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Definition: E-Portfolios sind...• eine digitale Sammlung von mit Geschick gemachten  Arbeiten (=lat. Artefakte) einer Pers...
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Prinzipien der „E-Portfolio“-             Bewegung• Integrieren formeller und informeller  Lernprozesse• Orientierung an b...
Web 2.0• Vision des „Zwei-Wege-Mediums“ scheint sich zu  verwirklichen: Nutzer produzieren Inhalte, Inhalte  werden „gemei...
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Arten von E-Portfolios●   Arbeitsportfolios●   Reflektionsportfolio●   Bewertungsportfolio●   Präsentationsportfolio
Der E-Portfolio-Prozess                                                                           ●   Sammeln             ...
E-Portfolio-Software:         Funktionsbereiche E-PortfolioArchivieren /                        KommentierenOrganisierenDo...
Nutzungsszenarien●   Lernbegleitung●   studienbegleitendes Bewerten und Prüfen●   individuelles Wissensmanagement und    S...
Nutzung von E-Portfolios• Schulen  – z.B. Schweiz     • Evaluationsportfolio, Arbeitsportfolio im Unterricht• Universitäte...
PHSG - Bewertungsportfolio●   Problemstellung    ●   formativ, kompetenzorientiert bewerten    ●   Gruppenprozesse bewerte...
EPOS - Sprachenportfolio●   Problemstellung    ●   Europäischen Sprachenportfolio-Standard        umsetzen    ●   Entwickl...
Kompetenz-Erfassungs-Notebook●   Problemstellung    ●   Dokumentation informell erworbener / nicht        anerkannter Komp...
Herausforderungen zum E-Portfolio●   Eignerschaft    ●   Wem "gehört" das Portfolio?    ●   "Kontrolle und Selbstkontrolle...
Unterstützung von                     Kompetenzentwicklung durch                            E-Portfolios          “Eigner”...
Zur weiteren Entwicklung von E-            Portfolios• Peter Baumgartner über das Handbook of  Research on ePortfolios:  –...
NutzerInnensicht• „Oft ist es auch gar nicht das E-Portfolio "an  sich", sondern eine ganz bestimmte  Vorstellung, Nutzung...
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Einführung e portfolio_20121021

  1. 1. Einführung zur Veranstaltung„ Theorie und Praxis der E-Portfolio-Arbeit in der Hochschule „ 22.10.2012 Jörg Hafer AG eLEARNiNG www.uni-potsdam.de/agelearning
  2. 2. Was ist ein E-Portfolio?● Allgemein: "elektronische Sammel- und Präsentationsmappe"● enstanden aus verschiedenen Entwicklungslinien ● Web 2.0, Social Software ● Persönliches Wissensmanagement ● Kompetenzorientierung ● Lernen über die Lebensspanne
  3. 3. Definition: E-Portfolios sind...• eine digitale Sammlung von mit Geschick gemachten Arbeiten (=lat. Artefakte) einer Person, die dadurch das Produkt […] und den Prozess […] ihrer Kompetenzentwicklung […] dokumentieren und veranschaulichen möchte.• Die betreffende Person hat die Auswahl der Artefakte selbstständig getroffen, und diese in Bezug auf das Lernziel selbst organisiert.• Sie (Er) hat als Eigentümer(in) die komplette Kontrolle darüber, wer, wann und wie viel Information aus dem Portfolio einsehen darf. – vgl. Salzburg Research,
  4. 4. Memorandum of Understanding:„ePortfolio for all“ — EIfEL - Okt. 2004• „For the first time in the relatively short history of learning technologies we see the rise of a technology dedicated to valuing and celebrating the achievements of the individual, from nursery school to lifelong and life wide learning, a technology providing a key link for individual learning, organisational learning and territorial learning. – http://www.eife-l.org/activities/campaigns/epmou
  5. 5. Prinzipien der „E-Portfolio“- Bewegung• Integrieren formeller und informeller Lernprozesse• Orientierung an biographischen Lernprozessen (Lebensbegleitendes Lernen)• Prinzipien der Selbststeuerung• Die Subjekte des Lernens werden zu Akteuren der Bildungsumgebung
  6. 6. Web 2.0• Vision des „Zwei-Wege-Mediums“ scheint sich zu verwirklichen: Nutzer produzieren Inhalte, Inhalte werden „gemeinsames Eigentum“• Individualisierte, personalisierte Netztechnologien sind verfügbar – das Netz wird ein persönlicher Gestaltungsraum• Der Wechsel vom „Ich bin drin“ zum „Wir sind das Netz“ (vgl. Panke)
  7. 7. Web 2.0 und E-Learning• der „selbst organisierte“, „tätige Lerner im Netz“ (Matiaske 2003:5) fehlte es an fehlte es bislang an personalisierten und nutzerorientierten Lern- Anwendungen• Seit ca. 2000: „E-Portfolio“-Konzept• Konzepte und Technologien eines "Personal Learning Environments" zur Unterstützung verschiedener Aufgaben im Kontext von Lern- und Bildungsprozessen.
