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Informationsschrift Nr. 145 Herausgeber
für Lisdorfer Bürger Ostern 2014 CDU und JU Lisdorf
CDU-Kandidaten für die Stadtratswahl
Seiten 2 bis 5
Bundesverdienstkreuz für Manfred Boßmann
Seite 8
CDU-Fahrt nach Regensburg
Seiten 12 und 13
Renaturierung Mühlenbach
Seiten 10 und 11
Industriegebiet Lisdorfer Berg
Seite 7
Verkürzte Version für das
Internet
-
-2-
Generationenwechsel in der CDU Saarlouis
CDU stellt Listen für die Kommunalwahl auf und setzt auf Erfahrung und Jugend
Ende Januar hat die CDU Saarlouis mit der Wahl der Kandidatinnen und Kandidaten
für die Gebietsliste zum Saarlouiser Stadtrat die Listenaufstellungen anlässlich der
Kommunalwahl am 25. Mai 2014 beendet.
„Ich bin mit unseren
Listenaufstellungen der
vergangenen Wochen
sehr zufrieden. Wir haben
nicht nur einen Gene-
rationenwechsel auf den
Weg gebracht, sondern
es gleichzeitig in großem
Einvernehmen zwischen
unseren Ortsverbänden
geschafft, dass mit hoher
Wahrscheinlichkeit auch
dem künftigen Stadtrat
CDU-Vertreterinnen und
-Vertreter aus jedem
Stadtteil angehören wer-
den.
Bild: Die Spitzenkandidaten der CDU für die Stadtratswahl Neben vielen neuen, jungen
Gesichtern, die frischen Wind in den Stadtrat bringen werden (bis zu sechs Mitglieder
werden unter 35 Jahre alt sein!), setzt die CDU aber auch auf Kontinuität und Erfahrung.
Erfahrene Stadtratsmitglieder wie der Fraktionsvorsitzende Tim Flasche, der
ehrenamtliche Beigeordnete Herbert Fontaine, Michael Altmeyer, Klaus Hild und Karin
Pecina werden der Stadt Saarlouis als Ratsmitglieder auch zukünftig mit großem
Sachverstand zur Verfügung stehen,“ so Georg Jungmann.
Der CDU in Saarlouis ist es ebenso wichtig, die Interessen der jungen Menschen im
Stadtrat vertreten zu wissen. „Besonders froh bin ich daher, dass wir wirklich gute und für
unsere Stadt engagierte junge Leute gefunden haben, die den Saarlouiser Stadtrat und
die CDU-Fraktion mit neuen Ideen und neuer Motivation bereichern werden. Auf der
Gebietsliste wird unsere junge Gruppe angeführt von Raphael Schäfer, der seit einigen
Jahren als Wahlkreisreferent von Bundesminister Peter Altmaier tätig ist und darüber
hinaus als mehrfacher Sieger des Dillinger Firmenlaufes sowie ehemaliger Deutscher
Vizemeister im 10-km-Lauf über die Stadtgrenzen hinweg bekannt ist. Auch Marc
Speicher, Junge-Union-Kreisvorsitzender und aktueller Stadtrat, wurde ebenfalls auf einen
sicheren Listenplatz 4 gewählt und freut sich auf die kommende Legislatur. Frederic
Becker, der auf Platz 6 der Gebietsliste gewählt wurde, darf sich ebenfalls Hoffnung auf
ein künftiges Stadtratsmandat machen. Er wird die Forderung der Jungen Union Saarlouis
nach einem Nachttaxi engagiert und nachdrücklich fortführen.
Auf der Bereichsliste I Innenstadt kandidiert auf Platz 1 Carsten Quirin, dessen Hobby
neben der Politik die nebenerwerbliche Landwirtschaft und der Verkauf am
familieneigenen Marktstand auf dem Großen Markt sind. Auf Platz 3 dieser Bereichsliste
folgt Katrin Hirtz, die im vergangenen Jahr ihr Jurastudium erfolgreich beendet hat und die
Interessen der jungen Frauen vertreten möchte. Komplettiert wird die junge Gruppe durch
Michael Hoen, der den Stadtteil Neuforweiler nach 2009 erneut als Mandatsträger
vertreten möchte und im Bereich West auf dem aussichtsreichen Platz 3 kandidiert“, so
Jungmann.
-3 -
Auf der Bereichsliste für den
Kreistag kandidieren: Bernd
Lay, Waltraud Zurecki,
Roman Engbarth, Michael
Altmeyer und Alfred Philippi
(im Bild rechts zusammen
mit Georg Jungmann).
„Unsere Vertreterinnen und
Vertreter im Kreistag werden
zukünftig dafür sorgen
müssen, dass der Kreis-
haushalt nicht kontinuierlich
aufgestockt wird. Die
Kreisumlage darf zukünftig
nicht weiter ansteigen, sonst
können die Gemeinden und
Städte diese bald nicht mehr
bezahlen. Insoweit gilt es
auch für den Kreis finanziell
zu haushalten. Unser Spitzenkandidat Bernd Lay wird als gelernter Bankkaufmann hierauf als
Vertreter für unsere Stadt sicherlich ein Auge haben“, so Jungmann weiter.
„Wir blicken sehr zuversichtlich auf die Wahl am 25. Mai und unser erklärtes Ziel ist es, ein
besseres Ergebnis als 2009 zu erreichen“, so Georg Jungmann abschließend.
Nachfolgend eine Übersicht der aussichtsreichen Listenplätze für den Stadtrat:
Listen-
platz
Gebietsliste
(gesamt-
städtische
Liste)
Bereichsliste I
(Innenstadt)
Bereichsliste II
(Roden)
Bereichsliste III
(Steinrausch,
Fraulautern)
Bereichsliste IV
(Lisdorf,
Beaumarais,
Picard,
Neuforweiler)
1 Tim Flasche Carsten Quirin Michael
Altmeyer
Herbert
Fontaine
Klaus Hild
2 Elena Decker Markus Malter Helga Ruße Dr. Benedict
Schmitt
Karin Pecina
3 Raphael
Schäfer
Katrin Hirtz Gerd Schöfer Robert Michalik Michael Hoen
4 Marc
Speicher
Roman
Engbarth
Arno Schmitt Frank Becker Leonhard Thiel
5 Leonhard
Thiel
Daniela
Flasche
Moussa
Moussa
Yvonne
Huebner
Elisabeth Groß
6 Frederic
Becker
Prof. Dr.
Stephan Weth
Udo Ulrich Gabriele Neu Daniel Zahner
Nachfolgend eine Übersicht der Bereichsliste für den Kreistag:
Listenplatz Bereichsliste Saarlouis für den Kreistag
1 Bernd Lay (Lisdorf)
2 Waltraud Zurecki (Fraulautern)
3 Roman Engbarth (Innenstadt)
4 Michael Altmeyer (Roden)
5 Alfred Philippi (Lisdorf)
- 4 -
Kommunalwahl 2014
Unsere Kandidaten für die Bereichsliste West
In einer Vertreterversammlung bestehend aus den Stadtteilen Lisdorf, Beaumarais,
Picard und Neuforweiler stellte die CDU ihre Stadtratskandidaten auf. Es wurde eine
ausgewogene Liste erstellt, auf der Persönlichkeiten aus allen Stadtteilen, aller
Altersgruppen und den unterschiedlichsten Berufs- und Interessengruppen
vertreten sind.
Die Stadtratsliste der CDU für den Bereich West setzt sich wie folgt zusammen:
Klaus Hild (Lisdorf)
Karin Pecina (Beaumarais)
Michael Hoen (Neuforweiler)
Leo Thiel (Picard)
Elisabeth Groß (Lisdorf)
Daniel Zahner (Beaumarais)
Carlo Mees (Lisdorf)
Auf den weiteren Listenplätzen
sind vertreten:
Prof. Dr. Norbert Schöndorf,
Michael Stöbe, Gabi Schmitt,
Dennis Nicola, Klemens Port,
Klaus Hafner, Maria Hirtz, Cindy Mathis, Nicole Luxenburger, Michael Dzakovic, Oliver
Zimmer, Andrea von dem Broch, Norbert Zell, Elke Lauck, Harald Weiler, Jürgen Becker,
Karl Hoen, Andreas Monter (Fotos: Harald Weiler).
- 5 -
Klausurtagung der CDU Saarlouis
CDU Saarlouis legt Fahrplan für die Kommunalwahl fest
Anfang Februar hat die CDU Saarlouis auf einer Klausurtagung den Fahrplan für die
Kommunalwahl am 25. Mai 2014 festgelegt.
„Wir haben mit dem gesamten Kandidatenteam und dem Stadtvorstand einen Tag lang
zusammen gesessen und gemeinsam unser Konzept für die Stadt inhaltlich und auch
organisatorisch beraten. Im
Rahmen eines „Brainstormings“
haben wir uns auf die
wichtigsten Eckpunkte für unser
Wahlprogramm festgelegt. Die
genauen Ziele und Visionen für
unsere Kreisstadt werden nun
festgeschrieben, beschlossen
und der Öffentlichkeit vor-
gestellt. Eines ist jetzt schon
sicher: Mit der CDU wird sich
auch in der Zukunft einiges in
Saarlouis bewegen“, so der
Stadtverbandsvorsitzende
Georg Jungmann.
Im Bild: Das Lisdorfer Team für Stadt- und Kreistag: Frederic Becker, Thao Nguyen, Carlo Mees,
Raphael Schäfer, Georg Jungmann, Katrin Hirtz, Bernd Lay, Klaus Hild.
