehwinkel der Kurbelwelle. Dies war neben der Kamera­ animation der einzige manuell animierte Parameter. Verbrennung und Abgase wurden mit einem speziellen Partikelsystem erstellt, das in der Animation ebenfalls automati- siert gesteuert wird. Modellierungen des Motors und des Lkws Das Innenleben des Motors Vorteile sichtbar machen Um Großkunden von den Vorzügen des OMV Diesel CleanTech zu überzeugen, wurde BEKO beauftragt, diese rasch ver- ständlich in Szene zu setzen. Nach dem Motto „ein Bild sagt mehr als tausend Worte und ein Film sagt mehr als tau- send Bilder“ entstanden fünf Videos im so genannten Splitscreen-Modus. Darin wurden die Benefits „bessere Leistung“, „Sauberkeit bei der Verbrennung“, „rei- nigende Wirkung im Motor“, „höhere Lagerstabilität“ und „verbesserte Kälte- eigenschaften“ in einem Gut-Schlecht- Vergleich visualisiert. Modellierung von Lkw-Motor, Betankungsanlage und Lkw In einem ersten Schritt mussten – abge- stimmt auf die Zielgruppe der Großkun- den – ein Lkw-Motor, eine Betankungs- anlage bestehend aus doppelwandigem Tank und Zapfsäule sowie ein Lkw mit detailliertem Diesel-Tank neu modelliert werden. Während die Tankanlage relativ einfach „nachgebaut“ werden konnte, gerieten die Modellierungen des Mo- tors und des Lkws aufwändiger. In 3D- Datenbanken konnten zwar optisch an- sprechende Modelle eines Dieselmotors und einer Lkw-Zugmaschine gefunden werden, allerdings waren diese nur grob ausgeführt und mussten deshalb noch entsprechend detailliert werden. Detaillierung des Motoren-Innenlebens Da das 3D-Modell des Motors innen hohl war, musste das komplette „Innenleben“ modelliert werden, um die im Motor ablaufenden Prozesse realistisch zeigen zu können. Aus mehreren Referenzbildern diverser Motoren wurde ein glaubwür- diges 3D Insert-Modell erstellt mit allen relevanten Details, wie Kurbelwelle, La- ger, Pleuel, Kolben, Ventile samt Ventil- sitzringen, Hydrostößel, Schlepphebel, Nockenwelle und deren Lager. Zudem wies das aus Polygonflächen bestehende Motorenmodell keine Wandstärken oder 26 Dieselkristalle in Tank und Filter BEKONEWS 2017 / 2018
  • 27. Verbrennungsvorgang im Zeitraffer In einer Zeitraffersequenz wird der Ein- spritzvorgang aus einer Macro-Perspektive Vorteil: Verbesserte Lagerfähigkeit Um die verbesserte Lagerfähigkeit des OMV Diesel CleanTech zu demonstrie- ren, wurde für das Negativbeispiel eine Vorteil: Effizienter Betankungsvorgang Der OMV Diesel CleanTech zeichnet sich durch einen Anti-Schaum-Effekt aus, der ein effizienteres und rascheres Tanken ermöglicht. Das Split Screen- Video demonstriert diesen Vorteil durch heraus gezeigt. Für diesen Clip wurde ein eigenes Partikelsystem erstellt, das zunächst kleine Dieseltröpfchen generiert, Tankanlage mit Wasser- und Schmutz- ablagerungen und mikrobiologischem Wachstum an derTrennschicht von Diesel und Wasser visualisiert. Für diesen Clip die Gegenüberstellung des Tanks „mit bzw. ohne Schaumbildung“. Das Posi- tivbeispiel mit nahezu keiner Schaumbil- dung verdeutlicht die bessere Ausnützung des Tankvolumens, was längere Fahrten ohne Tankstopps ermöglicht. Für den kamen Partikelsysteme zum Einsatz, die in der Postproduktion mit weiteren Tie- fenunschärfe-Effekten versehen wurden. Damit konnte eine optisch ansprechende Mikroskopdarstellung erzeugt werden. Dauereinsatz und auf eine Fahrzeugflotte hochgerechnet, eine nicht unwesentliche Zeit- und Kostenersparnis und somit ein klarer Wettbewerbsvorteil für Frächter. 27 die aus der Einspritzdüse strömen und zu brennen beginnen. Jeder Dieseltropfen generiert ein weiteres Partikelsystem, mit dem das Feuer erzeugt wird.
  • 28. Neue Perspektiven für die Technikbranche Microsoft hat mit der neuen HoloLens eine Datenbrille auf den Markt gebracht, die alle bisherigen Devices in den Schatten stellt und neue Perspektiven in der Tech- nikbranche eröffnet. Die Brille von Micro- soft ist in der Lage, ein „Hologramm“ in den Umgebungsraum zu projizieren. Dabei scannt sie permanent die Geometrie der Umgebung ein, erkennt Tische und Wände und kann darauf ein 3D-Objekt oder ein Windows-Fenster anheften. Diese bleiben so lange im Raum „stehen“, bis sie bearbeitet, verschoben oder gelöscht werden. Wie bei einem „Modell“ kann der Be- trachter um das Objekt herumgehen und damit interagieren. So kann z.  B. das Innenleben einer Maschine auf dessen Außenhaut projiziert werden, die Wand eines Meeting-Raumes wird zu einem Desktop, der Tisch zu einer virtuellen Werkbank etc. Mehr noch: Es können auch komplexe industrielle Prozesse auf eine neue Art und Weise digital erfasst und präsentiert werden. Maschinen, die es real noch gar nicht gibt, können mithilfe der HoloLens virtuell entwickelt und mit ih- ren Funktionen realistisch nachvollziehbar dargestellt werden. Augmented Reality Lösungen von BEKO Microsoft hat die Brille entwickelt. BEKO hat die Einsatzmöglichkeiten für seine Kunden ausgelotet und gibt einen Aus- blick auf kommende Entwicklungen. Nicht das Produkt HoloLens steht im Mittelpunkt, sondern der Einsatz von Device-unabhängigen Augmented Reality Lösungen für Produkte, Prozesse und Ser- vices. BEKO entwickelt den dreidimensi- onalen Content für die Datenbrille, aber auch Apps für eine komplexe Interaktion mit dem Hologramm. BEKO präsentiert die Zukunft Die Anbindung an Webservices ermög­ licht z. B. „live“ in der Produktionshalle zu stehen, in die Objekte „hineinzuzoomen“, wichtige Parameter schnell zu erfassen und bei Bedarf entsprechend schnell zu handeln. Damit steht einer überzeugenden Präsentation von Produkten, USPs oder komplexen Vorgängen auf einer neuen medialen Ebene nichts mehr im Wege. BEKO visualisiert Produkte, industrielle Prozesse und Lösungen, die es real noch gar nicht gibt. Also nicht mehr und nicht weniger als die Zukunft. Eine Datenbrille. Zwei Realitäten. Drei Einsatzgebiete. Marketing – zeigen, was Ihr Produkt „drauf hat“ Über die Datenbrille können Produkte eindrucksvoll demonstriert und in Szene gesetzt werden. Ob Maschine, Sportgerät, Automobil oder ein komplexes Verfahren – das Produkt wird in den Raum gestellt oder auf den Besprechungstisch „gelegt“ . Es kann von allen Seiten betrachtet und mit allen Funktionen erfahren werden. Man kann damit interagieren und seine Besonderheiten bzw. seinen USP thema- tisieren. Ohne den Raum zu verlassen, steht das Produkt als dreidimensionales, räumliches Objekt im Mittelpunkt. Er- klärbar, nachvollziehbar, erlebbar. Service – Wartung, Reparatur, Montage unter kompetenter Anleitung Im Servicebereich oder bei Einschulungen bieten Augmented Reality-Verfahren un- schlagbare Vorteile. Zum Beispiel, wenn in der Maschinenhalle relevante Parame- ter digital über die Datenbrille eingespielt werden. Bei Problem- oder Störfällen oder Trend-Störungsanalysen können die AugmentedRealityerweitertunserWahrneh- mungsfeld und schafft neue Möglichkeiten für innovativeEntwicklungen.BEKObietetseinen Kunden maß­geschneiderte Lösungen, um die digital erschaffenen Welten für die Berei- che Marketing, Service und Engineering zu nützen. AUGMENTED REALITY: WILLKOMMEN IN DER ZUKUNFT 28 BEKONEWS 2017 / 2018
