Employer Branding - Grundlagen einer guten Ausbildungsmarkenstrategie

2.369 Aufrufe

Veröffentlicht am

Workshop der A-Recruiter Tage 2014 - 22.-23. Mai 2014 in Wermelskirchen

0 Kommentare
2 Gefällt mir
Statistik
Notizen
  • Als Erste(r) kommentieren

Keine Downloads
Aufrufe
Aufrufe insgesamt
2.369
Auf SlideShare
0
Aus Einbettungen
0
Anzahl an Einbettungen
105
Aktionen
Geteilt
0
Downloads
24
Kommentare
0
Gefällt mir
2
Einbettungen 0
Keine Einbettungen

Keine Notizen für die Folie

Employer Branding - Grundlagen einer guten Ausbildungsmarkenstrategie

  1. 1. Felicia Ullrich Geschäftsführerin u-Form Testsysteme GmbH & Co. KG Workshop Employer Branding Grundlagen einer guten Ausbildungsmarkenstrategie Seien Sie beim nächsten Mal dabei - 10. 11. Juni 2015 Jetzt vormerken auf www.a-recruiter.de/anmelden22. - 23. Mai // Wermelskirchen recruiter tage 2014a
  2. 2. Workshop 5 Employer Branding Markenwunsch und Markenwirklichkeit A-Recruiter Tage ■ 22. Mai 2014 ■ Felicia Ullrich - u-form:e Testsysteme Montag, 26. Mai 14
  3. 3. AGENDA Vorstellung Employer Branding - Definition und Abrenzung Storytelling Von Marken lernen Markenkern 5Montag, 26. Mai 14
  4. 4. SIE Für welche Werte steht Ihr Unternehmen/ Ihre Ausbildung Bitte stellen Sie Ihrem Gegenüber die folgenden zwei Fragen und notieren Sie die Antwort auf den Post-Its. Was macht Ihre Ausbildung einzigartig? Montag, 26. Mai 14
  5. 5. DEFINITION EMPLOYER BRANDING Employer Branding ist eine unternehmensstrategische Maßnahme, bei der Konzepte aus dem Marketing - insbesondere der Markenbildung - angewandt werden, um ein Unternehmen insgesamt als attraktiven Arbeitgeber dazustellen und von anderen Wettbewerbern im Arbeitsmarkt positiv abzuheben. Montag, 26. Mai 14
  6. 6. EMPLOYER BRAND Die Arbeitgebermarkte setzt sich zusammen aus Unternehmensimage und Arbeitgeberimage Unternehmensimage Employer- Brand Produkte Kunden Standorte Größe Werte Internationalität Geschichte Reputation Branche Erfolge Karrierechancen Aufgaben Vergütung Führungskultur Gestaltungsspielraum Entwicklungsmöglichkeiten Arbeitsklima Arbeitgeberimage Montag, 26. Mai 14
  7. 7. WAS BEEINFLUSST DEN EMPLOYER BRAND Employer- Brand Attraktivität der Wettbewerber Wirtschaftslage Branche Unternehmensgröße Qualitätsniveau der Wettbewerber Standort Finanzieller Erfolg beeinflussbarmittelbarbeeinflussbarnichtbeeinflussbar Montag, 26. Mai 14
  8. 8. ABGRENZUNG EMPLOYER BRANDING/PERSONALMARKETING/RECRUITING RecruitingPersonalmarketingEmployer Branding Zeit Employer Branding Personalmarketing Recruiting Montag, 26. Mai 14
  9. 9. VON MARKEN LERNEN Montag, 26. Mai 14
  10. 10. WAS MACHT MARKEN ERFOLGREICH? Hohe emotionale Aufladung der Marke Apple: keine technischen Daten, sondern sehr emotionale Darstellung des Mehrwerts Konsequente Markenführung durch alle Kommunikationselemente und Kanäle Apple: von der Anzeige, über den Shop bis zur Verpackung der Produkte ein elegantes Design mit hohem Wiedererkennungswert Die Marke vermittelt einen Wert, eine Einstellung, ein Lebensgefühl Apple: ich nutz einen Mac und bin daher Klasse statt Masse Ein oder mehrere Alleinstellungsmerkmale (USP) Apple: die ersten weißen Kopfhörer, der erste sehr flache Rechner, das erste Smartphone Logo mit hohem Wiedererkennungswert Erfolgreiche Marken machen Ihre Nutzern zu Helden! Montag, 26. Mai 14