Auch der Saarlouiser Fraktionschef Tim Flasche war mit dem Resultat der Tagung sehr
zufrieden. Ein Thema liegt uns Christdemokraten in Saarlouis besonders am Herzen: „Wir
werden für den Erhalt unseres historischen Stadtkernes eintreten. Geplante Abrisse wie
beispielsweise an der alten Rettungswache wird es in der Kerninnenstadt mit uns definitiv
nicht geben“, so Flasche.
„Ich bin mit der Klausurtagung und unseren Listenaufstellungen in den vergangenen
Wochen hoch zufrieden. Man hat bei unserer Klausur spüren können, dass die Partei von
dem eingeleiteten Generationenwechsel profitiert. Die frischen Ideen unserer jungen
Generation ergänzen die Ziele unserer erfahrenen Stadtratsmitglieder hervorragend.
Durch den gesunden Altersmix in
unserer künftigen Stadtrats-
fraktion ist die CDU in der Lage,
allen Altersgruppen und auch den
verschiedenen Interessengruppen
inhaltlich wie personell ein
hervorragendes Angebot mit Blick
auf die Stadtratswahl zu
unterbreiten. Wir freuen uns auf
die bevorstehende Wahl und sind
zuversichtlich, dass die
Wählerinnen und Wähler in
Saarlouis unser Wahlprogramm
honorieren werden“, so Georg
Jungmann abschließend.
Junge Gruppe für den Stadtrat: Michael Hoen, Marc Speicher, Moussa Moussa, Raphael
Schäfer, Frank Becker, Thao Nguyen, Carsten Quirin, Katrin Hirtz, Frederic Becker.
- 6 -
Aktion Picobello auch in Lisdorf
Frühjahrsputz-Rekord bei „Saarland Picobello“: Rund 22.000 freiwillige Helferinnen und
Helfer beteiligten sich an der beliebten Aufräumaktion.
Nach dem landesweiten Frühjahrsputz am 22. März ist das Saarland vielerorts wieder „picobello“.
Rund 22.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, darunter viele Kinder und Jugendliche, halfen mit,
öffentliche Plätze, Parks und Waldwege von Müll zu befreien. Viele Tausend Engagierte aus
Vereinen, Verbänden, Schulen, Kindergärten und sonstigen Institutionen, aber auch
Einzelpersonen machten mit beim „Frühjahrsputz für die Umwelt“. Auch in Lisdorf rückten
freiwillige Putzer der Verschmutzung von öffentlichen Plätzen, Wald- und Feldwegen sowie wilden
Müllkippen zu Leibe. (Fotos: Harald Weiler)
Auch im Jahre 2014 beteiligten sich
Umweltaktivisten unter Federführung des
Vereins für Heimatkunde, der Lisdorfer
Feuerwehr und des LiGeKa an der Aktion.
Bild rechts: Abschlussbesprechung in der
Halle des neuen Betriebshofes bei Erbsensuppe,
Wurst und Weck.
Wilde Müllkippen gibt es auch in Lisdorf,
z. B. hinter den Glascontainern im Bereich
Kleinstraße an der Einfahrt zur Lisdorfer Aue.
Wegen der Baustelle in der Kleinstraße
konnten die Dorfputzer diesen „Schandfleck“
im Rahmen der Aktion nicht anfahren. Nun
wird der städtische Betriebshof diesen achtlos
hingeworfenen Müll beseitigen müssen. Die
Kosten trägt der Steuerzahler. Machen sich
die Umweltsünder überhaupt irgendwelche
Gedanken über die Folgen ihres Tuns?
- 7 -
Erste Ansiedlungen auf dem Lisdorfer Berg
Der CDU-Ortsverband Lisdorf und
der CDU-Stadtvorstand besich-
tigten das Industriegebiet Lis-
dorfer Berg. Die Arbeiten an der
„derzeit größten Baustelle in
Deutschland“ liegen voll im Plan.
Die ersten Unternehmen haben
Grundstücke erworben und
werden ca. 650 neue Arbeitsplätze
schaffen.
Am 1. Februar besichtigten bei
stürmischem Wetter die CDU Lisdorf
und der CDU-Stadtvorstand das
Industriegebiet Lisdorfer Berg. Der
Leiter des städtischen Tiefbauamtes
Dieter Mathis erläuterte anhand von
Von der Besichtigungsplattform hat man einen guten Überblick Karten und Plänen den aktuellen
Stand der Baumaßnahmen an der „derzeit größten Baustelle in Deutschland“.
Er erläuterte unter anderem, dass zur
Herstellung ebenerdiger und
zusammenhängender Baugrund-
stücke ca. 1,5 Mio.(!!!) Kubikmeter
Erdmassen in hügeligen Bereichen
abgetragen und in den Vertiefungen
wieder eingebaut wurden, was alleine
Kosten von rund 10 Mio. Euro
verursachte. Zur Herstellung eines
Abwasserüberlaufkanals zur Saar hin
mit Kanalrohren mit einem Durch-
messer von zwei Metern im
unterirdischen Rohrvortrieb mussten
ca. 7 Mio. Euro aufgewendet werden.
Auf dem Gelände soll zwar etwa 80
Prozent des anfallenden Bild: Die Gruppe beim Auslass des Überlaufkanals
Oberflächenwassers versickern, aber bei gelegentlich auftretendem Starkregen sei der Überlauf
erforderlich. Insgesamt sei man gut im Zeitplan und der Baubeginn für die ersten
ansiedlungswilligen Unternehmen könne eingehalten werden.
Die ersten Unternehmen haben Grundstücke erworben und nach den Worten von GW-Saar-
Geschäftsführer Schuck macht die Erschließung und Vermarktung am Lisdorfer Berg
systematische Fortschritte. Aktuell siedeln sich drei größere Unternehmen am Lisdorfer Berg an.
Der Textil-Service Mewa, einer der großen Lieferanten für Berufsbekleidung und Putzlappen, plant
mit 200 Mitarbeitern. Das Unternehmen Lakal, ein Hersteller von Rollläden und Tortechnik,
errichtet ein neues Werk und will 300 Mitarbeiter einstellen. Die Helvetia Packaging produziert
Getränkeverpackungen. Deren Planungen gehen von 150 neuen Arbeitsplätzen aus.
Schuck verweist auf weitere zehn Anfragen von Unternehmen, die an einer Ansiedlung auf dem
Lisdorfer Berg interessiert seien. Insgesamt 67 Hektar stehen im ersten Bauabschnitt zur
Verfügung. Weitere 30 Hektar kommen noch hinzu. Ziel der geplanten Flächenaufteilung sei es,
möglichst auch einem größeren Unternehmen den benötigten Platz anbieten zu können,
idealerweise in einer Größenordnung von 20 Hektar.
Alle Teilnehmer an der Besichtigung waren beeindruckt von den Fortschritten und Entwicklungen
auf dem Lisdorfer Berg. Daher wurde spontan beschlossen, allen Saarlouiser und vor allem
Lisdorfer Bürgern die Möglichkeit der Besichtigung und Erläuterung anzubieten.
Deshalb wird am 1. Mai eine Wanderung vom Zusteigeparkplatz im Obstgarten
(gegenüber McDonald‘s) bis zum Industriegebiet angeboten.
Alle Interessenten sind herzlich eingeladen.
- 8 -
Bundesverdienstkreuz für Manfred Boßmann
Innenministerin Monika Bachmann verlieh Anfang Februar Manfred Boßmann im
Festsaal des Saarlouiser Rathauses im Beisein zahlreicher Vertreter des
öffentlichen Lebens, von Freunden und der Familie das Bundesverdienstkreuz am
Bande. Manfred Boßmann wurde vor allem für sein Engagement im musisch-
kulturellen Bereich sowie in seiner Kirchengemeinde geehrt.
Innenministerin Monika Bachmann
hob in ihrer Laudatio die besonderen
Fähigkeiten des gebürtigen
Saarlouisers hervor. Neben konse-
quenter und beharrlicher ehren-
amtlicher Arbeit über drei Jahrzehnte
hinweg sowie einem unerschöpflichen
Reichtum an Ideen und Schaffenskraft
waren es auch Teamgeist,
Motivationsfähigkeit und eine
„liebenswürdige Beharrlichkeit“ beim
Erschließen von Finanzmitteln, die
letztendlich die Kirchenmusik in
Lisdorf auf ihren hohen internationalen
Rang geführt haben. Der Förderverein Klingende Kirche legt dank Manfred Boßmanns
Engagement die Messlatte für anspruchsvolle Musikkultur sehr hoch. Der
Kirchenmusikpreisträger des Jahres 2011 kann nicht nur auf fast 50 Jahre aktives
Sängerleben im Lisdorfer Gesangverein zurückschauen, sondern auch auf zahlreiche
Aktivitäten in der Kulturarbeit und speziell in der Kirchenmusik.
<- Nach der Ordensverleihung im Rathaus,
von links: OB Roland Henz, Innenministerin
Monika Bachmann, Manfred und Gerlinde
Boßmann, Staatssekretär Georg Jungmann.
Bereits bei der Gründung des
Lisdorfer Orgelbauvereins vor 30
Jahren hatte Boßmann das Heft in der
Hand und war der Hauptverant-
wortliche dafür, dass sich der Verein
nach Fertigstellung der Orgel nicht
einfach auflöste, sondern das
erstklassige Instrument für
anspruchsvolle Konzerte zu nutzen
begann.
