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About me - Die digitale Fassade. Identitätskonstruktion im Netz

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Mein Vortrag am 2. Mai 2012 auf der re:publica in Berlin: Ein Denkanstoß über Online- und Offline-Identitäten.

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  • About ME - Die digitale Fassade: Identitätskonstruktion im Social Web.\nVortrag von Kixka Nebraska, Profilagentin, am 2. Mai 2012 auf der re:publica 2012 in Berlin \n
  • Seit Anfang 2008 Digitale Flaneurin Kixka Nebraska, Profilagentin seit 2010\n
  • „About me“ >> Mein Thema, weil Profilbildung ein Teil eines komplexeren Zusammenhanges ist.\nIch möchte exemplarisch vier Bereiche näher beleuchten.\nI D E N T I T Ä T in TRON \n„Everything seen, heard, or otherwise experienced is recorded on the disc.“ \nhttp://tron.wikia.com/wiki/Identity_Disc\n
  • \n
  • Die am häufigsten benutzte Visitenkarte.\n
  • www.telezent.com, Online Reputation, 2010\n\n\n
  • \n
  • Jörn Hendrik Ast // ffluid\nProzess vergleichbar mit Pilates: Den eigenen (thematischen) Kern stärken und sich in neue Bereiche zu stretchen\n
  • http://laurelpapworth.com/ripple-social-network-influencers/ ->\nSo oder ähnlich würde das wohl ein Social Media Experte erklären ... \n
  • Selbstwahrnehmung vs. Fremdwahrnehmung\n
  • Heterogene vs. Homogene Wahrnehmung\n
  • Herterogene vs. Homogene Wahrnehmung\n
  • \n
  • Plötzlich besteht die Identität zusätzlich \naus einem Facebook-, Twitter- und Google+ Account.\nNicht mehr überall die freie Wahl, ob der Account mit Realnamen & Identität verknüpft wird.\n\n
  • Was passiert, wenn online- und offline-Identität sehr auseinanderfallen:\nInkongruenz = Streß\n
  • Übereinstimmung der beiden Identitäten = Harmonie\n
  • http://comicalconcept.com/illustrations/the-facebook-you\nfacebook you vs. The realistic you\nFrage: Ist diese Art Persönlichkeit Abends in der Bar anders als Online?\n
  • untersuchte Persönlichkeitsmerkmale: Offenheit, Gewissenhaftigkeit, Extraversion, Verträglichkeit und Neurotizismus.\nPersönlichkeitstest (Big Five)\nAbgleich der Ergebnisse mit den entsprechenden Facebook-Profilen: Anzahl/Länge der Worte, Fotos, Texte, Freunde...\n>> z.B. haben Extrovertierte mehr Freunde als Introvertierte\n
  • \n
  • Identitätsmanagement = Spannungsfeld von Eigeninteressen und antizipierten Publikumsinteressen\nSocial Media Nutzende sehen IM als Präsentation multipler Facetten des Selbst, eher Chance als Problem!\nGleichzeitig: Tracken durch die Netzwerke, angefangen bei der IP, der Netzwerkadresse, die Nutzer identifiziert.\nNetzwerkseitiges Identitätsmanagement >> Richtig gute Fakes...\n
  • „Wikipedia“ Fake, Beispiel: Lorenzo von Matterhorn (HImYM, The Playbook, 2009)\n
  • Awesomeness am Beispiel Marcel Wichmanns Wikipedia Eintrag (fake)\n\nWie es kommt, dass die meisten von uns wissen, dass Fakes nicht unproblematisch sind, erklärt ein Sprung zum Zellengefängnis Moabit:\n
  • Wikipedia: Das Zellengefängnis wurde in den 1840er Jahren unter Friedrich Wilhelm IV. als „Preußisches Mustergefängnis Moabit“ errichtet und galt damals als besonders moderne Haftanstalt, weil die Gefangenen in Einzel- und nicht mehr in Gemeinschaftszellen untergebracht wurden.\n
  • Jeremy Bentham, Panopticon; or, The Inspection-House, 1787 (Technikfolgenabschätzung Theorie vs. Praxis = Suizide)\nWissen um die ständige Möglichkeit der Beobachtung eines Überwachten durch seine Überwacher\nMichel Foucault >> Überwachen und Strafen, Die Geburt des Gefängnisses, 1975, \n Analog in Disziplinaranstalten (v. a. Schule, Militär, Krankenhaus) > auch in Abwesenheit werden Regeln eingehalten.\n\n
  • Sherry Turkle, Life on the Screen - Identity in the Age of the Internet, 1995\n\n
