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Institut KMM Hamburg: Erfolg ist niemals sicher, aber planbar. Wege zu einer erfolgreichen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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Institut KMM Hamburg: Erfolg ist niemals sicher, aber planbar. Wege zu einer erfolgreichen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

  1. 1. H 3.5Erfolg ist niemals sicher, aber planbarWege zu einer erfolgreichen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Institut KMM HamburgMan sollte nicht vermessen sein und davon ausgehen, dass allein eine gute Öffentlichkeitsarbeitbereits Akzeptanz und Ansehen einer Kultureinrichtung in der Gesellschaft erhöht. Es gilt jedochals gesichert, dass eine schlechte oder keine Presse- und Öffentlichkeitsarbeit auch keine von denEinrichtungen selbst gewünschten Spuren in der Öffentlichkeit hinterlässt. Was kann und sollteman tun oder unterlassen? Der nachfolgende Beitrag versteht sich als praxisorientierter Wegweiserhin zu einer erfolgreichen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und enthält sehr konkrete Handlungs-vorschläge.Gliederung Seite1. Das richtige Medium 21.1 Zeitungen und Zeitschriften 31.2 Radio und Fernsehen 51.3 Nachrichtenagenturen 61.4 Dokumentation 61.5 Medien-Glossar 72. Die Pressemitteilung 93. Die Pressekonferenz 114. Das Interview 204.1 Vor dem Interview 204.2 Während des Interviews 215. Die Nachbereitung 235.1 Pressespiegel 245.2 Jahresbericht 255.3 Befragung 265.4 Archiv 28 1
  2. 2. H 3.5 Marketing, Presse- und ÖffentlichkeitsarbeitPresse- und Öffentlichkeitsarbeit 1. Das richtige Medium Ob Pressekonferenz oder kurze Meldung, die Auswahl des geeigneten Mediums ist nicht einfach. Allein über 1.500 Zeitschriften sowie rund 400 Tages- und mehr als 30 Wochenzeitungen prägen den deutschen Printmedien-Markt, hinzu kommen zahlreiche lokale, regionale und nationale Sender.Geeignete Medien Folgende Medien kämen für eine Kultureinrichtung grundsätzlich alsfür Kultureinrichtungen Medium in Frage: • Lokale (Tages-)Zeitungen inklusive Sonntagsausgaben • Lokale Rundfunk- und Fernsehanstalten • Stadtmagazine/Lokale Onlinezeitungen/Internetportale • Schul- und Schülerzeitungen • Kirchenzeitungen/Kirchenblätter • Kulturzeitungen/-schriften • Anzeigenblätter Das Spektrum ließe sich um weitere Medien erweitern, so z. B.: • Landesstudios von Hörfunk und Fernsehen • Publikationen der kommunalen Verwaltungen • Arbeitgeberzeitungen/-zeitschriften von Handwerkskammern und Innungen • Mieterzeitungen • Nachrichtenagenturen (dpa, vwd, Reuters) • Überregionale Rundfunk- und Fernsehanstalten • Tageszeitungen • Boulevardzeitungen • Illustrierte • Vermieterzeitungen • Gewerkschaftszeitungen • Wirtschaftszeitungen • Journalistenzeitungen • Parteizeitungen • Kundenzeitschriften • Publikumszeitschriften2
  3. 3. Marketing, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit H 3.5 Presse- und Öffentlichkeitsarbeit• Werkzeitschriften• Vereinspresse/-zeitschriften• Publikationen der Verkehrsvereine1.1 Zeitungen und ZeitschriftenFür die umfassende Information über allgemeine und auch branchen- Zu jedem Thema einespezifische Themen gibt es in Deutschland eine große Auswahl an FachzeitschriftZeitungen und Zeitschriften. Allein knapp 1.000 Druckerzeugnissebeschäftigen sich als Fachmedien mit speziellen Fragen, derenSpannweite alle Genres der Kultur umfasst und sämtliche betriebli-chen Vorgänge – z. B. Licht, Ton, Dekoration – in Spezialmedien be-handelt.Zu den auflagenstarken Kulturpublikationen gehört die „neue musik- Kulturpublikationenzeitung“ (nmz). Sie erscheint als monatliche Printausgabe, sie bietetdetaillierte Informationen zu Oper&Konzert, Jazz, Rock&Pop, Kul-turpolitik und Musikwirtschaft. In Zusammenarbeit mit dem bayri-schen Rundfunk entstand das Musikmagazin „taktlos“, welches alsRadio auch übers Internet zu hören ist.1 Das einzige deutsche