Der so entstandene Förderverein „Klingende Kirche“ setzte damit eine Erfolgsgeschichte
in Gang, die auf ehrenamtlicher Basis so wohl nur in Lisdorf entstehen kann und keine
Parallele in unserem Raum kennt. Die Lisdorfer Barockkirche wurde über die
Landesgrenzen hinaus zu einem kulturellen Aushängeschild für Saarlouis und das
Saarland. Die Erfolgsbilanz des Fördervereins, in dem Boßmann von engagierten
Vorstandsmitgliedern unterstützt wird, verzeichnet seither mehr als 160
Musikveranstaltungen, acht Orgel-Kompositionswettbewerbe, zehn große Open-Air-
Konzerte, sieben internationale Orgelakademien usw. und diese lange Serie wird auf
hohem Niveau Jahr für Jahr fortgesetzt. Zusätzlich zur Leitung der Klingenden Kirche
engagiert sich Manfred Boßmann als aktiver Sänger bei der Lisdorfer Chorgemeinschaft
und seit Jahrzehnten auch im Verwaltungsrat der Pfarrgemeinde Lisdorf.
„Lisdorf aktuell“ gratuliert Manfred Boßmann zur hohen Auszeichnung und dankt ihm für
die zahlreichen hochklassigen Kunstgenüsse, die wir in Lisdorf erleben durften.
- 10 -
Renaturierungsmaßnahmen am Mühlenbach
Seit Jahren beabsichtigt die Stadt Saarlouis, den Mühlenbach in der Gemarkung Lisdorf zu
rekultivieren. Aus Kostengründen ist das bislang nicht geschehen. Im Rahmen des
Bebauungsplanes für das „Industriegebiet Lisdorfer Berg“, der am 28. August 2013 Rechtskraft
erlangt hat, hat sich die Stadt Saarlouis verpflichtet, für den Eingriff in Natur und Landschaft auf
dem Lisdorfer Berg außerhalb des Bebauungsgebietes Ausgleichsmaßnahmen durchzuführen.
Als eine externe Ausgleichs-
maßnahme ist im Umwelt-
bereich zum Bebauungsplan
die naturnahe Umgestaltung
von zwei Teilbereichen des
Mühlenbaches in Lisdorf
genannt. Dadurch könne eine
ökologische Aufwertung in
Höhe von 202.482 ÖWE
(Ökologischen Werteinheiten)
erreicht werden. Es handelt
sich dabei um zwei
Teilbereiche des Mühlen-
baches zwischen der
Provinzialstraße und der
Flurstraße (alte B 406), die
auf dem Lageplan
eingegrenzt sind. Die
Maßnahmenfläche 1 umfasst
am Mühlenbach eine Fläche
von 7.300 qm und 200 m
Bachlauf, die Maßnahmen-
fläche 2 umfasst 4.900 qm und 150 m Bachlauf. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 255.692,96
Euro, zu denen die Stadt Saarlouis 131.037,40 Euro Zuschuss erhält. Die vorgesehenen Arbeiten,
die bereits im Februar dieses Jahres begonnen haben, sind im Einzelnen unter dem Lageplan und
in der Pressemitteilung der beauftragten Firma „Landschaftsagentur Plus GmbH“ aus Sulzbach
(eine Beteiligungsgesellschaft der RAG Montan Immobilien) aufgeführt.
Die Genehmigungsplanung für die Maßnahmen liegt bereits seit 2010 vor; wasserrechtlich wurde
mit Bescheid des Landesamtes für Umwelt und Arbeitsschutz (LUA) vom 8. Dezember 2013 die
Maßnahme ebenfalls genehmigt.
- 11 -
Der Saarlouiser Stadtrat hat am 7. November 2013 letztlich die Maßnahme und eine mit der
beauftragten Gesellschaft, der Landschaftsagentur Plus GmbH, geschlossene Vereinbarung
genehmigt.
Die Maßnahmen sollen auch die Hochwassergefahr durch verbesserten Wasserabfluss und
erhöhten Wasserrückhalt mindern. (Fotos: Harald Weiler)
Laut Pressemitteilung der Landschaftsagentur sind folgende Maßnahmen vorgesehen:
Mühlenbach
Durch die Anlage von Schlingen bzw. durch leichte Auslenkungen des bestehenden
Gewässerbettes soll dem Mühlenbach im Planungsraum eine annähernd natürliche Laufkrümmung
zurückgegeben werden. Die Schaffung von Feucht- bzw. Nassbereichen erfolgt durch das Anlegen
von Mulden sowie die Vertiefung bestehender Geländesenken und stellt eine Verbesserung für
den Arten- und Biotopschutz dar. Die Umsetzung der vorgenannten Ziele erfolgt durch Einsatz
ingenieurbiologischer Bauweisen und unter Berücksichtigung des Hochwasserschutzes.
Ziel ist es, im Planungsraum wieder eine eigendynamische Gewässerentwicklung zuzulassen. Im
Rahmen der naturnahen Umgestaltung der beiden Teilbereiche des Mühlenbachs sind die folgen-
den Einzelmaßnahmen vorgesehen:
● befestigte Uferbereiche (Steinsatz) aufbrechen,
● naturfremde Uferbefestigungen entfernen,
● ingenieurbiologische Sicherung von Gewässersohle und Uferböschung, wo notwendig,
entsprechend den auftretenden Schleppspannungen,
● Anlage großer Gewässeraufweitungen,
● Neuinitiierung von Gewässerschlingen,
● naturnahe Gestaltung der Uferböschungen,
● Reaktivierung der Retentionsmöglichkeiten von Gewässer und Aue,
● Entfernung von Müll, Unrat und Bauschutt aus Gewässer und Uferbereich,
● Neuanpflanzung bzw. Ergänzungspflanzungen mit standortgerechten heimischen Gehölzen.
Uferrandstreifen
Schaffung von naturnah zu bewirtschaftenden Uferrandstreifen in einer Breite von mindestens
zehn Metern ab der Uferlinie des Gewässers, das heißt auch Rückbau von Einfriedungen (z. B.
Weidezäunen) etc.
Durch die Umgestaltungsmaßnahmen werden die Entwicklungsmöglichkeiten für Röhrichte, seg-
gen- und binsenreiche Nasswiesen und Mädesüßfluren im Planungsgebiet deutlich verbessert, da
durch Entnahme nährstoffreicher Aushubmassen vorhandene Beeinträchtigungen reduziert und
durch Freistellung des Baufeldes die stellenweise fortgeschrittene Gehölzsukzession
zurückgedrängt werden. Durch Neuanlage temporärer Stillgewässer und wechselfeuchter Zonen
wird die Standort-Vielfalt erhöht und eine Vernetzung im Sinne des Biotopverbundes gefördert.
Insgesamt kommt es zu einer Aufwertung der Biotopstrukturen im Planungsbereich, indem das
Angebot an Lebensräumen für Flora und Fauna deutlich vergrößert wird, was zur Steigerung der
ökologischen Vielfalt und des Artenreichtums beiträgt.
- 12 -
Regensburg und Altmühltal vom 3. bis 6. Oktober 2013
Als ob wir es geahnt hätten und Gott mit uns gewesen wäre, als wir in diesem Jahr
ausnahmsweise die legendäre CDU-Fahrt nicht wie üblich an Fronleichnam oder am
Vatertag, sondern wegen der Bundestagswahl erst am Tag der Deutschen Einheit
unternahmen. Im Frühjahr war das Jahrhunderthochwasser in Bayern und so wären an
Fronleichnam unsere Fahrt und unsere Ausflugsziele buchstäblich ins Wasser gefallen.
Welch ein Glück!
Wegen der großen Nachfrage
waren wir mit zwei Bussen
unterwegs. Auf der Hinfahrt
machten wir Zwischenstation in
Ansbach, einem schnuckeligen
barocken Kleinod. So gegen 18
Uhr kamen wir in Regensburg
an, wo der Rest des Tages zur
freien Verfügung stand.
In einem Brauhaus trafen wir
unseren Freund Franz-Josef
Wein, der viel Interessantes über
Regensburg, den Papstbesuch
und seine Arbeit als Florist
berichten konnte. So stattete er
zum Beispiel auch eine Hochzeit
im Schloss von Thurn und Taxis in Regensburg aus. Franz-Josef gehört zu den besten Floristen
der Welt.
Am nächsten Morgen fand eine Führung durch Regensburg statt, man erfuhr, dass die Stadt über
1.500 denkmalgeschützte Gebäude besitzt. Davon bilden 984 im historischen Kern das Ensemble
„Altstadt mit Stadtamhof“, das 2006 von der UNESCO als Weltkulturerbe ausgezeichnet wurde.
Um 12 Uhr trafen wir uns zu einer Privatführung in der
Stiftskirche „Unserer lieben Frau (zur Alten
Kapelle)“, deren Barockorgel von Papst Benedikt
XVI. gestiftet worden war. Die anschließende Messe
wird sicherlich allen Teilnehmern immer in Erinnerung
bleiben, denn das war ein Highlight, das man nicht
alle Tage erlebt.
- 13 -
Der nächste Morgen begann mit
einer Fahrt ins Altmühltal. Hier
teilte sich die Reisegruppe. Die
eine Gruppe fuhr mit dem Bus hoch
zur Befreiungshalle in Kehlheim,
von der aus man einen Blick über
das gesamte Tal schweifen lassen
kann, die andere Gruppe fuhr mit
dem Schiff durch den Donau-
durchbruch zwischen Weltenburg
und Kehlheim (Naturpark
Weltenburger Enge), entlang einer
zerklüfteten Felsenlandschaft des
bayerischen Jura, begleitet von
strahlendem Sonnenschein.
