Lia Nr. 113

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Lisdorf aktuell Nr. 113

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Lia Nr. 113

  1. 1. Informationschrift Nr. 113 Herausgeber: für Lisdorfer Bürger Sommer 2004 CDU und JU Lisdorf Die Spitzenkandidaten der CDU Lisdorf für die Kommunalwahl 2004 Georg Jungmann, MdL Heiner Groß, Arnold Sonntag, Gabi Germann, Bernd Lay, Kandidat für den Kreistag Klaus Pecina, Fraktionsvorsitzender der CDU im Stadtrat DVD – Saarlouis 2020 Die CDU hat eine DVD aufgelegt, die die rasante Entwicklung der letzten Jahre in unserer Stadt und zudem viele historische Bilder der Stadt und ihrer Stadtteile zeigt. Wenn Sie Interesse haben, können Sie eine DVD zum Preis von 1 € bei allen Vorstandsmitgliedern, der CDU- Geschäftsstelle in der Saarstraße oder bei der Fa. Motorland Germann erwerben. Wahlkampfabschluss mit Peter Müller Am Mittwoch, 09. Juni 2004 findet ab 16:00 Uhr in Saarlouis auf dem Kleinen Markt die Abschlussveranstaltung zum Kommunalwahlkampf statt. Neben einem bunten Programm erwarten wir um 18:00 Uhr unseren Ministerpräsidenten Peter Müller. Sie sind alle herzlich eingeladen!
  2. 2. - 2 - Vertrauenssache Kommentar von Georg Jungmann In den vergangenen 5 Jahren hat sich in Saarlouis zweifelsfrei viel bewegt. Auch wenn in einer beispiellosen Schmutzkampagne die politischen Mitbewerber versuchen, OB Hans-Joachim Fontaine zu diskreditieren, sind eindeutige Fakten nicht widerlegbar und auch bisher nicht widerlegt worden. Mit Schlagworten und dumpfen Plakaten wird versucht, OB Fontaine ehrabschneiderisch zu treffen. Die CDU und OB Fontaine bleiben aber ihrer Linie treu. Wir verweisen auf das, was in den letzten Jahren in Saarlouis erreicht wurde und zeigen auf, wie sich Saarlouis weiter entwickeln wird. Unsere schöne Stadt schlecht reden überlassen wir anderen. Sei es im Stadtgarten, auf der Vauban-Insel oder auf den Kasematten, dort wurde das historische Erbe der Stadt wieder sichtbar gemacht. Mit dem Gewerbepark Lisdorfer Berg und den Baugebieten Fischerfeld und Ronnhoed sichern wir die Zukunft unserer Stadt, denn dort entstehen die Arbeitsplätze der Zukunft und die Wohnungen der Menschen, die dort arbeiten. Mit der Ausgrabung der alten Wallbrücke, der Neugestaltung des Kleinen Marktes, der Erneuerung des Bahnhofsbereiches und dem „Culturcentrum“ Saarlouis wird die Attraktivität der Stadt erheblich gesteigert. Mit der beispiellosen Unterstützung unserer Vereine (keine Hallenbenutzungsgebühren, Investitions- und Energiekostenzuschüsse u.v.m.), dem Bau des neuen Jugend- und Vereinszentrums in der Lisdorfer Straße und der Auszeichnung als eine der kinderfreundlichsten Städte Deutschlands unterstützen wir ehrenamtliches Engagement, ohne das unsere Stadt wesentlich ärmer wäre. Ich könnte noch viele Dinge aufzählen, wie sich Saarlouis positiv entwickelt, das würde aber den Rahmen dieses Kommentars sprengen. Das Programm der CDU für die kommenden Jahre können sie aber auf den Seiten 8 bis 11 nachlesen. Wir haben aber auch eine DVD mit dem Titel „Saarlouis 2020“ anfertigen lassen, auf der neben der Stadtentwicklung viele alte historische Bilder der Innenstadt und der Stadtteile zu sehen sind. Wenn Sie daran interessiert sind, rufen Sie mich an oder wenden sich an eines der CDU-Vorstandsmitglieder. In den letzten Jahren ist viel Geld nach Lisdorf geflossen und es ist viel für unseren Ort gemacht worden. Und dennoch ist der Zustand einiger Straßen sehr schlecht. Hier muss dringend Abhilfe geschaffen werden. Da aber in diesen Straßen die Kanäle ebenfalls dringend erneuert werden müssen, wäre es unsinnig, die Straßen auszubauen, unter Umständen mit Ausbaubeiträgen der Anlieger, um sie mit dem Kanalausbau wieder aufzureißen. Der Kanalausbau musste verschoben werden, weil sich bereits begonnene Maßnahmen wesentlich länger hinauszögerten als ursprünglich geplant war. Dies ist zwar ärgerlich, aber leider nicht zu ändern, zumal die erforderlichen Gelder für die Lisdorfer Kanal- und Straßenbaumaßnahmen im Haushalt bereit stehen. Dies ist für uns die wichtigste Maßnahme in Lisdorf für die kommende Stadtratsperiode. Nach der jetzt erfolgten Neubesetzung der Stelle des Leiters des Tiefbauamtes wird der Lisdorfer Kanalausbau von der Flurstraße über die Provinzial-, Groß- und Kleinstraße sowie einiger Nebenstraßen mit Priorität erfolgen. Liebe Lisdorfer Mitbürgerinnen und Mitbürger, unser Ort ist lebens- und liebenswert, das Vereinsleben ist in Ordnung, was nicht zuletzt der Lisdorfer Tag am 2. Mai gezeigt hat. Die CDU hat Kandidaten für Stadtrat und Kreistag aufgestellt, die an hervorragender Stelle im Orts- und Vereinsleben tätig sind. Ob Vereinsvorsitzende, Geschäftsleute, Landwirte oder Mitglieder der pfarrlichen Gremien, die Mannschaft der CDU Lisdorf besteht aus Persönlichkeiten aus der Mitte des Dorfes, denen in ihren Bereichen Vertrauen entgegen gebracht wird. Deshalb bitte ich um Ihr Vertrauen bei den anstehenden Wahlen für OB Hans-Joachim Fontaine und die Kandidatinnen und Kandidaten der CDU.