  • 29. entwickelt werden. Ein wesentlicher Vor- teil liegt in der Layoutplanung in Abstim- mung mit der realen Umgebung, ohne dabei den CAD-Arbeitsplatz verlassen zu müssen. Entwürfe können direkt am Besprechungstisch realitätsnah diskutiert und optimiert werden. Man kann auch in der Werkshalle eine tonnenschwere Maschine virtuell platzieren und die Fer- tigungshalle einrichten. Ganz einfach, indem man sich die Datenbrille aufsetzt, Alternativen prüft und sieht, wie die Ma- schinen und Anlagen in der Realität zu- sammenspielen würden. Fehler durch die Anzeige von Extrem- werten, Problemwerten, Error Codes etc. rasch identifiziert und richtig bearbeitet werden. Enorm sind die Kosteneinspa- rungen bei Remote Services über die Datenbrille: So kann ein Operator über Kontinente hinweg mittels Ferndiagnose Fehler finden und und über Videosupport die Behebung durch den Servicemitarbei- ter vor Ort anleiten. Engineering – Die Zukunft konstruieren Im Bereich Engineering können Pro- dukte, Maschinen und Anlagen effizienter Auch wenn Sie keine HoloLens ha- ben, können Sie beiliegenden Plan als 3D Objekt über die von BEKO ent- wickelte App in einer vereinfachten Anwendung mit dem Handy anschauen. 1. Scannen Sie den QR-Code und laden Sie sich die App unter dem Link http://bit.ly/2y14rTu herunter. Testen Sie unsere Augmented Reality Anwendung! 29 2. Starten Sie die Anwendung und scan- nen untenstehende Planzeichnung. 3. Nun erscheint die Anlage 3-dimen- sional auf Ihrem Handy. Wenn Sie daraufklicken,stehenSievorderAnlage und können wie in einem Spiel virtuell darin herumgehen.
  • 30. CE-CONSULTING VON BEKO: DER KURZE UND SICHERE WEG ZUR CE-KENNZEICHNUNG Das Competence Center Graz hat ein Team von Experten aus den Bereichen Maschinenbau, Elektrotechnik und hardwarenahe Programmierung zu CE-Produktkoordinatoren nach der EU- Maschinenrichtlinie ausgebildet. Sie unterstützen die Kunden bei der Umsetzung und Anwendung der Normen für die CE-Kennzeichnung. Eine der Maßnahmen zur Verwirklichung des freien Warenverkehrs in Europa ist die Anpassung der technischen Rechts- vorschriften an einen europaweit einheit- lichen Standard. Die dafür geschaffene CE-Kennzeichnung soll dem Verbraucher im europäischen Wirtschaftsraum sichere Produkte durch die Harmonisierung der technischen Produktanforderungen ge- währleisten. Im Bereich von Maschinen und Anlagen geschieht dies durch die Umsetzung der EU-Maschinenrichtlinie, die in Österreich mit der Maschinen- Sicherheitsverordnung verbindlich gere- gelt wurde. CE-Produktkoordinatoren sind die Ga- ranten dafür, dass diese Anforderungen im Unternehmen entsprechend umgesetzt werden. Warum BEKO Graz ein ganzes Team von Experten aus unterschiedlichen Bereichen zu CE-Produktkoordinatoren hat ausbilden lassen, erläutern Manfred Dorner und Michael Streit im Interview. Seit drei Jahren hat BEKO ausgebildete CE-Produktkoordinatoren in seinen Reihen und bietet den Kunden ein um- fassendes CE-Consulting an. Warum? Dorner: Das entspricht unserem Selbst- verständnis als Quality Supplier. Wir betreuen unsere Kunden komplett, also nicht nur im Engineering im engeren Sinn, sondern auch mit den dazugehö- rigen Leistungen und beratend. Dazu ge- hört auch das CE-Consulting. 30 BEKONEWS 2017 / 2018 Konstruktion und Program- mierung Anfrage- und Angebots- phase Dokumentation Support Qualitätssicherung Fertigung Montage Inbetrieb- nahme CE-Bescheinigung CE-Bescheinigung
  • 31. Was gilt es bei der CE-Kennzeichnung zu beachten? Streit: Um das CE-Konformitätszeichen zu bekommen, muss ein Konformitäts- bewertungsverfahren durchlaufen wer- den. Unsere CE-Produktkoordinatoren wissen, welche Dokumente dafür vorzu- weisen sind, und prüfen diese nach letzt- gültigen Standards. Die Zertifizierung betrifft den europäischen Markt. Wir berücksichtigen aber auch, wo der End- aufstellungsort einer Maschine ist, da in jedem Land völlig andere Regeln gelten. Welche Kompetenzen hat ein zertifi- zierter CE-Produktkoordinator nach der EU-Maschinenrichtlinie? Streit: Zunächst kennt er alle erforder- lichen Schritte auf dem Weg zur Erlan- gung des CE-Konformitätszeichens und ist befähigt, den gesetzeskonformen Ent- wicklungs-, Produktions- und Distribu- tionsprozess im Unternehmen zu leiten. Was besonders wichtig ist: Der CE-Pro- duktkoordinator schafft Rechtssicherheit, sowohl hinsichtlich der Produkthaftung als auch der Produktsicherheit. Mit sei- nem Know-how optimiert er auch den erforderlichen Dokumentationsprozess. Dorner: Natürlich müssen sich die CE- Produktkoordinatoren wissensfit halten. Für die Verlängerung der Gültigkeits- dauer sind entsprechende Auffrischungs- kurse und Praxisnachweise erforderlich. Das geschieht alle drei Jahre im Rahmen von Rezertifizierungen. Was bedeutet das im Zusammenhang mit der CE-Kennzeichnung? Streit: Neben der CE-konformen Ent- wicklung neuer Maschinen und Anlagen, die der Maschinenrichtlinie unterliegen, bieten wir auch die Bewertung und den Umbau von Bestandsmaschinen mitsamt den entsprechenden Dokumentationen an. Darüber hinaus halten wir Work- shops mit den Kunden ab, um in den Unternehmen ein Bewusstsein über die Bedeutung der CE-Richtlinie zu schaffen und die relevanten Schritte auf dem Weg zur Konformitätserklärung aufzuzeigen. Warum ist die CE-Kennzeichnung so wichtig? Dorner: Sie sichert den Zugang zu den europäischen Märkten. Oft wird sie auch als „Produktreisepass“ für den freien Warenverkehr bezeichnet. Die von der Richtlinie erfassten Maschinen müssen vor dem Inverkehrbringen in den euro- päischen Wirtschaftsraum mit „CE“ ge- kennzeichnet werden. Was passiert eigentlich bei Verstößen? Dorner: