Nachhaltigkeitbei Bestandsimmobilien      Philipp Kaufmann                         Juni 2009
VISIONENOHNE UMSETZUNGBLEIBEN GETRÄUMTPhilipp Kaufmann
3P.zum.Glück
Werden wir ankommen?3P.zum.Glück
Goldene Zeiten3P.zum.Glück
Aktueller Stand                     • Branche der Brüche: vor allem                       zwischen Bauen und              ...
Perspektivenwechsel ist gefragt3P.zum.Glück
3P.zum.Glück
3P.zum.Glück
3P.zum.Glück
Technologien und Wissen                                                             Energieautarker Energiesparhaus       ...
3P.zum.Glück
• 50% Ressourcen   • 40% Energieverbrauches   • 30% Emissionen   • 30% der Krankheiten3P.zum.Glück
3P.zum.Glück
3P.zum.Glück
3P.zum.Glück
NOCH ZU ÜBERARBEITEN3P.zum.Glück
Unser Selbstverständnis3P.zum.Glück
Strategie der ÖGNI                     Produkt               Prozess                  PersonStrategie      Die Immobilie s...
Professionalität Transparenz   Integrität   Fairness
Die Systematik des ethischen Handelns3P.zum.Glück
Was uns bewegen wird…                   Abwicklungsmodelle                     Nutzerverhalten3P.zum.Glück
Ein Blick in die Zukunft                     Veränderungen hin zu:                     • Bestellqualität und Verantwortung...
Nachhaltige Immobilien                             Blue Buildings                 Ziel der Nachhaltigkeit von Immobilien i...
Bedeutung des Energieausweises   50   45                                 43,2   40   35                                   ...
Lohnt sich Energieeffizienz?  100%   90%   80%   70%   60%   50%                                   Energieeffizienz   40% ...
Energieeffizienz lohnt sich nicht!   ImmoMarktEffizienz-Studie der WU (Maier / Kaufmann, 2011):   • Kein Zusammenhang zwis...
Mehr als Energieeffizienz3P.zum.Glück
Blue Building
„Penta Zero“ als Lösung3P.zum.Glück
Qualitäts- und Effizienzfalle – Dilemma 1                                    Was                                    ist   ...
Schutzziele der Nachhaltigkeit                                         Ökonomie                                         - ...
Aspekte der Zukunft früh einbeziehen!  Quelle: Hegger & Fuchs3P.zum.Glück
Qualitäts- und Effizienzfalle – Dilemma 2               Wie gut ist gut?                                               Zei...
Die Antwort: Ein Auszeichnungssystem3P.zum.Glück
Stimmige Konzeption3P.zum.Glück
3P.zum.Glück
Bausteine des Systems               Lebenszyklus               Prozesse               Performance zählt3P.zum.Glück
Paradigmenwechsel                                   Zertifikat für                              Transparenz & Sicherheit  ...
Sind Gebäude vergleichbar?                      Zertifizierung ist eine                    Extremform von Vergleich       ...
Der Einfluss der Fassade im System       Ausschreibung und Vergabe                        Ökobilanz (LCA) des Baukörpers  ...
3P.zum.Glück
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GaBI von PE für die LCAökologische                                  grafischeVergleiche                                   ...
Prozess 3: Finanzierung neu3P.zum.Glück
Prozess 4: Vertragsverhältnis Mieter -   Vermieter3P.zum.Glück
Wir sind gerade erst am Anfang…   Themen, die noch auf uns zukommen:   • Due Diligence-Prozess   • Versicherung von nachha...
Wir wollen nicht Verzichtlehren, sondern Gewinnermöglichen.Uns geht es nicht um Beschränkungsondern um Verantwortung.Nicht...
Holistic Sustainable Matrix    Studie von veröffentlichen Daten, Zeitraum Juni – August 2012, Philipp Kaufmann3P.zum.Glück
8 Punkte-Programm   Damit Nachhaltigkeit keine Worthülse ist:   1. Wir leben Werte (WerteManagement, Unternehmenskultur, …...
Nachhaltigkeit im Bestand?   • Bestandsgebäude umfassen den größten Anteil am möglichen     Verbesserungspotential   • Es ...
Motivation für ein Bestandssystem   „Wir sind beliebt und erfolgreich“ (Marketing):   „Ich will Zertifikate für die Außend...