  3. 3. - 3 - Die Rot-Grünen „Nein“ – Sager Wahrnehmung von Verantwortung in der Kommunalpolitik heißt, vor allem in den Bereichen Wohnen, Arbeiten und Leben die Zukunft unserer Stadt gestalten. Dies hat die CDU in Saarlouis in den letzten Jahren sowohl in der Innenstadt als auch in den Stadtteilen getan, während SPD und Grüne sich als Verweigerer und Nein-Sager einen Namen gemacht haben. Beispiel Wohnen: Mit der Erschließung der Baugebiete „Im Fischerfeld“ und „Ronnhoed“ kann endlich der jahrelange Bauplatzmangel in Saarlouis aufgehoben werden. Mit Taktiererei wollte die SPD das von der CDU mit einem zukunftsweisenden ökologischen Bebauungsplan vorangetriebene Vorhaben Ronnhoed unter allen Umständen verhindern und hatte dabei – so deren Vorsitzender Henz „das Interesse der eigenen Partei im Auge“ – nicht aber das Interesse zahlreicher bauwilliger Bürger, welche schon jahrelang darauf warten, in Saarlouis eine geeignete Baustelle zu erwerben. Beispiel Arbeiten: Mit der Erschließung des Gewerbeparks Lisdorfer Berg leistet Saarlouis einen wichtigen Beitrag zum Strukturwandel im Kreis Saarlouis hin zu neuen Technologien. Die Kreisstadt Saarlouis muss sich an die Spitze der Bewegung stellen. Deshalb ist es wichtig, die vorhandenen Betriebe bei Ihrer Entfaltung zu unterstützen. Es ist aber ebenso wichtig, neue Betriebe durch Unterstützung vor allem des Mittelstandes hier anzusiedeln. Dadurch werden neue Arbeitsplätze geschaffen und die Wirtschaftskraft der Stadt Saarlouis deutlich gestärkt. Bei allen Planungen hat jedoch der Ausgleich für die Landwirtschaft oberste Priorität. Es war über 30 Jahre gemeinsames Ziel der Stadtpolitik von CDU und SPD, den Lisdorfer Berg als Gewerbegebiet für die Stadt zu erschließen. Diesen Konsens hat die SPD aufgekündigt. Statt dessen hat sie gegen den Gewerbepark Lisdorfer Berg polemisiert und dort den völlig unsinnigen Bau eines neuen Stadtteils für Saarlouis gefordert. Beispiel Leben in der Stadt: Sich wohl fühlen, bummeln und einkaufen, plaudern und flanieren, dies erfordert eine attraktive Innenstadt. Saarlouis hat bereits jetzt viel zu bieten. Die CDU will auf dem Kleinen Markt die Historie der Stadt hervorheben und die alte Wallgrabenbrücke wieder zum Vorschein bringen. Sie stützt sich dabei auf die Ergeb- nisse mehrerer öffentlicher Diskussionen und hat einen klaren Handlungsauftrag der Saarlouiser Bürgerinnen und Bürger. Die SPD war wie CDU und Grüne seit vielen Jahren für den autofreien Kleinen Markt. Erst im März 2004 schwenkte sie um nach dem Motto „Nur ja keine Gemeinsamkeit mit der CDU“. Jetzt ist sie für einen Parkplatz. Dies ist der Offenbarungseid der SPD. Abgesehen davon, dass sie dafür bei den Grünen keine Mehrheit findet, hat sie sich von jeder Verant- wortung für die attraktive Weiterentwicklung der Saarlouiser Innenstadt verabschiedet. Beispiel Jugend: Für unsere Jugend heißt Leben in der Stadt auch Selbstentfaltung und kreative Betätigung außerhalb von Altstadt, Kino oder Disco. Deshalb hat die CDU in der Lisdorfer Straße ein Jugend– und Vereins- zentrum erstellt, das im Lande seines gleichen sucht. SPD und Grüne versuchten dies schlecht zu reden. Jetzt ist es fertig gestellt und jeder kann sich von der gelungenen Konzeption selbst überzeugen. Beispiel Postenschacher: Die CDU hat seit vielen Jahre argumentiert, in Saarlouis reichen wie in anderen vergleichbaren Städten zwei hauptamtliche politische Führungskräfte, nämlich ein OB und ein Bürgermeister, aus. Deshalb wurden zwei hauptamtliche Beigeordnetenstellen, die in den letzten Jahren frei wurden, nicht wieder besetzt. Dies spart der Stadt mehrere 100.000 € ein. SPD und Grüne kritisierten diese Sparmaßnahmen und kündigten an, im Falle eines Wahlsieges würde man diese Stellen wieder besetzen. Dies zeigt, SPD und Grüne sparen wohl nur bei anderen, im Postenschacher sind sie aber die Größten! Damit gibt es für die Kommunal- und OB- Wahl am 13. Juni 2004 in Saarlouis klare Alternativen: Entweder verantwortliche Zukunftsgestaltung durch die CDU und OB Fontaine oder Rot-Grüne Verweigerung und Verschwendung
  4. 4. - 4 - Lisdorfer Tag grandios 35.000 Menschen in Lisdorf Tolle Stimmung, tolles Wetter und Lisdorf präsentierte sich von seiner besten Seite. Die Lisdorfer Dorfgemeinschaft hatte einiges zu bieten. Ob Gummistiefel-Weitwurf mit Boris Henry, selbst gemachte Butter wie zu Omas Zeiten oder hightech - Beamer Show, der Bogen wurde von alten Traditionen bis zur Moderne gespannt. Fast alle Lisdorfer Vereine beteiligten sich und sorgten für das leibliche Wohl der Gäste, die aus Fern und Nah kamen. Die Firmen zeigten ihre Leistungsfähigkeit und nicht wenige staunten, was unser Ort alles zu bieten hat. Der Slogan „alles im grünen Bereich“ bestätigte sich im doppelten Sinn. Dass man in Lisdorf alles für und aus Feld und Garten bekommen kann, das bewiesen unsere Betriebe aus dem grünen Bereich, dass aber in Lisdorf auch in vielen anderen Branchen alles im grünen Bereich ist, das bewiesen die vielen Geschäfte, die sich an diesem Tag erstklassig präsentierten. Neben dem Schirmherren Umweltminister Stefan Mörsdorf, OB Hans-Joachim Fontaine und der Landtagsabgeordneten und Landratskandidatin Monika Bachmann staunten die über 35.000 auswärtigen Besucher, was die Lisdorfer auf die Beine stellen können. Aber auch viele Lisdorfer waren von der eigenen Leistungsfähigkeit überrascht. So zeigten sich am Ende des Tages die Sprecher des Organisationsteams Herbert Germann und Georg Jungmann auch mehr als zufrieden: „Mit solch einem Erfolg haben selbst die kühnsten Optimisten nicht gerechnet. Dies ermuntert uns, auch im nächsten Jahr wieder einen Lisdorfer Tag durchzuführen“. Übrigens den Hauptpreis einen Cart Rasentraktor im Wert von 1599.- Euro konnte eine Gewinnerin aus Hemmersdorf in Empfang nehmen. Die Bilder wurden von Harald Weiler, Michael Jenal, Herbert Germann und Katrin Zimmer gemacht.
