Die Herausforderungen
für Retail Banken
durch das
Phänomen Mobile
Emnicon
Karlsruhe 19.09.2013
André M. Bajorat
Autor, Blogger, Consultant, Business Angel, Co-Founder
Inhaltliche Schwerpunkte
Banking, Payment, Mobile
...
Worüber will ich
mit Ihnen sprechen?
Wie kommen Kunden mit Banken in Kontakt?
Wie verändert sich das Nutzerverhalten aktue...
Bankkontakt
Wie kam ich früher in
Kontakt mit meiner Bank?
Früher war die Filiale vor Ort
der Mittelpunkt.
Man kannte sich und bekam
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wo diese ihre Finanzen managen
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Unterstützende
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Gute Ideen setzen sich
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Der Kunde hat die
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Wird mündiger
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Design - oder besser UX ist
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Viralität
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+ Geschwindigkeit sowie eine nie
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Wofür sind Banken
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Geld senden und empfangen
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- Alle Finanzen an einem Ort
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Das Pendant zum PFM auf Business-Seite ist
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Cash Management
Traxpay
FastBill Automatic
Tradeshift
Kredite
lassen Sie uns zwei Arten von
Krediten rausnehmen
Konsument
Existenzgründung
Konsumenten
Smava, Vexcash, Kreditech,
Auxmoney und seit neuestem
Lendstar versorgen bereits
Millionen Menschen mit
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Existenzgründung
Smava und Auxmoney können
auch für Existenzgründungen
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Die Überweisung neu gedacht!
In Australien schon Realität.
pingit - P2P Payment in England.
Barclays Bank macht es vor.
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Die Einsicht zweier französischer Banken
das Innovationen besser ausserhalb der
Bank selber entsteht
noch einmal
Frankreich
Dänemark
peertopeer Payment der Banken
aktuelles aus UK
QR Code als Brücke
Telefonnummer wird mit dem Bank-
Account verlinkt
Ideen und
Summary
Wie kann eine
Antwort aussehen?
Die ursprünglichen Stärken der Volks- und
Raiffeisenbanken müssen an die aktuellen
Bedürfn...
Technik
Neue Lösungen von mobile her denken
Fokus auf UX und nicht Funktionen
Nur passgenaue Angebote in der mobilen und
I...
Beispiele in der
Beratung
Schaffung von „Wohlfühloasen“ like Starbucks
passende Komplettangebote
Bsp.: Finanzierung inkl. ...
Danke fürs Zuhören!
André M. Bajorat
eMail: b@jorat.de
Web: www.bajorat.de
blog:
www.paymentandbanking.com
twitter: /ambaj...
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Die Herausforderungen für Retail Banken durch das Phänomen Mobile

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Die Herausforderungen für Retail Banken durch das Phänomen Mobile - wie kommen Banken mit Kunden in Kontakt und wie verändert sich dieser Kontakt - welche neuen Produkte entstehen - was können Banken tun?

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Die Herausforderungen für Retail Banken durch das Phänomen Mobile

  1. 1. Die Herausforderungen für Retail Banken durch das Phänomen Mobile Emnicon Karlsruhe 19.09.2013
  2. 2. André M. Bajorat Autor, Blogger, Consultant, Business Angel, Co-Founder Inhaltliche Schwerpunkte Banking, Payment, Mobile Berufliche Historie seit 1997 Sparkassen Finanzgruppe 97-09 SK Online Star Finanz giropay NumberFour AG 09-11 seit 2011 amb consult seit 2012 Co-Founder figo
  3. 3. Worüber will ich mit Ihnen sprechen? Wie kommen Kunden mit Banken in Kontakt? Wie verändert sich das Nutzerverhalten aktuell? Welche Trends verstärken die Veränderung? Welche Folgen hat das veränderte Verhalten für Banken und wo entstehen neue Lösungen? Beispiele von Antworten anderer Banken Ideen und Summary
  4. 4. Bankkontakt
  5. 5. Wie kam ich früher in Kontakt mit meiner Bank? Früher war die Filiale vor Ort der Mittelpunkt. Man kannte sich und bekam die passenden Produkte. Im Laufe der Zeit wurde alles getan, um den Kunden aus der Filiale heraus zu bekommen.
  6. 6. Sogenannte SB-Zonen und die Online-Filialen halten den Kunden schon lange „raus“ aus der eigentlichen Filiale. Und jetzt auch noch dieses Mobile!