Gemeinsam traf man sich dann
wieder im Kloster Weltenburg (im Bild oben rechts) zu einem Mittagessen mit frischem
Klosterbräu. Das Kloster Weltenburg betreibt die älteste Klosterbrauerei der Welt, im Jahre 1050
wurde sie ins Leben gerufen. Die spektakuläre Barockkunst der Gebrüder Asam in der
Klosterkirche ließ sämtliche Fahrtteilnehmer staunen. Das Kloster selbst wurde 620 gegründet und
gilt als ältestes Kloster Bayerns. Im Juni 2013 stand das Hochwasser bis zum Erdgeschoss, drang
jedoch durch die trutzburgartige Anlage nicht bis in den Innenhof vor.
Auf der Rückfahrt nach Regensburg
machten wir Station in Abendsburg
und erlebten dort ein einzigartiges
„Bier und Kunst“-Erlebnis. Die
Schönheit und reizvolle Architektur
des „Kuchlbauer Turmes“, einem
Architekturprojekt von Fr. Hundert-
wasser, faszinierte uns alle. Im
Turm eröffnen sich auf ver-
schiedenen Etagen interessante
Themenwelten zum bayerischen
Bier und zur Biertradition. So sind
zum Beispiel die Weißbierzwerge
und ihre Gesellen zu sehen oder
man entdeckt dort „das letzte
Abendmahl“ von Leonardo da Vinci
in einem Gewölbekeller in Originalgröße. Einen großartigen Blick über Abendsburg bietet auch die
Aussichtsterrasse in 25 Metern Höhe. Ganz oben überrascht die vergoldete Kugel im Inneren mit
einer bizarren Wandgestaltung.
Am 6. Oktober traten wir die
Heimreise an. Auf der Heimfahrt
machten wir Halt im romantischen
Städtchen Rothenburg ob der
Tauber, wo einige natürlich bei
Käthe Wohlfahrt nach den neuesten
Trends der Weihnachtsdekoration
Ausschau hielten oder in anderen
kleinen schnuckeligen Geschäften
stöberten.
Auch die schönste Reise geht
einmal zu Ende und wir erreichten
Lisdorf mit vielen neuen und
kostbaren Eindrücken unserer
schönen Welt.
- 14 -
Neujahrsempfang der CDU-Saarlouis
Beim diesjährigen Neujahrsempfang der CDU-Saarlouis wurden wichtige Projekte und
Initiativen aus dem vergangenen Jahr beleuchtet und ein Blick auf die Herausforderungen
für die Kreisstadt und die anstehenden Kommunalwahlen im Jahr 2014 gerichtet. Der Josef
Gessner Preis für jahrzehntelanges, großartiges ehrenamtliches und soziales Engagement
wurde an Uwe Schröder verliehen.
Nach kurzer Begrüßung durch den CDU-Ortsvorsitzenden in Roden Michael Altmeyer berichtete
der Fraktionsvorsitzende im Saarlouiser Stadtrat Tim Flasche über wichtige Projekte und
Initiativen aus dem vergangenen Jahr und richtete den Blick auch auf die Herausforderungen für
die Kreisstadt im Jahr 2014.
„Im vergangenen Jahr hat die Koalition im Stadtrat das langjährige CDU-Projekt Lisdorfer Berg auf
den Weg gebracht. Dieses einzigartige und derzeit größte Industrie- und Gewerbegebiet in
Südwestdeutschland ist eine riesige Chance für unsere Stadt. Es werden zahlreiche Arbeitsplätze
entstehen und Saarlouis wird gleich in mehrfacher Hinsicht profitieren: Zusätzliche Einnahmen
über die Gewerbesteuer, die anteilige Lohnsteuer und natürlich auch durch viele neue Bürgerinnen
und Bürger“, so Tim Flasche. Daneben lenkte Tim Flasche in seiner Rede den Blick auf die
aktuelle städtebauliche Entwicklung von Saarlouis: „Ich habe gerade mit Blick auf die aktuelle
Stadtplanung große Bedenken, ob diese in der Zukunft nicht negativ auf Saarlouis zurückfallen
wird. Die Stadtverwaltung hat nach über zwei Jahren noch immer nicht die von unserer Fraktion
geforderte Gestaltungssatzung umgesetzt bzw. vorgelegt. Wir brauchen in der Zukunft konkrete
stadtplanerische Vorgaben, damit das schöne, historische Stadtbild von Saarlouis nicht durch
gesichtslose Mehrfamilienhäuser, wie sie in der letzten Zeit zahlreich entstehen, zerstört wird. Hier
sei nur an den geplanten Abriss der alten DRK-Rettungswache erinnert, den der Saarlouiser Rat
mit großer Mehrheit abgelehnt hat. Das historische Stadtbild muss Vorrang haben vor
Mietskasernen, welche rein aus Gründen der Gewinnmaximierung errichtet werden“, so Tim
Flasche abschließend.
Ehrengast in diesem Jahr war die neue Finanzbürgermeisterin Marion Jost, die in ihrer Rede
kurz die finanzielle Situation des städtischen Haushaltes beleuchtete. „Als Finanzfachfrau werde
ich alles daran setzen, die finanzielle Situation unserer Stadt in den nächsten Jahren zu
verbessern, möchte gleichzeitig aber deutlich sagen, dass mit meinem Vorgänger Klaus Pecina ein
Bürgermeister im Amt war, der stets die Interessen von Saarlouis im Blick hatte und ich gerade mit
Blick auf den Haushalt ein bestelltes Feld vorfinden konnte. Hierfür lieber Klaus herzlichen Dank.“
Darüber hinaus wird traditionell in jedem Jahr
der Josef Gessner Preis ausgelobt in
Gedenken an den ersten CDU-Stadt-
verbandsvorsitzenden Josef Gessner, der
ehrenamtlich sehr stark engagiert war und
die Saarlouiser Bürgerhilfe gründete.
Für sein jahrzehntelanges, großartiges
ehrenamtliches und soziales Engagement
wurde der Preis in diesem Jahr an Uwe
Schröder verliehen. „Uwe Schröder ist eine
ganz großartige Persönlichkeit, die es in
mehrfacher Hinsicht verdient, mit diesem
Preis ausgezeichnet zu werden. Uwe
Schröder hat sich insbesondere rund um sein
Engagement für die Saarlouiser Oase
verdient gemacht. Darüber hinaus erfreut er regelmäßig Kinder, Senioren, kranke und behinderte
Menschen mit seinen Zaubershows. Lieber Uwe vielen Dank für dieses vorbildliche, stets am
Gemeinwohl orientierte Handeln,“ so Georg Jungmann.
Bevor man zum gemütlichen Teil des Neujahrsempfangs überging, forderte Georg Jungmann alle
anwesenden Gäste auf, am 25. Mai 2014 an der Kommunalwahl teilzunehmen. „Unsere
Demokratie braucht ihre Stimme. Unser Stadtrat braucht ihr Mandat. Wenn sie dann noch der CDU
ihre Stimme geben, haben sie alles richtig gemacht“, so Georg Jungmann abschließend mit einem
Lächeln auf den Lippen.
- 15 -
Junge Union Saarlouis sammelte wieder für guten Zweck
Auch im letzten Jahr fand die traditionelle Weihnachtsaktion der JU Saarlouis statt. Am 21.
Dezember 2013 von 10 bis 14 Uhr verkaufte der Stadtverband unter dem Pavillon in der
Französischen Straße Glühwein, Kinderpunsch und erstmals auch Gebäck und Zimtwaffeln.
„Ich freue mich sehr, dass wir auch in diesem Jahr den Glühweinverkauf durchführen und
mit dem Erlös dem Haus Mutter Rosa helfen können. In der heutigen Zeit ist wichtig, dass
man Hilfebedürftigen auch Hilfe anbietet, so wie es die Aufgabe des Hauses Mutter Rosa
ist. Ich hoffe auch dieses Jahr darauf, dass wir einige Becher Glühwein verkaufen
können“, so der Vorsitzende des JU-Stadtverbandes, Frederic Becker.
Durch die JU-Spendenaktionen kamen seit 2005 rund 2.000 € für karitative Zwecke wie
Förderschulen oder Frauenhäuser, für die Bundeswehr und für die Staatsschuldentilgung
zusammen.
Nachruf
Wir trauern um unser ältestes Mitglied
Frau Maria Jungmann geb. Klein
verstorben Ende Februar 2014
zuletzt wohnhaft in Lisdorf, Großstraße 49
Die Verstorbene war über 30 Jahre Mitglied des CDU-Ortsverbandes Lisdorf
Wir bedanken uns für die jahrzehntelange Treue zu unserer Partei
Der CDU-Ortsverband Lisdorf wird ihr ein ehrendes Andenken bewahren
In den nächsten Wochen wollen wir mit möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern ins
Gespräch kommen. Uns ist wichtig, was Ihnen persönlich im Hinblick auf die Saarlouiser
Stadtpolitik in den nächsten Jahren besonders am Herzen liegt. Wir wollen als CDU ein
Ohr für Ihre Anregungen und Ideen haben. Wir möchten zuhören und ihre Wünsche und
Erfahrungen in unser Kommunalwahlprogramm aufnehmen.