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  6. 6. - 6 - Hans-Joachim Fontaine Die Bürger der Kreisstadt Saarlouis sind am 13. Juni aufgefordert neben dem Stadtrat, auch einen neuen Oberbürgermeister zu wählen. Hans Joachim Fontaine stellt sich zum 2. Mal dieser Wahl. Er möchte klare Verhältnisse an der Verwaltungsspitze und im Stadtrat, damit es in Saarlouis weiter voran geht. Unter Oberbürgermeister Hans Joachim Fontaine hat sich in Saarlouis viel getan. Stadtgarten, Vauban-Insel, Steinrauschbad, Jugend- und Vereinszentrum, Neugestaltung Bahnhof, Kleiner Markt, neue Gewerbe- und Baugebiete und vieles mehr sind Stichworte die deutlich machen, Saarlouis entwickelt sich dynamisch voran. Auch böswillige Unterstellungen ändern nichts an den Fakten. Deshalb ist es wichtig, dass die eingeleiteten Maßnahmen fortgeführt werden. OB Fontaine beim Lisdorfer Tag Durch die sehr knappen Mehrheitsverhältnisse kam es im Stadtrat immer wieder zu Blockaden von sehr wichtigen Vorhaben für Saarlouis, wie Gewerbe- und Baugebiete. Nur durch die Wiederwahl von Hans-Joachim Fontaine zum Oberbürgermeister wird sichergestellt, dass die begonnen Maßnahmen auch zu Ende geführt werden. Andernfalls würden zukunftswichtige Maßnahmen wie Baugebiet Ronnhoed oder Gewerbepark Lisdorfer Berg umgeplant und es würden viele Millionen Euro in den Sand gesetzt. Das kann nicht im Interesse der Saarlouiser Bürgerinnen und Bürger sein. Klare Verhältnisse im Stadtrat und bei der OB-Wahl sind wichtig, um die Weichen für die Stadt und die einzelnen Stadtteile auf die Zukunft zu stellen. Keine klaren Verhältnisse würden in den nächsten Jahren weiteren Hickhack und Parteiengezerre verursachen. Deshalb am 13. Juni 2 x Liste 1 OB Fontaine  CDU im Stadtrat 
  7. 7. - 7 - Monika Bachmann Am 13. Juni 2004 wird in unserem Kreis ein neuer Landrat gewählt. Für dieses wichtige Amt im Kreis stellt sich Monika Bachmann zur Wahl. Sie will als erste Frau Landrätin des Kreises Saarlouis werden. Mit Mut, Kreativität und persönlichem Einsatz will sie daran arbeiten, dass der Kreis Saarlouis ein moderner, erfolgreicher und lebenswerter Landkreis wird. Seit 15 Jahren ist sie Ratsmitglied in ihrer Heimatgemeinde Schwalbach, seit zehn Jahren vertritt sie die Interessen der Bürgerinnen und Bürger aus dem Landkreis Saarlouis im Saarländischen Landtag. Sie ist stellvertretende Vorsitzende der CDU Landtagsfraktion und will ihre Erfahrung als haushalts- und finanzpolitische Sprecherin nun in ihre Arbeit als Landrätin einbringen. Monika Bachmann während einer Rede im Landtag Bernd Lay in den Kreistag Bernd Lay kandidiert am 13. Juni erstmals für den Kreistag. Er will die Nachfolge von Robert Schütz antreten, der 10 Jahre für Lisdorf im Kreistag vertreten war und nicht mehr kandidieren möchte. Bernd Lay war bisher Stadtverordneter und möchte sich im Kreistag vor allem für Finanz- und Schulpolitik einsetzen. Lay wörtlich:“ Die CDU hat mit ihrer Mehrheit im Kreistag die Kreisumlage kontinuierlich von 52,4 % im Jahre 1999 auf nun mehr 46,3% in diesem Jahr gesenkt – zum Vorteil gerade für die Stadt Saarlouis. Diese solide Finanzpolitik möchte ich zusammen mit der CDU und Minika Bachmann als Landrätin fortsetzen.“ „Die CDU hat dafür gesorgt, dass in den letzten Jahren über 20 Mio. € in kreiseigene Schulen und damit in die Zukunft unserer Kinder investiert wurde. Ich will dazu beitragen, dass diese zukunftorientierte Politik konsequent weiter verfolgt wird“ so Lay abschließend. Deshalb am 13. Juni 2 x Liste 1 Monika Bachmann - Landrätin für Saarlouis  CDU mit Bernd Lay im Kreistag 
  8. 8. Die Langfassung des Wahlprogramms siehe unter: http://www.cdu-stadtratsfrakion-saarlouis.de - 8 - ZUKUNFT. TRADITION. GEWINNEN BEWAHREN Saarlouis 2020 Wie wird Saarlouis im Jahr 2020 aussehen? Das wissen wir auch nicht. Aber wir haben klare Vorstellungen, wohin die Reise geht. Wir wollen Saarlouis als Stadt zum Wohnen, Arbeiten und Wohlfühlen. Das ist unser Anspruch, den zu erfüllen ständige Arbeit verlangt. Unseren erfolgreich begonnenen Weg wollen wir fort- setzen. Stadtpolitik darf man nicht auf einen Wahltag hin ausrichten, sondern man muss lang- fristige Perspektiven entwickeln. Deshalb stellen wir Ihnen unsere Perspektive 2020 vor. 1. Wirtschaftsförderung und Tourismus Der Strukturwandel im Kreis Saarlouis, hin zu neuen Technologien, schreitet kräftig vo- ran. Die Kreisstadt Saarlouis muss sich an die Spitze der Bewegung stellen. Deshalb ist es wichtig, die vorhandenen Betriebe bei ihrer Entfaltung zu unterstützen: es ist aber ebenso wichtig, neue Betriebe durch Unterstützung vor allem des Mittelstandes hier an- zusiedeln. Jungen innovativen Unternehmen muss mit einem Gründerzentrum der Start erleichtert werden. Neue zukunftssichere Arbeitsplätze in Saarlouis sind ein Hauptziel un- serer Stadtpolitik. Es sollen neue, moderne Arbeitsplätze entstehen, die Menschen sollen hier arbeiten und wohnen, sie sollen sich erholen, wohl fühlen und gut einkaufen können.  