Eine fehlende CE-Kennzeich- nung oder die Ausstellung ohne eine vorher korrekt durchgeführte Konformi- tätsbewertung ist ein Rechtsverstoß und hat entsprechende Konsequenzen. Mögli- cherweise muss die Anlage oder Maschine stillgelegt werden, bis die Konformitätser- klärung erbracht ist. Kommt es zu einem Unfall an der Maschine, sind auch straf- rechtliche Folgen zu gewärtigen. Was ist der besondere Vorteil des CE- Consultings von BEKO? Streit: Dass wir ein ganzes Team ausge- bildet haben und höchste Qualitätsstan- dards erfüllen. Maschinen und Anlagen sind komplex und unterliegen in den meisten Fällen nicht allein der Maschi- nenrichtlinie, sondern gleichzeitig auch weiteren EU-Richtlinien, wie z. B. der Niederspannungsrichtlinie oder der Richtlinie zur Elektromagnetischen Ver- träglichkeit. Dorner: Durch den Einsatz eines ganzes Teams können einzelne Produktbereiche und deren Kennzeichnungsanforde- rungen besser und schneller abgedeckt werden. Jeder aus unserem Team hat sein Fachgebiet, seine spezielle Berufsbiogra- fie mit langjähriger Praxiserfahrung und das entsprechende Fachwissen als CE- Produktkoordinator. Das gemeinsame Fachwissen und die Synergie des Teams ermöglichen fachliche Bewertungen von Produkten, die mehreren Richtlinien unterliegen und deren Kennzeichnungs- anforderungen sich über den Inhalt der Maschinenrichtlinie hinaus erstrecken. IN 6 SCHRITTEN ZUR CE-ZERTIFIZIERUNG n Erfassung der bestehenden sicherheitstechnisch relevanten Unterlagen der Anlage n Besichtigung der Anlage und Aufnahme der sicherheitstechnisch relevanten Abläufe und Informationen sowie Erhebung der noch aus­ stehenden Unterlagen bzw. Dokumente n gegebenenfalls Einarbeitung in Normen n Erstellung der fehlenden Unterlagen n Bekanntgabe der Sicherheitsmängel und der sicherheitstechnisch notwendigen Änderungen n Änderung der erstellten Dokumente auf den neuen Stand Michael Streit, Leiter Competence Center BEKO Graz: „Der besondere Vorteil unseres CE-Consul- tings liegt darin, dass wir unseren Kunden mit einem ganzen Team von CE-Produktko- ordinatoren zur Seite stehen.“ 31
  • 32. In Rekordzeit errichtete die Firma Patheon eine Wirbelschichttrocknungs-Anlage samt der erforderlichen Ausrüstung für die Produktion pharmazeutischer Wirkstoffe. Das Competence Center Anlagenbau von BEKO steuerte in enger Zusammen- arbeit mit der Projektleitung die 3D- Modellentwicklung inklusive Montage- dokumentation bei. FAST TRACK PROJECT 32 BEKONEWS 2017 / 2018
  • 33. 33
  • 34. Mehr Effizienz – höhere Kapazitäten Patheon ist ein weltweit tätiger und füh- render Anbieter von pharmazeutischen Produkten und Produktionsservices. Am österreichischen Standort im Chemiepark Linz wird unter anderem ein Wirkstoff zur Behandlung von Hyperkaliämie her- gestellt. Dabei handelt es sich um eine Erkrankung, die durch eine gefährlich überhöhte Konzentration von Kalium im Blut charakterisiert ist. Aufgrund der gesteigerten Nachfrage war es notwendig geworden, die bisher räumlich getrennte Produktion des Wirkstoffs – insbesondere was seine Trocknung betrifft – in einem Gebäudekomplex zu konzentrieren. Da- durch konnten die Flexibilität und Effizi- enz des gesamten Standorts aufrechterhal- ten bzw. sogar gesteigert werden. Cleveres Konzept reduziert den Aufwand für Umbauten Zur Umsetzung wurde ein Feststofftrain mit der Wirbelschichttrocknungsanlage in einem bereits existierenden, aber noch leerstehenden Gebäude eingerichtet. Die anlagenbautechnische Herausforderung bestand darin, in dem Gebäude mit be- stehender Rohbaustruktur den Wirbel- schichttrockner samt der erforderlichen Ausrüstung so zu designen, dass die not- wendigen Umbauten auf ein Minimum reduziert würden. Das neue Anlagen­ design musste z.  B. gewährleisten, dass bestehende Bühnen mit statischen Trag­ elementen, die ursprünglich nicht für die Aufstellung eines Wirbelschichttrockners konzipiert waren, möglichst unverändert genutzt werden konnten. BEKO Know-how im Anlagenbau in der Pharma- und Chemieindustrie Dass das Competence Center Anlagen- bau von BEKO bei diesem Projekt mit dem Engineering beauftragt wurde, hat zwei Gründe: Zum einen kann BEKO auf große Erfahrung im Anlagenbau von Pharmazie- und Chemieanlagen mit den entsprechenden Referenzen verweisen. Ein Schwerpunkt von BEKO liegt in der Modernisierung und Erweiterung beste- hender Anlagen – also bei genau jenen Kompetenzen, die im Zuge dieses Pro- jektes gefragt waren. Zum anderen ha- ben die Anlagenbauer von BEKO ihren Sitz im selben Gebäude wie Patheon, was die Zusammenarbeit entsprechend erleichterte und die Projektabwicklung beschleunigte. Konrad Lindinger, Leiter BEKO Competence Center Anlagenbau: BEKO Anlagenbau: österreichweit einsatzbereit „Die Anlagenbau-Leis- tungen von BEKO sind am Standort Linz gebündelt. Wir betreuen in un- serem Competence Center Kunden öster- reichweit von der Kon- zeptentwicklung über das Basic- und Detail- engineering bis hin zur Inbetriebnahme. Unser Leistungsan- gebot umfasst die Pla- nung von Neuanlagen sowie die Optimierung, den Umbau und die Er- weiterung bestehen- der Anlagen.“ Walter Karl, Projektleiter von Patheon: In time, in quality, in budget. „Die Erwartungen an eine rasche Umset- zung großer Inves- titionen sind in den letzten Jahren kon- tinuierlich gestiegen. Speziell dieses Pro- jekt wurde sehr effi- zient im Fast Track- Modus in Rekordzeit realisiert. Aber nicht nur ‚in time‘, sondern auch ‚in quality‘ und ‚in budget‘. Das heißt, der Wirk- stoff kann spezifika- tionskonform in der benötigten Menge erzeugt werden und das gesamte Projekt wurde im genehmig- ten Kostenrahmen erfolgreich umge- setzt.“ 34 BEKONEWS 2017 / 2018
  • 35. Abstimmungen, Änderungen, Verbesse- rungen und Präzisierungen konnten di- rekt abgesprochen und sofort umgesetzt werden – ein Umstand, der bei dieser Aufgabenstellung besonders vorteilhaft war. Rundum zufrieden mit der raschen Realisierung zeigte sich Walter Karl, Pro- jektleiter bei Patheon: „Es handelte sich um ein typisches Fast Track-Projekt in einem engen zeitlichen Korsett, bei dem die Koordinierung aller Beteiligten für den raschen und effektiven Ablauf ent- scheidend war. Von der ersten Apparate- bestellung des kritischen Hauptapparats des Wirbelschichttrockners bis Mechani- cal Completion vergingen lediglich zwölf Monate. Das Projekt wurde ,in time‘ an die Produktion übergeben. Pünktlich wie geplant wurde Mitte März 2017 die erste Produktionskampagne des Wirkstoffs ge- startet.“ BEKO zeichnete bei diesem Projekt für die 3D-Entwicklung inklusive Montage- dokumentation verantwortlich. Alle Arbeiten wurden in enger Abstimmung mit der Projektleitung von Patheon um­ gesetzt. Beginnend bei ersten 3D-Studien und Konzepten, in denen Varianten hin- sichtlich der räumlichen Umsetzbarkeit geprüft wurden, über die Erstellung von RI-Schemas, in denen jede Armatur, je- der Behälter und jede Rohrleitung einge- zeichnet werden, bis hin zur Entwicklung des 3D-Modells und der Ausdetaillierung. PROJEKT- REALISIERUNG IN REKORDZEIT