  7. 7. Welche „Verbindungen“ hatte und habe ich zum Bezahlen? Sparbuch Com m erzbank 1978 G irokonto Sparkasse 1985 Mastercard1997 Am azon 1998 PayPal 2005 iTunes2005 Facebook 2007 eBay1999 G oogle Checkout2006 1971 1981 1991 2001 2011 201x iZettle Payleven Sum Up2012 Paybox2001 Tw itter2009 Online-Banking 1994 m Pass NFC 2012 Spardose1974 Passbook2012 T-M obile 1996 Banking Apps 2009 G irokonto 1822 direkt 2000 m yTaxi 2012 kesh/ paym y lendstar 2013 edeka 2013
  8. 8. Verändertes Nutzungsverhalten und verstärkende Trends
  9. 9. Wie hat sich das Nutzungsverhalten der Nutzer durch Mobile verändert? Mobile hat das Warten abgeschafft - wir haben immer was zu tun Persönliche Finanzen sind wie News einer dieser mobilen Pausenfüller Nutzer haben immer und überall Zugriff auf die eigenen Daten Persönliche Finanzen finden nicht mehr zu Hause stand Mobile ist bzw. wird der Zugangsweg Nummer 1 zur Bank
  10. 10. Was heisst das für Banken? Banken müssen ihre Kunden dort erreichen wo diese ihre Finanzen managen Die Internet-Filiale verliert an Bedeutung Neue Konkurrenz durch die App-Economy und unterstützende Trends entsteht
  11. 11. Unterstützende Trends
  12. 12. Speed: Gute Ideen setzen sich schneller durch AOL brauchte 9 Jahre für eine Million User - Facebook 9 Monate - Draw Something 9 Tage Napster hatte 2000 4.9 Millionen Nutzer, Skype hatte 2005 nach nur 25 Monaten 54 Millionen Nutzer Instagram hat 12 Millionen User im ersten Jahr erreicht - in den ersten 10 Tagen nach der FB-Übernahme weitere 10 Mio - in den ersten 3 Wochen im Google Play Store weitere 10 Millionen PayPal hat sieben Jahre nach dem Start in GER mehr deutsche Accounts als die Sparkassen Online-Banker Nutzer Square brauchte rund 18 Monate um >15% aller KK-Terminals in den USA zu stellen und wird heute mit 3,25 Milliarden USD bewertet und wickelt bei > 2 Millionen Akzeptanzstellen 8 Milliarden Dollar pro Jahr ab
  13. 13. Der Kunde hat die Möglichkeiten der Macht Wird mündiger Er nimmt nicht mehr alles was er vorgesetzt bekommt Mehr und mehr sucht er sich die lösungen, die seine persönlichen Bedürfnisse befriedigen Lösungen die diese Bedürfnisse befriedigen sind erfolgreich Der Kunde spricht über seine Lösung und wird zum wichtigen „Vermittler“ Die „there is a App for that“ Denke verändert das Verhalten
  14. 14. There is an app for that http://youtu.be/EhkxDIr0y2U
  15. 15. Klein ist das neue Gross Skalierung in Zeiten der Vernetzung ist so einfach wie nie Erfolgreiche Beispiele die klein in einer Nische starteten und heute als „Game-Changer“ gelten - Square // PayPal // myTaxi // Spotify // ZocDoc // Twitter // Airbnb Und es gibt weitere die das selbe Potential haben Traxpay // Tradeshift // orderbird // avuba // figo
  16. 16. Design - oder besser UX ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor iPad vs. Tablets iPhone vs. Nokia etc. Facebook vs. StudieVZ / mySpace Square vs. Hypercom etc. mint.com vs. US-Banken Spotify vs. iTunes oder auch Starbucks vs. Konditorei
  17. 17. Reich allein reicht nicht mehr Beispiel Yahoo und Microsoft Beide Unternehmen sind reich und haben eine glorreiche Vergangenheit Sie schaffen es aber nicht aus sich selber heraus der Geschwindigkeit und den veränderten Verhaltensmustern eigene Lösungen entgegen zu stellen Nur Zukäufe - also Innovationen von aussen - schaffen hier noch Innovationen
  18. 18. Viralität Lösungen finden ihre Nutzer Die Vernetzung unserer Welt macht auch bei der Vermarktung nicht halt Empfehlungen die früher im Verhältnis ca 1 zu 3 stattfanden, finden heute 1 zu follower/ Friends statt
  19. 19. Mobile + Geschwindigkeit sowie eine nie dagewesene Vernetzung verändern das Verhalten der Kunden daher drastisch. In Summe können so die Ankerprodukte der Bank von neuen Playern angegriffen werden.