Unterschied von Neubau und Bestand    Neubau                           Bestand                 Komplett     Moderni-      ...
Unterschied von Neubau und Bestand   Neubau                 Bestand3P.zum.Glück                            65
Stufige Bewertung?Bewertungs- Ergebnis                                              Probleme:                             ...
Wollen wir nur Leuchtturmprojekte?                            Oder wollen wir ein                            durchgängiges...
Die Systematik: 5 + 1               Ökologische     Ökonomische         Soziokulturelle und                 Qualität      ...
Inhalt des „Pickerl‘s“   Erfüllung rudimentärer Anforderungen der Nachhaltigkeit:   • Innenluftraumqualität   • Barrierefr...
Der Outcome des „Pickerl‘s“   Potentieller Mieter/Käufer:        Eigentümer/Verwalter:   • Ja, in dieser Immobilie kannst ...
Die Umkehr der Bewertung Bisher gilt: • Grenzwert bei Kriterien mit gesetzlicher Grundlage = 5 Punkte • Grenzwert bei Krit...
Das Bewertungssystem                            Zielwert                          Teil-Zielwert                          R...
Arbeitsgruppe Bestandsgebäude   Mitglieder der Kerngruppe:   • Stückler Ewald – TOC (Arbeitsgruppenleitung)   • Wetzl Chri...
Praxisbericht – qualitative Analyse Ökologie                                      A   B   C   D Treibhauspotenzial (GWP) *...
Praxisbericht – qualitative Analyse Ökonomie                                A   B   C   D Lebenszykluskosten Drittverwendu...
Praxisbericht – qualitative Analyse Soziokulturelle und funktionale Qualität   A   B   C   D Thermischer Komfort im Winter...
Praxisbericht – qualitative Analyse Soziokulturelle und funktionale Qualität   A   B   C   D Barrierefreiheit * Flächeneff...
Praxisbericht – qualitative Analyse Technische Qualität                             A   B   C   D Brandschutz * Schallschu...
Praxisbericht – qualitative Analyse Standortqualität                              A   B   C   D Risiken am Mikrostandort V...
3P.zum.Glück
Unser Handeln hat nichtsmit Gutmenschen zu tun,sondern mitgutem Management.Philipp Kaufmann
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Best[and]immo_Vortrag von Philipp Kaufmann
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Best[and]immo_Vortrag von Philipp Kaufmann

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Am 16.04.2013 hielt ImmoNomade Philipp Kaufmann auf der confare Veranstaltung Best[and]immo das Impulsreferat zur Nachhaltigkeit. Der Bestand ist die große Herausforderung und darin liegt auch die zentrale Chance der Bau- und Immobilienbranche auf dem Weg zum Paradigmenwechsel hin zur Nachhaltigkeit.
Der Bestand braucht andere Instrumente und Kaufmann stellte erstmals das Konzept der Lebenszyklusrendite vor.

Mehr auf www.ogni.at und mehr zum Vortragenden auf www.philipp-kaufmann.at

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Best[and]immo_Vortrag von Philipp Kaufmann

  1. 1. Nachhaltigkeitbei Bestandsimmobilien Philipp Kaufmann Juni 2009
  2. 2. VISIONENOHNE UMSETZUNGBLEIBEN GETRÄUMTPhilipp Kaufmann
  3. 3. 3P.zum.Glück
  4. 4. Werden wir ankommen?3P.zum.Glück
  5. 5. Goldene Zeiten3P.zum.Glück
  6. 6. Aktueller Stand • Branche der Brüche: vor allem zwischen Bauen und Bewirtschaften / Nutzen • Sequentielles Vorgehen und zünftisches Denken3P.zum.Glück
  7. 7. Perspektivenwechsel ist gefragt3P.zum.Glück