Gewerbepark Lisdorfer Berg und Hafengelände Neben einer Erweiterung des Gewerbegebietes im Hafen ist der Gewerbepark Lisdor- fer Berg das entscheidende Zukunftsprojekt. Die Weichen haben wir bereits gestellt.  Stadtportal Bahnhof Der Bahnhof mit seinem Vorplatz ist ein wichtiger Eingangsbereich für unsere Stadt. Das architektonisch wertvolle Bahnhofsgebäude wird freigestellt und Raum geschaffen für eine funktionsgerechte Gestaltung des Vorplatzes.  Kleiner Markt + Wir haben eine an der Stadtgeschichte orientierte zukunftsweisende Planung vorge- legt. Kennzeichnend ist ein freier Raum für Kommunikation und Aufenthalt zwischen Französischer und Lisdorfer Straße. Das ehemalige Französische Tor wird gestalterisch in Erinnerung gebracht und die verschüttete Wallgrabenbrücke freigelegt und erlebbar. Im Bereich Lothringer Straße und Hohenzollernring werden zusätzliche Parkplätze an- gelegt.  Neuer Tourismus, Stadtmarketing, Identität Die Stadt Saarlouis wird sich in der Konkurrenz der Städte behaupten. Allerdings sind zusätzliche Anstrengungen aller Akteure am Stadtgeschehen erforderlich. So wird eine Marketinggesellschaft mit maßgeblicher privater Beteiligung gegründet werden. Neben den Aufgaben Stadtmanagement, Wirtschaftsförderung und Stadtwer- bung soll sie sich der touristischen Erschließung unserer Stadt annehmen. Unverwech- selbar ist Saarlouis aber vor allem durch die aufgeschlossenen Bürger, die französische Atmosphäre sowie die Zeugnisse der Vauban-Festung. Stadtgarten, Wallgraben, Saar- Altarm mit der Insel, die Kasematten u.v.m. sind neu erstanden und für Einheimische und Gäste zu einem nachhaltigen Erlebnis geworden. Diese begeisternde Entwicklung muss fortgesetzt werden.
  9. 9. Die Langfassung des Wahlprogramms siehe unter: http://www.cdu-stadtratsfrakion-saarlouis.de - 9 - 2. Attraktives Wohnen in Saarlouis Saarlouis hat eine hohe Wohnqualität. Ziele unserer Politik sind die weiteren Steigerung der Wohnqualität sowie die Planung und Erschließung zusätzlicher Wohnmöglichkeiten. Es muss familiengerechter und bezahlbarer Wohnraum entstehen. Die CDU setzt sich ein für:  die weitere zügige Planung, Erschließung und Fertigstellung der Baugebiete „Ronnho- ed“, „Im Fischerfeld“, „Roden-Nord“ und „Auf der Dellt“,  die Aufwertung der Stadtteile durch die Schließung von Baulücken,  die Förderung dezentraler, seniorengerechter Wohnungen,  citynahes Wohnen. 3. Verkehrspolitik Saarlouis ist eine Autostadt. Das Auto ist das wichtigste Verkehrsmittel für Einwohner und Besucher der Stadt. Deshalb müssen die Innenstadt und die Stadtteile mit ihren Wohn-, Geschäfts- und Ge- werbebereichen leicht erreichbar sein. Dazu sind ein flüssiger Straßenverkehr und ausrei- chende Parkplätze unerlässlich. Der öffentliche Personennahverkehr ist nach modernen Anforderungen weiter zu entwickeln. Die CDU setzt sich ein für:  den Bau der B 269 neu zur Entlastung der Stadtteile Neuforweiler, Picard und Lisdorf vom Durchgangsverkehr und der Erschließung des neuen Gewerbeparks Lisdorfer Berg,  die Weiterführung der B 51 neu als Ortsumgehung von Fraulautern und Roden,  den Bau des Ostrings (B 405) als Grundvoraussetzung für eine Neugestaltung des Ortskerns in Fraulautern,  den Ausbau des Inneren Ringes und  die Schaffung zusätzlicher citynaher Parkplätze entlang des Inneren Ringes. 4. Kultur, Bildung, Sport Saarlouis, die Stadt zum Wohlfühlen, bietet ihren Einwohnern und Besuchern ein reich- haltiges Kultur-, Bildungs- und Sportprogramm. Diese Programme auszubauen und die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt zum aktiven Mitwirken zu gewinnen, ist unser Ziel.  Wir unterstützen nachhaltig die Saarlouiser Vereine, z.B. durch die Abschaffung der Hallenbenutzungsgebühr, Energiekostenzuschüsse und Zuschüsse zu Investitionen. Auch in Zukunft bleibt die Förderung der Vereinsarbeit eines unserer wichtigsten Ziele.  Die Bäderlandschaft von Saarlouis wird derzeit neu geordnet. Wenn das Stadtgarten- bad geschlossen werden muss, wird als Ersatz das Hallenbad um Freibecken erweitert und damit als Ganzjahresbad ausgebaut.  In Saarlouis gibt es eine Vielzahl von kulturellen Aktivitäten. Diese sollen ausgeweitet werden z.B. durch das „Kulturfestival Stadtgarten“.  Schon jetzt wird die Ausstellungs- und Bildungsarbeit des Museums Haus Ludwig über die Landesgrenzen hinaus gelobt. Die Museumslandschaft wird um das Gebäude des ehemaligen Arbeitsgerichts erweitert werden. Dadurch wird zusammen mit dem Ge- bäude der Volkshochschule, dem Theater am Ring, dem städtischen Museum, dem Archiv und der Stadtbibliothek das „CulturCentrum“ vervollständigt.  Das Theater am Ring wird zu einem modernen Kongress-, Tagungs- und Kulturzent- rum mit Hotel und gehobener Gastronomie ausgebaut. 5. Kinder- und Jugendpolitik  Saarlouis ist eine mehrfach ausgezeichnete kinder-, jugend- und familienfreundliche Stadt.  Für unsere Kinder unterhalten wir über 85 Spielplätze im gesamten Stadtgebiet, tra- gen Sorge für die Verringerung der Gefährdung im Straßenverkehr. Die Einrichtung der Stelle einer Kinderbeauftragten ist ebenso beispielhaft wie die Kindersprechstunden des Oberbürgermeisters.