  11. 11. IRRTÜMER e I. Fehleinschätzung: Unsere Mitarbeiter/Bewerber wissen schon wofür wir stehen! Wie übermitteln Sie Ihre zentralen Markenwerte? Und werden diese Markenwerte wirklich so wahrgenommen, wie Sie sich das vorstellen? Selbstbild und Fremdbild stimmen häufig nicht überein, weil den Worten die Taten fehlen. Montag, 26. Mai 14
  12. 12. IRRTÜMER e II. Fehleinschätzung: Unsere Mitarbeiter/Bewerber entscheiden rational. Nein - Emotionen finden immer statt. Zur Begründung unserer Emotionen nutzen wir unsere Ratio. Ein schönes Umfeld attributieren wir automatisch positiv. Schöne Produkte werden automatisch als wertiger wahrgenommen. Emotionalisieren Sie Ihre Marke! Geben Sie Ihrer Marke eine Geschichte Montag, 26. Mai 14
  13. 13. IRRTÜMER e III. Fehleinschätzung: Man muss immer mal wieder sein Gesicht verändern, sonst wird es langweilig Nein! Ein konstanter Markenauftritt wird gelernt und hat viel höhere Wiedererkennungswerte! Geben Sie Ihrer Marke eine Gesicht und einen konstanten einheitlichen Auftritt. Montag, 26. Mai 14
  14. 14. EMPLOYER BRANDING Ist Zustand Wie werden wir von unseren Mitarbeitern wahrgenommen? Wie werden wir von außen (Bewerbern) wahrgenommen? Welche Signale senden wir, welche Werte vermitteln wir? Ziel Wie möchten wir von unseren Mitarbeitern wahrgenommen werden? Wie möchten wir von außen (Bewerbern) wahrgenommen werden? Welche Werte möchten wir vermitteln? Maßnahmen Maßnahmen Was müssen wir ändern, damit unsere Mitarbeiter zu Markenbotschaftern in unserem Sinne werden? Wie müssen wir unser Marketing/Recruiting gestalten, damit unsere Bewerber uns so wahrnehmen, wie wir wahrgenommen werden möchten? Gibt es externe Faktoren, die wir verändern müssen oder können? Montag, 26. Mai 14
  15. 15. ZWEI ZIELGRUPPEN Employer Branding intern extern Montag, 26. Mai 14
  16. 16. e MARKENBOTSCHAFTER Wer sind die besten Markenbotschafter Ihres Unternehmens? Ihre Kollegen/Mitarbeiter! Ihr Chef! Sie! Montag, 26. Mai 14
  17. 17. Analyse Kontrolle Strategie Umsetzung Soll-IstVergleich Definition des EVPs Konzept für die Kommunikation Interne und externe Kommunikation VORGEHENSWEISE Montag, 26. Mai 14
  18. 18. WAS MACHT ARBEITGEBER ATTRAKTIV? Employer Value Proposition Alleinstellungsmerkmal Der EVP ist umso wertvoller, desto mehr Differenzierung vom Wettbewerb Sie zulässt. Der EVP muss spannend sein, um attraktiv zu erscheinen aber nah genug an der Realität, um glaubhaft zu wirken. Ihr Argument ist ein Alleinstellungsmerkmal und schwer zu imitieren Ihr Argument stellt für Mitarbeiter und Bewerber gleichermaßen einen Wert dar Ihr Argument ist nachhaltig EVP Montag, 26. Mai 14
  19. 19. IHR EVP Für welche Werte steht Ihr Unternehmen/ Ihre Ausbildung Was macht Ihre Ausbildung einzigartig? Montag, 26. Mai 14
  20. 20. STORYTELLING Welche Geschichten sind seit Jahrtausenden weitererzählt worden? Heldengeschichten! Was machen erfolgreiche Marken anders: Die Kunden sind die Helden und nicht die Marke Die Marke unterstützt den Helden nur als Mentor (Bsp. Apple, Nike, Harley Davidson) Aufs Employer Branding übertragen heißt das: Die Mitarbeiter und Bewerber sind die Helden, unterstützt durch das Unternehmen! Montag, 26. Mai 14