  20. 20. Neue Lösungen
  21. 21. Wofür sind Banken in meinem Alltag da? Girokonto Bargeldversorgung Geld senden und empfangen Personal Finance Management (Cash Management) Geldanlage und Kredite
  22. 22. Neue Girokonten Fidor Avuba (Simple)
  23. 23. Bargeldversorgung - oder der ATM Im eCommerce haben wir uns das Bargeld bereits abgewöhnen müssen das Mobile bringt das Internet in unseren realen Alltag und somit die Möglichkeit des virtuellen Geldes in jede Lebenslage Entwicklungen aus verschiedenen Richtugen machen den ATM überflüssig
  24. 24. Der sterbende ATM Typische Use-Cases des Bargeldaustausches erhalten ernsthafte Alternativen - Treiber sind nicht die Banken kleine Geschäfte und Restaurants stellen auf Kartenzahlung um Gemeinschaftsrechnungen werden papierlos (Haustür)-Dienstleister Taxifahrten Taschengeld
  25. 25. Geld senden und empfangen die einzige Möglichkeit seitens der Bank Geld zu senden ist die Überweisung Leider ist die Bank- Überweisung in GER aber nicht in der mobilen Welt angekommen Mobile verändert bestehende Use-Cases aber komplett
  26. 26. aus diesem Grund entstehen neben Lösungen wie PayPal neue Alternativen die sich sehr nah an den Kundenneeds orientieren Reichweite via Facebook oder eigenes Netzwerk (Apple - 575 Mio), Google - 425 Mio) Geld senden und empfangen
  27. 27. Personal Finance Management Eigentlich ist die Aufbereitung meiner Finanzen eine klassische Aufgabe der Banken Aber dieses Aufgabe überlassen Banken schon seit Jahren auch Dritten und Mobile verschärft diese Situation tns Infratest
  28. 28. Beispiele Gemeinsamer Tenor - Alle Finanzen an einem Ort - Das Frontend zum Kunden sind wir - Replace your Bank
  29. 29. Cash Management Das Pendant zum PFM auf Business-Seite ist Cash-Management Auch hier macht die Digitalisierung nicht halt und es entstehen neue Player die vor allem Prozessketten versuchen zu schliessen Die neuen Player sind in der Regel eCommerce erfahren und getrieben von offenen Standards
  30. 30. Cash Management Traxpay FastBill Automatic Tradeshift
  31. 31. Kredite lassen Sie uns zwei Arten von Krediten rausnehmen Konsument Existenzgründung
  32. 32. Konsumenten Smava, Vexcash, Kreditech, Auxmoney und seit neuestem Lendstar versorgen bereits Millionen Menschen mit Direktkrediten zwischen Nutzern Banken spielen bestenfalls noch eine Abwicklungsrolle
  33. 33. Existenzgründung Smava und Auxmoney können auch für Existenzgründungen genutzt werden Alternativen sind Crowd- Funding Lösungen wie Bergfürst oder Seedmatch bzw. in der Stufe nach dem Start Kreddible
  34. 34. Antworten anderer Banken
  35. 35. Banken als Enabling-Provider White-Label Banken bieten Nicht-Banken an Bankdienste abzuwickeln Girokonto Avuba mit Net-M via GAD P2P Payments mit kesh via BIW Bank Kredite mit auxmoney via BIW Bank Kredite mit Smaava via Fidor
  36. 36. Die Überweisung neu gedacht! In Australien schon Realität. pingit - P2P Payment in England. Barclays Bank macht es vor. Die Kreditkarte für die vernetzte Welt - die digital Natives sagen Danke Kleine Innovationen im Mobile Banking in Kanada. Sparen einfach gemacht.
  37. 37. Die Einsicht zweier französischer Banken das Innovationen besser ausserhalb der Bank selber entsteht
  38. 38. noch einmal Frankreich
  39. 39. Dänemark peertopeer Payment der Banken
  40. 40. aktuelles aus UK QR Code als Brücke Telefonnummer wird mit dem Bank- Account verlinkt
  41. 41. Ideen und Summary
  42. 42. Wie kann eine Antwort aussehen? Die ursprünglichen Stärken der Volks- und Raiffeisenbanken müssen an die aktuellen Bedürfnisse angepasst werden. Welche Stärken sind das aus meiner Wahrnehmung? Nähe / Flächendeckung Wissen um den Kunden Vertrauen Komplettlösungen
  43. 43. Technik Neue Lösungen von mobile her denken Fokus auf UX und nicht Funktionen Nur passgenaue Angebote in der mobilen und Internet-Filiale Klare Unterscheidung zwischen Kunde und Interessent Neues probieren und dabei auch und vor allem externe Innovationen nutzen
  44. 44. Beispiele in der Beratung Schaffung von „Wohlfühloasen“ like Starbucks passende Komplettangebote Bsp.: Finanzierung inkl. Notar im Haus spontaner mobiler Berater ausserhalb der Filialöffnungszeiten Terminvereinbarung via App
  45. 45. Danke fürs Zuhören! André M. Bajorat eMail: b@jorat.de Web: www.bajorat.de blog: www.paymentandbanking.com twitter: /ambajorat twitter: /ambconsult Facebook: /ambconsult Xing: https://www.xing.com/ profile/AndreMarseille_Bajorat PayPal: b@jorat.de

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