  10. 10. Die Langfassung des Wahlprogramms siehe unter: http://www.cdu-stadtratsfrakion-saarlouis.de - 10 -  Um Saarlouis noch attraktiver für junge Familien mit Kindern zu machen, soll die Be- treuung der Schüler über die reine Schulzeit hinaus ausgedehnt werden.  Die Stadt Saarlouis freut sich auf alle Jugendlichen, die gerne in die Stadt kommen. Wir bieten ihnen ein reichhaltiges und interessantes Programm, das ständig erweitert, verbessert und neuen Ansprüchen angepasst werden muss. Das neue Jugend- und Vereinszentrum in der Lisdorfer Straße, die Jugendtreffs in der Ludwigsschule, in Ro- den, auf dem Steinrausch, in Picard werden ergänzt zunächst in Beaumarais und Lis- dorf, danach in den anderen Stadtteilen. 6. Frauen, Familie und Senioren Die CDU macht sich für eine frauen-, familien-, kinder- und seniorenfreundliche Stadt stark. Hierzu gehören:  Ausbau der Nachmittagsbetreuung,  Erweiterung des städtischen Angebots an vorschulischen Einrichtungen,  Unterstützung der Kindergärten in freier Trägerschaft,  Förderung der städtischen und ehrenamtlichen Seniorenarbeit,  Bau von seniorengerechten Wohnungen  behindertengerechter, barrierefreier Ausbau aller öffentlichen Einrichtungen und  Bereitstellung von Baugrundstücken für junge Familien. 7. Autostadt Saarlouis Saarlouis ist stolz auf die FORD-Werke, deren erfolgreiche Autoproduktion in aller Welt Absatz findet. Diesen Erfolg gilt es auch in der Zukunft gemeinsam mit dem Unternehmen zur Sicherung des Standortes fortzusetzen, aktuell bei der logistischen Verbesserung durch einen Container-Umschlag im Hafengebiet, der auch weiteren Unternehmen zu- gänglich sein wird. Saarlouis wird auch in Zukunft bei der Gestaltung der Stadt ihr besonderes Interesse am Wirtschaftsfaktor Automobil beweisen. 8. Bürgerbeteiligung Zukunft gewinnen für Saarlouis - das geht nach unserer festen Überzeugung nur, wenn viele Bürgerinnen und Bürger mitdenken, mitreden und mitmachen. Die CDU hat deshalb den Saarlouiser Dialog eingerichtet, um über aktuelle Themen, die Saarlouis betreffen, mit allen Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen. 9. Stadtteile entwickeln  Innenstadt Durch gezielte vielfältige Neubau- und Sanierungsmaßnahmen wird die Innenstadt at- traktiver und unsere gesamte Stadt aufgewertet.  Roden Durch den Abriss des Ärztehauses wurde ein Schandfleck beseitigt, so dass jetzt die Neugestaltung des Marktplatzes erfolgen kann. Im Neubaugebiet Roden-Nord wurde der Straßenendausbau getätigt. Die Parkplätze im Sportzentrum wurden ausgebaut. Der Bahnhofsvorplatz wird völlig neu gestaltet. Durch Abriss der Fußgängerüberdach- ung und Neuführung des Straßenverkehrs entsteht ein Bahnhofsvorplatz, der den An- sprüchen der Stadt entspricht.  Fraulautern Ein Verkehrsentwicklungsplan für den Stadtteil wurde erstellt. Nach diesem Plan wer- den zahlreiche Einzelmaßnahmen durchgeführt wie veränderte Verkehrsführungen und zusätzliche Fußgängerüberwege eingerichtet. Notwendige Kanal und Straßensa- nierungen wurden durchgeführt. Der historische Torbogen an der Klosterschule wurde saniert. Der Schulhof der Klosterschule wurde neu gestaltet. In der Puhlstraße wird ein Parkplatz errichtet.