  21. 21. STORYTELLING Eine erfolgreiche Geschichte hat: eine Hauptperson (Held) eine interessante Handlung Details einen Konflikt ein Ziel bzw. Motiv Erzählen Sie eine kurze, spannende Geschichte über Ihre Ausbildung Montag, 26. Mai 14
  22. 22. ANALYSE DES IST-ZUSTANDS Wie werden wir von unseren Azubis wahrgenommen? Biertresen-Marktforschung (Raucherecke, Kaffeeküche, Kantine) Social Media Angebote (z.B. Kununu) 360 Grad Feedback/Mitarbeiterbefragungen Montag, 26. Mai 14
  23. 23. MITARBEITERBEFRAGUNG Die Befragung sollte grundsätzlich anonym sein, damit Sie ein ehrliches Bild bekommen. Alle Beteiligten sollten über den Hintergrund der Befragung informiert werden, damit keine Unruhe aufkommt. Alle Hierarchieebenen sollten in die Befragung mit einbezogen werden, um ein wirkliches Bild des Unternehmens zu erhalten. Die Ergebnisse sollten den Mitarbeitern ehrlich kommuniziert und mit diesen besprochen werden. Die Ergebnisse des Feedbacks müssen zu sichtbaren Veränderungen führen. Montag, 26. Mai 14
  24. 24. ARBEITGEBER BEWERTUNGSPORTALE Montag, 26. Mai 14
  25. 25. ARBEITGEBER BEWERTUNGSPORTALE Wird Ihre Ausbildung auf Kununu bewertet und wenn ja, wie? 1. Erst schätzen 2. Dann gucken Wissen Sie, wie Ihre Mitbewerber bewertet werden? Montag, 26. Mai 14
  26. 26. BEWERTUNG WETTBEWERB/UNTERNEHMEN e MitbewerberMitbewerberMitbewerberMitbewerberMitbewerber UnternehmenUnternehmenUnternehmenUnternehmenUnternehmen 1 2 3 4 5 1 2 3 4 5 Zugaben Benefits Vermittelte Werte Bekanntheit Marke EVP Kommunikation Gesamtbild Montag, 26. Mai 14
  27. 27. e Markennutzen Was bieten wir an? Markenattribute Welche Eigenschaften haben wir? Markenbild Wie treten wir auf? Markentonalität Was bieten wir an? Markenkern • Eigenschaften der Marke • funktionaler Nutzen • emotionaler Nutzen • Visualisierung • Design • sonstige Eindrücke • Persönlichkeiten • Beziehungen • Erlebnisse stützt sichtbar durch s s erlebbar durch MARKENKERN Montag, 26. Mai 14
  28. 28. IHR MARKENNUTZEN funktionaler Nutzen: emotionaler Nutzen: Fazit: Montag, 26. Mai 14
  29. 29. e MARKENNUTZEN Emotional: Arbeiten in einem abwechslungsreichen und spannenden Umfeld, familienfreundliches Unternehmen, eigenverantwortlich arbeiten, sich auf das Team verlassen und weiterentwickeln können Rational: Wir bieten sichere Arbeitsplätze, eine fundierte Ausbildung mit hohen Übernahmequoten, flexible Arbeitszeitmodelle, sehr flache Hierarchien. Fazit: Wir bieten optimale Voraussetzungen für work-life- ballance Montag, 26. Mai 14
  30. 30. IHRE MARKENTONALITÄT Wir bieten optimaleVoraussetzungen für work-life-ballance Was bieten wir an?: Fazit: Montag, 26. Mai 14
  31. 31. e MARKENTONALITÄT Ansprache: Wir sprechen Menschen freundlich und partnerschaftlich an. Wir machen keinen Unterschied in der internen und externen Kommunikation. Wir vermitteln Spaß, Freude und kommunizieren ein Stück weit unkonventionell. Wir kommunizieren immer auf Augenhöhe und nie von oben herab. Bei aller Lockerheit ist Sicherheit für uns ganz wesentlich und diese basiert bei uns auf Vertrauen in die Menschen. Fazit: Wir kommunizieren nett, vertrauensvoll und unkonventionell Montag, 26. Mai 14