  • Irrelevant, wie oft kontrolliert wird > entscheidend ist die Möglichkeit, dass es jederzeit sein kann.\n> zentralisierte Datenbanken bilden die Grundlage für eine Erweiterung des Panoptikums, die das Internet umfassen könnte. Netzwerk-Zensur, durch künstliche, intelligenter Agenten, die in der Lage sind, uns zu überwachen. s. 247\n
  • Die Nielsen-Pyramide und \nSoziale Kontrolle >> Erwartungserwartungen >> Soziales Handeln\n
  • Gesunder Menschenverstand und Selbstkontrolle\nSelf-Surveillance = deutlich effektiver als Kontrolle von außen...\nImpression Management => Erwing Goffman, 1959 > Das menschliche Verhalten ist eine Inszenierung Frontstage = erwünschtes Verhalten / Backstage = Das wahre Selbst\n
  • \n\n
  • Erschaffen, Erfinden, Helfen, Retten, Lösen, Verbessern\n1/2012\n
  • Klout = Tool, das vorgibt, Reichweite digitaler Fassadengestaltung und Aktivität zu messen.\n
  • Klout = Intransparentes Tool, das vorgibt, Reichweite digitaler Fassadengestaltung und Aktivität zu messen.\n
  • Hier wie dort gibt es Plattformen zur Reputationsanalyse.\nEs folgen noch zwei Folien, bevor dieser Dinosaurier über zum Cute-Animal-content leitet...\n
  • Klarname vs. Pseudonyme >> G+ Diskussion\nStudie von Disqus: Nutzer mit Pseudonym schrieben 4,7 Mal mehr Kommentare als via Facebook eingeloggte Nutzer, die dann zu 61% als positiv bewertet werden im Gegensatz zu 51% der FB-Kommentare.\nhttp://www.taz.de/!85559/\n\n
  • http://www.businessinsider.com/facebook-and-google-degrade-our-humanity-with-single-identity-says-4chan-founder-2011-10\n4chan and Canv.as founder Christopher Poole Web 2.0 Summit in San Francisco, Oktober 2011\nSelf Expression through Social Media\nVon Diamanten zum Glamour...\n
  • \n\n\n
  • *1933 - 2004, amerikanische Schriftstellerin, Essayistin, Publizistin und Regisseurin. \nSie war bekannt für ihren Einsatz für Menschenrechte sowie als Kritikerin der gesellschaftlichen Verhältnisse und der Regierung der U.S.A.\n\n\n
  • Karrierekongress des Gießener Graduiertenzentrums Kulturwissenschaften (GGK) und des International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC) statt.\nhttp://www.zeit.de/2011/31/Zentrale-Intelligenz\n\nWenn es nicht gleich ein ganzes Kostüm sein soll...\n\n
  • Einstiegsdosis mit Accessoires\n
  • \n
  • Um das #rp12 Motto aufzunehmen:\nAndré Gide: Wage, Du selbst zu sein\nSiri: Ich weiß nicht, wer das ist\n Meine Vermutung: Das Problem liegt manchmal an ganz anderer Stelle\n\n\n
  • \n
  • Identität -> Bonustrack\n

About me - Die digitale Fassade. Identitätskonstruktion im Netz Presentation Transcript

  • 1. A B O UT M E Die digitale Fassade Identitätskonstruktion im Social Web Kixka Nebraska P R O F I L A G E N T I N . com re:publica 2012 2. Mai 2012 #rp12Donnerstag, 10. Mai 12About ME - Die digitale Fassade: Identitätskonstruktion im Social Web.Vortrag von Kixka Nebraska, Profilagentin, am 2. Mai 2012 auf der re:publica 2012 in Berlin
  • 2. Kixka who? @Kixka @Profilagentin Anfang 2008 Digitale Flaneurin Ende 2010Donnerstag, 10. Mai 12Seit Anfang 2008 Digitale Flaneurin Kixka Nebraska, Profilagentin seit 2010
  • 3. Identity Disk >> TRON Primäre Funktion: Sammlung der gesamten Erfahrungen eines digitalen WesensDonnerstag, 10. Mai 12„About me“ >> Mein Thema, weil Profilbildung ein Teil eines komplexeren Zusammenhanges ist.Ich möchte exemplarisch vier Bereiche näher beleuchten.I D E N T I T Ä T in TRON„Everything seen, heard, or otherwise experienced is recorded on the disc.“http://tron.wikia.com/wiki/Identity_Disc
  • 4. A B O UT M E Die digitale Fassade Identitätskonstruktion im Social Web 1. Digitale Identität: Module und Maßnahmen 2. Selbstwahrnehmung - Fremdwahrnehmung 3. Digitale Attrappen und Soziale Kontrolle 4. Experimentellere AlternativenDonnerstag, 10. Mai 12
  • 5. Die am häufigsten benutzte Visitenkarte.Donnerstag, 10. Mai 12Die am häufigsten benutzte Visitenkarte.