  • 36. Unter dem Motto „Tooling for Composites“ bietet ALPEX Technolo- gies hochwertige Fertigungsmittel für die Produktion von Compo- site-Bauteilen. BEKO Salzburg konnte sich im vergangenen Jahr bei Entwicklungsprojekten von Komplettwerkzeugen für RTM-Formteile als Konstruktionspartner profilieren. TOOLING FOR COMPOSITES 36 BEKONEWS 2017 / 2018 ©ALPEX
  • 37. Thomas Jäger, Geschäftsführer ALPEX: „ALPEX Komplett- werkzeuge verkör- pern den momenta- nen Spitzenstand der Werkzeugtech- nologie für RTM-Bau- teile. Die Konstruk- teure benötigen für diese Aufgabenstel- lungen ein hohes Verständnis für den Prozessablauf und das Zusammenwir- ken der einzelnen Komponenten der Form, und sie müs- sen das CAD- Konstruktionswerk- zeug erstklassig beherrschen.“ Die Leistungen von ALPEX Technolo- gies umfassen das gesamte Spektrum von „Tooling for Composites“, beginnend bei der Konzepterstellung über Fertigung und Montage bis hin zur Qualitätskon- trolle. Umfangreiches CFK-Fachwissen, kombiniert mit jahrelanger praktischer Erfahrung im Werkzeugbau und der Ein- satz modernster Technologien bilden die Kernkompetenzen der österreichischen Werkzeugbau-Experten. Das Unterneh- men mit Sitz in Mils bei Hall in Tirol genießt mit seinem starken FE-Fokus bei Industrieunternehmen – vor allem aus den Branchen Luftfahrt und Automotive – einen ausgezeichneten Ruf als innova- tiver Technologieanbieter und verläss- licher Lieferant maßgeschneiderter und leistungsfähiger Werkzeuge. Sukzessive Ausweitung der Zusammenarbeit mit BEKO Seit rund einem Jahr ist der BEKO Standort Salzburg als Engineering-Part- ner für ALPEX im Einsatz. Nach ersten Konstruktionen von Teilkomponenten vor Ort wurde die Zusammenarbeit suk- zessive ausgeweitet. Mittlerweile wurde von BEKO bereits das dritte Komplett- werkzeug für RTM-Formteile konstru- iert. Dabei handelt es sich um technisch höchst anspruchsvolle Entwicklungen, die den gegenwärtigen Spitzenstandard der Werkzeugkonstruktion für RTM- Bauteile verkörpern. Innovative Qualitätswerkzeuge von ALPEX Die von ALPEX entwickelten Werkzeuge bestehen durchwegs aus hochwertigen Stahlbauteilen und zeichnen sich durch Komponenten der führenden Hersteller aus, wie Mischköpfe für die Hochdruck- RTM-Injektion. Ebenfalls integriert sind hydraulisch betätigte Vakuumbausteine, die es ermöglichen, den Vakuumvorgang zeitgesteuert bis kurz vor die Harzinjek- tion zu führen. Weitere Highlights sind hydraulisch betätigte Auswerfer für die ausgehärteten Bauteile aus der Form sowie Sensoren zur Aufnahme des Harz- druckes und Temperatursensoren zur Überwachung der Prozesstemperatur. Das komplexe Zusammenspiel aller Komponenten – wie Vorzentrierung und Verblockung der Formhälften, Nullauf- lagen und Inserts zur Positionierung von Fremdmaterialteilen, wie Stahl oder Alu- minium im Karbonteil – garantiert ein hochkomplexes Bauteil mit maximaler Maßhaltigkeit und Oberflächengüte. Die besondere Herausforderung bei diesen Konstruktionen ist es, bei teilweise geöff- neter Form ein ausreichendes Vakuum in der Form zu erzeugen und die Ausbrei- tung des Surface-Harzes zu begrenzen. Top-Engineering-Qualitäten sind gefragt Die Anforderungen an die BEKO Kon- strukteure bei der Arbeit für ALPEX lie- gen insbesondere in einem umfassenden Verständnis des Prozessverlaufes und der Wirkung bzw. Zusammenwirken der ein- zelnen Komponenten. Es sind die klas- sischen ingenieurtechnischen Skills, die gefragt sind: räumliches Vorstellungsver- mögen, Logik im Konstruktionsaufbau, die erstklassige Beherrschung der CAD- Konstruktionswerkzeuge und natürlich auch eine lösungsorientierte Kommu- nikation. Während des Konstruktions- vorganges kommt es immer wieder zu Änderungen in Absprache mit dem Kun- den, die schnell und effizient integriert werden müssen. Alles Kompetenzen, mit denen BEKO ebenso punkten kann wie hinsichtlich Engagement und Kontinui- tät in der Zusammenarbeit. 37 ©ALPEX
  • 38. DIE KUNST DES TESTENS Bei Sicherheitstests für Fahrzeuge werden Kollisionen mit Dummies hochpräzise unter definierten Bedingungen herbeigeführt. – Das Competence Center von BEKO Graz konnte sich als Entwicklungs- und Innovationspartner des steirischen Prüfanlagen-Spezialisten FronTone etablieren. 38 BEKONEWS 2017 / 2018 ©FronTone
  • 39. FronTone mit Sitz in Feldkirchen bei Graz ist ein führender Hersteller von Prüfstän- den für Sicherheitsversuche im Automo- bilbereich. Im Mittelpunkt stehen Tests für die Verbesserung der aktiven und passiven Fahrzeugsicherheit zum Schutz der Insassen, aber auch von Fußgängern. Dem 2005 gegründeten Unternehmen ist es innerhalb kurzer Zeit gelungen, sich einen exzellenten Ruf als Technologie- führer in der Prüfstandentwicklung zu er- arbeiten, der für zahlreiche renommierte Automobilhersteller sowie für die be- kanntesten globalen Auto­mobilzulieferer tätig ist. Seit 2015 ist FronTone Teil von Humanetics Innovative Solutions, dem Weltmarktführer in der Entwicklung von Crash Test Dummies. Einzigartiges E-Liner-Prinzip von FronTone Das Highlight von FronTone ist das patentierte, einzigartige E-Liner-Prin- zip, das reproduzierbare und verläss- liche Versuchs­ergebnisse in höchster Präzision sowie vereinfachte Versuchs- durchführungen garantiert. „In der Fahr- zeugsicherheitsprüfung geht es zumeist darum, den Aufprall eines Körpers zu simulieren, also einen Gegenstand mit exakter Geschwindigkeit in einem be- stimmten Winkel auf einen genau defi- nierten Fahrzeugteil prallen zu lassen. So muss zum Beispiel für einen bestimmten Test der Kopf eines Dummies mit exakt 24 km/h zum Aufprall an die A-Säule, B- Säule oder die Armaturentafel gebracht werden. Dafür braucht man zum einen Anlagen, die klein genug sind, um diese Tests im Fahrzeuginneren