  11. 11. Die Langfassung des Wahlprogramms siehe unter: http://www.cdu-stadtratsfrakion-saarlouis.de - 11 -  Lisdorf Mit dem Neubaugebiet „Im Fischerfeld“ wurden neue Bauplätze in Lisdorf geschaffen. Der Dorfplatz wurde neu gestaltet. Mit dem Bau der B 269 neu über den Lisdorfer Berg wird eine Verkehrsentlastung geschaffen.  Beaumarais Mit der Planung und Erschließung des Neubaugebietes „Ronnhoed“ wird den vielen Bauwilligen und jungen Familien in absehbarer Zeit in hervorragender Lage wieder Baugelände zur Verfügung stehen. Mit dem Umbau des Sportplatzes zu einem Kunst- rasenplatz gehen Stadt und TuS Beaumarais eine beispielhafte Partnerschaft ein. Die Planungen für eine Einsegnungshalle auf dem Friedhof und für die Herrichtung der al- ten Schulturnhalle für Zwecke der Vereine und der Jugend stehen vor dem Abschluss.  Picard Der Endausbau der Straßen im Baugebiet „Auf der Dellt“ geht zügig voran und wird nach Plan umgesetzt. Mit dem Neubaugebiet „Ronnhoed“ wird neues Baugelände zur Verfügung gestellt.  Neuforweiler Der lange geforderte Ausbau der Neuhof- und der Memelstraße wurde nach langer Diskussion von der CDU umgesetzt. Mit dem Bau der B 269 neu über den Lisdorfer Berg wird die lange ersehnte Verkehrsentlastung für die Anlieger an der St. Avolder Straße geschaffen.  Steinrausch Das Steinrauschbad wurde zu einem der schönsten Bäder im Kreis Saarlouis umge- baut. Das alte Schwimmbadgebäude wird zu einem Jugend- und Vereinshaus umge- staltet. Die Sanierung der Straßen und Wege wird fortgeführt. 10. Finanzierung Verantwortungsbewusste Finanzwirtschaft gründet auf dem Bewusstsein, dass alle Aus- gaben letztendlich von den Bürgern finanziert werden. Die CDU blickt über den Tag hin- aus. Sie bedenkt die finanziellen Folgewirkungen kommunaler Entscheidungen. Die CDU hat sparsam gewirtschaftet, indem  zwei hauptamtliche Beigeordnetenstellen eingespart und  die Schulden kontinuierlich abgebaut wurden. Trotz der schwierigen Haushaltssituation sind erhebliche Investitionen in die Attraktivität und die Wirtschaftskraft der Stadt getätigt worden. Beispiele: Steinrauschbad, Stadtgarten, Festungsanlagen, Kasematten, Jugend- und Vereinszentrum, Neubaugebiete u.v.m. Auch in Zukunft wird unser Motto sein: klug haushalten bei hohen Investitionen. Saarlouis ist eine Stadt zum Wohnen, Arbeiten und Wohlfühlen! Dieser Anspruch muss ständig weiter ausgebaut werden. Deshalb bitten wir Sie um Ihre Stimme, um unsere Arbeit für Saarlouis fortsetzen zu können. ZUKUNFT. TRADITION. GEWINNEN BEWAHREN Ihre CDU - Saarlouis
  12. 12. - 12 - Interview mit Peter Müller, Ministerpräsident des Saarlandes Lisdorf aktuell interviewte Ministerpräsident Peter Müller zur aktuellen Situation in Lisdorf, Saarlouis, Land und Bund. Zur Person: Peter Müller ist verheiratet und Vater von drei Söhnen. Seine Freizeit gehört seiner Familie. Neben seiner Sportbegeisterung insbesondere als Fußballer spielt er gerne Schach und Skat. In seiner Studienzeit war er auch ein begeisterter Klarinetten- und Saxophonspieler. In seiner politischen Arbeit pflegt Peter Müller insbesondere einen lebendigen Diskussionsstil. Seine Fachkompetenz und Sachlichkeit wird in schwierigen Debatten auch auf Bundesebene – so in der Zuwanderungsdiskussion – sehr geschätzt. Lisdorf aktuell: Herr Ministerpräsident, was fällt Ihnen zu Lisdorf ein? Peter Müller: Spontan die Lisdorfer Au, die fruchtbare Gemüsekammer des Saarlandes. Natürlich aber auch die intakte Gemeinschaft. Obwohl Lisdorf ein Stadtteil von Saarlouis ist, hat es sich eine sehr dörfliche Struktur und ein funktionierendes Vereinsleben erhalten. Aktuell denke ich auch an den Gewerbepark „Lisdorfer Berg“, der nun konkrete Formen annimmt. Die Landesregierung will mit der Stadt Saarlouis den Gewerbepark "Lisdorfer Berg" gemeinsam voranbringen. Lisdorf aktuell: Eine gute Nachricht für Lisdorf und Saarlouis. Das „Wir fangen schon mal an“ ist in Lisdorf deutlich zu spüren. Wie beurteilen Sie allgemein den wirtschaftlichen Wandel im Saarland? Peter Müller: Das Saarland befindet sich inmitten eines tief greifenden Strukturwandels. Stahl- und Automobilindustrie leisten noch immer einen hohen Beitrag zum Wirtschaftswachstum, doch der Wandel hin zum modernen Technologie- und Dienstleistungsstandort vollzieht sich deutlich. Aufgrund der hervorragenden strategischen Lage – im Umkreis von 560 Kilometern rund um Saarbrücken wird die Hälfte des EU- Bruttosozialprodukts erzeugt – hat auch die Logistik außerordentlich günstige Bedingungen. Lisdorf aktuell: Daraus ergeben sich gute Chancen – auch für den Automobilstandort Saarlouis und das Land. Die Landesregierung hat unter Ihrer Verantwortung eine erfolgreiche und solide Politik für das Land betrieben. Wie wird die Landesregierung ihre Politik in den kommenden Jahren ausrichten? Peter Müller: Es ist der Landesregierung gelungen, aus einem Zwei-Drittel-Wachstum ein Vier-Drittel-Wachstum zu gestalten. Das kleinste Bundesland hat sich so zur dynamischsten Region der Bundesrepublik gewandelt. Wir bekennen uns zu einer wirtschaftsfreundlichen Politik, einer Politik, die Arbeitsplätze erhält und die Rahmenbedingungen dafür schafft, dass neue Arbeitsplätze geschaffen werden können, dass Betriebe expandieren können und dass Existenzgründungen erfolgreich sein können. An diese erfolgreiche Politik werden wir anknüpfen.