  • 6. Das Ergebnis ist ein Teil des Bausteinkastens der Digitalen Identität telezent.comDonnerstag, 10. Mai 12www.telezent.com, Online Reputation, 2010
  • 7. (leicht modifiziert von Kixka)Donnerstag, 10. Mai 12
  • 8. SOCIAL WEB LEITER eigenen Blog führen Videos, Podcasts, Musik Schöpfer produzieren eigenen Twitterkanal führen I D E NT IT ÄT Produkt- oder eigene Facebookseite/ Servicebewertung schreiben Google+ führen aktiv in Online Foren Kritiker teilnehmen RSS-Feeds sammeln & lesen Artikel in Wikis schreiben/ I D E NT IT ÄT Links mit Bookmarkingtools editieren sammeln Sammler Bilder auf Pinterest pinnen Tumblr-Blogs rebloggen & Profile auf sozialen liken Netzwerken anlegen und pflegen Teilnehmer Liken, Favorisieren, Blogs lesen Einchecken Podcasts, Videocasts Konsument abonnieren Musik hören ffluid // inspiriert durch: Forrester/ Groundswell Kundenrezensionen lesenDonnerstag, 10. Mai 12Jörn Hendrik Ast // ffluidProzess vergleichbar mit Pilates: Den eigenen (thematischen) Kern stärken und sich in neue Bereiche zu stretchen
  • 9. Reputations-Managementkreislauf im Social Web Laurel Papworth, 2008 (CC BY-NC-SA 2.0) Vertrauen Fremd- Reputation wahrnehmung • basiert auf Profil, Identität und Ruf im Identität Netzwerkaktivität Netzwerk • Besonders • Tonalität und vertrauenswürdige Qualität Profil Vertiefen des Mitglieder werden als Influencer und • Kommentare, Profils Evangelisten Diskussionsbeiträge wahrgenommen. • Auswahl des Avatars • Freiwillig Anlegen des • Kontakte & Freunde übernommene Rollen Profils • Gruppen & Events • Erste flüchtige • Applikationen & Widgets Selbstbeschreibung > IIDonnerstag, 10. Mai 12http://laurelpapworth.com/ripple-social-network-influencers/ ->So oder ähnlich würde das wohl ein Social Media Experte erklären ...
  • 10. Donnerstag, 10. Mai 12Selbstwahrnehmung vs. Fremdwahrnehmung
  • 11. Donnerstag, 10. Mai 12Heterogene vs. Homogene Wahrnehmung
  • 12. Donnerstag, 10. Mai 12Herterogene vs. Homogene Wahrnehmung
  • 13. Donnerstag, 10. Mai 12Herterogene vs. Homogene Wahrnehmung
  • 14. Selbstwahrnehmung vs. Fremdwahrnehmung skeptic.skepticgeek.comDonnerstag, 10. Mai 12
  • 15. Offline Online skeptic.skepticgeek.comDonnerstag, 10. Mai 12Plötzlich besteht die Identität zusätzlichaus einem Facebook-, Twitter- und Google+ Account.Nicht mehr überall die freie Wahl, ob der Account mit Realnamen & Identität verknüpft wird.