durchführen zu können, und zum anderen müssen diese Tests reproduzierbar sein, das heißt die Einhaltung aller Testparameter bei jedem Versuch gewährleisten. Wir haben einen elektrischen Antrieb entwickelt, der geregelt und verlässlich die exakten Aufprallgeschwindigkeiten erzielen kann und pneumatischen oder hydraulischen Antrieben in puncto Präzision deutlich überlegen ist“, umreißt Michael Kohl- weg, Head of Service Support bei FronTone, das E-Liner Prinzip. Prüfanlagen für die verschiedensten Tests Beim E-Liner kommen eigens gebaute ei- senlose Linearmotoren für die Beschleu- nigung zum Einsatz, die sich reibungslos zwischen den Magnetleisten bewegen. Das besondere Know-how von FronTone liegt in der exakten Regelung und Steue- rung des E-Liners. Anwendung findet der E-Liner bei Tests im Fußgängerschutz, In- sassenschutz und Komponentenbereich. FronTone bietet eine breite Palette an Prüfständen und Prüfanlagen für die ver- schiedensten Testbedürfnisse der Auto- mobilhersteller und Automobilzulieferer. Neben den Personenschutzanwendungen gibt es Prüfstände für Zug- und Druckan- wendungen für Materialtests etwa bei Tür- oder Dacheindruckversuchen, dy- namischen Schlittenversuchen, Falltür- men etc. Neben den Prüfständen bietet FronTone seinen Kunden spezifische Versuchsdienstleistungen, Beratung und Entwicklungsdienstleistungen an. Technologiepartner BEKO BEKO konnte sich mit seinem Know-how als Technologiepartner etablieren und erbringt verschiedene Dienstleistungen sowohl im BEKO Competence Center in Graz also auch vor Ort bei FronTone. „BEKO unterstützt uns in der Konstruk- tion, Berechnung und Auslegung unserer Prüfanlagen von der Prototypenerstellung bis zur Serieneinführung“, erläutert Mi- chael Kohlweg. Neben der Konstruktion von Neuanlagen umfasst das Leistungs- spektrum von BEKO die CAD-mäßige Bestandsaufnahme bestehender Anlagen sowie Lösungen in der Automatisie- rungstechnik. In einem Beratungsprojekt wurde ein CE-Richtlinien-Workshop bei FronTone abgehalten, um im Unterneh- men das Know-how über die Anforde- rungen im CE-Bereich auf eine breite Basis zu stellen. Michael Kohlweg, Head of Service Support bei FronTone: „Wir haben für un- sere Prüfstände mit dem E-Liner einen elektrischen Antrieb entwickelt, der pneu- matischen oder hy- draulischen Antrieben in puncto Präzision deutlich überlegen ist.“ BEKO Leistungen n Neukonstruktion von Anlagen von der Prototypenerstellung bis zur Serieneinführung n Bestandsaufnahme bestehender Anlagen n Lösungen in Steuerung, Regelung und Automatisierung n CE-Consulting 39 ©FronTone
  • 41. Technologisches Know-how und Ge- samtlösungskompetenz auf der einen Seite, Branchenwissen, Kundennähe und Kontinuität auf der anderen Seite zeichnen BEKO aus. Die langjährige Partnerschaft mit den Kunden ist eine wesentliche Voraussetzung für die Qua- lität und die Effizienz der Zusammen- arbeit. Ein Musterbeispiel dafür ist die Kooperation mit SKF Österreich AG, einem Tochterunternehmen des SKF AB-Konzerns in Göteborg, dem welt- weit führenden Technologieanbieter bei Wälzlagern, Dichtungen, Schmierung, Mechatronik und damit verbundenen Dienstleistungen. Erfolgsgarant Qualität Am Standort von SKF in Steyr werden Wälzlager entwickelt und produziert, die in den verschiedensten Maschinen und Geräten – von Kompressoren und Pumpen über Windturbinengeneratoren bis hin zu elektrischen Antriebsmotoren – zum Einsatz kommen. Dabei wird stän- dig nach neuen Lösungen geforscht, um Rotationsbewegungen präziser und ener- giesparender zu gestalten. Der Unternehmensbereich Quality Tech- nology (QT) ist das Messkompetenzzen- trum für den gesamten SKF-Konzern. Hier werden international gültige Mess- standards definiert sowie Messtechno- logien und Maschinen entwickelt, mit denen Wälzlager und deren Einzelkom- ponenten exakt vermessen, geprüft und beschriftet werden können. „Unsere Aufgabe ist es, unser Unterneh- men in Richtung ,World Class Manu- facturing‘ und ,Technical Leadership‘ mit neuen Technologien, Produkten und Serviceleistungen zu halten bzw. auch für zukünftige Ansprüche zu si- chern. Dabei bringen wir spezielle Mess- und Analyseverfahren in Kombination mit unterschiedlichsten Technologien zum Einsatz, wie z. B. die Abtastung mit taktilen Systemen, berührungs- lose Ultraschall-, Wirbelstrom- und Laser­vibrometer-Sensoren, sowie opti- sche Erkennungsverfahren, wie digitale Holografie und 3D-Lichtschnittver- fahren“, skizziert Maximilian Bichler, Manager Quality Technology, das Tätig- keitsfeld. BEKO verstärkt das Quality Technology Team in Software- entwicklung, Maschinenbau und Elektrotechnik Die interne Softwareentwicklung ermög- licht dabei eine an die jeweilige Hardware und Messaufgabe angepasste Auswertung und Präsentation der Messergebnisse und Analyseverfahren. Verstärkt wird das Team von SKF dabei bedarfsgerecht und flexibel durch Spezialisten von BEKO, die zusätzliche Kompetenzen in der Pro- grammierung einbringen. Seit mehreren Jahren unterstützen BEKO Softwareentwickler die SKF-Experten bei Lösungen zur Speicherung und Visualisierung von Messdaten für SKF Geräusch-, Welligkeits- und Fettprüf­ geräte und testen die Software. Seit mehreren Jahren arbeitet BEKO für den Österreich-Standort des weltweiten Technologieführers SKF in unterschiedlichen Be- reichen. Vor Ort und in den Competence Centers werden Lösungen in den Bereichen Maschinenbau, Elektrotechnik und Software­ entwicklung erbracht. Grundlage dieser Partnerschaft ist das über die Jahre gewachsene Verständnis für die Bedürfnisse und die Kultur von SKF, aber auch die branchenspezifischen Standards. Maximilian Bichler, General Manager Quality Technology, SKF: „In unserem Mess- kompetenzzentrum bringen wir spezielle Mess- und Analyse- verfahren in Kombina- tion mit unterschied- lichsten Technologien zum Einsatz, wie zum Beispiel die Abtastung mit taktilen Syste- men, berührungslose Ultraschall-, Wirbel- strom- und Laser­ vibrometer-Sensoren, sowie optische Erken- nungsverfahren, wie digitale Holografie und 3D-Lichtschnittver- fahren.“ 41 VOM DIENSTLEISTER ZUM PARTNER