  13. 13. - 13 - Lisdorf aktuell: Wird es angesichts der drastischen Steuerausfälle nicht schwieriger, an diese erfolgreiche Politik anzuknüpfen? Peter Müller: Zunächst ist es wichtig, den Grund für die Steuerausfälle zu sehen. Im Vergleich zum Finanzplan des Oktobers 2000 belaufen sich die Einnahmeausfälle allein des Jahres 2004 für das Saarland auf 522 Millionen Euro. Wesentliche Ursache für die Wachstumsschwäche und die Steuerausfälle ist die lahmende Binnenkonjunktur. Während der deutsche Export am weltweiten Wachstumsprozess bisher durchaus partizipiert, ist die binnenwirtschaftliche Lage geprägt durch private Konsum- und unternehmerische Investitionszurückhaltung. Während Sparquote und Schwarzarbeit ansteigen, sinkt die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisse deutlich. Dies ist die fatale Konsequenz rot-grüner Politik in Berlin, die auf der Grundlage einer unsäglichen Kombination aus Inkonsequenz und Inkompetenz zwingend zur Zerstörung des notwendigen Verbrauchervertrauens führt. Lisdorf aktuell: Wie kann es dennoch gelingen, weiterhin erfolgreiche Politik für das Saarland zu machen? Peter Müller: Von den konjunkturellen Vorgaben können wir uns leider nicht völlig abkoppeln. Das Saarland hat aber gezeigt, dass es gegen den Bundestrend erfolgreich sein kann. Seit 1999 wächst die saarländische Wirtschaft stärker als die bundesdeutsche Wirtschaft: Das Bruttoinlandsprodukt wuchs im Saarland von 1999 bis zum Jahre 2003 real um 5,1% und liegt damit über dem Wachstumsniveau der deutschen Volkswirtschaft. Die Kleinheit des Landes ist dabei von großem Vorteil. Geht es doch längst nicht mehr darum, dass der Große den Kleinen frisst, sondern der Schnelle bezwingt den Langsamen. Wir sind schnell, profitieren von kurzen Wegen, überwinden bürokratische Hemmnisse auch dank einer umfassenden Entbürokratisierung und Modernisierung unserer Landesverwaltung sowie vereinfachter Genehmigungsverfahren. Wir setzen kreative Ansätze rasch um. Politische Entscheider, Hochschulen und Wirtschaft sitzen an einem Tisch, wenn es gilt, wirtschaftliches Handeln zu vereinfachen und das Profil des Standorts zu schärfen. Auf diesem Weg sind wir bereits ein gutes Stück voran gekommen. Das Saarland ist innovativ. Innovatives Saarland – das ist daher ein Anspruch, dem wir Rechnung tragen und den wir in den nächsten Jahren weiter intensiv im Interesse unserer Region entwickeln wollen und werden. Lisdorf aktuell: Welchen Herausforderungen muss sich eine zukunftsgerichtete Politik auch im Saarland stellen? Peter Müller: Der demographische Wandel gehört sicher zu den großen Herausforderungen. Hier muss die Politik konstruktive Antworten und Lösungen finden. Der drohende Bevölkerungsrückgang erfordert zum einen die Fortführung unserer familienfreundlichen Politik im Saarland, um die Rahmenbedingungen für Kinder und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern. Die freiwillige und flexible Ganztagsschule in unserem Land trägt ebenso dazu bei wie die Freistellung der Eltern von den Gebühren des letzten Kindergartenjahres. Lisdorf aktuell: Herr Ministerpräsident eine letzte Frage. Die EM in Portugal steht vor der Tür. Was ist Ihr Tipp? Peter Müller: Die Deutsche Mannschaft ist eine Turniermannschaft. Auch bei der WM 2002 hat niemand geglaubt, dass Deutschland das Endspiel gegen Brasilien bestreiten würde. Meine Einschätzung: Deutschland wird sich im Turnier steigern. Die Vorrundengruppe ist mit den Niederlanden und Tschechien aber sehr stark. Alles ist möglich. Lisdorf aktuell: Herr Ministerpräsident, wir danken Ihnen für das Gespräch
  14. 14. - 14 - Lisdorfer Notizen SC Saargold Die Handballer haben die Saison mit Platz 10 beendet und damit einen Platz im unteren Mittelfeld der Regionalliga Südwest belegt. Vor der Saison wäre man mit diesem Platz wohl zufrieden gewesen, der Verlauf der Saison zeigte aber, es war mehr drin. Nach einer Niederlagenserie war der Verein während der Runde zwischenzeitlich auf einen Abstiegsplatz abgerutscht. Der Vorstand reagierte, entließ Trainer Frank Künzer und vertraute mit Jörg Kaiser und Udo Jung zwei jungen Saarlouiser Handballern die Mannschaft an. Die beiden sprachen die Mannschaft wohl richtig an, denn man legte eine Serie von 4 Siegen in Folge hin. Damit wurde der Grundstein für den Klassenerhalt gelegt. Der Lisdorfer Jörg Kaiser (aus der Holzmühler Straße) war zuvor Betreuer der Mannschaft und mit den Eigenheiten einiger Spieler bestens vertraut, der Fraulauterner Udo Jung hat Trainer- erfahrung bei einer hochklassigen Trierer Damenmann- schaft gesammelt. Offensichtlich war dies die richtige Mischung, um die Mannschaft im richtigen Moment so zu motivieren, dass die entscheidenden Spiele ge- wonnen wurden. Von Anfang an war aber klar, dass beide den Trainerjob bei der HG Saarlouis nur bis zum Saisonende ausüben würden. Daniel Altmayer beim Torwurf So verpflichtete die HG den bisherigen Trainer des Ligakonkurrenten Zweibrücken, Murat Pohara. Pohara ist in Saarlouis kein unbekannter, spielte er doch einige Jahre mit dem SC Saargold in der 2. Bundesliga. Nach dem Weggang von 4 Spielern ist die HG Saarlouis derzeit auf Spielersuche, um die Lücken zu schließen. Bleibt zu hoffen, dass man in der kommenden Saison das Ziel, an Weihnachten das Abstiegsgespenst verjagt zu haben, erreichen wird. SV 1929 Im Jubiläumsjahr haben die Fußballer eine spannende und erfolgreiche Saison hingelegt. Vor dem letzten Spieltag lagen der SV und der SSV Saarlouis mit 65 Punkten gleich auf. Und wie der Zufall oder besser der Spielplan es wollte, es kam zu einem echten „Endspiel“ der beiden Mannschaften auf dem Sportplatz in den Fliesen. Ein hoch dramatisches Endspiel sahen die 500 Zuschauer in den Fliesen. Lisdorf war in der ersten Halbzeit klar die bessere Mannschaft und hatte einige 100 %ige Torchancen, die aber leider nicht genutzt werden konnten. Wie aus dem Nichts erzielte der SSV nach einem Abwehrfehler der SV- Verteidigung das 1:0. In der zweiten Halbzeit waren die Saarlouiser die überlegene Mannschaft und erzielten zwangsläufig zwei weitere Treffer. Über das gesamte Spiel gesehen, war Saarlouis der verdiente Sieger und auch verdienter Meister der Saison 2003/04. Dem SV bleibt der Trost, eine hervorragende Jubiläumssaison gespielt und die Meisterfrage bis zuletzt offen gehalten zu haben. Das junge Team um Trainer Alfred Dierking kann auf den Vize- Titel stolz sein. Darauf kann man aufbauen und mit Zuversicht auf die kommende Saison blicken. Lisdorf aktuell gratuliert zur Vizemeisterschaft und wünscht alles Gute für die sportliche Zukunft und viel Erfolg für die anstehenden Feierlichkeiten zum 75-jährigen Jubiläum vom 10. bis 12. September 2004.