  8. 8. 3P.zum.Glück
  9. 9. 3P.zum.Glück
  10. 10. 3P.zum.Glück
  11. 11. Technologien und Wissen Energieautarker Energiesparhaus Passivhaus Gebäudecluster Niedrigenergiehaus NullenergiehausPhase II Phase III 1980 1990 2000 2010 2020+ Prozesse Wärme- Solartechnik am dämmung, Supereffiziente Gebäude, PV, Speicher für Solarthermie, Verglasung, Wind, Umwelt- erneuerbare Heizung mit Wärme aus wärme, Fernkälte, Vernetzung, Erneuerbaren, Abluft, … LCA, LCC, Bau- Automatisierung, … biologie, … Smart Cities, … 3P.zum.Glück
  12. 12. 3P.zum.Glück
  13. 13. • 50% Ressourcen • 40% Energieverbrauches • 30% Emissionen • 30% der Krankheiten3P.zum.Glück
  14. 14. 3P.zum.Glück
  15. 15. 3P.zum.Glück
  16. 16. 3P.zum.Glück
  17. 17. NOCH ZU ÜBERARBEITEN3P.zum.Glück
  18. 18. Unser Selbstverständnis3P.zum.Glück
  19. 19. Strategie der ÖGNI Produkt Prozess PersonStrategie Die Immobilie sowie Unternehmen – Kompetenz der die Baustoffe ethisches Handeln PersonenInstrumente Gebäude- Unternehmens- Personen- zertifizierung mit zertifizierung, Kodex, zertifizierung, Leitfäden, Empfehlungen Ausbildung und Empfehlungen WeiterbildungUmsetzung DGNB Zertifikat, ICG (Kooperation CSP – Experten der BlueCARD, mit ZIA) Nachhaltigkeit Kooperation mit klima:aktiv3P.zum.Glück
  20. 20. Professionalität Transparenz Integrität Fairness
  21. 21. Die Systematik des ethischen Handelns3P.zum.Glück
  22. 22. Was uns bewegen wird… Abwicklungsmodelle Nutzerverhalten3P.zum.Glück
  23. 23. Ein Blick in die Zukunft Veränderungen hin zu: • Bestellqualität und Verantwortung • Vollkostenbetrachtung • Messbare Qualitäten3P.zum.Glück
  24. 24. Nachhaltige Immobilien Blue Buildings Ziel der Nachhaltigkeit von Immobilien ist es, umweltschonende, Ressourcen sparende sowie wirtschaftliche und soziale Lebensräume zu schaffen, welche die Gesundheit, das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit der Nutzer respektieren. ÖGNI beschäftigt sich mit allen Immobilienarten, der Stadt- und Regionalentwicklung sowie mit der Bau- und Immobilienwirtschaft verbundenen Bereichen, wie Finanzierung, Immobilienbewertung bzw. Baustoffen.3P.zum.Glück
  25. 25. Bedeutung des Energieausweises 50 45 43,2 40 35 sehr wichtig 30 26,4 wichtig 25 wenig wichtig 18,4 unwichtig 20 k.A. 15 10,4 10 5 1,6 0Quelle: Oberhuber / Schuster / Kaufmann, FGW 2010 3P.zum.Glück
  26. 26. Lohnt sich Energieeffizienz? 100% 90% 80% 70% 60% 50% Energieeffizienz 40% Betriebskosten 30% Miete 20% 10% 0% Variante A Variante B3P.zum.Glück
  27. 27. Energieeffizienz lohnt sich nicht! ImmoMarktEffizienz-Studie der WU (Maier / Kaufmann, 2011): • Kein Zusammenhang zwischen Miete und Betriebskosten (insbesondere Heizung) • Daher: kein ökonomischer Anreiz für höhere Energieeffizienz nachweisbar • Konsequenz: Veränderung der Rahmenbedingungen bzw. Förderung als Anreiz Mehr auf www.ImmoMarktEffizienz.at3P.zum.Glück
  28. 28. Mehr als Energieeffizienz3P.zum.Glück
  29. 29. Blue Building
  30. 30. „Penta Zero“ als Lösung3P.zum.Glück
  31. 31. Qualitäts- und Effizienzfalle – Dilemma 1 Was ist enthalten?3P.zum.Glück