  • 42. Darüber hinaus arbeitet das BEKO Com- petence Center Maschinenbau für den Unternehmensbereich Quality Techno- logy an der 3D-Konstruktion für meh- rere Geräuschprüfautomaten. Nach der Freigabe des Entwurfs werden die Detail- zeichnungen und die Stücklisten erstellt. Beteiligt an diesem Projekt ist auch das BEKO Competence Center Elektrotech- nik, das bereits mit der EPLAN P8-Doku- mentation für bestehende Prüfmaschinen nach dem neuen SKF-Standard betraut war und nun für die Elektrotechnik- und Schaltschrankplanung der neuen Ge- räuschprüfautomaten nach den aktuellen Standards verantwortlich zeichnen wird. Unterstützung für die SKF Wälzlagerproduktion am Standort Steyr BEKO arbeitet in Steyr nicht nur für den Unternehmensbereich Quality Techno- logy von SKF, sondern auch für den Pro- duktionsbereich. Im Rahmen der bereits langjährigen Kooperation erbrachte und erbringt BEKO Engineering Leistungen 42 BEKONEWS 2017 / 2018
  • 43. in den Kompetenzfeldern Maschinenbau, Elektrotechnik und Softwareentwicklung für logistische Systeme. Logistik Den Unternehmensbereich Logistik, der für die Anlieferung der Produktionskom- ponenten an die Fertigungslinien und den Transport der gefertigten Waren an den Expedit zuständig ist, unterstützte Maschinenbau Das Competence Center Maschinen- bau von BEKO ist ebenfalls seit Jahren ein bewährter Entwicklungspartner von SKF, wie zum Beispiel bei Werkzeugkon- struktionen in 3D und 2D. Die Engi- neering-Dienstleistungen werden je nach Projektanforderung direkt vor Ort oder im BEKO Büro erbracht. Vor kurzem ar- beitete BEKO an der 3D-Konstruktion einer Hebe- und Schwenkvorrichtung für eine Fluxanlage. Nach der Freigabe des Entwurfs wurden die Detailzeichnungen und die Stücklisten erstellt. Elektrotechnik Das Competence Center Elektrotechnik von BEKO war zuletzt bei der Moder- nisierung von bestehender Produktions­ anlagen mit der Umplanung der Steuerung auf den neuesten Stand der Technik beteiligt. BEKO beim Projekt „Packman“ in der Softwareentwicklung. Ziel war die Erfas- sung, Automatisierung, Steuerung und Optimierung des Workflows mit neuer Technologie. Beteiligt ist BEKO auch an der Verbesserung und Beschleuni- gung von Datenbankabfragen im Bereich Produktion, die unter anderem zur Er- stellung automatisierter Reports an das Management dienen. VIEL KNOW-HOW, EIN PARTNER Innovative Entwicklungsprojekte werden immer komplexer. Die Qualität der Lösung hängt davon ab, wie gut es gelingt, Fachwissen aus verschiedenen Bereichen zu einer Gesamtlösung aus einem Guss zu integrieren. BEKO unterstützt seine Kunden dabei mit dem breiten Wissen aus allen Disziplinen und mehreren Standorten. Musterbeispiel dafür ist ein gemeinsames Entwicklungsprojekt für eine SKF-Prüfmaschine für Quality Technology, an dem die besten Spezialisten des Competence Centers Maschinenbau Linz und des Competence Centers Graz beteiligt sind. Das Projekt umfasst den Prozess von Layout, Entwurf und Präsen- tation der Lösung, über das Detailengineering und die Fertigungskonstruktion, bis hin zur CE-Kennzeichnung. 43 BEKO unterstützt SKF in Steyr bereits seit mehreren Jahren im Unter- nehmensbereich Quality Technology sowie im Produk- tionsbereich. Der in Steyr an- gesiedelte Unter- nehmensbereich Quality Technology (QT) ist das Mess- kompetenzzentrum für den gesamten SKF-Konzern.
  • 44. VIEL PLATZ AUF WENIG RAUM 44 BEKONEWS 2017 / 2018 ©DiamondAircraftIndustries
  • 45. Sparsam, kom- pakt und dabei überraschend geräumig. Mit der einmoto- rigen DA50 unterstreicht Diamond Air- craft aus Wiener Neustadt seine Position als einer der führenden Kleinflugzeug- hersteller auf dem Weltmarkt. BEKO verstärkt auch diesmal das Entwickler- team. 45
  • 46. eine Zuladung von äußerst großzügigen 570 kg. Mit an Bord des Konstruktions- teams sind einmal mehr Ingenieure von BEKO. Damit findet eine Zusammenar- beit ihre Fortsetzung, die sich bereits beim zweimotorigen Modell DA62 bewährt hat, das als Grundkonzept für die neue DA50 dient. Zum Hauptaufgabenge- biet von BEKO bei der Entwicklung des Prototyps zählten Detailkonstruktionen verschiedener Bauteile, wie zum Beispiel Pedale, Fahrwerk, Steuervorrichtungen, Sitzgruppen oder Details des Interieurs. Derzeit befindet sich das Modell in der vier- und fünfsitzigen Variante in der finalen Entwicklungsphase. Gearbei- tet wird mit CATIA V5, einem in der Flug­zeugindustrie gängigen 3D-CAD- Werkzeug. Zusätzlich zu den Konstruk- Mit der breiten, bequemen Kabine und dem effizienten Kolbenmotor setzt die DA50-V neue Maßstäbe hinsichtlich Luxus, Komfort und Wirtschaftlichkeit in der allgemeinen Luftfahrt. Sie ist das perfekte Kleinflugzeug für weite Strecken, ohne Einschränkungen bei der Zuladung in Kauf nehmen zu müssen, betont man bei Diamond Aicraft Industries GmbH (Austria). Erstmals der Öffentlichkeit vor- gestellt wurde die DA50-V auf der AERO Friedrichshafen 2017. Die Zertifizierung und der Beginn der Serienproduktion des vier- und fünfsitzigen Modells sind für 2018 geplant, eine siebensitzige Variante wird bald darauf folgen. BEKO an Bord Das einmotorige Flugzeug präsentiert sich als das modernste und effizienteste seiner Klasse. Mit der DA50 ist es Dia- mond Aircraft gelungen, viel Platz für Piloten und Passagiere auf wenig Raum zu schaffen. Zudem erlaubt das Flugzeug 46 DA50-V Das perfekte Kleinflugzeug für weite Strecken BEKONEWS 2017 / 2018 ©DiamondAircraftIndustries
  • 47. tionsarbeiten am Prototyp wird BEKO auch in das Zulassungsverfahren in­ volviert sein. „BEKO wird uns auch bei den weiteren Schritten zur Marktreife unterstützen, uns dabei helfen, das Flug- zeug auf den für die EASA-Zulassung erforderlichen Stand zu bringen, und bei den Zulassungstests mitwirken“, so Robert Kremnitzer, Chief, Office of Air- worthiness. Be unique! – Ein Flugzeug für Individualisten Gestaltet wurde der auf der AERO in Friedrichshafen präsentierte Prototyp von Knud Tiroch, einem der bekann- testen europäischen Airbrush-Designer. Unter anderem zeichnet Tiroch auch für die Bemalung der Formel 1-Autos von Toro Rosso verantwortlich. Die Kunden werden zudem die Möglichkeit haben, ihrem Flugzeug einen persönlichen Stem- pel aufzudrücken und den Karbonfaser- Rumpf individuell bemalen zu lassen. „Be unique!“, verspricht Diamond Aircraft den zukünftigen Piloten der DA50. Und diese Individualität kommt auch in den geplanten Varianten zum Ausdruck, denn die DA50 wird in drei verschiedenen Ausführungen erhältlich sein: als viersit- zige DA50-IV mit 230 PS, als Fünfsitzer DA50-V mit 260 PS oder als siebensitzige DA50-VII in mehreren Motorvarianten. WIRTSCHAFTLICH UND KOMFORTABEL Die aus Karbonfaser gebaute DA50-V wird von einem 260 PS starken Jetfuel-Mo- tor angetrieben, der durch einen außer- gewöhnlich niedrigen Treibstoffverbrauch von 25,8 Liter in der Stunde bei 50 Prozent Leistung besticht. Die daraus resultierenden geringen Schadstoff- emissionen und nied- rigen Betriebskosten machen sie für den Einsatz als Privat-, Taxi- und Geschäfts- reiseflugzeug beson- ders attraktiv. Bei Testflügen wurde eine Maximalgeschwin- digkeit von 320 km/h TAS erreicht, die maximale Reichweite beträgt 1.890 km. Das maximale Ab- fluggewicht liegt bei 1.800 kg und erlaubt eine Zuladung von 570 kg. Mit diesen Eckdaten dürfte die DA50-V bei Privat­ piloten, Flugtrainings- organisationen und Luftcharterfirmen auf reges Interesse stoßen. 47 ©DiamondAircraftIndustries