Fach-magazin für Auswärtige Kulturpolitik, internationalen Kulturaustauschund Kulturbegegnung, die „Zeitschrift für KulturAustausch“, erscheintvierteljährlich mit einer Auflage von rund 6.000.Vor Ort ist die regionale und örtliche Presse sicherlich der wichtigste Regionale undAnsprechpartner. Vor allem in ländlichen Gebieten haben viele Men- lokale Presseschen eine enge Verbindung zu ihrer Tageszeitung. Unter örtlicherPresse ist freilich nicht nur die Tageszeitung zu verstehen, sondern da-zu gehören auch Medien, wie z. B. Heimatzeitungen und Amtsblätter.Alle lokalen Medien sind daran interessiert, ausführlich über örtlicheEreignisse zu berichten.Als Boulevardzeitung ist überregional nur die „Bild“ (verkaufte Auf- Boulevardzeitungenlage: über 3 Mio.) verbreitet. Der „Kölner Express“ (verkaufte Aufla-ge: über 400.000) und die „Münchener Abendzeitung“ (verkaufte Auf-lage: über 200.000) haben jeweils regionale Schwerpunkte.Wochenzeitungen zu Gesellschaft und Politik erscheinen mit einer WochenzeitungenGesamtauflage von 1,7 Millionen Exemplaren. Die renommiertesteWochenzeitschrift ist die in Hamburg erscheinende „DIE ZEIT“ (ver-kaufte Auflage: über 450.000). Zu den Wochenzeitungen zählen auchdie Sonntagszeitungen: „Welt am Sonntag“ (verkaufte Auflage: knapp400.000), „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ (verkaufte Auf-lage: über 200.000) und „Bild am Sonntag“ (verkaufte Auflage: über2 Millionen). 3
  4. 4. H 3.5 Marketing, Presse- und ÖffentlichkeitsarbeitPresse- und ÖffentlichkeitsarbeitFür jede Zielgruppe Die mehr als 2.000 Publikumszeitschriften erreichen mit populärer,eine Zeitschrift unterhaltsamer Berichterstattung ihre Zielgruppe in allen gesellschaft- lichen Gruppen: Teenager, Frauen, Autofans und Hobbygärtner – alle lesen „ihre“ Publikumszeitschrift. Größte Publikumszeitschrift mit einer Auflage von 13 Millionen Exemplaren ist das Mitteilungsblatt des Allgemeinen Deutschen Automobilclubs, die „ADAC-Motorwelt“.Magazine Der Magazin-Markt ist ebenfalls sehr vielfältig. In Deutschland gibt es vier wöchentlich erscheinende Nachrichtenmagazine. Der „Spiegel“ ist mit einer verkauften Auflage von über 1 Million verkaufter Exemp- lare Europas auflagenstärkstes Nachrichtenmagazin. Im Bereich der Wirtschaftsmagazine rangiert mit über 900.000 verkaufter Auflage das „FondMagazin“ vor der „Deutschen Handwerks Zeitung“ (verkaufte Auflage: über 400.000), dem offiziellen Organ der 25 deutschen Handwerkskammern, gefolgt vom Verbraucher-Magazin „Guter Rat“ (verkaufte Auflage: über 250.000) und dem „Deutschen Handwerks- blatt“ (verkaufte Auflage: über 200.000). Das älteste deutsche Maga- zin dieser Art, „Capital“, verzeichnet eine Auflage von über 300.000 verkauften Exemplaren.Stadtillustrierte Stadtillustrierte widmen sich lokalen Themen einer Stadt oder Region, üblicherweise enthalten sie einen Veranstaltungskalender zu Musik- veranstaltungen, Ausstellungen, Filmen und ähnliche Serviceseiten. Mittlerweile haben die meisten Stadtmagazine auch einen Online- Auftritt. Eine Auswahl deutscher Stadtmagazine: Aachen: Klenkes Augsburg: neue szene Berlin: Tip, zitty, Sergej, Frontpage, 030 Nightlife Berlin, KULTUR!News Berlin Bielefeld: Bielefelder Spiegel, NEWS Minden/Bielefeld, ULTIMO Bielefeld/Münster Bonn: Szene Bonn, Schnüss, Magbo Braunschweig: Subway, Cocktail, Stadtzeitung, da capo Bremen: BREMER, Bremborium, Mix, PRINZ Bremen Chemnitz: Blitz!, Stadtstreicher Delmenhorst: DELDORADO Dresden: SAX, Dresdner, Fritz, PRINZ Dresden, Blitz! Düsseldorf: Biograph, PRINZ Düsseldorf, Kultur!News, Libelle Erlangen: curt Magazin Frankfurt am Main: Journal Frankfurt, Plan.F, PRINZ Frankfurt, Auspuff, Strandgut, Frankfurt pur Freiburg im Breisgau: Freiburg aktuell, chilli, Subcultur, Plan 14 Gütersloh: GT-Info, guetsel.de Halle a.d.S.: Blitz! Hamburg: Hamburg pur, OXMOX, Piste Hamburg, PRINZ Hamburg, Szene Hamburg4

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