Bis zum 30. April 2014 können Sie Ihre Erfahrungen, Ideen und Wünsche per Post
an uns senden:
CDU-Stadtverband Saarlouis
Saarstraße 4
66740 Saarlouis-Lisdorf
oder E-Mail an saarlouis@kreisverband.cdu-saar.de
Wir freuen uns über gute Ideen und Verbesserungsvorschläge für das Wahl-
programm der CDU für unsere Kreisstadt Saarlouis. Bei Rückfragen können Sie sich
jederzeit gerne an die Vorstandsmitglieder der CDU Lisdorf wenden.
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Frohe Ostern
wünschen Ihnen
Ihre
CDU und JU Lisdorf

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Lia Nr. 145

  • 1. Informationsschrift Nr. 145 Herausgeber für Lisdorfer Bürger Ostern 2014 CDU und JU Lisdorf CDU-Kandidaten für die Stadtratswahl Seiten 2 bis 5 Bundesverdienstkreuz für Manfred Boßmann Seite 8 CDU-Fahrt nach Regensburg Seiten 12 und 13 Renaturierung Mühlenbach Seiten 10 und 11 Industriegebiet Lisdorfer Berg Seite 7 Verkürzte Version für das Internet
  • 2. - -2- Generationenwechsel in der CDU Saarlouis CDU stellt Listen für die Kommunalwahl auf und setzt auf Erfahrung und Jugend Ende Januar hat die CDU Saarlouis mit der Wahl der Kandidatinnen und Kandidaten für die Gebietsliste zum Saarlouiser Stadtrat die Listenaufstellungen anlässlich der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 beendet. „Ich bin mit unseren Listenaufstellungen der vergangenen Wochen sehr zufrieden. Wir haben nicht nur einen Gene- rationenwechsel auf den Weg gebracht, sondern es gleichzeitig in großem Einvernehmen zwischen unseren Ortsverbänden geschafft, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit auch dem künftigen Stadtrat CDU-Vertreterinnen und -Vertreter aus jedem Stadtteil angehören wer- den. Bild: Die Spitzenkandidaten der CDU für die Stadtratswahl Neben vielen neuen, jungen Gesichtern, die frischen Wind in den Stadtrat bringen werden (bis zu sechs Mitglieder werden unter 35 Jahre alt sein!), setzt die CDU aber auch auf Kontinuität und Erfahrung. Erfahrene Stadtratsmitglieder wie der Fraktionsvorsitzende Tim Flasche, der ehrenamtliche Beigeordnete Herbert Fontaine, Michael Altmeyer, Klaus Hild und Karin Pecina werden der Stadt Saarlouis als Ratsmitglieder auch zukünftig mit großem Sachverstand zur Verfügung stehen,“ so Georg Jungmann. Der CDU in Saarlouis ist es ebenso wichtig, die Interessen der jungen Menschen im Stadtrat vertreten zu wissen. „Besonders froh bin ich daher, dass wir wirklich gute und für unsere Stadt engagierte junge Leute gefunden haben, die den Saarlouiser Stadtrat und die CDU-Fraktion mit neuen Ideen und neuer Motivation bereichern werden. Auf der Gebietsliste wird unsere junge Gruppe angeführt von Raphael Schäfer, der seit einigen Jahren als Wahlkreisreferent von Bundesminister Peter Altmaier tätig ist und darüber hinaus als mehrfacher Sieger des Dillinger Firmenlaufes sowie ehemaliger Deutscher Vizemeister im 10-km-Lauf über die Stadtgrenzen hinweg bekannt ist. Auch Marc Speicher, Junge-Union-Kreisvorsitzender und aktueller Stadtrat, wurde ebenfalls auf einen sicheren Listenplatz 4 gewählt und freut sich auf die kommende Legislatur. Frederic Becker, der auf Platz 6 der Gebietsliste gewählt wurde, darf sich ebenfalls Hoffnung auf ein künftiges Stadtratsmandat machen. Er wird die Forderung der Jungen Union Saarlouis nach einem Nachttaxi engagiert und nachdrücklich fortführen. Auf der Bereichsliste I Innenstadt kandidiert auf Platz 1 Carsten Quirin, dessen Hobby neben der Politik die nebenerwerbliche Landwirtschaft und der Verkauf am familieneigenen Marktstand auf dem Großen Markt sind. Auf Platz 3 dieser Bereichsliste folgt Katrin Hirtz, die im vergangenen Jahr ihr Jurastudium erfolgreich beendet hat und die Interessen der jungen Frauen vertreten möchte. Komplettiert wird die junge Gruppe durch Michael Hoen, der den Stadtteil Neuforweiler nach 2009 erneut als Mandatsträger vertreten möchte und im Bereich West auf dem aussichtsreichen Platz 3 kandidiert“, so Jungmann.
  • 3. -3 - Auf der Bereichsliste für den Kreistag kandidieren: Bernd Lay, Waltraud Zurecki, Roman Engbarth, Michael Altmeyer und Alfred Philippi (im Bild rechts zusammen mit Georg Jungmann). „Unsere Vertreterinnen und Vertreter im Kreistag werden zukünftig dafür sorgen müssen, dass der Kreis- haushalt nicht kontinuierlich aufgestockt wird. Die Kreisumlage darf zukünftig nicht weiter ansteigen, sonst können die Gemeinden und Städte diese bald nicht mehr bezahlen. Insoweit gilt es auch für den Kreis finanziell zu haushalten. Unser Spitzenkandidat Bernd Lay wird als gelernter Bankkaufmann hierauf als Vertreter für unsere Stadt sicherlich ein Auge haben“, so Jungmann weiter. „Wir blicken sehr zuversichtlich auf die Wahl am 25. Mai und unser erklärtes Ziel ist es, ein besseres Ergebnis als 2009 zu erreichen“, so Georg Jungmann abschließend. Nachfolgend eine Übersicht der aussichtsreichen Listenplätze für den Stadtrat: Listen- platz Gebietsliste (gesamt- städtische Liste) Bereichsliste I (Innenstadt) Bereichsliste II (Roden) Bereichsliste III (Steinrausch, Fraulautern) Bereichsliste IV (Lisdorf, Beaumarais, Picard, Neuforweiler) 1 Tim Flasche Carsten Quirin Michael Altmeyer Herbert Fontaine Klaus Hild 2 Elena Decker Markus Malter Helga Ruße Dr. Benedict Schmitt Karin Pecina 3 Raphael Schäfer Katrin Hirtz Gerd Schöfer Robert Michalik Michael Hoen 4 Marc Speicher Roman Engbarth Arno Schmitt Frank Becker Leonhard Thiel 5 Leonhard Thiel Daniela Flasche Moussa Moussa Yvonne Huebner Elisabeth Groß 6 Frederic Becker Prof. Dr. Stephan Weth Udo Ulrich Gabriele Neu Daniel Zahner Nachfolgend eine Übersicht der Bereichsliste für den Kreistag: Listenplatz Bereichsliste Saarlouis für den Kreistag 1 Bernd Lay (Lisdorf) 2 Waltraud Zurecki (Fraulautern) 3 Roman Engbarth (Innenstadt) 4 Michael Altmeyer (Roden) 5 Alfred Philippi (Lisdorf)
  • 4. - 4 - Kommunalwahl 2014 Unsere Kandidaten für die Bereichsliste West In einer Vertreterversammlung bestehend aus den Stadtteilen Lisdorf, Beaumarais, Picard und Neuforweiler stellte die CDU ihre Stadtratskandidaten auf. Es wurde eine ausgewogene Liste erstellt, auf der Persönlichkeiten aus allen Stadtteilen, aller Altersgruppen und den unterschiedlichsten Berufs- und Interessengruppen vertreten sind. Die Stadtratsliste der CDU für den Bereich West setzt sich wie folgt zusammen: Klaus Hild (Lisdorf) Karin Pecina (Beaumarais) Michael Hoen (Neuforweiler) Leo Thiel (Picard) Elisabeth Groß (Lisdorf) Daniel Zahner (Beaumarais) Carlo Mees (Lisdorf) Auf den weiteren Listenplätzen sind vertreten: Prof. Dr. Norbert Schöndorf, Michael Stöbe, Gabi Schmitt, Dennis Nicola, Klemens Port, Klaus Hafner, Maria Hirtz, Cindy Mathis, Nicole Luxenburger, Michael Dzakovic, Oliver Zimmer, Andrea von dem Broch, Norbert Zell, Elke Lauck, Harald Weiler, Jürgen Becker, Karl Hoen, Andreas Monter (Fotos: Harald Weiler).