  32. 32. MARKENBILD Wie treten wir auf?: Fazit: Montag, 26. Mai 14
  33. 33. e MARKENBILD Darstellung: persönlich, familiär und regional verwurzelt, technisch innovativ, spezialisierter Nischenanbieter, lebendig, erfahren, bodenständig, professionell Fazit: u-form:e stellt einen verlässlichen, erfahrenen Freund dar Montag, 26. Mai 14
  34. 34. IHRE MARKENATTRIBUTE Welche Eigenschaften haben wir? Fazit: Montag, 26. Mai 14
  35. 35. e IHRE MARKENATTRIBUTE Eigenschaften: vertrauensvoll, partnerschaftlich, erfahren, neugierig, persönlich, selbstbewusst, präsent, loyal, verlässlich, zuverlässig, offen, traditionsbewusst. Fazit: Wäre u-form:e ein Mensch, wäre es der gute Freund auf den man sich verlassen aber mit dem man auch Neues wagen kann. Montag, 26. Mai 14
  36. 36. Die Marke Markennutzen __________________ Markenattribute __________________ Markenbild __________________ Markenemotionalität __________________ ____________ ____________ ____________ stützt sichtbar durch erlebbar durch IHRE MARKE Montag, 26. Mai 14
  37. 37. e Die Marke Markennutzen Work-Life-Ballance Markenattribute Partnerschaftlich, neugierig, verlässlich Markenbild Guter Freund! Markenemotionalität nett, vertrauensvoll und unkonventionell Markenkern vertrauensvoll, partnerschaftlich, erfahren, neugierig, selbstbewusst, präsent, loyal, verlässlich, zuverlässig, offen, eigenverantwortlich, familienfreundlich, fundierte Ausbildung, flexible Arbeitszeiten persönlich, familiär und regional verwurzelt, innovativ, lebendig, erfahren, bodenständig, stützt sichtbar durch s s erlebbar durch Spaß, Freude, unkonventionell, auf Augenhöhe, Sicherheit, Vertrauen in die Menschen. Montag, 26. Mai 14
  38. 38. VISUALISIEREN SIE IHRE MARKE Welche Motive/Bilder drücken Ihren Markenkern aus? Montag, 26. Mai 14
  39. 39. MARKENAUFBAU e Bauen Sie ein Markenbewusstsein auf Differenzieren Sie Ihre Angebot vom dem der Mitbewerber (USP/EVP) Transportieren Sie Ihre Markenwerte (alle Kontakte! sollen die zentralen Markenwerte vermitteln) Emotionalisieren Sie Ihre Marke (Stroy Telling) Integrieren Sie alle Außendarstellungen (Starke Marken haben ein einheitliches Gesicht) in Ihre Markenkommunikation Montag, 26. Mai 14
  40. 40. EMPLOYER BRANDING NÜTZT NICHTS, WENN ...die Arbeitgebermarke in den weiteren Prozessschritten nicht oder nur teilweise adaptiert wird. .. die Arbeitgebermarke nicht die verschiedenen Zielgruppen berücksichtig und auf diese eingeht. ... die Karriereseite schlecht gemacht, nicht zu finden oder unübersichtlich gestaltet ist. Wenn wichtige Informationen fehlen und Stellenanzeigen schwer zu finden sind. .... die Recruiting Prozesse komplex, langsam oder unpersönlich sind, sodass Bewerber den Bewerbungsprozess abbrechen. Montag, 26. Mai 14
  41. 41. e „Man kommt wegen der Marke - aber man geht wegen der Führungskraft!“ Employer Branding funktioniert nur, wenn es von allen Beteiligten gelebt wird! WEISHEIT ZUM SCHLUSS: Montag, 26. Mai 14
  42. 42. NOCH FRAGEN? Für Fragen oder Anregungen stehe ich Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung: per Mail: f.ullrich@uforme.de Tel.: 0212/22207-27 Montag, 26. Mai 14

×