  32. 32. Schutzziele der Nachhaltigkeit Ökonomie - Life-Cycle-Costs Property Management - Vorbeugung von Abfall - Marktfähigkeit Klimaschutz - … - weniger fossile Brennstoffe - Abfalltrennung - optimierte Erhaltungszyklen - weniger lokale Emissionen - Wert- und Schadstoffentsorgung -… ErneuerbareEffiziente Beförderung Energieressourcen- kurze Distanzen - Windkraft- gemeinsame Autonutzung - Photovoltaik- Emissionsfreier Transport - Solarthermie- Fahrradinfrastruktur - Geothermie-… - Biomasse BlueReduzierung des Wasserverbrauchs Building- Regenwassermanagement Reduzierung des Energiebedarfs- Schmutzwassermanagement - guter Wärmeschutz- wassersparende Techniken - angepasste Betriebstemperaturen - Intelligente Kontrollsysteme - keine ständige Betriebsbereitschaft Gesundheit + Komfort - Effiziente Beleuchtungssysteme - thermischer Komfort -… - visueller Komfort - Luftqualität - keine Ausdünstungen Materialien / Ressourcen -… - niedriger Primärenergiebedarf - reduzierter Materialverbrauch Menschengerechtes Umfeld - Nachhaltigkeit, Langlebigkeit - Mikroklima und Außenraumgestaltung - Recyclingfähigkeit - Behindertengerechte Bauweise - geringe Naturrauminanspruchnahme - … -… 3P.zum.Glück
  33. 33. Aspekte der Zukunft früh einbeziehen! Quelle: Hegger & Fuchs3P.zum.Glück
  34. 34. Qualitäts- und Effizienzfalle – Dilemma 2 Wie gut ist gut? Zeit3P.zum.Glück
  35. 35. Die Antwort: Ein Auszeichnungssystem3P.zum.Glück
  36. 36. Stimmige Konzeption3P.zum.Glück
  37. 37. 3P.zum.Glück
  38. 38. Bausteine des Systems Lebenszyklus Prozesse Performance zählt3P.zum.Glück
  39. 39. Paradigmenwechsel Zertifikat für Transparenz & Sicherheit Qualitätssicherung Neue Aspekte, wie Baubiologie, Ökonomie oder integrale Planung Normen & Gesetzliche Rahmenbedingungen3P.zum.Glück
  40. 40. Sind Gebäude vergleichbar? Zertifizierung ist eine Extremform von Vergleich Zertifizierung ist von Optimierung zu unterscheidenPower Tower, Linz Viertel Zwei, Wien3P.zum.Glück
  41. 41. Der Einfluss der Fassade im System Ausschreibung und Vergabe Ökobilanz (LCA) des Baukörpers sowie Energiebedarf der Nutzung Nachweis der Optimierung Rückbaubarkeit Lebenszykluskosten - LCCReinigungsfreundlichkeit Strahlungstemperatur- Asymmetrie Energetische Qualität der Akustischer Komfort - Hülle – ua Nachhallzeit Energiekennzahl, U- Werte, Luftwechsel Visueller Komfort – ua Blendung und Verschattung Schallschutz – ua Luft- und Körperschall Nutzer – ua Regelfähigkeit 3P.zum.Glück Blendung und Verschattung
  42. 42. 3P.zum.Glück
  43. 43. 3P.zum.Glück
  44. 44. 3P.zum.Glück
  45. 45. 3P.zum.Glück
  46. 46. 3P.zum.Glück
  47. 47. 3P.zum.Glück
  48. 48. 3P.zum.Glück
  49. 49. 3P.zum.Glück
  50. 50. 3P.zum.Glück
  51. 51. 3P.zum.Glück
  52. 52. 3P.zum.Glück
  53. 53. GaBI von PE für die LCAökologische grafischeVergleiche Auswertunge n Ergebnis- und Auditsicherheit Gebäudeoptimierun g3P.zum.Glück
  54. 54. Prozess 3: Finanzierung neu3P.zum.Glück
  55. 55. Prozess 4: Vertragsverhältnis Mieter - Vermieter3P.zum.Glück
  56. 56. Wir sind gerade erst am Anfang… Themen, die noch auf uns zukommen: • Due Diligence-Prozess • Versicherung von nachhaltigen Objekten • Mikroklima • Recycling (z.B. Konzeption in der Planungsphase) • Rechtliche Rahmenbedingungen (zB MRG oder WEG) • Vergabemodelle (z.B. Generalplanerwettbewerb) • Bestand / Sanierung / Monitoring im Betrieb • … und viele mehr!3P.zum.Glück
  57. 57. Wir wollen nicht Verzichtlehren, sondern Gewinnermöglichen.Uns geht es nicht um Beschränkungsondern um Verantwortung.Nicht um Gängelungsondern um Freiheit.Wir wollen lustvollbauen, bewirtschaften und leben.Philipp Kaufmann