  15. 15. - 15 - Open-Air-Konzert in Lisdorf Am Samstag, den 12. Juni 2004, findet ab 20.30 auf dem Lisdorfer Kirchplatz ein Open-Air Konzert statt. Auf dem vielversprechenden Programm stehen einige musikalische Highlights aus Oper, Operette und Musical. Mitwirkende sind unter anderem: Sabine Becker (Sopran), Michael Senzig (Tenor), Vinzenz Haab (Bariton), die Chorgemeinschaft MGV 1859 Lisdorf, der Chor des RSG Saarlouis und das Jugendsinfonieorchester des Kreises Saarlouis. Das Programm verspricht ein musikalischer Leckerbissen zu werden. Aufgrund der großen Nachfrage sollte man sich Karten an den bekannten Vorverkaufsstellen sichern. Stadt beschließt Zuschüsse für kirchliche Kindergärten CDU sichert Fortbestand des Lisdorfer Kindergartens und der anderen kirchlichen Kindergärten im Stadtgebiet Der 17. Mai dieses Jahrs war ein wichtiger Tag für die Kindergärten in kirchlicher und freier Trägerschaft im Stadtgebiet Saarlouis. An diesem Tag stimmte der Stadtrat von Saarlouis mit seiner CDU-Mehrheit von 23 Stimmen bei Enthaltung der SPD und der Grünen Verträgen zu, wonach die Stadt zunächst bis Ende 2006 allen Kindergärten und Tagesstätten in kirchlicher und freier Trägerschaft freiwillige Zuschüsse von 5.900 € pro Gruppe und Jahr gewährt. Dadurch wird der Fortbestand dieser wichtigen vorschulischen Einrichtungen gesichert. Seit einigen Jahren ist das Bistum nicht mehr in der Lage, seinen gesetzlich vorgeschriebenen Anteil an den Personalkosten von 15 % zu tragen. Ab 2001 zahlt es nur noch 11 % und einen begrenzten Anteil an den Sachkosten. Nach dem Landesgesetz über die vorschulische Erziehung sind die Personalkosten der Kindergärten wie folgt aufzubringen: je 25 % durch Elternbeiträge und das Land, 15 % durch den Träger und 35 % durch den Kreis. Die Sachkosten sind vom Träger aufzubringen; hierzu soll die Stadt lediglich einen Zuschuss gewähren. Durch Beschlüsse der CDU-Mehrheitsfraktion trägt die Stadt Saarlouis bereits seit mehreren Jahren die finanziellen Ausfälle in den Kindergärten aufgrund der Finanznot des Bistums. Für diese freiwilligen Leistungen hat die Stadt trotz eigener Finanzknappheit seit dem Jahr 2000 weit mehr als 500.000 € aufgewandt, davon allein im letzten Jahr 164.000 €. Das war und ist der CDU die vorbildliche Arbeit in den betreffenden Einrichtungen wert. Ohne das zusätzliche Engagement der Stadt Saarlouis wären die Kindergärten in kirchlicher bzw. freier Trägerschaft in ihrem Fortbestand akut gefährdet. Zu diesen Einrichtungen zählen die 7 katholischen Kindergärten, der evangelische Kindergarten und der Kindergarten Cinderella. Warum SPD und Grüne die Bemühungen der CDU und der Stadt, diese Einrichtungen durch städtische Zuschüsse in ihrem Bestand zu sichern, nicht mit unterstützt haben, ist sachlich nicht nachvollziehbar. Die Alternative, Kindergärten von kirchlicher in städtische Trägerschaft zu übernehmen, würde die Stadt und jeden einzelnen Bürger viel mehr kosten. Für die stadteigenen Kindergärten und Tagesstätten, die in Saarlouis ebenfalls vorbildliche Arbeit leisten, wird die CDU durch Bereitstellung der benötigten Mittel auch künftig bestens sorgen. Impressum: Herausgeber:CDU-Ortsverband Lisdorf, III. Gartenreihe 50, Tel. 40155 Fax122464 JUNGE UNION Lisdorf , Gatterstraße 5 Tel. 49411 Redaktion: Georg Jungmann, Herbert Germann, Heiner Groß, Bernd Lay, Dr. Christian Pfeil, Robert Schütz, Harald Weiler Namentlich gekennzeichnete Artikel geben die Meinung des Verfassers wieder, nicht unbedingt die Meinung der CDU-Lisdorf. Weitere Exemplare erhalten Sie kostenlos bei der CDU-Kreisgeschäftsstelle, Saarstraße 4.
  16. 16. - 16 - Wort gehalten In der Politik ist es ja nicht gerade normal, dass vor der Wahl gegebene Versprechen nach der Wahl gehalten werden. Die CDU Saarlouis hat für die letzten 5 Jahre eine eindrucksvolle Bilanz vorzuweisen ! Wie verhielt sich die SPD? CDU SPD Verwaltungsspitze, Einsparung von 2 Beigeordneten  nein Bahnhofsvorplatz, Neugestaltung begonnen  nein Gewerbepark Lisdorfer Berg, Planungsphase vor Abschluss  nein Kleiner Markt, Neugestaltung mit historischer Wallbrücke  nein Baugebiet Ronnhoed, erste Planungsschritte abgeschlossen  nein Hallenbenutzungsgebühr für Vereine abgeschafft  nein Steinrauschbad erneuert und attraktiver gemacht  nein Theater am Ring, Kongresszentrum in Privatinitiative in Planung  nein Stadtgarten und Vauban-Insel auf Vordermann gebracht  nein Kasematten, historisch getreu saniert  nein Vaubansche Festung wieder zum Vorschein gebracht  nein Jugend- und Vereinszentrum, der Jugend eine Bleibe gegeben  nein Die CDU hält ihre Wahlversprechen! Mit der CDU entwickelt sich Saarlouis voran! Die SPD sagte zu allen Vorhaben - nein! Deshalb 13. Juni 2004 CDU und OB Fontaine wählen ZUKUNFT. TRADITION. CDU - Saarlouis GEWINNEN BEWAHREN Liste 1 

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