Survival of the fITtest
Wegweiser zur digitalen Fitness
Ein Diskussionsbeitrag
von Horn & Company
VORWORT 		 03
	 PROLOG: DIGITALISIERUNG TREIBT DIE IT –
	 IT TREIBT DIE DIGITALISIERUNG		 05
	 ANSPRUCH: DIE WEICHEN FÜR „...
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Dr. Oliver Laitenberger
Dr. Jan Platz
›	 Die Autoren
Viele Unternehmen befinden sich in einer Phase weitreichender,
digitaler Veränderung. Es werden nicht die größten Unterneh...
06 / 07
Technologien stehen privaten Nutzern mittlerweile online je-
derzeit, überall und zu geringen Kosten zur Verfügung...
Für Veränderungsprojekte verbleiben deshalb oft nur ca. 30% des
IT-Budgets. Erfahrungsgemäß ist auch der Projektanteil nic...
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Survival of the fITtest: Wegweiser zur digitalen Fitness

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Digitalisierung bedeutet u. a. eine fortschreitende Verbreitung von IT-Technologien in unserem Alltag: Das Tablet zur Bettlektüre, das Auto als Kommunikationszentrale oder das Smartphone als Zahlungsmittel. Digitalisierung verändert viele bewährte und aktuell noch erfolgreiche Geschäftsmodelle. Die Veränderungen und die Geschwindigkeit, in der diese erfolgen, treffen in der Geschäftswelt oft auf tradierte, verkrustete Strukturen mit überholten Denk- und Arbeitsweisen. Viele Unternehmen wissen, dass sie auf die Digitalisierung
reagieren müssen, wissen aber meist nicht wie und in welcher Form. Der Begriff „Digitaler Darwinismus“ beschreibt treffend die erwarteten Konsequenzen, dass nur Unternehmen überleben werden, die sich auf die Herausforderungen der Digitalisierung adäquat und zeitnah einstellen. In vielen Unternehmen sind heute deshalb mehr denn je strategische Richtungsentscheidungen zur digitalen Ausgestaltung gefragt, um im digitalen Überlebenskampf letztendlich bestehen zu können. Kein Wunder, dass Digitalisierung
häufig zur Chefsache erklärt wird.

Doch was bedeutet Digitalisierung für Unternehmen überhaupt und in welche Richtung soll es gehen? Die Antwort hat immer mit der Informationstechnik zu tun. Sie beginnt bei der strategischen Positionierung der Informationstechnik im Zusammenspiel mit den Geschäftseinheiten und endet bei konkreten Plänen zur Forcierung strategisch wichtiger digitaler Entwicklungen. Digitalisierung ist ein breites Feld. Grund genug, unsere Erfahrungen aus der täglichen Beratungspraxis zu konsolidieren und in einem Diskussionspapier unter dem Thema „Survival of the fITest“ zu systematisieren.

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Survival of the fITtest: Wegweiser zur digitalen Fitness