  • 5. - 5 - Klausurtagung der CDU Saarlouis CDU Saarlouis legt Fahrplan für die Kommunalwahl fest Anfang Februar hat die CDU Saarlouis auf einer Klausurtagung den Fahrplan für die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 festgelegt. „Wir haben mit dem gesamten Kandidatenteam und dem Stadtvorstand einen Tag lang zusammen gesessen und gemeinsam unser Konzept für die Stadt inhaltlich und auch organisatorisch beraten. Im Rahmen eines „Brainstormings“ haben wir uns auf die wichtigsten Eckpunkte für unser Wahlprogramm festgelegt. Die genauen Ziele und Visionen für unsere Kreisstadt werden nun festgeschrieben, beschlossen und der Öffentlichkeit vor- gestellt. Eines ist jetzt schon sicher: Mit der CDU wird sich auch in der Zukunft einiges in Saarlouis bewegen“, so der Stadtverbandsvorsitzende Georg Jungmann. Im Bild: Das Lisdorfer Team für Stadt- und Kreistag: Frederic Becker, Thao Nguyen, Carlo Mees, Raphael Schäfer, Georg Jungmann, Katrin Hirtz, Bernd Lay, Klaus Hild. Auch der Saarlouiser Fraktionschef Tim Flasche war mit dem Resultat der Tagung sehr zufrieden. Ein Thema liegt uns Christdemokraten in Saarlouis besonders am Herzen: „Wir werden für den Erhalt unseres historischen Stadtkernes eintreten. Geplante Abrisse wie beispielsweise an der alten Rettungswache wird es in der Kerninnenstadt mit uns definitiv nicht geben“, so Flasche. „Ich bin mit der Klausurtagung und unseren Listenaufstellungen in den vergangenen Wochen hoch zufrieden. Man hat bei unserer Klausur spüren können, dass die Partei von dem eingeleiteten Generationenwechsel profitiert. Die frischen Ideen unserer jungen Generation ergänzen die Ziele unserer erfahrenen Stadtratsmitglieder hervorragend. Durch den gesunden Altersmix in unserer künftigen Stadtrats- fraktion ist die CDU in der Lage, allen Altersgruppen und auch den verschiedenen Interessengruppen inhaltlich wie personell ein hervorragendes Angebot mit Blick auf die Stadtratswahl zu unterbreiten. Wir freuen uns auf die bevorstehende Wahl und sind zuversichtlich, dass die Wählerinnen und Wähler in Saarlouis unser Wahlprogramm honorieren werden“, so Georg Jungmann abschließend. Junge Gruppe für den Stadtrat: Michael Hoen, Marc Speicher, Moussa Moussa, Raphael Schäfer, Frank Becker, Thao Nguyen, Carsten Quirin, Katrin Hirtz, Frederic Becker.
  • 6. - 6 - Aktion Picobello auch in Lisdorf Frühjahrsputz-Rekord bei „Saarland Picobello“: Rund 22.000 freiwillige Helferinnen und Helfer beteiligten sich an der beliebten Aufräumaktion. Nach dem landesweiten Frühjahrsputz am 22. März ist das Saarland vielerorts wieder „picobello“. Rund 22.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, darunter viele Kinder und Jugendliche, halfen mit, öffentliche Plätze, Parks und Waldwege von Müll zu befreien. Viele Tausend Engagierte aus Vereinen, Verbänden, Schulen, Kindergärten und sonstigen Institutionen, aber auch Einzelpersonen machten mit beim „Frühjahrsputz für die Umwelt“. Auch in Lisdorf rückten freiwillige Putzer der Verschmutzung von öffentlichen Plätzen, Wald- und Feldwegen sowie wilden Müllkippen zu Leibe. (Fotos: Harald Weiler) Auch im Jahre 2014 beteiligten sich Umweltaktivisten unter Federführung des Vereins für Heimatkunde, der Lisdorfer Feuerwehr und des LiGeKa an der Aktion. Bild rechts: Abschlussbesprechung in der Halle des neuen Betriebshofes bei Erbsensuppe, Wurst und Weck. Wilde Müllkippen gibt es auch in Lisdorf, z. B. hinter den Glascontainern im Bereich Kleinstraße an der Einfahrt zur Lisdorfer Aue. Wegen der Baustelle in der Kleinstraße konnten die Dorfputzer diesen „Schandfleck“ im Rahmen der Aktion nicht anfahren. Nun wird der städtische Betriebshof diesen achtlos hingeworfenen Müll beseitigen müssen. Die Kosten trägt der Steuerzahler. Machen sich die Umweltsünder überhaupt irgendwelche Gedanken über die Folgen ihres Tuns?
  • 7. - 7 - Erste Ansiedlungen auf dem Lisdorfer Berg Der CDU-Ortsverband Lisdorf und der CDU-Stadtvorstand besich- tigten das Industriegebiet Lis- dorfer Berg. Die Arbeiten an der „derzeit größten Baustelle in Deutschland“ liegen voll im Plan. Die ersten Unternehmen haben Grundstücke erworben und werden ca. 650 neue Arbeitsplätze schaffen. Am 1. Februar besichtigten bei stürmischem Wetter die CDU Lisdorf und der CDU-Stadtvorstand das Industriegebiet Lisdorfer Berg. Der Leiter des städtischen Tiefbauamtes Dieter Mathis erläuterte anhand von Von der Besichtigungsplattform hat man einen guten Überblick Karten und Plänen den aktuellen Stand der Baumaßnahmen an der „derzeit größten Baustelle in Deutschland“. Er erläuterte unter anderem, dass zur Herstellung ebenerdiger und zusammenhängender Baugrund- stücke ca. 1,5 Mio.(!!!) Kubikmeter Erdmassen in hügeligen Bereichen abgetragen und in den Vertiefungen wieder eingebaut wurden, was alleine Kosten von rund 10 Mio. Euro verursachte. Zur Herstellung eines Abwasserüberlaufkanals zur Saar hin mit Kanalrohren mit einem Durch- messer von zwei Metern im unterirdischen Rohrvortrieb mussten ca. 7 Mio. Euro aufgewendet werden. Auf dem Gelände soll zwar etwa 80 Prozent des anfallenden Bild: Die Gruppe beim Auslass des Überlaufkanals Oberflächenwassers versickern, aber bei gelegentlich auftretendem Starkregen sei der Überlauf erforderlich. Insgesamt sei man gut im Zeitplan und der Baubeginn für die ersten ansiedlungswilligen Unternehmen könne eingehalten werden. Die ersten Unternehmen haben Grundstücke erworben und nach den Worten von GW-Saar- Geschäftsführer Schuck macht die Erschließung und Vermarktung am Lisdorfer Berg systematische Fortschritte. Aktuell siedeln sich drei größere Unternehmen am Lisdorfer Berg an. Der Textil-Service Mewa, einer der großen Lieferanten für Berufsbekleidung und Putzlappen, plant mit 200 Mitarbeitern. Das Unternehmen Lakal, ein Hersteller von Rollläden und Tortechnik, errichtet ein neues Werk und will 300 Mitarbeiter einstellen. Die Helvetia Packaging produziert Getränkeverpackungen. Deren Planungen gehen von 150 neuen Arbeitsplätzen aus. Schuck verweist auf weitere zehn Anfragen von Unternehmen, die an einer Ansiedlung auf dem Lisdorfer Berg interessiert seien. Insgesamt 67 Hektar stehen im ersten Bauabschnitt zur Verfügung. Weitere 30 Hektar kommen noch hinzu. Ziel der geplanten Flächenaufteilung sei es, möglichst auch einem größeren Unternehmen den benötigten Platz anbieten zu können, idealerweise in einer Größenordnung von 20 Hektar. Alle Teilnehmer an der Besichtigung waren beeindruckt von den Fortschritten und Entwicklungen auf dem Lisdorfer Berg. Daher wurde spontan beschlossen, allen Saarlouiser und vor allem Lisdorfer Bürgern die Möglichkeit der Besichtigung und Erläuterung anzubieten. Deshalb wird am 1. Mai eine Wanderung vom Zusteigeparkplatz im Obstgarten (gegenüber McDonald‘s) bis zum Industriegebiet angeboten. Alle Interessenten sind herzlich eingeladen.
  • 8. - 8 - Bundesverdienstkreuz für Manfred Boßmann Innenministerin Monika Bachmann verlieh Anfang Februar Manfred Boßmann im Festsaal des Saarlouiser Rathauses im Beisein zahlreicher Vertreter des öffentlichen Lebens, von Freunden und der Familie das Bundesverdienstkreuz am Bande. Manfred Boßmann wurde vor allem für sein Engagement im musisch- kulturellen Bereich sowie in seiner Kirchengemeinde geehrt. Innenministerin Monika Bachmann hob in ihrer Laudatio die besonderen Fähigkeiten des gebürtigen Saarlouisers hervor. Neben konse- quenter und beharrlicher ehren- amtlicher Arbeit über drei Jahrzehnte hinweg sowie einem unerschöpflichen Reichtum an Ideen und Schaffenskraft waren es auch Teamgeist, Motivationsfähigkeit und eine „liebenswürdige Beharrlichkeit“ beim Erschließen von Finanzmitteln, die letztendlich die Kirchenmusik in Lisdorf auf ihren hohen internationalen Rang geführt haben. Der Förderverein Klingende Kirche legt dank Manfred Boßmanns Engagement die Messlatte für anspruchsvolle Musikkultur sehr hoch. Der Kirchenmusikpreisträger des Jahres 2011 kann nicht nur auf fast 50 Jahre aktives Sängerleben im Lisdorfer Gesangverein zurückschauen, sondern auch auf zahlreiche Aktivitäten in der Kulturarbeit und speziell in der Kirchenmusik. <- Nach der Ordensverleihung im Rathaus, von links: OB Roland Henz, Innenministerin Monika Bachmann, Manfred und Gerlinde Boßmann, Staatssekretär Georg Jungmann. Bereits bei der Gründung des Lisdorfer Orgelbauvereins vor 30 Jahren hatte Boßmann das Heft in der Hand und war der Hauptverant- wortliche dafür, dass sich der Verein nach Fertigstellung der Orgel nicht einfach auflöste, sondern das erstklassige Instrument für anspruchsvolle Konzerte zu nutzen begann. Der so entstandene Förderverein „Klingende Kirche“ setzte damit eine Erfolgsgeschichte in Gang, die auf ehrenamtlicher Basis so wohl nur in Lisdorf entstehen kann und keine Parallele in unserem Raum kennt. Die Lisdorfer Barockkirche wurde über die Landesgrenzen hinaus zu einem kulturellen Aushängeschild für Saarlouis und das Saarland. Die Erfolgsbilanz des Fördervereins, in dem Boßmann von engagierten Vorstandsmitgliedern unterstützt wird, verzeichnet seither mehr als 160 Musikveranstaltungen, acht Orgel-Kompositionswettbewerbe, zehn große Open-Air- Konzerte, sieben internationale Orgelakademien usw. und diese lange Serie wird auf hohem Niveau Jahr für Jahr fortgesetzt. Zusätzlich zur Leitung der Klingenden Kirche engagiert sich Manfred Boßmann als aktiver Sänger bei der Lisdorfer Chorgemeinschaft und seit Jahrzehnten auch im Verwaltungsrat der Pfarrgemeinde Lisdorf. „Lisdorf aktuell“ gratuliert Manfred Boßmann zur hohen Auszeichnung und dankt ihm für die zahlreichen hochklassigen Kunstgenüsse, die wir in Lisdorf erleben durften.
