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1) Aufmerksamkeit gewinnen
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6) Ausführen / Anwenden lassen
7) Rückmeldung geben, Ausführung einschätzen
8) Kontrollieren und beurteilen
9) Behalten und Transfer sichern
kognitionspsychologische Hinweise
  für die Gestaltung von Inhalten
●   Multicodierung und Multimodalität
       –   sinnvolle Kombination von Medienformaten (Text, Bild, Ton,
           Video)
●   Wenige Inhalte auf einmal
       –   didaktische Reduktion, "hirngerechtes" Lernen
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    gelernt werden?
●   Was sind die Lehrziele? Was soll gelernt werden?
●   Welche Inhalte stehen zur Verfügung?
●   Welche Methoden sollen angewendet werden?
●   Welche Medien sollen verwendet werden?
●   Wie sollen Lernerfolge bewertet werden?
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Konzeption
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●   „innere“ Inhaltsstruktur, z.B.
    ●   fachlogisch, narrativ, situativ, fallbezogen
●   „äußerere“ Inhaltsbereiche
    ●   Kapitel, Abschnitte, zusätzlich ggf. Glossar, Ressourcen,
        Druckansichten
●   Visuelle Gestaltung
    ●   Metaphern, Navigation, „Look & Feel“: Real (Fotografie),
        Cartoon (Animationen, Grafik)
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    ●   In welcher technischen Umgebung soll das Programm
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    ●   wissenschaftlicher Inhalt ist per Definition immer
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Frage
●   Denken Sie bitte einmal zurück, wann haben
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    was für Inhaltsformaten?
    ●   Was waren die entscheidenden Bedingungen,
        Rahmungen dafür?
    ●   Welche Formate, Methoden, Techniken haben Sie
        dabei genutzt?

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Einführung: Selbststudienmaterialien erstellen

  • 1. Einführung Selbststudienmaterialien erstellen ● Content im E-Learning: Vom Web-Based- Training zu (Open-)Educational-Resources ● Selbststudienmaterialien erstellen: Instruktionsdesign als Leitkonzept für die praktische Arbeit
  • 2. Was ist "Content" ● E-Learning Content = Web-Content ● HMTL ● Grafiken ● Ton ● Video und Animation ● oder ● "Alles ist gut, was der Browser tut..."
  • 3.
  • 4. Content im Kontext ● Web-Based-Training ● Ver.di "Gute Arbeit" ● WebGeo ● Kooperative, nutzergenerierte Inhalte ● Wiesner-Wiki ● Open Educational Resources ● Texte und Journals (Digitale Bestände, Open Access) ● Repositories (Aufzeichnungen, Lehrmaterialien etc.)
  • 5. Fragerunde ● Mit welchen "Contents" (Inhalten im Web) arbeiten Sie? ● Was sind dabei für Sie die wesentliche Merkmale, Vorzüge, Nachteile?
  • 6. Instruktionsdesign als Leitkonzept (Definition nach eTeaching.org) ● Instruktionsdesign (ID) bezeichnet die systematische, wissenschaftlich fundierte Konzeption eines Lehr-/Lern-Arrangements ● Es werden deskriptive Aussagen über Lernarrangements gemacht ● Ziel ist die bestmögliche Passung der individuellen Lernvoraussetzungen auf unterschiedliche Wissens- und Aufgabenarten sowie unterschiedliche Ziele und Rahmenbedingungen
  • 7. ID-Schema (nach eTeaching.org) Grundlagen: Welche didaktischen Modelle sind relevant? Welche lerntheoretischen Grundlagen sind relevant? Rahmen- 5 Lehrziele / Adressaten- bedingungen der Kategorien analyse Anwendung 9 "Events of Instruction" Strukturierung und Sequenzierung von Ressourcen und Aktivitäten
  • 8. Lehrziel-Kategorien 1) Sprachlich repräsentiertes Wissen 2) Kognitive Fähigkeiten 3) Kognitive Strategien 4) Einstellungen 5) Motorische Fähigkeiten
  • 9. 9 Events of Instruction (nach Gagné) 1) Aufmerksamkeit gewinnen 2) Informieren über Lehrziele 3) Vorwissen aktivieren 4) Darstellung des Lehrstoffs 5) Lernen anleiten 6) Ausführen / Anwenden lassen 7) Rückmeldung geben, Ausführung einschätzen 8) Kontrollieren und beurteilen 9) Behalten und Transfer sichern
  • 10. kognitionspsychologische Hinweise für die Gestaltung von Inhalten ● Multicodierung und Multimodalität – sinnvolle Kombination von Medienformaten (Text, Bild, Ton, Video) ● Wenige Inhalte auf einmal – didaktische Reduktion, "hirngerechtes" Lernen ● Direkte Rückmeldungen und gezielte Wiederholung – Phasen für die Verarbeitung und Vertiefung der Inhalte einplanen, "Wiedervorlage" einplanen ● "Tiefgehende Fragen" – "Warum?", "Was ist der Unterschied?", "Was wäre, wenn...?"
  • 11. Planungshilfe ADDIE ● Analyse ● Konzept / Design ● "Drehbuch" ● Umsetzung / Entwicklung ● Anwendung / Implementation ● Evaluation
  • 12. Leitfragen, zur Erstellung eines E- Learning Angebots ● Für wen und für welchen Zweck? ● In welchen Zeiträumen und an welchen Orten soll gelernt werden? ● Was sind die Lehrziele? Was soll gelernt werden? ● Welche Inhalte stehen zur Verfügung? ● Welche Methoden sollen angewendet werden? ● Welche Medien sollen verwendet werden? ● Wie sollen Lernerfolge bewertet werden? ● Welche Resourcen sind vorgesehen, verfügbar?
  • 13. Konzeption ● Ziele, Inhalte, Adressaten, Rahmenbedingungen ● „innere“ Inhaltsstruktur, z.B. ● fachlogisch, narrativ, situativ, fallbezogen ● „äußerere“ Inhaltsbereiche ● Kapitel, Abschnitte, zusätzlich ggf. Glossar, Ressourcen, Druckansichten ● Visuelle Gestaltung ● Metaphern, Navigation, „Look & Feel“: Real (Fotografie), Cartoon (Animationen, Grafik) ● Technische Gestaltung ● In welcher technischen Umgebung soll das Programm laufen?
  • 14. Feinkonzeption / Drehbuch ● Was kommt genau auf jede Bildschirmseite? ● Text, Bild, Ton etc. ● Interaktive Methoden (z.B. Multiple Choice) – Fragen, Optionen, Feedback, Gewichtung ● Navigationsoptionen – Navigationsbaum, Stichworte, Verlinkungen, Sequenzen
  • 15. Das "schwierige Unterfangen" des Contentprojekts ● die "Kommunikationsfalle" ● interdisziplinäre Aufgabenmix und unterschiedliche Professionen müssen zusammen arbeiten ● die "Qualitätsfalle" ● ein Projekt sagt niemals "ich bin jetzt fertig" ● die "Wissenschaftsfalle" ● wissenschaftlicher Inhalt ist per Definition immer vorläufig
  • 16. Frage ● Denken Sie bitte einmal zurück, wann haben Sie selber besonders gut alleine gelernt? Mit was für Inhaltsformaten? ● Was waren die entscheidenden Bedingungen, Rahmungen dafür? ● Welche Formate, Methoden, Techniken haben Sie dabei genutzt?