  8. 8. Arten von E-Portfolios● Arbeitsportfolios● Reflektionsportfolio● Bewertungsportfolio● Präsentationsportfolio
  9. 9. Der E-Portfolio-Prozess ● Sammeln ("Artefakte") ● Organisieren ● Bewerten / Einschätzen / Reflektieren ● Veröffentlichen / Vernetzenhttp://www.core-ed.org/sites/core-ed.org/files/e-portfolio-process-1.png
  10. 10. E-Portfolio-Software: Funktionsbereiche E-PortfolioArchivieren / KommentierenOrganisierenDokumentieren Präsentieren Kreieren Vernetzen
  11. 11. Nutzungsszenarien● Lernbegleitung● studienbegleitendes Bewerten und Prüfen● individuelles Wissensmanagement und Studienplanung● Übergänge: Studieneingang, Berufseinstieg
  12. 12. Nutzung von E-Portfolios• Schulen – z.B. Schweiz • Evaluationsportfolio, Arbeitsportfolio im Unterricht• Universitäten – z.B. USA, UK, Österreich, Niederlande • Einsatz in der Lehre (Arbeits-/Evaluationsportfolio) • Studien- und Laufbahnplanung • Bewerbungs-/Transferportfolio• Überbetriebliche Ausbildung / Betriebe – Niederlande • Transfer / Arbeitsportfolio• europäische Sprachenportfolio • Europäischer Sprachpass
  13. 13. PHSG - Bewertungsportfolio● Problemstellung ● formativ, kompetenzorientiert bewerten ● Gruppenprozesse bewerten● Lösungen ● Offenes Lerntagebuch (Blog) ● Gruppenportfolio (Portfolio-Ansicht / Webseite) ● offenes Konzept (öffentlich, unterschiedliche Formate und Gestaltungen erlaubt) ● transparente Bewertung (Gruppenportfolio)
  14. 14. EPOS - Sprachenportfolio● Problemstellung ● Europäischen Sprachenportfolio-Standard umsetzen ● Entwicklung von Sprachkompetenzen individuell planen● Lösung ● elektronische Umsetzung des Europäischen Sprachportfolios mit Mahara ● Verbindung mit der Dokumentation individueller Lernziele und Lernwege
  15. 15. Kompetenz-Erfassungs-Notebook● Problemstellung ● Dokumentation informell erworbener / nicht anerkannter Kompetenzen ● Dokumentation von Schlüsselkompetenzen● Lösung ● Prozesswerkzeug zur Begleitung der Kompetenzdokumentation und -einschätzung
  16. 16. Herausforderungen zum E-Portfolio● Eignerschaft ● Wem "gehört" das Portfolio? ● "Kontrolle und Selbstkontrolle"● Vertrauen ● Datenschutz und Datensicherheit ● Privatheit und Öffentlichkeit● Schnittstellen ● technische Standards ● Akzeptanz in Bildungsinstitutionen und Wirtschaft, Forschung
  17. 17. Unterstützung von Kompetenzentwicklung durch E-Portfolios “Eigner” “real Life” Aktivitäten Persönliche Online-UmgebungObjekte, Artefakte Pers. Daten, Bewertungen, Profile Lebenslauf Europass CV Lebenslauf Supplement Dokumentation & Bewertung …. Veröffentlichtes Portfolio Anleitung, Hilfestellung, Methoden Reflektion Präsentation, Kommunikation
  18. 18. Zur weiteren Entwicklung von E- Portfolios• Peter Baumgartner über das Handbook of Research on ePortfolios: – ...wird einem beim Lesen des E-Portfolio Handbuch klar, dass hinter fast jedem Beitrag ein unterschiedliches Verständnis zu E-Portfolio steht. [...] Diese Unschärfe ist vielleicht sogar für ein dynamisch, sich entwickelndes Konzept notwendig, damit es nicht zu einer leeren, erstarrten Formel verkommt. – http://www.blended-education.net/goodies/ePortfolios/foreword-i
  19. 19. NutzerInnensicht• „Oft ist es auch gar nicht das E-Portfolio "an sich", sondern eine ganz bestimmte Vorstellung, Nutzung davon. [...] Hier werden die Lernenden selbst es sein, die diese Frage letztlich entscheiden werden.“ » Peter Baumgartner

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