  • 9. - 10 - Renaturierungsmaßnahmen am Mühlenbach Seit Jahren beabsichtigt die Stadt Saarlouis, den Mühlenbach in der Gemarkung Lisdorf zu rekultivieren. Aus Kostengründen ist das bislang nicht geschehen. Im Rahmen des Bebauungsplanes für das „Industriegebiet Lisdorfer Berg“, der am 28. August 2013 Rechtskraft erlangt hat, hat sich die Stadt Saarlouis verpflichtet, für den Eingriff in Natur und Landschaft auf dem Lisdorfer Berg außerhalb des Bebauungsgebietes Ausgleichsmaßnahmen durchzuführen. Als eine externe Ausgleichs- maßnahme ist im Umwelt- bereich zum Bebauungsplan die naturnahe Umgestaltung von zwei Teilbereichen des Mühlenbaches in Lisdorf genannt. Dadurch könne eine ökologische Aufwertung in Höhe von 202.482 ÖWE (Ökologischen Werteinheiten) erreicht werden. Es handelt sich dabei um zwei Teilbereiche des Mühlen- baches zwischen der Provinzialstraße und der Flurstraße (alte B 406), die auf dem Lageplan eingegrenzt sind. Die Maßnahmenfläche 1 umfasst am Mühlenbach eine Fläche von 7.300 qm und 200 m Bachlauf, die Maßnahmen- fläche 2 umfasst 4.900 qm und 150 m Bachlauf. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 255.692,96 Euro, zu denen die Stadt Saarlouis 131.037,40 Euro Zuschuss erhält. Die vorgesehenen Arbeiten, die bereits im Februar dieses Jahres begonnen haben, sind im Einzelnen unter dem Lageplan und in der Pressemitteilung der beauftragten Firma „Landschaftsagentur Plus GmbH“ aus Sulzbach (eine Beteiligungsgesellschaft der RAG Montan Immobilien) aufgeführt. Die Genehmigungsplanung für die Maßnahmen liegt bereits seit 2010 vor; wasserrechtlich wurde mit Bescheid des Landesamtes für Umwelt und Arbeitsschutz (LUA) vom 8. Dezember 2013 die Maßnahme ebenfalls genehmigt.
  • 10. - 11 - Der Saarlouiser Stadtrat hat am 7. November 2013 letztlich die Maßnahme und eine mit der beauftragten Gesellschaft, der Landschaftsagentur Plus GmbH, geschlossene Vereinbarung genehmigt. Die Maßnahmen sollen auch die Hochwassergefahr durch verbesserten Wasserabfluss und erhöhten Wasserrückhalt mindern. (Fotos: Harald Weiler) Laut Pressemitteilung der Landschaftsagentur sind folgende Maßnahmen vorgesehen: Mühlenbach Durch die Anlage von Schlingen bzw. durch leichte Auslenkungen des bestehenden Gewässerbettes soll dem Mühlenbach im Planungsraum eine annähernd natürliche Laufkrümmung zurückgegeben werden. Die Schaffung von Feucht- bzw. Nassbereichen erfolgt durch das Anlegen von Mulden sowie die Vertiefung bestehender Geländesenken und stellt eine Verbesserung für den Arten- und Biotopschutz dar. Die Umsetzung der vorgenannten Ziele erfolgt durch Einsatz ingenieurbiologischer Bauweisen und unter Berücksichtigung des Hochwasserschutzes. Ziel ist es, im Planungsraum wieder eine eigendynamische Gewässerentwicklung zuzulassen. Im Rahmen der naturnahen Umgestaltung der beiden Teilbereiche des Mühlenbachs sind die folgen- den Einzelmaßnahmen vorgesehen: ● befestigte Uferbereiche (Steinsatz) aufbrechen, ● naturfremde Uferbefestigungen entfernen, ● ingenieurbiologische Sicherung von Gewässersohle und Uferböschung, wo notwendig, entsprechend den auftretenden Schleppspannungen, ● Anlage großer Gewässeraufweitungen, ● Neuinitiierung von Gewässerschlingen, ● naturnahe Gestaltung der Uferböschungen, ● Reaktivierung der Retentionsmöglichkeiten von Gewässer und Aue, ● Entfernung von Müll, Unrat und Bauschutt aus Gewässer und Uferbereich, ● Neuanpflanzung bzw. Ergänzungspflanzungen mit standortgerechten heimischen Gehölzen. Uferrandstreifen Schaffung von naturnah zu bewirtschaftenden Uferrandstreifen in einer Breite von mindestens zehn Metern ab der Uferlinie des Gewässers, das heißt auch Rückbau von Einfriedungen (z. B. Weidezäunen) etc. Durch die Umgestaltungsmaßnahmen werden die Entwicklungsmöglichkeiten für Röhrichte, seg- gen- und binsenreiche Nasswiesen und Mädesüßfluren im Planungsgebiet deutlich verbessert, da durch Entnahme nährstoffreicher Aushubmassen vorhandene Beeinträchtigungen reduziert und durch Freistellung des Baufeldes die stellenweise fortgeschrittene Gehölzsukzession zurückgedrängt werden. Durch Neuanlage temporärer Stillgewässer und wechselfeuchter Zonen wird die Standort-Vielfalt erhöht und eine Vernetzung im Sinne des Biotopverbundes gefördert. Insgesamt kommt es zu einer Aufwertung der Biotopstrukturen im Planungsbereich, indem das Angebot an Lebensräumen für Flora und Fauna deutlich vergrößert wird, was zur Steigerung der ökologischen Vielfalt und des Artenreichtums beiträgt.
  • 11. - 12 - Regensburg und Altmühltal vom 3. bis 6. Oktober 2013 Als ob wir es geahnt hätten und Gott mit uns gewesen wäre, als wir in diesem Jahr ausnahmsweise die legendäre CDU-Fahrt nicht wie üblich an Fronleichnam oder am Vatertag, sondern wegen der Bundestagswahl erst am Tag der Deutschen Einheit unternahmen. Im Frühjahr war das Jahrhunderthochwasser in Bayern und so wären an Fronleichnam unsere Fahrt und unsere Ausflugsziele buchstäblich ins Wasser gefallen. Welch ein Glück! Wegen der großen Nachfrage waren wir mit zwei Bussen unterwegs. Auf der Hinfahrt machten wir Zwischenstation in Ansbach, einem schnuckeligen barocken Kleinod. So gegen 18 Uhr kamen wir in Regensburg an, wo der Rest des Tages zur freien Verfügung stand. In einem Brauhaus trafen wir unseren Freund Franz-Josef Wein, der viel Interessantes über Regensburg, den Papstbesuch und seine Arbeit als Florist berichten konnte. So stattete er zum Beispiel auch eine Hochzeit im Schloss von Thurn und Taxis in Regensburg aus. Franz-Josef gehört zu den besten Floristen der Welt. Am nächsten Morgen fand eine Führung durch Regensburg statt, man erfuhr, dass die Stadt über 1.500 denkmalgeschützte Gebäude besitzt. Davon bilden 984 im historischen Kern das Ensemble „Altstadt mit Stadtamhof“, das 2006 von der UNESCO als Weltkulturerbe ausgezeichnet wurde. Um 12 Uhr trafen wir uns zu einer Privatführung in der Stiftskirche „Unserer lieben Frau (zur Alten Kapelle)“, deren Barockorgel von Papst Benedikt XVI. gestiftet worden war. Die anschließende Messe wird sicherlich allen Teilnehmern immer in Erinnerung bleiben, denn das war ein Highlight, das man nicht alle Tage erlebt.