  • 48. fungen, entwickelt. Und dabei geht es vor allem um die sortenreine Förderung des unterschiedlichen Ernteguts und die rasche Umrüstbarkeit des Schneidwerks. Neue Maßstäbe in der Feldversuchstechnik Im Vergleich zu herkömmlichen Mähdre- schern mit 4 Metern Arbeitsbreite und mehr ist der QUANTUM mit seinem 1,25 bis 1,75  Meter breiten Mähtisch eher zierlich geraten. Aber bei diesem Parzellenmähdrescher zählen neben der reinen Dreschleistung auch andere Pa- rameter, schließlich wurde er speziell für den Einsatz in der Feldversuchstechnik, vom Zuchtgarten bis zu Ertragsprü- Mit dem Parzellenmähdrescher QUANTUM setzt der ober­ österreichische Spezialmaschinenhersteller WINTERSTEIGER neue Maßstäbe in der Feldversuchstechnik. Zwei Maschinenbau­ konstrukteure von BEKO helfen mit, innovative Technik auf engstem Raum zu platzieren. FELD- FORSCHUNG 48 BEKONEWS 2017 / 2018 ©WINTERSTEIGER
  • 49. Seit seiner Markteinführung im Jahr 2016 gilt der Parzellenmähdrescher QUANTUM von WINTERSTEIGER in der Branche als Maßstab in Bezug auf Durchsatzleistung, Bedienerfreundlich- keit und Erntegutlogistik. Innovative Erntegutlogistik mit kürzesten Umrüstungszeiten Besonders innovativ ist die für den Einsatz bei Züchtungs- und Sortenversuchen ent- wickelte Erntegutlogistik mit kürzesten Zykluszeiten, flexiblen und leistungsfä- higen Probendefinitionen und einem in- tegrierten Proben- und Sacklagersystem. Der QUANTUM bietet Schneidewerke für beinahe alle Kulturen und ein inno- vatives Ein-Mann-Wechselsystem, das einfache und extrem kurze Umrüstzeiten ermöglicht. Innerhalb von Minuten kann ein Schneidwerks- und Dreschkorbwech- sel durchgeführt werden. Ein weiteres Highlight ist das effektive Reinigungs- system durch Axialgebläse mit optimaler Windführung. Eine patentierte Nachrei- nigung sorgt für höchste Probenreinheit. Ebenfalls zum Einsatz kommen neueste Datenerfassungstechnologien. BEKO Konstrukteure mit an Bord Seit 2014 verstärkt BEKO das QUAN- TUM-Entwicklungsteam bei WINTER- STEIGER. Derzeit arbeiten zwei BEKO Ingenieure an der Entwicklung und Se- rienbetreuung des Parzellenmähdreschers im mittleren Leistungssegment mit. Sie sind mit der Ausdetaillierung und Ent- wicklung von Baugruppen, der Serien- betreuung und Montageoptimierung sowie Wertanalysen auf konstruktiver Ebene für eine effizientere und kosten- günstigere Produktion beschäftigt. „Die besondere maschinenbautechnische He- rausforderung beim QUANTUM liegt in der Lösung des Platzproblems, denn hier muss viel innovative Technik auf engstem Raum untergebracht werden. Der Mähdrescher bietet nicht nur die im Feldversuchswesen so wichtige Flexibili- tät, sondern auch höchste Dresch- und Motorenleistung. Zudem garantiert er besten Komfort und eine ergonomisch gestaltete Fahrerkabine“, so Michael Leobacher, Maschinenbauingenieur von BEKO. WINTERSTEIGER – mit Nischen- strategie zum Weltmarktführer Die WINTERSTEIGER AG ist eine in- ternational aufgestellte Maschinen- und Anlagenbaugruppe. Mit einer konse- quenten und cleveren Nischenstrategie konnte die Unternehmensgruppe mit Sitz in Ried im Innkreis in den Geschäfts- feldern Sports, Seedmech und Woodtech die Position des Weltmarkführers er- obern. Das Unternehmen beschäftigt weltweit rund 900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Mit Lösungen im Geschäftsfeld Seedmech ist WINTERSTEIGER die weltweite Nummer  1 in der Feldversuchstechnik und leistet somit einen wichtigen und nachhaltigen Beitrag zur Nahrungsver- sorgung der Welt. WINTERSTEIGER liefert dafür innovative Technologien, die den gesamten Kreislauf der Pflanzenzucht und Pflanzenforschung von der Aussaat bis hin zur Ernte abdecken. Das Produkt- Konstruktionstechnische Herausforderung: viel innovative Technik auf engstem Raum platzieren. programm umfasst Spezialmähdrescher, Erntemaschinen, Parzellensämaschinen und Datenerfassungssysteme, Geräte für Düngung und Pflanzenschutz sowie Laborgeräte. Maschinenbau Leistungen von BEKO n Konstruktion von Baugruppen n Serienbetreuung n Montageoptimierung n Wertanalysen 49 ©WINTERSTEIGER
  • 50. BEKO ist seit vielen Jahren ein verlässlicher Partner von SKODA AUTO a.s. und unterstützt den renommierten Automobilher­steller in der Technischen Entwicklung quer durch die verschiedensten Abteilungen, wie zum Beispiel im Bereich der Fahrzeugelektrik. UNTER STROM 46 BEKONEWS 2017 / 2018
  • 51. Einen Schwerpunkt in der Zusammen- arbeit zwischen SKODA und BEKO bildet die Entwicklung im Bereich der Fahrzeugelektrik, insbesondere auf dem Gebiet der Strommessungen bei unter- schiedlichen Verbrauchern in Fahrzeugen mit konventionellem Antrieb. Durchge- führt werden diese Messungen sowohl im Labor als auch im realen Straßenverkehr, selbstverständlich unter Einhaltung aller gesetzlichen Vorschriften. Die BEKO Entwickler arbeiteten aber auch am Auf- bau des Elektrofahrzeug-Prototyps mit, einschließlich der Verifizierung tech- nischer und Betriebsparameter. Optimierung der Stromverbräuche Zum Aufgabenbereich gehörten Be­ lastungsprüfungen während des Betriebs, Messungen und Auswertungen des Stromverbrauchs und der damit verbun- denen Reichweiten des Fahrzeugs. Die erhobenen Werte fließen in die weite- ren Entwicklungsarbeiten und Verbesse- rungen ein und bilden die Grundlage für die Optimierung der Stromverbräuche. BEKO Techniker sind darüber hinaus an der Entwicklung von Komponenten für zukünftige Elektrofahrzeuge und Plug- in-Hybride der Marke ŠKODA beteiligt. Weitere Arbeitsbereiche betreffen die ex- akte Einstellung des energetischen Fahr- zeugsystems, Zuordnungen der Batterie und des Stromgenerators zu den jewei- ligen Fahrzeugen laut Ausstattung, Aggre- gat oder Land quer durch alle Projekte. Technologisches Zentrum – ŠKODA AUTO a.s. Martin Herčík, DiS., Service provider for ŠKODA AUTO a.s., Systemintegration und energetische Systeme: „Die Messungen des Stromverbrauchs fließen in die weiteren Entwicklungsarbeiten ein und bilden die Grundlage für die Optimierung der Stromverbräuche.“ 47 ©Skoda ©Skoda