  • 16. skeptic.skepticgeek.comDonnerstag, 10. Mai 12Was passiert, wenn online- und offline-Identität sehr auseinanderfallen:Inkongruenz = Streß
  • 17. skeptic.skepticgeek.comDonnerstag, 10. Mai 12Übereinstimmung der beiden Identitäten = Harmonie
  • 18. Nathan BatsonDonnerstag, 10. Mai 12http://comicalconcept.com/illustrations/the-facebook-youfacebook you vs. The realistic youFrage: Ist diese Art Persönlichkeit Abends in der Bar anders als Online?
  • 19. ...online social networks are not an escape from reality," RWWs Alicia Eler put it, "but rather a microcosm of peoples larger social worlds and an extension of offline behaviors." The AtlanticDonnerstag, 10. Mai 12untersuchte Persönlichkeitsmerkmale: Offenheit, Gewissenhaftigkeit, Extraversion, Verträglichkeit und Neurotizismus.1. Persönlichkeitstest (Big Five)2. Abgleich der Ergebnisse mit den entsprechenden Facebook-Profilen: Anzahl/Länge der Worte, Fotos, Texte, Freunde...>> z.B. haben Extrovertierte mehr Freunde als Introvertierte
  • 20. W W W ha ha ha tI to tI th th th ink er ink ,o st Ia th hin m er k Ia on st m li ne hin on Beziehungsstatus kI am li ne Identität: on li ne Es ist kompliziert What I think I am offline What others think I am offline What I think, others think I am offlineskeptic.skepticgeek.com modifiziert von KixkaDonnerstag, 10. Mai 12
  • 21. Identitätspostulate: Sharing in sozialen Medien (Studie AT, Dezember 2011)Donnerstag, 10. Mai 12Identitätsmanagement = Spannungsfeld von Eigeninteressen und antizipierten PublikumsinteressenSocial Media Nutzende sehen IM als Präsentation multipler Facetten des Selbst, eher Chance als Problem!Gleichzeitig: Tracken durch die Netzwerke, angefangen bei der IP, der Netzwerkadresse, die Nutzer identifiziert.Netzwerkseitiges Identitätsmanagement >> Richtig gute Fakes...
  • 22. Donnerstag, 10. Mai 12„Wikipedia“ Fake, Beispiel: Lorenzo von Matterhorn (HImYM, The Playbook, 2009)
  • 23. > IIDonnerstag, 10. Mai 12Awesomeness am Beispiel Marcel Wichmanns Wikipedia Eintrag (fake)Wie es kommt, dass die meisten von uns wissen, dass Fakes nicht unproblematisch sind,erklärt ein Sprung zum Zellengefängnis Moabit:
  • 24. Zellengefängnis Berlin-Moabit Foto: I, LypôDonnerstag, 10. Mai 12Wikipedia: Das Zellengefängnis wurde in den 1840er Jahren unter Friedrich Wilhelm IV. als „Preußisches MustergefängnisMoabit“ errichtet und galt damals als besonders moderne Haftanstalt, weil die Gefangenen in Einzel- und nicht mehr inGemeinschaftszellen untergebracht wurden.
  • 25. Zellengefängnis Berlin-Moabit Foto: I, LypôDonnerstag, 10. Mai 12Wikipedia: Das Zellengefängnis wurde in den 1840er Jahren unter Friedrich Wilhelm IV. als „Preußisches MustergefängnisMoabit“ errichtet und galt damals als besonders moderne Haftanstalt, weil die Gefangenen in Einzel- und nicht mehr inGemeinschaftszellen untergebracht wurden.