  • 12. - 13 - Der nächste Morgen begann mit einer Fahrt ins Altmühltal. Hier teilte sich die Reisegruppe. Die eine Gruppe fuhr mit dem Bus hoch zur Befreiungshalle in Kehlheim, von der aus man einen Blick über das gesamte Tal schweifen lassen kann, die andere Gruppe fuhr mit dem Schiff durch den Donau- durchbruch zwischen Weltenburg und Kehlheim (Naturpark Weltenburger Enge), entlang einer zerklüfteten Felsenlandschaft des bayerischen Jura, begleitet von strahlendem Sonnenschein. Gemeinsam traf man sich dann wieder im Kloster Weltenburg (im Bild oben rechts) zu einem Mittagessen mit frischem Klosterbräu. Das Kloster Weltenburg betreibt die älteste Klosterbrauerei der Welt, im Jahre 1050 wurde sie ins Leben gerufen. Die spektakuläre Barockkunst der Gebrüder Asam in der Klosterkirche ließ sämtliche Fahrtteilnehmer staunen. Das Kloster selbst wurde 620 gegründet und gilt als ältestes Kloster Bayerns. Im Juni 2013 stand das Hochwasser bis zum Erdgeschoss, drang jedoch durch die trutzburgartige Anlage nicht bis in den Innenhof vor. Auf der Rückfahrt nach Regensburg machten wir Station in Abendsburg und erlebten dort ein einzigartiges „Bier und Kunst“-Erlebnis. Die Schönheit und reizvolle Architektur des „Kuchlbauer Turmes“, einem Architekturprojekt von Fr. Hundert- wasser, faszinierte uns alle. Im Turm eröffnen sich auf ver- schiedenen Etagen interessante Themenwelten zum bayerischen Bier und zur Biertradition. So sind zum Beispiel die Weißbierzwerge und ihre Gesellen zu sehen oder man entdeckt dort „das letzte Abendmahl“ von Leonardo da Vinci in einem Gewölbekeller in Originalgröße. Einen großartigen Blick über Abendsburg bietet auch die Aussichtsterrasse in 25 Metern Höhe. Ganz oben überrascht die vergoldete Kugel im Inneren mit einer bizarren Wandgestaltung. Am 6. Oktober traten wir die Heimreise an. Auf der Heimfahrt machten wir Halt im romantischen Städtchen Rothenburg ob der Tauber, wo einige natürlich bei Käthe Wohlfahrt nach den neuesten Trends der Weihnachtsdekoration Ausschau hielten oder in anderen kleinen schnuckeligen Geschäften stöberten. Auch die schönste Reise geht einmal zu Ende und wir erreichten Lisdorf mit vielen neuen und kostbaren Eindrücken unserer schönen Welt.
  • 13. - 14 - Neujahrsempfang der CDU-Saarlouis Beim diesjährigen Neujahrsempfang der CDU-Saarlouis wurden wichtige Projekte und Initiativen aus dem vergangenen Jahr beleuchtet und ein Blick auf die Herausforderungen für die Kreisstadt und die anstehenden Kommunalwahlen im Jahr 2014 gerichtet. Der Josef Gessner Preis für jahrzehntelanges, großartiges ehrenamtliches und soziales Engagement wurde an Uwe Schröder verliehen. Nach kurzer Begrüßung durch den CDU-Ortsvorsitzenden in Roden Michael Altmeyer berichtete der Fraktionsvorsitzende im Saarlouiser Stadtrat Tim Flasche über wichtige Projekte und Initiativen aus dem vergangenen Jahr und richtete den Blick auch auf die Herausforderungen für die Kreisstadt im Jahr 2014. „Im vergangenen Jahr hat die Koalition im Stadtrat das langjährige CDU-Projekt Lisdorfer Berg auf den Weg gebracht. Dieses einzigartige und derzeit größte Industrie- und Gewerbegebiet in Südwestdeutschland ist eine riesige Chance für unsere Stadt. Es werden zahlreiche Arbeitsplätze entstehen und Saarlouis wird gleich in mehrfacher Hinsicht profitieren: Zusätzliche Einnahmen über die Gewerbesteuer, die anteilige Lohnsteuer und natürlich auch durch viele neue Bürgerinnen und Bürger“, so Tim Flasche. Daneben lenkte Tim Flasche in seiner Rede den Blick auf die aktuelle städtebauliche Entwicklung von Saarlouis: „Ich habe gerade mit Blick auf die aktuelle Stadtplanung große Bedenken, ob diese in der Zukunft nicht negativ auf Saarlouis zurückfallen wird. Die Stadtverwaltung hat nach über zwei Jahren noch immer nicht die von unserer Fraktion geforderte Gestaltungssatzung umgesetzt bzw. vorgelegt. Wir brauchen in der Zukunft konkrete stadtplanerische Vorgaben, damit das schöne, historische Stadtbild von Saarlouis nicht durch gesichtslose Mehrfamilienhäuser, wie sie in der letzten Zeit zahlreich entstehen, zerstört wird. Hier sei nur an den geplanten Abriss der alten DRK-Rettungswache erinnert, den der Saarlouiser Rat mit großer Mehrheit abgelehnt hat. Das historische Stadtbild muss Vorrang haben vor Mietskasernen, welche rein aus Gründen der Gewinnmaximierung errichtet werden“, so Tim Flasche abschließend. Ehrengast in diesem Jahr war die neue Finanzbürgermeisterin Marion Jost, die in ihrer Rede kurz die finanzielle Situation des städtischen Haushaltes beleuchtete. „Als Finanzfachfrau werde ich alles daran setzen, die finanzielle Situation unserer Stadt in den nächsten Jahren zu verbessern, möchte gleichzeitig aber deutlich sagen, dass mit meinem Vorgänger Klaus Pecina ein Bürgermeister im Amt war, der stets die Interessen von Saarlouis im Blick hatte und ich gerade mit Blick auf den Haushalt ein bestelltes Feld vorfinden konnte. Hierfür lieber Klaus herzlichen Dank.“ Darüber hinaus wird traditionell in jedem Jahr der Josef Gessner Preis ausgelobt in Gedenken an den ersten CDU-Stadt- verbandsvorsitzenden Josef Gessner, der ehrenamtlich sehr stark engagiert war und die Saarlouiser Bürgerhilfe gründete. Für sein jahrzehntelanges, großartiges ehrenamtliches und soziales Engagement wurde der Preis in diesem Jahr an Uwe Schröder verliehen. „Uwe Schröder ist eine ganz großartige Persönlichkeit, die es in mehrfacher Hinsicht verdient, mit diesem Preis ausgezeichnet zu werden. Uwe Schröder hat sich insbesondere rund um sein Engagement für die Saarlouiser Oase verdient gemacht. Darüber hinaus erfreut er regelmäßig Kinder, Senioren, kranke und behinderte Menschen mit seinen Zaubershows. Lieber Uwe vielen Dank für dieses vorbildliche, stets am Gemeinwohl orientierte Handeln,“ so Georg Jungmann. Bevor man zum gemütlichen Teil des Neujahrsempfangs überging, forderte Georg Jungmann alle anwesenden Gäste auf, am 25. Mai 2014 an der Kommunalwahl teilzunehmen. „Unsere Demokratie braucht ihre Stimme. Unser Stadtrat braucht ihr Mandat. Wenn sie dann noch der CDU ihre Stimme geben, haben sie alles richtig gemacht“, so Georg Jungmann abschließend mit einem Lächeln auf den Lippen.
  • 14. - 15 - Junge Union Saarlouis sammelte wieder für guten Zweck Auch im letzten Jahr fand die traditionelle Weihnachtsaktion der JU Saarlouis statt. Am 21. Dezember 2013 von 10 bis 14 Uhr verkaufte der Stadtverband unter dem Pavillon in der Französischen Straße Glühwein, Kinderpunsch und erstmals auch Gebäck und Zimtwaffeln. „Ich freue mich sehr, dass wir auch in diesem Jahr den Glühweinverkauf durchführen und mit dem Erlös dem Haus Mutter Rosa helfen können. In der heutigen Zeit ist wichtig, dass man Hilfebedürftigen auch Hilfe anbietet, so wie es die Aufgabe des Hauses Mutter Rosa ist. Ich hoffe auch dieses Jahr darauf, dass wir einige Becher Glühwein verkaufen können“, so der Vorsitzende des JU-Stadtverbandes, Frederic Becker. Durch die JU-Spendenaktionen kamen seit 2005 rund 2.000 € für karitative Zwecke wie Förderschulen oder Frauenhäuser, für die Bundeswehr und für die Staatsschuldentilgung zusammen. Nachruf Wir trauern um unser ältestes Mitglied Frau Maria Jungmann geb. Klein verstorben Ende Februar 2014 zuletzt wohnhaft in Lisdorf, Großstraße 49 Die Verstorbene war über 30 Jahre Mitglied des CDU-Ortsverbandes Lisdorf Wir bedanken uns für die jahrzehntelange Treue zu unserer Partei Der CDU-Ortsverband Lisdorf wird ihr ein ehrendes Andenken bewahren
  • 15. In den nächsten Wochen wollen wir mit möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen. Uns ist wichtig, was Ihnen persönlich im Hinblick auf die Saarlouiser Stadtpolitik in den nächsten Jahren besonders am Herzen liegt. Wir wollen als CDU ein Ohr für Ihre Anregungen und Ideen haben. Wir möchten zuhören und ihre Wünsche und Erfahrungen in unser Kommunalwahlprogramm aufnehmen. Bis zum 30. April 2014 können Sie Ihre Erfahrungen, Ideen und Wünsche per Post an uns senden: CDU-Stadtverband Saarlouis Saarstraße 4 66740 Saarlouis-Lisdorf oder E-Mail an saarlouis@kreisverband.cdu-saar.de Wir freuen uns über gute Ideen und Verbesserungsvorschläge für das Wahl- programm der CDU für unsere Kreisstadt Saarlouis. Bei Rückfragen können Sie sich jederzeit gerne an die Vorstandsmitglieder der CDU Lisdorf wenden. ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ Frohe Ostern wünschen Ihnen Ihre CDU und JU Lisdorf