  • 52. CAD-Unterstützung von BEKO Im Rahmen der Zusammenarbeit wurden zunächst erfahrene BEKO Konstrukteure von BRANSON schrittweise mit den Anforderungen der Maschinen- und Werkzeugherstellung für das Kunststoff- schweißen vertraut gemacht. Bei diesem Verfahren werden mithilfe von Wärme Kunststoffe geschmolzen, die beim erneu- ten Erstarren eine chemische Verbindung miteinander eingehen. „Derzeit sind bei BEKO zwei Teams für den Kunden im Einsatz. Unser Ziel ist es, uns längerfristig als verlässlicher Partner von BRANSON in der CAD-Unterstützung zu etablie- ren“, so Miroslav Murcek von BEKO Žilina. BRANSON – Spezialist für das Laser-Kunststoffschweißen Das Laser-Kunststoffschweißen, bei dem weißes Licht durchlässige und ab- sorbierende Teile mithilfe eines Lasers verbunden werden, ist ein Spezialgebiet von BRANSON. Das Verfahren ermög- licht berührungslose, besonders saubere Schweißnähte hoher Qualität ohne Ab- fall und ohne Vibrationen. Damit kön- nen auch Duroplaste und Thermoplaste geschweißt und sensible Teile verarbeitet werden, wie zum Beispiel zerbrechliche Kunststoffe elektronischer Baugruppen. Aufgrund der vielfältigen Anwendungs- möglichkeiten und ihrer spezifischen Vorteile wird die Technologie in sehr anspruchsvollen Branchen wie Gesund- heitswesen, Autoindustrie, Unterhal- tungselektronik oder Haushaltsartikel genutzt. Seit einem halben Jahr findet sich mit der Firma BRANSON der weltweit führende Anbieter für Kunststoffschweiß-Anwendungen auf der Referenzliste von BEKO Slowakei. Die BEKO Techniker unterstützen das Unternehmen, das global mit 50 unabhängigen Gesellschaften tätig ist, in der technologischen Entwicklung und bei Innovationen. ZUSAMMEN- GESCHWEISST Miroslav Murcek, BEKO Žilina: „Unser Ziel ist es, uns längerfristig als ver- lässlicher Partner von BRANSON in der CAD-Unterstützung zu etablieren.“ 52 BEKONEWS 2017 / 2018 ©Branson
  • 53. 53 Innovative Betten für die Kranken- pflege und den -transport Der Einstieg bei LINET gelang BEKO mit Entwurfskonstruktionen für Kunst- stoffteile zur Bedienung von Rad­ antrieben. Diese Innovation erleichtert Sanitätern den Patiententransport im Bett. Unter anderem galt es, die ur- sprünglich nur für Rechtshänder ausge- legte Bedienung auch für Linkshänder zu adaptieren. Anhand der Vorgaben und des Entwurfs der LINET-Designer konnte eine optimale Lösung im Hinblick auf die Herstellbarkeit, Funktionalität und Wartung der Bedienung entwickelt wer- den. Seither arbeitete BEKO für LINET an verschiedenen Projekten, wie der An- passung von Seitenteilen eines Bettes oder der oben erwähnten Modernisierung des Sprint-Bettes, das von Rettungsdiensten als Transportbett verwendet wird. Derzeit liegt der Schwerpunkt auf Konstruktions- arbeiten zu Verbesserung des Bettentrans- ports auf schwierigem Terrain. Rund 40.000 Betten jährlich LINET spol. s r.o. ist führender europä- ischer Hersteller von Krankenhaus- und Pflegebetten. Das Portfolio umfasst Lö- sungen für die intensive Pflege, Produkte für die konventionelle Bettenbetreuung und Spezialbetten für Seniorenheime oder Heilanstalten für Langzeitkranke. LINET arbeitet eng mit Medizinern und führenden Fachleuten aus verschiedenen wissenschaftlichen Bereichen zusammen, um den hohen Anforderungen im Be- reich der medizinischen Betreuung ge- recht werden zu können. Jährlich werden ca. 40.000 Betten hergestellt. Der Groß- teil der Produktion ist für den Export in mehr als 100 Länder weltweit bestimmt. Seit2016arbeitetBEKOmitderFirmaLINETbeiKonstruktionenvon Kunststoff- und Metallteilen für Krankenbetten zusammen. Gemein- sam mit dem Kunden werden Komponenten für Betten entwickelt, die in Krankenhäusern und Heilanstalten für Langzeitkranke zum Einsatz kommen. Darüber hinaus sind BEKO Techniker an der Weiter- entwicklung von Sprint-Betten beteiligt, die bei der anspruchsvollen Pflege von Patienten in kritischem Zustand in der Notaufnahme zum Einsatz kommen. GUT GEBETTET Viktor Hamera, BEKO Projektleiter: „Derzeit arbeiten wir für LINET schwer- punktmäßig an Kon- struktionen zur Verbesserung des Bettentransports auf schwierigem Terrain.“ ©Linet
  • 54. PCS VON BEKO FÜR DAS LINZER TECHNIKUM BEKO war auch heuer wieder auf der Firmenmesse des Linzer Technikums (LiTec) vertreten. Dabei wurden für die Umstellung auf ein „Elektronisches Klassenbuch“ an der Schule zwei PCs übergeben, weitere sollen folgen. Derzeit läuft am LiTec die Umstellung auf ein „elektronisches Klassenbuch“, bei der jede Klasse mit einem eigenen PC ausgestattet wird. Insgesamt werden über 50 zusätzliche PCs dafür benötigt. BEKO übergab im Rahmen der Firmenmesse die ersten zwei PCs an die Schule. Im Sinne der jahrelangen Partnerschaft ist dies nur ein weiterer Baustein; BEKO ist auch seit langer Zeit ein Mitglied des Vereins der Freunde des Linzer Technikums. Die jährlich stattfindende Firmenmesse des LiTec ist ein wichtiges Event für die Schule und eine Präsentationsplattform, die von den Unternehmen der Region intensiv genutzt wird. Inzwischen ist die Messe auf über 70 Aussteller angewach- sen. Gut besucht war der BEKO-Stand, an dem sich über 100 interessierte Schü- ler über das Unternehmen informierten. Für BEKO ist die HTL LiTec einer der wichtigsten Ausbildungspartner im Raum Oberösterreich. Die Schüler werden in den Fachrichtungen Maschinenbau, Elek- trotechnik, Informationstechnologie, Wirtschaftsingenieurswesen und Mecha- tronik unterrichtet. BEKO übergibt die ersten beiden PCs an das LiTec. Von links: DI Günther Pammer, Abteilungsvorstand für Elektrotechnik u. Informationstechnologie, Mag. Peter Zausek, Business Director BEKO Linz, Direktor DI Dr. Norbert Ramaseder BEKO MACHT SCHULE BEKO unterstützt seit vielen Jahren Projekte an Technischen Hoch- schulen und HTLs, um sich beim Technikernachwuchs als potenzieller attraktiver Arbeitgeber vorzustellen. Hier präsentieren wir stell- vertretend für die zahlreichen Aktivitäten zwei Kooperationen mit HTLs aus dem letzten Schuljahr. 54 BEKONEWS 2017 / 2018