  58. 58. Holistic Sustainable Matrix Studie von veröffentlichen Daten, Zeitraum Juni – August 2012, Philipp Kaufmann3P.zum.Glück
  59. 59. 8 Punkte-Programm Damit Nachhaltigkeit keine Worthülse ist: 1. Wir leben Werte (WerteManagement, Unternehmenskultur, …) 2. Wir verpflichten uns auf Compliance-Systeme 3. Wir implementieren Corporate Governance-Standards 4. Wir setzen CSR-Programme um 5. Wir vereinen Beruf und Familie 6. Wir arbeiten messbar (Bauen, Bewirtschaften, Investieren, …) 7. Wir berichten über unser Handeln (Nachhaltigkeitsberichten) 8. Wir verwenden in den Berichten internationale Standards, wie GRI Wir lassen uns bei diesem Handeln zertifizieren!3P.zum.Glück
  60. 60. Nachhaltigkeit im Bestand? • Bestandsgebäude umfassen den größten Anteil am möglichen Verbesserungspotential • Es lohnt sich nicht für jedes Gebäude eine nachhaltige Modernisierung oder gar ein Zertifikat • Wenn modernisiert wird, ist es aber oft nur ein kleiner Schritt weiter zu einem nachhaltigen Gebäude • Die Berücksichtigung der Nachhaltigkeitsaspekte bei der Analyse und bei der Planung lohnen sich immer! • Mit der von ÖGNI entwickelten Vorgehensweise kann nun mit geringen Kosten eine verlässliche Grobanalyse der Nachhaltigkeit der Immobilie erfolgen • Mit der Grobanalyse können nun auch alle Liegenschaften des Unternehmens analysiert werden (Portfolioanalyse)3P.zum.Glück 62
  61. 61. Motivation für ein Bestandssystem „Wir sind beliebt und erfolgreich“ (Marketing): „Ich will Zertifikate für die Außendarstellung aktiv nutzen.“ Einzelne Gebäude werden detailliert berechnet und mit einem Zertifikat versehen. „Ich muss mir keine Sorgen machen“: „Mein Immobilienportfolio ist frei von Risiken und nachhaltig gut aufgestellt.“ Alle Gebäude des Unternehmens werden mit einer valdierten und zertifizierten Grobanalyse gemäß den Nachhaltigkeitskriterien untersucht.3P.zum.Glück 63
  62. 62. Unterschied von Neubau und Bestand Neubau Bestand Komplett Moderni- Instand- Ist- Neubau Sanierung sierung haltung Zustand Eine Grenze innerhalb des Bestandes ist nur schwer zu ziehen  ein durchgängiges System ist erforderlich!3P.zum.Glück 64
  63. 63. Unterschied von Neubau und Bestand Neubau Bestand3P.zum.Glück 65
  64. 64. Stufige Bewertung?Bewertungs- Ergebnis Probleme: Gold • Top-Sanierter Gründerzeit Altbau vs. Gebäude aus 1977 Silber • A/V-Verhältnis Bronze • Unterschiedliche Nutzungsarten • Unterschiedliche Ausbauarten Baujahr  Multidimensionales, nicht Ohne Modernisierung eindeutig lösbares System Mit Modernisierung 3P.zum.Glück 66
  65. 65. Wollen wir nur Leuchtturmprojekte? Oder wollen wir ein durchgängiges System für Neubau und Bestand mit dem wir auch eine Vielzahl von Liegenschaften schnell und kostengünstig erfassen können?3P.zum.Glück 67
  66. 66. Die Systematik: 5 + 1 Ökologische Ökonomische Soziokulturelle und Qualität Qualität funktionale Qualität Technische Qualität Prozessqualität Standortqualität Ökologie Ökonomie Soziale Aspekte3P.zum.Glück 68
  67. 67. Inhalt des „Pickerl‘s“ Erfüllung rudimentärer Anforderungen der Nachhaltigkeit: • Innenluftraumqualität • Barrierefreiheit • Brandschutz • Schallschutz • Thermische Qualität der Gebäudehülle • Thermischer Komfort im Winter • Thermischer Komfort im Sommer • Kosten/Erträge plus 3 Jahre ab Datum der Betriebsgenehmigung Gültigkeit des Labels begrenzt Erreichung einer Mindestbewertung auf 5 Jahre oder Umbau3P.zum.Glück 69