  • 26. Sozialreformer Philosoph Jeremy Bentham Michel Foucault Bentham > Panopticon, 1787 > Gleichzeitige Überwachung Gefangener, ohne dass diese den Wärter sehen können > Permanente Kontrolle Foucault >> Permanent potentiell Bewachte verinnerlichen normative Erwartungen > Fremdkontrolle wird zur Selbstkontrolle Überwachen und Strafen, 1975Donnerstag, 10. Mai 12Jeremy Bentham, Panopticon; or, The Inspection-House, 1787 (Technikfolgenabschätzung Theorie vs. Praxis = Suizide)Wissen um die ständige Möglichkeit der Beobachtung eines Überwachten durch seine ÜberwacherMichel Foucault >> Überwachen und Strafen, Die Geburt des Gefängnisses, 1975,Analog in Disziplinaranstalten (v. a. Schule, Militär, Krankenhaus) > auch in Abwesenheit werden Regeln eingehalten.
  • 27. Identity in the Age of the Internet 1995 Sherry Turkle Professor of the Social Studies of Science and Technology Director, MIT Initiative on Technology and SelfDonnerstag, 10. Mai 12Sherry Turkle, Life on the Screen - Identity in the Age of the Internet, 1995
  • 28. In our day, increasingly centralized databases provide a material basis for a vastly extended Panopticon that could include the internet. Even now there is talk of network censorship, in part through (artificially) intelligent agents capable of surveillance. Sherry Turkle Life on Screen - Identity in the Age of the Internet 1995Donnerstag, 10. Mai 12Irrelevant, wie oft kontrolliert wird > entscheidend ist die Möglichkeit, dass es jederzeit sein kann.> zentralisierte Datenbanken bilden die Grundlage für eine Erweiterung des Panoptikums, die das Internet umfassen könnte.Netzwerk-Zensur, durch künstliche, intelligenter Agenten, die in der Lage sind, uns zu überwachen. s. 247
  • 29. 1% Kreateure 9% Kommentierende 90% Passive Nur lesend!Donnerstag, 10. Mai 12Die Nielsen-Pyramide undSoziale Kontrolle >> Erwartungserwartungen >> Soziales Handeln
  • 30. 2012 Face book Recruiting Freundschaftsanfragen ... von Kollegen, von Kunden, vom Chef „...mit Rücksicht auf den Arbeitsmarkt, Partnerschaftsmarkt, Wohnungsmarkt, Identitätsmarkt und all die anderen Supermärkte“ anage ment I mpression M Katja Kullmann Echtleben 2011Donnerstag, 10. Mai 12Gesunder Menschenverstand und SelbstkontrolleSelf-Surveillance = deutlich effektiver als Kontrolle von außen...Impression Management => Erwing Goffman, 1959 > Das menschliche Verhalten ist eine Inszenierung Frontstage= erwünschtes Verhalten / Backstage = Das wahre Selbst
  • 31. Was sind die Konsequenzen für unsere digitale Identität? Regelkonformes Verhalten? Professionelles Personal Branding?Donnerstag, 10. Mai 12
  • 32. Olivier Blanchard The Brandbuilder If you really want people to know your name and take notice, go build something. Make something good happen.  R.I.P. Personal Branding Create Invent Help Rescue  Solve ImproveDonnerstag, 10. Mai 12Erschaffen, Erfinden, Helfen, Retten, Lösen, Verbessern1/2012
  • 33. But... but my Klout score is important ! . Tom Scott No its not. Geek-Comedian Its like search engine optimisation, only for yourself. Ignore it. Concentrate on making amazing things, caring about the people around you, and not being a douchebag.   Klouchebag, April 2012Donnerstag, 10. Mai 12Klout = Tool, das vorgibt, Reichweite digitaler Fassadengestaltung und Aktivität zu messen.
  • 34. www.klout.comDonnerstag, 10. Mai 12Klout = Intransparentes Tool, das vorgibt, Reichweite digitaler Fassadengestaltung undAktivität zu messen.
  • 35. homo oeconomicus vs. homo ludens? raptr.comDonnerstag, 10. Mai 12Hier wie dort gibt es Plattformen zur Reputationsanalyse.Es folgen noch zwei Folien, bevor dieser Dinosaurier über zum Cute-Animal-content leitet...