  1. 1. Survival of the fITtest Wegweiser zur digitalen Fitness Ein Diskussionsbeitrag von Horn & Company
  2. 2. VORWORT 03 PROLOG: DIGITALISIERUNG TREIBT DIE IT – IT TREIBT DIE DIGITALISIERUNG 05 ANSPRUCH: DIE WEICHEN FÜR „RUN“ VERSUS „DIGITAL CHANGE“ RICHTIG STELLEN 08 PFLICHT „BUSINESS SUPPORT“: IN DER ALTEN WELT FREIRÄUME FÜR DEN DIGITALEN WANDEL SCHAFFEN 11 KÜR „BUSINESS ENABLEMENT“: IN DER NEUEN DIGITALEN WELT EFFIZIENZ UND PRODUKTIVITÄT STEIGERN 18 EPILOG: EIN PROGRAMM ZUR STEIGERUNG DER DIGITALEN FITNESS INITIIEREN 24 VORSTELLUNG VON HORN & COMPANY 27 › INHALT
  3. 3. 02 / 03 Dr. Oliver Laitenberger Dr. Jan Platz › Die Autoren
  4. 4. Viele Unternehmen befinden sich in einer Phase weitreichender, digitaler Veränderung. Es werden nicht die größten Unternehmen oder Geschäftsmodelle mit der größten Kapitalisierung sein, die diesen Prozess überleben. Unternehmen beginnen die Märkte zu dominieren, die am schnellsten zu Veränderungen bereit sind und experimentell die richtigen Antworten finden. Veränderungsge- schwindigkeit wird zum Maß aller Dinge. Unternehmen wie Google, Apple oder Amazon geben hier aktuell den Takt vor. Sie setzen Maß- stäbe bezüglich Agilität und Kundennutzen. Auf allen Ebenen müssen deshalb neue, schlankere Lösungen entwickelt werden, ohne den Kostenbogen zu überspannen. Nicht überraschend schafft es deshalb das Thema Digitalisierung auf die Agenda vieler Vorstände und CEOs. Wir befinden uns mitten im digitalen Zeitalter. Viele Entwicklun- gen sind technologisch gereift und haben unterschiedliche Trends und Hypes ausgelöst. › PROLOG: DIGITALISIERUNG TREIBT DIE IT – IT TREIBT DIE DIGITALISIERUNG Abb.: Technologie- Radar (Quelle: Horn & Company) Big Data Kognitive Analytik 3D-Druck/ -Produktion In Memory Computing HANA Mobility QR-Codes Crowdsourcing Self Monitoring Social Media/ Enterprise „Silver Surfer“ – Generation 60+ Ubiquitous Computing Individualisierung Reife Wearable technology Industrie 4.0 XaaS (Everything as a Service) Cloud Computing RfID/VoIP LTE-Netze Informationsmonitoring User-/Identity-Management Datenschutz, Privatsphäre Governance-/ Risiko-Management Vorratsdatenspeicherung Policy Audits Technologie-Trends Gesellschaftliche Trends Infrastruktur-Trends Compliance-TrendsBedeutung
  5. 5. 06 / 07 Technologien stehen privaten Nutzern mittlerweile online je- derzeit, überall und zu geringen Kosten zur Verfügung. Als Kunden präferieren diese Nutzer Produkte und Services, die ihren Anspruch an Schnelligkeit und Erreichbarkeit erfüllen. Als Mitarbeiter stellen diese Nutzer mit Recht die Frage, warum sie in ihren jeweiligen Un- ternehmen mit „veralteter“ Technik arbeiten müssen. Verantwortliche in Unternehmen müssen sich deshalb mit diesem Trend und in der Konsequenz mit digitalen Technologien proaktiv beschäftigen, um perspektivisch nicht ins Hintertreffen zu geraten oder ganz vom Markt zu verschwinden. Die bisherige Arbeitswelt ist dabei mit den Neuerungen zu verknüpfen, unabhängig, ob es sich um Industrie 4.0 oder um einen Multikanalvertrieb handelt. In vielen Unternehmen haben dabei die IT-Budgets, auch ohne Digitalisierung, bereits signifikante Höhen erreicht. Unsere Erfah- rungen aus Unternehmen zeigen, dass der überwiegende Anteil des IT-Budgets (70 %) durch das Management und den Betrieb von bereits vorhandenen Anwendungs- und Infrastrukturlandschaften konsumiert wird. Anything Anywhere Anytime 70 % Betrieb 30 % Veränderung Abb.: Typische IT-Kostenverteilung in Unternehmen Management Betrieb Veränderung 10 % 60 % 30 % 95 % 5 % 40 % 30 % 30% 70 % 20 % 10 % IT-Budget Kostenblöcke Gewinn- und Verlustrechnung Personalkosten Sachkosten AfA
  6. 6. Für Veränderungsprojekte verbleiben deshalb oft nur ca. 30% des IT-Budgets. Erfahrungsgemäß ist auch der Projektanteil nicht gänz- lich frei gestaltbar. Großprojekte mit mehrjähriger Laufzeit finanzie- ren sich ebenso aus diesem Topf wie erforderliche gesetzliche bzw. regulatorische Vorgaben. Beides nagt an den freien Gestaltungs- möglichkeiten und schränkt die Möglichkeiten zur aktiven Gestal- tung von Digitalisierung signifikant ein. In manchen Unternehmen steht unter dem Strich zu wenig Bud- get für die digitale Veränderung des Geschäfts zur Verfügung. Für diese Unternehmen gilt es deshalb … (1) … entsprechende budgetäre Freiräume für Digitalisierung durch Optimierung des laufenden Betriebs zu schaffen, (2) … den gewonnenen Gestaltungsspielraum im Zusammen- spiel von Geschäft und Informationstechnik für die Digita- lisierung maximal zu nutzen Dieses Vorgehen zeigt den Weg auf zur Steigerung der digitalen Fitness. Klarheit bezüglich der strategischen Positionierung schafft hierfür die Grundlage. Bestandsaufnahme Digitalisierung • Welche Rolle spielt Digitalisierung für unser Geschäft und unser Geschäfts- modell? • Welche Rolle spielt Digitalisierung für unsere Produkte und Services und am Ende für unsere Kunden? • Welches Budget investieren wir bereits heute in die Informationstechnik? • Wie hoch ist der Anteil des Budgets zur Aufrechterhaltung des laufenden Geschäftsbetriebs? • Welche Freiräume zur digitalen Ver- änderung haben wir angesichts der IT-Budget-Aufteilung?
  7. 7. Horn&Company Kaistraße 20 40221 Düsseldorf Germany P +49(0)211 30 27 26-0 F +49(0)211 30 27 26-25 info@horn-company.de www.horn-company.de

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