  68. 68. Der Outcome des „Pickerl‘s“ Potentieller Mieter/Käufer: Eigentümer/Verwalter: • Ja, in dieser Immobilie kannst • Valide Grobeinstufung über Du wohnen 30+ Kriterien über sein Portfolio • Ja, in dieser Immobilie kannst • zusätzliche Du arbeiten Entscheidungsgrundlage und Informationen • Erfüllung rudimentärer • Sicherheit über Portfolio Anforderungen der • Glaubwürdiges Verkaufs- bzw Nachhaltigkeit Marketingargument3P.zum.Glück 70
  69. 69. Die Umkehr der Bewertung Bisher gilt: • Grenzwert bei Kriterien mit gesetzlicher Grundlage = 5 Punkte • Grenzwert bei Kriterien ohne gesetzlicher Grundlage = 1 Punkt • Zielwert näherungsweise 50% besser als Grenzwert = 10 Punkte Für blue certified gilt*: Referenzwert = Durchschnitt von Bestandsgebäuden = 3 Punkte Grenzwert näherungsweise 30% schlechter als Referenzwert = 1 Punkt Zielwert näherungsweise 50% besser als Referenzwert = 10 Punkte Dazwischen: Teil-Zielwert = 5 Punkte Definition jeweils als Bereich mit Mindestwert oder besser * Nicht immer durchgängig3P.zum.Glück 71
  70. 70. Das Bewertungssystem Zielwert Teil-Zielwert Referenzwert Grenzwert3P.zum.Glück 72
  71. 71. Arbeitsgruppe Bestandsgebäude Mitglieder der Kerngruppe: • Stückler Ewald – TOC (Arbeitsgruppenleitung) • Wetzl Christian – CalCon • Smutny Roman – BOKU Wien • Nöst-Kahlen Elisabeth – ZT Nöst-Kahlen • Kaufmann Philipp – WU Wien • Thalhammer Eva-Maria – BAI • Neururer Christoph – BOKU Wien • Labugger Reinhard – RM-E • Jahrmann Hermann – BBI3P.zum.Glück 73
  72. 72. Praxisbericht – qualitative Analyse Ökologie A B C D Treibhauspotenzial (GWP) * Ozonschichtzerstörungspotential (ODP) Ozonbildungspotenzial (POCP) Versauerungspotenzial (AP) Überdüngungspotenzial (EP) Primärenergiebedarf nicht erneuerbar (PEne) Gesamtprimärenergiebedarf und Anteil erneuerbarer Primärenergie (PEges) Trinkwasserbedarf und Abwasseraufkommen * Vetokriterium3P.zum.Glück 74
  73. 73. Praxisbericht – qualitative Analyse Ökonomie A B C D Lebenszykluskosten Drittverwendungsfähigkeit3P.zum.Glück 75
  74. 74. Praxisbericht – qualitative Analyse Soziokulturelle und funktionale Qualität A B C D Thermischer Komfort im Winter Thermischer Komfort im Sommer * Innenraumluftqualität * Akustischer Komfort Visueller Komfort Einflussnahmemöglichkeiten des Nutzers Gebäudebezogene Außenraumqualität Sicherheit und Störfallrisiken3P.zum.Glück 76
  75. 75. Praxisbericht – qualitative Analyse Soziokulturelle und funktionale Qualität A B C D Barrierefreiheit * Flächeneffizienz Umnutzungsfähigkeit Fahrradkomfort3P.zum.Glück 77
  76. 76. Praxisbericht – qualitative Analyse Technische Qualität A B C D Brandschutz * Schallschutz thermische und feuchteschutztechnische Qualität der Gebäudehülle Reinigungs- und Instandhaltungsfreundlichkeit der Baukonstruktion Prozessqualität A B C D Prozess der Bewirtschaftung Optimierung der Bewirtschaftung3P.zum.Glück 78
  77. 77. Praxisbericht – qualitative Analyse Standortqualität A B C D Risiken am Mikrostandort Verhältnisse am Mikrostandort Image und Zustand von Standort und Quartier Verkehrsanbindung Nähe zu nutzungsspezifischen Einrichtungen Anliegende Medien / Erschließung3P.zum.Glück 79
  78. 78. 3P.zum.Glück
  79. 79. Unser Handeln hat nichtsmit Gutmenschen zu tun,sondern mitgutem Management.Philipp Kaufmann
  80. 80. 3P.zum.Glück

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