  • 36. Realer Klarname vs. PseudonymDonnerstag, 10. Mai 12Klarname vs. Pseudonyme >> G+ DiskussionStudie von Disqus: Nutzer mit Pseudonym schrieben 4,7 Mal mehr Kommentare als via Facebook eingeloggte Nutzer, diedann zu 61% als positiv bewertet werden im Gegensatz zu 51% der FB-Kommentare.http://www.taz.de/!85559/
  • 37. 4chan // Moot We all have multiple identities, its Chris Poole part of being human, Identity is prismatic Google and Facebook would see you as a mirror, but in fact were more like diamonds - you can look from any angle and see something totally different but its really the same thing . 2011 Web 2.0 Summit: Self Expression through Social MediaDonnerstag, 10. Mai 12http://www.businessinsider.com/facebook-and-google-degrade-our-humanity-with-single-identity-says-4chan-founder-2011-104chan and Canv.as founder Christopher Poole Web 2.0 Summit in San Francisco, Oktober 2011Self Expression through Social Media Von Diamanten zum Glamour...
  • 38. Donnerstag, 10. Mai 12
  • 39. Susan Sonntag fotografiert von Annie LeibovitzDonnerstag, 10. Mai 12*1933 - 2004, amerikanische Schriftstellerin, Essayistin, Publizistin und Regisseurin.Sie war bekannt für ihren Einsatz für Menschenrechte sowie als Kritikerin der gesellschaftlichen Verhältnisse und der Regierung der U.S.A.
  • 40. « dass man, wenn man ... seinen Beruf geschickt wählt, ab und zu zu Karrierevorträgen eingeladen wird. Und niemand kann einen daran hindern, das im Krokodilkostüm zu tun.« Kathrin Passig Im Foyer der Gießener Sparkasse 2. Juli 2011Donnerstag, 10. Mai 12Karrierekongress des Gießener Graduiertenzentrums Kulturwissenschaften (GGK) und des International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC) statt.http://www.zeit.de/2011/31/Zentrale-Intelligenz Wenn es nicht gleich ein ganzes Kostüm sein soll...
  • 41. Donnerstag, 10. Mai 12Einstiegsdosis mit Accessoires
  • 42. Fazit • Auch digitale Identitätskonstruktion ist mit Aufwand verbunden: Passive Profile anzulegen ist nicht ausreichend. • Menschen sind in den allermeisten Fällen online nicht anders als offline. • Soziale Kontrolle ist weitgehend verinnerlicht. Fake-Accounts und Inkongruenzen sind mit Streß verbunden. • Strategischer Tipp: E. Erwartungshaltungen unterlaufen. Experimentiert !Donnerstag, 10. Mai 12
  • 43. Dare to be yourself. André Gide (1869 - 1951) Siri (2012)Donnerstag, 10. Mai 12Um das #rp12 Motto aufzunehmen:André Gide: Wage, Du selbst zu seinSiri: Ich weiß nicht, wer das ist Meine Vermutung: Das Problem liegt manchmal an ganz anderer Stelle
  • 44. Danke! Kixka Nebraska re:publica 2012 2. Mai 2012 #rp12 www.ProfilAgentin.com @ProfilAgentin www.facebook.com/ProfilagentinDonnerstag, 10. Mai 12
  • 45. jeremysgriffin: Cat what are you doing? You are not a towel. You do not even like water. Get off of that. CAT DON’T LISTEN TO ANYONE ELSE YOU CAN BE WHATEVER YOU WANT. IT’S YOUR LIFE. GO AHEAD AND BE A TOWEL. FUCK THE SYSTEM. YOU’RE SUCH AN INSPIRATION.  CAT, DONT LISTEN TO THEM. YOU WERE BORN THIS WAY! THATS NOT EVEN A TOWEL RACK. ITS LIKE A PIPE OR SOME SH!T DON’T LISTEN PIPE! YOU CAN BE A TOWEL RACK IF YOU BELIEVE! YOU AND CAT CAN BE TOWEL AND TOWEL RACK, BEST FRIENDS FOREVER, NOT LISTENING TO ANYONE WHO DOESN’T BELIEVE. GOOD JOB TOWEL, YOU CAN BE A CAT JUST LIKE THOSE OTHER CATS! DON’T LET ANYONE TELL YOU WHAT YOU ARE!Donnerstag, 10. Mai 12Identität -> Bonustrack